Patientenfürsprecher – Qualität sichern, Patientenzufriedenheit stärken
Anlässlich des 3. Berliner Tages der Patientenfürsprecherinnen und -fürsprecher erklärt die Patientenbeauftragte der Bundesregierung, Helga Kühn-Mengel, MdB:
»Patientenorientierung darf auch in Kliniken keine Worthülse bleiben. Ich freue mich, dass immer häufiger Patientenfürsprecherinnen und -fürsprecher (PFS) in Kliniken zu Verfügung stehen.
Sie sind wichtige und unabhängige Ansprechpartnerinnen und –partner für Patienten. Um auf diese Institutionen aufmerksam zu machen, aber auch, um sie zu stärken und zu vernetzen, habe ich auch in diesem Jahr wieder nach Berlin eingeladen.
Beschwerden, Nachfragen und geschilderte Erfahrungen dürfen grundsätzlich nicht als negativ und lästig empfunden werden. Sie sind wertvolle Hinweise, wie sich das jeweilige Krankenhaus noch besser auf Qualität und die Belange der Patienten ausrichten kann.
Ein gutes Beschwerdemanagement ist Aufgabe und Chance zugleich – auch um Patienten durch Qualitätssicherung zu überzeugen und Konflikte unbürokratisch zu entschärfen.
Ich appelliere daher
- an alle Klinken, die noch nicht so patientenorientiert sind, schnellstens PFS einzurichten.
- an alle Verantwortlichen, die PFS Ernst zu nehmen und z. B. deutlich auf sie auch als Qualitätsmerkmal hinzuweisen.
- den PFS eine ausreichende Infrastruktur zu Verfügung zu stellen.
- an die verantwortlichen Landespolitiker, dass sie in allen Bundesländern gesetzliche Regelungen für unabhängige PFS schaffen«
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