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Indikation/Therapie

Mitral-Clipping

9. August 2010 | Von FR | Kategorie: Indikation/Therapie
Der Mitral-Clip Foto: UK Ulm.
Der Mitral-Clip Foto: UK Ulm.

Neues Therapieverfahren ohne OP am Offenen Herzen kann Leben retten

Premiere in der Ulmer Universitätsmedizin: Unter Leitung von Prof. Dr. Wofgang Rottbauer, Ärztlicher Direktor der Klinik für Innere Medizin II, wurde bei Herzpatienten, die unter einer undichten Einlassklappe (Mitralklappe) der linken Herzkammer leiden, erstmals per Katheter ein Clip auf diese Klappe gesetzt und die Undichtigkeit beseitigt. Vorteil für die Patienten: Die Eröffnung des Brustkorbes entfällt. Weltweit bieten nur wenige Zentren diesen Eingriff an.



Laparoskopische Nierentumorentfernung auf dem Vormarsch

28. Februar 2010 | Von FR | Kategorie: Indikation/Therapie

Kleiner Eingriff mit großer Wirkung – Bei einem Nierentumor muss heute nicht mehr das ganze Organ entfernt werden

Hamburg, 26. Februar 2010. Patienten mit einem Tumor an der Niere, bei denen nur ein Teil des Organs entfernt wird, haben ebenso gute Prognosen wie jene, bei denen die Niere komplett entfernt wird. Das zeigen jüngste klinische Erfahrungen, über die Experten der Asklepios Klinik Barmbek in der Fachzeitschrift medtropole für niedergelassene Ärzte berichten. Zudem sind minimal invasive Operationen auf dem Vormarsch. Für die Patienten bedeutet dies zum einen eine schonendere Operation, zum anderen behalten sie ihre volle Nierenfunktion.

Erhaltung statt totale Entfernung ist das Motto, wenn es heute um die Behandlung eines Tumors an der Niere geht. Meist erfolgt der Eingriff mit



Durchbruch: Tracheaimplantat aus körpereigenem Gewebe

23. Juli 2009 | Von FR | Kategorie: Indikation/Therapie

StuttgartEin Ärzteteam an der Klinik Schillerhöhe, Standort des Robert-Bosch-Krankenhauses Stuttgart, hat in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer-Institut für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB ein Verfahren entwickelt, Patienten mit schweren Luftröhrenverletzungen künstlich hergestelltes körpereigenes Gewebe zu implantieren. Dabei werden größere Teile der menschlichen Luftröhre nachgezüchtet und operativ eingesetzt.
»Das neue Verfahren ist ein Durchbruch bei der Behandlung von Luftröhrenverletzungen«, erklärt Priv.-Doz. Dr. Godehard Friedel, …



Kompressionsstrümpfe schützen NICHT vor Thrombosen nach Schlaganfall

26. Juni 2009 | Von FR | Kategorie: Indikation/Therapie

Berlin - Die in Krankenhäusern übliche Praxis, bettlägerige Patienten durch Kompressionsstümpfe vor Thrombosen und lebensgefährlichen Lungenembolien zu schützen, erfüllt bei Schlaganfallpatienten ihren Zweck nicht. Zu diesem Ergebnis kam jetzt eine größere Studie. Die Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) fordert deshalb eine Umsetzung dieser Erkenntnisse in den klinischen Alltag.
»Thrombosen sind eine gefürchtete Komplikation nach schweren Schlaganfällen«, berichtet Professor Dr. med. Martin Grond, Chefarzt am Kreisklinikum Siegen und 2. Vorsitzender der DSG. »Die bettlägerigen Patienten sind besonders gefährdet, weil der Blutfluss in den Venen verlangsamt ist«, so Grond weiter. Bei einer Halbseitenlähmung ist dies insbesondere durch den Ausfall der »Muskelpumpe« verursacht: Es fehlen die Bewegungen der Beinmuskeln, die normalerweise den Transport des Blutes in den Venen unterstützen. Fließt das Blut zu langsam, können sich Gerinnsel bilden und die Vene verlegen. Es kommt zur Thrombose. Teile des Gerinnsels können dann in die Lunge abgeschwemmt werden, wo sie eine lebensgefährliche Lungenembolie auslösen.

Wegen dieser Gefahr erhalten bisher viele bettlägerige Schlaganfallpatienten routinemäßig Kompressionsstrümpfe, die bis zum Oberschenkel reichen. »Dass sie vor Thrombose und Lungenembolie schützen, war allerdings nicht bewiesen«, sagt Grond: Die »Clots in Legs Or sTockings after Stroke« oder CLOTS-Studie war die erste große Untersuchung zu dieser Frage. An 64 Zentren in Großbritannien, Italien und Australien beteiligten sich 2.518 Schlaganfallpatienten an der Studie. Nur die Hälfte …