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	<title>DZKF WEBLOG &#187; Aids</title>
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	<description>Deutsche Zeitschrift für Klinische Forschung &#124; Der Weblog mit News, Meinungen und Kommentaren</description>
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		<title>Entwicklung neuer Impfstoffe gegen Aids</title>
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		<pubDate>Mon, 03 Oct 2011 16:13:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>François G.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kurznachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Aids]]></category>
		<category><![CDATA[HIV]]></category>
		<category><![CDATA[Impfstrategie]]></category>

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		<description><![CDATA[<div class="imageframe alignleft" style="width:255px;"><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2011/10/dr-nimmerjahn.jpg" rel="lightbox[pics0]" title="Prof. Dr. Falk Nimmerjahn. Foto: privat"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2011/10/dr-nimmerjahn.thumbnail.jpg" alt="Prof. Dr. Falk Nimmerjahn. Foto: privat" width="255" height="232" class="attachment wp-att-3180" /></a><div class="imagecaption">Prof. Dr. Falk Nimmerjahn. Foto: privat</div></div><strong>F&#252;r die Erforschung neuer HIV-Impfstrategien erh&#228;lt eine Forschungsallianz, bestehend aus Wissenschaftlern des Lehrstuhls f&#252;r Genetik an der Friedrich-Alexander-Universit&#228;t Erlangen-N&#252;rnberg (FAU) unter Leitung von Prof. Dr. Falk Nimmerjahn sowie der Harvard Universit&#228;t, der Oxford Universit&#228;t und des Scripps Institutes in den Vereinigten Staaten, acht Millionen Dollar von der Bill und Melinda Gates Stiftung.</strong>

<strong>Trotz der M&#246;glichkeit</strong>, die vom humanen HI-Virus ausgel&#246;ste Immundefizienz (Aids) lange Zeit zu unterdr&#252;cken, gibt es bisher keine funktionierende Impfstrategie zur Verhinderung ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="imageframe alignleft" style="width:255px;"><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2011/10/dr-nimmerjahn.jpg" rel="lightbox[pics0]" title="Prof. Dr. Falk Nimmerjahn. Foto: privat"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2011/10/dr-nimmerjahn.thumbnail.jpg" alt="Prof. Dr. Falk Nimmerjahn. Foto: privat" width="255" height="232" class="attachment wp-att-3180" /></a>
<div class="imagecaption">Prof. Dr. Falk Nimmerjahn. Foto: privat</div>
</div>
<p><strong>F&#252;r die Erforschung neuer HIV-Impfstrategien erh&#228;lt eine Forschungsallianz, bestehend aus Wissenschaftlern des Lehrstuhls f&#252;r Genetik an der Friedrich-Alexander-Universit&#228;t Erlangen-N&#252;rnberg (FAU) unter Leitung von Prof. Dr. Falk Nimmerjahn sowie der Harvard Universit&#228;t, der Oxford Universit&#228;t und des Scripps Institutes in den Vereinigten Staaten, acht Millionen Dollar von der Bill und Melinda Gates Stiftung.</strong></p>
<p><strong>Trotz der M&#246;glichkeit</strong>, die vom humanen HI-Virus ausgel&#246;ste Immundefizienz (Aids) lange Zeit zu unterdr&#252;cken, gibt es bisher keine funktionierende Impfstrategie zur Verhinderung einer Infektion. Zudem haben die derzeit verf&#252;gbaren Medikamente zum Teil starke Nebenwirkungen. In dem gef&#246;rderten Projekt sollen neue Techniken und Methoden entwickelt werden, die es m&#246;glichst schnell erlauben, den Erfolg neuer Impfstrategien nachzuweisen. Ein gro&#223;es Problem bei der Entwicklung und Anwendung neuer Impfstoffe ist der sehr lange Zeitraum zwischen der Impfung und dem Nachweis des erfolgreichen Schutzes vor einer Infektion. Dies f&#252;hrt zu starken Verz&#246;gerungen bei der Weiterentwicklung und Optimierung von neuen Impfstrategien, die zum Beispiel f&#252;r einen Schutz vor einer HIV-Infektion essenziell w&#228;ren.</p>
<p><strong>Die Arbeitsgruppe um Prof. Nimmerjahn</strong> von der FAU wird vor allem ihre Expertise auf dem Gebiet der Funktion von Antik&#246;rpern in dieses Projekt einbringen. Neue Befunde lassen vermuten, dass Antik&#246;rper eine wichtige Rolle f&#252;r die Verhinderung einer Infektion mit dem HI-Virus spielen k&#246;nnten. Antik&#246;rper sind Eiwei&#223;molek&#252;le, die passgenau f&#252;r jeden eingedrungenen Mikroorganismus hergestellt werden k&#246;nnen und somit eine erneute Infektion mit dem gleichen Erreger verhindern k&#246;nnen. Eine wichtige Rolle f&#252;r die Funktionalit&#228;t der Virus-spezifischen Antik&#246;rper scheint dabei die Zuckerseitenkette des Eiwei&#223;molek&#252;ls zu spielen. Im Rahmen des Projektes sollen daher Immunisierungsstrategien entwickelt werden, die Virus-spezifische Antik&#246;rper mit einer Zuckerstruktur hervorrufen, die infizierte Zellen besonders effizient zerst&#246;ren k&#246;nnen.</p>
<p><strong>Weitere Informationen f&#252;r die Medien:</strong></p>
<p>Prof. Dr. Falk Nimmerjahn<br />
Tel.: 09131/85-25050<br />
fnimmerj@biologie.uni-erlangen.de</p>]]></content:encoded>
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		<title>&#0187;Mit kranken Menschen ist kein Staat zu machen&#8230;&#0171;</title>
		<link>http://www.dzkfblog.de/2009/11/26/mit-kranken-menschen-ist-kein-staat-zu-machen/</link>
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		<pubDate>Thu, 26 Nov 2009 15:12:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>François G.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheitspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Aids]]></category>
		<category><![CDATA[Infektionskrankheit]]></category>
		<category><![CDATA[Schweinegrippe]]></category>
		<category><![CDATA[Zoonose]]></category>

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		<description><![CDATA[<div class="imageframe alignleft" style="width:255px;"><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2009/11/leibnitz.jpg" rel="lightbox[pics1856]" title="Logo Leibnitz-Gemeinschaft"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2009/11/leibnitz.thumbnail.jpg" alt="Logo Leibnitz-Gemeinschaft" width="255" height="85" class="attachment wp-att-1857" /></a><div class="imagecaption"></div></div><strong>"Schweinegrippe, AIDS &#038; Co. - Infektionskrankheiten als globales Problem" lautet der Titel der neuesten Ausgabe des Zwischenrufs. Die Publikationsreihe der Leibniz-Gemeinschaft richtet sich in erster Linie an Politik und Beh&#246;rden. Im aktuellen Heft besch&#228;ftigen sich Wissenschaftler aus der Human- und Veterin&#228;rmedizin sowie den Politik- und Wirtschaftswissenschaften mit verschiedenen Aspekten von Infektionskrankheiten und geben Strategieempfehlungen.</strong>

<em>Berlin</em>. <strong>Was w&#228;re, wenn die Schweingrippepandemie zu schwereren Krankheitsverl&#228;ufen als bisher f&#252;hren w&#252;rde:</strong> K&#246;nnten dann vorhandene &#220;berkapazit&#228;ten im deutschen Krankenhaussektor den Bedarf an station&#228;ren Leistungen decken? Das untersuchen Wissenschaftler vom Rheinisch-Westf&#228;lischen Institut f&#252;r Wirtschaftsforschung (rwi) im neuesten "Zwischenruf" der Leibniz-Gemeinschaft. Ihr Fazit: Leere Krankenhausbetten als Reserve f&#252;r eventuelle Pandemien sind zu teuer und helfen nicht unbedingt. Besser und auch wirtschaftlicher sei es, die Menschen zu impfen und kosteng&#252;nstige mobile Beatmungseinrichtungen bereit zu halten.

<strong>Die Publikationsreihe Zwischenruf der Leibniz-Gemeinschaft</strong> richtet sich in erster Linie an Politik und Beh&#246;rden. Das aktuelle Heft tr&#228;gt den Titel...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="imageframe alignleft" style="width:255px;"><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2009/11/leibnitz.jpg" rel="lightbox[pics1856]" title="Logo Leibnitz-Gemeinschaft"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2009/11/leibnitz.thumbnail.jpg" alt="Logo Leibnitz-Gemeinschaft" width="255" height="85" class="attachment wp-att-1857" /></a>
<div class="imagecaption"></div>
</div>
<p><strong>&#0187;Schweinegrippe, AIDS &#038; Co. &#8211; Infektionskrankheiten als globales Problem&#0171; lautet der Titel der neuesten Ausgabe des Zwischenrufs. Die Publikationsreihe der Leibniz-Gemeinschaft richtet sich in erster Linie an Politik und Beh&#246;rden. Im aktuellen Heft besch&#228;ftigen sich Wissenschaftler aus der Human- und Veterin&#228;rmedizin sowie den Politik- und Wirtschaftswissenschaften mit verschiedenen Aspekten von Infektionskrankheiten und geben Strategieempfehlungen.</strong></p>
<p><em>Berlin</em>. <strong>Was w&#228;re, wenn die Schweingrippepandemie zu schwereren Krankheitsverl&#228;ufen als bisher f&#252;hren w&#252;rde:</strong> K&#246;nnten dann vorhandene &#220;berkapazit&#228;ten im deutschen Krankenhaussektor den Bedarf an station&#228;ren Leistungen decken? Das untersuchen Wissenschaftler vom Rheinisch-Westf&#228;lischen Institut f&#252;r Wirtschaftsforschung (rwi) im neuesten &#0187;Zwischenruf&#0171; der Leibniz-Gemeinschaft. Ihr Fazit: Leere Krankenhausbetten als Reserve f&#252;r eventuelle Pandemien sind zu teuer und helfen nicht unbedingt. Besser und auch wirtschaftlicher sei es, die Menschen zu impfen und kosteng&#252;nstige mobile Beatmungseinrichtungen bereit zu halten.</p>
<p><strong>Die Publikationsreihe Zwischenruf der Leibniz-Gemeinschaft</strong> richtet sich in erster Linie an Politik und Beh&#246;rden. Das aktuelle Heft tr&#228;gt den Titel &#0187;Schweinegrippe, AIDS &#038; Co. &#8211; Infektionskrankheiten als globales Problem&#0171;. Darin besch&#228;ftigen sich Wissenschaftler aus der Human- und Veterin&#228;rmedizin sowie den Politik- und Wirtschaftswissenschaften mit verschiedenen Aspekten von Infektionskrankheiten und geben Strategieempfehlungen. In seinem Vorwort weist Leibniz-Pr&#228;sident Ernst Th. Rietschel auf die Bedeutung des Themas Infektionen f&#252;r das Gemeinwesen hin: &#0187;Mit kranken Menschen ist kein Staat zu machen.&#0171;</p>
<p><strong>Neben dem gesundheits-&#246;konomischen Beitrag</strong> des rwi weisen Wissenschaftler vom Heinrich-Pette-Institut f&#252;r experimentelle Virologie und Immunologie (HPI), dem Forschungszentrum Borstel &#8211; Leibniz-Zentrum f&#252;r Medizin und Biowissenschaften sowie dem Bernhard-Nocht-Institut f&#252;r Tropenmedizin (BNI) auf die ver&#228;nderte Bedrohungslage und neue Probleme im Zusammenhang mit Infektionskrankheiten hin: So setzt die Tuberkulose im Zuge der HIV-Erkrankungen derzeit zu einem globalen Comeback an. Besondere Gefahr geht vor allem von multiresistenten und so genannten XDR-St&#228;mmen aus &#8211; gegen sie sind fast alle bekannten Wirkstoffe wirkungslos. Neben verst&#228;rkter Forschung dazu empfehlen die Experten bessere Ausbildung und Aufkl&#228;rung in Sachen Infektionen, vor allem bei Schl&#252;sselpersonen etwa an Schulen oder in Verkehrsunternehmen. Wichtig sind nahezu allen Experten eine verbesserte nationale Koordination und Beratungsdienste.</p>
<p><strong>Mit Zoonosen besch&#228;ftigt sich der Beitrag</strong> der Forscher vom Leibniz-Institut f&#252;r Zoo- und Wildtierforschung (IZW). Hierbei handelt es sich um Krankheiten, die die Artengrenze zwischen Mensch und Tier &#252;berspringen. Zuk&#252;nftig werden mehr als die H&#228;lfte der weltweit neu auftretenden Krankheiten Zoonosen sein. Unter den derzeit bekannten neuen Erregern sind viele wegen ihrer hohen Mutationsrate besonders gef&#228;hrlich.</p>
<p><strong>Der Beitrag aus dem Leibniz-Institut f&#252;r Globale und Regionale Studien (GIGA)</strong> sieht die Weltgesundheitsorganisation WHO nach wie vor als wichtigste Organisation f&#252;r die Verbesserung der Weltgesundheit. Zwar seien die vielen neuen, nicht-staatlichen Organisationen im Gesundheitsbereich oft hilfreich und wichtig, doch konkurrierende Konzepte drohen die Hilfe ineffizient zu machen. Daher m&#252;sse die deutsche Politik die WHO als koordinierende Organisation st&#228;rken.</p>
<p>Der neue Zwischenruf kann in der Pressestelle der Leibniz-Gemeinschaft als PDF oder als Brosch&#252;re angefordert werden. Es steht auch als <a href="http://www.leibniz-gemeinschaft.de/zwischenruf" title="externer Link zu den Seiten der Leibniz-Gemeinschaft">PDF zum Download</a> auf den Seiten der Leibniz-Gemeinschaft bereit.</p>]]></content:encoded>
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		<title>AIDS &#8211; Perspektiven zur Hemmung von HIV-1</title>
		<link>http://www.dzkfblog.de/2009/06/09/aids-perspektiven-zur-hemmung-von-hiv-1/</link>
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		<pubDate>Tue, 09 Jun 2009 21:37:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>François G.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kurznachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Aids]]></category>
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		<description><![CDATA[<div class="imageframe alignleft" style="width:255px;"><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2009/06/hiv.jpg" rel="lightbox[pics1517]" title="HI-Virus, das sich aus einer Immunzelle herausl&#246;st (NIH/WIKIPEDIA)"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2009/06/hiv.thumbnail.jpg" alt="HI-Virus, das sich aus einer Immunzelle herausl&#246;st" width="255" height="214" class="attachment wp-att-1518" /></a><div class="imagecaption">HI-Virus, das sich aus einer Immunzelle herausl&#246;st (NIH/WIKIPEDIA)</div></div><strong>Die Pandemie AIDS wird durch das Humane Immundefizienz-Virus-1 (HIV-1) ausgel&#246;st und stellt nach wie vor ein globales Gesundheitsproblem dar. In neuen Arbeiten, die jetzt im Journal of Virology ver&#246;ffentlicht wurden [Jochmann et al., J. Virol. 83, 3704 - 3718 (2009)], entdeckte die Abteilung Molekulare und Experimentelle Chirurgie (Leitung: Prof. Dr. Michael St&#252;rzl) der Chirurgischen Klinik zusammen mit Arbeitsgruppen der Hautklinik, des Virologischen Instituts und der Medizinischen Klinik 3 des Universit&#228;tsklinikums Erlangen, dass der Zuckerstoffwechsel der Zelle die Vermehrung von HIV-1 unterdr&#252;cken kann.</strong>

<strong>Grundlage hierf&#252;r ist ein Enzym</strong>, das die Fachbezeichnung <em>O-GlcNAc-Transferase</em> (OGT) tr&#228;gt. OGT wird durch erh&#246;hte Zuckerkonzentrationen aktiviert und hemmt die Vermehrung der AIDS-Viren. 
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			<content:encoded><![CDATA[<div class="imageframe alignleft" style="width:255px;"><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2009/06/hiv.jpg" rel="lightbox[pics1517]" title="HI-Virus, das sich aus einer Immunzelle herausl&#246;st (NIH/WIKIPEDIA)"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2009/06/hiv.thumbnail.jpg" alt="HI-Virus, das sich aus einer Immunzelle herausl&#246;st" width="255" height="214" class="attachment wp-att-1518" /></a>
<div class="imagecaption">HI-Virus, das sich aus einer Immunzelle herausl&#246;st (NIH/WIKIPEDIA)</div>
</div>
<p><strong>Die Pandemie AIDS wird durch das Humane Immundefizienz-Virus-1 (HIV-1) ausgel&#246;st und stellt nach wie vor ein globales Gesundheitsproblem dar. In neuen Arbeiten, die jetzt im Journal of Virology ver&#246;ffentlicht wurden [Jochmann et al., J. Virol. 83, 3704 &#8211; 3718 (2009)], entdeckte die Abteilung Molekulare und Experimentelle Chirurgie (Leitung: Prof. Dr. Michael St&#252;rzl) der Chirurgischen Klinik zusammen mit Arbeitsgruppen der Hautklinik, des Virologischen Instituts und der Medizinischen Klinik 3 des Universit&#228;tsklinikums Erlangen, dass der Zuckerstoffwechsel der Zelle die Vermehrung von HIV-1 unterdr&#252;cken kann.</strong></p>
<p><strong>Grundlage hierf&#252;r ist ein Enzym</strong>, das die Fachbezeichnung <em>O-GlcNAc-Transferase</em> (OGT) tr&#228;gt. OGT wird durch erh&#246;hte Zuckerkonzentrationen aktiviert und hemmt die Vermehrung der AIDS-Viren. </p>
<blockquote><p>&#0187;Die klinische Perspektive dieser Entdeckung k&#246;nnte darin liegen, dass Medikamente, die OGT aktivieren, bereits f&#252;r die Behandlung anderer Erkrankungen eingesetzt werden und somit eine Erprobung zur unterst&#252;tzenden Behandlung von AIDS-Patienten m&#246;glich sein k&#246;nnte&#0171;, sagt Prof. St&#252;rzl. Der Wissenschaftler betont, dass es sich bisher ausschlie&#223;lich um Ergebnisse der Grundlagenforschung handelt. &#0187;Diese Ergebnisse m&#252;ssen jetzt sorgf&#228;ltig in der Praxis &#252;berpr&#252;ft werden. &#0187;Derzeit gebe es noch keine Alternative zur hoch-aktiven antiretroviralen Therapie (HAART), die gegenw&#228;rtig sehr erfolgreich zur Behandlung der AIDS-Erkrankung eingesetzt wird. &#0187;Sollte sich der antiretrovirale Effekt von OGT in klinischen Studien best&#228;tigen, so k&#246;nnte eine stoffwechselbezogene Therapie jedoch eine wirksame Unterst&#252;tzung zur HAART darstellen&#0171;, ist Prof. St&#252;rzl &#252;berzeugt.</p></blockquote>
<p><strong>Weitere Informationen f&#252;r die Medien:</strong></p>
<p>Prof. Dr. Michael St&#252;rzl<br />
09131/85-36331<br />
michael.stuerzl@uk-erlangen.de </p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Risiko f&#252;r AIDS steckt in den Genen</title>
		<link>http://www.dzkfblog.de/2009/01/31/risiko-fuer-aids-steckt-in-den-genen/</link>
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		<pubDate>Sat, 31 Jan 2009 11:23:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>François G.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kurznachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Aids]]></category>
		<category><![CDATA[HIV]]></category>
		<category><![CDATA[Toll-like Rezeptor]]></category>

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		<description><![CDATA[<h4>Toll-Like Rezeptoren haben Einfluss auf Verlauf einer HIV-Infektion</h4>
<div class="imageframe alignleft" style="width:255px;"><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2009/01/charite-logo.jpg" rel="lightbox[pics1236]" title="Logo Charite"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2009/01/charite-logo.jpg" alt="Logo Charite" width="255" height="90" class="attachment wp-att-1237" /></a><div class="imagecaption">Logo Charite</div></div><strong>Wie ein Mensch</strong> auf eine Infektion mit dem <em>HI-Virus</em> reagiert, ist bereits <strong>in seinen Genen festgelegt</strong>. Das berichten die Wissenschaftler um Dr. Djin-Ye Oh und Prof. Ralf Schumann vom Institut f&#252;r Mikrobiologie der Charité - Universit&#228;tsmedizin Berlin, gemeinsam mit den Forschern um Dr. Osamah Hamouda vom Robert-Koch-Institut in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift<em> AIDS</em>.*

<strong>Eine entscheidende Rolle</strong> kommt dabei den so genannten <em>Toll-like Rezeptoren</em> zu. Sie sind f&#252;r das Erkennen und die Abwehr von Bakterien und Viren im K&#246;rper zust&#228;ndig. Das HI-Virus aktiviert diese Rezeptoren, welche als Reaktion verschiedene interzellul&#228;re Botenstoffe freisetzen. Manche dieser Stoffe bek&#228;mpfen das Virus. Andere tragen jedoch auch zu dessen Verbreitung im K&#246;rper bei. 

<strong>Die Studie zeigt</strong>, dass eine bestimmte <em>Mutation</em> des <strong>Toll-like Rezeptors 7</strong> die Freisetzung der Botenstoffe entscheidend beeinflusst. Der Stoff <em>Interferon Alpha</em> ist f&#252;r die Bek&#228;mpfung der Viren zust&#228;ndig und wird...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Toll-Like Rezeptoren haben Einfluss auf Verlauf einer HIV-Infektion</h4>
<div class="imageframe alignleft" style="width:255px;"><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2009/01/charite-logo.jpg" rel="lightbox[pics1236]" title="Logo Charite"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2009/01/charite-logo.jpg" alt="Logo Charite" width="255" height="90" class="attachment wp-att-1237" /></a>
<div class="imagecaption">Logo Charite</div>
</div>
<p><strong>Wie ein Mensch</strong> auf eine Infektion mit dem <em>HI-Virus</em> reagiert, ist bereits <strong>in seinen Genen festgelegt</strong>. Das berichten die Wissenschaftler um Dr. Djin-Ye Oh und Prof. Ralf Schumann vom Institut f&#252;r Mikrobiologie der Charité &#8211; Universit&#228;tsmedizin Berlin, gemeinsam mit den Forschern um Dr. Osamah Hamouda vom Robert-Koch-Institut in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift<em> AIDS</em>.*</p>
<p><strong>Eine entscheidende Rolle</strong> kommt dabei den so genannten <em>Toll-like Rezeptoren</em> zu. Sie sind f&#252;r das Erkennen und die Abwehr von Bakterien und Viren im K&#246;rper zust&#228;ndig. Das HI-Virus aktiviert diese Rezeptoren, welche als Reaktion verschiedene interzellul&#228;re Botenstoffe freisetzen. Manche dieser Stoffe bek&#228;mpfen das Virus. Andere tragen jedoch auch zu dessen Verbreitung im K&#246;rper bei. </p>
<p><strong>Die Studie zeigt</strong>, dass eine bestimmte <em>Mutation</em> des <strong>Toll-like Rezeptors 7</strong> die Freisetzung der Botenstoffe entscheidend beeinflusst. Der Stoff <em>Interferon Alpha</em> ist f&#252;r die Bek&#228;mpfung der Viren zust&#228;ndig und wird bei Vorliegen dieser Mutation in deutlich geringerem Ma&#223;e freigesetzt, die Aussch&#252;ttung der anderen Botenstoffe bleibt gleich.<br />
<strong>Die Folge:</strong><br />
<strong>Die HIV-Infektion kann</strong> sich auf Grund der verringerten Interferonfreisetzung schneller ausbreiten und die <strong>Krankheit erreicht wesentlich fr&#252;her das Endstadium</strong>.</p>
<p><strong>Die Wissenschaftler haben</strong> in Zusammenarbeit mit einer gro&#223;en Berliner HIV- Schwerpunktpraxis insgesamt <strong>1279 Studienteilnehmer</strong> untersucht, 734 davon waren HIV-positiv. <strong>Ein Viertel aller Probanden</strong> wies die spezielle Mutation des Toll-like Rezeptors 7 auf. Diejenigen, die das Virus in sich trugen und die Mutation aufwiesen, hatten einen deutlich beschleunigten Krankheitsverlauf und eine h&#246;here Viruslast. Es ist bereits l&#228;nger bekannt, dass die HIV-Infektion bei M&#228;nnern und Frauen unterschiedlich verl&#228;uft. Da das Gen des hier beschriebenen Rezeptors auf dem X-Chromosom liegt, von dem M&#228;nner nur eines und Frauen zwei haben, k&#246;nnten die Ergebnisse wichtig f&#252;r die weitere Erforschung dieses Ph&#228;nomens sein. </p>
<p><strong>Auff&#228;llig ist</strong>, dass in der Studie 44,4 Prozent der HIV-positiven, jedoch nur 17,9 Prozent der HIV-negativen Frauen das ver&#228;nderte Gen in sich trugen. Das k&#246;nnte bedeuten, dass die Tr&#228;ger der Mutation empf&#228;nglicher f&#252;r die Infektion sind. Um dieses Ergebnis zu best&#228;tigen, m&#252;ssen jedoch noch weitere Studien durchgef&#252;hrt werden.</p>
<p><strong>Dass Toll-like Rezeptoren</strong> bei anderen Infektionskrankheiten die Immunreaktion und den Verlauf der Erkrankung stark beeinflussen, ist bereits seit l&#228;ngerem auch durch Arbeiten dieser Charité-Arbeitsgruppe bekannt. So wei&#223; man, dass zum Beispiel bei <em>Hepatitis C</em> oder <em>Tuberkulose</em> genetische Variationen dieses oder des eng verwandten Toll-like Rezeptors 8 entscheidend f&#252;r die Erkrankungsh&#228;ufigkeit und den klinischen Verlauf sind. </p>
<blockquote><p>Die neuen Ergebnisse er&#246;ffnen jetzt neue Perspektiven f&#252;r HIV-Patienten: &#0187;Mit diesen Erkenntnissen k&#246;nnen Risikopatienten rechtzeitig erkannt und eventuell effektiver behandelt werden&#0171;, erl&#228;utert Prof. Schumann. &#0187;M&#246;glicherweise k&#246;nnen die Toll-Like Rezeptoren auch potentieller Angriffspunkt f&#252;r eine Impfung gegen das HI-Virus sein.&#0171;</p></blockquote>
<p>*<em>Djin-Ye Oh; Konstantin Baumann; Osamah Hamouda; Jana K Eckert; Konrad Neumann; Claudia K&#252;cherer; Barbara Bartmeyer; Gabriele Poggensee; Nari Oh; Axel Pruss; Heiko Jessen; Ralf R Schumann: &#0187;A frequent functional toll-like receptor 7 polymorphism is associated with accelerated HIV-1 disease progression.&#0171; in: AIDS, January 2009, Vol. 23, Issue 3, 297-307.</em></p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Stammzellen vs. HI-Virus</title>
		<link>http://www.dzkfblog.de/2008/11/14/stammzellen-vs-hi-virus/</link>
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		<pubDate>Fri, 14 Nov 2008 17:35:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>François G.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Indikation/Therapie]]></category>
		<category><![CDATA[Aids]]></category>
		<category><![CDATA[CCR5]]></category>
		<category><![CDATA[Delta32]]></category>
		<category><![CDATA[HIV]]></category>
		<category><![CDATA[Knochenmark]]></category>
		<category><![CDATA[Stammzellen]]></category>

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		<description><![CDATA[<h4>Patient besiegt HI-Virus dank Knochenmarkspende
Seltene Genmutation des Spenders l&#228;sst Infektion verschwinden</h4>

<em>Die Medien national wie international haben die Meldung der Charité nach einer Pressekonferenz in Berlin schon mehr oder weniger gro&#223; aufgemacht. Die Fakten sind folgende:</em>

<strong>Wissenschaftler der Charité</strong> – Universit&#228;tsmedizin Berlin haben mit einer gezielten Transplantation von mutierten Stammzellen die HIV-Infektion eines Patienten erfolgreich bek&#228;mpft. Der HIV-positive Mann war an Leuk&#228;mie erkrankt und hatte sich vor drei Jahren in die Behandlung des Teams um Prof. Eckhard Thiel, Direktor der Medizinischen Klinik mit Schwerpunkt H&#228;matologie und Onkologie, begeben. Die Stammzellen des Patienten wiesen eine spezielle HLA-Konstellation auf, die in der Bev&#246;lkerung relativ h&#228;ufig ist. Sie kommt unter wei&#223;en Amerikanern und Europ&#228;ern bei einem von tausend Menschen vor. Der Spenderpool war also verh&#228;ltnism&#228;&#223;ig gro&#223;. Die Mediziner suchten gezielt einen Spender aus, der die Mutation Delta 32 auf dem Rezeptor CCR5 aufwies. Diese Genmutation ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Patient besiegt HI-Virus dank Knochenmarkspende<br />
Seltene Genmutation des Spenders l&#228;sst Infektion verschwinden</h4>
<p><em>Die Medien national wie international haben die Meldung der Charité nach einer Pressekonferenz in Berlin schon mehr oder weniger gro&#223; aufgemacht. Die Fakten sind folgende:</em></p>
<p><strong>Wissenschaftler der Charité</strong> – Universit&#228;tsmedizin Berlin haben mit einer gezielten Transplantation von mutierten Stammzellen die HIV-Infektion eines Patienten erfolgreich bek&#228;mpft. Der HIV-positive Mann war an Leuk&#228;mie erkrankt und hatte sich vor drei Jahren in die Behandlung des Teams um Prof. Eckhard Thiel, Direktor der Medizinischen Klinik mit Schwerpunkt H&#228;matologie und Onkologie, begeben. Die Stammzellen des Patienten wiesen eine spezielle HLA-Konstellation auf, die in der Bev&#246;lkerung relativ h&#228;ufig ist. Sie kommt unter wei&#223;en Amerikanern und Europ&#228;ern bei einem von tausend Menschen vor. Der Spenderpool war also verh&#228;ltnism&#228;&#223;ig gro&#223;. Die Mediziner suchten gezielt einen Spender aus, der die Mutation Delta 32 auf dem Rezeptor CCR5 aufwies. Diese Genmutation tritt bei etwa einem bis drei Prozent der europ&#228;ischen Bev&#246;lkerung auf. Wenige Jahre vorher hatten Forscher festgestellt, dass Personen, die diese Mutation von beiden Eltern vererbt bekommen haben, zuverl&#228;ssig gegen eine &#220;bertragung des HI-Virus gesch&#252;tzt sind.</p>
<blockquote><p><strong>Tats&#228;chlich fand sich</strong> unter den 60 in Frage kommenden Knochenmarksspendern eine Person mit dieser Mutation. &#0187;Diesen Spender haben wir mit der Hoffnung ausgew&#228;hlt, dass nach der Transplantation seiner Stammzellen auch die HIV-Infektion des Patienten verschwinden k&#246;nnte&#0171;, berichtet Dr. Gero H&#252;tter, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Team von Prof. Thiel. Damit das HI-Virus in die Zellen eines infizierten Patienten gelangen kann, bindet es sich mit dem Rezeptor CCR5. Die Mutation Delta 32 sorgt daf&#252;r, dass kein Rezeptor auf der Zelloberfl&#228;che vorhanden ist, so dass das HI-Virus nicht in die Zelle gelangen kann.</p></blockquote>
<p><strong>Bei dem heute 42 Jahre alten Amerikaner</strong>, der in Berlin lebt, war das HI-Virus bereits vor mehr als zehn Jahren festgestellt worden. AIDS war zum Zeitpunkt seiner Behandlung in der Charité – Universit&#228;tsmedizin Berlin noch nicht ausgebrochen, die Leuk&#228;mie-Erkrankung war keine direkte Folge der HIV-Infektion. Nach der Knochenmarkstransplantation wurde die medikament&#246;se Behandlung des Patienten zun&#228;chst eingestellt, da die Mediziner bef&#252;rchteten, sie k&#246;nnte zu einer Absto&#223;ungsreaktion des gespendeten Knochenmarks f&#252;hren. Dennoch wurde der Patient st&#228;ndig beobachtet, um bei einem erneuten Auftreten des Virus sofort wieder mit der Behandlung zu beginnen. Normalerweise f&#252;hrt die Absetzung der Medikamente innerhalb weniger Wochen zum Ausbruch von AIDS. Bis heute, mehr als 20 Monate nach der erfolgreichen Transplantation, ist kein HIV beim Patienten nachweisbar.</p>
<blockquote><p>&#0187;Dies ist ein interessanter Fall f&#252;r die Forschung&#0171;, erkl&#228;rt Prof. Rudolf Tauber, Prodekan f&#252;r Forschung der Charité. &#0187;Wer jetzt jedoch Millionen von HIV-Infizierten Hoffnung auf Heilung verspricht, handelt unseri&#246;s.&#0171; Dieser Einzellfall unterstreicht jedoch die Schl&#252;sselrolle des Gens CCR5 in der &#220;bertragung und Erkrankungsentwicklung von HIV“, so Prof. Thiel. Medikamente mittels CCR5 sind bereits zugelassen und werden weiter erprobt.</p></blockquote>
<p><strong>Kontakt:</strong><br />
Prof. Eckhard Thiel<br />
Medizinische Klinik mit Schwerpunkt<br />
H&#228;matologie und Onkologie<br />
Charité Campus Benjamin Franklin</p>]]></content:encoded>
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		<title>Preisverleihung Bundeswettbewerb Aidspr&#228;vention II</title>
		<link>http://www.dzkfblog.de/2008/10/28/preisverleihung-bundeswettbewerb-aidspraevention-ii/</link>
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		<pubDate>Tue, 28 Oct 2008 17:29:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>François G.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheitspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Aids]]></category>
		<category><![CDATA[Bundeswettbewerb]]></category>
		<category><![CDATA[Wege]]></category>

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		<description><![CDATA[<h3>"Neue Wege sehen – neue Wege gehen!"</h3>
<div class="imageframe alignleft" style="width:257px;"><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2008/10/aids_und_art-800.jpg" rel="lightbox[pics951]" title="Teamfoto des Projektes &#34;Aids &#038; Art&#34; Projekttr&#228;ger: Arbeitskreis Sexualp&#228;dagogik Wuppertal"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2008/10/aids_und_art-255.jpg" alt="Teamfoto des Projektes &#34;Aids &#038; Art&#34; Projekttr&#228;ger: Arbeitskreis Sexualp&#228;dagogik Wuppertal" width="255" class="attachment wp-att-955" /></a><div class="imagecaption">Teamfoto des Projektes &#34;Aids &#038; Art&#34; Projekttr&#228;ger: Arbeitskreis Sexualp&#228;dagogik Wuppertal"</div></div><strong>&#220;ber 100 Projekte</strong> haben sich an dem erstmals ausgeschriebenen Bundeswettbewerb Aidspr&#228;vention beteiligt, den die Bundeszentrale f&#252;r gesundheitliche Aufkl&#228;rung gemeinsam mit dem Verband der Privaten Krankenversicherung e.V. und dem Bundesministerium f&#252;r Gesundheit ausgeschrieben hatte. 

<strong>Wie schon berichtet,</strong> wurden aus 100 eingereichten Projekten durch die Fachjury 13 nominiert und nun sieben Preistr&#228;gerinnen und Preistr&#228;ger ermittelt. Sie erhalten f&#252;r die zuk&#252;nftige Projektentwicklung Preisgelder in H&#246;he von 1.000 bis 10.000 Euro.

Die heute in Berlin ausgezeichneten Preistr&#228;ger sind:
...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>&#0187;Neue Wege sehen – neue Wege gehen!&#0171;</h3>
<div class="imageframe alignleft" style="width:320px;"><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2008/10/aids_und_art-800.jpg" rel="lightbox[pics951]" title="Teamfoto des Projektes &quot;Aids &#038; Art&quot; Projekttr&#228;ger: Arbeitskreis Sexualp&#228;dagogik Wuppertal"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2008/10/aids_und_art-800.thumbnail.jpg" alt="Teamfoto des Projektes &quot;Aids &#038; Art&quot; Projekttr&#228;ger: Arbeitskreis Sexualp&#228;dagogik Wuppertal" width="320" height="183" class="attachment wp-att-955" /></a>
<div class="imagecaption">Teamfoto des Projektes &quot;Aids &#038; Art&quot; Projekttr&#228;ger: Arbeitskreis Sexualp&#228;dagogik Wuppertal&#0171;</div>
</div>
<p><strong>&#220;ber 100 Projekte</strong> haben sich an dem erstmals ausgeschriebenen Bundeswettbewerb Aidspr&#228;vention beteiligt, den die Bundeszentrale f&#252;r gesundheitliche Aufkl&#228;rung gemeinsam mit dem Verband der Privaten Krankenversicherung e.V. und dem Bundesministerium f&#252;r Gesundheit ausgeschrieben hatte. </p>
<p><strong>Wie schon berichtet,</strong> wurden aus 100 eingereichten Projekten durch die Fachjury 13 nominiert und nun sieben Preistr&#228;gerinnen und Preistr&#228;ger ermittelt. Sie erhalten f&#252;r die zuk&#252;nftige Projektentwicklung Preisgelder in H&#246;he von 1.000 bis 10.000 Euro.</p>
<p>Die heute in Berlin ausgezeichneten Preistr&#228;ger sind:</p>
<ul>
<li>Herzenslust, Beratung und Test (AIDS-Hilfe NRW e.V.)<br />
Preisgeld: 10.000,00 Euro</li>
<li>Sastimos (Gesundheit auf Romanes); SUB/WAY Berlin e.V.<br />
 Preisgeld: 7.500,00 Euro</li>
<li>Afrika Projekt &#8211; HIV Pr&#228;vention f&#252;r Menschen aus Afrika (Gesundheitsamt Bremen)<br />
 Preisgeld: 5.000,00 Euro</li>
<li>www.sexrisiko.de; Check Up (AIDS-Hilfe K&#246;ln e.V.) und Checkpoint (Schwips e.V.)<br />
Preisgeld: 4.500,00 Euro</li>
<li>Aids &#038; Art (AWO Kreisverband Wuppertal e.V.)<br />
Preisgeld: 3.000,00 Euro</li>
<li>Dr. Make Love (Amt f&#252;r Soziale Arbeit, Abteilung Jugendarbeit der Stadt Wiesbaden)<br />
Sonderpreis: 1.000,00 Euro</li>
<li>Gib Acht im Verkehr (Polizeidirektion K&#252;nzelsau)<br />
Sonderpreis: 1.000,00 Euro</li>
</ul>
<blockquote><p><strong>Anl&#228;sslich der heutigen Preisverleihung erkl&#228;rt Ulla Schmidt</strong>, Bundesministerin f&#252;r Gesundheit: &#0187;Mich haben an den pr&#228;mierten Projekten Ideenreichtum, Kompetenz und das gro&#223;e Engagement beeindruckt. Mir kommt es darauf an, dass Menschen, die etwa aufgrund sprachlicher Barrieren bisher kaum Zugang zu Informationen &#252;ber Schutz vor Aids und anderen sexuell &#252;bertragbaren Krankheiten hatten, so angesprochen werden, dass sie die Botschaften annehmen und umsetzen k&#246;nnen. Das ist das Konzept dieses Wettbewerbs, und es ist aufgegangen. Das Wissen um die Gefahren von HIV und Aids muss immer wieder aufs Neue geweckt und gest&#228;rkt werden.&#0171;</p>
<p><strong>Dr. Volker Leienbach</strong>, Direktor des Verbandes der privaten Krankenversicherung e.V., betont: &#0187;Seit dem Jahr 2005 unterst&#252;tzen die privaten Krankenversicherungen die Bundeszentrale f&#252;r gesundheitliche Aufkl&#228;rung j&#228;hrlich mit 3,4 Millionen Euro. Im Zuge unserer intensiven und produktiven Zusammenarbeit entstand die gemeinsame &#220;berlegung, einen Wettbewerb durchzuf&#252;hren, der nach neuen und zukunftsweisenden Konzepten f&#252;r die AIDS-Pr&#228;vention sucht. Wir freuen uns, dass wir nun diejenigen mit einem Preisgeld unterst&#252;tzen k&#246;nnen, die sich t&#228;glich mit kleinen Mitteln aber gro&#223;en Ideen in die Pr&#228;ventionsarbeit einbringen. Das Engagement dieser Menschen gegen HIV und AIDS hat immer auch eine wichtige gesamtgesellschaftliche Funktion: Ihre Arbeit f&#246;rdert in Deutschland eine Kultur, die von Toleranz, gegenseitigem Respekt und Akzeptanz gepr&#228;gt ist.&#0171;</p>
<p><strong>Prof. Dr. Elisabeth Pott</strong>, Direktorin der Bundeszentrale f&#252;r gesundheitliche Aufkl&#228;rung, freut sich, dass der Bundeswettbewerb Aidspr&#228;vention schon bei der ersten Durchf&#252;hrung auf so viel Resonanz gesto&#223;en ist. &#0187;Die &#252;ber die Ma&#223;en hohe Beachtung, die der Bundeswettbewerb schon bei der ersten Ausrichtung in diesem Jahr gefunden hat zeigt, dass gerade die Aidspr&#228;vention vor Ort innovative, wirkungsvolle Konzepte entwickelt und h&#228;ufig zusammen mit riskierten Gruppen umsetzt. Die wirklich vorbildlichen pr&#228;mierten Projekte machen deutlich, dass die Projekttr&#228;ger sich nicht nur auf Bew&#228;hrtes st&#252;tzen, sondern in hohem Ma&#223;e neue Herausforderungen erkennen und aufgreifen. Durch den Bundeswettbewerb Aidspr&#228;vention werden so notwendige Impulse gegeben und die ausgezeichneten Projekte bekannt gemacht und wirkungsvoll unterst&#252;tzt.&#0171;
</p></blockquote>
<p><strong>Die pr&#228;mierten Projekte</strong> zeichnen sich durch innovative und nachhaltige Strategien aus und richten sich vor allem an Menschen mit Migrationshintergrund und in schwierigen Lebenslagen. Die Innovationsf&#228;higkeit der Preistr&#228;ger zeigt das Aufgreifen neuer und zielgruppenspezifischer Themen, wie zum Beispiel der Schutz vor anderen sexuell &#252;bertragbaren Krankheiten, Beratung und Test in ungew&#246;hnlichen Zusammenh&#228;ngen sowie die Diskussion anderer Schutzm&#246;glichkeiten als Kondome. Nicht zuletzt zeigt auch die Entwicklung bisher ungewohnter Kooperationen, dass die Pr&#228;vention vor Ort neue Impulse bekommt, zum Beispiel durch die Vermittlung von „Verkehrssicherheit“ f&#252;r Jugendliche und junge Erwachsene von ganz unerwarteter Seite.</p>
<p><strong>Weitere f&#252;nf Projekte</strong>, die zu den insgesamt 13 Nominierten geh&#246;ren, erhalten als besondere W&#252;rdigung Urkunden, die das gro&#223;e Engagement und innovative Potential der Preistr&#228;ger beleuchten. </p>
<p>Fotos der Preistr&#228;ger(teams) finden sich bei der <a href="http://www.bzga.de/pressemotive">BZGA</a> im Pressedownloadbereich. Mehr Info &#252;ber die Projekte der Preistr&#228;ger und Nominierten gibt es bei <a href="http://www.gib-aids-keine-chance.de/aktionen/bundeswettbewerb/gewinner-nominierte/index.php">gib-aids-keine-chance.de</a>.</p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Preisverleihung Bundeswettbewerb Aidspr&#228;vention I</title>
		<link>http://www.dzkfblog.de/2008/10/01/preisverleihung-bundeswettbewerb-aidspraevention/</link>
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		<pubDate>Wed, 01 Oct 2008 16:19:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>François G.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kurznachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Aids]]></category>
		<category><![CDATA[Bundeswettbewerb]]></category>
		<category><![CDATA[Wege]]></category>

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		<description><![CDATA[<h3>"Neue Wege sehen – neue Wege gehen!"</h3>
<div class="imageframe alignleft" style="width:255px;"><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2008/10/aidspraev-255.gif" rel="lightbox[pics914]" title="Bundeswettbewerb Aidspr&#228;vention"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2008/10/aidspraev-255.gif" alt="Bundeswettbewerb Aidspr&#228;vention" width="255" height="140" class="attachment wp-att-915" /></a><div class="imagecaption">Bundeswettbewerb Aidspr&#228;vention</div></div><strong>&#220;ber 100 Projekte</strong> haben sich an dem erstmals ausgeschriebenen Bundeswettbewerb Aidspr&#228;vention beteiligt, den die Bundeszentrale f&#252;r gesundheitliche Aufkl&#228;rung gemeinsam mit dem Verband der Privaten Krankenversicherung e.V. und dem Bundesministerium f&#252;r Gesundheit ausgeschrieben hatte. 

<strong>Unter dem Motto "Neue Wege sehen – neue Wege gehen!"</strong> sucht der Wettbewerb lokale Projekte, die Aids &#252;ber soziale und ethnische Grenzen hinweg zum Thema machen, damit gef&#228;hrdete Menschen ins Gespr&#228;ch kommen und richtig handeln. Ziel des neuen Wettbewerbs ist es, Pr&#228;ventionsprojekte bekannt zu machen und zu f&#246;rdern, die neue Zugangswege zu Menschen aufzeigen, die bisher nur schwer von der Pr&#228;vention erreicht werden...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>&#0187;Neue Wege sehen – neue Wege gehen!&#0171;</h3>
<div class="imageframe alignleft" style="width:255px;"><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2008/10/aidspraev-255.gif" rel="lightbox[pics914]" title="Bundeswettbewerb Aidspr&#228;vention"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2008/10/aidspraev-255.gif" alt="Bundeswettbewerb Aidspr&#228;vention" width="255" height="140" class="attachment wp-att-915" /></a>
<div class="imagecaption">Bundeswettbewerb Aidspr&#228;vention</div>
</div>
<p><strong>&#220;ber 100 Projekte</strong> haben sich an dem erstmals ausgeschriebenen Bundeswettbewerb Aidspr&#228;vention beteiligt, den die Bundeszentrale f&#252;r gesundheitliche Aufkl&#228;rung gemeinsam mit dem Verband der Privaten Krankenversicherung e.V. und dem Bundesministerium f&#252;r Gesundheit ausgeschrieben hatte. </p>
<p><strong>Unter dem Motto &#0187;Neue Wege sehen – neue Wege gehen!&#0171;</strong> sucht der Wettbewerb lokale Projekte, die Aids &#252;ber soziale und ethnische Grenzen hinweg zum Thema machen, damit gef&#228;hrdete Menschen ins Gespr&#228;ch kommen und richtig handeln. Ziel des neuen Wettbewerbs ist es, Pr&#228;ventionsprojekte bekannt zu machen und zu f&#246;rdern, die neue Zugangswege zu Menschen aufzeigen, die bisher nur schwer von der Pr&#228;vention erreicht werden konnten. Im Fokus stehen hierbei Projekte die helfen, sprachliche und kulturelle Barrieren in der Pr&#228;vention zu &#252;berwinden. </p>
<p><strong>Die Fachjury hat in diesem Jahr 13 Projekte</strong> nominiert und sieben Preistr&#228;gerinnen und Preistr&#228;ger ermittelt. Die Gewinner erhalten ein Preisgeld zwischen 1.000 und maximal 10.000 Euro. Allen pr&#228;mierten Projekten ist es besonders gelungen, mit ihrer Aidspr&#228;vention Menschen in schwierigen Lebenslagen oder mit Migrationshintergrund zu erreichen. </p>
<p><strong>Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt</strong>, Dr. Volker Leienbach, Direktor des Verbandes der privaten Krankenversicherung e.V. und Prof. Dr. Elisabeth Pott, Direktorin der Bundeszentrale f&#252;r gesundheitliche Aufkl&#228;rung, nehmen die Preisverleihung vor, die von TV-Journalistin Astrid Frohloff moderiert wird. </p>
<p><strong>Termin f&#252;r Journalisten:</strong> Dienstag, 28. Oktober 2008<br />
<strong>Beginn:</strong> 10.45 Uhr Fototermin der Nominierten mit Gesundheitsministerin Ulla Schmidt, danach Preisverleihung<br />
<strong>Ort:</strong> Bundesministerium f&#252;r Gesundheit, Friedrichstra&#223;e 108, Berlin</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>AIDS &#8211; Traditionelle afrikanische Medizin</title>
		<link>http://www.dzkfblog.de/2008/07/24/aids-traditionelle-afrikanische-medizin/</link>
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		<pubDate>Thu, 24 Jul 2008 19:58:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>François G.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kurznachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Aids]]></category>
		<category><![CDATA[HIV]]></category>
		<category><![CDATA[olacaceae]]></category>
		<category><![CDATA[Ximenia-americana]]></category>

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		<description><![CDATA[
Ximenia americana

Sind Extrakte von Ximenia americana wirksam bei HIV?
fzm &#8211; &#220;ber 33 Millionen Menschen sind derzeit mit dem HI-Virus infiziert. Allein in Afrika sind mittlerweile rund 25 Millionen HIV-positiv. Doch gerade auf dem afrikanischen Kontinent gibt eine Pflanze Hoffnung auf einen m&#246;glichen Heilungserfolg: Ximenia americana – im deutschsprachigen Raum als Sauerpflaume, im englischen als Affenpflaume [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="imageframe imgalignleft" style="width:255px;"><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2008/07/olacaceae640.jpg" rel="lightbox[pics505]" title="Ximenia americana"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2008/07/olacaceae640.thumbnail.jpg" width="255" height="191" alt="Ximenia americana" /></a>
<div class="imagecaption">Ximenia americana</div>
</div>
<h4>Sind Extrakte von Ximenia americana wirksam bei HIV?</h4>
<p><em>fzm</em> &#8211; <strong>&#220;ber 33 Millionen Menschen sind derzeit mit dem HI-Virus infiziert. Allein in Afrika sind mittlerweile rund 25 Millionen HIV-positiv. Doch gerade auf dem afrikanischen Kontinent gibt eine Pflanze Hoffnung auf einen m&#246;glichen Heilungserfolg: Ximenia americana – im deutschsprachigen Raum als Sauerpflaume, im englischen als Affenpflaume bekannt – habe in Studien eine hemmende Wirkung auf das Humane Immundefizienz-Virus gezeigt, erl&#228;utert Ute W&#246;lfle in der j&#252;ngsten Ausgabe der &#0187;Zeitschrift f&#252;r Phytotherapie&#0171; (Hippokrates Verlag, Stuttgart. 2008).</strong></p>
<p><strong>Ein Extrakt, der aus der Rinde</strong> des kleinen dornigen, in fast ganz Afrika vorkommenden Baumes gewonnen wird, wurde laut W&#246;lfle &#0187;auf seine Aktivit&#228;t gegen HIV-Typ 1 und -2&#8243; untersucht. Dabei habe sich gezeigt, dass die f&#252;r die Immunschw&#228;che verantwortlichen Viren in ihrem Wachstum gehemmt worden seien. Eine Hypothese besage, dass Inhaltsstoffe von Ximenia americana die Struktur des f&#252;r die Immunsch&#228;digung verantwortlichen Proteins ver&#228;ndere. Somit w&#252;rden auch die f&#252;r den Schutz des Immunsystems so wichtigen T-Helferzellen gesch&#252;tzt, die normalerweise w&#228;hrend des Krankheitsverlaufs einer HIV-Infektion kontinuierlich zerst&#246;rt w&#252;rden.</p>
<blockquote><p>&#0187;<strong>Die Substanzen, die f&#252;r den antiviralen Effekt verantwortlich sind</strong>, m&#252;ssen jedoch noch identifiziert werden, um so den Wirkungsmechanismus genau aufkl&#228;ren zu k&#246;nnen&#0171;, betont die Medizinerin vom Kompetenzzentrum skintegral der Universit&#228;ts-Hautklinik Freiburg. In der traditionellen afrikanischen Medizin sei der bis zu sechs Meter hoch werdende Pflaumenbaum <strong>wegen seiner Viren und Bakterien zerst&#246;renden Wirkung</strong> schon seit l&#228;ngerer Zeit bekannt, so die Autorin.<br />
<strong>Medizinm&#228;nner nutzten beispielsweise pulverisierte Baumrinde, Bl&#228;tter und Wurzeln als Heilmittel bei Lepra, Fieber, Kopfschmerzen und Geschw&#252;ren.</strong></p></blockquote>
<p><em>U. W&#246;lfle:<br />
Ximena americana<br />
Zeitschrift f&#252;r Phytotherapie 2008; 29 (3): S. 150-153</em></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Nur ein Nadelstich&#8230;?!</title>
		<link>http://www.dzkfblog.de/2008/07/18/nur-ein-nadelstich/</link>
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		<pubDate>Fri, 18 Jul 2008 13:42:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>François G.</dc:creator>
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		<category><![CDATA[HIV]]></category>
		<category><![CDATA[Nadelstich]]></category>
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		<description><![CDATA[<div class="imageframe imgalignleft" style="width:280px;"><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2008/07/blood.jpg" rel="lightbox[pics500]" title="Blutentnahme (© dioxin &#124; photocase.de)"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2008/07/blood-320.thumbnail.jpg" width="280" height="280" alt="Blutentnahme" /></a><div class="imagecaption">Blutentnahme (© dioxin &#124; photocase.de)</div></div><strong>HIV-Test nach Nadelstichverletzung medizinischen Personals</strong>
<strong>fzm</strong> - Wer sich bei der Blutentnahme versehentlich in den Finger sticht, hat ein Recht zu erfahren, ob der Patient mit dem Immunschw&#228;chevirus HIV oder anderen Krankheitserregern infiziert ist. Diese Ansicht vertritt ein Team von Medizinern und einem Juristen in der Fachzeitschrift "DMW Deutsche Medizinische Wochenschrift" (Georg Thieme Verlag, Stuttgart. 2008). Sie begr&#252;nden dies mit einem "rechtfertigenden Notstand", um Mediziner, Schwestern oder Pfleger vor gesundheitlichen Sch&#228;den zu bewahren.

<strong>In Deutschland kommt</strong> es jedes Jahr zu sch&#228;tzungsweise 500 000 Nadelstichverletzungen, bei denen prinzipiell Viren &#252;bertragen werden k&#246;nnen. Denn jeder Mikroliter Blut kann bis zu einer Million Hepatitis B-Viren, 100 000 Hepatitis C-Viren und 10 000 HI-Viren enthalten, erl&#228;utert der Virusexperte Professor Holger Rabenau von der Universit&#228;t Frankfurt. Gl&#252;cklicherweise kommt es nur selten zu einer &#220;bertragung von HIV. Der Virologe sch&#228;tzt die Wahrscheinlichkeit auf drei von 1000 F&#228;llen, wenn der Patient infiziert ist. Bei der Hepatitis C (drei Prozent) und Hepatitis B (30 bis 100 Prozent) ist das Risiko wesentlich gr&#246;&#223;er.

<strong>Eine Ansteckung mit HIV</strong> kann jedoch durch die vor&#252;bergehende Einnahme von Medikamenten vermieden werden. Diese postexpositionelle Prophylaxe (PEP) sollte bereits...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="imageframe imgalignleft" style="width:280px;"><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2008/07/blood.jpg" rel="lightbox[pics500]" title="Blutentnahme (© dioxin | photocase.de)"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2008/07/blood-320.thumbnail.jpg" width="280" height="280" alt="Blutentnahme" /></a>
<div class="imagecaption">Blutentnahme (© dioxin | photocase.de)</div>
</div>
<p><strong>HIV-Test nach Nadelstichverletzung medizinischen Personals</strong><br />
<strong>fzm</strong> &#8211; Wer sich bei der Blutentnahme versehentlich in den Finger sticht, hat ein Recht zu erfahren, ob der Patient mit dem Immunschw&#228;chevirus HIV oder anderen Krankheitserregern infiziert ist. Diese Ansicht vertritt ein Team von Medizinern und einem Juristen in der Fachzeitschrift &#0187;DMW Deutsche Medizinische Wochenschrift&#0171; (Georg Thieme Verlag, Stuttgart. 2008). Sie begr&#252;nden dies mit einem &#0187;rechtfertigenden Notstand&#0171;, um Mediziner, Schwestern oder Pfleger vor gesundheitlichen Sch&#228;den zu bewahren.</p>
<p><strong>In Deutschland kommt</strong> es jedes Jahr zu sch&#228;tzungsweise 500 000 Nadelstichverletzungen, bei denen prinzipiell Viren &#252;bertragen werden k&#246;nnen. Denn jeder Mikroliter Blut kann bis zu einer Million Hepatitis B-Viren, 100 000 Hepatitis C-Viren und 10 000 HI-Viren enthalten, erl&#228;utert der Virusexperte Professor Holger Rabenau von der Universit&#228;t Frankfurt. Gl&#252;cklicherweise kommt es nur selten zu einer &#220;bertragung von HIV. Der Virologe sch&#228;tzt die Wahrscheinlichkeit auf drei von 1000 F&#228;llen, wenn der Patient infiziert ist. Bei der Hepatitis C (drei Prozent) und Hepatitis B (30 bis 100 Prozent) ist das Risiko wesentlich gr&#246;&#223;er.</p>
<blockquote><p><strong>Eine Ansteckung mit HIV</strong> kann jedoch durch die vor&#252;bergehende Einnahme von Medikamenten vermieden werden. Diese postexpositionelle Prophylaxe (PEP) sollte bereits in der ersten Stunde nach der Nadelstichverletzung begonnen werden, fordert die Arbeitsmedizinerin Dr. Sabine Wicker von der Universit&#228;t Frankfurt. Wie der Virologe Rabenau vertritt sie die Ansicht, dass der Patient den Arzt im Fall der Verletzung dar&#252;ber informieren muss, ob er HIV-infiziert ist, und dass dazu eine Blutuntersuchung des Patienten eingefordert werden darf. Dr. Wicker weist hier auch auf die psychischen und arbeitsmedizinischen Folgen einer HIV-Infektion durch eine Nadelstichverletzung hin. Viele Infizierte entwickeln eine posttraumatische Belastungsst&#246;rung und m&#252;ssten wegen der Infektion den Arztberuf wechseln.</p></blockquote>
<p><strong>Verweigert der Patient</strong> den Bluttest, k&#246;nnte nat&#252;rlich auch auf Verdacht hin eine PEP durchgef&#252;hrt werden. Sie ist jedoch mit Nebenwirkungen verbunden, die bei einem negativen Testergebnis vermieden werden k&#246;nnten. Der Infektiologe Privatdozent Dr. Réne Gottschalk, Universit&#228;t Frankfurt, sieht in der sofortigen Testung eine Voraussetzung f&#252;r eine optimale Betreuung des betroffenen &#228;rztlichen Mitarbeiters.</p>
<blockquote><p><strong>Der Jurist Professor Spickhoff</strong> von der Universit&#228;t Regensburg r&#228;t den &#196;rzten nach M&#246;glichkeit auf fr&#252;here Blutproben zur&#252;ckzugreifen. Die Rechtslage sei dann relativ eindeutig. Die Chance, dass ein Patient einen Test unter Berufung auf seine Pers&#246;nlichkeitsrechte verweigern k&#246;nnte, sch&#228;tzt der Lehrstuhlinhaber f&#252;r B&#252;rgerliches Recht als gering ein. Wenn f&#252;r den Test eine erneute Blutentnahme erforderlich ist, die ohne Einwilligung aus juristischer Sicht den Tatbestand einer K&#246;rperverletzung erf&#252;llt, k&#246;nnten sich die Mediziner auf einen &#0187;rechtfertigenden Notstand&#0171; (Paragraf 34 Strafgesetzbuch) berufen und eine Blutentnahme fordern. Wichtig ist dem Juristen eine Abw&#228;gung der widerstreitenden Interessen. Normalerweise sei eine Blutentnahme ein harmloser Eingriff, dem eine gr&#246;&#223;ere Gef&#228;hrdung des medizinischen Personals gegen&#252;berstehe. Vermieden werden sollte nach Ansicht des Juristen jedoch eine gewaltsame Entnahme des Probenmaterials.</p></blockquote>
<p><strong>Anlass der Ver&#246;ffentlichung</strong> ist eine Leitlinie der Deutschen AIDS-Gesellschaft. Diese vertritt die Ansicht, dass ein Test erst nach Einverst&#228;ndnis des Patienten m&#246;glich ist und dass eine Ablehnung auf jeden Fall zu respektieren sei. Diese im Internet ver&#246;ffentlichte Leitlinie hatte bei vielen Medizinern f&#252;r Verunsicherung gesorgt. Nach Ansicht der vier Experten sind die Leitlinien jedoch nicht verbindlich.</p>
<p><strong>S. Wicker et al.:</strong><br />
<em>HIV-Test nach Nadelstichverletzung: Muss der Indexpatient zugestimmt haben?<br />
DMW Deutsche Medizinische Wochenschrift 2008; 133 (28/29): S. 1517-1520 </em></p>]]></content:encoded>
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		<title>AIDS-Impfstoff: Klinische Studien von Robert Gallo fr&#252;hestens in 6-8 Monaten</title>
		<link>http://www.dzkfblog.de/2008/05/18/aids-impfstoff-klinische-studien-von-robert-gallo-fruehestens-in-6-8-monaten/</link>
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		<pubDate>Sun, 18 May 2008 19:47:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>François G.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kurznachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Aids]]></category>
		<category><![CDATA[Gallo]]></category>
		<category><![CDATA[HIV]]></category>

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		<description><![CDATA[<div class="imageframe imgalignleft" style="width:265px;"><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2008/05/aidsvirus-255.jpg" rel="lightbox[pics414]" title="Ein AIDS-Virus greift an (150 000-fache Vergr&#246;&#223;erung)"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2008/05/aidsvirus-255.jpg" width="255" height="119" alt="aidsvirus-255.jpg" /></a><div class="imagecaption">Ein AIDS-Virus greift an (150 000-fache Vergr&#246;&#223;erung)</div></div><strong>HIV hat 60 Millionen Menschen befallen und die H&#228;lfte davon bisher zu Tode gebracht - Robert Gallo vergleicht das Ganze mit der 'Challenger-Katastrophe': Nach 25 Jahren immer noch kein wirksamer Impfstoff.</strong>
<strong>Zun&#228;chst sah ja alles nach medizinischem Business as usual aus:</strong> 
Es gab ein Virus, man w&#252;rde eben einen Impfstoff entwickeln, und zwar einen, der v&#246;llige Sicherheit („sterilising immunity “) verleiht. Das k&#246;nnen nur ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="imageframe imgalignleft" style="width:255px;"><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2008/05/aidsvirus-255.jpg" rel="lightbox[pics414]" title="Ein AIDS-Virus greift an (150 000-fache Vergr&#246;&#223;erung)"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2008/05/aidsvirus-255.jpg" width="255" height="119" alt="aidsvirus-255.jpg" /></a>
<div class="imagecaption">Ein AIDS-Virus greift an (150 000-fache Vergr&#246;&#223;erung)</div>
</div>
<p><strong>HIV hat 60 Millionen Menschen befallen und die H&#228;lfte davon bisher zu Tode gebracht &#8211; Robert Gallo vergleicht das Ganze mit der &#8250;Challenger-Katastrophe&#8249;: Nach 25 Jahren immer noch kein wirksamer Impfstoff.</strong><br />
<strong>Zun&#228;chst sah ja alles nach medizinischem Business as usual aus:</strong><br />
Es gab ein Virus, man w&#252;rde eben einen Impfstoff entwickeln, und zwar einen, der v&#246;llige Sicherheit („sterilising immunity “) verleiht. Das k&#246;nnen nur Antik&#246;rper: Diese Waffen des Immunsystems heften sich an Eindringlinge in den K&#246;rper und fangen sie ab, bevor sie Schaden anrichten k&#246;nnen. Es gelang auch, Antik&#246;rper zu entwickeln, aber sie wirkten nicht. „Man war zuversichtlich, rasch einen Impfstoff entwickeln zu k&#246;nnen, aber Anfang der 90er-Jahre war alles fehlgeschlagen“, erinnert sich Gallo gegen&#252;ber der „Presse“ (Wiener Tageszeitung): „Unter uns Forschern herrschte blanke Depression.“</p>
<p><strong>Das scheinbar schwach ausgestattete Virus</strong> – es hat ganze neun Gene – war zu wandlungsf&#228;hig: Zum einen mutiert es rasch, Antik&#246;rper erkennen es nicht mehr, zum anderen &#228;ndert es ausgerechnet in dem Moment seine Struktur, in dem es an Zellen andockt, dann greifen Antik&#246;rper ins Leere. Zudem attackiert das Virus nicht irgendwelche K&#246;rperzellen, es zielt ins „Herz“, auf das Immunsystem selbst, auf dessen zweite Waffe: Killerzellen, sie fressen f&#252;r gew&#246;hnlich Zellen, die von Viren befallen sind. Nun werden sie selbst angegriffen und ersch&#246;pft, bis das Opfer an irgendeiner Krankheit stirbt (EBEN NICHT an Aids, AIDS-VIREN t&#246;ten nicht, sie schw&#228;chen &#0187;nur&#0171; entscheidend das Immunsystem, f&#252;r vielf&#228;ltige Infektionen, die unbek&#228;mpft durch das Immunsystem irgendwann t&#246;dlich enden).<br />
<strong><br />
Mitte der 90er-Jahre</strong> zeigte sich Licht am Horizont, es gab Medikamente, die zwar das Eindringen des Virus nicht verhindern (wie ein Impfstoff), aber das eingedrungene Virus in Schach halten. Eine Kombinationstherapie (HAART) entsch&#228;rft so die t&#246;dliche Krankheit zu einer chronischen, mit der man leben kann, &#228;hnlich wie bei Diabetes.</p>
<p>&#0187;Keine Therapie f&#252;r Arme &#8211; Sofern man das n&#246;tige Geld hat. Eine solche Therapie kostete tausende Dollar im Jahr,&#0171; schreibt &#0187;Die Presse&#0171; weiter.</p>
<p><strong>HAART</strong> hat die Vorsicht sinken lassen. Insgesamt wurden nach Science-Z&#228;hlung bisher 60 Millionen infiziert, 30 Millionen starben.</p>
<p><strong>Wirklich helfen k&#246;nnte nur ein Impfstoff</strong>, nach vielen R&#252;ckschl&#228;gen ging man wieder ans Entwickeln. Letztes Jahr war der erste gro&#223;e klinische Test, er endete in einem „Fiasko“: Der Impfstoff half nicht nur nichts, er machte alles viel schlimmer, manche Testpersonen wurden empfindlicher f&#252;r das Virus, infizierten sich. </p>
<blockquote><p>„Das ist eine Katastrophe in der Gr&#246;&#223;enordnung der Explosion des Space-Shuttle ,Challenger‘“, vergleicht Gallo: „Und wie bei der ,Challenger‘ sind Fehler gemacht worden, die nicht gemacht h&#228;tten werden sollen.“<br />
<strong>Der zentrale Fehler war in den Augen Gallos</strong> der Impfstoff selbst: Der zielte nicht auf die St&#228;rkung der ersten Verteidigungslinie – Antik&#246;rper –, er setzte auf die zweite, die zellul&#228;re Abwehr: „Kein ernsthafter Forscher glaubt, dass diese Impfstoffe eine Chance haben, aber man testet sie weiter, und es l&#228;sst sich vorhersagen, wie es ausgehen wird: <strong>Es wird wieder eine verst&#228;rkte Infektion geben.</strong>“</p></blockquote>
<p><strong>Und immer mehr Kritiker an der Impfstoffforschung.</strong></p>
<blockquote><p>„Ein HIV-Impfstoff ist extrem schwierig, manche meinen, es werde nie einen geben, das f&#252;rchtete etwa der verstorbene Entwickler des Polio-Impfstoffs, Alfred Sabin“, berichtet Gallo.
<div class="imageframe imgalignleft" style="width:255px;"><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2008/05/gallo-255.jpg" rel="lightbox[pics414]" title="AIDS-Experte Robert Gallo"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2008/05/gallo-255.jpg" width="255" height="130" alt="gallo-255.jpg" /></a>
<div class="imagecaption">AIDS-Experte Robert Gallo</div>
</div>
<p>Er gibt die Hoffnung nicht auf, er arbeitet seit Jahren an einem Impfstoff – Antik&#246;rper, die auf die Strukturver&#228;nderung ansprechen, die HIV beim Andocken an Zellen durchl&#228;uft – und hat in Tests an Affen Teilerfolge, aber auch „technische Probleme: Ich hoffe, dass wir in sechs bis acht Monaten entscheiden k&#246;nnen, ob wir in klinische Tests an Menschen gehen“.</p></blockquote>
<p>Quelle: Die Presse (Printausgabe) 17.05. 2008 </p>]]></content:encoded>
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