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Wie geht es Ihrer Aorta?

Dieser Artikel wurde am 28. Oktober 2009, 18:52 von François G. erstellt, und 46 Mal gelesen. | Kategorie: Angebote

Klinik für Gefäßchirurgie lädt am 31. Oktober 2009 von 10 bis 15 Uhr zum Tag der Offenen Tür in die Chirurgische Universitätsklinik Heidelberg ein / Kostenlose Ultraschall-Untersuchung, Demonstrationen modernster Therapien
Am Samstag, dem 31. Oktober 2009, lädt die Klinik für Gefäßchirurgie von 10.00 bis 15.00 Uhr in die Chirurgische Universitätsklinik Heidelberg, Im Neuenheimer Feld 110, zu einem Tag der offenen Tür ein. Anlässlich des vierten bundesweiten Gefäßtages der Deutschen Gesellschaft für Gefäßchirurgie informieren und beraten die Heidelberger Experten in einem abwechslungsreichen Programm über Gefäßerkrankungen. Schwerpunkt-Thema in diesem Jahr ist die Diagnose und Therapie einer lebensbedrohlichen Veränderung der Hauptschlagader: dem Bauchaortenaneurysma.

Das Bauchaortenaneurysma ist eine Aussackung der Hauptschlagader aufgrund einer Gewebeschwäche. Betroffen sind v.a. Männer über dem 65. Lebensjahr. Häufig bleiben Aneurysmen unentdeckt, doch die Gefahr ist groß, dass die Gefäßwand an dieser Stelle reißt. Eine Rettung ist dann in den seltensten Fällen möglich. Viele Todesfälle wären durch eine rechtzeitige Diagnose und Behandlung in einem spezialisierten Zentrum vermeidbar.

»Wir wollen mit dieser Veranstaltung die Öffentlichkeit stärker auf Gefäßerkrankungen wie das Bauchaortenaneurysma sowie die Möglichkeiten der Vorsorge und rechtzeitigen Behandlung aufmerksam machen«, erklärt Professor Dr. Dittmar Böckler, Ärztlicher Direktor der Heidelberger Klinik für Gefäßchirurgie. Mit einer einfachen Ultraschalluntersuchung kann ein solches Aortenaneurysma der Hauptschlagader im Bauch ausgeschlossen werden. Bundesweit soll deshalb langfristig eine anerkannte Vorsorgeuntersuchung (Screening) eingerichtet werden.

Weitere Themen sind Schlaganfall im Rahmen einer Verengung der Halsschlagader, die Schaufenster-Krankheit bei arterieller Verschlusskrankheit, Krampfadern und chronische Wunden.

Gefäßerkrankungen weit verbreitet, aber unterschätzt

Jeder dritte Einwohner in Deutschland über 40 hat bereits »verkalkte Gefäße«. In der Folge erleiden z.B. mehr als 50.00 Menschen jährlich einen Schlaganfall und es müssen rund 30.000 Beinamputationen vorgenommen werden. Die Deutsche Gesellschaft für Gefäßchirurgie führt daher jährlich den deutschlandweiten Gefäßtag durch, um über diese verbreiteten, aber unterschätzten Erkrankungen aufzuklären.

Vor allem Patienten, aber auch Hausärzte, Interessenten und Journalisten sind herzlich eingeladen, sich in der Chirurgischen Klinik zu informieren. Geboten werden Vorträge, Vorführungen von Operationen am Modell und von Gefäßprothesen, eine kostenlose Ultraschalluntersuchung der Gefäße, Informationsgespräche und -material sowie Tipps zu Vorbeugung und Selbsthilfe.

Gefäßkranke Menschen leiden oft an zusätzlichen Erkrankungen wie Diabetes oder Bluthochdruck. Daher ist es notwendig, die Patienten fachübergreifend zu behandeln. Im interdisziplinären Gefäßzentrum des Universitätsklinikums Heidelberg erarbeiten Gefäßchirurgen, Radiologen und Angiologen gemeinsam mit Neurologen, Nephrologen, Diabetologen und Ernährungsmedizinern für jeden Patienten ein individuell maßgeschneidertes Behandlungskonzept, das alle Therapiemöglichkeiten voll ausschöpft.

Der Tag der Offenen Tür in der Klinik für Gefäßchirurgie findet am Samstag, den 31. Oktober 2009, von 10 bis 15 Uhr in der Chirurgischen Universitätsklinik Heidelberg, Im Neuenheimer Feld 110, 69120 Heidelberg, im großen Hörsaal, 3. Stock, statt.

Weitere Informationen über die Klinik für Gefäßchirurgie, vaskuläre und endovaskuläre Chirurgie:
www.klinikum.uni-heidelberg.de/Gefaesschirurgie

Ansprechpartner:
Professor Dr. Dittmar Böckler
Ärztlicher Direktor der
Klinik für Gefäßchirurgie, vaskuläre und endovaskuläre Chirurgie
Gefäßzentrum des Universitätsklinikums Heidelberg
Tel.: 06221 / 56 6249 (Sekr.)
Fax: 06221 / 56 5423

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