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Indikation/Therapie

Laparoskopische Nierentumorentfernung auf dem Vormarsch

28. Februar 2010 | Von FR | Kategorie: Indikation/Therapie

Kleiner Eingriff mit großer Wirkung – Bei einem Nierentumor muss heute nicht mehr das ganze Organ entfernt werden

Hamburg, 26. Februar 2010. Patienten mit einem Tumor an der Niere, bei denen nur ein Teil des Organs entfernt wird, haben ebenso gute Prognosen wie jene, bei denen die Niere komplett entfernt wird. Das zeigen jüngste klinische Erfahrungen, über die Experten der Asklepios Klinik Barmbek in der Fachzeitschrift medtropole für niedergelassene Ärzte berichten. Zudem sind minimal invasive Operationen auf dem Vormarsch. Für die Patienten bedeutet dies zum einen eine schonendere Operation, zum anderen behalten sie ihre volle Nierenfunktion.

Erhaltung statt totale Entfernung ist das Motto, wenn es heute um die Behandlung eines Tumors an der Niere geht. Meist erfolgt der Eingriff mit



Durchbruch: Tracheaimplantat aus körpereigenem Gewebe

23. Juli 2009 | Von FR | Kategorie: Indikation/Therapie

StuttgartEin Ärzteteam an der Klinik Schillerhöhe, Standort des Robert-Bosch-Krankenhauses Stuttgart, hat in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer-Institut für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB ein Verfahren entwickelt, Patienten mit schweren Luftröhrenverletzungen künstlich hergestelltes körpereigenes Gewebe zu implantieren. Dabei werden größere Teile der menschlichen Luftröhre nachgezüchtet und operativ eingesetzt.
»Das neue Verfahren ist ein Durchbruch bei der Behandlung von Luftröhrenverletzungen«, erklärt Priv.-Doz. Dr. Godehard Friedel, …



Kompressionsstrümpfe schützen NICHT vor Thrombosen nach Schlaganfall

26. Juni 2009 | Von FR | Kategorie: Indikation/Therapie

Berlin - Die in Krankenhäusern übliche Praxis, bettlägerige Patienten durch Kompressionsstümpfe vor Thrombosen und lebensgefährlichen Lungenembolien zu schützen, erfüllt bei Schlaganfallpatienten ihren Zweck nicht. Zu diesem Ergebnis kam jetzt eine größere Studie. Die Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) fordert deshalb eine Umsetzung dieser Erkenntnisse in den klinischen Alltag.
»Thrombosen sind eine gefürchtete Komplikation nach schweren Schlaganfällen«, berichtet Professor Dr. med. Martin Grond, Chefarzt am Kreisklinikum Siegen und 2. Vorsitzender der DSG. »Die bettlägerigen Patienten sind besonders gefährdet, weil der Blutfluss in den Venen verlangsamt ist«, so Grond weiter. Bei einer Halbseitenlähmung ist dies insbesondere durch den Ausfall der »Muskelpumpe« verursacht: Es fehlen die Bewegungen der Beinmuskeln, die normalerweise den Transport des Blutes in den Venen unterstützen. Fließt das Blut zu langsam, können sich Gerinnsel bilden und die Vene verlegen. Es kommt zur Thrombose. Teile des Gerinnsels können dann in die Lunge abgeschwemmt werden, wo sie eine lebensgefährliche Lungenembolie auslösen.

Wegen dieser Gefahr erhalten bisher viele bettlägerige Schlaganfallpatienten routinemäßig Kompressionsstrümpfe, die bis zum Oberschenkel reichen. »Dass sie vor Thrombose und Lungenembolie schützen, war allerdings nicht bewiesen«, sagt Grond: Die »Clots in Legs Or sTockings after Stroke« oder CLOTS-Studie war die erste große Untersuchung zu dieser Frage. An 64 Zentren in Großbritannien, Italien und Australien beteiligten sich 2.518 Schlaganfallpatienten an der Studie. Nur die Hälfte …



»Erste Hilfe« für Hirnzellen kommt aus dem Blut

18. April 2009 | Von FR | Kategorie: Indikation/Therapie

Immunzellen schützen das Gehirn nach einem Schlaganfall vor weiterer Zerstörung / Heidelberger Wissenschaftler veröffentlichen in »Nature Medicine»
Beim Schlaganfall ist die Blutzufuhr gedrosselt; durch Sauerstoffmangel gehen Gehirnzellen zugrunde. Zusätzlich kommt es zu Entzündungsreaktionen in der geschädigten Hirnregion. Wissenschaftler der Neurologischen Universitätsklinik Heidelberg haben erstmals gezeigt, dass bestimmte Immunzellen im Blut die Entzündung nach einem Schlaganfall bremsen. Dabei handelt es sich um so genannte regulatorische T-Lymphozyten (Treg). Eine wichtige Rolle spielt bei diesem Schutz der Botenstoff Interleukin-10, der möglicherweise einen neuen Ansatzpunkt zur Behandlung des Schlaganfalls bietet. Die Arbeit ist jetzt in »Nature Medicine« veröffentlicht worden.

In Deutschland erleiden jedes