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	<title>DZKF WEBLOG &#187; allergie</title>
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	<description>Deutsche Zeitschrift fÃ¼r Klinische Forschung &#124; Der Weblog mit News, Meinungen und Kommentaren</description>
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		<item>
		<title>Neuer Wirkstoff gegen Allergien</title>
		<link>http://www.dzkfblog.de/2011/07/13/neuer-wirkstoff-gegen-allergien/</link>
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		<pubDate>Wed, 13 Jul 2011 18:05:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>FranÃ§ois G.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kurznachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[allergie]]></category>
		<category><![CDATA[Wirkstoff]]></category>
		<category><![CDATA[ZimtsÃ¤ureester]]></category>

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		<description><![CDATA[Dr. Carlo Pergola von der Universit&#228;t Jena mit internationalem Nachwuchspreis ausgezeichnet

Dr. Carlo Pergola von der Universit&#228;t Jena. Der Pharmazeut hat den diesj&#228;hrigen internationalen Forschungspreis der italienischen Nunzio Pascale-Stiftung erhalten. Foto: Jan-Peter Kasper/FSU

Wer heute ein Medikament braucht, geht einfach zur n&#228;chsten Apotheke. Selbstverst&#228;ndlich, m&#246;chte man meinen. Doch selbstverst&#228;ndlich ist das nicht. Bis heute gibt es f&#252;r [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Dr. Carlo Pergola von der Universit&#228;t Jena mit internationalem Nachwuchspreis ausgezeichnet</h4>
<div class="imageframe alignleft" style="width:255px;"><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2011/07/dr-carlo-pergola3.jpg" rel="lightbox[pics3038]" title="Dr. Carlo Pergola von der Universit&#228;t Jena. Der Pharmazeut hat den diesj&#228;hrigen internationalen Forschungspreis der italienischen Nunzio Pascale-Stiftung erhalten. Foto: Jan-Peter Kasper/FSU"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2011/07/dr-carlo-pergola3.thumbnail.jpg" alt="Dr. Carlo Pergola von der Universit&#228;t Jena. Der Pharmazeut hat den diesj&#228;hrigen internationalen Forschungspreis der italienischen Nunzio Pascale-Stiftung erhalten. Foto: Jan-Peter Kasper/FSU" width="255" height="170" class="attachment wp-att-3040" /></a>
<div class="imagecaption">Dr. Carlo Pergola von der Universit&#228;t Jena. Der Pharmazeut hat den diesj&#228;hrigen internationalen Forschungspreis der italienischen Nunzio Pascale-Stiftung erhalten. Foto: Jan-Peter Kasper/FSU</div>
</div>
<p><strong>Wer heute ein Medikament braucht, geht einfach zur n&#228;chsten Apotheke. Selbstverst&#228;ndlich, m&#246;chte man meinen. Doch selbstverst&#228;ndlich ist das nicht. Bis heute gibt es f&#252;r eine Vielzahl von Erkrankungen keinerlei Therapie. â€žLediglich f&#252;r die H&#228;lfte der bekannten menschlichen Krankheiten hat die Medizin heute ein geeignetes Arzneimittel paratâ€œ, sagt Dr. Carlo Pergola von der Friedrich-Schiller-Universit&#228;t Jena. Der Bedarf an neuen effizienten Medikamenten sei nach wie vor gro&#223;, so der Pharmazeut weiter. Doch die Suche nach Wirkstoffen und die Entwicklung neuer Medikamente sind m&#252;hsam, kostspielig und langwierig: Von 5.000 bis 10.000 Substanzen, die als m&#246;gliche Wirkstoffe erforscht werden, schafft es im Schnitt lediglich eine einzige als Medikament auf den Markt.</strong></p>
<p><strong>Dr. Pergola ist es jetzt gemeinsam</strong> mit Kollegen aus Jena, T&#252;bingen und Neapel (Italien) gelungen, einen neuen Wirkstoff-Kandidaten zur Behandlung von Allergien und Entz&#252;ndungen ausfindig zu machen. Daf&#252;r ist der Jenaer Nachwuchswissenschaftler mit dem diesj&#228;hrigen internationalen Forschungspreis der italienischen Nunzio Pascale-Stiftung ausgezeichnet worden. Der 30-j&#228;hrige Pharmazeut erhielt einen der beiden mit insgesamt 3.000 Euro dotierten ersten Preise in der Kategorie Pharmazie. Die Nunzio Pascale-Stiftung in Neapel w&#252;rdigt j&#228;hrlich herausragende wissenschaftliche Arbeiten in den Bereichen Biologie, Medizin und Pharmazie.</p>
<blockquote><p><strong>&#220;berzeugt haben die Jury</strong> die aktuellen Forschungsarbeiten, die der Italiener, der seit Mitte 2010 an der Jenaer Universit&#228;t forscht, in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift &#0187;Journal of Pharmacology and Experimental Therapeutics&#0171; ver&#246;ffentlicht hat (DOI: 10.1124/jpet.111.180794). Darin weisen die Jenaer Pharmazeuten und ihre Kollegen die Wirksamkeit eines Zimts&#228;ureesters gegen Entz&#252;ndungen nach. Das synthetisch hergestellte Cinnamyl-3,4-Dihydroxy-alpha-Cyanocinnamate, abgek&#252;rzt CDC, hat sich in dieser vorklinischen Analyse als &#228;u&#223;erst vielversprechende Substanz erwiesen. &#0187;CDC hemmt sehr effektiv ein Enzym, das im Entz&#252;ndungsprozess eine zentrale Rolle spielt&#0171;, erl&#228;utert Prof. Dr. Oliver Werz, an dessen Lehrstuhl f&#252;r Pharmazeutische und Medizinische Chemie die Arbeiten angesiedelt sind. &#0187;Dadurch wird die Entz&#252;ndungsreaktion gedrosselt.&#0171; Sollte sich dieser Effekt auch in klinischen Tests best&#228;tigen, lie&#223;en sich mit CDC beispielsweise allergische und andere entz&#252;ndliche Erkrankungen, wie Asthma, behandeln.</p>
<p><strong>Die Chancen daf&#252;r stehen nicht schlecht:</strong> Wie die Studie der Jenaer Pharmazeuten zeigt, wirkt CDC nicht nur im Reagenzglas. &#0187;Wir konnten seine Wirksamkeit bereits an Zellmodellen und auch in vivo in Tierversuchen belegen&#0171;, sagt Dr. Pergola. Damit habe CDC bereits die erste H&#252;rde der Entwicklung als neues Medikament genommen. Nun sollen toxikologische Studien folgen, danach w&#228;re eine klinische Erprobung denkbar. &#0187;Doch bis dahin ist es noch ein weiter Weg&#0171;, d&#228;mpft Dr. Pergola zu optimistische Erwartungen. Bis ein Wirkstoff-Kandidat tats&#228;chlich in die Apotheken kommt, vergehen durchschnittlich 10 bis 12 Jahre.</p></blockquote>
<p><strong>Original-Publikation:</strong><br />
<em>Pergola C. et al. Cinnamyl-3,4-Dihydroxy-alpha-Cyanocinnamate Is a Potent Inhibitor of 5-Lipoxygenase, Journal of Pharmacology and Experimental Therapeutics, Juli 2011, 338(1): 205-213</em></p>
<p><strong>Kontakt:</strong><br />
Dr. Carlo Pergola, Prof. Dr. Oliver Werz<br />
Institut f&#252;r Pharmazie der Friedrich-Schiller-Universit&#228;t Jena<br />
Philosophenweg 14, 07743 Jena<br />
Tel.: 03641 / 949811, 03641 / 949801<br />
E-Mail: carlo.pergola[at]uni-jena.de, oliver.werz[at]uni-jena.de</p>]]></content:encoded>
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		<title>Pflanzenextrakt als neue Therapie f&#252;r Heuschnupfen</title>
		<link>http://www.dzkfblog.de/2011/04/28/pflanzenextrakt-als-neue-therapie-fuer-heuschnupfen/</link>
		<comments>http://www.dzkfblog.de/2011/04/28/pflanzenextrakt-als-neue-therapie-fuer-heuschnupfen/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 28 Apr 2011 17:40:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>FranÃ§ois G.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kurznachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[allergie]]></category>
		<category><![CDATA[Heuschnupfen]]></category>

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		<description><![CDATA[<div class="imageframe alignleft" style="width:254px;"><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2011/04/lungenepithel.jpg" rel="lightbox[pics2883]" title="Elektronenmikroskopische Aufnahme des gesunden, murinen Lungenepithels in 2000x Vergr&#246;&#223;erung. Foto: Dr. Ingrid Weichenmeier, ZAUM"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2011/04/lungenepithel.thumbnail.jpg" alt="Elektronenmikroskopische Aufnahme des gesunden, murinen Lungenepithels in 2000x Vergr&#246;&#223;erung. Foto: Dr. Ingrid Weichenmeier, ZAUM" width="254" height="255" class="attachment wp-att-2884" /></a><div class="imagecaption">Elektronenmikroskopische Aufnahme des gesunden, murinen Lungenepithels in 2000x Vergr&#246;&#223;erung. Foto: Dr. Ingrid Weichenmeier, ZAUM</div></div><em>Neuherberg, 21.04.11</em>. <strong>Mithilfe eines Pflanzenextrakts Heuschnupfen bek&#228;mpfen â€“ dass das funktioniert, haben Forscher des Zentrums Allergie &#038; Umwelt (ZAUM) des Helmholtz Zentrums M&#252;nchen und der Technischen Universit&#228;t M&#252;nchen in einer klinischen Studie gezeigt. Allergische Symptome wurden signifikant besser gelindert als bei den &#252;blichen Histamin-Rezeptor-Antagonisten. Wie effektiv der Extrakt ist und wie er wirkt, stellen die Wissenschaftler im Journal of Allergy and Clinical Immunology vor.</strong>

<strong>Bisher galten Anti-Histamin-Medikamente</strong> als Mittel der Wahl um den ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="imageframe alignleft" style="width:254px;"><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2011/04/lungenepithel.jpg" rel="lightbox[pics2883]" title="Elektronenmikroskopische Aufnahme des gesunden, murinen Lungenepithels in 2000x Vergr&#246;&#223;erung. Foto: Dr. Ingrid Weichenmeier, ZAUM"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2011/04/lungenepithel.thumbnail.jpg" alt="Elektronenmikroskopische Aufnahme des gesunden, murinen Lungenepithels in 2000x Vergr&#246;&#223;erung. Foto: Dr. Ingrid Weichenmeier, ZAUM" width="254" height="255" class="attachment wp-att-2884" /></a>
<div class="imagecaption">Elektronenmikroskopische Aufnahme des gesunden, murinen Lungenepithels in 2000x Vergr&#246;&#223;erung. Foto: Dr. Ingrid Weichenmeier, ZAUM</div>
</div>
<p><em>Neuherberg, 21.04.11</em>. <strong>Mithilfe eines Pflanzenextrakts Heuschnupfen bek&#228;mpfen â€“ dass das funktioniert, haben Forscher des Zentrums Allergie &#038; Umwelt (ZAUM) des Helmholtz Zentrums M&#252;nchen und der Technischen Universit&#228;t M&#252;nchen in einer klinischen Studie gezeigt. Allergische Symptome wurden signifikant besser gelindert als bei den &#252;blichen Histamin-Rezeptor-Antagonisten. Wie effektiv der Extrakt ist und wie er wirkt, stellen die Wissenschaftler im Journal of Allergy and Clinical Immunology vor.</strong></p>
<p><strong>Bisher galten Anti-Histamin-Medikamente</strong> als Mittel der Wahl um den Symptomen von Heuschnupfengeplagten zu begegnen. Dr. Adam Chaker und Prof. Dr. Carsten Schmidt-Weber belegten nun aber in einer randomisierten Doppelblindstudie, dass der Pflanzenextrakt Ze 339 (Petasol butenoate complex) schneller und wirksamer zugeschwollene Nasenschleimh&#228;ute bek&#228;mpft. Aber nicht nur im akuten Fall scheint der Extrakt zu wirken â€“ &#0187;Die Daten suggerieren auch einen pr&#228;ventiven Effekt, der weiter untersucht werden muss&#0171;, so Schmidt-Weber, Leiter des M&#252;nchner Zentrums Allergie &#038; Umwelt (ZAUM). Die Ergebnisse versprechen eine Verbesserung der Lebensqualit&#228;t von Allergikern.</p>
<p><strong>Der Pflanzenextrakt als Pr&#228;parat</strong> ist bisher nur in der Schweiz und S&#252;dkorea zugelassen, darum m&#252;ssen weitere Studien durchgef&#252;hrt werden, um demn&#228;chst auch die Verschreibung auf dem deutschen Markt zu erm&#246;glichen.</p>
<p><strong>Weitere Informationen</strong></p>
<blockquote><p><strong>Hintergrund:</strong> In der westlichen Welt sind Allergien im Vormarsch. Laut Prognose werden bis Mitte dieses Jahrhunderts 40% der Bev&#246;lkerung f&#252;r Allergene sensibilisiert sein, und von diesen werden etwa 50% Symptome einer allergischen Erkrankung aufweisen. Gegenw&#228;rtig sind bereits 20% der nordeurop&#228;ischen Bev&#246;lkerung gegen in der Luft enthaltene Allergene wie Gras- und Birkenpollen sensibilisiert.</p>
<p><strong>Original-Publikation:</strong> Dumitru A.F. et al (2011) Petasol butenoate complex (Ze 339) relieves allergic rhinitisâ€“induced nasal obstruction more effectively than desloratadine, Journal of Allergy and Clinical Immunology; Vorab-Onlinever&#246;ffentlichung <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed?term=Petasol%20butenoate%20complex%20%28Ze%20339%29%20relieves%20allergic%20rhinitis%E2%80%93induced%20nasal%20obstruction%20more%20effectively%20than%20desloratadine" title="externer Link zur Onlinevorabver&#246;ffentlichung">Link zur Fachpublikation</a></p></blockquote>
<p><strong>Ansprechpartner:</strong><br />
Prof. Dr. Carsten B. Schmidt-Weber . Direktor des Zentrums f&#252;r Allergie &#038; Umwelt (ZAUM) . Helmholtz Zentrum M&#252;nchen und Technische Universit&#228;t M&#252;nchen . Biedersteiner Str. 29 . 80802 M&#252;nchen . Tel.: 089-4140 3450 . Fax: 089-4140-3452. E-Mail: zaum@tum.de</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>25 Jahre Akupunktur-Therapie f&#252;r Allergiker:</title>
		<link>http://www.dzkfblog.de/2011/04/05/25-jahre-akupunktur-therapie-fuer-allergiker/</link>
		<comments>http://www.dzkfblog.de/2011/04/05/25-jahre-akupunktur-therapie-fuer-allergiker/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 05 Apr 2011 19:08:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>FranÃ§ois G.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Angebote]]></category>
		<category><![CDATA[Akupunktur]]></category>
		<category><![CDATA[allergie]]></category>
		<category><![CDATA[HNO]]></category>

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		<description><![CDATA[<h4>Dresdner Verfahren ist heute wissenschaftlich anerkannt</h4>
<strong>Dr. Bettina Hauswald, Fach&#228;rztin f&#252;r Hals-Nasen-Ohrenheilkunde am Universit&#228;tsklinikum Carl Gustav Carus Dresden behandelt seit 25 Jahren Allergiepatienten erfolgreich mit Akupunktur. In Rahmen eines Symposiums am 6. April im Medizinisch-Theoretischen Zentrum der Medizinischen Fakult&#228;t der TU Dresden w&#252;rdigen &#196;rzte und Wissenschaftler das langj&#228;hrige Engagement der Allergologin und geben einen &#220;berblick &#252;ber die Wirkung der alternativen Therapie.</strong>

<strong>Der erfolgreiche Einsatz der Nadeln beispielsweise gegen Heuschnupfen und Hausstaubmilbenallergie</strong> bewahrte auch zahlreiche K&#252;nstler davor, ihren B&#252;hnenberuf gesundheitsbedingt aufgeben zu m&#252;ssen. So z&#228;hlen der Dresdner Bariton Olaf B&#228;r und etliche Musiker der S&#228;chsischen Staatskapelle sowie der Dresdner Philharmonie zu ihren Patienten. Auch zahlreiche Prominente â€“ allen voran Prinz Alexander von Sachsen â€“ bekamen dank der Akupunkturtherapie von Dr. Bettina Hauswald ihre Allergien unter Kontrolle. Insgesamt z&#228;hlt die Klinik j&#228;hrlich 2.500 dieser Behandlungen. Die gro&#223;e Dankbarkeit der Patienten ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Dresdner Verfahren ist heute wissenschaftlich anerkannt</h4>
<p><strong>Dr. Bettina Hauswald, Fach&#228;rztin f&#252;r Hals-Nasen-Ohrenheilkunde am Universit&#228;tsklinikum Carl Gustav Carus Dresden behandelt seit 25 Jahren Allergiepatienten erfolgreich mit Akupunktur. In Rahmen eines Symposiums am 6. April im Medizinisch-Theoretischen Zentrum der Medizinischen Fakult&#228;t der TU Dresden w&#252;rdigen &#196;rzte und Wissenschaftler das langj&#228;hrige Engagement der Allergologin und geben einen &#220;berblick &#252;ber die Wirkung der alternativen Therapie.</strong></p>
<p><strong>Der erfolgreiche Einsatz der Nadeln beispielsweise gegen Heuschnupfen und Hausstaubmilbenallergie</strong> bewahrte auch zahlreiche K&#252;nstler davor, ihren B&#252;hnenberuf gesundheitsbedingt aufgeben zu m&#252;ssen. So z&#228;hlen der Dresdner Bariton Olaf B&#228;r und etliche Musiker der S&#228;chsischen Staatskapelle sowie der Dresdner Philharmonie zu ihren Patienten. Auch zahlreiche Prominente â€“ allen voran Prinz Alexander von Sachsen â€“ bekamen dank der Akupunkturtherapie von Dr. Bettina Hauswald ihre Allergien unter Kontrolle. Insgesamt z&#228;hlt die Klinik j&#228;hrlich 2.500 dieser Behandlungen. Die gro&#223;e Dankbarkeit der Patienten dr&#252;ckt sich auch in der Pr&#228;senz von K&#252;nstlern auf dem Symposium aus: Das Quartett der Staatskapelle er&#246;ffnet die Veranstaltung musikalisch, die Maler Christoph Wetzel und Eckhard Kempin stellen anl&#228;sslich des Jubil&#228;ums Werke in der Allergie- und Akupunkturabteilung der HNO-Klinik aus.</p>
<p><strong>Die Klinik und Poliklinik f&#252;r Hals-Nasen-Ohrenheilkunde</strong> des Dresdner Uniklinikums spielte in den vergangenen 20 Jahren eine wichtige Rolle bei der Anerkennung der Akupunktur als Therapie bei Heuschnupfen und weiteren Krankheiten. Eine der weltweit ersten wissenschaftlichen Studien zur Wirkung der Nadeln bei der Behandlung von Allergiepatienten wurde noch in den 1980-er Jahren von Dr. Hauswald in Dresden initiiert und 1989 ver&#246;ffentlicht. Sie lieferte den Ansto&#223; zu weiteren Forschungsvorhaben auf diesem Gebiet, so dass sich das Anwendungsspektrum st&#228;ndig ausweitete. Am Dresdner Universit&#228;tsklinikum wurde unter anderem auch die Wirksamkeit des Heilverfahrens der traditionellen chinesischen Medizin bei Nesselsucht â€“ Urtikaria â€“ sowie bei bestimmten Schmeckst&#246;rungen nachgewiesen.</p>
<p><strong>Mit der Etablierung des Universit&#228;ts AllergieCentrums (UAC)</strong> am Dresdner Uniklinikum wurde die von Dr. Bettina Hauswald &#252;ber zwei Jahrzehnte geleistete Arbeit und der dabei angesammelte Wissensschatz auf besondere Art gew&#252;rdigt: Als vom Klinikumsvorstand ernannte &#0187;Bereichsbeauftragte f&#252;r Weiterbildung und Alternative Medizin&#0171; tr&#228;gt sie k&#252;nftig dazu bei, die Rolle der Akupunktur in der fach&#252;bergreifenden Versorgung von Allergiepatienten weiter zu st&#228;rken. &#0187;Durch ihr beeindruckendes Engagement f&#252;r diese Therapie und ihr einnehmendes, unverwechselbares Wesen ist Frau Dr. Hauswald seit vielen Jahren eine wichtige Botschafterin des Universit&#228;tsklinikums und der HNO-Klinik&#0171;, sagt Prof. Michael Albrecht, Medizinischer Vorstand des Universit&#228;tsklinikums. Die Fach&#228;rztin f&#252;r Hals-Nasen-Ohrenheilkunde und Allergologin hat fr&#252;h begonnen, ihr Wissen in die Welt zu tragen. So ist sie nicht nur regelm&#228;&#223;iger Gast bei internationalen Tagungen sondern organisiert Arzt-Kurse zum Thema &#0187;Allergologie in der HNO-Heilkunde&#0171;. Ende M&#228;rz fand unter ihrer Leitung bereits der 28. Grundkurs statt. Hinzu kommen zahlreiche Kurse, in denen bereits mehrere hundert &#196;rzte das Akupunktieren von ihr gelernt haben.</p>
<blockquote><p><strong>Feine Nadeln lindern Beschwerden und dr&#228;ngen Allergie zur&#252;ck</strong><br />
<strong>Allergien sind eine &#252;berschie&#223;ende Abwehrreaktion</strong> des menschlichen Immunsystems auf bestimmte und normalerweise harmlose Umweltstoffe â€“ wie Pollen im Falle von Heuschnupfen. Typische Symptome sind hier geschwollene und Sekret absondernde Nasenschleimh&#228;ute, Niesattacken oder tr&#228;nende Augen. <strong>Die Akupunktur wirkt unter anderem abschwellend</strong>, nimmt den Patienten Schmerzen und beruhigt ihn. Zwar gibt es Medikamente, die &#228;hnlich wirken, doch bei einigen schwerer betroffenen Patienten l&#246;sen sie deutliche Nebenwirkungen aus â€“ beispielsweise M&#252;digkeit oder schwer beeintr&#228;chtigte Schleimh&#228;ute. So im Fall des in Dresden geborenen und weltweit gefragten Baritons Olaf B&#228;r. Er ist gleicherma&#223;en von Heuschnupfen und Hausstaubmilbenallergie betroffen. &#0187;Wenn man st&#228;ndig unterwegs ist und viel in Hotels schl&#228;ft, ist das ein gro&#223;es Problem&#0171;, so der S&#228;nger. W&#228;hrend man sich zu Hause auf die von Milben verursachte Allergie einstellen k&#246;nne, sei dies in Hotels mit ihren Teppichen und den nicht speziell gesch&#252;tzten Betten nicht m&#246;glich. Statt Medikamenten setzt der auch als Professor an der Dresdner Musikhochschule t&#228;tige K&#252;nstler auf Akupunktur. Denn die Nebenwirkungen der Arzneimittel â€“ sie reizten seine Schleimh&#228;ute &#252;berm&#228;&#223;ig â€“ schr&#228;nkten ihn stark ein. &#0187;Die Akupunktur lindern meine Beschwerden so weit, dass ich keine Konzerte mehr absagen muss&#0171;, berichtet Olaf B&#228;r, der sich unter anderem von Dr. Bettina Hauswald im Uniklinikum akupunktieren l&#228;sst. Er lobt auch die angenehme Atmosph&#228;re in der Ambulanz sowie die Zeit und Ruhe, die den Patienten dabei einger&#228;umt werde.</p></blockquote>
<p><strong>Die Erfahrungen mit der Nadeltherapie zeigten fr&#252;h</strong>, dass sie neben den allgemein bekannten Wirkungen weitere Effekte hat, die in der Zwischenzeit wissenschaftlich nachgewiesen wurden: So erh&#246;hen sich nach der Akupunktur bestimmte Botenstoffe des Immunsystems und hemmen damit die unerw&#252;nschten Abwehrreaktionen. Darunter auch die, die bei Heuschnupfenpatienten oder anderen Allergikern durch Pollen ausgel&#246;st werden. Durch den zus&#228;tzlich vom akupunktierten Organismus gebildeten Botenstoff â€“ das Interleukin 10 â€“ kann ein Teil der Patienten nach einer &#252;ber drei Jahre angelegten Therapie drei oder vier weitere Jahre beschwerdefrei leben.</p>
<p><strong>Mit ein paar Dutzend Akupunkturnadeln fing alles an</strong><br />
Grundstock f&#252;r die Dresdner Erfolgsgeschichte waren ein paar Dutzend Akupunkturnadeln und zwei vom Pioniergeist beseelte Mediziner: Der Dresdner Internist Dr. Heinz Langer hatte als junger Schiffsarzt China bereist und dabei die Akupunktur erlernt. Ihm war deshalb auch die abschwellende Wirkung der Nadelstiche bekannt. Gerade Menschen mit einer Pollen- und Hausstauballergie oder mit allergischem Asthma leiden sehr unter Atemwegsproblemen, die sich in der Regel mit Medikamenten behandeln lassen. Doch in den 1980er Jahren waren die in der DDR Mangelware. M&#252;digkeit als Nebenwirkung dieser Arzneien sorgte zudem f&#252;r eine geringe Akzeptanz der Patienten von Dr. Bettina Hauswald. Als Dr. Langer 1986 der HNO-&#196;rztin anbot, Allergiker zu akupunktieren, nutzte sie diese Chance. Doch was als Initiative gegen den allgegenw&#228;rtigen Mangel begann, entwickelte sich dank des Engagements der Dresdner &#196;rztin weiter. Dazu beigetragen haben die gro&#223;e Nachfrage der Patienten, aber auch das universit&#228;re Umfeld sowie die weitverbreitete Skepsis der Medizin gegen&#252;ber alternativer Heilverfahren, deren Wirkungen wissenschaftlich nicht belegt sind. Aufgrund der vielen von ihr behandelten Allergiepatienten startete Dr. Hauswald bereits ein Jahr nach ihrer ersten Akupunktur mit einer Studie. Deren Ergebnisse wurden 1989 ver&#246;ffentlicht und <strong>gelten als eine der ersten wissenschaftlichen Untersuchungen weltweit, die den Einsatz dieser Therapie bei Allergiepatienten untersucht haben.<br />
</strong><br />
<strong>Diese Studie und das Engagement</strong> â€“ aber auch die &#252;berzeugenden Ergebnisse ihrer Therapien sorgten daf&#252;r, dass Dr. Bettina Hauswald mehr R&#228;ume und Personal f&#252;r die Akupunktur zur Verf&#252;gung gestellt bekam. Erst in einigen R&#228;umen des Untergeschosses, dann ab Mai 2006 im neu ausgebauten Dachgeschoss der Klinik. Dort verbesserten sich die Bedingungen f&#252;r die Patienten, wie auch f&#252;r &#196;rzte und Schwestern deutlich. Acht Arzt- und Behandlungszimmer, zwei f&#252;r wissenschaftliche Studien ausgestattete R&#228;ume sowie ein heller, gro&#223;z&#252;giger Raum mit drei Akupunkturliegen stehen nun f&#252;r die Therapie der Allergiepatienten zur Verf&#252;gung.</p>
<p><strong>Erste Studie zur Wirkung der Akupunktur bei Heuschnupfen</strong><br />
<em>Hauswald B, Langer H. Akupunktur und Laserakupunktur bei Rhinopathia pollinosa â€“ Ergebnisse einer klinisch kontrollierten Studie. AKU 1989; 17:14-21.</em></p>
<p><strong>Kontakt</strong><br />
Universit&#228;tsklinikum Carl Gustav Carus Dresden<br />
Klinik und Poliklinik f&#252;r Hals-Nasen-Ohrenheilkunde<br />
HNO-Allergiebereich<br />
Dr. med. Bettina Hauswald<br />
Tel. 0351/ 4 58 21 20<br />
E-Mail: bettina.hauswald@uniklinikum-dresden.de<br />
<strong>Weitere Informationen:</strong><br />
http://www. uniklinikum-dresden.de/hno</p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Was Landkinder vor Heuschnupfen sch&#252;tzt&#8230;</title>
		<link>http://www.dzkfblog.de/2010/07/20/was-landkinder-vor-heuschnupfen-schuetzt/</link>
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		<pubDate>Tue, 20 Jul 2010 20:17:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>FranÃ§ois G.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kurznachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[allergie]]></category>
		<category><![CDATA[Arabinogalaktan]]></category>
		<category><![CDATA[Heuschnupfen]]></category>

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		<description><![CDATA[<div class="imageframe alignleft" style="width:255px;"><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2010/07/stallstaub2.jpg" rel="lightbox[pics2329]" title="Was im Stallstaub steckt: O. l. eine rasterelektronenmikroskopische Abbildung eines Staubpartikels, aus denen die Arabinogalactane zun&#228;chst isoliert wurden. Re. eine zweidimensionale NMR-Analyse des isolierten Arabinogalactans, die zur Indentifikation des Molek&#252;ls durchgef&#252;hrt wurde. (Foto: RUB)"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2010/07/stallstaub2.thumbnail.jpg" alt="Stallstaub" width="255" height="191" class="attachment wp-att-2330" /></a><div class="imagecaption">Was im Stallstaub steckt: O. l. eine rasterelektronenmikroskopische Abbildung eines Staubpartikels, aus denen die Arabinogalactane zun&#228;chst isoliert wurden. Re. eine zweidimensionale NMR-Analyse des isolierten Arabinogalactans, die zur Indentifikation des Molek&#252;ls durchgef&#252;hrt wurde. (Foto: RUB)</div></div><h4>RUB-Forscher finden Stoff im Stallstaub</h4>
<strong>Bochumer Forscher haben im Stallstaub den Stoff entdeckt, der Landkinder m&#246;glicherweise vor Allergien und allergischem Asthma sch&#252;tzt: Arabinogalaktan, ein pflanzliches Zuckermolek&#252;l, hindert das Immunsystem an &#252;berschie&#223;enden Abwehrreaktionen, wenn es im ersten Lebensjahr in hoher Konzentration eingeatmet wird. Das Molek&#252;l kommt in gro&#223;en Mengen in Futterpflanzen wie dem Wiesenfuchsschwanz (Alopecurus pratensis) vor. Die Forscher aus Bochum, M&#252;nchen und Borstel um Dr. Marcus Peters (Experimentelle Pneumologie der RUB, Prof. Dr. Albrecht Bufe) konnten experimentell nachweisen, wie das Molek&#252;l auf Zellen des Immunsystems wirkt. Sie berichten in der aktuellen Ausgabe des Journal of Allergy and Clinical Immunology.</strong>

<strong>Die Stecknadel im Heuhaufen</strong>

<strong>Dass Kinder, die auf Bauernh&#246;fen aufwachsen</strong>, seltener an Allergien und allergischem Asthma leiden, ist lange bekannt. Was sie allerdings davor sch&#252;tzt, war lange...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="imageframe alignleft" style="width:255px;"><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2010/07/stallstaub2.jpg" rel="lightbox[pics2329]" title="Was im Stallstaub steckt: O. l. eine rasterelektronenmikroskopische Abbildung eines Staubpartikels, aus denen die Arabinogalactane zun&#228;chst isoliert wurden. Re. eine zweidimensionale NMR-Analyse des isolierten Arabinogalactans, die zur Indentifikation des Molek&#252;ls durchgef&#252;hrt wurde. (Foto: RUB)"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2010/07/stallstaub2.thumbnail.jpg" alt="Stallstaub" width="255" height="191" class="attachment wp-att-2330" /></a>
<div class="imagecaption">Was im Stallstaub steckt: O. l. eine rasterelektronenmikroskopische Abbildung eines Staubpartikels, aus denen die Arabinogalactane zun&#228;chst isoliert wurden. Re. eine zweidimensionale NMR-Analyse des isolierten Arabinogalactans, die zur Indentifikation des Molek&#252;ls durchgef&#252;hrt wurde. (Foto: RUB)</div>
</div>
<h4>RUB-Forscher finden Stoff im Stallstaub</h4>
<p><strong>Bochumer Forscher haben im Stallstaub den Stoff entdeckt, der Landkinder m&#246;glicherweise vor Allergien und allergischem Asthma sch&#252;tzt: Arabinogalaktan, ein pflanzliches Zuckermolek&#252;l, hindert das Immunsystem an &#252;berschie&#223;enden Abwehrreaktionen, wenn es im ersten Lebensjahr in hoher Konzentration eingeatmet wird. Das Molek&#252;l kommt in gro&#223;en Mengen in Futterpflanzen wie dem Wiesenfuchsschwanz (Alopecurus pratensis) vor. Die Forscher aus Bochum, M&#252;nchen und Borstel um Dr. Marcus Peters (Experimentelle Pneumologie der RUB, Prof. Dr. Albrecht Bufe) konnten experimentell nachweisen, wie das Molek&#252;l auf Zellen des Immunsystems wirkt. Sie berichten in der aktuellen Ausgabe des Journal of Allergy and Clinical Immunology.</strong></p>
<p><strong>Die Stecknadel im Heuhaufen</strong></p>
<p><strong>Dass Kinder, die auf Bauernh&#246;fen aufwachsen</strong>, seltener an Allergien und allergischem Asthma leiden, ist lange bekannt. Was sie allerdings davor sch&#252;tzt, war lange r&#228;tselhaft. &#0187;Die Suche nach der sch&#252;tzenden Substanz war wie die Suche nach der Stecknadel im Heuhaufen&#0171;, sagt Dr. Marcus Peters. Er konnte dazu auf Stallstaub zur&#252;ckgreifen, der in den Stallungen von verschiedenen Bauernh&#246;fen in Deutschland, &#214;sterreich und der Schweiz eingesammelt worden war. Eine Analyse des Staubs ergab, dass er sich haupts&#228;chlich aus pflanzlichen Bestandteilen zusammensetzt, darunter mehr als zehn Prozent Arabinogalaktan, einem gro&#223;en Zuckermolek&#252;l, das sich somit als verd&#228;chtig qualifizierte.</p>
<blockquote><p><strong>&#220;bersteigerte Wachsamkeit des Immunsystems verhindern</strong><br />
<strong>Die Forscher pr&#252;ften also</strong>, wie sich das Immunsystem von M&#228;usen gegen&#252;ber potentiellen Allergenen verh&#228;lt, wenn Arabinogalaktan-Molek&#252;le anwesend sind. &#0187;Es hat sich gezeigt, dass die dendritischen Zellen, die den Immunzellen sch&#228;dliche Eindringlinge pr&#228;sentieren, so dass diese dagegen vorgehen, in Anwesenheit von Arabinogalaktan ihr Verhalten &#228;ndern&#0171;, beschreibt Dr. Peters. &#0187;Sie produzieren dann einen bestimmten Botenstoff, der die Immunreaktion d&#228;mpft.&#0171; Welche Rezeptoren der dendritischen Zellen f&#252;r den Mechanismus verantwortlich sind, muss noch untersucht werden. Zuckerrezeptoren sind generell wichtig f&#252;r die Erkennung von fremden Partikeln durch das Immunsystem. &#0187;Die Abschw&#228;chung der Immunreaktion auf diesem Wege ist uns nicht neu&#0171;, erkl&#228;rt Dr. Peters. &#0187;Auch manche Bakterien machen sich den Mechanismus gezielt zunutze, um die Immunantwort des Wirts abzuschw&#228;chen.&#0171; Durch Arabinogalaktan wird aber nur die &#252;bersteigerte Wachsamkeit des Immunsystems verhindert â€“ die Abwehr von Krankheitserregern funktioniert weiterhin normal.</p></blockquote>
<p><strong>Auf die Dosis kommt es an</strong></p>
<p><strong>Dass ausgerechnet ein Gras-Bestandteil</strong> vor Heuschnupfen sch&#252;tzt, wundert die Forscher nicht: &#0187;Das ist eine Konzentrationsfrage&#0171;, meint Dr. Marcus Peters. &#0187;In kleineren Konzentrationen k&#246;nnen die Pollen des Wiesenfuchsschwanzes Allergien ausl&#246;sen, in gro&#223;en Dosen und sehr fr&#252;h im Leben aber auch verhindern. Nichts anderes als eine Dosissteigerung ist ja auch die Strategie bei der Hyposensibilisierung.&#0171; Ob sich Arabinogalaktan zur Prophylaxe oder auch zur Therapie von Allergien und allergischem Asthma einsetzen l&#228;sst, werden die Forscher jetzt untersuchen. Denkbar w&#228;re eine Anwendung als Spray oder Nasentropfen, da die Substanz gut wasserl&#246;slich ist.</p>
<p><strong>Titelaufnahme:</strong><br />
<em>Marcus Peters, Marion Kauth, Olaf Scherner, Kirsten Gehlhar, Imke Steffen, Pia Wentker, Erika von Mutius, Otto Holst, Albrecht Bufe: Arabinogalactan isolated from cowshed dust extract protects mice from allergic airway inflammation and sensitization. In: Journal of Allergy and Clinical Immunology. DOI: 10.1016/j.jaci.2010.05.011</em></p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong><br />
Dr. Marcus Peters, Experimentelle Pneumologie, Ruhr-Universit&#228;t Bochum, Bergmannsheil â€“ Klinische Forschung XU19, B&#252;rkle-de-la-Camp Platz 1, 44789 Bochum, Tel. 0234/302-4690, Fax: 0234/302-4682, E-Mail: marcus.peters@rub.de</p>]]></content:encoded>
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		<title>T-Helferzellen umprogrammieren &#8211; Neue Therapieoptionen gegen Asthma und Allergien</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Jan 2010 16:45:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>FranÃ§ois G.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Klinische Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[allergie]]></category>
		<category><![CDATA[Asthma]]></category>
		<category><![CDATA[Immun]]></category>
		<category><![CDATA[T-Helfer]]></category>
		<category><![CDATA[Zellen]]></category>

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		<description><![CDATA[<em>Berlin, 14. Januar 2010</em> â€“ <strong>Bei der Abwehr von Krankheitserregern durch das Immunsystem spielen bestimmte wei&#223;e Blutk&#246;rperchen eine zentrale Rolle. Die so genannten T-Helferzellen (Th-Zellen) spezialisieren sich nach ihrer Aktivierung, je nachdem, ob sie etwa Viren, Bakterien oder Parasiten bek&#228;mpfen sollen. Manche haben gleichzeitig Allergie verst&#228;rkende Eigenschaften und k&#246;nnen auch Asthma mit verursachen. Bisher gingen Forscher davon aus, dass die Pr&#228;gung von Th-Zellen auf einen bestimmten Erregertyp unwiderruflich sei. Nun konnten Immunologen der CharitÃ© â€“ Universit&#228;tsmedizin Berlin und des Deutschen Rheuma-Forschungszentrums Berlin (DRFZ) erstmals zeigen, dass sich diese Zellen umprogrammieren lassen. Die Entdeckung er&#246;ffnet neue Optionen zur Therapie von Asthma, Allergien und anderen immunologischen Erkrankungen.</strong>

<strong>Wenn Krankheitserreger in den Organismus eindringen</strong>, aktiviert dies die Th-Zellen und pr&#228;gt sie auf ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Berlin, 14. Januar 2010</em> â€“ <strong>Bei der Abwehr von Krankheitserregern durch das Immunsystem spielen bestimmte wei&#223;e Blutk&#246;rperchen eine zentrale Rolle. Die so genannten T-Helferzellen (Th-Zellen) spezialisieren sich nach ihrer Aktivierung, je nachdem, ob sie etwa Viren, Bakterien oder Parasiten bek&#228;mpfen sollen. Manche haben gleichzeitig Allergie verst&#228;rkende Eigenschaften und k&#246;nnen auch Asthma mit verursachen. Bisher gingen Forscher davon aus, dass die Pr&#228;gung von Th-Zellen auf einen bestimmten Erregertyp unwiderruflich sei. Nun konnten Immunologen der CharitÃ© â€“ Universit&#228;tsmedizin Berlin und des Deutschen Rheuma-Forschungszentrums Berlin (DRFZ) erstmals zeigen, dass sich diese Zellen umprogrammieren lassen. Die Entdeckung er&#246;ffnet neue Optionen zur Therapie von Asthma, Allergien und anderen immunologischen Erkrankungen.</strong></p>
<p><strong>Wenn Krankheitserreger in den Organismus eindringen</strong>, aktiviert dies die Th-Zellen und pr&#228;gt sie auf genau diese &#0187;Angreifer&#0171;. Bislang waren f&#252;nf Untergruppen von Th-Zellen bekannt. Th1-Zellen bek&#228;mpfen krankmachende Keime und Viren innerhalb der Zellen des menschlichen K&#246;rpers. Th2-Zellen dagegen wehren au&#223;erhalb der Zellen vorkommende Erreger und Parasiten ab. Sie sind aber auch f&#252;r die Entstehung von Asthma und Allergien verantwortlich. Jeder Th-Zelltyp wird gesteuert von einem bestimmten Genregulator â€“ dem so genannten Schl&#252;ssel-Transkriptionsfaktor. <strong>Die Pr&#228;gung der Th-Zellen galt bisher als unumkehrbar.</strong></p>
<p><strong>Eine Forschergruppe der CharitÃ© und des DRFZ</strong> um <em>Professor Dr. rer. nat. Max L&#246;hning</em> konnte jetzt nachweisen, dass sich bereits spezialisierte Th2-Zellen umprogrammieren lassen. Daf&#252;r injizierten sie M&#228;usen diese Zellen, die auf die Abwehr von Parasiten gepr&#228;gt sind. Anschlie&#223;end infizierten sie die M&#228;use aber gezielt mit Viren. Die Virusinfektion l&#246;st bestimmte Immunsignale aus. Mit diesen Signalen gelang es den Forschern, die Th2-Zellen auch zur Bek&#228;mpfung der viralen Erreger anzuregen.</p>
<p><strong>Sie fanden heraus, dass durch die neue Pr&#228;gung auf Viren</strong> die anf&#228;ngliche Spezialisierung auf Parasiten nicht verloren geht. Stattdessen entsteht ein neuer Zwischentyp, die so genannten â€šTh2+1â€™-Zellen. Sie vereinen in sich das Abwehrpotential beider Untergruppen und erwiesen sich in der Studie als stabil, wie die Wissenschaftler in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift &#0187;Immunity&#0171; berichten: Auch Monate nach Abklingen der Virusinfektion war die neue Abwehrfunktion noch in den Ged&#228;chtnis-T-Zellen anzutreffen. Zudem kl&#228;rten die Forscher die molekularen Grundlagen: Jede der neuen Th-Zellen bildet zwei Schl&#252;ssel-Transkriptionsfaktoren â€“ sowohl den Genregulator zur Parasitenabwehr als auch den Faktor zur Virusbek&#228;mpfung.</p>
<blockquote><p><strong>Diese grundlegenden Erkenntnisse f&#246;rdern</strong> nicht nur das Verst&#228;ndnis von â€šLernprozessenâ€™ in Immunzellen. Sie er&#246;ffnen auch neue Wege zur Therapie von Asthma und Allergien. Denn besonders die gegen Parasiten gerichteten Th2-Zellen tragen zur Entstehung dieser Erkrankungen ma&#223;geblich bei. &#0187;Durch das Umprogrammieren in die neue Hybridform hoffen wir, die Allergie verst&#228;rkenden Eigenschaften dieser Helferzellen schw&#228;chen zu k&#246;nnen&#0171;, sagt Professor L&#246;hning. &#0187;Diese therapeutische Anwendung erforschen wir derzeit.&#0171; Seine von der VolkswagenStiftung im Rahmen des Lichtenberg-Programms gef&#246;rderte Arbeitsgruppe an der Medizinischen Klinik f&#252;r Rheumatologie und Klinische Immunologie der CharitÃ© arbeitet eng mit dem DRFZ Berlin zusammen.</p>
<p>Die Studie zeige, wie wichtig Grundlagenforschung f&#252;r die Entwicklung neuer Therapien sei, betonen Professor Dr. med. Gerd-R&#252;diger Burmester, Direktor der Medizinischen Klinik f&#252;r Rheumatologie und Klinische Immunologie, und Professor Dr. rer. nat. Andreas Radbruch, Direktor des DRFZ: &#0187;Allergien und Asthma nehmen in den Industriel&#228;ndern seit Jahrzehnten zu. Unsere Entdeckung k&#246;nnte die Behandlung immunologischer Erkrankungen in der Zukunft verbessern und den Betroffenen helfen.&#0171;</p></blockquote>
<p>Quelle: Hegazy et al., â€žInterferons direct Th2 cell reprogramming to generate a stable GATA-3+T-bet+ cell subset with combined Th2 and Th1 cell functionsâ€?, Immunity (2010), doi:10.1016/j.immuni.2009.12.004<br />
<strong>Ver&#246;ffentlichung in Immunity:</strong> online am 14. Januar 2010, am 29. Januar 2010 in der Printausgabe (Download: http://www.cell.com/immunity/newarticles). </p>
<p><strong>Kontakt:</strong><br />
Prof. Dr. Max L&#246;hning<br />
Medizinische Klinik f&#252;r Rheumatologie und Klinische Immunologie<br />
â€“Lichtenberg-Professur f&#252;r Experimentelle Immunologieâ€“<br />
CharitÃ© &#8211; Universit&#228;tsmedizin Berlin<br />
Deutsches Rheuma-Forschungszentrum Berlin (DRFZ)<br />
CharitÃ©platz 1<br />
10117 Berlin<br />
Telefon: 030 28 460 760<br />
E-Mail: loehning@drfz.de</p>]]></content:encoded>
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		<title>Weihnachtliche Allergierisiken</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Nov 2007 14:08:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>FG</dc:creator>
				<category><![CDATA[Indikation/Therapie]]></category>
		<category><![CDATA[Klinische Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Weiterbildung/UniversitÃ¤ten]]></category>
		<category><![CDATA[allergie]]></category>
		<category><![CDATA[Indikation]]></category>
		<category><![CDATA[Indikation-Therapie]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2007/11/thieme.gif" rel="lightbox[pics258]" title="thieme.gif"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2007/11/thieme.thumbnail.gif" width="160" height="20" alt="thieme.gif" class="imageframe imgalignleft" /></a>fzm <strong>- Pollenallergiker k&#246;nnen</strong> aufatmen: F&#252;r sie hat die erholsamste Zeit des Jahres begonnen. Als letztes Allergen der Saison ist nun auch das Traubenkraut verbl&#252;ht, und in normalen Wintern ist nicht vor Mitte Februar mit den ersten Fr&#252;hbl&#252;hern zu rechnen. Wenn Patienten mit allergischen Beschwerden in die Praxis kommen, sollten Mediziner jedoch auch in den n&#228;chsten Wochen an pflanzliche Ausl&#246;ser denken, r&#228;t Christiane Bayerl. "Sowohl der Weihnachtsstern als auch der Weihnachtskaktus ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2007/11/thieme.gif" rel="lightbox[pics258]" title="thieme.gif"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2007/11/thieme.thumbnail.gif" width="160" height="20" alt="thieme.gif" class="imageframe imgalignleft" /></a>fzm <strong>- Pollenallergiker k&#246;nnen</strong> aufatmen: F&#252;r sie hat die erholsamste Zeit des Jahres begonnen. Als letztes Allergen der Saison ist nun auch das Traubenkraut verbl&#252;ht, und in normalen Wintern ist nicht vor Mitte Februar mit den ersten Fr&#252;hbl&#252;hern zu rechnen. Wenn Patienten mit allergischen Beschwerden in die Praxis kommen, sollten Mediziner jedoch auch in den n&#228;chsten Wochen an pflanzliche Ausl&#246;ser denken, r&#228;t Christiane Bayerl. &#0187;Sowohl der Weihnachtsstern als auch der Weihnachtskaktus k&#246;nnen bei manchen Menschen Allergien hervorrufen&#0171;, schreibt die Direktorin der Wiesbadener Klinik f&#252;r Dermatologie und Allergologie in der Fachzeitschrift &#0187;Aktuelle Dermatologie&#0171; (Georg Thieme Verlag, Stuttgart. 2007).</p>
<p><strong>Manch Allergiegeplagter </strong>kann der Adventszeit aber auch aus anderen Gr&#252;nden nicht v&#246;llig entspannt entgegenblicken. N&#252;sse haben jetzt Hochsaison, sowohl pur genossen, als auch versteckt in zahlreichen Pl&#228;tzchen und anderem weihnachtlichen Geb&#228;ck. Besonders t&#252;ckisch sind Spuren von Nusseiwei&#223;, die in zun&#228;chst eher unverd&#228;chtig erscheinenden Lebensmitteln wie Schokolade enthalten sein k&#246;nnen. &#0187;N&#252;sse z&#228;hlen zu den h&#228;ufigsten und bekanntesten Allergenen&#0171;, sagt Christiane Bayerl, &#0187;Sch&#228;tzungen zufolge leidet rund jeder hundertste Bundesb&#252;rger unter einer Allergie auf Baumn&#252;sse&#0171;. Dabei gebe es zwei Gruppen von Kreuzallergien: Menschen, die auf Waln&#252;sse allergisch sind, vertragen h&#228;ufig auch keine Pecann&#252;sse oder Haseln&#252;sse; manch anderer Haselnussallergiker reagiert dagegen eher auf Cashewkerne, Paran&#252;sse, Pistazien und Mandeln.</p>
<p><strong>W&#228;hrend Unvertr&#228;glichkeiten</strong> gegen&#252;ber N&#252;ssen und Gew&#252;rzen recht h&#228;ufig sind, ist anderen Allergenen wesentlichen schwerer auf die Spur zu kommen. Wie Bayerl berichtet, k&#246;nnen allergische Symptome auch von Pektin verursacht werden, einer Substanz, die aus Fr&#252;chten und Fruchtschalen gewonnen wird und sich zuweilen in Pl&#228;tzchenrezepten findet. Ebenso unerwartet k&#246;nnen die weihnachtlichen Gen&#252;sse f&#252;r die Menschen getr&#252;bt werden, die an einer Latex-Allergie leiden: Manche Schokoladen- oder Keksverpackungen sind mit latexhaltigen Klebstoffen fixiert.</p>
<p><strong>Wer auch</strong> dem verstecktesten Allergen ausweichen m&#246;chte, dem empfiehlt es sich, die Weihnachtspl&#228;tzchen selbst zu backen â€“ da wei&#223; man, was drin ist, und es macht jede Menge Spa&#223;!</p>
<p><strong>C. Bayerl<br />
Allergie unter dem Weihnachtsbaum.<br />
Aktuelle Dermatologie 2007; 33 (11): S. 401</strong></p>]]></content:encoded>
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