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	<title>DZKF WEBLOG</title>
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	<description>Deutsche Zeitschrift für Klinische Forschung &#124; Der Weblog mit News, Meinungen und Kommentaren</description>
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		<title>Dresdner Krebs-Experte als erster Deutscher mit dem Regaud-Preis ausgezeichnet</title>
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		<pubDate>Sat, 12 May 2012 09:47:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>François G.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kurznachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Regaud-Preis]]></category>
		<category><![CDATA[Strahlentherapie]]></category>

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		<description><![CDATA[<div class="imageframe alignleft" style="width:255px;"><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2012/05/prof-michael-baumann.jpg" rel="lightbox[pics0]" title="Prof. Michael Baumann wurde mit dem renommierten Regaud-Preis der Europ&#228;ischen Gesellschaft f&#252;r Radiotherapie und Onkologie - ESTRO - ausgezeichnet. Foto: Medizinische Fakult&#228;t Carl Gustav Carus Dresden"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2012/05/prof-michael-baumann.thumbnail.jpg" alt="Prof. Michael Baumann wurde mit dem renommierten Regaud-Preis der Europ&#228;ischen Gesellschaft f&#252;r Radiotherapie und Onkologie - ESTRO - ausgezeichnet. Foto: Medizinische Fakult&#228;t Carl Gustav Carus Dresden" width="255" height="219" class="attachment wp-att-3437" /></a><div class="imagecaption">Prof. Michael Baumann wurde mit dem renommierten Regaud-Preis der Europ&#228;ischen Gesellschaft f&#252;r Radiotherapie und Onkologie - ESTRO - ausgezeichnet. Foto: Medizinische Fakult&#228;t Carl Gustav Carus Dresden</div></div><strong>Prof. Michael Baumann, Direktor der Klinik f&#252;r Strahlentherapie und Radioonkologie am Universit&#228;tsklinikum Carl Gustav Carus und des OncoRay–Zentrums f&#252;r Medizinische Strahlenforschung in der Onkologie, erh&#228;lt heute den renommierten Regaud-Preis der Europ&#228;ischen Gesellschaft f&#252;r Radiotherapie und Onkologie ESTRO auf deren Jahrestagung in Barcelona. Diese nur alle zwei Jahre vergebene Auszeichnung ehrt weltweit f&#252;hrende Strahlentherapeuten f&#252;r Krebsforschung, die bestrebt ist, Erkenntnisse m&#246;glichst schnell zum Wohle von Patienten anwenden zu k&#246;nnen. Zu den bisherigen Preistr&#228;gern z&#228;hlen nur wenige Europ&#228;er – Prof. Baumann ist der erste Deutsche, der den Preis erh&#228;lt.</strong>

<strong>Prof. Michael Baumann</strong>, Direktor der Klinik f&#252;r Strahlentherapie und Radioonkologie am Universit&#228;tsklinikum Carl Gustav Carus und des gemeinsam mit dem Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf getragenen OncoRay-Zentrums, erh&#228;lt heute den renommierten Regaud-Preis der Europ&#228;ischen Gesellschaft f&#252;r Radiotherapie und Onkologie - ESTRO - auf deren Jahrestagung in Barcelona. Diese nur alle zwei Jahre vergebene Auszeichnung ehrt weltweit f&#252;hrende Strahlentherapeuten f&#252;r Krebsforschung, die bestrebt ist, Erkenntnisse m&#246;glichst schnell zum Wohle von Patienten anwenden zu k&#246;nnen. Zu den bisherigen Preistr&#228;gern z&#228;hlen nur wenige Europ&#228;er ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="imageframe alignleft" style="width:255px;"><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2012/05/prof-michael-baumann.jpg" rel="lightbox[pics0]" title="Prof. Michael Baumann wurde mit dem renommierten Regaud-Preis der Europ&#228;ischen Gesellschaft f&#252;r Radiotherapie und Onkologie - ESTRO - ausgezeichnet. Foto: Medizinische Fakult&#228;t Carl Gustav Carus Dresden"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2012/05/prof-michael-baumann.thumbnail.jpg" alt="Prof. Michael Baumann wurde mit dem renommierten Regaud-Preis der Europ&#228;ischen Gesellschaft f&#252;r Radiotherapie und Onkologie - ESTRO - ausgezeichnet. Foto: Medizinische Fakult&#228;t Carl Gustav Carus Dresden" width="255" height="219" class="attachment wp-att-3437" /></a>
<div class="imagecaption">Prof. Michael Baumann wurde mit dem renommierten Regaud-Preis der Europ&#228;ischen Gesellschaft f&#252;r Radiotherapie und Onkologie &#8211; ESTRO &#8211; ausgezeichnet. Foto: Medizinische Fakult&#228;t Carl Gustav Carus Dresden</div>
</div>
<p><strong>Prof. Michael Baumann, Direktor der Klinik f&#252;r Strahlentherapie und Radioonkologie am Universit&#228;tsklinikum Carl Gustav Carus und des OncoRay–Zentrums f&#252;r Medizinische Strahlenforschung in der Onkologie, erh&#228;lt heute den renommierten Regaud-Preis der Europ&#228;ischen Gesellschaft f&#252;r Radiotherapie und Onkologie ESTRO auf deren Jahrestagung in Barcelona. Diese nur alle zwei Jahre vergebene Auszeichnung ehrt weltweit f&#252;hrende Strahlentherapeuten f&#252;r Krebsforschung, die bestrebt ist, Erkenntnisse m&#246;glichst schnell zum Wohle von Patienten anwenden zu k&#246;nnen. Zu den bisherigen Preistr&#228;gern z&#228;hlen nur wenige Europ&#228;er – Prof. Baumann ist der erste Deutsche, der den Preis erh&#228;lt.</strong></p>
<p><strong>Prof. Michael Baumann</strong>, Direktor der Klinik f&#252;r Strahlentherapie und Radioonkologie am Universit&#228;tsklinikum Carl Gustav Carus und des gemeinsam mit dem Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf getragenen OncoRay-Zentrums, erh&#228;lt heute den renommierten Regaud-Preis der Europ&#228;ischen Gesellschaft f&#252;r Radiotherapie und Onkologie &#8211; ESTRO &#8211; auf deren Jahrestagung in Barcelona. Diese nur alle zwei Jahre vergebene Auszeichnung ehrt weltweit f&#252;hrende Strahlentherapeuten f&#252;r Krebsforschung, die bestrebt ist, Erkenntnisse m&#246;glichst schnell zum Wohle von Patienten anwenden zu k&#246;nnen. Zu den bisherigen Preistr&#228;gern z&#228;hlen nur wenige Europ&#228;er – Prof. Baumann ist der erste Deutsche, der den Preis erh&#228;lt. </p>
<p>„<strong>Professor Baumann</strong> hat ma&#223;geblich dazu beigetragen, dass neue Erkenntnisse der Strahlenbiologischen Forschung mit der Hochtechnologie-Strahlentherapie verkn&#252;pft werden. Hierdurch kann die Strahlentherapie zuk&#252;nftig noch individueller als heute auf den einzelnen Patienten zugeschnitten werden, um so die Heilungsraten weiter zu erh&#246;hen, erl&#228;utert Professor Vincenzo Valentini, Professor an der Katholischen Universit&#228;t zu Rom und Pr&#228;sident der ESTRO. Dar&#252;ber hinaus habe Professor Baumann in Dresden ein Zentrum von internationalem Format aufgebaut, an dem diese Forschung gemeinsam von Radioonkologen, Biologen, Physikern und weiteren Expertengruppen vorangetrieben wird und die Ergebnisse direkt auch Patienten zu Gute kommen. </p>
<p><strong>Prof. Michael Baumann</strong>, der dieses Jahr mit dem Gilbert Fletcher Award auch einen f&#252;hrenden amerikanischen Forschungspreis erhielt, besch&#228;ftigt sich seit langem mit M&#246;glichkeiten, durch biologisch basierte Anpassung der Strahlentherapie die Behandlungsergebnisse zu verbessern. Um diese Forschung in Dresden auf h&#246;chstem internationalen Niveau durchzuf&#252;hren, hat er mit seinen Kollegen das OncoRay-Zentrum etabliert, das gemeinsam vom Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf, vom Universit&#228;tsklinikum Carl Gustav Carus und von der Technischen Universit&#228;t Dresden getragen wird. Aufgrund der erfolgreichen Arbeit wurde das OncoRay zusammen mit dem Heidelberger Forschungscluster HIRO vor zwei Jahren durch die Bundesministerin f&#252;r Forschung zum „Nationalen Zentrum f&#252;r Strahlenforschung in der Onkologie“ ernannt. Au&#223;erdem wurden die Dresdner Strahlentherapieforscher von einer internationalen Expertengruppe als Partner in das „Deutsche Konsortium f&#252;r Translationale Krebsforschung“, das &#252;ber acht Standorte hinweg zuk&#252;nftig ma&#223;geblich die Krebsforschung in Deutschland gestalten wird, gew&#228;hlt. Professor Baumann war der Gr&#252;ndungsdirektor des Universit&#228;ts KrebsCentrums UCC in Dresden und in den Jahren 2005 bis 2006 Pr&#228;sident der ESTRO sowie 2010 bis 2011 Pr&#228;sident der Europ&#228;ischen Krebsgesellschaft ECCO. Um die Zusammenarbeit in Dresden im Bereich der Krebsforschung noch effektiver zu machen, wurde Professor Baumann j&#252;ngst auch als Direktor f&#252;r den Bereich Radioonkologie an das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf berufen. </p>
<p>„<strong>Die Auszeichnung unseres Krebs-Experten</strong> Prof. Baumann mit dem Regaud Preis zeigt, dass wir hier in den vergangenen Jahren genau in die richtige Richtung gearbeitet haben, indem wir bei der Strahlenforschung f&#252;r krebskranke Patienten die Kr&#228;fte des Uniklinikums mit denen des Helmholtz-Zentrums geb&#252;ndelt haben. Die Dresdner Leistung in diesem Bereich ist weltweit anerkannt. Durch den jetzt in Errichtung befindlichen Neubau des OncoRays einschlie&#223;lich einer Protonentherapieanlage und vieler einzigartiger Untersuchungs- und Forschungsm&#246;glichkeiten schaffen wir wichtige Voraussetzungen, um von Dresden aus auch in Zukunft wichtige Fortschritte f&#252;r krebskranke Patienten erzielen zu k&#246;nnen“, unterstreichen Prof. Michael Albrecht, Medizinischer Vorstand des Universit&#228;tsklinikums Carl Gustav Carus, und Prof. Roland Sauerbrey, Wissenschaftlicher Vorstand des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf. Die einzigartigen engen und multidisziplin&#228;ren Strukturen erleichtern es Forschern und &#196;rzten, die oft in weltweiten Kooperationen betriebene wissenschaftliche Arbeit beispielweise zur personalisierten Therapie unmittelbar in die Patientenversorgung einflie&#223;en zu lassen. „Von dieser engen Anbindung und dem internationalen Austausch profitieren sowohl unsere eigene wissen-schaftliche Arbeit als auch die Ausbildung von &#196;rzten und des Forschernachwuchses“, erl&#228;utert Prof. Heinz Reichmann, Dekan der Medizinischen Fakult&#228;t Carl Gustav Carus. </p>
<blockquote><p>„<strong>Die multidisziplin&#228;re Zusammenarbeit</strong> in Zentren und die enge Kommunikation zwischen Forschern und &#196;rzten ist heute eine unverzichtbare Grundlage f&#252;r die weitere Verbesserung der Krebstherapie, da Studien eindeutig zeigen, dass f&#252;r die gro&#223;e Mehrzahl der Patienten eine Kombination verschiedener, genau aufeinander abgestimmter Behandlungen notwendig ist und diese nach modernsten Kriterien angeboten werden muss“, f&#252;hrt Prof. Baumann aus.</p></blockquote>
<p><strong>Kontakt</strong><br />
Technische Universit&#228;t Dresden<br />
Universit&#228;tsklinikum und Medizinische Fakult&#228;t Carl Gustav Carus<br />
Klinik und Poliklinik f&#252;r Strahlentherapie und Radioonkologie<br />
&#038; OncoRay – Zentrum f&#252;r Medizinische Strahlenforschung in der Onkologie<br />
Prof. Michael Baumann<br />
<strong>Tel.: </strong>0351 – 458 5292<br />
<strong>E-Mail:</strong> Michael.Baumann@uniklinikum-dresden.de</p>]]></content:encoded>
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		<title>Neuer Test f&#252;r Blasenkrebs</title>
		<link>http://www.dzkfblog.de/2012/05/10/neuer-test-fuer-blasenkrebs/</link>
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		<pubDate>Thu, 10 May 2012 16:08:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>François G.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Weiterbildung/Universitäten]]></category>
		<category><![CDATA[Blasenkrebs]]></category>
		<category><![CDATA[Tumormarker]]></category>

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		<description><![CDATA[<strong>Forscher der Universit&#228;ten W&#252;rzburg und Freiburg haben einen Marker identifiziert, der mit hoher Zuverl&#228;ssigkeit Auskunft dar&#252;ber erteilt, ob ein Mensch an Blasenkrebs erkrankt ist. Die Anmeldung zum Patent l&#228;uft; die Bayerische Patentallianz GmbH sucht jetzt nach Pharmafirmen, die die entsprechende Lizenz erwerben wollen.</strong>

<strong>Rund 30.000 Menschen</strong> erkranken jedes Jahr in Deutschland neu an Blasenkrebs. Die Krankheit ist damit die vierth&#228;ufigste Krebsart nach Lungen- und Darmkrebs sowie Prostatakrebs beim Mann beziehungsweise Brustkrebs bei der Frau. Den Betroffenen wird in der Regel das Tumorgewebe in einer Operation entfernt; weitergehende Ma&#223;nahmen wie erneute Operationen, lokale Chemotherapie und regelm&#228;&#223;ige Blasenspiegelung in der Folge sind h&#228;ufig erforderlich. Haben sich bereits Metastasen im K&#246;rper eines Patienten ausgebreitet, sind die &#220;berlebenschancen gering. Die Krankheit m&#246;glichst fr&#252;h zu erkennen, ist daher sehr wichtig. 

<strong>Der neue Marker</strong>

<strong>Auf dem Weg dorthin</strong> ist Wissenschaftlern der Universit&#228;ten W&#252;rzburg und Freiburg jetzt ein wichtiger Schritt gelungen: Sie haben einen neuen Marker identifiziert, der das sogenannte Transitionalzellkarzinom (TCC) der Harnblase nachweisen kann. Bei TCC handelt es sich ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Forscher der Universit&#228;ten W&#252;rzburg und Freiburg haben einen Marker identifiziert, der mit hoher Zuverl&#228;ssigkeit Auskunft dar&#252;ber erteilt, ob ein Mensch an Blasenkrebs erkrankt ist. Die Anmeldung zum Patent l&#228;uft; die Bayerische Patentallianz GmbH sucht jetzt nach Pharmafirmen, die die entsprechende Lizenz erwerben wollen.</strong></p>
<p><strong>Rund 30.000 Menschen</strong> erkranken jedes Jahr in Deutschland neu an Blasenkrebs. Die Krankheit ist damit die vierth&#228;ufigste Krebsart nach Lungen- und Darmkrebs sowie Prostatakrebs beim Mann beziehungsweise Brustkrebs bei der Frau. Den Betroffenen wird in der Regel das Tumorgewebe in einer Operation entfernt; weitergehende Ma&#223;nahmen wie erneute Operationen, lokale Chemotherapie und regelm&#228;&#223;ige Blasenspiegelung in der Folge sind h&#228;ufig erforderlich. Haben sich bereits Metastasen im K&#246;rper eines Patienten ausgebreitet, sind die &#220;berlebenschancen gering. Die Krankheit m&#246;glichst fr&#252;h zu erkennen, ist daher sehr wichtig. </p>
<p><strong>Der neue Marker</strong></p>
<p><strong>Auf dem Weg dorthin</strong> ist Wissenschaftlern der Universit&#228;ten W&#252;rzburg und Freiburg jetzt ein wichtiger Schritt gelungen: Sie haben einen neuen Marker identifiziert, der das sogenannte Transitionalzellkarzinom (TCC) der Harnblase nachweisen kann. Bei TCC handelt es sich um die mit circa 95 Prozent aller F&#228;lle h&#228;ufigste Form von Blasenkrebs. „Wir konnten zeigen, dass das Protein LASP-1 bei an TCC erkrankten Patienten im Urin nachweisbar ist“, sagt Professorin Elke Butt-D&#246;rje, kommissarische Leiterin des Instituts f&#252;r Klinische Biochemie und Pathobiochemie der Universit&#228;t W&#252;rzburg. Das Protein stelle somit einen viel versprechenden Blasenkrebs-Marker da. </p>
<p><strong>Gemeinsam mit</strong> ihrem Freiburger Kollegen, dem Urologen Dr. Peter Ardelt, hat die W&#252;rzburger Professorin einen Marker f&#252;r LASP-1 entwickelt und an 130 Patienten getestet. Das Ergebnis: „Unsere Studien haben gezeigt, dass der Marker eine sehr hohe Sensitivit&#228;t aufweist, also Personen, die an Blasenkrebs erkrankt sind, sehr zuverl&#228;ssig erkennt“, sagt Butt-D&#246;rje. Dar&#252;ber hinaus habe der Marker eine sehr hohe Spezifit&#228;t, das hei&#223;t, er stuft gesunde Personen nicht f&#228;lschlicherweise als krank ein. Unn&#246;tige Gewebeentnahmen und Blasenspiegelungen werden auf diese Weise verhindert. Ein weiteres Plus: F&#252;r die Untersuchung reicht eine geringe Menge an Urin; eine Blutabnahme oder gar eine Blasenspiegelung ist nicht notwendig.</p>
<p><strong>Patent angemeldet</strong></p>
<p><strong>Unterst&#252;tzt von Dr. Iris Zwirner-Baier</strong>, Erfinderberaterin und Patentmanagerin am Servicezentrum Forschung und Technologietransfer der Universit&#228;t W&#252;rzburg, haben die Wissenschaftler ihre Erfindung inzwischen zum Patent angemeldet. Die Bayerische Patentallianz GmbH, die zentrale Patent- und Vermarktungsagentur bayerischer Universit&#228;ten und Fachhochschulen, pr&#228;sentiert das Produkt aktuell auf der BioVaria 2012 in M&#252;nchen. Dort k&#246;nnen Vertreter der Pharma-, Biotech- und Risikokapital-Branche sich &#252;ber die neuesten Erfindungen der lebenswissenschaftlichen Forschung informieren und die entsprechenden Lizenzen erwerben.</p>
<p><strong>Die n&#228;chsten Schritte</strong></p>
<p><strong>Die Arbeit der Wissenschaftler</strong> ist damit allerdings noch nicht beendet. „Wir sind momentan dabei, den Kreis der Studienteilnehmer zu erweitern“, sagt Elke Butt-D&#246;rje. An 500 Patienten wollen sie den Marker auf seine Zuverl&#228;ssigkeit testen, um zu noch aussagekr&#228;ftigeren Zahlen zu gelangen und damit auch den Vergleich mit bereits existierenden Testmethoden zu bestehen, die schon lange auf dem Markt sind und folglich bereits an vielen Patienten zum Einsatz kamen.</p>
<blockquote><p>„Unser Marker ist deutlich besser als alle anderen Urin-basierten Tumormarker“, ist sich die Wissenschaftlerin sicher. In 85 Prozent aller F&#228;lle habe er den Blasenkrebs sicher vorhergesagt – ein sehr guter Wert, der deutlich &#252;ber dem bisheriger Testverfahren liege.</p></blockquote>
<p><strong>Au&#223;erdem wollen die Forscher</strong> eine andere Analysemethode entwickeln, die schneller und klinisch einfacher einsetzbar ist. Das bisherige Verfahren ist vergleichsweise aufw&#228;ndig und ben&#246;tigt 24 Stunden, bis das Testergebnis vorliegt.</p>
<p><strong>Ob dieser Test</strong> in ein paar Jahren zum Routineprogramm bei Vorsorgeuntersuchungen geh&#246;ren wird? Daran hat Elke Butt-D&#246;rje ihre Zweifel, immerhin sind damit ja auch nicht ganz unerhebliche Kosten verbunden. Das m&#252;ssten allerdings die Krankenkassen entscheiden. Als Standardverfahren zur Kontrolle nach einer Blasenkrebserkrankung sei der Test jedoch sinnvoll. Er k&#246;nne schnell und relativ zuverl&#228;ssig dar&#252;ber Auskunft geben, ob sich bei dem Patienten erneut ein Tumor gebildet habe oder ob er sich als geheilt betrachten kann.</p>
<p><strong>Kontakt</strong><br />
Prof. Elke Butt-D&#246;rje, T.: (0931) 31-83174, E-Mail:butt@klin-biochem.uni-wuerzburg.de</p>]]></content:encoded>
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		<title>Wie Vitamin E vor Atherosklerose sch&#252;tzt</title>
		<link>http://www.dzkfblog.de/2012/05/10/wie-vitamin-e-vor-atherosklerose-schuetzt/</link>
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		<pubDate>Thu, 10 May 2012 16:00:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>François G.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kurznachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Atherosklerose]]></category>
		<category><![CDATA[VitaminE]]></category>

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		<description><![CDATA[<div class="imageframe alignleft" style="width:255px;"><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2012/05/maria-wallert.jpg" rel="lightbox[pics0]" title="Ern&#228;hrungswissenschaftlerin Maria Wallert von der Uni Jena. Foto: Jan-Peter Kasper/FSU"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2012/05/maria-wallert.thumbnail.jpg" alt="Ern&#228;hrungswissenschaftlerin Maria Wallert von der Uni Jena. Foto: Jan-Peter Kasper/FSU" width="255" height="195" class="attachment wp-att-3442" /></a><div class="imagecaption">Ern&#228;hrungswissenschaftlerin Maria Wallert von der Uni Jena. Foto: Jan-Peter Kasper/FSU</div></div><h4>Ern&#228;hrungswissenschaftlerin der Universit&#228;t Jena mit „Young Investigator Award“ geehrt</h4>
<strong>Ern&#228;hrungswissenschaftlerin Maria Wallert von der Friedrich-Schiller-Universit&#228;t Jena ist w&#228;hrend des „15th International Meeting on Fat Soluble Vitamins“ in Kalabaka (Griechenland) mit dem Young Investigator Award ausgezeichnet worden. Die Doktorandin vom Institut f&#252;r Ern&#228;hrungswissenschaften hat den Preis f&#252;r den besten wissenschaftlichen Vortrag eines Nachwuchswissenschaftlers verliehen bekommen. Der Kongress geh&#246;rt zu den wichtigsten internationalen Tagungen auf dem Gebiet der fettl&#246;slichen Vitamine und zieht alle drei Jahre Experten und Nachwuchsforscher aus der ganzen Welt an.</strong>

<strong>In ihrem ausgezeichneten Vortrag</strong> hat die 27-J&#228;hrige neue Erkenntnisse &#252;ber Vitamin E und seine Stoffwechselprodukte ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="imageframe alignleft" style="width:255px;"><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2012/05/maria-wallert.jpg" rel="lightbox[pics0]" title="Ern&#228;hrungswissenschaftlerin Maria Wallert von der Uni Jena. Foto: Jan-Peter Kasper/FSU"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2012/05/maria-wallert.thumbnail.jpg" alt="Ern&#228;hrungswissenschaftlerin Maria Wallert von der Uni Jena. Foto: Jan-Peter Kasper/FSU" width="255" height="195" class="attachment wp-att-3442" /></a>
<div class="imagecaption">Ern&#228;hrungswissenschaftlerin Maria Wallert von der Uni Jena. Foto: Jan-Peter Kasper/FSU</div>
</div>
<h4>Ern&#228;hrungswissenschaftlerin der Universit&#228;t Jena mit „Young Investigator Award“ geehrt</h4>
<p><strong>Ern&#228;hrungswissenschaftlerin Maria Wallert von der Friedrich-Schiller-Universit&#228;t Jena ist w&#228;hrend des „15th International Meeting on Fat Soluble Vitamins“ in Kalabaka (Griechenland) mit dem Young Investigator Award ausgezeichnet worden. Die Doktorandin vom Institut f&#252;r Ern&#228;hrungswissenschaften hat den Preis f&#252;r den besten wissenschaftlichen Vortrag eines Nachwuchswissenschaftlers verliehen bekommen. Der Kongress geh&#246;rt zu den wichtigsten internationalen Tagungen auf dem Gebiet der fettl&#246;slichen Vitamine und zieht alle drei Jahre Experten und Nachwuchsforscher aus der ganzen Welt an.</strong></p>
<p><strong>In ihrem ausgezeichneten Vortrag</strong> hat die 27-J&#228;hrige neue Erkenntnisse &#252;ber Vitamin E und seine Stoffwechselprodukte vorgestellt. Vitamin E wird weltweit als Nahrungserg&#228;nzung zur Vorbeugung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen eingesetzt. Erstmals konnte die Jenaer Nachwuchswissenschaftlerin nun ein bestimmtes Stoffwechselprodukt von Vitamin E im Blut von Menschen nachweisen, die das Vitamin eingenommen hatten. Sie konnte au&#223;erdem zeigen, dass dieser Metabolit den Lipidstoffwechsel von Immunzellen beeinflusst, was bei der Entstehung von Atherosklerose eine Rolle spielt. </p>
<blockquote><p>„<strong>Der wichtigste Bestandteil von Vitamin E</strong> ist das sogenannte alpha-Tocopherol, das in der Leber &#252;ber zahlreiche Stoffwechselschritte abgebaut und mit dem Urin ausgeschieden wird“, erl&#228;utert Maria Wallert. Dieser Stoffwechsel sei seit einigen Jahren bekannt, so die Doktorandin. „V&#246;llig unbekannt war bisher jedoch, ob die im Stoffwechsel auftretenden Abbauprodukte auch im Blut zu finden sind und welche Funktion sie im menschlichen K&#246;rper haben.“ </p></blockquote>
<p><strong>Betreut wird Maria Wallert</strong> von Prof. Dr. Stefan Lorkowski vom Institut f&#252;r Ern&#228;hrungswissenschaften der Uni Jena und Prof. Dr. Marc Birringer von der Hochschule Fulda, die sich sehr &#252;ber die Auszeichnung „einer talentierten und hochmotivierten Nachwuchswissenschaftlerin“ freuen. „Ein solcher Preis am Beginn der Karriere f&#246;rdert die Sichtbarkeit und bedeutet eine zus&#228;tzliche Motivation in der akademischen Forschung zu arbeiten.“ Au&#223;erdem sei diese Wertsch&#228;tzung auch f&#252;r die Forschung von Bedeutung, unterstreiche sie doch, dass auch in vermeintlich gut verstandenen Forschungsfeldern noch Neuland zu entdecken sei.</p>
<p><strong>Kontakt:</strong><br />
Maria Wallert<br />
Institut f&#252;r Ern&#228;hrungswissenschaften der Friedrich-Schiller-Universit&#228;t Jena<br />
Dornburger Str. 25, 07743 Jena<br />
Tel.: 03641 / 949719<br />
E-Mail: maria.wallert[at]uni-jena.de</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Erh&#246;htes Krebsrisiko bei Diabetes Typ 2:</title>
		<link>http://www.dzkfblog.de/2012/05/10/erhoehtes-krebsrisiko-bei-diabetes-typ-2/</link>
		<comments>http://www.dzkfblog.de/2012/05/10/erhoehtes-krebsrisiko-bei-diabetes-typ-2/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 10 May 2012 09:49:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>François G.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Woanders gelesen]]></category>
		<category><![CDATA[diabetes]]></category>
		<category><![CDATA[Krebs]]></category>
		<category><![CDATA[Risiko]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.dzkfblog.de/?p=3440</guid>
		<description><![CDATA[<h4>DDG empfiehlt Metformin und Vorsorge</h4>
<em>Berlin</em> – <strong>Diabetes Typ 2 erh&#246;ht das Risiko, an Krebs zu erkranken und daran zu versterben. Aber auch die Diabetestherapie selbst hat Einfluss auf die Entstehung von Krebs, wie eine neue &#220;bersichtsarbeit von Professor Dr. med. Norbert Stefan und Kollegen aus dem Universit&#228;tsklinikum T&#252;bingen in der Zeitschrift DMW Deutsche Medizinische Wochenschrift zeigt. „Die Daten sprechen daf&#252;r, dass Metformin im Gegensatz zu anderen Therapieformen vor Krebs sch&#252;tzt“, res&#252;miert Professor Dr. med. Stephan Matthaei, Pr&#228;sident der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG).
Dies stellt einen weiteren Grund dar, Patienten mit Typ 2 Diabetes mit Metformin zu behandeln, wie die Leitlinie der DDG empfiehlt. Denn Metformin wirkt sich auch g&#252;nstig auf die Blutzucker-Stoffwechseleinstellung und das K&#246;rpergewicht aus und vermindert Folgeerkrankungen wie Herzinfarkt. „Dar&#252;ber hinaus ist nat&#252;rlich eine gesunde Ern&#228;hrung sowie ausreichende k&#246;rperliche Aktivit&#228;t die Grundlage jeder Therapie“, betont der Leiter des Diabetes-Zentrums am Christlichen Krankenhaus in Quakenbr&#252;ck. Vor dem Hintergrund des erh&#246;hten Krebsrisikos sollten Menschen mit Diabetes zudem regelm&#228;&#223;ig an der Krebsvorsorge teilnehmen.</strong>

<strong>Die Autoren aus T&#252;bingen</strong> kommen in der Deutschen Medizinischen Wochenschrift zu dem Schluss, dass das Risiko f&#252;r Brustkrebs, Darm-, Harnblasen- und Bauchspeicheldr&#252;senkrebs bei Menschen mit Diabetes mellitus Typ 2 um das 1,2 bis 1,7-Fache erh&#246;ht...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>DDG empfiehlt Metformin und Vorsorge</h4>
<p><em>Berlin</em> – <strong>Diabetes Typ 2 erh&#246;ht das Risiko, an Krebs zu erkranken und daran zu versterben. Aber auch die Diabetestherapie selbst hat Einfluss auf die Entstehung von Krebs, wie eine neue &#220;bersichtsarbeit von Professor Dr. med. Norbert Stefan und Kollegen aus dem Universit&#228;tsklinikum T&#252;bingen in der Zeitschrift DMW Deutsche Medizinische Wochenschrift zeigt. „Die Daten sprechen daf&#252;r, dass Metformin im Gegensatz zu anderen Therapieformen vor Krebs sch&#252;tzt“, res&#252;miert Professor Dr. med. Stephan Matthaei, Pr&#228;sident der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG).<br />
Dies stellt einen weiteren Grund dar, Patienten mit Typ 2 Diabetes mit Metformin zu behandeln, wie die Leitlinie der DDG empfiehlt. Denn Metformin wirkt sich auch g&#252;nstig auf die Blutzucker-Stoffwechseleinstellung und das K&#246;rpergewicht aus und vermindert Folgeerkrankungen wie Herzinfarkt. „Dar&#252;ber hinaus ist nat&#252;rlich eine gesunde Ern&#228;hrung sowie ausreichende k&#246;rperliche Aktivit&#228;t die Grundlage jeder Therapie“, betont der Leiter des Diabetes-Zentrums am Christlichen Krankenhaus in Quakenbr&#252;ck. Vor dem Hintergrund des erh&#246;hten Krebsrisikos sollten Menschen mit Diabetes zudem regelm&#228;&#223;ig an der Krebsvorsorge teilnehmen.</strong></p>
<p><strong>Die Autoren aus T&#252;bingen</strong> kommen in der Deutschen Medizinischen Wochenschrift zu dem Schluss, dass das Risiko f&#252;r Brustkrebs, Darm-, Harnblasen- und Bauchspeicheldr&#252;senkrebs bei Menschen mit Diabetes mellitus Typ 2 um das 1,2 bis 1,7-Fache erh&#246;ht ist. Das h&#246;chste Risiko f&#252;r eine Krebserkrankung besteht dabei f&#252;r Leberzellkrebs, es steigt sogar um den Faktor 2,5. Zugleich ist auch die Wahrscheinlichkeit, an diesen Krebserkrankungen zu versterben, bei Diabetes erh&#246;ht – Daten aus einem schwedischen Krankenhausregister belegen ein 38 Prozent h&#246;heres Mortalit&#228;tsrisiko. </p>
<p><strong>Auf welche Weise</strong> der Diabetes die Krebsentstehung f&#246;rdert, ist dabei noch unklar. So k&#246;nnte der erh&#246;hte Blutzuckerspiegel im Rahmen der sogenannten Warburg-Theorie eine Rolle spielen – diese besagt, dass Krebszellen beim Wachstum besonders viel Zucker verg&#228;ren. Im Zentrum der Expertendiskussion steht indes eine andere Hypothese. „Es ist denkbar, dass auch hohe Konzentrationen von Insulin im Blut die Krebsentstehung f&#246;rdern k&#246;nnten“, erkl&#228;rt Stephan Matthaei von der Deutschen Diabetes Gesellschaft. „Offenbar steigert Insulin die Bioverf&#252;gbarkeit des Wachstumsfaktors IGF-1, der die Zellteilung in b&#246;sartigen Geweben beschleunigt und zugleich das Selbstmordprogramm b&#246;sartiger Zellen stoppt“, vermuten die Autoren aus T&#252;bingen.</p>
<blockquote><p><strong>Das hat Konsequenzen</strong> f&#252;r die Therapie. „Behandlungsstrategien f&#252;r Typ-2-Diabetes, die mit einer unangemessenen Erh&#246;hung der Insulinspiegel einhergehen, m&#252;ssen kritisch betrachtet werden“, betont Matthaei. „Bei der Insulintherapie von Patienten mit Typ 2 Diabetes gilt deshalb der Leitsatz: Soviel Insulin wie n&#246;tig, aber sowenig wie m&#246;glich.“</p></blockquote>
<p><strong>Studien haben gezeigt</strong>, dass die Krebssterblichkeit bei Patienten, die mit Sulfonylharnstoffen oder Insulin behandelt werden, erh&#246;ht ist. Auch das Risiko, an Leberzellkrebs zu erkranken, steigt bei einer Therapie mit Sulfonylharnstoffen oder Insulin. Wie die &#220;bersichtsarbeit zeigt, ergab eine Fall-Kontroll-Studie, dass Glibenclamid das Krebsrisiko sogar um den Faktor 2,5 erh&#246;ht. Metformin oder Glicladzide hingegen scheinen vor Krebs zu sch&#252;tzen, wie gro&#223;e Untersuchungen nahelegen. Eine neue vergleichende Studie mit mehr als 112 000 Patienten in Gro&#223;britannien best&#228;tigt, dass eine Therapie mit Sulfonylharnstoffen oder Insulin mit einer erh&#246;hten Krebssterblichkeit einhergeht. Eine Metformintherapie dagegen scheint die Sterblichkeit durch Krebs im Vergleich zu Patienten ohne Diabetes sogar zu senken. </p>
<p><strong>Im Rahmen des Diabetes Kongresses 2012</strong> in Stuttgart wird dieses Thema, unter anderem mit Beteiligung der Autoren der &#220;bersichtsarbeit, im Symposium „Diabetestherapie und Krebs“ am Freitag, den 18. Mai, ausf&#252;hrlich behandelt.</p>
<p><strong>Literatur: </strong><br />
<em>Stefan N et al. Diabetes und Krebsrisiko, Dtsch Med Wochenschr 2012; 137: 1-5; DOI 10.1055/s-0032-1304928<br />
Currie CJ et al. Mortality after incident cancer in people with and without type 2 diabetes: Impact of metformin on survival. Diabetes Care 2012; 35: 299-304</em></p>
<p>TERMINHINWEIS:</p>
<p>Symposium des Diabetes Kongresses 2012, der 47. Jahrestagung der Deutschen Diabetesgesellschaft:<br />
Diabetestherapie und Krebs<br />
Freitag, 18. Mai 2012, von 15.00 bis 16.30 Uhr<br />
Saal C 2.2./2.3, &#0187;Langerhans&#0171;, ICS Internationales Congresscenter Stuttgart,<br />
Messepiazza, 70629 Stuttgart</p>
<p>Deutsche Diabetes Gesellschaft<br />
Gesch&#228;ftsstelle<br />
Reinhardtstr. 31<br />
10117 Berlin<br />
Tel.: 030 3116937-11, Fax: 030 3116937-20<br />
info@ddg.info</p>
<p>http://www.deutsche-diabetes-gesellschaft.de</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Abnehmen bremst krebsf&#246;rdernde Entz&#252;ndungen</title>
		<link>http://www.dzkfblog.de/2012/05/07/abnehmen-bremst-krebsfoerdernde-entzuendungen/</link>
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		<pubDate>Mon, 07 May 2012 17:13:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>François G.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Woanders gelesen]]></category>
		<category><![CDATA[Abnehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Entzündung]]></category>
		<category><![CDATA[Krebs]]></category>

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		<description><![CDATA[<strong>&#220;bergewicht beg&#252;nstigt Entz&#252;ndungen, die als krebsf&#246;rdernd gelten. Gemeinsam mit amerikanischen Kollegen untersuchte Cornelia Ulrich aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum und dem NCT Heidelberg an &#252;bergewichtigen Frauen, ob sich die Entz&#252;ndungswerte durch Sport und/oder Kalorienreduktion reduzieren lassen. Beide Lebensstilver&#228;nderungen waren hochwirksam: Kalorienreduktion allein oder in Kombination mit Sport senkte die Entz&#252;ndungsparameter um mehr als ein Drittel und damit in vergleichbarem Umfang wie entz&#252;ndungshemmende Medikamente. Gewichtsabnahme kann daher als wirkungsvoller Beitrag zur Krebspr&#228;vention angesehen werden.</strong>

<strong>Etwa 25 Prozent aller Krebsf&#228;lle</strong> weltweit gehen nach Ansicht von Epidemiologen auf das Konto von &#220;bergewicht und Bewegungsmangel. Zu den Krebserkrankungen, bei denen ein gesicherter Zusammenhang zu &#220;bergewicht besteht, z&#228;hlen Brustkrebs, Darmkrebs und Krebs der Speiser&#246;hre. In &#252;ber der H&#228;lfte der F&#228;lle von Krebs der Geb&#228;rmutterschleimhaut (Endometrium) gilt &#220;bergewicht als Ursache, ebenso in mehr als 20 Prozent der F&#228;lle von ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>&#220;bergewicht beg&#252;nstigt Entz&#252;ndungen, die als krebsf&#246;rdernd gelten. Gemeinsam mit amerikanischen Kollegen untersuchte Cornelia Ulrich aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum und dem NCT Heidelberg an &#252;bergewichtigen Frauen, ob sich die Entz&#252;ndungswerte durch Sport und/oder Kalorienreduktion reduzieren lassen. Beide Lebensstilver&#228;nderungen waren hochwirksam: Kalorienreduktion allein oder in Kombination mit Sport senkte die Entz&#252;ndungsparameter um mehr als ein Drittel und damit in vergleichbarem Umfang wie entz&#252;ndungshemmende Medikamente. Gewichtsabnahme kann daher als wirkungsvoller Beitrag zur Krebspr&#228;vention angesehen werden.</strong></p>
<p><strong>Etwa 25 Prozent aller Krebsf&#228;lle</strong> weltweit gehen nach Ansicht von Epidemiologen auf das Konto von &#220;bergewicht und Bewegungsmangel. Zu den Krebserkrankungen, bei denen ein gesicherter Zusammenhang zu &#220;bergewicht besteht, z&#228;hlen Brustkrebs, Darmkrebs und Krebs der Speiser&#246;hre. In &#252;ber der H&#228;lfte der F&#228;lle von Krebs der Geb&#228;rmutterschleimhaut (Endometrium) gilt &#220;bergewicht als Ursache, ebenso in mehr als 20 Prozent der F&#228;lle von Brustkrebs nach den Wechseljahren.</p>
<p><strong>Hinter diesem Zusammenhang</strong> stecken komplexe physiologische Ursachen. Neben hormonellen Ver&#228;nderungen gilt vor allem der chronisch-entz&#252;ndliche Zustand des Fettgewebes von &#220;bergewichtigen als Risikofaktor: Die zahlreichen Entz&#252;ndungszellen im Fettgewebe geben entz&#252;ndungsf&#246;rdernde Botenstoffe ab, die die Krebsentstehung beg&#252;nstigen. </p>
<p><strong>Viele der f&#252;r Entz&#252;ndungen</strong> charakteristischen Biomarker steigen mit dem Alter und mit dem &#220;bergewicht stark an. Eine Gewichtsabnahme k&#246;nnte also gerade f&#252;r viele der Frauen, die nach den Wechseljahren mit ein paar Pfunden zuviel zu k&#228;mpfen haben, ein Beitrag zur Reduktion des Krebsrisikos sein. „Die Entz&#252;ndungsmarker lassen sich zwar auch mit Medikamenten drosseln, aber das ist oft mit unerw&#252;nschten Nebenwirkungen verbunden“, sagt Professor Cornelia Ulrich, Leiterin der Abteilung Pr&#228;ventive Onkologie am Deutschen Krebsforschungszentrum und Direktorin des Nationalen Centrums f&#252;r Tumorerkrankungen. Die Epidemiologin untersuchte daher gemeinsam mit Kollegen aus verschiedenen amerikanischen Forschungseinrichtungen, ob &#252;bergewichtige Frauen mit Di&#228;t, mit Di&#228;t und Sport oder mit Sport allein dem risikoreichen Entz&#252;ndungszustand entgegenwirken k&#246;nnen. „Damit wollen wir einen aktiven Beitrag zur Krebspr&#228;vention leisten“, so Cornelia Ulrich. </p>
<p><strong>Ein ganzes Jahr</strong> lang untersuchten die Forscher 439 &#252;bergewichtige Frauen, die nach dem Zufallsprinzip in eine der drei Studiengruppen oder in die Kontrollgruppe eingeteilt worden waren. Gemessen wurden verschiedene Entz&#252;ndungs-Biomarker, darunter die Bluteiwei&#223;e Interleukin-6 und C-reaktives Protein (CRP) als zentraler Entz&#252;ndungsmarker sowie die Gesamtzahl der wei&#223;en Blutk&#246;rperchen und die Zahl der neutrophilen Leukozyten. Frauen in der Studie waren &#252;bergewichtig und hatten einen durchschnittlichen K&#246;rperfettanteil von beinahe 50 Prozent.</p>
<p><strong>F&#252;r die Frauen,</strong> die auf schmale Kost gesetzt worden waren und f&#252;r die Teilnehmerinnen der Di&#228;t- und Sport-Gruppe galt allgemein: je gr&#246;&#223;er die Gewichtsabnahme, desto mehr sanken ihre CRP-Spiegel. Im Mittel konnten die Teilnehmerinnen ihr K&#246;rpergewicht um rund zehn Prozent reduzieren. Verglichen mit den Frauen der Kontrollgruppe sanken in den beiden Di&#228;t-Gruppen alle Entz&#252;ndungsparameter. Teilnehmerinnen jedoch, die nur Sport getrieben hatten, erreichten eine Verbesserung dieser Laborwerte nur dann, wenn sie gleichzeitig ihr Gewicht reduzierten.</p>
<blockquote><p>
<strong>&#0187;Unsere Ergebnisse zeigen,</strong> dass &#220;bergewichtige mit einer Lebensstilver&#228;nderung viel Gutes f&#252;r sich tun und ihr Krebsrisiko senken k&#246;nnen&#0171;, fasst Cornelia Ulrich zusammen. &#0187;Eine Reduktion der CRP-Werte um rund 40 Prozent oder bei den Frauen, die erheblich Gewicht abgenommen haben, sogar um die H&#228;lfte, l&#228;sst sich sonst nur mit Medikamenten erreichen. Und diese Medikamente haben Nebenwirkungen, die eine gesunde, fettarme Ern&#228;hrung und Sport nicht haben&#0171;, erkl&#228;rt Cornelia Ulrich. &#0187;Unser Ergebnis beweist, dass sich bereits verh&#228;ltnism&#228;&#223;ig moderate Abnehmerfolge von 5 bis 10 Prozent des K&#246;rpergewichts drastisch auf krebsf&#246;rdernde Faktoren im K&#246;rper auswirken.&#0171;</p></blockquote>
<p><em>Ikuyo Imayama, Cornelia M. Ulrich, Catherine M. Alfano, Chiachi Wang, Liren Xiao, Mark H. Wener, Kristin L. Campbell, Catherine Duggan, Karen E. Foster-Schubert, Angela Kong, Caitlin E. Mason, Ching-Yun Wang, George L. Blackburn, Carolyn E. Bain, Henry J. Thompson und Anne McTiernan: Effects of a caloric restriction weight loss diet and exercise on inflammatory biomarkers in overweight/obese postmenopausal women: a randomized controlled trial. Cancer Research 2012, DOI:10.1158/0008-5472.CAN-11-3092</em></p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p>http://www.dkfz.de</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Hilfe f&#252;r ersterkrankte Schizophrenie-Patienten</title>
		<link>http://www.dzkfblog.de/2012/05/04/hilfe-fuer-ersterkrankte-schizophrenie-patienten/</link>
		<comments>http://www.dzkfblog.de/2012/05/04/hilfe-fuer-ersterkrankte-schizophrenie-patienten/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 04 May 2012 18:03:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>François G.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kurznachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Neuroplastizität]]></category>
		<category><![CDATA[Schizophrenie]]></category>

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		<description><![CDATA[<h4>Prof. Dr. Brigitte Rockstroh erh&#228;lt den mit 120.000 Euro dotierten Christian Roller Preis</h4>
<strong>Chronische Verl&#228;ufe von Schizophrenie sind f&#252;r die betroffenen Personen sehr beschwerlich und f&#252;r die Gemeinschaft sehr kostspielig. Deshalb sind in den vergangenen Jahren Fr&#252;herkennung und Fr&#252;hrehabilitation in den Fokus von Forschung und klinischer Praxis ger&#252;ckt. F&#252;r ihre Arbeiten zur kognitiven Rehabilitation bei schizophrenen Psychosen wurde Prof. Dr. Brigitte Rockstroh der Christian Roller Preis verliehen. Die Auszeichnung der Illenauer Stiftungen, die mit 120.000 Euro dotiert ist, wurde ihr am gestrigen Donnerstag, 3. Mai 2012, bei einem Festakt im badischen Achern &#252;bergeben. Das Preisgeld wird die Konstanzer Professorin f&#252;r Klinische Psychologie daf&#252;r nutzen, um im Zentrum f&#252;r Psychiatrie Reichenau (ZPR) ein in ihrer Arbeitsgruppe evaluiertes Trainingsprogramm nun bei jungen schizophren Ersterkrankten einzusetzen, um den Krankheitsverlauf und damit die Reintegration des Patienten positiv zu beeinflussen. </strong>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Prof. Dr. Brigitte Rockstroh erh&#228;lt den mit 120.000 Euro dotierten Christian Roller Preis</h4>
<div class="imageframe alignleft" style="width:255px;"><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2012/05/prof-dr-rockstroh.jpg" rel="lightbox[pics3432]" title=""><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2012/05/prof-dr-rockstroh.thumbnail.jpg" alt="Frau Prof. Dr. Brigitte Rockstroh Foto: Uni Konstanz" width="255" height="264" class="attachment wp-att-3433" /></a>
<div class="imagecaption"></div>
</div>
<p><strong>Chronische Verl&#228;ufe von Schizophrenie sind f&#252;r die betroffenen Personen sehr beschwerlich und f&#252;r die Gemeinschaft sehr kostspielig. Deshalb sind in den vergangenen Jahren Fr&#252;herkennung und Fr&#252;hrehabilitation in den Fokus von Forschung und klinischer Praxis ger&#252;ckt. F&#252;r ihre Arbeiten zur kognitiven Rehabilitation bei schizophrenen Psychosen wurde Prof. Dr. Brigitte Rockstroh der Christian Roller Preis verliehen. Die Auszeichnung der Illenauer Stiftungen, die mit 120.000 Euro dotiert ist, wurde ihr am gestrigen Donnerstag, 3. Mai 2012, bei einem Festakt im badischen Achern &#252;bergeben. Das Preisgeld wird die Konstanzer Professorin f&#252;r Klinische Psychologie daf&#252;r nutzen, um im Zentrum f&#252;r Psychiatrie Reichenau (ZPR) ein in ihrer Arbeitsgruppe evaluiertes Trainingsprogramm nun bei jungen schizophren Ersterkrankten einzusetzen, um den Krankheitsverlauf und damit die Reintegration des Patienten positiv zu beeinflussen. </strong></p>
<blockquote><p>
&#0187;Das Projekt unter Leitung von Frau Prof. Dr. Rockstroh ist aus der Zusammenarbeit der Abteilung f&#252;r Klinische Psychologie und Klinische Neuropsychologie der Universit&#228;t Konstanz und dem Zentrum f&#252;r Psychiatrie Reichenau entstanden. Diese Kooperation ist ein herausragendes Vorbild f&#252;r eine Kooperation zwischen zwei Wissenschaftsfeldern, die ihre jeweiligen Methoden, Kenntnisse und Erfahrungen in Forschung und Therapie psychisch Kranker bereits seit Jahren erfolgreich einbringen und mit dem ausgezeichneten Projekt erfolgreich fortsetzen werden&#0171;, sagte Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Heinz H&#228;fner, Vorsitzender des Preiskuratoriums, in seiner Laudatio.</p></blockquote>
<p><strong>Ziel des Vorhabens</strong> ist letztendlich zu erkunden, ob bei Schizophrenie eine fr&#252;hzeitig einsetzende Therapie den ung&#252;nstigen Verlauf aufhalten und die Reintegration beg&#252;nstigen kann. Die jungen Menschen zwischen 17 und 25 Jahren absolvieren ein computergest&#252;tztes Training, welches die durch die Krankheit eingeschr&#228;nkte kognitive Leistungsf&#228;higkeit verbessern soll. Das besondere an dem Training ist seine Orientierung an Prinzipien der Neuroplastizit&#228;t, die die Reorganisationsf&#228;higkeit auch des &#0187;erwachsenen&#0171; Gehirns aktivieren sollen. Auf der am psychiatrischen Zentrum angesiedelten Forschungsstation der Universit&#228;t Konstanz wurde das Training unter Leitung von Brigitte Rockstroh bei chronisch schizophrenen Patienten bereits erprobt und positiv evaluiert: Sowohl auf Gehirn- als auch auf Verhaltensebene zeigten sich Trainingseffekte. Der Einsatz des Trainings und der Verlaufsmessungen werden nun auf die Gruppe junger, ersterkrankter Patientinnen und Patienten ausgeweitet.</p>
<p><strong>Der Christian Roller Preis</strong> ist die h&#246;chst dotierte Auszeichnung der psychiatrischen Forschung in Deutschland. Mit dem Preis unterst&#252;tzt die Stiftung hervorragende Projekte oder Einrichtungen zur Behandlung, Betreuung und Rehabilitation psychisch Kranker auf dem Gebiet der Begleit- und Vorsorgeforschung. Mit dem Projekt von Brigitte Rockstroh f&#246;rdert er zum einen die Erforschung des Verlaufs einer schizophrenen Erkrankung sowie der M&#246;glichkeiten, ihn bei jungen Ersterkrankten g&#252;nstig zu beeinflussen. Zum anderen w&#252;rdigt die Illenauer Stiftung die Kombination von neurowissenschaftlicher Grundlagenforschung und psychiatrischer Versorgungsforschung in der wissenschaftlichen Arbeit der Konstanzer Psychologin als Br&#252;ckenschlag zwischen Theorie und Praxis. </p>
<p><strong>Kontakt:</strong><br />
Prof. Dr. Brigitte Rockstroh<br />
Universit&#228;t Konstanz<br />
Klinische Psychologie<br />
Universit&#228;tsstra&#223;e 10<br />
78464 Konstanz<br />
Telefon: 07531 / 88-2085<br />
E-Mail: brigitte.rockstroh@uni-konstanz.de</p>
<p>http://www.uni-konstanz.de</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Mit Nobelpreistr&#228;ger gegen die Malaria-M&#252;cke</title>
		<link>http://www.dzkfblog.de/2012/04/25/mit-nobelpreistraeger-gegen-die-malaria-muecke/</link>
		<comments>http://www.dzkfblog.de/2012/04/25/mit-nobelpreistraeger-gegen-die-malaria-muecke/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 25 Apr 2012 15:58:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>François G.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Woanders gelesen]]></category>
		<category><![CDATA[Malaria]]></category>
		<category><![CDATA[Mücke]]></category>

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		<description><![CDATA[<strong>US-Nobelpreistr&#228;ger Prof. Axel hat das Riechsystem der Malaria-M&#252;cke entschl&#252;sselt. Jetzt suchen Forscher von Bayer CropScience mit diesem neuen Ansatz nach einem Mittel zur Bek&#228;mpfung der Tropenkrankheit. </strong>

<strong>Zum Welt-Malaria-Tag am 25. April 2012</strong> gibt es von Bayer einen neuen <strong>Wissenschaftspodcast</strong> zu diesem Forschungsprojekt unter http://www.podcast.bayer.de

<strong>Weitere Informationen:</strong>
http://www.bayer.com]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>US-Nobelpreistr&#228;ger Prof. Axel hat das Riechsystem der Malaria-M&#252;cke entschl&#252;sselt. Jetzt suchen Forscher von Bayer CropScience mit diesem neuen Ansatz nach einem Mittel zur Bek&#228;mpfung der Tropenkrankheit. </strong></p>
<p><strong>Zum Welt-Malaria-Tag am 25. April 2012</strong> gibt es von Bayer einen neuen <strong>Wissenschaftspodcast</strong> zu diesem Forschungsprojekt unter http://www.podcast.bayer.de</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p>http://www.bayer.com</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Hoffnung f&#252;r &#228;ltere Patienten mit einer akuten myeloischen Leuk&#228;mie</title>
		<link>http://www.dzkfblog.de/2012/04/25/hoffnung-fuer-aeltere-patienten-mit-einer-akuten-myeloischen-leukaemie/</link>
		<comments>http://www.dzkfblog.de/2012/04/25/hoffnung-fuer-aeltere-patienten-mit-einer-akuten-myeloischen-leukaemie/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 25 Apr 2012 15:41:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>François G.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Klinische Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[AML]]></category>
		<category><![CDATA[Epigenom]]></category>
		<category><![CDATA[Leukämie]]></category>

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		<description><![CDATA[<strong>Auf der Suche nach einer altersgerechten und effektiven Behandlungsform f&#252;hrt das Universit&#228;tsklinikum Freiburg eine vom Bundesministerium f&#252;r Bildung und Forschung gef&#246;rderte klinische Studie mit epigenetisch wirksamen Medikamenten durch.
Die Standardtherapie bei einer akuten myeloischen Leuk&#228;mie (AML), eine aggressive Chemotherapie, kann bei &#228;lteren Patienten oft nicht angewandt werden. Vorhandene Begleiterkrankungen und ein schlechterer Allgemeinzustand verhindern eine optimale Behandlung. Am Universit&#228;tsklinikum Freiburg pr&#252;fen Krebsforscher vielversprechende Medikamentenkombinationen, die auch &#228;ltere Menschen gut vertragen. Ziel ist eine Verbesserung des Ansprechens der Therapie und des &#220;berlebens - bei guter Lebensqualit&#228;t - auch bei &#228;lteren Patienten mit AML.</strong>

<strong>AML ist eine b&#246;sartige Erkrankung</strong> des blutbildenden Systems. In Deutschland treten etwa 3.600 Neuerkrankungen pro Jahr auf. Die AML macht etwa 80 Prozent aller akuten Leuk&#228;mien bei Erwachsenen aus und bef&#228;llt vor allem ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Auf der Suche nach einer altersgerechten und effektiven Behandlungsform f&#252;hrt das Universit&#228;tsklinikum Freiburg eine vom Bundesministerium f&#252;r Bildung und Forschung gef&#246;rderte klinische Studie mit epigenetisch wirksamen Medikamenten durch.<br />
Die Standardtherapie bei einer akuten myeloischen Leuk&#228;mie (AML), eine aggressive Chemotherapie, kann bei &#228;lteren Patienten oft nicht angewandt werden. Vorhandene Begleiterkrankungen und ein schlechterer Allgemeinzustand verhindern eine optimale Behandlung. Am Universit&#228;tsklinikum Freiburg pr&#252;fen Krebsforscher vielversprechende Medikamentenkombinationen, die auch &#228;ltere Menschen gut vertragen. Ziel ist eine Verbesserung des Ansprechens der Therapie und des &#220;berlebens &#8211; bei guter Lebensqualit&#228;t &#8211; auch bei &#228;lteren Patienten mit AML.</strong></p>
<p><strong>AML ist eine b&#246;sartige Erkrankung</strong> des blutbildenden Systems. In Deutschland treten etwa 3.600 Neuerkrankungen pro Jahr auf. Die AML macht etwa 80 Prozent aller akuten Leuk&#228;mien bei Erwachsenen aus und bef&#228;llt vor allem Menschen &#252;ber 60 Jahre.</p>
<p>&#0187;<strong>Bei einer akuten myeloischen Leuk&#228;mie</strong> setzen wir gew&#246;hnlich eine intensive Chemotherapie mit dem Ziel ein, die Krebszellen abzut&#246;ten. Anschlie&#223;end erfolgt h&#228;ufig noch eine Stammzelltransplantation&#0171;, sagt der Projektleiter Prof. Dr. Michael L&#252;bbert, Abteilung H&#228;matologie und Onkologie des Universit&#228;tsklinikums Freiburg. &#0187;Bei Patienten, die &#228;lter als 60 Jahre sind, k&#246;nnen wir die Krankheit viel schwieriger kontrollieren oder gar heilen.&#0171;</p>
<p><strong>Die Arbeitsgruppe </strong>um Professor L&#252;bbert hat auf der Suche nach einer angemessenen Therapie f&#252;r &#228;ltere AML-Patienten bereits gute Erfahrungen mit dem Einsatz von niedrig dosiertem Decitabin, einem zytostatika-&#228;hnlichen, jedoch epigenetisch wirksamen Medikament, gemacht. Die Ergebnisse einer bundesweiten klinischen Studie mit &#252;ber 220 Patienten, die in den Jahren zwischen 2003 und 2009 durchgef&#252;hrt wurde, sind in der M&#228;rz-Ausgabe der renommierten Fachzeitschrift Haematologica erschienen.</p>
<blockquote><p><strong>Jetzt wollen die Krebsforscher</strong> in einer multizentrischen randomisierten Nachfolgestudie (&#0187;DECIDER&#0171;-Studie) die Behandlung von Patienten mit Decitabin in insgesamt vier Wirkstoffkombinationen untersuchen. &#0187;Ziel dieser Studie ist zu pr&#252;fen, wie Decitabin in der Kombination mit Valproins&#228;ure beziehungsweise dem Vitamin-A-Pr&#228;parat Retins&#228;ure im Hinblick auf eine komplette oder zumindest teilweise Remission und auf das &#220;berleben der Patienten wirkt&#0171;, erkl&#228;rt Professor L&#252;bbert. &#0187;Schon jetzt k&#246;nnen wir Patienten, die &#228;lter als 60 Jahre alt sind, eine vertr&#228;gliche und ambulant durchf&#252;hrbare Therapie anbieten, die zu einer kompletten Remission f&#252;hren kann&#0171;, freut sich der H&#228;mato-Onkologe. Nach Abschluss der Studie hofft er, die optimale Medikamentenkombination gefunden zu haben. Die Studie wird vom Bundesministerium f&#252;r Bildung und Forschung mit knapp zwei Millionen Euro gef&#246;rdert und soll 200 Patienten einschlie&#223;en. </p></blockquote>
<p><strong>Bei den eingesetzten Medikamenten</strong> Decitabin und Valproins&#228;ure handelt es sich um epigenetisch wirksame Substanzen. Unter epigenetischen Ver&#228;nderungen versteht man Modifikationen des DNA-Strangs und seiner Eiwei&#223;h&#252;lle, die die genetische Sequenz nicht ver&#228;ndern, aber die Gen-Aktivit&#228;t beeinflussen. Solche, bei Krebs sehr h&#228;ufig auftretenden epigenetischen Ver&#228;nderungen blockieren bestimmte Gen-Abschnitte und machen sie so f&#252;r die Ablesefaktoren unzug&#228;nglich. Epigenetische Funktionen k&#246;nnen durch Umweltfaktoren wie Ern&#228;hrung oder Stress beeinflusst werden.<br />
Sind Schutzgene betroffen, die die Zelle vor unkontrolliertem Wachstum sch&#252;tzen sollen, kann es zur Entartung und damit zu Krebs kommen. Die epigenetischen Modifikationen des Erbguts sind aber keine Einbahnstra&#223;e. Im Gegensatz zu genetischen Ver&#228;nderungen durch Mutation k&#246;nnen sie mit Hilfe von epigenetischen Medikamenten r&#252;ckg&#228;ngig gemacht werden. &#0187;Wir &#228;ndern das Epigenom und aktivieren &#8211; &#252;ber eine &#8250;Re-Programmierung&#8249; der entarteten Zelle &#8211; wieder jene Faktoren, die das Krebswachstum hemmen und die Zelle in die Ausreifung beziehungsweise in den Zelltod treiben&#0171;, erl&#228;utert Professor L&#252;bbert.</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong><br />
http://www.haematologica.org/content/97/3/393.abstract?sid=a7237db1-ac73-436d-88&#8230; Ergebnisse der Studie in Haematologica</p>]]></content:encoded>
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		<title>Unsichtbare Helfer: Wie probiotische Bakterien vor Entz&#252;ndungen im Darm sch&#252;tzen</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Apr 2012 15:18:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>François G.</dc:creator>
				<category><![CDATA[TOP-NEWS]]></category>
		<category><![CDATA[Bakterien]]></category>
		<category><![CDATA[Joghurt]]></category>
		<category><![CDATA[Probiotisch]]></category>

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		<description><![CDATA[<strong>Einige Milchs&#228;urebakterien k&#246;nnen Entz&#252;ndungen lindern und so Magen- und Darmbeschwerden vorbeugen. Warum das so ist, war bislang unbekannt. Wissenschaftler um Prof. Dirk Haller von der Technischen Universit&#228;t M&#252;nchen haben nun den biochemischen Mechanismus entschl&#252;sselt, der hinter der Schutzwirkung der Bakterien steckt (Cell Host &#038; Microbe). In Versuchen mit M&#228;usen konnten die Forscher zeigen, dass Lactocepin – ein von bestimmten Milchs&#228;urebakterien produziertes Enzym – gezielt entz&#252;ndungsf&#246;rdernde Botenstoffe abbaut. Mit dem Wissen um die Wirkung der Mikroorganismen lassen sich neue therapeutische Ans&#228;tze f&#252;r chronische Darmerkrankungen entwickeln, sind sich die Forscher sicher.
Joghurt ist nicht nur schmackhaft, es wird seit Jahrhunderten auch f&#252;r seine gesundheitsf&#246;rdernde Wirkung gesch&#228;tzt. Grund daf&#252;r sind die typischen Milchs&#228;urebakterien: In den letzten Jahren h&#228;ufen sich die wissenschaftlichen Belege daf&#252;r, dass einige Bakterienst&#228;mme tats&#228;chlich probiotisch wirken und so Erkrankungen vorbeugen k&#246;nnen. Welche Mechanismen hinter diesem Schutzeffekt stecken, haben nun Biologen und Ern&#228;hrungswissenschaftler um Prof. Dirk Haller von der Technischen Universit&#228;t M&#252;nchen (TUM) herausgefunden. </strong>

<strong>In Versuchen mit M&#228;usen</strong> haben die Wissenschaftler beobachtet, dass Lactocepin – ein vom Milchs&#228;urebakterium Lactobacillus paracasei produziertes Enzym – gezielt Entz&#252;ndungsreaktionen unterbrechen kann. Lactocepin, so die Erkenntnis der Wissenschaftler, baut entz&#252;ndungsf&#246;rdernde Botenstoffe im erkrankten Gewebe ab, die sogenannten Chemokine. Diese Chemokine werden als Teil der ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="imageframe alignleft" style="width:255px;"><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2012/04/chemokine-probio.jpg" rel="lightbox[pics3418]" title="Blick durchs Lasermikroskop: Wo (hier gr&#252;ngef&#228;rbte) Chemokine auftreten, ist das Darmgewebe besonders entz&#252;ndet. Bild: TUM"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2012/04/chemokine-probio.thumbnail.jpg" alt="Blick durchs Lasermikroskop" width="255" height="255" class="attachment wp-att-3419" /></a>
<div class="imagecaption">Blick durchs Lasermikroskop: Wo (hier gr&#252;ngef&#228;rbte) Chemokine auftreten, ist das Darmgewebe besonders entz&#252;ndet. Bild: TUM</div>
</div>
<p><strong>Einige Milchs&#228;urebakterien k&#246;nnen Entz&#252;ndungen lindern und so Magen- und Darmbeschwerden vorbeugen. Warum das so ist, war bislang unbekannt. Wissenschaftler um Prof. Dirk Haller von der Technischen Universit&#228;t M&#252;nchen haben nun den biochemischen Mechanismus entschl&#252;sselt, der hinter der Schutzwirkung der Bakterien steckt (Cell Host &#038; Microbe). In Versuchen mit M&#228;usen konnten die Forscher zeigen, dass Lactocepin – ein von bestimmten Milchs&#228;urebakterien produziertes Enzym – gezielt entz&#252;ndungsf&#246;rdernde Botenstoffe abbaut. Mit dem Wissen um die Wirkung der Mikroorganismen lassen sich neue therapeutische Ans&#228;tze f&#252;r chronische Darmerkrankungen entwickeln, sind sich die Forscher sicher.<br />
Joghurt ist nicht nur schmackhaft, es wird seit Jahrhunderten auch f&#252;r seine gesundheitsf&#246;rdernde Wirkung gesch&#228;tzt. Grund daf&#252;r sind die typischen Milchs&#228;urebakterien: In den letzten Jahren h&#228;ufen sich die wissenschaftlichen Belege daf&#252;r, dass einige Bakterienst&#228;mme tats&#228;chlich probiotisch wirken und so Erkrankungen vorbeugen k&#246;nnen. Welche Mechanismen hinter diesem Schutzeffekt stecken, haben nun Biologen und Ern&#228;hrungswissenschaftler um Prof. Dirk Haller von der Technischen Universit&#228;t M&#252;nchen (TUM) herausgefunden. </strong></p>
<p><strong>In Versuchen mit M&#228;usen</strong> haben die Wissenschaftler beobachtet, dass Lactocepin – ein vom Milchs&#228;urebakterium Lactobacillus paracasei produziertes Enzym – gezielt Entz&#252;ndungsreaktionen unterbrechen kann. Lactocepin, so die Erkenntnis der Wissenschaftler, baut entz&#252;ndungsf&#246;rdernde Botenstoffe im erkrankten Gewebe ab, die sogenannten Chemokine. Diese Chemokine werden als Teil der &#0187;normalen&#0171; Immunabwehr ben&#246;tigt, um Abwehrzellen zu den Infektionsherden zu leiten. Bei chronischen Darmerkrankungen wie Morbus Crohn und Colitis Ulcerosa ist der sonst so effektive Abwehrmechanismus gegen Infektionserreger aber gest&#246;rt. Chemokine wie das IP-10 tragen dann dazu bei, dass das angegriffene Gewebe chronisch entz&#252;ndet bleibt und nicht heilen kann. </p>
<blockquote><p>&#0187;Lactocepin ist in der lebenmitteltechnologischen Forschung ein alter Bekannter&#0171;, sagt Prof. Dirk Haller, der den TUM-Lehrstuhl f&#252;r Biofunktionalit&#228;t der Lebensmittel innehat. &#0187;&#220;berraschend ist jedoch dessen biomedizinischen Wirkung, also die Kraft mit der das Enzym ganz bestimmte Entz&#252;ndungsbotenstoffe angreift und abbaut.&#0171; Auf der Grundlage dieses Wirkungsmechanismus lassen sich neue Ans&#228;tze f&#252;r eine gezielte Pr&#228;vention und Therapie von chronischen Darmerkrankungen und sogar von Hautkrankheiten entwickeln, ist sich Haller sicher: &#0187;Der entz&#252;ndungshemmende Effekt von Lactocepin ist lokal begrenzt, Nebenwirkungen sind bislang nicht bekannt.&#0171; </p></blockquote>
<p><strong>Im n&#228;chsten Schritt</strong> plant der Wissenschaftler deshalb klinische Studien, um eine pharmazeutische Anwendung des Enzyms zu pr&#252;fen. Und auch bei der „Herstellung“ von Lactocepin durch die Milchs&#228;urebakterien sind noch Fragen offen. Manche Bakterienst&#228;mme wie der von Dirk Haller untersuchte Lactobacillus paracasei produzieren hochpotente Lactocepine, bei anderen Mikroorganismen steht der Nachweis der Wirksamkeit noch aus. Der Wissenschaftler warnt deshalb vor falschen Versprechen: „Nicht jedes Produkt, das als ‚probiotisch’ bezeichnet wird, hat diesen Namen auch verdient.“</p>
<p><strong>Publikation: </strong><br />
<em>M.-A. von Schillde, G. H&#246;rmannsperger, M. Weiher, C.-A. Alpert, H. Hahne, C. B&#228;uerl, K. van Huynegem, L. Steidler, T. Hrncir, G. Pérez-Martínez, B. Kuster, D. Haller (2012): Lactocepin Secreted By Lactobacillus Exerts Anti-Inﬂammatory Effects By Selectively Degrading Proinﬂammatory Chemokines, Cell Host &#038; Microbe, doi: 10.1016/j.chom.2012.02.006<br />
Link: http://dx.doi.org/10.1016/j.chom.2012.02.006</em> </p>
<p>Kontakt:<br />
Technische Universit&#228;t M&#252;nchen<br />
Lehrstuhl f&#252;r Biofunktionalit&#228;t der Lebensmittel<br />
Zentralinstitut f&#252;r Ern&#228;hrungs- und Lebensmittelforschung / Abteilung Biofunktionalit&#228;t<br />
Prof. Dirk Haller<br />
Tel.: 08161 71 2026<br />
E-Mail: haller@wzw.tum.de </p>
<p>http://www.wzw.tum.de/bflm/</p>]]></content:encoded>
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		<title>F&#252;hrend bei klinischen Studien zur Therapie von Hirntumoren</title>
		<link>http://www.dzkfblog.de/2012/04/25/fuehrend-bei-klinischen-studien-zur-therapie-von-hirntumoren/</link>
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		<pubDate>Wed, 25 Apr 2012 15:07:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>François G.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Weiterbildung/Universitäten]]></category>
		<category><![CDATA[Gehirntumor]]></category>
		<category><![CDATA[Klinische Forschung]]></category>

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		<description><![CDATA[<h4>Universit&#228;tsklinikum Heidelberg unter Top Ten der europ&#228;ischen Krebszentren</h4>
<strong>Das Universit&#228;tsklinikum Heidelberg ist f&#252;hrend in Europa im Bereich klinischer Studien bei Hirntumoren. Dies zeigt die neue Rangliste der Europ&#228;ischen Organisation f&#252;r die Erforschung und Behandlung von Krebserkrankungen (EORTC), Br&#252;ssel, in der Heidelberg erstmals den Spitzenplatz bei den europ&#228;ischen Hirntumorzentren belegt. Erstmals ist das Universit&#228;tsklinikum Heidelberg in der EORTC-Rangliste der europ&#228;ischen Krebszentren zudem unter den Top 10 (Platz 9) von insgesamt 330 Institutionen – nicht zuletzt aufgrund der Spitzenstellung seiner neuroonkologischen Patientenversorgung.
</strong>

<strong>Ziel der EORTC</strong> ist eine bessere Krebsbehandlung in Europa durch die Testung neuer Therapiestrategien; dabei handelt es sich nicht um Zulassungsstudien von Medikamenten, sondern Studien, die den innovativen Einsatz experimenteller oder bereits verf&#252;gbarer Therapien untersuchen. Die EORTC ist f&#252;r ihre hohen Qualit&#228;tsstandards ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Universit&#228;tsklinikum Heidelberg unter Top Ten der europ&#228;ischen Krebszentren</h4>
<p><strong>Das Universit&#228;tsklinikum Heidelberg ist f&#252;hrend in Europa im Bereich klinischer Studien bei Hirntumoren. Dies zeigt die neue Rangliste der Europ&#228;ischen Organisation f&#252;r die Erforschung und Behandlung von Krebserkrankungen (EORTC), Br&#252;ssel, in der Heidelberg erstmals den Spitzenplatz bei den europ&#228;ischen Hirntumorzentren belegt. Erstmals ist das Universit&#228;tsklinikum Heidelberg in der EORTC-Rangliste der europ&#228;ischen Krebszentren zudem unter den Top 10 (Platz 9) von insgesamt 330 Institutionen – nicht zuletzt aufgrund der Spitzenstellung seiner neuroonkologischen Patientenversorgung.<br />
</strong></p>
<p><strong>Ziel der EORTC</strong> ist eine bessere Krebsbehandlung in Europa durch die Testung neuer Therapiestrategien; dabei handelt es sich nicht um Zulassungsstudien von Medikamenten, sondern Studien, die den innovativen Einsatz experimenteller oder bereits verf&#252;gbarer Therapien untersuchen. Die EORTC ist f&#252;r ihre hohen Qualit&#228;tsstandards und ihre Unabh&#228;ngigkeit bekannt. Ihr Netzwerk umfasst ca. 2.500 Mitglieder aus &#252;ber 300 verschiedenen europ&#228;ischen Institutionen; 2012 feiert sie ihr 50-j&#228;hriges Bestehen.</p>
<blockquote><p>&#0187;<strong>Am Universit&#228;tsklinikum</strong> laufen derzeit 20 klinische Studien, in denen neue Therapieans&#228;tze bei verschiedenen Hirntumoren getestet werden&#0171;, erkl&#228;rt Professor Dr. Wolfgang Wick, Leiter der EORTC Hirntumorgruppe und &#196;rztlicher Direktor der Abteilung Neuroonkologie am Universit&#228;tsklinikum und am Nationalen Centrum f&#252;r Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg.
</p></blockquote>
<p><strong>Hierunter f&#228;llt auch</strong> die BELOREC-Studie, in der Patienten mit einem Rezidiv des b&#246;sartigsten Hirntumors, des Glioblastoms, mit Avastin behandelt werden, einem Medikament, das bereits bei anderen Tumoren erfolgreich eingesetzt wird und dessen Kosten von den Krankenkassen f&#252;r die Therapie von Hirntumoren bislang in der Regel nicht &#252;bernommen werden k&#246;nnen. „Dies ist ein gro&#223;er Fortschritt f&#252;r unsere Patienten, die wir bislang in einem fr&#252;hen Stadium meist nicht mit Avastin behandeln konnten&#0171;, erl&#228;utert Professor Wick. Als Studienleiter ist er ma&#223;geblich an der Entwicklung der europ&#228;ischen Studie beteiligt.</p>
<p><strong>Professor Wick leitet</strong> gleichzeitig die Klinische Kooperationseinheit Neuroonkologie des Deutschen Krebsforschungszentrums und des Universit&#228;tsklinikums Heidelberg, wo er die molekularen Mechanismen neuartiger Behandlungen erforscht. Als Direktor f&#252;r Neuroonkologie am Nationalen Centrum f&#252;r Tumorerkrankungen Heidelberg hat er k&#252;rzlich ein internationales Gutachterpanel von der au&#223;ergew&#246;hnlich hohen Qualit&#228;t der Hirntumorforschung am Standort Heidelberg &#252;berzeugt: „Die Experten bewerteten unser Programm als europaweit einzigartig&#0171;, berichtet Wick. „Die Auszeichnung durch die EORTC best&#228;tigt uns erneut, dass wir auf dem richtigen Weg sind.&#0171;</p>
<p><strong>Weitere Information im Internet:</strong><br />
EORTC- Ranking der Krebszentren</p>
<p>http://www.eortc.org/partnership/local-institutions</p>
<p>EORTC-Ranking der Hirntumorzentren:</p>
<p>http://www.klinikum.uni-heidelberg.de/fileadmin/pressestelle/images/20120425_PM4&#8230;</p>
<p>http://groups.eortc.be/brain/intern/3_BTGInstitutionRank_2012-Homepage%201.pdf</p>
<p>Auf Anfrage werden Benutzername und Kennwort an Journalisten weitergegeben.<br />
Klinische Studien in der Abteilung Neuroonkologie des Universit&#228;tsklinikums Heidelberg</p>
<p>http://www.klinikum.uni-heidelberg.de/Studien.108964.0.html</p>
<p>Ansprechpartner:<br />
Prof. Dr. med. Wolfgang Wick<br />
Tel.:	06221 / 56 70 75<br />
Fax:	06221 / 56 75 54<br />
E-Mail: wolfgang.wick@med.uni-heidelberg.de </p>]]></content:encoded>
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