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Angebote

Frühe Magenoperation bei Diabetes Typ 2 erhöht Chance, auf Insulin zu verzichten

27. August 2010 | Von François G. | Kategorie: Angebote

StuttgartMagenverkleinerungen, wie sie bei Operationen an Übergewichtigen durchgeführt werden, wirken antidiabetisch: Operierte Typ-2-Diabetiker konnten nach dem Eingriff völlig oder teilweise auf Diabetes-Medikamente verzichten. Wie Studien jetzt bestätigen, hält dieser Effekt auch fünf Jahre nach der Operation noch an. Ärzte fanden zudem heraus: Der Blutzucker normalisiert sich eher bei Patienten, die zuvor weniger als zehn Jahre erkrankt waren und ihren Blutzucker vor der Operation gut eingestellt hatten. Über neue Studienergebnisse diskutieren Experten im Rahmen der Fachtagung Viszeralmedizin vom 15. bis 18. September 2010 im ICS Stuttgart.

Erste Ergebnisse von operierten normalgewichtigen Diabetikern zeigen, dass sich dadurch auch bei ihnen der Blutzucker normalisiert. »Das Ergebnis ist beeindruckend: Mehr als 90 Prozent der normalgewichtigen Operierten benötigten auch zwei Jahre danach kein Insulin oder blutzuckerregulierende Medikamente mehr«, betont Professor Dr. med. Markus Büchler…



TIPS – Gegen Leberzirrhose

12. August 2010 | Von François G. | Kategorie: Angebote

StuttgartIn Deutschland werden jedes Jahr mehr als 20 000 Menschen wegen einer Leberzirrhose im Krankenhaus behandelt. Sie ist derzeit nicht durch Medikamente heilbar. Doch ein kleines Metallröhrchen in der Leber und ein Antibiotikum, das Darmbakterien abtötet, können die Patienten vor schweren Komplikationen wie etwa innere Blutungen und Gehirnschäden schützen. Das haben zwei neue Studien gezeigt, deren Ergebnisse auf dem Kongress Viszeralmedizin 2010, vom 15. bis 18. September 2010 im ICS Stuttgart vorgestellt und diskutiert werden.

Die häufigsten Ursachen einer Leberzirrhose sind eine Virusinfektion der Leber, die sogenannte Hepatitis, eine Fettleberhepatitis oder eine langjährige Alkoholschädigung. Jede Form von chronischer Lebererkrankung zerstört die Leberzellen, die der Körper durch Narbengewebe ersetzt. Das behindert den Blutfluss durch die Leber. Der Körper leitet das Blut dann an der Leber vorbei. Eine Umgehung erfolgt über Venen in der unteren Speiseröhre. Hier bilden sich Krampfadern, die Ösophagusvarizen, die platzen können. Diese Blutungen sind eine häufige Todesursache bei der Leberzirrhose.

Ein Ausweg besteht darin, einen künstlichen Tunnel durch die Leber anzulegen. Das Verfahren wird in der Fachsprache TIPS (»transjugulärer intrahepatischer portosystemischer Shunt«) genannt. Eine offene Operation ist dafür nicht erforderlich. Mit Hilfe eines Gefäßkatheters schaffen Ärzte in der Leber eine künstliche Verbindung zwischen Pfortader und Lebervene. Ein kleines Metallröhrchen, der Stent, hält die Verbindung offen, durch die das Blut …



PINGUIN-Studie sucht noch Teilnehmerinnen

6. August 2010 | Von François G. | Kategorie: Angebote

Schwangerschaftsdiabetes und seine Folgen

Logo der PINGUIN-Studie
Logo der PINGUIN-Studie

Frühere Studien haben gezeigt, dass 61 Prozent aller Frauen mit einem Insulin pflichtigen Schwangerschafts-diabetes innerhalb der nächsten drei Jahre nach der Entbindung eines Kindes einen Typ-2-Diabetes entwickeln. Um einen möglichen Ausbruch der Erkrankung zu verhindern oder zu verzögern, widmen sich seit 2008 Wissenschaftler und Ärzte der Forschergruppe Diabetes der Technische Universität München der Interventionsstudie PINGUIN (Postpartale Intervention bei Gestationsdiabetikerinnen unter Insulintherapie).

Die PINGUIN-Studie sucht noch Teilnehmerinnen, um die Entwicklung von Typ-2-Diabetes nach einer Entbindung zu verhindern oder zu verzögern.
Dabei setzt die Studie auf dreierlei Maßnahmen, die sich gegenseitig positiv…



Unfälle und Entzündlich-rheumatische Erkrankungen: zwei neue kostenlose GBE-Veröffentlichungen erschienen

15. Juni 2010 | Von François G. | Kategorie: Angebote

Unfallgeschehen und Entzündlich-rheumatische Erkrankungen sind die Themen von zwei neuen Veröffentlichungen der Gesundheitsberichterstattung des Bundes (GBE). Das Thema Unfallgeschehen ist in der neuen Online-Publikationsreihe »GBE kompakt« erschienen, die alle drei Monate aktuelle Daten kurz und verständlich zusammenfasst. Die Entzündlich-rheumatischen Erkrankungen erscheinen als 49. GBE-Heft.

Das Unfallgeschehen in Deutschland lässt sich auf der Basis amtlicher Statistiken nur unvollständig abbilden. Ein Grund dafür ist, dass bedeutsame Bereiche wie Freizeitunfälle nicht systematisch erfasst werden. Daher sind repräsentative Befragungen eine wichtige Ergänzung. Sie liefern einen Überblick über das (nichttödliche) Unfallgeschehen. Die Analysen für GBE kompakt basieren auf ausgewählten Ergebnissen des telefonischen Gesundheitssurveys »Gesundheit in Deutschland aktuell« (GEDA) des Robert Koch-Instituts. Die GEDA-Daten zeigen, dass etwa jeder zwölfte …