Weblog & Magazin für medizinische Forschung, Innovation und Praxis

Beiträge zum Stichwort ‘ Bluthochdruck ’

Bluthochdruck Communication Design Award 2010

27. April 2010 | Von FR | Kategorie: Angebote

Deutsche Hochdruckliga e.V. DHL® – Deutsche Hypertonie Gesellschaft lobt Video-/Film-Wettbewerb aus
Die Deutsche Hochdruckliga e.V. DHL® – Deutsche Hypertonie Gesellschaft möchte 2010 mit einem kreativen Projekt das Thema »Prävention von Bluthochdruck« in den Fokus der öffentlichen Wahrnehmung rücken. Der Verein, dessen Ziel die Bekämpfung von Bluthochdruck ist, schreibt in diesem Jahr einen mit insgesamt 6.000 € dotierten Video-/Film-Wettbewerb aus. Ziel ist es, via des beliebtesten Mediums Video/Film für die Erkrankung Bluthochdruck – eine Erkrankung mit hoher Dunkelziffer – und ihren Folgeerkrankungen zu sensibilisieren. Hochrechnungen zufolge hat jeder zweite Mensch über 60 Jahre einen zu hohen Blutdruck und ist damit ein Risikopatient für vaskuläre Erkrankungen wie Schlaganfall, Herzinfarkt oder Nierenversagen. Viele Todesfälle gehen auf das Konto dieser Volkskrankheit.

Die eingereichten Beiträge sollen einprägsame Botschaften zum Thema »Bluthochdruck« verarbeiten. Weitere thematische Einschränkungen werden nicht gegeben, …



Wenn es dem Bluthochdruck an die Nieren geht…

26. November 2009 | Von FR | Kategorie: Kurznachrichten
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In der Universitätsklinik Düsseldorf ist der erste Patient mit schwer einstellbarem Bluthochdruck komplikationslos mit einer neuartigen, kathetergestützten Methode behandelt worden. Bei diesem 45 bis 60 Minuten dauernden Verfahren in enger Zusammenarbeit von Nephrologen und Radiologen werden die Nierenerven mit Hochfrequenzstrom verödet.
Bluthochdruck ist der entscheidende Risikofaktor für Herzinfarkt und Schlaganfall. Tabletteneinnahme und Lebensstiländerung reichen oft nicht aus, um den Blutdruck zu normalisieren.

Die Arbeitsgruppe um Professor Lars Christian Rump und Priv. Doz. Oliver Vonend der Klinik für Nephrologie des Universitätsklinikums Düsseldorf beschäftigt sich seit vielen Jahren klinisch und wissenschaftlich mit der zentralen Rolle der Nierennerven bei der Entstehung von Bluthochdruck und…



Patienten mit hohem Blutdruck können hoffen

18. Oktober 2009 | Von FR | Kategorie: Angebote

Innovative Bluthochdruck-Therapie am Uni-Klinikum Erlangen

Hoffnung für Patienten mit hohem Blutdruck, die trotz Dauertherapie mit mindestens drei Medikamenten Blutdruckwerte von systolisch über 160 mm Hg messen: Das Universitätsklinikum Erlangen bietet als erstes und einziges Zentrum in Süddeutschland ein innovatives Therapiekonzept an, bei dem Nervenfasern entlang der Nierenarterien deaktiviert werden.
»Aus unserer Sicht sind diese Nerven für die Entstehung und das Fortschreiten der Hochdruckkrankheit von entscheidender Bedeutung«, sagte Prof. Dr. Roland E. Schmieder. Jetzt sucht er Patienten von 18 bis 85 Jahren, die im Rahmen einer Studie die neue Therapie nutzen wollen und deren Nierenfunktion noch erhalten ist. Weitere Behandlungszentren gibt es in Homburg, Frankfurt, Berlin und Lübeck. Info-Telefon



Diuretika Mittel der ersten Wahl bei medikamentöser Therapie von Hypertonie…??

12. Dezember 2008 | Von FR | Kategorie: Gesundheitspolitik

Berlin (VFA). Gestern fand die Anhörung zum Vorbericht des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) zur medikamentösen Therapie von Hypertonikern statt. Anfang 2005 erhielt das IQWiG den Auftrag, die medikamentöse Hypertonie-Behandlung zu bewerten. Hier gibt es verschiedene Medikamentengruppen, die üblicherweise als Kombinationstherapie verordnet werden. Das IQWiG konzentriert sich auf die eher selten vorkommende Ersttherapie mit nur einem Arzneimittel bei ansonsten gesunden etwa 60jährigen. Das IQWiG fokussiert im Ergebnis auf Entwässerungsmittel (Diuretika).

Dem Vorbericht wurde von der Arzneimittelkommission der Deutschen Ärzteschaft und von den Fachgesellschaften Mängel bescheinigt, unter anderem was die Kriterien für den Ein- und Ausschluss von Studien angeht. Diese führten dazu, dass im Ergebnis nur eine einzige größere Studie aus den neunziger Jahren den Bericht dominiere und alle anderen großen Studien der letzten Jahre ausgeschlossen würden. Die vom IQWiG in seinem Vorbericht berücksichtigte Studie wurde in den USA mit Medikamenten durchgeführt, die teilweise in Deutschland unüblich sind.