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	<title>DZKF WEBLOG &#187; FG</title>
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	<description>Deutsche Zeitschrift für Klinische Forschung &#124; Der Weblog mit News, Meinungen und Kommentaren</description>
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		<title>Robert-Pfleger-Forschungspreis geht an Internist Werner Seeger</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Jul 2008 17:16:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>FG</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheitspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Lungenkrankheit]]></category>
		<category><![CDATA[Robert-Pfleger-Forschungspreis]]></category>
		<category><![CDATA[Seeger]]></category>

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		<description><![CDATA[<em>Wiesbaden</em> – <strong>Zu den weltweit zehn h&#228;ufigsten Todesursachen z&#228;hlen vier Lungenerkrankungen. F&#252;r seine herausragenden Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der Lungenheilkunde erhielt Professor Dr. med. Werner Seeger, Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft f&#252;r Innere Medizin (DGIM) von 2005 bis 2006, den Robert-Pfleger-Forschungspreis 2008. Der Preis geh&#246;rt zu den angesehensten wissenschaftlichen Auszeichnungen in Deutschland.</strong>
<strong>"Obwohl die Forschung</strong> in den letzten Jahren gro&#223;e Fortschritte in der Pneumologie gemacht hat, stehen wir...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Wiesbaden</em> – <strong>Zu den weltweit zehn h&#228;ufigsten Todesursachen z&#228;hlen vier Lungenerkrankungen. F&#252;r seine herausragenden Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der Lungenheilkunde erhielt Professor Dr. med. Werner Seeger, Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft f&#252;r Innere Medizin (DGIM) von 2005 bis 2006, den Robert-Pfleger-Forschungspreis 2008. Der Preis geh&#246;rt zu den angesehensten wissenschaftlichen Auszeichnungen in Deutschland.</strong></p>
<blockquote><p> „<strong>Obwohl die Forschung</strong> in den letzten Jahren gro&#223;e Fortschritte in der Pneumologie gemacht hat, stehen wir in der Therapie vieler Lungenerkrankungen noch am Anfang“, sagt Professor Seeger.<br />
<strong>Im Fall der idiopathischen Lungenfibrose</strong> beispielsweise, half bisher nur eine Lungentransplantation. Denn bei dieser t&#246;dlich verlaufenden Krankheit wird Lungengewebe zunehmend durch Bindegewebe ersetzt.<br />
&#196;hnliches gilt f&#252;r den Verlust der alveol&#228;ren Lungenstruktur beim Emphysem. Neue Wege betritt Professor Seeger mit seinem Team deshalb hier mit der „Regenerativen Medizin“. Deren Ziel ist es, die Funktion und Struktur gesch&#228;digten Gewebes wieder herzustellen. Eine andere Strategie verfolgt er mit der Nanotechnologie: Dabei bringt er mittels Inhalation an kleinste Partikel gebundene Medikamente gezielt an ihren Wirkort – die Lunge. Grundlegende Erfolge mit der klinischen Einf&#252;hrung neuer Therapiekonzepte wurden bereits auf dem Gebiet des Lungenhochdrucks erzielt.
</p></blockquote>
<p><strong>Der geb&#252;rtige Herforder</strong> absolvierte sein Studium der Humanmedizin in M&#252;nster und Gie&#223;en, bevor er 1987 im Fach „Innere Medizin“ habilitierte. Im Jahr 1996 &#252;bernahm er die Professur f&#252;r Innere Medizin mit dem Schwerpunkt Pneumologie und Intensivmedizin an der Justus-Liebig-Universit&#228;t Gie&#223;en. Heute leitet er die Medizinische Klinik und Poliklinik II am Universit&#228;tsklinikum in Gie&#223;en und nimmt seit 2006 zus&#228;tzlich die Funktion des &#196;rztlichen Gesch&#228;ftsf&#252;hrers des fusionierten Universit&#228;tsklinikum Gie&#223;en und Marburg (UKGM) wahr. J&#252;ngst wurde er zum Direktor der Lungensektion des neu gegr&#252;ndeten Max-Planck-Institutes f&#252;r Herz- und Lungenforschung im benachbarten Bad Nauheim ernannt.</p>
<p><strong>An dem von Professor Seeger</strong> gegr&#252;ndeten Lungenzentrum in Gie&#223;en arbeiten etwa 200 Wissenschaftler unterschiedlicher Fachdisziplinen Hand in Hand. Es umfasst mehr als 20 Institute und selbst&#228;ndige Arbeitsgruppen, die sich dem Fortschritt in der Behandlung von Lungenerkrankungen widmen. Der Internist engagiert sich zudem als Sprecher des Exzellenzclusters Kardio-Pulmonales System, wozu auch das Gie&#223;ener Lungenzentrum geh&#246;rt. Er ist Sprecher eines Sonderforschungsbereiches, Klinischer Forschergruppen, mehrerer EU-Konsortien sowie eines Internationalen Graduiertenkollegs. Er ist Mitglied der Leopoldina und seit f&#252;nf Jahren auch des Wissenschaftsrates.</p>
<p><strong>Der Robert-Pfleger-Forschungspreis</strong> geh&#246;rt zu den h&#246;chstdotierten und angesehensten deutschen Wissenschaftspreisen. Von privater Seite gestiftet, wird er seit 1986 alle zwei Jahre von der Doktor-Robert-Pfleger-Stiftung an &#196;rzte unterschiedlicher Fachdisziplinen verliehen. Der Preis w&#252;rdigt herausragende Leistungen aus dem Themenbereich „Grundlagen und Perspektiven der Medizin“. Sowohl Grundlagenforschung als auch klinische Forschung, die auf Diagnostik, Therapie und Vorbeugung von Krankheiten ausgerichtet sind, werden bei der Wahl des Preistr&#228;gers bedacht.<br />
<strong>Pressekontakt f&#252;r R&#252;ckfragen:</strong><br />
<a href="http://www.dgim.de" title="externer Link zur Website der DGIM">Deutsche Gesellschaft f&#252;r Innere Medizin (DGIM)</a><br />
Pressestelle<br />
Anna Julia Voormann<br />
Postfach 30 11 20<br />
D-70451 Stuttgart<br />
Tel: 0711 89 31 552<br />
Fax: 0711 89 31 167<br />
voormann@medizinkommunikation.org</p>
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		<title>Abgefilmt! DZKF-Angebote in bewegten Bildern.</title>
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		<pubDate>Sat, 26 Jul 2008 13:23:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>FG</dc:creator>
				<category><![CDATA[Angebote]]></category>
		<category><![CDATA[Kurznachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[dzkf]]></category>
		<category><![CDATA[Kino]]></category>

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		<description><![CDATA[<div class="imageframe imgalignleft" style="width:255px;"><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2008/07/flashfilm0008.jpg" rel="lightbox[pics-1217074731]" title="Filmszene"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2008/07/flashfilm0008.thumbnail.jpg" width="245" height="144" alt="Einzelbild aus dem Film" /></a><div class="imagecaption">Filmszene&#160;&#160;</div></div><strong>Es muss ja nicht immer youtube oder gar 3D-Kino sein...</strong>
Wenn Sie einige Minuten Zeit haben, DZKF-Angebote gibt es neuerdings auch animiert. <a href="http://www.dzkf-weiterbildung.de/arzt-vs-informationszeitalter.php" title="externer Link zum DZKF-Kino">Schauen Sie doch</a> einfach mal rein, lehnen Sie sich zur&#252;ck...
Popcorn und Cola haben wir aber nicht im Angebot...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="imageframe imgalignleft" style="width:255px;"><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2008/07/flashfilm0008.jpg" rel="lightbox[pics-1217074731]" title="Filmszene"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2008/07/flashfilm0008.thumbnail.jpg" width="255" height="154" alt="Einzelbild aus dem Film" /></a>
<div class="imagecaption">Filmszene&nbsp;&nbsp;</div>
</div>
<p><strong>Es muss ja nicht immer youtube oder gar 3D-Kino sein&#8230;</strong><br />
Wenn Sie einige Minuten Zeit haben, DZKF-Angebote gibt es neuerdings auch animiert. <a href="http://www.dzkf-weiterbildung.de/arzt-vs-informationszeitalter.php" title="externer Link zum DZKF-Kino"></p>
<p>Schauen Sie doch</a> einfach mal rein, lehnen Sie sich zur&#252;ck&#8230;<br />
<strong>Popcorn und Cola haben wir allerdings nicht im Angebot&#8230;</strong></p>
<div ststyle="clear:both;">&nbsp;</div>
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		<title>Stammzellforschung</title>
		<link>http://www.dzkfblog.de/2008/02/21/stammzellforschung/</link>
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		<pubDate>Thu, 21 Feb 2008 06:57:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>FG</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheitspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[TOP-NEWS]]></category>

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		<description><![CDATA[Berlin (VFA). "Die mit der Stammzellforschung verbundenen Chancen, k&#252;nftig schwere Krankheiten heilen oder lindern zu k&#246;nnen, sind zu gro&#223;, als dass sich die deutsche Gesellschaft dieser Forschung zu wesentlichen Teilen verschlie&#223;en kann", sagte Prof. Dr. Klaus Burger von Novartis Pharma auf der Fachkonferenz "Regenerative Medizin im Aufbruch" am 20. Februar in Berlin. Experten aus Wissenschaft und Industrie traten auf Einladung von Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) und dem Verband Forschender Arzneimittelhersteller (VFA) auf der Konferenz daf&#252;r ein, durch eine Novellierung des Stammzellgesetzes  ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2008/02/fes.jpg" rel="lightbox[pics305]" title="Friedrich-Ebert-Stiftung"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2008/02/fes.thumbnail.jpg" width="160" height="106" alt="Friedrich-Ebert-Stiftung" class="imageframe imgalignleft" /></a>Berlin (VFA). &#0187;Die mit der Stammzellforschung verbundenen Chancen, k&#252;nftig schwere Krankheiten heilen oder lindern zu k&#246;nnen, sind zu gro&#223;, als dass sich die deutsche Gesellschaft dieser Forschung zu wesentlichen Teilen verschlie&#223;en kann&#0171;, sagte Prof. Dr. Klaus Burger von Novartis Pharma auf der Fachkonferenz &#0187;Regenerative Medizin im Aufbruch&#0171; am 20. Februar in Berlin. Experten aus Wissenschaft und Industrie traten auf Einladung von Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) und dem Verband Forschender Arzneimittelhersteller (VFA) auf der Konferenz daf&#252;r ein, durch eine Novellierung des Stammzellgesetzes die Stammzellforschung in Deutschland zu liberalisieren und zu entkriminalisieren. &#0187;Auch k&#246;nnen wir uns nicht vom Rest der Welt abkoppeln und m&#252;ssen die Voraussetzungen schaffen, damit wir auch noch zuk&#252;nftig an internationalen Forschungsverb&#252;nden teilnehmen und insbesondere mit unseren europ&#228;ischen Stammzellkollegen zusammenarbeiten k&#246;nnen&#0171;, betonte der Neurophysiologe Prof. Dr. J&#252;rgen Hescheler von der Universit&#228;t zu K&#246;ln.</p>
<p><strong>Stammzellen z&#228;hlen</strong> zu den medizinischen Hoffnungstr&#228;gern, weil sie sich in verschiedene Zell- und Gewebetypen umwandeln k&#246;nnen. M&#246;glicherweise lassen sie sich aufgrund dieser Eigenschaften k&#252;nftig zur Regeneration gesch&#228;digter menschlicher Organe einsetzen. &#0187;Schon heute ist es m&#246;glich&#0171;, so Hescheler, &#0187;mittels embryonaler Stammzellen praktisch jedes beliebige K&#246;rpergewebe zu z&#252;chten. Diese gez&#252;chteten Zellen lassen sich wieder in ein gesch&#228;digtes K&#246;rperorgan transplantieren, wodurch dessen Regeneration erreicht wird. Der &#0187;proof of principle&#0171; ist im Tierexperiment erbracht, jetzt gilt es, diese Verfahren auch auf den Menschen zu &#252;bertragen und so zur Therapie von Patienten z.B. mit Herzinfarkt, Diabetes oder Morbus Parkinson zu nutzen.&#0171;</p>
<p><strong>Die verschiedenen </strong>Stammzelltypen unterscheiden sich erheblich in ihrem Potential, die verschiedenen Zell- und Gewebstypen des Menschen zu erzeugen: Adulte Stammzellen bieten wesentlich weniger M&#246;glichkeiten als embryonale.<br />
Burger f&#252;hrte aus, dass der Verzicht auf die Forschung an embryonalen Stammzellen auch hie&#223;e, grundlegende Aspekte von Stammzelltherapien nicht zu verstehen und damit Patienten m&#246;glicherweise dringend ben&#246;tigte Therapien vorzuenthalten. Dies gelte auch, wenn am Ende &#8211; wie angestrebt &#8211; nicht mit embryonalen Stammzellen selbst therapiert werde, sondern beispielsweise mit Wachstumsfaktoren oder reprogrammierten Stammzellen anderen Typs, die jedoch nur dank Forschung an embryonalen Stammzellen entwickelt werden konnten.</p>
<p><strong>Aus Burgers Sicht </strong>f&#252;hre das bisher sehr restriktive deutsche Stammzellgesetz dazu, dass Fortschritte der Stammzellforschung in wachsendem Ma&#223;e ohne Beteiligung deutscher Labors erzielt w&#252;rden. So entspr&#228;chen die nach dem Gesetz zul&#228;ssigen embryonalen Stammzelllinien, die vor dem Stichtag 1. Januar 2002 angelegt worden sind, in keiner Weise mehr neuen Forschungs- und Sicherheitsstandards im Hinblick auf k&#252;nftige Therapien. Deshalb, so Burger, fordere der Verband Forschender Arzneimittelhersteller, f&#252;r die anstehende Novellierung des Stammzellgesetzes</p>
<ul>
<li>die Stichtagsregelung f&#252;r embryonale Stammzelllinien zu streichen oder zumindest eine nachlaufende Stichtagsregelung einzuf&#252;hren,</li>
<li>deutschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern nicht l&#228;nger Strafen anzudrohen, wenn sie im Ausland oder im Rahmen internationaler Kooperationen an in Deutschland verbotenen Stammzellen arbeiten, und</li>
<li>die Einfuhr von Stammzelllinien nicht nur f&#252;r Forschungszwecke, sondern auch f&#252;r diagnostische, pr&#228;ventive und therapeutische Zwecke zu gestatten.</li>
</ul>
<p><strong>Prof. Dr. Dr. Urban Wiesing</strong> vom Institut f&#252;r Ethik und Geschichte der Universit&#228;t T&#252;bingen analysierte, welche Pluralit&#228;t ein Staat, der auf den Prinzipien der Menschenw&#252;rde und Menschenrechte basiert, beim Embryonenschutz einnehmen darf und was dies f&#252;r die verschiedenen Vorschl&#228;ge zur Reform des Stammzellgesetzes bedeutet. &#0187;Tragf&#228;hige Argumente sprechen daf&#252;r&#0171;, so Wiesings Fazit, &#0187;dass eine Verschiebung des Stichtages oder eine Aufhebung mit Einzellfallpr&#252;fung nicht den unverzichtbaren moralischen Grunds&#228;tzen des Zusammenlebens widersprechen.&#0171;</p>
<p><strong>Die Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) </strong>ist eine gemeinn&#252;tzige, private und kulturelle Institution, die den Ideen und Grundwerten der sozialen Demokratie verpflichtet ist. Sie leistet mit unterschiedlichen Diskussionsforen einen Beitrag f&#252;r eine sachliche Debatte &#252;ber zentrale Fragen der<br />
Bio- und Gentechnologie mit namhaften Vertretern aus Wissenschaft und Forschung, Wirtschaft und &#196;rzteschaft, Repr&#228;sentanten gesellschaftlicher Gruppen und Entscheidungstr&#228;gern aus Parlament und Regierung.<br />
Besonderes Augenmerk legt die Friedrich-Ebert-Stiftung dabei auf Diskussionen, die &#252;ber den nationalen Rahmen hinaus f&#252;hren.</p>
<p><strong>Mehr dazu unter:</strong> http://<a href="http://www.fes.de/biotech">www.fes.de/biotech</a><br />
Der Verband Forschender Arzneimittelhersteller e.V. (VFA) ist der Wirtschaftsverband der forschenden Arzneimittelhersteller in Deutschland. Er vertritt die Interessen von 45 weltweit f&#252;hrenden Herstellern und ihren &#252;ber 100 Tochter- und Schwesterfirmen in der Gesundheits-,<br />
Forschungs- und Wirtschaftspolitik. Die Mitglieder des VFA repr&#228;sentieren rund zwei Drittel des gesamten deutschen Arzneimittelmarktes und besch&#228;ftigen in Deutschland rund 95.000 Mitarbeiter. 16.500 davon arbeiten in Forschung und Entwicklung. Die Pressekonferenzen des VFA &#8211; ab sofort auch im Internet. Mehr dazu unter: http://<a href="http://www.vfa.de/onlinepk">www.vfa.de/onlinepk</a></p>
<p><strong>Pressekontakt f&#252;r die Friedrich-Ebert-Stiftung:</strong><br />
Beate Martin<br />
Referentin der Stabsabteilung<br />
Tel. 030 26935-842, <a href="mailto: Beate.Martin@fes.de">Beate.Martin@fes.de</a><br />
<strong>Pressekontakt f&#252;r den VFA:</strong><br />
Dr. Rolf H&#246;mke<br />
Wissenschaftspresse<br />
Tel. 030 20604-204, <a href="mailto: r.hoemke@vfa.de">r.hoemke@vfa.de</a></p>
<p><strong>Bildnachweis:</strong><br />
Top Artikel: Pressebild EccoCell Biotechnologie GmbH</p>
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		</item>
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		<title>Unterversorgung verursacht Milliardensch&#228;den</title>
		<link>http://www.dzkfblog.de/2008/02/20/unterversorgung-verursacht-milliardenschaeden/</link>
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		<pubDate>Tue, 19 Feb 2008 22:49:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>FG</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheitspolitik]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2008/02/2.jpg" rel="lightbox[pics302]" title="2.jpg"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2008/02/2.thumbnail.jpg" width="160" height="98" alt="2.jpg" class="imageframe imgalignleft" /></a>Neue Studie: <strong>Unterversorgung verursacht Milliardensch&#228;den</strong>
 
Berlin (VFA). <strong>Das Institut</strong> f&#252;r Empirische Gesundheits&#246;konomie wurde vom Verband Forschender Arzneimittelhersteller e.V. (VFA) beauftragt, ein Gutachten zu den Kosten der Unterversorgung in Deutschland anhand von f&#252;nf examplarischen Indikationen zu erstellen. Die Ergebnisse: Millionen deutscher Patienten sind von einer eklatanten Unterversorgung mit Arzneimitteln betroffen, die daraus resultierenden ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2008/02/2.jpg" rel="lightbox[pics302]" title="2.jpg"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2008/02/2.thumbnail.jpg" width="160" height="98" alt="2.jpg" class="imageframe imgalignleft" /></a>Neue Studie: <strong>Unterversorgung verursacht Milliardensch&#228;den</strong></p>
<p>Berlin (VFA). <strong>Das Institut</strong> f&#252;r Empirische Gesundheits&#246;konomie wurde vom Verband Forschender Arzneimittelhersteller e.V. (VFA) beauftragt, ein Gutachten zu den Kosten der Unterversorgung in Deutschland anhand von f&#252;nf examplarischen Indikationen zu erstellen. Die Ergebnisse: Millionen deutscher Patienten sind von einer eklatanten Unterversorgung mit Arzneimitteln betroffen, die daraus resultierenden Sch&#228;den gehen in die Milliarden.</p>
<p><strong>Ein Beispiel</strong> aus der Studie: Die Gesamtkosten der Unterversorgung f&#252;r die Depression betragen 17,9 Mrd. Euro pro Jahr. Durch eine fehlende antidepressive Therapie entstehen gesch&#228;tzte direkte Kosten von 6,2 Mrd. Euro pro Jahr (z.B. erh&#246;hte Behandlungskosten durch sp&#228;ten Therapiebeginn). Die indirekten Kosten wie krankheitsbedingte Arbeitsunf&#228;higkeitstage oder Erwerbsunf&#228;higkeit &#252;bersteigen mit 11,7 Mrd. Euro sogar noch wesentlich die direkten. Die Gesamtkosten der Unterversorgung bei rheumatoider Arthritis betragen 6,8 Mrd. Euro im Jahr, wobei die direkten Kosten bei 1,5 Mrd. Euro und die indirekten Kosten bei 5,2 Mrd. Euro liegen. Bei Osteoporose sind &#252;ber ein Zehnjahreszeitraum Gesamtkosten der Unterversorgung in H&#246;he von 3,59 Mrd. Euro ermittelt worden, wobei die direkten Kosten bei 2,76 Mrd. und die indirekten bei 832,8 Mio. Euro liegen.</p>
<p><strong>Dazu erkl&#228;rt </strong>Cornelia Yzer, Hauptgesch&#228;ftsf&#252;hrerin des Verbandes Forschender Arzenimittelhersteller (VFA): &#0187;Beim Thema Unterversorgung l&#228;sst sich prototypisch ablesen, wie im Gesundheitssystem Geld verschwendet wird, weil falsch gespart wird. &#220;ber zahlreiche Restriktionen wird es den &#196;rzten regelrecht erschwert, innovative Medikamente zu verschreiben. Die Folge sind aber keine Einsparungen, sondern Mehrkosten. Das ist aus Sicht einer gesamtgesellschaftlichen Kostenrechnung eine Form von &#0187;rechte Tasche &#8211; linke Tasche&#0171;, die Patienten mit ihrer Gesundheit und die Allgemeinheit mit hohen nachgelagerten Aufwendungen bezahlt. Nur wenn es uns gelingt, gesamtwirtschaftliche Kostenrechnungen zur Kalkulationsgrundlage unseres Gesundheitssystems zu machen, k&#246;nnen wir den gigantischen Verschiebebahnhof zwischen eingesparten Akutbehandlungskosten und erh&#246;hten Sp&#228;tfolgekosten stoppen.&#0171;</p>
<p><strong>Mit Blick</strong> auf die Versorgungsrealit&#228;t sieht Yzer vier Punkte bei denen Handlungsbedarf besteht:</p>
<blockquote><p>Die M&#246;glichkeiten der Patienteninformation m&#252;ssen erweitert werden, damit Patienten angemessene Therapien fr&#252;her und aufgrund ihrer Kenntnisse auch nachhaltiger zugute kommen.</p>
<p>Die &#196;rztefortbildung muss mit Blick auf  Therapieneuerungen intensiviert werden, damit Behandlungsschemata in der Praxis schneller aktualisiert werden k&#246;nnen.</p>
<p>Die Politik muss die gesetzlichen Rahmenvorgaben f&#252;r die &#228;rztlichen Ausgaben st&#228;rker auf den medizinischen Bedarf ausrichten, damit &#196;rzte nicht zur verkappten Rationierung gezwungen werden.</p>
<p>Die Kosten-Nutzenbewertung in Deutschland muss den therapeutischen Nutzen von Medikamenten in ein Verh&#228;ltnis zu den gesamtgesellschaftlichen Kosten setzen, damit unser Sozialsystem kein Verschiebebahnhof wird.
 </p></blockquote>
<p><strong>Die digitale Pressemappe </strong>finden Sie unter: http://www.vfa.de/pk20080219  </p>
<p>H&#246;rfunkredaktionen: Zu dieser Pressemitteilung gibt es kostenfrei verwendbare O-T&#246;ne, herunterzuladen unter: http://www.vfa.de/o-ton</p>
<p><strong>Der Verband Forschender Arzneimittelhersteller e.V. </strong>(VFA) ist der Wirtschaftsverband der forschenden Arzneimittelhersteller in Deutschland. Er vertritt die Interessen von 44 weltweit f&#252;hrenden Herstellern und ihren &#252;ber 100 Tochter- und Schwesterfirmen in der Gesundheits-, Forschungs- und Wirtschaftspolitik. Die Mitglieder des VFA repr&#228;sentieren rund zwei Drittel des gesamten deutschen Arzneimittelmarktes und besch&#228;ftigen in Deutschland rund 95.000 Mitarbeiter. 16.500 davon arbeiten in Forschung und Entwicklung. Die Pressekonferenzen des VFA &#8211; ab sofort auch im Internet. Mehr dazu unter: http://www.vfa.de/onlinepk</p>
<blockquote><p>Wenn Sie weitere Informationen wuenschen:<br />
Dr. Jochen Stemmler<br />
Tel: +49 30 20604-203<br />
Fax: +49 30 20604-209<br />
mailto:j.stemmler@vfa.de
</p></blockquote>
<p>Berlin &#8211; Ver&#246;ffentlicht von pressrelations</p>
<p>Link zur Pressemitteilung: http://www.pressrelations.de/new/standard/dereferrer.cfm?r=313623</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Welches Altenheim oder welche Pflegeeinrichtung</title>
		<link>http://www.dzkfblog.de/2008/02/19/welches-altenheim-oder-welche-pflegeeinrichtung/</link>
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		<pubDate>Tue, 19 Feb 2008 14:10:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>FG</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2007/10/bejaard.jpg" rel="lightbox[pics298]" title="Welches Pflegeheim?"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2007/10/bejaard.thumbnail.jpg" width="160" height="120" alt="Welches Pflegeheim?" class="imageframe imgalignleft" /></a><strong>Welches Altenheim oder welche Pflegeeinrichtung ist f&#252;r meine Angeh&#246;rigen am besten geeignet? Diese Frage stellen sich Familien und Pflegebed&#252;rftige, wenn eine station&#228;re Betreuung und Pflege notwendig wird.</strong>

<strong>Bei der Wahl</strong> der daf&#252;r besten Einrichtung steht in K&#252;rze eine neue Orientierungshilfe zur Verf&#252;gung: Der AnyCare Qualit&#228;tsKompass Pflege. Die AnyCare GmbH entwickelt diesen derzeit in Zusammenarbeit mit dem Arbeiter Samariter Bund Stuttgart, dem Seniorenstift Schillerh&#246;he...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2007/10/bejaard.jpg" rel="lightbox[pics298]" title="Welches Pflegeheim?"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2007/10/bejaard.thumbnail.jpg" width="160" height="120" alt="Welches Pflegeheim?" class="imageframe imgalignleft" /></a><strong>Welches Altenheim oder welche Pflegeeinrichtung ist f&#252;r meine Angeh&#246;rigen am besten geeignet? Diese Frage stellen sich Familien und Pflegebed&#252;rftige, wenn eine station&#228;re Betreuung und Pflege notwendig wird.</strong></p>
<p><strong>Bei der Wahl</strong> der daf&#252;r besten Einrichtung steht in K&#252;rze eine neue Orientierungshilfe zur Verf&#252;gung: Der AnyCare Qualit&#228;tsKompass Pflege. Die AnyCare GmbH entwickelt diesen derzeit in Zusammenarbeit mit dem Arbeiter Samariter Bund Stuttgart, dem Seniorenstift Schillerh&#246;he Marbach am Neckar und dem Seniorenzentrum im Schlossgarten K&#246;ngen. Der AnyCare Qualit&#228;tsKompass Pflege basiert auf einer halbj&#228;hrlichen telefonischen Angeh&#246;rigenbefragung und der wissenschaftlichen Aufbereitung seiner Ergebnisse.</p>
<p><strong>Die Befragten</strong> machen dabei Angaben zur Dienstleistungsqualit&#228;t in ihrer Einrichtung der station&#228;ren Altenhilfe. Dabei geht es darum, ein m&#246;glichst umfassendes Bild von der Versorgungsleistung der Einrichtung zu erstellen:<br />
Wie gut f&#252;hlten sich Angeh&#246;rige und Bewohner &#252;ber Pflegema&#223;nahmen und Abl&#228;ufe informiert? Wie empfinden sie die Qualit&#228;t der &#228;rztlichen Versorgung oder die Freundlichkeit der Mitarbeiter? Wird auf die individuellen W&#252;nsche und Gepflogenheiten eingegangen? F&#246;rden die Pflegekr&#228;fte die Selbstst&#228;ndigkeit der Bewohner? Neben diesen eher pflegerischen Aspekten wird mit dem Fragenkatalog auch die Unterbringung der Pflegebed&#252;rftigen, das Besch&#228;ftigungsangebot oder die Getr&#228;nkeversorgung bewertet. Schlie&#223;lich ist auch das f&#252;r viele bei der Wahl der richtigen station&#228;ren Pflegeeinrichtung wichtig. Bei der Entwicklung wurde nicht nur die Sicht der Alten- und Pflegeheime ber&#252;cksichtigt, sondern auch eine Fokusgruppe von Angeh&#246;rigen in das Projekt integriert. Besonderes Augenmerk wird dabei auf den resultierenden Handlungs- und Verbesserungsbedarf gelegt. Im Weiteren kann das Instrument direkt in das bestehende Qualit&#228;tsmanagement der Einrichtung integriert werden und ist somit ein langfristiges Kundenbindungsinstrument. </p>
<p><strong>Besonders Pflegebed&#252;rftige</strong> und ihre Familien k&#246;nnen, wenn die Ergebnisse der Befragung ver&#246;ffentlicht werden, die Qualit&#228;t einer Pflegeeinrichtung besser einsch&#228;tzen. Denn der AnyCare Qualit&#228;tsKompass Pflege bietet seinen Kunden die M&#246;glichkeit die Ergebnisse mittels Sterne-Bewertung zu ver&#246;ffentlichen.<br />
Dar&#252;ber hinaus kann er auch als Marketinginstrument oder f&#252;r externe Zertifizierungsverfahren genutzt werden: Denn immer h&#228;ufiger muss in der station&#228;ren Altenpflege nicht nur die Qualit&#228;t, sondern auch die Kundenorientierung nachgewiesen werden. Die Tochter der Thieme Verlagsgruppe bietet solchen Einrichtungen mit dem AnyCare Qualit&#228;tsKompass Pflege ein geeignetes Instrument, um ihre eigene Position unter der Vielzahl der Anbieter zu festigen oder auszubauen.</p>
<p>Pressekontakt f&#252;r R&#252;ckfragen:</p>
<blockquote><p>Pressestelle<br />
AnyCare GmbH<br />
Silke Jakobi<br />
Postfach 30 11 20<br />
D-70451 Stuttgart<br />
Tel.: 0711 89 31-163<br />
Fax: 0711 89 31 &#8211; 566<br />
E-Mail: <a href="mailto: presse@anycare.de">presse@anycare.de</a><br />
Internet: <a href="http://www.anycare.de">http://www.anycare.de</a>
</p></blockquote>
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		<title>Psychische Erkrankungen nehmen zu</title>
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		<pubDate>Sat, 16 Feb 2008 09:54:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>FG</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheitspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Indikation]]></category>
		<category><![CDATA[psychiatrie]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2008/02/van-gogh.jpg" rel="lightbox[pics291]" title="van Gogh"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2008/02/van-gogh.thumbnail.jpg" width="160" height="126" alt="van Gogh" class="imageframe imgalignleft" /></a>fzm - <strong>Im Gegensatz </strong>zu k&#246;rperlichen Erkrankungen haben psychische Erkrankungen in den vergangenen zehn Jahren als Ursache f&#252;r Krankschreibungen deutlich zugenommen. Ein &#228;hnlicher Trend ist auch bei den Fr&#252;hberentungen zu beobachten: Immer weniger Personen m&#252;ssen wegen somatischer Krankheiten vorzeitig berentet werden, w&#228;hrend psychische Erkrankungen als Grund f&#252;r Fr&#252;hberentung deutlich zugenommen haben. Betrug der prozentuale Anteil der psychisch Erkrankten an...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2008/02/van-gogh.jpg" rel="lightbox[pics291]" title="van Gogh"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2008/02/van-gogh.thumbnail.jpg" width="160" height="126" alt="van Gogh" class="imageframe imgalignleft" /></a>fzm &#8211; <strong>Im Gegensatz </strong>zu k&#246;rperlichen Erkrankungen haben psychische Erkrankungen in den vergangenen zehn Jahren als Ursache f&#252;r Krankschreibungen deutlich zugenommen. Ein &#228;hnlicher Trend ist auch bei den Fr&#252;hberentungen zu beobachten: Immer weniger Personen m&#252;ssen wegen somatischer Krankheiten vorzeitig berentet werden, w&#228;hrend psychische Erkrankungen als Grund f&#252;r Fr&#252;hberentung deutlich zugenommen haben. Betrug der prozentuale Anteil der psychisch Erkrankten an den Erwerbsunf&#228;higkeitsrenten 1983 knapp zehn Prozent, so liegt er heute bei 40 Prozent f&#252;r Frauen und knapp 30 Prozent f&#252;r M&#228;nner. Die Studie &#0187;Global Burden of Disease&#0171; konstatiert in diesem Zusammenhang: In Deutschland und anderen westlichen L&#228;ndern ist die Entwicklung der Krankheitslast in den letzten Jahrzehnten charakterisiert durch eine Abnahme der Mortalit&#228;t in der Bev&#246;lkerung bei gleichzeitiger Zunahme der Morbidit&#228;t.</p>
<p><strong>Dabei stellt</strong> sich die Frage, ob psychische Erkrankungen tats&#228;chlich h&#228;ufiger geworden sind, oder ob hier andere Faktoren eine Rolle spielen. Ein Editorial in der Zeitschrift &#0187;Psychiatrie und Psychotherapie up2date&#0171; (Georg Thieme Verlag, Stuttgart. 2007) gibt zu bedenken, dass beispielsweise h&#228;ufigere Krankschreibungen auch mit einem offeneren Umgang mit psychischen St&#246;rungen zusammenh&#228;ngen k&#246;nnten. Die gestiegene Anzahl der Berentungen aufgrund psychischer Erkrankungen k&#246;nnte auch eine Folge des gestiegenen Leistungsdrucks unserer Gesellschaft sein. In einer Welt, in der immer mehr Leistung gefordert wird, immer schneller und effektiver gearbeitet werden muss, d&#252;rfte es f&#252;r psychisch Erkrankte immer schwieriger werden, in der Arbeitswelt zu bestehen. Das Problem ist nicht so leicht zu l&#246;sen, weil sich die Methodik fr&#252;herer epidemiologischer Untersuchungen kaum mit modernen epidemiologischen Erhebungen vergleichen l&#228;sst.</p>
<p><strong>Klar ist jedoch</strong>, dass die sozio&#246;konomische Bedeutung psychischer Erkrankungen in den vergangenen Jahrzehnten deutlich zugenommen hat und vermutlich weiter zunehmen wird. Daher sollten Psychologie und Psychiatrie in allen Bereichen gest&#228;rkt werden. Es darf bezweifelt werden, ob die Aus-, Fort- und Weiterbildung in Diagnostik und Therapie psychischer Erkrankungen in Relation zu anderen medizinischen F&#228;chern ausreichend gewichtet ist. Auch eine verst&#228;rkte F&#246;rderung der Forschung auf diesen Gebieten erscheint dringend erforderlich. Von besonderem Interesse wird dabei die Fr&#252;herkennung und Pr&#228;vention sein. Dabei ist auch die Honorarstruktur zu &#252;berdenken. Schlie&#223;lich m&#252;sste auch das Gesp&#252;r somatischer Mediziner f&#252;r psychische Verursachung bestimmter Beschwerden gesch&#228;rft werden.</p>
<blockquote><p><strong>U. Vorderholzer:<br />
Nehmen psychische Erkrankungen in unserer Gesellschaft zu?<br />
Psychiatrie und Psychotherapie up2date 2007; 1 (6); S. 385-386</strong>
</p></blockquote>
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		<title>Nicht alles, was hilft, darf verordnet werden</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Feb 2008 09:46:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>FG</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheitspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Indikation/Therapie]]></category>
		<category><![CDATA[Klinische Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Off-Label]]></category>
		<category><![CDATA[Produkthaftung]]></category>
		<category><![CDATA[Verordnung]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2008/02/pillen_lepel.jpg" rel="lightbox[pics-1202895777]" title="Pharmafortschritt"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2008/02/pillen_lepel.thumbnail.jpg" width="160" height="111" alt="Pharmafortschritt" class="imageframe imgalignleft" /></a>fzm - <strong>Wenn ein Arzneimittel nach jahrelanger Entwicklungszeit zugelassen ist, dann darf es nur f&#252;r die angegebenen Indikationen verordnet werden.</strong> In der Psychiatrie gibt es aber viele Symptome, die durch vorhandene Medikamente erfolgreich behandelt werden k&#246;nnten, obgleich sie f&#252;r diese nicht zugelassen sind. Man nennt dies Off-Label-Use. Diese Beschr&#228;nkung gilt allerdings nur f&#252;r niedergelassene &#196;rzte, nicht f&#252;r Klinik&#228;rzte. Zwei Beitr&#228;ge in der...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2008/02/pillen_lepel.jpg" rel="lightbox[pics-1202895777]" title="Pharmafortschritt"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2008/02/pillen_lepel.thumbnail.jpg" width="160" height="111" alt="Pharmafortschritt" class="imageframe imgalignleft" /></a>fzm &#8211; <strong>Wenn ein Arzneimittel nach jahrelanger Entwicklungszeit zugelassen ist</strong>, dann darf es nur f&#252;r die angegebenen Indikationen verordnet werden. In der Psychiatrie gibt es aber viele Symptome, die durch vorhandene Medikamente erfolgreich behandelt werden k&#246;nnten, obgleich sie f&#252;r diese nicht zugelassen sind. Man nennt dies Off-Label-Use. Diese Beschr&#228;nkung gilt allerdings nur f&#252;r niedergelassene &#196;rzte, nicht f&#252;r Klinik&#228;rzte. Zwei Beitr&#228;ge in der Zeitschrift &#0187;Fortschritte der Neurologie, Psychiatrie&#0171; (Georg Thieme Verlag, Stuttgart. 2007) zeigen auf, welche Probleme sich daraus f&#252;r den Arzt ergeben. Da die Ersatzkassen Medikamente, wenn sie &#0187;off-Label&#0171; verordnet werden, nicht bezahlen, und da au&#223;erdem die Produkthaftung nicht greift, bleibt nur &#252;brig, das Medikament auf einem Privat-Rezept zu verordnen und den Patienten ausf&#252;hrlich &#252;ber die Risiken aufzukl&#228;ren. Die Probleme entstehen unter anderem dadurch, dass es in der Psychiatrie altbew&#228;hrte Medikamente gibt, bei denen die Industrie kein finanzielles Interesse an einer aufwendigen Neuzulassung hat. Weiterhin kann die Medikamentenzulassung aus verschiedenen Gr&#252;nden mit dem medizinischen Fortschritt nicht Schritt halten. Ein grunds&#228;tzliches Problem besteht ferner darin, dass die Behandlungsstrategien sich urspr&#252;nglich an den Krankheiten ausgerichtet haben, w&#228;hrend in den zur&#252;ckliegenden Jahren ein Paradigmenwechsel eingetreten ist, indem die Psychiater heute nach modernsten Gesichtspunkten symptomorientiert therapieren. Die Einteilung und Zulassung der Psychopharmaka unterliegt aber weiterhin dem alten Klassifikationsmuster ihrer urspr&#252;nglichen Entwicklung als Antidepressivum, Antipsychotikum oder Tranquillizer.</p>
<p><strong>Um das Verwirrspiel komplett zu machen</strong>, kann ein Arzt unter gewissen Umst&#228;nden zum Off-Label-Use verpflichtet sein, wenn ein Medikament besonders geeignet ist und keine Behandlungsalternativen verf&#252;gbar sind. Ein weiteres Problem ergibt sich, wenn ein Patient im Krankenhaus Off-Label behandelt wurde und der Hausarzt nach der Entlassung dieses Medikament nicht weiter verordnen darf. Besonders betroffen durch die Regelungen im Off-Label-Use sind die Kinderheilkunde, die Krebsbehandlung und die Neurologie. Eine sinnvolle Therapie ist aber auch in der Psychiatrie ohne Off-Label-Use in vielen F&#228;llen nicht m&#246;glich. Es dr&#228;ngt sich daher die Frage auf, wem das Urteil des Bundessozialgerichts vom 19. M&#228;rz 2002 n&#252;tzt? Es nutzt weder der Psychiatrie, noch den Kostentr&#228;gern, noch den Patienten, f&#252;r den bei strenger Einhaltung der an den Off-Label-Use gekn&#252;pften Bedingungen die erforderlichen Behandlungszeiten unn&#246;tig verl&#228;ngert werden.</p>
<blockquote><p><strong>H.-A. Washeim, M. Weih:<br />
Off-Label-Use im psychiatrischen Spannungsfeld.<br />
Off-Label-Use in der Psychiatrie.<br />
Fortschritte der Neurologie Psychiatrie 2008; 76 (1); S. 1; 7-13 </strong>
</p></blockquote>
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		<title>Ma&#223;nahmen gegen den &#0187;Publikationsimperialismus&#0171;</title>
		<link>http://www.dzkfblog.de/2008/02/14/massnahmen-gegen-den-publikationsimperialismus/</link>
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		<pubDate>Thu, 14 Feb 2008 09:13:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>FG</dc:creator>
				<category><![CDATA[TOP-NEWS]]></category>
		<category><![CDATA[Weiterbildung/Universitäten]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2007/04/zitat.gif" rel="lightbox[pics-1202894015]" title="zitat.gif"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2007/04/zitat.thumbnail.gif" width="128" height="81" alt="zitat.gif" class="imageframe imgalignleft" /></a><strong>Deutschsprachige Studien in internationalen medizinischen Datenbanken: Ma&#223;nahmen gegen den <strong>"Publikationsimperialismus"</strong>
fzm - Mediziner, die ihre Forschungsberichte</strong> in deutschsprachigen Fachzeitschriften ver&#246;ffentlichen, bef&#252;rchten, dass diese international keine Beachtung finden. Und tats&#228;chlich: Mehr als die H&#228;lfte aller hochwertigen Studien, die seit 1948 in ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2007/04/zitat.gif" rel="lightbox[pics-1202894015]" title="zitat.gif"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2007/04/zitat.thumbnail.gif" width="128" height="81" alt="zitat.gif" class="imageframe imgalignleft" /></a><strong>Deutschsprachige Studien in internationalen medizinischen Datenbanken: Ma&#223;nahmen gegen den &#0187;Publikationsimperialismus&#0171;</strong><br />
fzm &#8211; <strong>Mediziner, die ihre Forschungsberichte</strong> in deutschsprachigen Fachzeitschriften ver&#246;ffentlichen, bef&#252;rchten, dass diese international keine Beachtung finden. Und tats&#228;chlich: Mehr als die H&#228;lfte aller hochwertigen Studien, die seit 1948 in deutschen Fachzeitschriften erschienen, wurden nicht in die Datenbank Medline &#252;bernommen, so das Deutsche Cochrane-Zentrum in der Fachzeitschrift &#0187;DMW Deutsche Medizinische Wochenschrift&#0171; (Georg Thieme Verlag, Stuttgart. 2008). Die Autoren pr&#228;sentieren auch gleich geeignete Gegenma&#223;nahmen.</p>
<p><strong>Die Cochrane Collaboration</strong> erstellt seit 1993 systematische &#220;bersichten zur Diagnose oder Therapie von Erkrankungen. F&#252;r &#196;rzte bietet dies eine gute M&#246;glichkeit, sich &#252;ber aktuelle Fortschritte in der Medizin zu informieren, schreibt Dr. Anette Bl&#252;mle vom Deutschen Cochrane-Zentrum in Freiburg. Denn vieles, was Mediziner im Studium gelernt haben, ist nach wenigen Berufsjahren &#252;berholt, und auch Handb&#252;cher halten mit dem sich rasch &#228;ndernden Wissen oft nicht Schritt. Die &#220;bersichten der Cochrane Collaboration werden regelm&#228;&#223;ig aktualisiert und sind im Internet verf&#252;gbar.</p>
<p><strong>Die Bewertungen</strong> der Cochrane Collaboration beruhen auf hochwertigen klinischen Studien. In ihnen werden die Patienten im Idealfall nach dem Zufallsprinzip auf alte und neue Behandlungen verteilt (Fachbegriff: randomisierte kontrollierte Studie, RCT). Dies erm&#246;glicht am ehesten einen aussagekr&#228;ftigen Vergleich. Die Cochrane-Experten akzeptieren mit gewissen Einschr&#228;nkungen auch andere kontrollierte klinische Studien (CCT), bei denen die Randomisierung nicht den h&#246;chsten Anspr&#252;chen gen&#252;gt.</p>
<p><strong>Um zu hochwertigen</strong> Empfehlungen zu kommen, bem&#252;ht sich die Cochrane Collaboration, m&#246;glichst alle RCT und CCT zu ber&#252;cksichtigen. Deshalb sucht das Deutsche Cochrane-Zentrum derzeit in deutschsprachigen Fachzeitschriften nach Studien, die nicht von internationalen Datenbanken aufgef&#252;hrt werden. In 2614 Jahrg&#228;ngen von 85 Zeitschriften fand das Team um Dr. Bl&#252;mle bislang 18.491 Studien (RCT oder CCT). Von diesen waren 10.165 Studien, also mehr als die H&#228;lfte, nicht in der f&#252;hrenden Datenbank Medline gelistet. 32 Prozent der untersuchten Zeitschriften waren &#252;berhaupt nicht in Medline vertreten. Die Cochrane Collaboration nahm die Studien in ihrer eigenen Datenbank (CENTRAL) auf. Sie stehen damit erstmals auch internationalen Forschern zur Verf&#252;gung. Dr. Bl&#252;mle hofft, dass die Empfehlungen dadurch auf eine breitere Basis gestellt werden und damit &#228;rztlichen Entscheidungen zugute kommen.</p>
<p><strong>Das Durchsuchen </strong>von Fachzeitschriften &#0187;per Hand&#0171; ist m&#252;hsam und im Zeitalter von Computer und Internet eigentlich nicht mehr angemessen. Eine Erleichterung f&#252;r ihre k&#252;nftige Arbeit verspricht sich Dr. Bl&#252;mle von der geplanten elektronischen Registrierung aller Studien. Die Forscher m&#252;ssen zuk&#252;nftig ihre Studien vor deren Beginn auf einer im Internet &#246;ffentlich zug&#228;nglichen Plattform anmelden. Dadurch werde vermieden, dass wichtige Studien in Zukunft unter den Tisch fallen, hofft Dr. Bl&#252;mle.</p>
<p><strong>Der Chefredakteur</strong> der DMW, Professor Martin Middeke, begr&#252;&#223;te die Erfassung der deutschsprachigen Studien durch die Cochrane Collaboration. Denn auch die DMW ist betroffen. Diese geh&#246;rt zwar zu den f&#252;hrenden deutschsprachigen Fachzeitschriften und ist seit Jahren mit englischsprachigen Zusammenfassungen („Abstracts“) in Medline vertreten. Es gab in der Vergangenheit jedoch L&#252;cken: Von 726 bis 2004 ver&#246;ffentlichten RCT und CCT wurden 517 oder 71 Prozent in Medline aufgenommen. Professor Middeke beklagt einen gewissen angels&#228;chsischen &#0187;Publikationsimperialismus&#0171;. Einige Fachzeitschriften, etwa der f&#252;hrenden Nature-Gruppe, w&#252;rden beispielsweise keine Literaturhinweise aus nicht-englischsprachigen Zeitschriften erlauben.</p>
<blockquote><p>A. Bl&#252;mle, G. Antes:<br />
Handsuche nach randomisierten kontrollierten Studien in deutschen medizinischen Zeitschriften.<br />
DMW Deutsche Medizinische Wochenschrift 2008; 133 (6): S. 230-234<br />
M. Middeke:<br />
Kontrollierte Studien in deutschsprachigen Publikationen.<br />
DMW Deutsche Medizinische Wochenschrift 2008; 133 (6): S. 229</p></blockquote>
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		<title>Antibiotika-Einsatz auf Intensivstationen</title>
		<link>http://www.dzkfblog.de/2008/02/13/antibiotika-einsatz-auf-intensivstationen/</link>
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		<pubDate>Wed, 13 Feb 2008 09:04:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>FG</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheitspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Klinische Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Antibiotica]]></category>
		<category><![CDATA[Indikation]]></category>
		<category><![CDATA[Resistenzbildung]]></category>

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		<description><![CDATA[<div class="imageframe imgalignleft" style="width:160px; border: none;"><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2007/06/biotechnologie.jpg" rel="lightbox[pics-1202893085]" title="biotechnologie.jpg"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2007/06/biotechnologie.thumbnail.jpg" width="160" height="124" alt="biotechnologie.jpg" /></a><div class="imagecaption">Mehr oder weniger...?!</div></div><strong>(Zu) h&#228;ufiger Antibiotika-Einsatz auf Intensivstationen</strong>
fzm - <strong>Jeder Patient, der in Deutschland</strong> auf Intensivstation behandelt wird, erh&#228;lt im Durchschnitt mehr als ein Antibiotikum pro Tag. Dies geht aus einer Umfrage in 43 Kliniken hervor, die in der Fachzeitschrift "DMW Deutsche Medizinische Wochenschrift" (Georg Thieme Verlag, Stuttgart. 2008) ver&#246;ffentlicht wurde. Experten bef&#252;rchten, dass der unbedachte Einsatz von Antibiotika die Vermehrung von resistenten Bakterien f&#246;rdert und dass die lebensrettenden Medikamente in Zukunft ihre Wirkung verlieren k&#246;nnten.

<strong>Seit 2001 f&#246;rdert</strong> das Bundesministerium f&#252;r Bildung und Forschung ein Projekt, das den Antibiotika-Einsatz auf Intensivstationen beobachtet. Die Teilnahme ist freiwillig, und die jetzt von Dr. Elisabeth Meyer von der Universit&#228;t Freiburg ver&#246;ffentlichten...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="imageframe imgalignleft" style="width:160px;"><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2007/06/biotechnologie.jpg" rel="lightbox[pics-1202893085]" title="biotechnologie.jpg"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2007/06/biotechnologie.thumbnail.jpg" width="160" height="124" alt="biotechnologie.jpg" /></a>
<div class="imagecaption">Mehr oder weniger&#8230;?!</div>
</div>
<p><strong>(Zu) h&#228;ufiger Antibiotika-Einsatz auf Intensivstationen</strong><br />
fzm &#8211; <strong>Jeder Patient, der in Deutschland</strong> auf Intensivstation behandelt wird, erh&#228;lt im Durchschnitt mehr als ein Antibiotikum pro Tag. Dies geht aus einer Umfrage in 43 Kliniken hervor, die in der Fachzeitschrift &#0187;DMW Deutsche Medizinische Wochenschrift&#0171; (Georg Thieme Verlag, Stuttgart. 2008) ver&#246;ffentlicht wurde. Experten bef&#252;rchten, dass der unbedachte Einsatz von Antibiotika die Vermehrung von resistenten Bakterien f&#246;rdert und dass die lebensrettenden Medikamente in Zukunft ihre Wirkung verlieren k&#246;nnten.</p>
<p><strong>Seit 2001 f&#246;rdert</strong> das Bundesministerium f&#252;r Bildung und Forschung ein Projekt, das den Antibiotika-Einsatz auf Intensivstationen beobachtet. Die Teilnahme ist freiwillig, und die jetzt von Dr. Elisabeth Meyer von der Universit&#228;t Freiburg ver&#246;ffentlichten Daten sind deshalb nicht unbedingt repr&#228;sentativ. Auch k&#246;nne aus einem hohen Antibiotika-Verbrauch nicht unbedingt geschlossen werden, dass die Patienten die Medikamente unn&#246;tigerweise erhalten, sagt die Medizinerin. Selbstverst&#228;ndlich m&#252;ssten schwerkranke Menschen vor Infektionen gesch&#252;tzt werden. Zu denken geben Dr. Meyer allerdings die deutlichen Unterschiede zwischen den Kliniken: Einige Intensivmediziner verordnen viermal so viele Antibiotika als andere. Dr. Meyer vermutet hohe Einsparpotenziale und fordert die &#0187;Maximalverbraucher&#0171; auf, ihren Antibiotika-Einsatz kritisch zu pr&#252;fen.</p>
<p><strong>Bedenklich findet </strong>sie auch, dass Intensivmediziner immer wieder auf die gleichen Antibiotika zur&#252;ckgreifen. Fast die H&#228;lfte aller Verordnungen auf einer Station entfallen auf drei Wirkstoffe, wobei die bevorzugten Medikamente von Klinik zu Klinik unterschiedlich sind. Dies ist eine Folge des sogenannten erfahrungsgem&#228;&#223;en &#0187;empirischen&#0171; Einsatzes. Bei einem schwer kranken Patienten m&#252;ssen die &#196;rzte sofort ein Antibiotikum geben, noch bevor Labortests eine gezieltere Auswahl erlauben. In dieser Situation verlassen sich die Mediziner h&#228;ufig auf Antibiotika, mit denen sie bei fr&#252;heren Patienten gute Erfahrungen gemacht haben. Das ist aus Sicht der &#196;rzte verst&#228;ndlich, f&#246;rdert aber die Ausbreitung von Resistenzen. Ein h&#228;ufiger Wechsel der Medikamente kann die Wirksamkeit auf Dauer besser erhalten, glaubt Dr. Meyer. Sie kritisiert auch den h&#228;ufigen Einsatz einer besonderen Antibiotikagruppe: Auf von sogenannten Chinolone entf&#228;llt ein Drittel aller auf Intensivstationen verordneter Antibiotika. Chinolone werden auch h&#228;ufig in der Tiermedizin und von Viehz&#252;chtern als &#0187;Mastbeschleuniger&#0171; eingesetzt, was die Bildung von Resistenzen zus&#228;tzlich f&#246;rdere, bef&#252;rchtet die Expertin.</p>
<blockquote><p><strong>E. Meyer et al.:<br />
Diversit&#228;t des Antibiotikaverbrauchs auf Intensivstationen in Deutschland.<br />
DMW Deutsche Medizinische Wochenschrift 2008; 133 (6): S. 235-240</p>
<p></strong></p></blockquote>
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		<title>Phase III-Zulassungsstudie mit CA9-SCAN</title>
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		<pubDate>Mon, 11 Feb 2008 16:32:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>FG</dc:creator>
				<category><![CDATA[Indikation/Therapie]]></category>
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		<description><![CDATA[<a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2008/02/pillen_lepel.jpg" rel="lightbox[pics285]" title="Pharmafortschritt"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2008/02/pillen_lepel.thumbnail.jpg" width="160" height="111" alt="Pharmafortschritt" class="imageframe imgalignleft" /></a><strong>FDA erteilt spezielle Protokollbewertung („SPA“) f&#252;r die Phase III-Zulassungsstudie mit CA9-SCAN  </strong>
<strong>Das M&#252;nchener biopharmazeutische Unternehmen </strong>WILEX AG (ISIN DE0006614720 / Frankfurter Wertpapierb&#246;rse / Prime Standard) hat von der US-amerikanischen Zulassungsbeh&#246;rde Food and Drug Administration (FDA) eine spezielle Protokollbewertung („special protocol assessment“ – SPA) zum Design seiner Phase III-Zulassungsstudie mit dem diagnostischen Produktkandidat...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2008/02/pillen_lepel.jpg" rel="lightbox[pics285]" title="Pharmafortschritt"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2008/02/pillen_lepel.thumbnail.jpg" width="160" height="111" alt="Pharmafortschritt" class="imageframe imgalignleft" /></a><strong>FDA erteilt spezielle Protokollbewertung („SPA“) f&#252;r die Phase III-Zulassungsstudie mit CA9-SCAN  </strong><br />
<strong>Das M&#252;nchener biopharmazeutische Unternehmen </strong>WILEX AG (ISIN DE0006614720 / Frankfurter Wertpapierb&#246;rse / Prime Standard) hat von der US-amerikanischen Zulassungsbeh&#246;rde Food and Drug Administration (FDA) eine spezielle Protokollbewertung („special protocol assessment“ – SPA) zum Design seiner Phase III-Zulassungsstudie mit dem diagnostischen Produktkandidaten CA9-SCAN erhalten. Mit der SPA dokumentiert die FDA, dass das Design und die geplante Analyse der klinischen Studie f&#252;r die Einreichung eines Zulassungsantrags angemessen ist. Die FDA sieht sich im Rahmen des Zulassungsverfahrens an die Protokollbewertung gebunden. </p>
<p><strong>WILEX wird mit</strong> der Patientenrekrutierung im zweiten Quartal 2008 beginnen und sie gem&#228;&#223; dem genehmigten Protokoll durchf&#252;hren. In die Studie werden 166 Patienten mit Verdacht auf Nierenkrebs in mehr als 15 Zentren in den USA aufgenommen. Bei diesen Patienten wird eine Operation geplant, um Teile der betroffenen Niere oder die gesamte Niere zu entfernen. Sie werden mit einer Computertomographie (CT) und mit CA9-SCAN (Positronen-Emissions-Tomographie (PET) / CT) vor der Operation untersucht um festzustellen, ob sie an einem klarzelligen Nierenzellkarzinom erkrankt sind. Die Studie untersucht, ob die Darstellung mit CA9-SCAN die Diagnose im Vergleich zu dem Standardverfahren (nur CT) verbessern kann. CA9-SCAN k&#246;nnte die Behandlungsplanung bei Nierentumorpatienten und die Verlaufskontrolle nach der Operation verbessern.<br />
Es wird erwartet, dass die Patientenrekrutierung und die Nachuntersuchungen bis Ende 2008 abgeschlossen werden k&#246;nnen. Die Daten und der Studienbericht sollen dann innerhalb von drei bis sechs Monaten zur Verf&#252;gung stehen. </p>
<blockquote><p>
Dr. Paul Bevan, Vorstand f&#252;r Forschung &#038; Entwicklung der WILEX AG kommentiert: „Wir sind hoch erfreut &#252;ber die SPA, weil es unsere positive Kommunikation mit der FDA best&#228;tigt. Positive Ergebnisse vorausgesetzt werden wir nach Abschluss der Studie CA9-SCAN zur Zulassung einreichen. Wir erwarten, dass sich durch die SPA die Zeit bis zur Zulassung von CA9-SCAN erheblich verk&#252;rzen k&#246;nnte.“</p></blockquote>
<p>F&#252;r R&#252;ckfragen stehen wir gerne jederzeit zur Verf&#252;gung.<br />
Mit besten Gr&#252;&#223;en<br />
Juliane Giese<br />
Juliane Giese<br />
Manager Public Relations<br />
WILEX AG<br />
Grillparzerstr. 10<br />
81675 M&#252;nchen<br />
Tel.: +49 (0)89-41 31 38-29<br />
Fax: +49 (0)89-41 31 38-99<br />
Email: press@WILEX.com<br />
Website: http://www.WILEX.com</p>
<p><strong>&#220;ber die SPA</strong><br />
<strong>Mit der Beantragung einer </strong>SPA folgte WILEX der Empfehlung der FDA aus einer Besprechung des Entwurfs des Genehmigungsantrages f&#252;r die Durchf&#252;hrung der Studie („Pre-IND-Meeting“), Die SPA ist ein Instrument der FDA um ein klinisches Protokoll eines Sponsors zu evaluieren. Dadurch dokumentiert die FDA, dass das Design und die geplante Analyse der klinischen Studie f&#252;r die Vorlage eines Zulassungsantrags for CA9-SCAN angemessen ist. Bei einer Durchf&#252;hrung der Studie gem&#228;&#223; den in der SPA festgelegten Parametern sieht sich die FDA im Rahmen des Zulassungsverfahrens an diese Protokollbewertung gebunden. Durch eine SPA kann sich in der Regel die Entwicklungszeit signifikant reduzieren, weil das Design des Pr&#252;fplans f&#252;r die Phase III-Studie vorher genehmigt wurde. </p>
<p><strong>&#220;ber CA9-SCAN</strong><br />
<strong>CA-9-SCAN</strong> ist einer von zwei Produktkandidaten der WILEX AG, der sich in der Phase III-Zulassungsstudie befindet. Bei CA9-SCAN handelt es sich um ein bildgebendes antik&#246;rperbasiertes Diagnostikum, welches f&#252;r die Diagnose eines klarzelligen Nierenzellkarzinoms vor einer Operation entwickelt wird. CA9-SCAN ist eine radioaktiv markierte Form des Antik&#246;rpers WX-G250. Der markierte Antik&#246;rper bindet an klarzellige Nierenzellkarzinome und reichert sich in deren Tumorgewebe an. Diese Anreicherung kann mittels Positronen-Emissions-Tomographie (PET) nachgewiesen werden. In einer Machbarkeitsstudie konnte bei positivem Ergebnis mittels CA9-SCAN in 100 % der F&#228;lle das Vorliegen eines klarzelligen Nierenzellkarzinoms best&#228;tigt werden (positiver Vorhersagewert). Durch CA9-SCAN k&#246;nnte also schon vor der Operation und der anschlie&#223;enden pathologischen Untersuchung diagnostiziert werden, ob es sich um ein klarzelliges Nierenzellkarzinom handelt. Damit k&#246;nnte CA9-SCAN die Behandlungsplanung bei Patienten mit Verdacht auf Nierenzellkarzinom verbessern.</p>
<p><strong>&#220;ber die WILEX AG</strong><br />
<strong>WILEX AG </strong>ist ein biopharmazeutisches Unternehmen mit Sitz in M&#252;nchen und wurde im September 1997 von einem Team von &#196;rzten und Krebsforschern der Technischen Universit&#228;t M&#252;nchen gegr&#252;ndet. WILEX hat das Ziel, Arzneimittel und Diagnostika zur gezielten wie nebenwirkungsarmen Behandlung und zur hochspezifischen Erkennung verschiedener Krebsarten zu entwickeln. Die Produktkandidaten der WILEX AG basieren auf Antik&#246;rpern und niedermolekularen Wirkstoffen. Mit RENCAREX® und CA9-SCAN befinden sich zwei Kandidaten in Phase III-Zulassungsstudien. Die Substanz WX-671 befindet sich in einem Phase II-Programm.  </p>
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