Mobiler Kernspin begleitet Extremsportler auf 4500 km
Von Süditalien zum Nordkap legen 68 Läuferinnen und Läufer aus zwölf Nationen ab dem 19. April im »Transeurope-Footrace« 4.500 Kilometer zurück und laufen täglich ein bis zweimal die Marathondistanz.
Ein Team von Radiologen des Universitätsklinikums Ulm begleitet die Extremsportler mit einem mobilen Kernspin-Tomographen, um die Auswirkungen der starken Belastung auf den Körper und die Fähigkeit zur Regeneration zu untersuchen. Es ist die erste Studie, die Extremläufer über zwei Monaten so engmaschig begleitet, sie wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) mit 200.000 Euro gefördert.
»Wir haben die einmalige Chance, die Reaktionen des Körpers über einen langen Zeitraum im täglichen Wechsel von Extrembelastung und Erholung zu begleiten«, freut sich Projektleiter Dr. Uwe Schütz, Radiologe und Orthopäde an der Ulmer Universitätsklinik für diagnostische und interventionelle Radiologie
Das Rennen geht auch durch Deutschland, die genauen Etappen man auf der Rennhomepage (s.u.) nachschauen.
Weitere Informationen:
– Ulmer Universitätsklinik für diagnostische und interventionelle Radiologie
– Transeurope Footrace 2009

