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	<title>DZKF WEBLOG &#187; Weiterbildung/Universitäten</title>
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	<description>Deutsche Zeitschrift für Klinische Forschung &#124; Der Weblog mit News, Meinungen und Kommentaren</description>
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		<item>
		<title>Neuer Wirkstoff gegen die Herzschw&#228;che</title>
		<link>http://www.dzkfblog.de/2012/02/07/neuer-wirkstoff-gegen-die-herzschwaeche/</link>
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		<pubDate>Tue, 07 Feb 2012 16:13:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>François G.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Weiterbildung/Universitäten]]></category>
		<category><![CDATA[Herzinsuffizienz]]></category>
		<category><![CDATA[Signalweg]]></category>
		<category><![CDATA[Wirkstoff]]></category>

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		<description><![CDATA[<em>Julius-Maximilians-Universit&#228;t W&#252;rzburg, 07.02.2012</em> -<strong> Rund 1,5 Millionen Euro erhalten Herzinsuffizienzforscher des Universit&#228;tsklinikums W&#252;rzburg und des Deutschen Zentrums f&#252;r Herzinsuffizienz vom Bund. Professor Oliver Ritter und sein Team haben einen neuen Wirkstoff entwickelt, der die Sterblichkeit von Herzschw&#228;che-Patienten senken soll. Im Rahmen der dreij&#228;hrigen F&#246;rderung werden die Forscher ihr Behandlungskonzept optimieren und die Entwicklung eines Medikaments voranbringen.
Mit ihrem neuen Wirkstoff greifen die Wissenschaftler um Oliver Ritter erstmals direkt in die Vorg&#228;nge im Inneren von Herzmuskelzellen ein. Bisherige Medikamente gegen Herzinsuffizienz (Herzschw&#228;che) wirken nur an der Au&#223;enseite der Zellen oder im Blutplasma. Der neue Wirkstoff IBP (import blocking peptide) hemmt jedoch Signalwege in den Herzmuskelzellen und verhindert so die Umbauprozesse, die beispielsweise nach einem Herzinfarkt zur Schw&#228;chung des Herzmuskels f&#252;hren.</strong>

<strong>Gro&#223;er Bedarf an neuen Medikamenten</strong>

"Es besteht ein gro&#223;er Bedarf an neuen Wirkstoffen, die Medikamente zur Behandlung der Herzinsuffizienz erg&#228;nzen und eventuell langfristig sogar ersetzen", sagt Ritter. Denn Herzschw&#228;che ist weltweit eines der am raschesten wachsenden Gesundheitsprobleme: Aktuell leben rund zwei bis drei Millionen Patienten mit Herzinsuffizienz in Deutschland. Heutige Therapiestrategien bei Herzinsuffizienz k&#246;nnen die &#220;berlebenschancen der Patienten zwar erheblich verbessern, jedoch das Fortschreiten ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Julius-Maximilians-Universit&#228;t W&#252;rzburg, 07.02.2012</em> -<strong> Rund 1,5 Millionen Euro erhalten Herzinsuffizienzforscher des Universit&#228;tsklinikums W&#252;rzburg und des Deutschen Zentrums f&#252;r Herzinsuffizienz vom Bund. Professor Oliver Ritter und sein Team haben einen neuen Wirkstoff entwickelt, der die Sterblichkeit von Herzschw&#228;che-Patienten senken soll. Im Rahmen der dreij&#228;hrigen F&#246;rderung werden die Forscher ihr Behandlungskonzept optimieren und die Entwicklung eines Medikaments voranbringen.<br />
Mit ihrem neuen Wirkstoff greifen die Wissenschaftler um Oliver Ritter erstmals direkt in die Vorg&#228;nge im Inneren von Herzmuskelzellen ein. Bisherige Medikamente gegen Herzinsuffizienz (Herzschw&#228;che) wirken nur an der Au&#223;enseite der Zellen oder im Blutplasma. Der neue Wirkstoff IBP (import blocking peptide) hemmt jedoch Signalwege in den Herzmuskelzellen und verhindert so die Umbauprozesse, die beispielsweise nach einem Herzinfarkt zur Schw&#228;chung des Herzmuskels f&#252;hren.</strong></p>
<p><strong>Gro&#223;er Bedarf an neuen Medikamenten</strong></p>
<p>&#0187;Es besteht ein gro&#223;er Bedarf an neuen Wirkstoffen, die Medikamente zur Behandlung der Herzinsuffizienz erg&#228;nzen und eventuell langfristig sogar ersetzen&#0171;, sagt Ritter. Denn Herzschw&#228;che ist weltweit eines der am raschesten wachsenden Gesundheitsprobleme: Aktuell leben rund zwei bis drei Millionen Patienten mit Herzinsuffizienz in Deutschland. Heutige Therapiestrategien bei Herzinsuffizienz k&#246;nnen die &#220;berlebenschancen der Patienten zwar erheblich verbessern, jedoch das Fortschreiten der Erkrankung nicht verhindern.</p>
<blockquote><p>
<strong>Wirksamkeit steigern, Vertr&#228;glichkeit testen</strong><br />
<strong>Das Geld stammt</strong> aus der F&#246;rderma&#223;nahme &#0187;VIP&#0171; (Validierung des Innovationspotenzials wissenschaftlicher Forschung) des Bundesforschungsministeriums. Die &#0187;VIP&#0171;-F&#246;rderung erm&#246;glicht es den W&#252;rzburger Forschern, weitere Schritte in Richtung eines neuen Medikaments zu gehen. &#0187;Die grunds&#228;tzliche Wirksamkeit unseres Wirkstoff haben wir bereits im Tiermodell bewiesen&#0171;, sagt Ritter. &#0187;Jetzt k&#246;nnen wir den Wirkstoff noch optimieren.&#0171;</p></blockquote>
<p><strong>Dazu wollen die Herzforscher</strong> den Eiwei&#223;stoff so ver&#228;ndern, dass er nicht so schnell im K&#246;rper abgebaut und zugleich besser in die Zellen aufgenommen wird. In weiteren Experimenten werden zun&#228;chst die Wirksamkeit und die Vertr&#228;glichkeit des Wirkstoffs &#252;berpr&#252;ft, bevor erste pr&#228;klinische und klinische Studien beginnen k&#246;nnen.</p>
<p><strong>Hervorragendes Forschungsumfeld</strong></p>
<p><strong>Beg&#252;nstigt wird di</strong>e Forschung von Ritter und seinem Team durch das hervorragende Forschungsumfeld in W&#252;rzburg: Das Zentrum f&#252;r Experimentelle und Molekulare Medizin (ZEMM) bietet den Wissenschaftlern modern ausgestattete R&#228;ume f&#252;r die Laborexperimente und Untersuchungen am Tiermodell.</p>
<p><strong>Wissenschaftliche Unterst&#252;tzung</strong> erhalten die Forscher auch vom Deutschen Zentrum f&#252;r Herzinsuffizienz (DZHI). Das deutschlandweit einmalige Zentrum ist auf die interdisziplin&#228;re Behandlung und Erforschung von Herzinsuffizienz und den daraus entstehenden Komplikationen spezialisiert.</p>
<p><strong>Kontakt</strong><br />
Prof. Dr. Oliver Ritter, T: (0931) 201-39033, E-Mail: Ritter_O@medizin.uni-wuerzburg.de</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Entwicklung neuer Medikamente gegen Ged&#228;chtnisst&#246;rungen</title>
		<link>http://www.dzkfblog.de/2012/01/17/entwicklung-neuer-medikamente-gegen-gedaechtnisstoerungen/</link>
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		<pubDate>Tue, 17 Jan 2012 16:21:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>François G.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Weiterbildung/Universitäten]]></category>
		<category><![CDATA[Alzheimer]]></category>
		<category><![CDATA[Gedächtnis]]></category>
		<category><![CDATA[Störungen]]></category>

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		<description><![CDATA[<strong>Medikamente gegen Ged&#228;chtnisst&#246;rungen: Wissenschaftler der Universit&#228;t Basel haben eine Zusammenarbeit mit der Lausanner Firma AC Immune lanciert.</strong>
<em>Universit&#228;t Basel</em> -<strong>Mit einem neuartigen Forschungsansatz wollen Wissenschaftler der Universit&#228;t Basel zusammen mit der Lausanner biopharmazeutischen Firma AC Immune Medikamente gegen Ged&#228;chtnisst&#246;rungen entwickeln. Das Projekt wird unter anderem von der Kommission f&#252;r Technologie und Innovation (KTI) gef&#246;rdert.
Ged&#228;chtnisst&#246;rungen sind Hauptsymptom der Alzheimer-Krankheit, kommen aber auch bei vielen anderen neuropsychiatrischen Erkrankungen vor, so zum Beispiel bei der Schizophrenie oder der Depression. Bis heute sind keine befriedigenden Therapiem&#246;glichkeiten zur Behandlung dieser Ged&#228;chtnisst&#246;rungen verf&#252;gbar.</strong>

<strong>Die Neurowissenschaftler</strong> Dominique de Quervain und Andreas Papassotiropoulos von der Universit&#228;t Basel arbeiten seit mehreren Jahren an der Charakterisierung der neurobiologischen und molekularen Grundlagen des menschlichen Ged&#228;chtnisses. Durch die Anwendung genomweiter Untersuchungen an grossen Gruppen gesunder Probanden gelang es ihnen, f&#252;r das menschliche Ged&#228;chtnis wichtige Stoffwechselprozesse zu identifizieren. Die Ergebnisse der Humangenetik liefern den ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Medikamente gegen Ged&#228;chtnisst&#246;rungen: Wissenschaftler der Universit&#228;t Basel haben eine Zusammenarbeit mit der Lausanner Firma AC Immune lanciert.</strong><br />
<em>Universit&#228;t Basel</em> -<strong>Mit einem neuartigen Forschungsansatz wollen Wissenschaftler der Universit&#228;t Basel zusammen mit der Lausanner biopharmazeutischen Firma AC Immune Medikamente gegen Ged&#228;chtnisst&#246;rungen entwickeln. Das Projekt wird unter anderem von der Kommission f&#252;r Technologie und Innovation (KTI) gef&#246;rdert.<br />
Ged&#228;chtnisst&#246;rungen sind Hauptsymptom der Alzheimer-Krankheit, kommen aber auch bei vielen anderen neuropsychiatrischen Erkrankungen vor, so zum Beispiel bei der Schizophrenie oder der Depression. Bis heute sind keine befriedigenden Therapiem&#246;glichkeiten zur Behandlung dieser Ged&#228;chtnisst&#246;rungen verf&#252;gbar.</strong></p>
<p><strong>Die Neurowissenschaftler</strong> Dominique de Quervain und Andreas Papassotiropoulos von der Universit&#228;t Basel arbeiten seit mehreren Jahren an der Charakterisierung der neurobiologischen und molekularen Grundlagen des menschlichen Ged&#228;chtnisses. Durch die Anwendung genomweiter Untersuchungen an grossen Gruppen gesunder Probanden gelang es ihnen, f&#252;r das menschliche Ged&#228;chtnis wichtige Stoffwechselprozesse zu identifizieren. Die Ergebnisse der Humangenetik liefern den Forschern nun wertvolle Hinweise f&#252;r die Auswahl m&#246;glicher Zielmolek&#252;le (Targets) f&#252;r potentielle Medikamente gegen Ged&#228;chtnisst&#246;rungen. Sowohl die molekulargenetischen Untersuchungen als auch die klinischen Studien finden an der Universit&#228;t Basel an der Abteilung f&#252;r Kognitive Neurowissenschaften und Abteilung f&#252;r Molekulare Neurowissenschaften statt.</p>
<p><strong>Die in diesen grossangelegten Untersuchungen</strong> gewonnen Informationen wollen die Basler Forscher nun nutzen, um neue Medikamente gegen Ged&#228;chtnisst&#246;rungen zu entwickeln. Dazu haben die Wissenschaftler eine Zusammenarbeit mit der Lausanner Firma AC Immune lanciert. Die von Andrea Pfeifer gef&#252;hrte AC Immune besitzt umfangreiche biopharmazeutische Kenntnisse und geh&#246;rt zu den f&#252;hrenden Unternehmen im Bereich der Entwicklung von Medikamenten gegen die Alzheimer-Krankheit.</p>
<p>Im M&#228;rz dieses Jahres startet das Partnerprojekt &#0187;Human genetics-driven discovery of memory-modulating drugs&#0171;, welches von der Kommission f&#252;r Technologie und Innovation (KTI) f&#252;r die Durchf&#252;hrung von drei klinischen Studien w&#228;hrend dreier Jahren finanziell unterst&#252;tzt wird.</p>
<p><strong>Weitere Ausk&#252;nfte</strong><br />
• Prof. Dr. Dominique de Quervain, Direktor der Division of Cognitive Neuroscience, Universit&#228;t Basel, Tel. +41 61 267 02 37, E-Mail: dominique.dequervain@unibas.ch<br />
• Prof. Dr. Andreas Papassotiropoulos, Direktor der Division of Molecular Neuroscience, Universit&#228;t Basel, Tel. +41 61 267 05 99, E-Mail: andreas.papas@unibas.ch<br />
• Prof. Andrea Pfeifer, CEO, AC Immune, Lausanne, Tel. +41 21 693 91 34, E-Mail: andrea.pfeifer@acimmune.com</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Hirntumoren bei Kindern bek&#228;mpfen</title>
		<link>http://www.dzkfblog.de/2012/01/03/hirntumoren-bei-kindern-bekaempfen/</link>
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		<pubDate>Tue, 03 Jan 2012 20:12:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>François G.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Weiterbildung/Universitäten]]></category>
		<category><![CDATA[FoxM1]]></category>
		<category><![CDATA[Hirntumor]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>

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		<description><![CDATA[<h4>Forscher blockieren Wachstums-Eiwei&#223;</h4>
<em>M&#252;nchen (gb)</em> – <strong>Medulloblastome sind die h&#228;ufigsten b&#246;sartigen Hirntumoren im Kindesalter. Um ungehindert wachsen zu k&#246;nnen, ben&#246;tigen die Tumorzellen ein spezielles Eiwei&#223;, wie M&#252;nchner Wissenschaftler nun herausgefunden haben. Ihre neue Erkenntnis soll als Basis f&#252;r die Entwicklung neuer Therapiem&#246;glichkeiten gegen das Medulloblastom dienen. Denn den Forschern gelang es, das krebsf&#246;rdernde Eiwei&#223; medikament&#246;s zu unterdr&#252;cken und so das Tumorwachstum zu hemmen. Die Deutsche Krebshilfe hat das Projekt mit 435.000 Euro unterst&#252;tzt.</strong>

<strong>Was f&#252;r verschiedene Krebsarten </strong>– wie etwa Brustkrebs, Lungenkrebs oder Prostatakrebs – gilt, haben die Forscher um PD Dr. Ulrich Sch&#252;ller vom Zentrum f&#252;r Neuropathologie der Ludwig-Maximilians-Universit&#228;t nun auch f&#252;r kindliche Hirntumoren nachgewiesen: Um zu wachsen, ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Forscher blockieren Wachstums-Eiwei&#223;</h4>
<p><em>M&#252;nchen (gb)</em> – <strong>Medulloblastome sind die h&#228;ufigsten b&#246;sartigen Hirntumoren im Kindesalter. Um ungehindert wachsen zu k&#246;nnen, ben&#246;tigen die Tumorzellen ein spezielles Eiwei&#223;, wie M&#252;nchner Wissenschaftler nun herausgefunden haben. Ihre neue Erkenntnis soll als Basis f&#252;r die Entwicklung neuer Therapiem&#246;glichkeiten gegen das Medulloblastom dienen. Denn den Forschern gelang es, das krebsf&#246;rdernde Eiwei&#223; medikament&#246;s zu unterdr&#252;cken und so das Tumorwachstum zu hemmen. Die Deutsche Krebshilfe hat das Projekt mit 435.000 Euro unterst&#252;tzt.</strong></p>
<p><strong>Was f&#252;r verschiedene Krebsarten </strong>– wie etwa Brustkrebs, Lungenkrebs oder Prostatakrebs – gilt, haben die Forscher um PD Dr. Ulrich Sch&#252;ller vom Zentrum f&#252;r Neuropathologie der Ludwig-Maximilians-Universit&#228;t nun auch f&#252;r kindliche Hirntumoren nachgewiesen: Um zu wachsen, ben&#246;tigt das Medulloblastom ein spezielles Eiwei&#223; mit dem wissenschaftlichen Namen FoxM1. Das Eiwei&#223; geh&#246;rt zur Gruppe der Transkriptionsfaktoren – diese Proteine steuern die Umsetzung der im Erbgut enthaltenen Informationen. Beim gesunden Menschen steuert FoxM1 das Zellwachstum, indem es die entsprechenden Gene bei Bedarf an- und wieder ausschaltet. Bei Krebszellen ist dieses System jedoch au&#223;er Kontrolle geraten – FoxM1 ist permanent aktiv und die b&#246;sartigen Zellen vermehren sich ungehindert.</p>
<blockquote><p><strong>Da FoxM1 f&#252;r das Wachstum</strong> der Tumorzellen verantwortlich ist, stellt das Eiwei&#223; einen Ansatzpunkt f&#252;r neue Therapien dar. Dar&#252;ber berichten die Wissenschaftler in der Novemberausgabe der Fachzeitschrift &#0187;Clinical Cancer Research&#0171;. Es gelang ihnen, das Wachstum von Medulloblastomzellen &#252;ber FoxM1 medikament&#246;s zu unterdr&#252;cken. Zudem blockierten die Forscher FoxM1 nur in Krebszellen – gesunde Zellen wurden nicht beeintr&#228;chtigt. &#0187;Mit Hilfe dieser Erkenntnisse k&#246;nnen wir m&#246;glicherweise direkt in die Mechanismen der Tumorentstehung eingreifen und Medulloblastome gezielt zerst&#246;ren.&#0171;, erl&#228;utert Sch&#252;ller.</p>
<p><strong>FoxM1 eignet sich schon</strong> jetzt dazu, die Aggressivit&#228;t eines Medulloblastoms zu bestimmen: Je gr&#246;&#223;er die Menge des Eiwei&#223;es in den Krebszellen ist, desto schwerer verl&#228;uft die Erkrankung. Die Erkenntnisse spielen auch bei der Wahl der richtigen Therapie eine wichtige Rolle: &#0187;Moderne Behandlungskonzepte kombinieren die chirurgische Tumorentfernung mit Chemo- und Strahlentherapien. Diese sind aber teilweise mit schweren Nebenwirkungen verbunden. Mit Hilfe von FoxM1 als Diagnosehilfe k&#246;nnen wir zuk&#252;nftig die Art der Behandlung individueller an den Patienten anpassen&#0171;, so Sch&#252;ller weiter.</p>
<p>&#0187;Ziel der von der Deutschen Krebshilfe gef&#246;rderten Forschungsprojekte ist es, innovative Strategien zur Bek&#228;mpfung von Tumor-Erkrankungen zu entwickeln&#0171;, betont Gerd Nettekoven, Hauptgesch&#228;ftsf&#252;hrer der Deutschen Krebshilfe. &#0187;Dabei ist es besonders wichtig, dass die neu gewonnenen Erkenntnisse rasch aus dem Labor in die klinische Anwendung &#252;berf&#252;hrt werden, damit sie schnellstm&#246;glich den Betroffenen zu Gute kommen.&#0171;</p></blockquote>
<p><strong>Hintergrund:</strong> Krebsforschung<br />
<strong>Die Fortschritte in der Krebsforschung</strong> haben dazu beigetragen, neue wirkungsvollere Therapien gegen Krebs zu entwickeln und bestehende Behandlungsans&#228;tze weiter zu optimieren. So konnten die &#220;berlebenschancen und die Lebensqualit&#228;t krebskranker Menschen in den vergangenen Jahren stetig verbessert werden. Diese Erfolge sind im Wesentlichen auch der Deutschen Krebshilfe zu verdanken, denn die gemeinn&#252;tzige Organisation ist der bedeutendste private F&#246;rderer der Krebsforschung in Deutschland. Allein 2010 investierte die Deutsche Krebshilfe &#252;ber 35 Millionen Euro in die onkologische Forschung. Bei der Forschungsf&#246;rderung gilt es, im Sinne der optimalen Patientenversorgung viel versprechende Ergebnisse aus der Forschung schnell und effizient in die klinische Pr&#252;fung und Anwendung zu bringen.</p>
<p><strong>Publikation:</strong> &#0187;Expression of FoxM1 Is Required for the Proliferation of Medulloblastoma Cells and Indicates Worse Survival of Patients&#0171;, erschienen in „Clinical Cancer Research&#0171; <em>(doi:10.1158/1078-0432.CCR-11-1214)</em></p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Studie zu Thrombozyten in NATURE ver&#246;ffentlicht</title>
		<link>http://www.dzkfblog.de/2011/12/19/studie-zu-thrombozyten-in-nature-veroeffentlicht/</link>
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		<pubDate>Mon, 19 Dec 2011 17:24:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>François G.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Weiterbildung/Universitäten]]></category>
		<category><![CDATA[Blutplättchen]]></category>
		<category><![CDATA[Gene]]></category>
		<category><![CDATA[Thrombozyten]]></category>

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		<description><![CDATA[<h4>Ergebnisse der weltweit gr&#246;&#223;ten Studie zu Thrombozyten in NATURE ver&#246;ffentlicht</h4>
<strong>T&#228;glich Milliarden Blutpl&#228;ttchen - Greifswalder SHIP-Studie hilft, die Bedeutung von Genver&#228;nderungen f&#252;r die Bildung und Funktion von Blutpl&#228;ttchen zu verstehen</strong>

<strong>In der Zeitschrift NATURE</strong>, einer der renommiertesten Wissenschaftsorgane, sind im Dezember die Ergebnisse* der bislang weltweit gr&#246;&#223;ten Studie zu Thrombozyten ver&#246;ffentlicht worden. Blutpl&#228;ttchen (Thrombozyten) sind von gro&#223;er Bedeutung in der Medizin. Eine verminderte Zahl an Blutpl&#228;ttchen kann zu Blutungen f&#252;hren. Blutpl&#228;ttchen sind aber auch an der Entstehung von Herzinfarkt und Schlaganfall beteiligt. "Die umfassende Analyse ist in einer beispiellosen internationalen Zusammenarbeit entstanden. Erneut wurden dabei die Daten der Gesundheitsstudie SHIP (Study of Health in Pomerania) genutzt, um die Bedeutung von Genver&#228;nderungen f&#252;r die Bildung und Funktion von Blutpl&#228;ttchen zu verstehen", sagte der Greifswalder Transfusionsmediziner und Gerinnungsexperte Prof. Andreas Greinacher.

124 Forscher aus 13 L&#228;ndern Europas und Asiens haben &#252;ber drei Jahre zusammen gearbeitet und ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Ergebnisse der weltweit gr&#246;&#223;ten Studie zu Thrombozyten in NATURE ver&#246;ffentlicht</h4>
<p><strong>T&#228;glich Milliarden Blutpl&#228;ttchen &#8211; Greifswalder SHIP-Studie hilft, die Bedeutung von Genver&#228;nderungen f&#252;r die Bildung und Funktion von Blutpl&#228;ttchen zu verstehen</strong></p>
<p><strong>In der Zeitschrift NATURE</strong>, einer der renommiertesten Wissenschaftsorgane, sind im Dezember die Ergebnisse* der bislang weltweit gr&#246;&#223;ten Studie zu Thrombozyten ver&#246;ffentlicht worden. Blutpl&#228;ttchen (Thrombozyten) sind von gro&#223;er Bedeutung in der Medizin. Eine verminderte Zahl an Blutpl&#228;ttchen kann zu Blutungen f&#252;hren. Blutpl&#228;ttchen sind aber auch an der Entstehung von Herzinfarkt und Schlaganfall beteiligt. &#0187;Die umfassende Analyse ist in einer beispiellosen internationalen Zusammenarbeit entstanden. Erneut wurden dabei die Daten der Gesundheitsstudie SHIP (Study of Health in Pomerania) genutzt, um die Bedeutung von Genver&#228;nderungen f&#252;r die Bildung und Funktion von Blutpl&#228;ttchen zu verstehen&#0171;, sagte der Greifswalder Transfusionsmediziner und Gerinnungsexperte Prof. Andreas Greinacher.</p>
<p>124 Forscher aus 13 L&#228;ndern Europas und Asiens haben &#252;ber drei Jahre zusammen gearbeitet und durch die Untersuchung der Gene von 68.000 Probanden und Patienten entscheidende Informationen &#252;ber das Zusammenspiel der Eiwei&#223;bausteine in Thrombozyten erhalten. Aus der Greifswalder Universit&#228;t waren die Wissenschaftler Prof. Matthias Nauck, Prof. Uwe V&#246;lker, Dr. Alexander Teumer und Dr. Sebastian Baumeister sowie Prof. Andreas Greinacher beteiligt.</p>
<blockquote><p>&#0187;Wir wollten herausfinden, welche Gene die Gr&#246;&#223;e und die Anzahl der Thrombozyten im Blut bestimmen und wollten verstehen, wie diese Gene zusammenspielen, damit der K&#246;rper t&#228;glich die Milliarden von Blutpl&#228;ttchen bildet. Das erlaubt uns, neue Ziele f&#252;r Medikamente gegen Herzinfarkt und Schlaganfall zu definieren&#0171;, erl&#228;uterte Greinacher. Die Greifswalder haben als Partner der international besten Forschergruppen fast zehn Prozent aller genetischen Untersuchungen der aktuellen Untersuchung durchgef&#252;hrt. &#0187;Wir konnten die bei Menschen identifizierten Gene, die f&#252;r die Thrombozytenbildung verantwortlich sind, auch im Zebrafisch und in der Fruchtfliege finden. Das zeigt, dass diese Gene bereits fr&#252;h in der Evolution aufgetreten sind und sich seitdem in allen neuen Lebewesen gehalten haben. Damit haben diese Gene eine bedeutende biologische Funktion.&#0171; Eines der neu identifizierten Gene ist beispielsweise f&#252;r die Aufnahme von Eisen verantwortlich. Eisenmangel stellt ein weltweit sehr verbreitetes Gesundheitsproblem dar. &#0187;Diese Studie hat die Wissenschaft einen gro&#223;en Schritt vorangebracht.&#0171;</p></blockquote>
<p><strong>Die Greifswalder Wissenschaftler m&#246;chten auch ihren Dank an die Teilnehmer der SHIP-Studie in Greifswald und Vorpommern ausdr&#252;cken, die diese Ergebnisse erst m&#246;glich gemacht haben.</strong></p>
<p>*<strong>Weitere Informationen</strong><br />
&#0187;New gene functions in megakaryopoiesis and platelet formation&#0171;<br />
http://www.nature.com/nature/journal/v480/n7376/full/nature10659.html (http://www.nature.com)<br />
Nature 480, Pages 201–208, Date published: 8 December 2011, doi: 10.1038/nature10659</p>
<p>Universit&#228;tsmedizin Greifswald<br />
Institut f&#252;r Immunologie und Transfusionsmedizin<br />
Abteilung Transfusionsmedizin<br />
Leiter: Prof. Dr. med. Andreas Greinacher<br />
Sauerbruchstra&#223;e, 17475 Greifswald<br />
T +49 3834 86-54 82<br />
E greinach@uni-greifswald.de</p>
<p>http://www.medizin.uni-greifswald.de</p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Phobien online bew&#228;ltigen</title>
		<link>http://www.dzkfblog.de/2011/12/08/phobien-online-bewaeltigen/</link>
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		<pubDate>Thu, 08 Dec 2011 05:55:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>François G.</dc:creator>
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		<category><![CDATA[online]]></category>
		<category><![CDATA[Phobie]]></category>

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		<description><![CDATA[<strong>Jenaer Gewinnerteam beim Wettbewerb f&#252;r Studierende "Was macht gesund?" erstellt Online-Plattform f&#252;r junge Menschen mit Angstst&#246;rungen.
Die einfache Spielweise von Browsergames, die leichte Kontaktaufnahme in sozialen Netzwerken und kompetente Onlineberatung durch Sozialp&#228;dagogen – das alles vereint das Projekt "Facing Faithless" von Studierenden der Friedrich-Schiller-Universit&#228;t Jena. Ein interdisziplin&#228;res Team arbeitet gemeinsam an der E-Health-Plattform. Zielgruppe des Spiels sind Jugendliche und junge Erwachsene, die unter Sozialphobie leiden und bisher keine Therapiem&#246;glichkeiten wahrnehmen. Betroffenen, die unter Angstzust&#228;nden beim Zusammentreffen mit anderen Menschen leiden, kann das Spiel eine erste Anlaufstelle sein. </strong>

<strong>Spielerisch heilen mit einem Avatar</strong>

<strong>Die ratsuchenden Nutzer</strong> schl&#252;pfen in die Rolle eines Online-Charakters...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Jenaer Gewinnerteam beim Wettbewerb f&#252;r Studierende &#0187;Was macht gesund?&#0171; erstellt Online-Plattform f&#252;r junge Menschen mit Angstst&#246;rungen.<br />
Die einfache Spielweise von Browsergames, die leichte Kontaktaufnahme in sozialen Netzwerken und kompetente Onlineberatung durch Sozialp&#228;dagogen – das alles vereint das Projekt &#0187;Facing Faithless&#0171; von Studierenden der Friedrich-Schiller-Universit&#228;t Jena. Ein interdisziplin&#228;res Team arbeitet gemeinsam an der E-Health-Plattform. Zielgruppe des Spiels sind Jugendliche und junge Erwachsene, die unter Sozialphobie leiden und bisher keine Therapiem&#246;glichkeiten wahrnehmen. Betroffenen, die unter Angstzust&#228;nden beim Zusammentreffen mit anderen Menschen leiden, kann das Spiel eine erste Anlaufstelle sein. </strong></p>
<p><strong>Spielerisch heilen mit einem Avatar</strong></p>
<p><strong>Die ratsuchenden Nutzer</strong> schl&#252;pfen in die Rolle eines Online-Charakters, den es im Laufe des Spiels weiterzuentwickeln gilt. Gemeinsam mit dem Avatar m&#252;ssen die Spielerinnen und Spieler Auftr&#228;ge bearbeiten und dabei Alltagsprobleme l&#246;sen. Sie werden von erfahrenen Community-Mitgliedern unterst&#252;tzt. Bei Bedarf stehen reale Sozialp&#228;dagogen als Online-Streetworker mit Rat und Tat zur Seite. Als stabilen Schutz- und Freiraum, gekoppelt mit seri&#246;sen Beratungsm&#246;glichkeiten m&#246;chten die Jenaer Studierenden ihr Projekt etablieren. Das Besondere an der Plattform: Nicht der Nutzer selbst, sondern sein Avatar wird beraten. Damit sollen m&#246;gliche Ber&#252;hrungs&#228;ngste abgebaut werden. </p>
<p><strong>Seit Mitte 2011 arbeiten</strong> die Studierenden bereits an der Umsetzung des Projektes und f&#252;hrten mehrere begleitende Seminare f&#252;r Kommilitonen und Multiplikatoren durch. Ende September pr&#228;sentierte das Team die Idee erstmals &#246;ffentlich bei der Tagung der Deutschen Gesellschaft f&#252;r Systemische Soziale Arbeit (dgssa) in Jena. Noch in diesem Jahr soll eine Testversion des Spiels fertig sein. Eine erste Online-Version ist f&#252;r Mitte des n&#228;chsten Jahres geplant.</p>
<p><strong>&#0187;Facing Faithless&#0171; ist Gewinner</strong> beim Wettbewerb f&#252;r Studierende &#0187;Was macht gesund?&#0171; im Wissenschaftsjahr 2011 – Forschung f&#252;r unsere Gesundheit und wurde mit 10.000 Euro f&#252;r die Umsetzung pr&#228;miert. Das Wissenschaftsjahr Gesundheitsforschung wird vom Bundesministerium f&#252;r Bildung und Forschung gemeinsam mit der Initiative Wissenschaft im Dialog sowie zahlreichen Partnern aus Wissenschaft, Wirtschaft und Kultur ausgerichtet.</p>
<p><strong>Kontakt:</strong><br />
Dr. J&#246;rg Fischer<br />
Institut f&#252;r Erziehungswissenschaft der Friedrich-Schiller-Universit&#228;t Jena<br />
Am Planetarium 4, 07743 Jena<br />
Tel.: 03641 / 945393<br />
E-Mail: fischer.joerg[at]uni-jena.de</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Forscher entschl&#252;sseln r&#228;tselhafte Bewegungsst&#246;rung</title>
		<link>http://www.dzkfblog.de/2011/11/25/forscher-entschluesseln-raetselhafte-bewegungsstoerung/</link>
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		<pubDate>Fri, 25 Nov 2011 18:45:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>François G.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Weiterbildung/Universitäten]]></category>
		<category><![CDATA[Calpain]]></category>
		<category><![CDATA[Kleinhirn-Ataxie]]></category>
		<category><![CDATA[Machado-Joseph-Erkrankung]]></category>
		<category><![CDATA[Nervenzellen]]></category>

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		<description><![CDATA[<h4>Aus Hautzellen gewinnt Team um Prof. Oliver Br&#252;stle Nervenzellen zum Studium der Krankheitsursache</h4>

<em>Bonn, 24. November 2011</em>. <strong>Neurodegenerative Erkrankungen stellen eine der gr&#246;&#223;ten Herausforderungen unserer alternden Gesellschaft dar. Die Erforschung dieser Krankheiten wird aber wegen der eingeschr&#228;nkten Verf&#252;gbarkeit von menschlichem Gehirngewebe besonders erschwert. Wissenschaftler des Forschungszentrums Life &#038; Brain und der Klinik f&#252;r Neurologie der Universit&#228;t Bonn haben nun einen Umweg genommen: Sie reprogrammierten Hautzellen von Patienten mit einer erblichen Bewegungsst&#246;rung in so genannte induziert pluripotente Stammzellen (iPS-Zellen) und gewannen daraus funktionierende Nervenzellen. Daran entschl&#252;sselten sie, wie die Krankheit entsteht. Ihre Ergebnisse erscheinen nun in der Fachzeitschrift „Nature“</strong>.

<strong>Im Zentrum der aktuellen Bonner Studie</strong> steht die so genannte Machado-Joseph-Erkrankung. Dabei handelt es sich ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Aus Hautzellen gewinnt Team um Prof. Oliver Br&#252;stle Nervenzellen zum Studium der Krankheitsursache</h4>
<p><em>Bonn, 24. November 2011</em>. <strong>Neurodegenerative Erkrankungen stellen eine der gr&#246;&#223;ten Herausforderungen unserer alternden Gesellschaft dar. Die Erforschung dieser Krankheiten wird aber wegen der eingeschr&#228;nkten Verf&#252;gbarkeit von menschlichem Gehirngewebe besonders erschwert. Wissenschaftler des Forschungszentrums Life &#038; Brain und der Klinik f&#252;r Neurologie der Universit&#228;t Bonn haben nun einen Umweg genommen: Sie reprogrammierten Hautzellen von Patienten mit einer erblichen Bewegungsst&#246;rung in so genannte induziert pluripotente Stammzellen (iPS-Zellen) und gewannen daraus funktionierende Nervenzellen. Daran entschl&#252;sselten sie, wie die Krankheit entsteht. Ihre Ergebnisse erscheinen nun in der Fachzeitschrift &#0187;Nature&#0171;</strong>.</p>
<p><strong>Im Zentrum der aktuellen Bonner Studie</strong> steht die so genannte Machado-Joseph-Erkrankung. Dabei handelt es sich um eine St&#246;rung der Bewegungskoordination, die urspr&#252;nglich bei portugiesischst&#228;mmigen Bewohnern der Azoren beschrieben wurde und heute die h&#228;ufigste dominant vererbte Kleinhirn-Ataxie in Deutschland darstellt. Die Mehrzahl der Patienten entwickelt zwischen dem 20. und 40. Lebensjahr Gangst&#246;rungen und eine Reihe anderer neurologischer Symptome. Ursache der Erkrankung ist eine sich wiederholende Erbgutsequenz im Ataxin-3-Gen, die zur Verklumpung des entsprechenden Proteins f&#252;hrt, wodurch schlie&#223;lich die Nervenzellen im Gehirn gesch&#228;digt werden. Unklar war bislang, warum die Erkrankung nur Nervenzellen betrifft und wie die abnorme Proteinverklumpung ausgel&#246;st wird. </p>
<p><strong>&#0187;Allesk&#246;nner&#0171; aus Hautproben von Patienten</strong></p>
<p>Um den Krankheitsprozess auf molekularer Ebene zu studieren, stellten Wissenschaftler um den Stammzellforscher Prof. Dr. Oliver Br&#252;stle am Institut f&#252;r Rekonstruktive Neurobiologie der Universit&#228;t Bonn zun&#228;chst aus kleinen Hautproben von Patienten so genannte induziert pluripotente Stammzellen (iPS-Zellen) her. Es handelt sich dabei um Zellen, die in ein sehr fr&#252;hes, undifferenziertes Stadium zur&#252;ckversetzt werden. Diese „Allesk&#246;nner“ lassen sich – einmal gewonnen – nahezu uneingeschr&#228;nkt vermehren und in alle K&#246;rperzellen ausreifen. In einem n&#228;chsten Schritt wandelte das Team um Prof. Br&#252;stle die iPS-Zellen in Gehirnstammzellen um, aus denen die Wissenschaftler beliebig Nervenzellen f&#252;r ihre Untersuchungen entwickeln konnten.</p>
<p><strong>Das Besondere:</strong> Da die Nervenzellen aus den Patienten selbst stammen, tragen sie dieselben genetischen Ver&#228;nderungen und k&#246;nnen so als zellul&#228;res Modell der Erkrankung dienen. &#0187;Diese Methode erlaubt uns die Erforschung der Erkrankung an den wirklich betroffenen Zellen, zu denen wir sonst keinen Zugang h&#228;tten &#8211; fast so, als h&#228;tten wir das Gehirn des Patienten in die Zellkulturschale gebracht&#0171;, sagt Dr. Philipp Koch, langj&#228;hriger Mitarbeiter von Prof. Br&#252;stle und einer der Erstautoren der Studie. Zusammen mit seinem Kollegen Dr. Peter Breuer von der Klinik und Poliklinik f&#252;r Neurologie des Bonner Universit&#228;tsklinikums stimulierte Koch elektrisch die k&#252;nstlich geschaffenen Nervenzellen. Dabei konnten die Forscher zeigen, dass die Bildung der Proteinaggregate unmittelbar mit der elektrischen Aktivit&#228;t der Nervenzellen zusammenh&#228;ngt. &#0187;Eine Schl&#252;sselrolle spielt dabei das Enzym Calpain, das durch den erh&#246;hten Kalziumgehalt stimulierter Nervenzellen aktiviert wird&#0171;, so der Biochemiker Breuer. „Dieser neu identifizierte Mechanismus erkl&#228;rt, warum die Erkrankung ausschlie&#223;lich Nervenzellen betrifft&#0171;, betont Prof. Br&#252;stle.</p>
<p><strong>Reprogrammierte Nervenzellen als Studienobjekt f&#252;r Medikamente</strong></p>
<blockquote><p>
&#0187;Die Studie verdeutlicht, welches Potential diese spezielle Art der Stammzellen f&#252;r die neurologische Krankheitsforschung hat&#0171;, sagt Prof. Dr. Thomas Klockgether, Direktor f&#252;r klinische Forschung des Deutschen Zentrums f&#252;r Neurodegnerative Erkrankungen (DZNE) und Direktor der Bonner Universit&#228;tsklinik f&#252;r Neurologie, dessen Team in dieser Studie eng mit den Wissenschaftlern um Prof. Br&#252;stle zusammenarbeitete. F&#252;r Prof. Br&#252;stle Grund genug, bereits &#252;ber neue Strukturen nachzudenken: &#0187;Wir brauchen interdisziplin&#228;re Abteilungen, in denen Wissenschaftler aus der Stammzellbiologie und der molekularen Krankheitsforschung Seite an Seite zusammenarbeiten.&#0171; Prof. Dr. Dr. Pierluigi Nicotera, wissenschaftlicher Vorstand und Vorstandsvorsitzender des DZNE, pflichtet ihm bei: &#0187;Das DZNE hat gro&#223;es Interesse an Kooperationsstrukturen. Denn reprogrammierte Stammzellen weisen f&#252;r das Verst&#228;ndnis der Pathologie neurodegenerativer Erkrankungen ein enormes Potenzial auf.&#0171;</p></blockquote>
<p><strong>In einem n&#228;chsten Schritt wollen Prof. Br&#252;stle und seine Kollegen von Life &#038; Brain reprogrammierte Nervenzellen f&#252;r die Entwicklung von Wirkstoffen zur Behandlung neurologischer Erkrankungen einsetzen. </strong></p>
<p><strong>Publikation:</strong><br />
Koch, P., Breuer, P., Peitz, M., Jungverdorben, J., Kesavan, J., Poppe, D., Doerr, J., Ladewig, J., Mertens, J., T&#252;ting, T., Hoffmann, P., Klockgether, T., Evert, B.O., W&#252;llner, U., Br&#252;stle, O. (2011) Excitation-induced ataxin-3 aggregation in neurons from patients with Machado-Joseph disease. Nature doi:10.1038/nature10671</p>
<p><strong>Kontakt:</strong><br />
Prof. Dr. Oliver Br&#252;stle<br />
Institut f&#252;r Rekonstruktive Neurobiologie<br />
LIFE &#038; BRAIN Center<br />
Universit&#228;t Bonn<br />
Tel: +49 (0) 228/6885-500<br />
Email: brustle(at)uni-bonn.de</p>]]></content:encoded>
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		<title>Placebo-Effekt beeinflusst das Schmerz- und Bewegungsverhalten</title>
		<link>http://www.dzkfblog.de/2011/09/30/placebo-effekt-beeinflusst-das-schmerz-und-bewegungsverhalten/</link>
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		<pubDate>Fri, 30 Sep 2011 16:30:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>François G.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Weiterbildung/Universitäten]]></category>
		<category><![CDATA[Nocebo]]></category>
		<category><![CDATA[Placebo]]></category>

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		<description><![CDATA[<strong>R&#252;ckenschmerzpatienten geben nach der Anwendung einer wirkstofffreien Tinktur ihr schmerzbedingtes Vermeidungsverhalten auf und bewegen sich ges&#252;nder: Neue Studien und Erkenntnisse zum Placebo-Effekt besch&#228;ftigen die Forscher beim Deutschen Schmerzkongress 2011 in Mannheim (5.-8.10.2011, Congress Center Rosengarten). Eine DFG-Forschergruppe, die den faszinierenden Effekt untersucht, stellt beim Kongress ihre Projekte vor.</strong>

<strong>Die Gruppe befasst sich</strong> nicht nur mit ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>R&#252;ckenschmerzpatienten geben nach der Anwendung einer wirkstofffreien Tinktur ihr schmerzbedingtes Vermeidungsverhalten auf und bewegen sich ges&#252;nder: Neue Studien und Erkenntnisse zum Placebo-Effekt besch&#228;ftigen die Forscher beim Deutschen Schmerzkongress 2011 in Mannheim (5.-8.10.2011, Congress Center Rosengarten). Eine DFG-Forschergruppe, die den faszinierenden Effekt untersucht, stellt beim Kongress ihre Projekte vor.</strong></p>
<p><strong>Die Gruppe befasst sich</strong> nicht nur mit den Grundlagen des Effekts, sondern auch mit seinem ungeliebten Bruder, dem Nocebo-Effekt. Dieser l&#228;sst negative Erwartungen an ein Medikament Wirklichkeit werden. Au&#223;erdem diskutieren sie, wie sich Placebo-Wirkungen sinnvoll in den klinischen Alltag integrieren lassen.</p>
<p><strong>Schonverhalten macht den Schmerz noch schlimmer</strong></p>
<blockquote><p><strong>Es gibt bisher nur wenige Studien</strong>, die den schmerzlindernden Placeboeffekt auch auf der Ebene des beobachtbaren Verhaltens untersuchen. F&#252;r die Bewertung einer Schmerzlinderung ist das jedoch sehr wichtig: Patienten mit chronischen R&#252;ckenschmerzen zum Beispiel neigen stark zu einem Schonverhalten und vermeiden k&#246;rperliche Bewegung. Auf Dauer macht das den Schmerz nicht besser, sondern verschlimmert ihn sogar. &#0187;Ziel der Behandlung ist daher auch eine Steigerung der k&#246;rperlichen Funktionskapazit&#228;t&#0171;, erkl&#228;rt Dr. Regine Klinger von der Psychotherapeutischen Hochschulambulanz Verhaltenstherapie, der Universit&#228;t Hamburg.</p></blockquote>
<p><strong>Wirkstofffrei, aber wirksam</strong></p>
<p><strong>Die Forscher fragten sich:</strong> L&#228;sst sich durch ein Placebopr&#228;parat die k&#246;rperliche Funktionskapazit&#228;t von R&#252;ckenschmerzpatienten steigern? Sie untersuchten 48 Patienten mit chronischen R&#252;ckenschmerzen mehrfach vor und nach der Anwendung einer wirkstofffreien Tinktur bei der Verrichtung von Alltagsaktivit&#228;ten. Die Tinktur wurde f&#252;r die Patienten unterschiedlich deklariert, z.B. als &#0187;Opioidtinktur mit schmerzlindernder und bewegungssteigernder Wirkung&#0171; oder als &#0187;Placebotinktur&#0171;. Die Wirkung der Tinktur wurde mit Schmerzreizen getestet, die bei einer der Studiengruppen f&#252;r diese unwissentlich reduziert wurden, so dass die Patienten lernten: Die Tinktur wirkt.</p>
<p><strong>Placebo-Effekt erg&#228;nzt pharmakologische Wirkung</strong></p>
<p><strong>Die unabh&#228;ngigen Beobachter</strong> stellten fest, dass die neutrale Tinktur durch die Erwartung und den Lerneffekt das Schmerz- und Vermeidungsverhalten deutlich verringerte. Die Forscher befassen sich nun damit, wie man solche w&#252;nschenswerten Placebo-Effekte sinnvoll in den klinischen Alltag integrieren kann und wie sich damit die rein pharmakologische Wirksamkeit eines Schmerzmittels erg&#228;nzen l&#228;sst. Au&#223;erdem erforschen sie den ungeliebten Bruder des Placebo-Effekts, den Nocebo-Effekt. Er sorgt daf&#252;r, dass sich negative Erwartungen eines Patienten tats&#228;chlich negativ auswirken, zum Beispiel in Form von unerw&#252;nschten Nebenwirkungen.</p>
<p><strong>Ansprechpartnerinnen</strong></p>
<p>Dr. Regine Klinger, Universit&#228;t Hamburg, Leiterin der Psychotherapeutischen Hochschulambulanz Verhaltenstherapie Fachbereich Psychologie Von-Melle-Park 5, 20146 Hamburg, Tel. 040/428-38-5374, E-Mail: rklinger@uni-hamburg.de</p>
<p>PD Dr. Ulrike Bingel, Neurologie, Universit&#228;tsklinikum Hamburg-Eppendorf, Martinistr. 52, 20246 Hamburg, Tel: 040/7410-53570, E-Mail: bingel@uke.uni-hamburg.de</p>]]></content:encoded>
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		<title>Lokale Antibiotika-Therapie stoppt Lyme-Borreliose</title>
		<link>http://www.dzkfblog.de/2011/09/16/lokale-antibiotika-therapie-stoppt-lyme-borreliose/</link>
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		<pubDate>Fri, 16 Sep 2011 21:49:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>François G.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Weiterbildung/Universitäten]]></category>
		<category><![CDATA[Azithromycin]]></category>
		<category><![CDATA[Lyme-Borreliose]]></category>

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		<description><![CDATA[<strong>Blutsaugende Zecken sind nicht nur unangenehm, sondern k&#246;nnen auch gef&#228;hrliche Krankheiten &#252;bertragen. Die von Bakterien verursachte Lyme-Borreliose muss bislang noch mit einer mehrw&#246;chigen Antibiotika-Therapie behandelt werden. LMU-Forscher haben nun ein weit weniger belastendes Verfahren entwickelt.</strong>

<strong>Die Lyme-Borreliose ist</strong> eine gef&#228;hrliche Infektionskrankheit. Sie wird ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Blutsaugende Zecken sind nicht nur unangenehm, sondern k&#246;nnen auch gef&#228;hrliche Krankheiten &#252;bertragen. Die von Bakterien verursachte Lyme-Borreliose muss bislang noch mit einer mehrw&#246;chigen Antibiotika-Therapie behandelt werden. LMU-Forscher haben nun ein weit weniger belastendes Verfahren entwickelt.</strong></p>
<p><strong>Die Lyme-Borreliose ist</strong> eine gef&#228;hrliche Infektionskrankheit. Sie wird durch Zecken &#252;bertragen, die Borrelia burgdorferi und verwandte Erreger w&#228;hrend einer Blutmahlzeit aufnehmen und beim n&#228;chsten Stich an Mensch oder Tier weitergeben. Nach Sch&#228;tzungen sind in Westeuropa ein Drittel bis zu einer H&#228;lfte aller Zecken Tr&#228;ger von Borrelien. Unbehandelt kann die zun&#228;chst nur mit milden Symptomen verlaufende Erkrankung unter anderem in der Haut, den Gelenken, dem Herz und dem Nervensystem schwere Sch&#228;den verursachen, wobei sie in diesem Stadium nur schwer zu therapieren ist. </p>
<p><strong>Ein Forscherteam</strong> um den LMU-Veterin&#228;r-Bakteriologen Professor Reinhard Straubinger konnte nun im Tierversuch zeigen, dass ein an der Einstichstelle angebrachtes, fl&#252;ssiges Gel mit dem Antibiotikum Azithromycin die Infektion im Keim ersticken kann. Mittlerweile wird die lokale Antibiotika-Behandlung gegen Borrelien auch an infizierten Menschen in einer <strong>Phase-III-Studie getestet</strong>. </p>
<p><strong>Vorerst aber m&#252;ssen sich Borreliose-Patienten</strong> noch einer mehrw&#246;chigen Antibiotika-Therapie unterziehen, die in vielen F&#228;llen intraven&#246;s verabreicht wird – nicht nur f&#252;r Kinder eine hohe Belastung. Dazu kommt, dass eine Behandlung oft auch auf Verdacht eingeleitet werden muss, weil sich die Erreger direkt nach dem Zeckenstich noch nicht im Organismus nachweisen lassen. &#0187;Bei unserem Ansatz wird das Antibiotikum &#252;ber ein transparentes, selbst klebendes Pflaster direkt auf die Stichstelle aufgebracht&#0171;, sagt Straubinger. &#0187;Weil nur sehr wenig Antibiotikum enthalten ist, bleibt die Wirkung lokal begrenzt und auch Nebenwirkungen treten kaum auf.&#0171; (suwe) (Journal of Antimicrobial Chemotherapy online, 15. September 2011)</p>
<p><strong>Publikation:</strong><br />
&#0187;Evaluation of the preventive capacities of a topically applied azithromycin formulation against Lyme borreliosis in a murine model&#0171;;<br />
Jens Knauer, Inke Krupka, Christiane Fueldner, J&#246;rg Lehmann, Reinhard Straubinger;<br />
Journal of Antimicrobial Chemotherapy online, 15. September 2011;<br />
<strong>Ansprechpartner:</strong><br />
Prof. Dr. Reinhard Straubinger<br />
Institut f&#252;r Infektionsmedizin und Zoonosen<br />
Lehrstuhl f&#252;r Bakteriologie und Mykologie<br />
Tier&#228;rztliche Fakult&#228;t<br />
Tel.: 089 / 2180 – 2528<br />
Fax: 089 / 2180 – 992528<br />
E-Mail: <R.Straubinger@lmu.de><br />
Web: http://<www.micro.vetmed.uni-muenchen.de></p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Chondrosarkom resistent dank &#220;berlebensProtein Survivin?</title>
		<link>http://www.dzkfblog.de/2011/06/01/chondrosarkom-resistent-dank-ueberlebensprotein-survivin/</link>
		<comments>http://www.dzkfblog.de/2011/06/01/chondrosarkom-resistent-dank-ueberlebensprotein-survivin/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 01 Jun 2011 16:54:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>François G.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Weiterbildung/Universitäten]]></category>
		<category><![CDATA[Chondrosarkom]]></category>
		<category><![CDATA[Knochentumor]]></category>
		<category><![CDATA[Survivin]]></category>

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		<description><![CDATA[<h4>Forscher l&#252;ften das Geheimnis um extrem widerstandsf&#228;hige Krebszellen. Publikation in "BMC Cancer"</h4>
<strong>Universit&#228;t Regensburg, 01.06.2011</strong> - <strong>Das Chondrosarkom ist ein besonders schwierig zu behandelnder Knochentumor, der zudem eine verh&#228;ltnism&#228;&#223;ig hohe Widerstandskraft hat. So ist dieser Tumortyp offensichtlich resistent gegen&#252;ber Behandlungsmethoden wie der Chemotherapie oder der Bestrahlungstherapie. Einer der Hauptgr&#252;nde f&#252;r die &#220;berlebensf&#228;higkeit des Tumors scheint dabei das Protein Survivin zu sein, das im Wesentlichen nur von Krebszellen produziert wird und den programmierten Zelltod (die Apoptose) hemmt. Es wird deshalb auch <strong>"&#220;berlebens-Protein"</strong> genannt. Das Protein Survivin ist vor diesem Hintergrund ein wichtiger Ansatzpunkt f&#252;r moderne Krebstherapien. Allerdings ist die Funktion des Proteins im Zusammenhang mit der Entwicklung des Chondrosarkoms nur unzureichend untersucht.</strong>

<strong>Ein Team von Forschern um Dr. Philipp Lechler</strong> von  ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Forscher l&#252;ften das Geheimnis um extrem widerstandsf&#228;hige Krebszellen. Publikation in &#0187;BMC Cancer&#0171;</h4>
<p><strong>Universit&#228;t Regensburg, 01.06.2011</strong> &#8211; <strong>Das Chondrosarkom ist ein besonders schwierig zu behandelnder Knochentumor, der zudem eine verh&#228;ltnism&#228;&#223;ig hohe Widerstandskraft hat. So ist dieser Tumortyp offensichtlich resistent gegen&#252;ber Behandlungsmethoden wie der Chemotherapie oder der Bestrahlungstherapie. Einer der Hauptgr&#252;nde f&#252;r die &#220;berlebensf&#228;higkeit des Tumors scheint dabei das Protein Survivin zu sein, das im Wesentlichen nur von Krebszellen produziert wird und den programmierten Zelltod (die Apoptose) hemmt. Es wird deshalb auch <strong>&#0187;&#220;berlebens-Protein&#0171;</strong> genannt. Das Protein Survivin ist vor diesem Hintergrund ein wichtiger Ansatzpunkt f&#252;r moderne Krebstherapien. Allerdings ist die Funktion des Proteins im Zusammenhang mit der Entwicklung des Chondrosarkoms nur unzureichend untersucht.</strong></p>
<p><strong>Ein Team von Forschern um Dr. Philipp Lechler</strong> von der Klinik und Poliklinik f&#252;r Orthop&#228;die und orthop&#228;dische Chirurgie f&#252;r die Universit&#228;t Regensburg in Bad Abbach haben die Rolle von Survivin bei Erkrankungen mit dem Chondrosarkom nun eingehend untersucht. Die Analysen der Wissenschaftler fanden dabei &#0187;in vitro&#0171; statt, also in einer kontrollierten k&#252;nstlichen Umgebung au&#223;erhalb eines lebenden Organismus. Daf&#252;r wurden Chondrosarkom-Zellen von insgesamt zw&#246;lf Patienten entnommen und mit den neusten Methoden der Histologie untersucht: unter anderem wurde die Prozesse des Zellwachstums, des Zelltods und der Genexpression – also die Produktion von RNA und Proteine aus den genetischen Informationen in der Zelle – eingehend analysiert.</p>
<p><strong>Das Forscherteam konnte nachweisen</strong>, dass auch in Chondrosarkom-Zellen eine Vielzahl von Survivin-Proteinen &#252;ber Genexpression produziert wird. Dies weist auf die zentrale Bedeutung des Proteins bei der Resistenz des Chondrosarkoms gegen&#252;ber der Chemotherapie hin. Allerdings gelang es den Forschern auch, &#252;ber die gezielte Beeinflussung der RNA-Interferenz – einem nat&#252;rlichen Mechanismus in biologischen Zellen, der der Abschaltung oder Stilllegung von Genen dient – die Apoptose von Chondrosarkom-Zellen in vitro zu f&#246;rdern. Damit bieten sich weitere M&#246;glichkeiten, um das Chondrosarkom zuk&#252;nftig auch dann zu behandeln, wenn es schon gef&#228;hrliche Metastasen gebildet hat.</p>
<p><em>Die Ergebnisse der Forscher sind vor kurzem in der international bekannten Fachzeitschrift &#0187;BMC Cancer&#0171; ver&#246;ffentlicht worden (DOI: 10.1186/1471-2407-11-120).</em></p>
<p><strong>Ansprechpartner f&#252;r Medienvertreter:</strong><br />
Dr. Philipp Lechler<br />
Universit&#228;t Regensburg<br />
Klinik und Poliklinik f&#252;r Orthop&#228;die und orthop&#228;dische Chirurgie<br />
f&#252;r die Universit&#228;t Regensburg<br />
Asklepios Klinikum Bad Abbach<br />
Tel.: 0170-9388619<br />
p.lechler@asklepios.com</p>]]></content:encoded>
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		<title>Radioaktiv(it&#228;t) vs Leberkrebsmetastasen&#8230;</title>
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		<pubDate>Fri, 27 May 2011 15:31:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>François G.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Weiterbildung/Universitäten]]></category>
		<category><![CDATA[leberkrebs]]></category>
		<category><![CDATA[metastasen]]></category>
		<category><![CDATA[radioaktiv]]></category>

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		<description><![CDATA[<strong>Neues Behandlungsverfahren: Radioaktive K&#252;gelchen greifen Metastasen direkt in der Leber an
Mit einem neuen Behandlungsverfahren wollen die &#196;rzte des Universit&#228;tsklinikums Jena den Leberkrebs bek&#228;mpfen: Kleine radioaktiv strahlende K&#252;gelchen greifen den Tumor direkt im K&#246;rper an und sollen dort das weitere Wachstum aufhalten. Das innovative Verfahren der Selektiven Internen Radiotherapie (SIRT) wurde jetzt erstmalig am UKJ angewandt.</strong>

<strong>Leberkrebspatienten werden am besten</strong> mit einer Operation zur Entfernung des Tumors behandelt. Ist der Tumor nicht durch eine Operation entfernbar oder kommt der Krebs wieder und streut Metastasen in der verbliebenen Leber, bleibt oft nur die Chemotherapie. Manchen Patienten kann auch mit einer Lebertransplantation geholfen werden. Doch die Wartezeiten sind lang, heute &#252;ber anderthalb Jahre. Monate, in denen der Krebs weiter wachsen und schaden kann. "Unser Ziel ist es daher, das Tumorwachstum zu stoppen, um diese Wartezeit bis zu einer Transplantation &#252;berbr&#252;cken zu k&#246;nnen", erkl&#228;rt Prof. Utz Settmacher, Direktor der Klinik f&#252;r Allgemein-, Viszeral- und Gef&#228;&#223;chirurgie am Universit&#228;tsklinikum Jena. Derzeit warten an seiner Klinik in Jena 30 Krebspatienten ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Neues Behandlungsverfahren: Radioaktive K&#252;gelchen greifen Metastasen direkt in der Leber an<br />
Mit einem neuen Behandlungsverfahren wollen die &#196;rzte des Universit&#228;tsklinikums Jena den Leberkrebs bek&#228;mpfen: Kleine radioaktiv strahlende K&#252;gelchen greifen den Tumor direkt im K&#246;rper an und sollen dort das weitere Wachstum aufhalten. Das innovative Verfahren der Selektiven Internen Radiotherapie (SIRT) wurde jetzt erstmalig am UKJ angewandt.</strong></p>
<p><strong>Leberkrebspatienten werden am besten</strong> mit einer Operation zur Entfernung des Tumors behandelt. Ist der Tumor nicht durch eine Operation entfernbar oder kommt der Krebs wieder und streut Metastasen in der verbliebenen Leber, bleibt oft nur die Chemotherapie. Manchen Patienten kann auch mit einer Lebertransplantation geholfen werden. Doch die Wartezeiten sind lang, heute &#252;ber anderthalb Jahre. Monate, in denen der Krebs weiter wachsen und schaden kann. &#0187;Unser Ziel ist es daher, das Tumorwachstum zu stoppen, um diese Wartezeit bis zu einer Transplantation &#252;berbr&#252;cken zu k&#246;nnen&#0171;, erkl&#228;rt Prof. Utz Settmacher, Direktor der Klinik f&#252;r Allgemein-, Viszeral- und Gef&#228;&#223;chirurgie am Universit&#228;tsklinikum Jena. Derzeit warten an seiner Klinik in Jena 30 Krebspatienten auf eine neue Leber.</p>
<p><strong>Das neue Therapieverfahren bietet hier eine Chance</strong>. Gerade Lebertumoren sind stark durchblutet und bilden ihre eigenen Strukturen, um den Tumor versorgen zu k&#246;nnen. „Um diese Versorgung zu unterbrechen, werden bei einer SIRT-Therapie radioaktiv strahlende Mikrosph&#228;ren &#252;ber eine Arterie direkt in die Leber injiziert“, erkl&#228;rt PD Dr. Ulf Teichgr&#228;ber, kommissarischer Direktor des UKJ-Instituts f&#252;r Interventionelle und Diagnostische Radiologie II. Diese sammeln sich in den Gef&#228;&#223;en des Tumors und geben dort im K&#246;rperinneren gezielt ihre Strahlung ab.</p>
<blockquote><p>&#0187;Die Therapie muss durch den Nuklearmediziner f&#252;r jeden Patienten individuell geplant und die Therapiedosis aufw&#228;ndig berechnet werden, um einerseits die optimale Wirkung zu erzielen und andererseits m&#246;glichst wenig Nebenwirkungen zu verursachen&#0171; erl&#228;utert der Chefarzt der Klinik f&#252;r Nuklearmedizin Dr. Martin Freesmeyer.</p>
<p><strong>Bei diesem neuen Verfahren</strong> arbeiten die drei Gebiete Nuklearmedizin, Radiologie und Chirurgie gemeinsam an der Behandlung von Tumorpatienten. Neben der Behandlung von nicht operablen Lebermetastasen kann SIRT perspektivisch auch bei anderen Krebserkrankungen eingesetzt werden. Die erst seit einigen Jahren zugelassene Therapie wird bisher nur in wenigen Behandlungszentren in Deutschland angeboten.</p>
<p><strong>Nach dem ersten erfolgreichen Einsatz</strong> wurde am Universit&#228;tsklinikum Jena vor einigen Tagen der zweite Leberkrebs-Patient mit Hilfe von SIRT behandelt. &#0187;Wir sind optimistisch, damit k&#252;nftig vielen unserer Patienten effektiv helfen zu k&#246;nnen&#0171;, so Dr. Teichgr&#228;ber.</p></blockquote>
<p><strong>Kontakt:</strong><br />
Dr. Martin Freesmeyer<br />
Chefarzt der Klinik f&#252;r Nuklearmedizin, Universit&#228;tsklinikum Jena<br />
Tel 03641/9 3 32 20<br />
E-Mail: Martin.Freesmeyer@med.uni-jena.de</p>
<p>PD Dr. Ulf Teichgr&#228;ber<br />
Komm. Direktor des Instituts f&#252;r Interventionelle und Diagnostische Radiologie II, UKJ<br />
Tel. 03641/9 32 48 31<br />
E-Mail: Ulf.Teichgraeber@med.uni-jena.de<br />
Weitere Informationen:</p>
<p>http://www.idir.uniklinikum-jena.de/IDIR+II/Allgemeine+und+interventionelle+Radi&#8230;</p>]]></content:encoded>
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