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Dramatischer Anstieg multiresistenter Tuberkuloseerreger

Dieser Artikel wurde am 13. März 2008, 23:41 von François G. erstellt, und 38 Mal gelesen. | Kategorie: Kurznachrichten

Seit den 90er Jahren ist die Infektionskrankheit Tuberkulose weltweit erneut auf dem Vormarsch. Besonders problematisch ist die Situation in Osteuropa. Dort nahmen in den letzten Jahren die multiresistenten Tuberkuloseerreger und auch die Resistenzen pro klinischem Isolat dramatisch zu. Die Ursachen hierfür liegen vor allem in langwierigen Diagnoseverfahren und dadurch bedingten Fehlmedikationen. In der Folge haben insbesondere die auf herkömmliche Antibiotika resistenten und andere weitgehend unbehandelbare Tuberkulose-Formen zugenommen. Weltweit liegt ihr Anteil bei etwa 5 Prozent der Tuberkulosefälle, in Osteuropa ist er in einigen Ländern bereits auf bis zu 22 Prozent angestiegen.

Im Vorfeld des Welttuberkulosetages (24. März), an dem auch ein internationales Tuberkulose-Symposium in Berlin stattfinden wird, stellen Experten europäischer Tuberkulose-Kontroll-Organisationen am 17. März 2008 die aktuell drängendsten Probleme und neueste Entwicklungen in der Forschung in Tuberkulose-Diagnostik und -Therapie auf einer Pressekonferenz dar.

Pressekonferenz: Dramatischer Anstieg multiresistenter Tuberkuloseerreger
Termin: 17.03.2008 12:00 – 13:30
Veranstaltungsort:
Langenbeck-Virchow-Haus
Luisenstr. 58/59
Berlin-Mitte
10117 Berlin
Berlin

Kontakt: s.froelich@ipse.de

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