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	<title>DZKF WEBLOG &#187; Gesundheitspolitik</title>
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	<description>Deutsche Zeitschrift für Klinische Forschung &#124; Der Weblog mit News, Meinungen und Kommentaren</description>
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			<item>
		<title>Irritationen: Lang wirksame Insulinanaloga f&#252;r Diabetes Typ 2 fallen aus Erstattung.</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Jul 2010 18:05:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>FR</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheitspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Detemir]]></category>
		<category><![CDATA[Glargin]]></category>
		<category><![CDATA[Hypoglykämie]]></category>
		<category><![CDATA[Insulinanaloga]]></category>

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		<description><![CDATA[<strong>Lang wirksame Insulinanaloga werden zuk&#252;nftig nicht mehr von den Krankenkassen erstattet:</strong> Grund ist, dass das Bundesgesundheitsministerium (BMG) den Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) vom 18. M&#228;rz 2010 nicht beanstandet. Er sagt, dass lang wirksame Insulinanaloga keinen Zusatznutzen f&#252;r Typ-2-Diabetiker haben, und daher – solange sie teurer sind als herk&#246;mmliches Verz&#246;gerungsinsulin – nicht mehr erstattet werden. diabetesDE und DDG haben vor den Entscheidungen mehrfach darauf aufmerksam gemacht, dass Studien den Zusatznutzen lang wirksamer Insulinanaloga belegen.

<strong>Zum Beispiel verhindern sie starke Blutzuckerschwankungen</strong> und damit auch Unterzuckerungen, die lebensbedrohlich sein k&#246;nnen."<em>Wir bedauern die Entscheidung des BMG, der viele Patienten und ihre &#196;rzte in eine problematische Situation bringt</em>", kritisiert Professor Dr. med. Thomas Danne, Vorstandsvorsitzender von diabetesDE und Pr&#228;sident der Deutschen Diabetes-Gesellschaft (DDG). Durch die Entscheidung des BMG am 28. Juni 2010 wird der Beschluss des G-BA vom 18. M&#228;rz mit Ver&#246;ffentlichung im Bundesanzeiger wirksam. Diese erfolgt voraussichtlich ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Lang wirksame Insulinanaloga werden zuk&#252;nftig nicht mehr von den Krankenkassen erstattet:</strong> Grund ist, dass das Bundesgesundheitsministerium (BMG) den Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) vom 18. M&#228;rz 2010 nicht beanstandet. Er sagt, dass lang wirksame Insulinanaloga keinen Zusatznutzen f&#252;r Typ-2-Diabetiker haben, und daher – solange sie teurer sind als herk&#246;mmliches Verz&#246;gerungsinsulin – nicht mehr erstattet werden. diabetesDE und DDG haben vor den Entscheidungen mehrfach darauf aufmerksam gemacht, dass Studien den Zusatznutzen lang wirksamer Insulinanaloga belegen.</p>
<p><strong>Zum Beispiel verhindern sie starke Blutzuckerschwankungen</strong> und damit auch Unterzuckerungen, die lebensbedrohlich sein k&#246;nnen.&#0171;<em>Wir bedauern die Entscheidung des BMG, der viele Patienten und ihre &#196;rzte in eine problematische Situation bringt</em>&#0171;, kritisiert Professor Dr. med. Thomas Danne, Vorstandsvorsitzender von diabetesDE und Pr&#228;sident der Deutschen Diabetes-Gesellschaft (DDG). Durch die Entscheidung des BMG am 28. Juni 2010 wird der Beschluss des G-BA vom 18. M&#228;rz mit Ver&#246;ffentlichung im Bundesanzeiger wirksam. Diese erfolgt voraussichtlich im August 2010.</p>
<p><strong>Das BMG weist in seiner Entscheidung auch darauf hin</strong>, dass es sich der Beurteilung zur Wirtschaftlichkeit des G-BA nicht anschlie&#223;t: Kosten entst&#252;nden nicht nur durch den Apothekenverkaufspreis eines Medikamentes, sondern beispielsweise auch durch die Art und Weise der Behandlung oder den Folgen. Nach Meinung von diabetesDE und DDG werden jedoch zus&#228;tzliche Kosten entstehen, wenn lang wirksame Insulinanaloga nicht mehr in der Diabetes-Therapie erstattet werden. Die Diabetes-Experten haben bereits vor der G-BA-Entscheidung im M&#228;rz auf die Risiken hingewiesen: </p>
<p><strong>Studiendaten belegen, dass</strong> lang wirksame Insulinanaloga bei gleicher Wirksamkeit wie andere Insuline weniger h&#228;ufig zu Unterzuckerungen, den sogenannten Hypoglyk&#228;mien f&#252;hren. Rund 500 000 Typ-2-Diabetiker sind von der Entscheidung betroffen und m&#252;ssen nun mit ihren &#196;rzten ihre Therapien umstellen. Die Umstellung f&#252;hrt vermutlich zu mehr als 10 000 zus&#228;tzlichen schweren Hypoglyk&#228;mien im Jahr. Das w&#228;ren mehr als 10 000 zus&#228;tzliche lebensbedrohliche Notf&#228;lle bei Diabetikern, deren Behandlung Geld kostet.</p>
<p><strong>Der G-BA hatte im M&#228;rz beschlossen</strong>, dass die Krankenkassen die Insuline Glargin und Detemir nur noch dann erstatten m&#252;ssen, wenn sie nicht teurer sind als herk&#246;mmliches Verz&#246;gerungsinsulin. Einzige Ausnahmen sind allergische Reaktionen auf Humaninsulin oder ein hohes Risiko f&#252;r Hypoglyk&#228;mien trotz intensivierter Insulintherapie.</p>
<p><strong>F&#252;r &#196;rzte, die Typ-2-Diabetiker betreuen, ist dies keine praktikable L&#246;sung</strong>. Sie m&#252;ssen erst das Risiko einer schweren und m&#246;glicherweise lebensgef&#228;hrlichen Hypoglyk&#228;mie eingehen, um diese mit Hilfe der lang wirksamen Insulinanaloga zu verhindern. Denn ob auch erste Warnzeichen f&#252;r folgende schwere Hypoglyk&#228;mien – wie leichte Unterzuckerungen oder starke Blutzuckerschwankungen – dazu berechtigen, wurde nicht klar geregelt.</p>
<p><strong>Die aktuelle Entscheidung bedeutet f&#252;r betroffene Typ-2-Diabetiker</strong>, dass sie ihre Diabetestherapie mit ungewissen Folgen umstellen oder auf eventuelle Rabattvertr&#228;ge ihrer Kasse mit den Herstellern warten m&#252;ssen. Solche Vereinbarungen liegen teilweise schon vor, allerdings nicht mit allen Herstellern f&#252;r alle Kassen.</p>
<p><strong>Mehr Informationen im Internet:</strong></p>
<p><strong>Stellungnahme von diabetesDE und der Deutschen Diabetes-Gesellschaft zum Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) zu lang wirksamen Insulinanaloga</strong></p>
<p>http://profi.diabetesde.org/stellungnahmen/langwirksame_insulianaloga/</p>
<p>http://www.g-ba.de/downloads/40-268-1278/2010-03-18-AMR3_Insulinanaloga_Typ2_BMG&#8230;</p>
<p><strong>Letzte &#196;nderungen</strong> zu &#0187;Arzneimittel-Richtlinie/ Anlage III (Lang wirkende Insulinanaloga zur Behandlung des Diabetes mellitus Typ 2)&#0171; vom 28.06.2010 im Internet:</p>
<p>http://www.g-ba.de/informationen/beschluesse/1109/letzte-aenderungen/</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p>http://www.diabetesde.org</p>
<p>http://www.deutsche-diabetes-gesellschaft.de</p>
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		<title>Macht Schienenl&#228;rm krank?</title>
		<link>http://www.dzkfblog.de/2010/04/30/macht-schienenlaerm-krank/</link>
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		<pubDate>Fri, 30 Apr 2010 05:40:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>FR</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheitspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[krank]]></category>
		<category><![CDATA[Lärm]]></category>
		<category><![CDATA[Schienen]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>

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		<description><![CDATA[<strong>Unter dem Titel "Macht Schienenl&#228;rm krank?" hat das Universit&#228;tsklinikum Freiburg im Auftrag des Regionalverbands S&#252;dlicher Oberrhein (RVSO) eine Studie &#252;ber die gesundheitlichen Folgen von Schienenl&#228;rm verfasst, die heute der &#214;ffentlichkeit vorgestellt wurde.
In der Studie wurden in einer &#220;bersicht 119 empirische Forschungsarbeiten zu dieser Fragestellung zusammengetragen und hinsichtlich sieben verschiedener Auswirkungen auf die Gesundheit ausgewertet: Bel&#228;stigung, St&#246;rung von Aktivit&#228;ten, Schlaf, Leistung, physiologische Reaktionen, Auswirkungen auf Herz-Kreislauferkrankungen und Kinder. Zu den eher subjektiven, variablen Bel&#228;stigungen und St&#246;rungen liegen die meisten Studien vor, zu manifesten Erkrankungen in Folge von langfristiger Exposition gegen&#252;ber Schienenl&#228;rm gibt es bisher keine Studien.</strong>

<strong>Hinsichtlich der wahrgenommenen Bel&#228;stigung von Schienenanwohnern</strong> zeigt sich ein deutlicher Dosis-Wirkungszusammenhang. Im Vergleich zum Stra&#223;enverkehr ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Unter dem Titel &#0187;Macht Schienenl&#228;rm krank?&#0171; hat das Universit&#228;tsklinikum Freiburg im Auftrag des Regionalverbands S&#252;dlicher Oberrhein (RVSO) eine Studie &#252;ber die gesundheitlichen Folgen von Schienenl&#228;rm verfasst, die heute der &#214;ffentlichkeit vorgestellt wurde.<br />
In der Studie wurden in einer &#220;bersicht 119 empirische Forschungsarbeiten zu dieser Fragestellung zusammengetragen und hinsichtlich sieben verschiedener Auswirkungen auf die Gesundheit ausgewertet: Bel&#228;stigung, St&#246;rung von Aktivit&#228;ten, Schlaf, Leistung, physiologische Reaktionen, Auswirkungen auf Herz-Kreislauferkrankungen und Kinder. Zu den eher subjektiven, variablen Bel&#228;stigungen und St&#246;rungen liegen die meisten Studien vor, zu manifesten Erkrankungen in Folge von langfristiger Exposition gegen&#252;ber Schienenl&#228;rm gibt es bisher keine Studien.</strong></p>
<p><strong>Hinsichtlich der wahrgenommenen Bel&#228;stigung von Schienenanwohnern</strong> zeigt sich ein deutlicher Dosis-Wirkungszusammenhang. Im Vergleich zum Stra&#223;enverkehr erweist sich Schienenl&#228;rm als st&#246;render f&#252;r bestimmte Aktivit&#228;ten, insbesondere bei der Kommunikation, jedoch als weniger st&#246;rend hinsichtlich der allgemeinen Ruhe und Erholung. Feldstudien ergaben jedoch, dass der Schienenl&#228;rm sich weit weniger st&#246;rend auf das Schlafverhalten auswirkt als andere Verkehrsarten. In Laborstudien allerdings zeigte sich bei verschiedenen Schlafparametern eine gr&#246;&#223;ere Beeintr&#228;chtigung des Schlafes durch Schienenl&#228;rm als durch Stra&#223;en- und Flugverkehrsl&#228;rm. Zusammenfassend wird vor allem bem&#228;ngelt, dass der Zusammenhang zwischen L&#228;rmexposition und Herz-Kreislauferkrankungen, wie er f&#252;r den Stra&#223;en- und Flugverkehr nachgewiesen wurde, <strong>bisher f&#252;r Schienenl&#228;rm nicht untersucht wurde</strong>.</p>
<p><strong>Insbesondere die Schlafstudien zeigen einen starken Einfluss von Schienenl&#228;rm auf das Schlafverhalten</strong>, bedingt durch die im Vergleich zum Stra&#223;enverkehr relativ hohen Spitzenpegel der vorbeifahrenden Z&#252;ge. Die dabei verursachte Erregung des autonomen Nervensystems ist selbst dann nachzuweisen, wenn kein Aufwachen stattfindet. <strong>Die gesetzlichen Vorgaben zum L&#228;rmschutz ber&#252;cksichtigen allerdings beim Schienenl&#228;rm keine Spitzenpegel und erm&#246;glichen so auch nachts hohe L&#228;rmspitzen!</strong></p>
<p><strong>Zudem erlaubt der so genannte &#0187;Schienenbonus&#0171; dem Schienenverkehr </strong>im Vergleich zum Stra&#223;enverkehr einen um <strong>5 dB(A) h&#246;heren &#228;quivalenten Dauerschallpegel</strong>. Die Rechtfertigung f&#252;r diesen Bonus <strong>beruht auf alten Daten</strong> und ber&#252;cksichtigte nur subjektive St&#246;rungen. <strong>Neue Untersuchungen best&#228;tigen diesen Bonus nicht.</strong> Sie zeigen stattdessen, dass beim Schienenl&#228;rm ein gesundheitliches Risiko vor allem durch eine regelm&#228;&#223;ige St&#246;rung des Schlafes entsteht. Dieses Risiko wird durch den Schienenbonus sowie das Fehlen eines Grenzwertes f&#252;r Spitzenpegel erh&#246;ht. <strong>Daher ist der Schienenl&#228;rmbonus aus wissenschaftlicher Sicht nicht mehr haltbar.</strong></p>
<p><strong>Die Studie ist beim Regionalverband S&#252;dlicher Oberrhein, www.region-suedlicher-oberrhein.de erh&#228;ltlich.</strong></p>
<p><strong>Kontakt:</strong><br />
Prof. Dr. Volker Mersch-Sundermann<br />
Institut f&#252;r Umweltmedizin und Krankenhaushygiene<br />
Tel.: 0761/270-8205<br />
E-Mail: volker.mersch-sundermann@uniklinik-freiburg.de</p>
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		<title>Forschungspreis ausgeschrieben</title>
		<link>http://www.dzkfblog.de/2010/03/31/forschungspreis-ausgeschrieben/</link>
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		<pubDate>Wed, 31 Mar 2010 11:05:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>FR</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheitspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Ärzte]]></category>
		<category><![CDATA[BMG]]></category>
		<category><![CDATA[Nationalsozialismus]]></category>

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		<description><![CDATA[<h4>BMG, B&#196;K und KBV f&#246;rdern Aufarbeitung der Rolle der &#196;rzteschaft im Nationalsozialismus</h4>
<div class="imageframe alignleft" style="width:255px;"><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2010/03/ausschreibung.pdf" title="Ausschreibungstext als PDF"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2010/03/ausschrebb.thumbnail.jpg" alt="Ausschreibungstext" width="255" height="143" class="attachment wp-att-2080" /></a><div class="imagecaption">Ausschreibungstext als PDF</div></div><strong>&#196;rzte haben in der Zeit des Nationalsozialismus aktiv an der systematischen Ermordung von Kranken mitgewirkt. Au&#223;erdem haben sich f&#252;hrende Vertreter der &#196;rzteschaft an der Vertreibung ihrer j&#252;dischen Kolleginnen und Kollegen beteiligt. Auch wenn die Mitschuld der &#196;rzte an den Verbrechen der NS-Gewaltherrschaft im Rahmen verschiedener Forschungsprojekte wissenschaftlich untersucht wurde, ist die Rolle der &#196;rzteschaft im Nationalsozialismus bei weitem nicht ausreichend aufgearbeitet worden. Deshalb haben das Bundesgesundheitsministerium (BMG), die Bundes&#228;rztekammer (B&#196;K) und die Kassen&#228;rztliche</strong> ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>BMG, B&#196;K und KBV f&#246;rdern Aufarbeitung der Rolle der &#196;rzteschaft im Nationalsozialismus</h4>
<div class="imageframe alignleft" style="width:255px;"><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2010/03/ausschreibung.pdf" title="Ausschreibungstext als PDF"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2010/03/ausschrebb.thumbnail.jpg" alt="Ausschreibungstext" width="255" height="143" class="attachment wp-att-2080" /></a>
<div class="imagecaption">Ausschreibungstext als PDF</div>
</div>
<p><strong>&#196;rzte haben in der Zeit des Nationalsozialismus aktiv an der systematischen Ermordung von Kranken mitgewirkt. Au&#223;erdem haben sich f&#252;hrende Vertreter der &#196;rzteschaft an der Vertreibung ihrer j&#252;dischen Kolleginnen und Kollegen beteiligt. Auch wenn die Mitschuld der &#196;rzte an den Verbrechen der NS-Gewaltherrschaft im Rahmen verschiedener Forschungsprojekte wissenschaftlich untersucht wurde, ist die Rolle der &#196;rzteschaft im Nationalsozialismus bei weitem nicht ausreichend aufgearbeitet worden. Deshalb haben das Bundesgesundheitsministerium (BMG), die Bundes&#228;rztekammer (B&#196;K) und die Kassen&#228;rztliche Bundesvereinigung (KBV) nunmehr zum dritten Mal einen Forschungspreis f&#252;r wissenschaftliche Arbeiten zur Geschichte der &#196;rzte w&#228;hrend der NS-Diktatur ausgeschrieben. Der Preis ist mit insgesamt 10.000 Euro dotiert.</strong></p>
<p><strong>An der Ausschreibung teilnehmen d&#252;rfen</strong> &#196;rzte und Psychotherapeuten als Einzelpersonen, Kooperationen und Gemeinschaften aus &#196;rzten und Psychotherapeuten, Studenten der Humanmedizin sowie an humanmedizinischen und medizinhistorischen Instituten t&#228;tige Wissenschaftler. Alle Arbeiten m&#252;ssen in deutscher Sprache verfasst sein und k&#246;nnen sowohl in Papier- als auch elektronischer Form eingereicht werden. Es werden nur Arbeiten ber&#252;cksichtigt, die ab dem 01.01.2005 erstellt oder ver&#246;ffentlicht wurden. Bereits bei vorangegangenen Ausschreibungen dieses Preises eingereichte Arbeiten k&#246;nnen nicht erneut ber&#252;cksichtigt werden. Bewerbungsschluss ist der 30. November 2010.</p>
<p><strong>Eine unabh&#228;ngige Jury </strong>wird die eingeschickten Arbeiten bewerten und den Gewinner ermitteln. Das BMG, die B&#196;K, die KBV, der Zentralrat der Juden in Deutschland sowie der Verband der j&#252;dischen &#196;rzte und Psychotherapeuten haben die Mitglieder der Jury benannt. Diese sind Prof. Dr. Dr. Heinz Schott, Prof. Dr. Robert J&#252;tte, Dr. Manfred Richter-Reichhelm, Prof. Dr. Leo Latasch und Dr. Roman Skoblo. Anfang 2011 wird die Jury die Preistr&#228;ger bekannt geben.</p>
<p><strong>Bei der letzten Ausschreibungsrunde</strong> ging der Preis an Barbara Huber. Sie dissertierte zur Biographie des SS-Zahnarztes Dr. Willy Frank. Im Rahmen einer Gemeinschaftsarbeit haben sich Gerrit Hohendorf, Petra Fuchs, Maike Rotzoll, Ulrich M&#252;ller und Paul Richter mit der Lebensgeschichte von Euthanasieopfern besch&#228;ftigt. Die Arbeit von Annette Hinz-Wessels setzt sich mit dem Robert Koch-Institut (RKI) in der Zeit des Nationalsozialismus auseinander. Jasmin Beatrix Mattes erhielt einen Sonderpreis f&#252;r ihre Untersuchungen zu Stationsbenennungen des Klinikums der Albert-Ludwig-Universit&#228;t Freiburg und den Biographien der namensgebenden Pers&#246;nlichkeiten aus der Medizin.</p>
<p><strong>Bewerber senden ihre Arbeiten an:</strong> Bundes&#228;rztekammer, Hauptgesch&#228;ftsf&#252;hrung, Dr. Esther Freese, Herbert-Lewin-Platz 1, 10623 Berlin, E-Mail: esther.freese(at)baek.de</p>
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		</item>
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		<title>Mehr Transparenz bei der Ver&#246;ffentlichung klinischer Studien gefordert</title>
		<link>http://www.dzkfblog.de/2010/01/28/mehr-transparenz-bei-der-veroeffentlichung-klinischer-studien-gefordert/</link>
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		<pubDate>Thu, 28 Jan 2010 16:42:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>FR</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheitspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Arzneimittel]]></category>
		<category><![CDATA[Klinische Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Transparenz]]></category>

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		<description><![CDATA[<strong> Berlin</strong> - "<em>Wir brauchen dringend mehr Transparenz bei der Ver&#246;ffentlichung klinischer Studien. Zu oft werden die Ergebnisse von der Pharmaindustrie zu sp&#228;t bekannt oder &#252;berhaupt nicht publiziert. Es ist deshalb richtig und wichtig, dass sich das Bundesgesundheitsministerium f&#252;r eine schnelle Ver&#246;ffentlichung von Studienergebnissen bei der Arzneimittelforschung einsetzen will</em>", sagte der Vorsitzende der Arzneimittelkommission der deutschen &#196;rzteschaft (Akd&#196;), Prof. Dr. Wolf-Dieter Ludwig, bei einem Symposium der Akd&#196; im Rahmen des 34. Interdisziplin&#228;ren Forums der Bundes&#228;rztekammer in Berlin. Ludwig warnte ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong> Berlin</strong> &#8211; &#0187;<em>Wir brauchen dringend mehr Transparenz bei der Ver&#246;ffentlichung klinischer Studien. Zu oft werden die Ergebnisse von der Pharmaindustrie zu sp&#228;t bekannt oder &#252;berhaupt nicht publiziert. Es ist deshalb richtig und wichtig, dass sich das Bundesgesundheitsministerium f&#252;r eine schnelle Ver&#246;ffentlichung von Studienergebnissen bei der Arzneimittelforschung einsetzen will</em>&#0171;, sagte der Vorsitzende der Arzneimittelkommission der deutschen &#196;rzteschaft (Akd&#196;), Prof. Dr. Wolf-Dieter Ludwig, bei einem Symposium der Akd&#196; im Rahmen des 34. Interdisziplin&#228;ren Forums der Bundes&#228;rztekammer in Berlin. Ludwig warnte in diesem Zusammenhang davor, die Informationen mehr als n&#246;tig als vertraulich einzustufen und dadurch der &#214;ffentlichkeit vorzuenthalten.</p>
<p><strong>Selbst bei bereits zugelassenen Medikamenten</strong> ist es f&#252;r &#196;rzte und Patienten schwierig, verl&#228;ssliche Informationen zu erhalten. &#0187;Etwa 80 bis 90 Prozent der Informationen zu neuen Arzneimitteln erreichen die &#196;rztInnen &#252;ber die Industrie&#0171;, berichtete Ludwig auf dem Symposium, das sich in diesem Jahr mit dem Thema &#0187;unabh&#228;ngige Arzneimittelinformationen&#0171; befasste. Einige Beispiele f&#252;r die vielf&#228;ltigen Aktivit&#228;ten der Akd&#196; auf diesem Gebiet nannte die stellvertretende Vorsitzende der Arzneimittelkommission, Prof. Dr. Ursula Gundert-Remy: &#0187;Die Akd&#196; stellt unabh&#228;ngige Informationen &#252;ber neu zugelassene Arzneimittel und &#252;ber unerw&#252;nschte Arzneimittelwirkungen bereit.&#0171; Seit 2009 habe die Kommission in knapp 50 Flyern unter dem Titel &#0187;Neue Arzneimittel&#0171; &#252;ber Indikation, Bewertung, klinische Studien und unerw&#252;nschte Wirkungen neu zugelassener Medikamente sowie &#252;ber deren Anwendung bei besonderen Patientengruppen informiert. Auf dem Gebiet der Arzneimittelsicherheit versende die Akd&#196; regelm&#228;&#223;ig aktuelle Risikoinformationen per &#0187;Drug Safety Mail&#0171;.</p>
<p><strong>Auch in der breiten &#214;ffentlichkeit</strong> werden immer h&#228;ufiger verl&#228;ssliche Informationen &#252;ber Medikamente nachgefragt. </p>
<blockquote><p>&#0187;Patienten ben&#246;tigen gesicherte Informationen &#252;ber die Nutzenwahrscheinlichkeit und Risiken von Arzneimitteln&#0171;, sagte Prof. Dr. David Klemperer von der Hochschule Regensburg.</p></blockquote>
<p><strong>Wichtigste Informationsquelle</strong> sei nach wie vor der Arzt. Dieser m&#252;sse gew&#228;hrleisten k&#246;nnen, dass die Informationen f&#252;r die Patienten zuverl&#228;ssig sind. Wichtig seien auch Publikationen mit unabh&#228;ngigen Informationen &#252;ber Medikamente. Klemperer verwies in diesem Zusammenhang auf die Zeitschrift &#0187;Gute Pillen – Schlechte Pillen&#0171;, die von den deutschen unabh&#228;ngigen Arzneimittel-Bulletins herausgegeben werde und ohne Einfluss der Pharmaindustrie und ohne Werbung neutrale Bewertungen von medikament&#246;sen Behandlungsm&#246;glichkeiten liefere. Der Kardiologe und Mitherausgeber des Informationsblattes &#0187;Der Arzneimittelbrief&#0171;, Prof. Dr. Walter Thimme, berichtete in seinem Vortrag &#252;ber die &#0187;International Society of Drug Bulletins&#0171; (ISDB), einem weltweiten Zusammenschluss unabh&#228;ngiger und ohne Anzeigen der pharmazeutischen Industrie erscheinender Arzneimittelzeitschriften. Eine wichtige Zielsetzung der 62 Mitgliedszeitschriften sei es, &#196;rzten zu helfen, sich ein unabh&#228;ngiges Urteil &#252;ber Wirksamkeit und Sicherheit neuer Arzneimittel zu bilden.</p>
<blockquote><p>Neben der Arzneimittelsicherheit r&#252;ckt die Arzneimitteltherapiesicherheit immer st&#228;rker in den Blickpunkt der Gesundheitsberufe und der &#214;ffentlichkeit. &#0187;Wechselnde Behandlungsteams und das hektische Umfeld einer akuten Krankenversorgung k&#246;nnen dazu f&#252;hren, dass ohne gezielte Ma&#223;nahmen eine hohe Versorgungsqualit&#228;t nicht zu gew&#228;hrleisten ist&#0171;, erkl&#228;rte Prof. Dr. Walter Emil Haefeli vom Universit&#228;tsklinikum Heidelberg.</p></blockquote>
<p><strong>Zun&#228;chst m&#252;ssten die aktuelle Versorgungsqualit&#228;t</strong> und der Interventionsbedarf ermittelt werden. Bei der Fehleranalyse h&#228;tten sich in der Vergangenheit elektronische Hilfsmittel bew&#228;hrt, mit denen etwa &#220;berdosierungen oder unerw&#252;nschte Wechselwirkungen vermieden werden sollen. Diese Systeme m&#252;ssten aber zun&#228;chst im Alltag getestet werden, weil andernfalls durch deren Nutzung neue Fehler verursacht werden k&#246;nnten, warnte Haefeli.</p>
<p>Arzneimittelkommission<br />
der deutschen &#196;rzteschaft<br />
Herbert-Lewin-Platz 1<br />
10623 Berlin</p>
<p>Postfach 12 08 64<br />
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Fax: +49 30 400456-555</p>
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		<title>&#0187;Mit kranken Menschen ist kein Staat zu machen&#8230;&#0171;</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Nov 2009 15:12:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>FR</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheitspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Aids]]></category>
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		<category><![CDATA[Schweinegrippe]]></category>
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		<description><![CDATA[<div class="imageframe alignleft" style="width:255px;"><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2009/11/leibnitz.jpg" rel="lightbox[pics1856]" title="Logo Leibnitz-Gemeinschaft"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2009/11/leibnitz.thumbnail.jpg" alt="Logo Leibnitz-Gemeinschaft" width="255" height="85" class="attachment wp-att-1857" /></a><div class="imagecaption"></div></div><strong>"Schweinegrippe, AIDS &#038; Co. - Infektionskrankheiten als globales Problem" lautet der Titel der neuesten Ausgabe des Zwischenrufs. Die Publikationsreihe der Leibniz-Gemeinschaft richtet sich in erster Linie an Politik und Beh&#246;rden. Im aktuellen Heft besch&#228;ftigen sich Wissenschaftler aus der Human- und Veterin&#228;rmedizin sowie den Politik- und Wirtschaftswissenschaften mit verschiedenen Aspekten von Infektionskrankheiten und geben Strategieempfehlungen.</strong>

<em>Berlin</em>. <strong>Was w&#228;re, wenn die Schweingrippepandemie zu schwereren Krankheitsverl&#228;ufen als bisher f&#252;hren w&#252;rde:</strong> K&#246;nnten dann vorhandene &#220;berkapazit&#228;ten im deutschen Krankenhaussektor den Bedarf an station&#228;ren Leistungen decken? Das untersuchen Wissenschaftler vom Rheinisch-Westf&#228;lischen Institut f&#252;r Wirtschaftsforschung (rwi) im neuesten "Zwischenruf" der Leibniz-Gemeinschaft. Ihr Fazit: Leere Krankenhausbetten als Reserve f&#252;r eventuelle Pandemien sind zu teuer und helfen nicht unbedingt. Besser und auch wirtschaftlicher sei es, die Menschen zu impfen und kosteng&#252;nstige mobile Beatmungseinrichtungen bereit zu halten.

<strong>Die Publikationsreihe Zwischenruf der Leibniz-Gemeinschaft</strong> richtet sich in erster Linie an Politik und Beh&#246;rden. Das aktuelle Heft tr&#228;gt den Titel...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="imageframe alignleft" style="width:255px;"><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2009/11/leibnitz.jpg" rel="lightbox[pics1856]" title="Logo Leibnitz-Gemeinschaft"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2009/11/leibnitz.thumbnail.jpg" alt="Logo Leibnitz-Gemeinschaft" width="255" height="85" class="attachment wp-att-1857" /></a>
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<p><strong>&#0187;Schweinegrippe, AIDS &#038; Co. &#8211; Infektionskrankheiten als globales Problem&#0171; lautet der Titel der neuesten Ausgabe des Zwischenrufs. Die Publikationsreihe der Leibniz-Gemeinschaft richtet sich in erster Linie an Politik und Beh&#246;rden. Im aktuellen Heft besch&#228;ftigen sich Wissenschaftler aus der Human- und Veterin&#228;rmedizin sowie den Politik- und Wirtschaftswissenschaften mit verschiedenen Aspekten von Infektionskrankheiten und geben Strategieempfehlungen.</strong></p>
<p><em>Berlin</em>. <strong>Was w&#228;re, wenn die Schweingrippepandemie zu schwereren Krankheitsverl&#228;ufen als bisher f&#252;hren w&#252;rde:</strong> K&#246;nnten dann vorhandene &#220;berkapazit&#228;ten im deutschen Krankenhaussektor den Bedarf an station&#228;ren Leistungen decken? Das untersuchen Wissenschaftler vom Rheinisch-Westf&#228;lischen Institut f&#252;r Wirtschaftsforschung (rwi) im neuesten &#0187;Zwischenruf&#0171; der Leibniz-Gemeinschaft. Ihr Fazit: Leere Krankenhausbetten als Reserve f&#252;r eventuelle Pandemien sind zu teuer und helfen nicht unbedingt. Besser und auch wirtschaftlicher sei es, die Menschen zu impfen und kosteng&#252;nstige mobile Beatmungseinrichtungen bereit zu halten.</p>
<p><strong>Die Publikationsreihe Zwischenruf der Leibniz-Gemeinschaft</strong> richtet sich in erster Linie an Politik und Beh&#246;rden. Das aktuelle Heft tr&#228;gt den Titel &#0187;Schweinegrippe, AIDS &#038; Co. &#8211; Infektionskrankheiten als globales Problem&#0171;. Darin besch&#228;ftigen sich Wissenschaftler aus der Human- und Veterin&#228;rmedizin sowie den Politik- und Wirtschaftswissenschaften mit verschiedenen Aspekten von Infektionskrankheiten und geben Strategieempfehlungen. In seinem Vorwort weist Leibniz-Pr&#228;sident Ernst Th. Rietschel auf die Bedeutung des Themas Infektionen f&#252;r das Gemeinwesen hin: &#0187;Mit kranken Menschen ist kein Staat zu machen.&#0171;</p>
<p><strong>Neben dem gesundheits-&#246;konomischen Beitrag</strong> des rwi weisen Wissenschaftler vom Heinrich-Pette-Institut f&#252;r experimentelle Virologie und Immunologie (HPI), dem Forschungszentrum Borstel &#8211; Leibniz-Zentrum f&#252;r Medizin und Biowissenschaften sowie dem Bernhard-Nocht-Institut f&#252;r Tropenmedizin (BNI) auf die ver&#228;nderte Bedrohungslage und neue Probleme im Zusammenhang mit Infektionskrankheiten hin: So setzt die Tuberkulose im Zuge der HIV-Erkrankungen derzeit zu einem globalen Comeback an. Besondere Gefahr geht vor allem von multiresistenten und so genannten XDR-St&#228;mmen aus &#8211; gegen sie sind fast alle bekannten Wirkstoffe wirkungslos. Neben verst&#228;rkter Forschung dazu empfehlen die Experten bessere Ausbildung und Aufkl&#228;rung in Sachen Infektionen, vor allem bei Schl&#252;sselpersonen etwa an Schulen oder in Verkehrsunternehmen. Wichtig sind nahezu allen Experten eine verbesserte nationale Koordination und Beratungsdienste.</p>
<p><strong>Mit Zoonosen besch&#228;ftigt sich der Beitrag</strong> der Forscher vom Leibniz-Institut f&#252;r Zoo- und Wildtierforschung (IZW). Hierbei handelt es sich um Krankheiten, die die Artengrenze zwischen Mensch und Tier &#252;berspringen. Zuk&#252;nftig werden mehr als die H&#228;lfte der weltweit neu auftretenden Krankheiten Zoonosen sein. Unter den derzeit bekannten neuen Erregern sind viele wegen ihrer hohen Mutationsrate besonders gef&#228;hrlich.</p>
<p><strong>Der Beitrag aus dem Leibniz-Institut f&#252;r Globale und Regionale Studien (GIGA)</strong> sieht die Weltgesundheitsorganisation WHO nach wie vor als wichtigste Organisation f&#252;r die Verbesserung der Weltgesundheit. Zwar seien die vielen neuen, nicht-staatlichen Organisationen im Gesundheitsbereich oft hilfreich und wichtig, doch konkurrierende Konzepte drohen die Hilfe ineffizient zu machen. Daher m&#252;sse die deutsche Politik die WHO als koordinierende Organisation st&#228;rken.</p>
<p>Der neue Zwischenruf kann in der Pressestelle der Leibniz-Gemeinschaft als PDF oder als Brosch&#252;re angefordert werden. Es steht auch als <a href="http://www.leibniz-gemeinschaft.de/zwischenruf" title="externer Link zu den Seiten der Leibniz-Gemeinschaft">PDF zum Download</a> auf den Seiten der Leibniz-Gemeinschaft bereit.</p>
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		<title>Infektionspr&#228;vention in Krankenh&#228;usern</title>
		<link>http://www.dzkfblog.de/2009/10/27/infektionspraevention-in-krankenhaeusern/</link>
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		<pubDate>Tue, 27 Oct 2009 06:04:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>FR</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheitspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Infektion]]></category>
		<category><![CDATA[Krankenhaus]]></category>
		<category><![CDATA[prävention]]></category>

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		<description><![CDATA[<strong>Fachveranstaltung ABAS und KRINKO im Dialog: Infektionspr&#228;vention in Krankenh&#228;usern
Zur heutigen Veranstaltung "ABAS und KRINKO im Dialog - Infektionspr&#228;vention bei Patienten und Besch&#228;ftigten" erkl&#228;ren das Bundesministerium f&#252;r Arbeit und Soziales und die Bundesanstalt f&#252;r Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin:</strong>

<strong>Wie l&#228;sst sich die Gefahr von Infektionen</strong> in Krankenh&#228;usern vermindern? Dieser Frage widmen sich der Ausschuss f&#252;r Biologische Arbeitsstoffe (ABAS) des Bundesministeriums f&#252;r Arbeit und Soziales und die Kommission Krankenhaushygiene und Infektionspr&#228;vention (KRINKO) beim Robert Koch-Institut. Beide haben Empfehlungen zur Pr&#228;vention entwickelt.

<strong>&#220;ber diese informieren die Gremien ein geladenes Fachpublikum</strong> auf der Veranstaltung "ABAS und KRINKO im Dialog - Infektionspr&#228;vention bei Patienten und Besch&#228;ftigten" am 27. Oktober 2009 im Bundespresseamt. Dort wird diskutiert, wie die Ma&#223;nahmen des Patientenschutzes und des Schutzes der Besch&#228;ftigten in den Gesundheitseinrichtungen so aufeinander abgestimmt werden k&#246;nnen, dass sie wirksam sind und bei den Beteiligten in der t&#228;glichen Arbeitspraxis Akzeptanz...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Fachveranstaltung ABAS und KRINKO im Dialog: Infektionspr&#228;vention in Krankenh&#228;usern<br />
Zur heutigen Veranstaltung &#0187;ABAS und KRINKO im Dialog &#8211; Infektionspr&#228;vention bei Patienten und Besch&#228;ftigten&#0171; erkl&#228;ren das Bundesministerium f&#252;r Arbeit und Soziales und die Bundesanstalt f&#252;r Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin:</strong></p>
<p><strong>Wie l&#228;sst sich die Gefahr von Infektionen</strong> in Krankenh&#228;usern vermindern? Dieser Frage widmen sich der Ausschuss f&#252;r Biologische Arbeitsstoffe (ABAS) des Bundesministeriums f&#252;r Arbeit und Soziales und die Kommission Krankenhaushygiene und Infektionspr&#228;vention (KRINKO) beim Robert Koch-Institut. Beide haben Empfehlungen zur Pr&#228;vention entwickelt.</p>
<p><strong>&#220;ber diese informieren die Gremien ein geladenes Fachpublikum</strong> auf der Veranstaltung &#0187;ABAS und KRINKO im Dialog &#8211; Infektionspr&#228;vention bei Patienten und Besch&#228;ftigten&#0171; am 27. Oktober 2009 im Bundespresseamt. Dort wird diskutiert, wie die Ma&#223;nahmen des Patientenschutzes und des Schutzes der Besch&#228;ftigten in den Gesundheitseinrichtungen so aufeinander abgestimmt werden k&#246;nnen, dass sie wirksam sind und bei den Beteiligten in der t&#228;glichen Arbeitspraxis Akzeptanz finden.</p>
<blockquote><p><strong>Auch das Spannungsfeld unterschiedlicher Schutzziele</strong> und Rechtsgrundlagen von Arbeits- und Patientenschutz wird thematisiert. Dazu sagt Staatssekret&#228;r Detlef Scheele vom Bundesministerium f&#252;r Arbeit und Soziales: &#0187;Beide Schutzziele repr&#228;sentieren gleicherma&#223;en einen hohen ethischen Wert. Ihnen in gleichem Ma&#223;e gerecht zu werden, ist unser Ziel.&#0171; Nat&#252;rlich stehe im Gesundheitsdienst in erster Linie der Patient im Mittelpunkt. Das Personal d&#252;rfe dar&#252;ber aber nicht vergessen werden. Dies sei Aufgabe des Arbeitsschutzes.</p></blockquote>
<p><strong>Seit Patienten in Einrichtungen des Gesundheitswesens behandelt werden</strong>, spielen im Krankenhaus erworbene Infektionen (nosokomiale Infektionen) eine wichtige Rolle. Auch die Infektionsgef&#228;hrdung der Besch&#228;ftigten ist seit langem bekannt. Um die Risiken zu vermindern, sind Schutzma&#223;nahmen baulich-technischer, organisatorischer wie auch pers&#246;nlicher Art erforderlich. Dies gilt angesichts der spezifischen T&#228;tigkeiten, bei denen Besch&#228;ftigte mit Krankheitserregern Kontakt haben, ebenso wie f&#252;r die Patienten.</p>
<p><strong>Der ABAS ist ein Beratungsgremium</strong> des Bundesministeriums f&#252;r Arbeit und Soziales. Er erarbeitet Empfehlungen und Regelungen zum Arbeitsschutz bei T&#228;tigkeiten mit biologischen Arbeitsstoffen; die Gesch&#228;ftsstelle ist bei der Bundesanstalt f&#252;r Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) angesiedelt.</p>
<p><strong>Eine Dokumentation</strong> dieser Veranstaltung wird im <a href="http://www.baua.de/abas">Internet ver&#246;ffentlicht</a>.</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong><br />
http://www.baua.de/abas Link zu den Informationen des Ausschuss f&#252;r Biologische Arbeitsstoffe (ABAS) des Bundesministeriums f&#252;r Arbeit und Soziales im Internet</p>
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		<title>Experten fordern grundlegende Umgestaltung des Gesundheitswesens</title>
		<link>http://www.dzkfblog.de/2009/06/23/experten-fordern-grundlegende-umgestaltung-des-gesundheitswesens/</link>
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		<pubDate>Tue, 23 Jun 2009 18:28:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>FR</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheitspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheitssystem]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheitswesen]]></category>

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		<description><![CDATA[<div class="imageframe alignleft" style="width:255px;"><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2009/06/fraunhofer-isi.jpg" rel="lightbox[pics-1245779423]" title="Dr. Bernhard B&#252;hrlen vom Fraunhofer ISI auf dem 3. &#34;MetaForum Innovation im Gesundheitswesen&#34; Foto: Regina Lenz/MetaForum"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2009/06/fraunhofer-isi.thumbnail.jpg" alt="Innovation im Gesundheitswesen" width="255" height="381" class="attachment wp-att-1528" /></a><div class="imagecaption">Dr. Bernhard B&#252;hrlen vom Fraunhofer ISI auf dem 3. &#34;MetaForum Innovation im Gesundheitswesen&#34; Foto: Regina Lenz/MetaForum</div></div><strong>Eine radikale Umgestaltung der Gesundheitssystems statt einzelner Reformen: Das ist die zentrale Forderung des vom Fraunhofer-Institut f&#252;r System- und Innovationsforschung (ISI) ausgerichteten MetaForums "Innovation im Gesundheitswesen". Die dreiteilige Veranstaltungsreihe startete im Oktober 2007, das letzte MetaForum fand am 9. und 10. Juni mit Beteiligung von rund 120 Fachleuten aus den Bereichen Politik, Wirtschaft und Medizin sowie mit Patienten- und Medienvertretern in Berlin statt. Dabei wurden konkrete Handlungsvorschl&#228;ge entwickelt, die ...</strong>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="imageframe alignleft" style="width:255px;"><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2009/06/fraunhofer-isi.jpg" rel="lightbox[pics-1245779423]" title="Dr. Bernhard B&#252;hrlen vom Fraunhofer ISI auf dem 3. &quot;MetaForum Innovation im Gesundheitswesen&quot; Foto: Regina Lenz/MetaForum"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2009/06/fraunhofer-isi.thumbnail.jpg" alt="Innovation im Gesundheitswesen" width="255" height="381" class="attachment wp-att-1528" /></a>
<div class="imagecaption">Dr. Bernhard B&#252;hrlen vom Fraunhofer ISI auf dem 3. &quot;MetaForum Innovation im Gesundheitswesen&quot; Foto: Regina Lenz/MetaForum</div>
</div>
<p><strong>Eine radikale Umgestaltung der Gesundheitssystems statt einzelner Reformen: Das ist die zentrale Forderung des vom Fraunhofer-Institut f&#252;r System- und Innovationsforschung (ISI) ausgerichteten MetaForums &#0187;Innovation im Gesundheitswesen&#0171;. Die dreiteilige Veranstaltungsreihe startete im Oktober 2007, das letzte MetaForum fand am 9. und 10. Juni mit Beteiligung von rund 120 Fachleuten aus den Bereichen Politik, Wirtschaft und Medizin sowie mit Patienten- und Medienvertretern in Berlin statt. Dabei wurden konkrete Handlungsvorschl&#228;ge entwickelt, die diese Umgestaltung des Gesundheitswesens erm&#246;glichen.<br />
Die Strukturen des Gesundheitssystems m&#252;ssen ge&#228;ndert werden, um es angesichts von Globalisierung, demographischem und technologischem Wandel, Individualisierung sowie der Zunahme chronischer Krankheiten und steigender Ausgaben zukunftsf&#228;hig zu machen.</strong></p>
<p><strong>Dr. Bernhard B&#252;hrlen</strong>, Leiter des Gesch&#228;ftsfeldes Innovationen im Gesundheitssystem am Fraunhofer ISI und neben Kurt Biedenkopf und Ilona Kickbusch einer der Initiatoren des MetaForums, erkl&#228;rt die Grundidee der Veranstaltungsreihe: </p>
<blockquote><p>&#0187;Das Gesundheitssystem in Deutschland beschr&#228;nkt sich fast ausschlie&#223;lich auf die Krankenbehandlung und wird immer kostspieliger. Auch alle Gesundheitsreformen konnten daran nichts Wesentliches &#228;ndern. Viele Bereiche der Gesellschaft, die Gesundheit f&#246;rdern und sch&#252;tzen, bleiben v&#246;llig ausgeklammert, wertvolle Ressourcen werden nicht genutzt &#8211; und erst recht nicht gef&#246;rdert. Gemeinsam mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus vielen Bereichen haben wir an Zielen orientierte Steuerungsmechanismen entwickelt, mit denen Innovationen f&#252;r mehr Gesundheit identifiziert, unterst&#252;tzt und umgesetzt werden k&#246;nnen.&#0171;</blockquote<br />
<strong><br />
Auf dem ersten MetaForum</strong> im Oktober 2007 stellten etwa 100 Experten zun&#228;chst Leitlinien auf: Um Innovationen zu erm&#246;glichen, sei vor allem ein Paradigmenwechsel von einer krankheitsorientierten zu einer gesundheitserhaltenden Strategie n&#246;tig. Zudem solle das System auf die B&#252;rger als aktiv Handelnde ausgerichtet werden, weiterhin m&#252;sse Gesundheit Thema in allen Politikbereichen werden. Rund ein Jahr sp&#228;ter wurden auf dem zweiten MetaForum Handlungsziele f&#252;r Innovationen definiert .</p>
<p><strong>Konkrete Handlungsempfehlungen</strong> f&#252;r acht zentrale Innovationsbereiche trugen die wieder mehr als 100 Teilnehmer des dritten und letzten MetaForums in der vergangenen Woche zusammen. Diese sogenannten Innovationsimpulse sind Vorschl&#228;ge des MetaForums, um die &#252;bergeordneten Ziele zu erreichen. Um beispielsweise die Souver&#228;nit&#228;t und Handlungsf&#228;higkeit der B&#252;rger in Bezug auf ihre Gesundheit zu f&#246;rdern, w&#228;re es unter anderem notwendig, die Gesundheitsbildung systematisch in alle Lehrpl&#228;ne &#8211; vom Kindergarten bis zur beruflichen Bildung &#8211; zu integrieren und gleichzeitig mehr Wahlfreiheit bei Versicherungstarifen und Leistungen zu erm&#246;glichen. F&#252;r eine integrierte statt fragmentierte Behandlung dieser aktiv handelnden B&#252;rger sei es notwendig, die Krankenbehandlung in ein System der umfassenden Gesundheitsf&#246;rderung einzubetten, die Gesundheitsberufe durch gemeinsame Curricula an Universit&#228;ten und Fachhochschulen besser zu vernetzen und Behandlungspfade durch die verschiedenen Angebote transparent zu machen.</p>
<p><strong>Gefordert wird auch mehr Subsidiarit&#228;t.</strong> Daf&#252;r sind auch die politischen Ebenen gefordert: Gesundheitsleistungen sollen zun&#228;chst durch einzelne Regionen geplant, angeboten und bewertet werden, bevor die L&#228;nder oder der Bund aktiv werden. Da Leistungen f&#252;r die Gesundheit Investitionen in die Wohlfahrt und die Produktivit&#228;t der Gesellschaft sind, m&#252;sse die Gesundheitspolitik auf Pr&#228;vention und Gesundheitsf&#246;rderung ausgerichtet sein. Beispielsweise soll ein qualit&#228;tsgepr&#252;fter Gesundheitscoach etabliert werden, der Gesunden bei der Gesunderhaltung und Kranken bei der Navigation durch das Gesundheitswesen hilft. Mehr Transparenz &#252;ber Qualit&#228;t, Kosten, Wahlm&#246;glichkeiten und Bewertungskriterien k&#246;nne erreicht werden, wenn die zust&#228;ndigen Organe gesetzlich verpflichtet w&#252;rden, ihre gesundheitsbezogenen Ergebnisse publik zu machen. Die Krankenversicherungen zum Beispiel k&#246;nnten damit auch ihre Erfolge bei der Gesunderhaltung dokumentieren. Transparenz tr&#228;gt ganz wesentlich dazu bei, dass die B&#252;rger ihre eigenen Ressourcen und die des Gesundheitswesens optimal nutzen k&#246;nnen. B&#252;rgerentscheide &#252;ber grundlegende Gesundheitsfragen seien notwendig, damit die getroffenen Entscheidungen gr&#246;&#223;eren R&#252;ckhalt bei den Betroffenen finden und sie mehr Eigenverantwortung &#252;bernehmen. F&#252;r mehr Nachhaltigkeit, die unter anderem eine dauerhafte Finanzierbarkeit der notwendigen Gesundheitsleistungen gew&#228;hrleisten soll, sei die Entkoppelung der Krankenversicherungsbeitr&#228;ge von den Arbeitskosten und die Unterst&#252;tzung der Gesundheitsf&#252;rsorge auch au&#223;erhalb der Institutionen denkbar.</p>
<p><strong>Schlie&#223;lich w&#252;rde</strong> eine gesamtwirtschaftliche Nutzenbetrachtung helfen. Der Er&#246;ffnungsredner Staatsekret&#228;r Hartmut Schauerte stellte die Chancen der Gesundheitswirtschaft vor und r&#252;ckte die Gesundheit als wichtigen Beitrag zur Erhaltung der Produktivit&#228;t der Gesellschaft in den Mittelpunkt seiner Ausf&#252;hrungen. Entsprechend fordert das MetaForum, dass sich die Gesundheitsm&#228;rkte relativ frei entwickeln d&#252;rfen sollten.</p>
<p><strong>Um die Ergebnisse all dieser Bem&#252;hungen sichtbar zu machen</strong>, halten die Experten mehr Ergebnisorientierung f&#252;r notwendig: Messbare nationale und regionale Gesundheitsziele wie Impfquoten oder sportliche Aktivit&#228;ten m&#252;ssten definiert und verglichen werden, um Erfolge oder Misserfolge zu erkennen.</p>
<p><strong>Das MetaForum &#0187;Innovation im Gesundheitswesen&#0171; wird weitergef&#252;hrt</strong>, um die angesprochenen Adressaten der Empfehlungen bei der Umsetzung zu unterst&#252;tzen.</p>
<blockquote><p>Bernhard B&#252;hrlen ist sehr zufrieden mit dem Verlauf: &#0187;Das gro&#223;e Engagement der Teilnehmer macht uns Mut, mit ihnen zusammen auch die weiteren Schritte zur Umsetzung anzugehen. Als R&#252;ckenwind f&#252;r unsere Ideen empfinde ich auch die Kommentare von Staatssekret&#228;r Dr. Klaus Theo Schr&#246;der vom Bundesgesundheitsministerium, auch wenn er uns schon vor einigem Widerstand in den etablierten Strukturen gewarnt hat. Wir werden uns vor allem mit den Innovationsfreunden zusammentun, um die Innovationsimpulse in der Praxis umzusetzen, die dann ihre Dynamik f&#252;r die Ver&#228;nderung des Gesundheitswesens entfalten werden.&#0171;</p></blockquote>
<p>Das MetaForum &#0187;Innovation im Gesundheitswesen&#0171; wurde gef&#246;rdert von der MSD SHARP &#038; DOHME GmbH, der B. Braun Melsungen AG, der KKH-Allianz und dem Bundesverband der deutschen Industrie.</p>
<p>Weitere Informationen und die Ergebnisse <a href="http://www.metaforum-innovation.de" title="externer Link zur website mit weiteren Informationen">hier</a>.<br />
Fraunhofer ISI<br />
Leitung Presse und Kommunikation<br />
Dr. Kathrin Schwabe<br />
Telefon +49 (0) 721 / 68 09 &#8211; 100<br />
presse@isi.fraunhofer.de </p>
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		<title>Organspende schenkt Leben&#8230;</title>
		<link>http://www.dzkfblog.de/2009/06/02/organspende-schenkt-leben/</link>
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		<pubDate>Tue, 02 Jun 2009 17:05:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>FR</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheitspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[BZgA]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Organspemde]]></category>

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		<description><![CDATA[<strong>In den letzten 45 Jahren wurden in Deutschland rund 94.000 Organe transplantiert.</strong> Das ist ein Erfolg der Transplantationsmedizin. Nach einem R&#252;ckgang der Organspenderzahlen im Jahr 2008 nehmen im ersten Quartal 2009 die Spenderzahlen wieder zu. Wie die j&#252;ngste Repr&#228;sentativbefragung der Bundeszentrale f&#252;r gesundheitliche Aufkl&#228;rung zur Organ- und Gewebespende zeigt, haben im Jahr 2008 17 Prozent der Befragten einen Organspendeausweis ausgef&#252;llt, im Jahr 2001 waren es noch 12 Prozent. Um diesen positiven Trend weiter zu st&#228;rken, konzentriert die BZgA ihre Aufkl&#228;rungsangebote auf drei Ziele.

<strong>Organspende schenkt Leben - und das jeden Tag.</strong> In den letzten 45 Jahren wurden in Deutschland rund 94.000 Organe transplantiert. Das ist ein gro&#223;er Erfolg der Transplantationsmedizin. Vor allem aber ist jede Organspende ein uneigenn&#252;tziges Geschenk der Menschen, die sich f&#252;r eine Spende entscheiden. Damit praktizieren sie N&#228;chstenliebe und Solidarit&#228;t mit ihren Mitmenschen. Es ist f&#252;r die vielen schwerkranken Menschen, die dringend auf ein Spenderorgan warten, eine gute Nachricht, dass sich nach Angaben 
...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>In den letzten 45 Jahren wurden in Deutschland rund 94.000 Organe transplantiert.</strong> Das ist ein Erfolg der Transplantationsmedizin. Nach einem R&#252;ckgang der Organspenderzahlen im Jahr 2008 nehmen im ersten Quartal 2009 die Spenderzahlen wieder zu. Wie die j&#252;ngste Repr&#228;sentativbefragung der Bundeszentrale f&#252;r gesundheitliche Aufkl&#228;rung zur Organ- und Gewebespende zeigt, haben im Jahr 2008 17 Prozent der Befragten einen Organspendeausweis ausgef&#252;llt, im Jahr 2001 waren es noch 12 Prozent. Um diesen positiven Trend weiter zu st&#228;rken, konzentriert die BZgA ihre Aufkl&#228;rungsangebote auf drei Ziele.</p>
<p><strong>Organspende schenkt Leben &#8211; und das jeden Tag.</strong> In den letzten 45 Jahren wurden in Deutschland rund 94.000 Organe transplantiert. Das ist ein gro&#223;er Erfolg der Transplantationsmedizin. Vor allem aber ist jede Organspende ein uneigenn&#252;tziges Geschenk der Menschen, die sich f&#252;r eine Spende entscheiden. Damit praktizieren sie N&#228;chstenliebe und Solidarit&#228;t mit ihren Mitmenschen. Es ist f&#252;r die vielen schwerkranken Menschen, die dringend auf ein Spenderorgan warten, eine gute Nachricht, dass sich nach Angaben der Deutschen Stiftung Organtransplantation bei den Organspenderzahlen im ersten Quartal 2009 nach dem R&#252;ckgang im Jahr 2008 wieder ein erfreulicher Aufw&#228;rtstrend zeigt.</p>
<p><strong>Die j&#252;ngste Repr&#228;sentativbefragung</strong> der Bundeszentrale f&#252;r gesundheitliche Aufkl&#228;rung (BZgA) zur Organ- und Gewebespende zeigt eine positive Entwicklung des Anteils derer, die einen Organspendeausweis besitzen. Hatten im Jahr 2001 noch 12 Prozent der Befragten einen Organspendeausweis ausgef&#252;llt, waren es im Jahr 2008 17 Prozent.</p>
<blockquote><p>Hierzu erkl&#228;rt der Parlamentarische Staatssekret&#228;r im Bundesministerium f&#252;r Gesundheit, Rolf Schwanitz: &#0187;Dieser positive Trend muss weiter gest&#228;rkt und das Bewusstsein f&#252;r die Bedeutung der Organspende in der Bev&#246;lkerung noch deutlich erh&#246;ht werden. Wichtig ist, dass die B&#252;rgerinnen und B&#252;rger durch eine umfassende und sachliche Information motiviert werden, sich mit dem Thema Organspende auseinander zu setzen, und eine Entscheidung in einem Organspendeausweis zu dokumentieren. Deswegen freue ich mich, dass es gelungen ist, die finanziellen Mittel f&#252;r die Organspendeaufkl&#228;rung der BZgA f&#252;r das Jahr 2009 auf 1,5 Millionen Euro aufzustocken.&#0171;</p></blockquote>
<p><strong>Die aktuellen Studienergebnisse der BZgA</strong> zeigen, dass 50 Prozent der Befragten gut bis sehr gut &#252;ber die Organ- und Gewebespende informiert sind. Mit 48 Prozent ist der Anteil derer, die bereits daran gedacht haben, sich einen Organspendeausweis zu besorgen, &#228;hnlich hoch.</p>
<p><strong>Deswegen konzentriert die BZgA</strong> ihre Aufkl&#228;rungsangebote auf drei Ziele: Die breite Streuung des Organspendeausweises, die Einbindung von Kooperationspartnern und die Intensivierung des Gespr&#228;chsangebotes f&#252;r B&#252;rgerinnen und B&#252;rger. Im Mittelpunkt aller Aktivit&#228;ten steht, B&#252;rgerinnen und B&#252;rger zu motivieren, ihre pers&#246;nliche Entscheidung f&#252;r oder gegen eine Organentnahme nach dem eigenen Tod auf einem Organspendeausweis zu dokumentieren. Wer den Ausweis ausf&#252;llt, erspart seinen Angeh&#246;rigen &#8211; falls es zu einer Situation kommt, in der er als Organspender in Betracht kommt &#8211; eine sehr belastende Entscheidung. Denn Angeh&#246;rige, die den Willen des Verstorbenen nicht kennen, m&#252;ssen nach dessen mutma&#223;lichen Willen entscheiden.</p>
<blockquote><p>&#0187;&#196;rztinnen und &#196;rzte werden von drei Viertel aller Befragten als wichtigste Gespr&#228;chspartner zum Thema Organspende benannt. Gegen&#252;ber 59 Prozent im Jahr 2001 hat damit das Vertrauen in die &#228;rztliche Beratung deutlich zugenommen. Gleichzeitig bekr&#228;ftigt die &#196;rzteschaft ihr gro&#223;es Interesse an dem Thema und ihre Bereitschaft zur Mitarbeit&#0171;, betont Prof. Dr. Elisabeth Pott, Direktorin der Bundeszentrale f&#252;r gesundheitliche Aufkl&#228;rung. &#0187;&#196;rztinnen und &#196;rzte, Apotheken und Selbsthilfeverb&#228;nde sind wichtige Partner f&#252;r die Informationsvermittlung und die Bereitstellung des Organspendeausweises.&#0171;</p></blockquote>
<p><strong>Das pers&#246;nliche Gespr&#228;ch</strong> mit (Ehe-) Partnern und Angeh&#246;rigen spielt f&#252;r 50 Prozent der Befragten ebenfalls eine wichtige Rolle. Bei den 14- bis 25-J&#228;hrigen nehmen die Freunde eine wichtige Funktion als Gespr&#228;chspartner ein. Deswegen stellt die BZgA speziell f&#252;r Schulen begleitendes Unterrichtsmaterial zur Verf&#252;gung, um gerade auch junge Menschen f&#252;r dieses sensible Thema zu motivieren.</p>
<p><strong>Die Mitarbeiterinnen des kostenlosen Infotelefons</strong> Organspende, einem gemeinsamen Angebot der BZgA und der Deutschen Stiftung Organtransplantation, sind f&#252;r viele Menschen zunehmend wichtige Ansprechpartnerinnen f&#252;r pers&#246;nliche Fragen. Deshalb werden die Sprechzeiten des Infotelefons ausgedehnt und die Anzahl der Expertinnen erh&#246;ht, um dadurch m&#246;glichst viele Interessierte fachkundig und neutral beraten zu k&#246;nnen.</p>
<p><strong>Infotelefon Organspende:</strong> 0800 &#8211; 90 40 400 (Montag bis Freitag 9 bis 18 Uhr, Samstag 9 bis 13 Uhr)</p>
<p><a href="http://www.organspende-info.de">Info im Web</a></p>
<p><strong>Repr&#228;sentativerhebung der BZgA zur Organ- und Gewebespende</strong> unter http://www.bzga.de</p>
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		<title>Sodbrennen &#8211; Oder: Lauterbach wird lauter&#8230;</title>
		<link>http://www.dzkfblog.de/2009/01/28/sodbrennen-oder-lauterbach-wird-lauter/</link>
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		<pubDate>Wed, 28 Jan 2009 16:09:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>FR</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheitspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Ärztestreik]]></category>
		<category><![CDATA[Fallpauschale]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheitsreform]]></category>
		<category><![CDATA[morbiditätsorientiert]]></category>
		<category><![CDATA[Risikostrukturausgleich]]></category>

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		<description><![CDATA[<strong>In der Dienstagsausgabe "Passauer Neuen Presse" &#228;u&#223;ert sich der ausgewiesenne Gesundheitsexperte der SPD zunehmend deutlicher zu Manipulationsversuchen von Krankenkassen, die die "Gemengelage" unserer allgegenw&#228;rtigen B&#252;rokratie nach dem Inkrafttreten der neuesten Gesundheitsreform (mehr oder weniger) "kreativ" f&#252;r h&#246;here Einnahmen nutzen wollen.  Falls es sich best&#228;tige, dass Krankenkassen und &#196;rzte Diagnosen manipulierten, um mehr Zuweisungen aus dem Gesundheitsfonds zu kassieren, m&#252;sse das Gesetz ge&#228;ndert werden, so Lauterbach.</strong>

<strong>Speziell (aber nicht nur) in Bayern</strong> waren ihm wohl da, anderen Pressever&#246;ffentlichungen nach zu urteilen, Korrespondenzen des Bayrischen Haus&#228;rzteverbandes <em>sauer aufgesto&#223;en</em>. Der Verband offerierte lukrative Vertr&#228;ge mit Haus&#228;rzten im Zusammenhang mit "Allerorts Obligatorischen Kassen". Die Haus&#228;rzte wurden darin n&#228;mlich mehr oder weniger deutlich dazu aufgefordert, im Gegenzug die o. g. "Kreativit&#228;t" mit Hilfe der neuen "Kr&#252;cke", nein Sorry, dem "Neuen Zauberwort" <strong>"morbidit&#228;tsorientierte Risikostrukturausgleich (Morbi-RSA)"</strong>, mehr Einnahmen f&#252;r die Kasse(n) zu kreieren...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>In der Dienstagsausgabe &#0187;Passauer Neuen Presse&#0171; &#228;u&#223;ert sich der ausgewiesenne Gesundheitsexperte der SPD zunehmend deutlicher zu Manipulationsversuchen von Krankenkassen, die die &#0187;Gemengelage&#0171; unserer allgegenw&#228;rtigen B&#252;rokratie nach dem Inkrafttreten der neuesten Gesundheitsreform (mehr oder weniger) &#0187;kreativ&#0171; f&#252;r h&#246;here Einnahmen nutzen wollen.  Falls es sich best&#228;tige, dass Krankenkassen und &#196;rzte Diagnosen manipulierten, um mehr Zuweisungen aus dem Gesundheitsfonds zu kassieren, m&#252;sse das Gesetz ge&#228;ndert werden, so Lauterbach.</strong></p>
<p><strong>Speziell (aber nicht nur) in Bayern</strong> waren ihm wohl da, anderen Pressever&#246;ffentlichungen nach zu urteilen, Korrespondenzen des Bayrischen Haus&#228;rzteverbandes <em>sauer aufgesto&#223;en</em>. Der Verband offerierte lukrative Vertr&#228;ge mit Haus&#228;rzten im Zusammenhang mit &#0187;Allerorts Obligatorischen Kassen&#0171;. Die Haus&#228;rzte wurden darin n&#228;mlich mehr oder weniger deutlich dazu aufgefordert, im Gegenzug die o. g. &#0187;Kreativit&#228;t&#0171; mit Hilfe der neuen &#0187;Kr&#252;cke&#0171;, nein Sorry, dem &#0187;Neuen Zauberwort&#0171; <strong>&#0187;morbidit&#228;tsorientierte Risikostrukturausgleich (Morbi-RSA)&#0171;</strong>, mehr Einnahmen f&#252;r die Kasse(n) zu kreieren&#8230;</p>
<blockquote><p><strong>Zitat &#0187;K&#246;lner Stadtanzeiger&#0171;:</strong><br />
<strong>Der Bayerische Haus&#228;rzteverband</strong>, der mit der AOK Bayern einen f&#252;r die Allgemeinmedizineriner sehr g&#252;nstigen Vertrag abgeschlossen hat, hat offenbar verstanden.<br />
In einem Schreiben vom 17. Dezember 2008, das dem &#0187;K&#246;lner Stadt-Anzeiger&#0171; vorliegt, forderte Verbandschef Wolfgang Hoppenthaller die <strong>„lieben Kolleginnen und Kollegen“</strong> auf, „als Gegenleistung f&#252;r das Entgegenkommen der AOK &#8230; eine entsprechende Codierung bei den AOK-Patienten vorzunehmen.&#0171;&#8230;<br />
<strong>Denn:</strong> (Anm. d, V. )<br />
&#0187;Nur eine AOK, die entsprechende Zuweisungen &#252;ber den Risikostrukturausgleich erh&#228;lt, kann diesen Vertrag auf Dauer bedienen. &#8230;&#0171;</p></blockquote>
<p><strong>Zudem streikten</strong> aktuell in Bayern Facharztpraxen wegen der neuen Fallpauschale.</p>
<p><strong>Um beim (Krankheits)Bild des &#0187;Sauren Aufsto&#223;ens&#0171;</strong> (Reflux&#246;sophagitis) zu bleiben: Hier beispielsweise, wie bei vielen anderen Symptomen auch, sind die verschiedensten (Verdachts)befunde/Diagnosen codierbar&#8230; akzeptabel. Sie ziehen nat&#252;rlich in den meisten F&#228;llen entsprechende Untersuchungen nach sich, und bei entsprechender Diagnostik von Grunderkrankungen nicht nur den Einsatz von Medikamenten&#8230;</p>
<p><strong>Ob Herr Professor Lauterbach</strong> nun bei der &#0187;gesundheitsreformbedingten Refluxkrankheit&#0171; lediglich nur auf Protonenpumpenhemmer setzt, oder ob er eher eine Sphinkteroperation oder gar Magenbinde/-verkleinerung ins Auge fasst, bleibt abzuwarten. Die Gesundheitsreform liegt zumindest nicht nur ihm &#0187;schwer im Magen&#0171;, und offentsichtlich geh&#246;rt sie auch &#0187;unters Messer&#0171;. Zumindest f&#252;r eine explorative Laparoskopie (scheint da eine Indikation gegeben zu sein.</p>
<blockquote><p>Bezug nehmend auf die aktuelle &#196;rztekampagne schl&#228;gt der nicht ganz unumstrittene Gesundheitsexperte vor, die Gesamteink&#252;nfte von Arztpraxen f&#252;r Patienten sichtbar auszuh&#228;ngen. O-Ton Lauterbach: &#0187;Wenn es nicht anders geht, muss die Regierung die &#196;rzteeink&#252;nfte transparent machen.&#0171;</p></blockquote>
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		<title>Bei der Arzneimittelsicherheit nimmt Europa an Deutschland Ma&#223;</title>
		<link>http://www.dzkfblog.de/2008/12/16/bei-der-arzneimittelsicherheit-nimmt-europa-an-deutschland-mass/</link>
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		<pubDate>Tue, 16 Dec 2008 17:29:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>FR</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheitspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Arzneimittel]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>

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		<description><![CDATA[<em>Berlin (VFA)</em>. <strong>"Arzneimittel sollen Menschen helfen und sollten sie nicht gef&#228;hrden. Deshalb haben Hersteller und Beh&#246;rden das System zur sicheren Anwendung von Arzneimitteln - die Pharmakovigilanz - in Deutschland in den letzten Jahren stetig verbessert. Wir begr&#252;&#223;en es deshalb, dass die EU-Kommission nun Schritte unternimmt, um den hohen deutschen Standard europaweit durchzusetzen und noch dar&#252;ber hinaus zu gehen. An den hierzu von der EU-Kommission vorgeschlagenen Ma&#223;nahmen wirkt die Industrie gerne konstruktiv mit." Sie sind Teil der Entw&#252;rfe f&#252;r gesetzgeberische Ma&#223;nahmen, die EU-Kommissar G&#252;nter Verheugen am 10. Dezember als so genanntes 'Pharma-Package' der EU-Kommission vorgestellt hat.</strong>

<strong>Teil der Verbesserungen soll sein</strong>, dass alle Verdachtsf&#228;lle ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Berlin (VFA)</em>. <strong>&#0187;Arzneimittel sollen Menschen helfen und sollten sie nicht gef&#228;hrden. Deshalb haben Hersteller und Beh&#246;rden das System zur sicheren Anwendung von Arzneimitteln &#8211; die Pharmakovigilanz &#8211; in Deutschland in den letzten Jahren stetig verbessert. Wir begr&#252;&#223;en es deshalb, dass die EU-Kommission nun Schritte unternimmt, um den hohen deutschen Standard europaweit durchzusetzen und noch dar&#252;ber hinaus zu gehen. An den hierzu von der EU-Kommission vorgeschlagenen Ma&#223;nahmen wirkt die Industrie gerne konstruktiv mit.&#0171; Sie sind Teil der Entw&#252;rfe f&#252;r gesetzgeberische Ma&#223;nahmen, die EU-Kommissar G&#252;nter Verheugen am 10. Dezember als so genanntes &#8250;Pharma-Package&#8249; der EU-Kommission vorgestellt hat.</strong></p>
<p><strong>Teil der Verbesserungen soll sein</strong>, dass alle Verdachtsf&#228;lle von unerw&#252;nschten Arzneimittelwirkungen k&#252;nftig statt an nationale Stellen an eine zentrale Datenbank bei der europ&#228;ischen Arzneimittelagentur EMEA gemeldet werden; sie sollen auch f&#252;r jedermann einsehbar sein. &#0187;Das d&#252;rfte den Schutz f&#252;r die Patienten noch weiter verbessern, weil auch besonders seltene Nebenwirkungen so schneller erkannt und Schutzma&#223;nahmen eingeleitet werden k&#246;nnen.&#0171;</p>
<p><strong>Schon heute gehen</strong> in den Pharmaunternehmen Abteilungen f&#252;r Arzneimittelsicherheit jedem Verdachtsfall einer unerw&#252;nschten Arzneimittelwirkung nach. Sie stehen auch in andauerndem Austausch mit Arzneimittelexperten in den nationalen Arzneimittelbeh&#246;rden im In- und Ausland und sorgen daf&#252;r, dass auf neue Erkenntnisse z&#252;gig mit Sicherheitsma&#223;nahmen reagiert wird, beispielsweise Informationsschreiben an &#196;rzte und Apotheker oder Anwendungsbeschr&#228;nkungen f&#252;r Patienten mit bestimmten Begleiterkrankungen.</p>
<p><strong>Wenn Sie weitere Informationen w&#252;nschen:</strong></p>
<p>Dr. Rolf H&#246;mke<br />
Tel.: +49 30 20604-204<br />
Fax: +49 30 20604-209</p>
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