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	<title>DZKF WEBLOG &#187; Bluthochdruck</title>
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	<description>Deutsche Zeitschrift für Klinische Forschung &#124; Der Weblog mit News, Meinungen und Kommentaren</description>
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		<title>Einfache Operation verringert Bluthochdruck ohne Medikamente und verbessert Zuckerstoffwechsel</title>
		<link>http://www.dzkfblog.de/2011/04/28/einfache-operation-verringert-bluthochdruck-ohne-medikamente-und-verbessert-zuckerstoffwechsel/</link>
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		<pubDate>Thu, 28 Apr 2011 15:24:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>François G.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Indikation/Therapie]]></category>
		<category><![CDATA[Bluthochdruck]]></category>
		<category><![CDATA[renale]]></category>
		<category><![CDATA[Sympathikusdenervation]]></category>

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		<description><![CDATA[<em>Mannheim, Donnerstag 28. April 2011</em> – <strong>Gute Nachrichten f&#252;r Bluthochdruck-Patienten, die auf Medikamente nicht gut ansprechen: &#220;beraktiven Nierennerven, die Bluthochdruck verursachen, k&#246;nnen mit einem einfachen Eingriff mittels Hochfrequenzstrom ver&#246;det und ausgeschaltet werden.</strong> (Vgl. <a href="http://www.dzkfblog.de/2010/10/22/neue-kathetertherapie-senkt-bluthochdruck-dauerhaft/">Artikel hier im Blog</a> aus 2010, damals zum Herzzentrum Heidelberg.)

"Es kann mit einer schnellen Normalisierung des Blutdrucks gerechnet werden", berichtet DGK-Pr&#228;sident Prof. Michael B&#246;hm. (Klinik f&#252;r Innere Medizin III, Universit&#228;tsklinikum des Saarlandes, Homburg/Saar) "Im Durchschnitt senken wir den Blutdruck um 30 bis 40 mmHg (Milligramm Quecksilbers&#228;ule)." Das als "interventionelle renale Sympathikusdenervation" bezeichnete, per Katheter ausgef&#252;hrte Verfahren kann bei Patienten, bei denen auch unterschiedliche blutdrucksenkende Medikamente nicht helfen, "Methode m&#246;glicherweise Therapie der Wahl sein. Die Ergebnisse sind beeindruckend, wir sind sehr optimistisch." Die neue Behandlungsmethode ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Mannheim, Donnerstag 28. April 2011</em> – <strong>Gute Nachrichten f&#252;r Bluthochdruck-Patienten, die auf Medikamente nicht gut ansprechen: &#220;beraktiven Nierennerven, die Bluthochdruck verursachen, k&#246;nnen mit einem einfachen Eingriff mittels Hochfrequenzstrom ver&#246;det und ausgeschaltet werden.</strong> (Vgl. <a href="http://www.dzkfblog.de/2010/10/22/neue-kathetertherapie-senkt-bluthochdruck-dauerhaft/">Artikel hier im Blog</a> aus 2010, damals zum Herzzentrum Heidelberg.)</p>
<p>&#0187;Es kann mit einer schnellen Normalisierung des Blutdrucks gerechnet werden&#0171;, berichtet DGK-Pr&#228;sident Prof. Michael B&#246;hm. (Klinik f&#252;r Innere Medizin III, Universit&#228;tsklinikum des Saarlandes, Homburg/Saar) &#0187;Im Durchschnitt senken wir den Blutdruck um 30 bis 40 mmHg (Milligramm Quecksilbers&#228;ule).&#0171; Das als &#0187;interventionelle renale Sympathikusdenervation&#0171; bezeichnete, per Katheter ausgef&#252;hrte Verfahren kann bei Patienten, bei denen auch unterschiedliche blutdrucksenkende Medikamente nicht helfen, &#0187;Methode m&#246;glicherweise Therapie der Wahl sein. Die Ergebnisse sind beeindruckend, wir sind sehr optimistisch.&#0171; Die neue Behandlungsmethode, so Prof B&#246;hm, &#0187;f&#252;hrt nicht nur in Ruhe, sondern auch unter k&#246;rperlicher Belastung und in der Erholungsphase zu einer deutlichen und signifikanten Blutdruckreduktion.&#0171;</p>
<p><strong>Auch Zuckerstoffwechsel-Situation verbessert sich nach Eingriff</strong></p>
<p><strong>Prof. B&#246;hm:</strong> &#0187;Erstmals konnte jetzt gezeigt werden, dass sich auch die Zuckerstoffwechsel-Situation nach dem Eingriff deutlich verbessert.&#0171; Das ist besonders angesichts des hohen Herz-Kreislauf-Risikos von Patienten mit nicht einstellbarem Bluthochdruck interessant und er&#246;ffnet neue therapeutische Ans&#228;tze mit dem Ziel der Reduzierung von Risikofaktoren.</p>
<p><strong>Diese Studienergebnisse</strong> stellte Prof. B&#246;hm bei einem Pressegespr&#228;ch anl&#228;sslich der 77. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft f&#252;r Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung (DGK) vor. Von Mittwoch bis Samstag (27. – 30. April 2011) werden im Congress Center Mannheim (CCM) rund 7.000 aktive Teilnehmer aus 25 Nationen erwartet.</p>
<p><strong>Vermehrte Stresshormone verursachen Bluthochdruck – Kleiner Eingriff beseitigt Ursache</strong></p>
<blockquote><p><strong>Bei Bluthochdruck</strong> ist die Regulation des sympathischen Nervensystems (Stressnervensystem) h&#228;ufig gest&#246;rt und die Niere sch&#252;ttet vermehrt Stresshormone wie Adrenalin aus. Die &#252;beraktiven Nervenenden, die den Bluthochdruck vermitteln, werden per Katheter mittels Hochfrequenzstrom ver&#246;det und somit ausgeschaltet. Der Eingriff erfolgt an beiden Nieren minimal-invasiv jeweils &#252;ber die Nierenarterie und dauert etwa 30 bis 60 Minuten. Die Patienten sind w&#228;hrend des Eingriffs ansprechbar, werden lokal bet&#228;ubt und erhalten ein Schmerzmittel. &#0187;Ziel ist es, den Blutdruck dauerhaft zu senken und die Medikamenteneinnahme langfristig zu reduzieren, da viele der Betroffenen bis zu neun verschiedene Pr&#228;parate t&#228;glich einnehmen m&#252;ssen, jedoch ohne deutlichen Erfolg&#0171;, so Prof. B&#246;hm. &#0187;Wir haben mittlerweile fast 50 Patienten mit der renalen Hochfrequenzablation behandelt.&#0171;</p></blockquote>
<p><strong>Fallen die laufenden Studien positiv</strong> aus, wird sich das neue Verfahren in der regul&#228;ren Therapie von Bluthochdruckerkrankungen etablieren. Dies w&#252;rde eine entscheidende Verbesserung in der Behandlung von schweren Bluthochdruckerkrankungen und deren Folgen bedeuten. Auch Folgeerkrankungen wie Schlaganfall, Herzsch&#228;digungen, Diabetes mellitus und durch Bluthochdruck bedingte Demenz k&#246;nnte so wahrscheinlich vorgebeugt werden.</p>
<p><strong>Europ&#228;isches Exzellenzzentrum f&#252;r Bluthochdruck </strong></p>
<p><strong>Die von Professor B&#246;hm</strong> geleitete Klinik wurde vor zwei Jahren zum Europ&#228;ischen Exzellenzzentrum f&#252;r Bluthochdruck gew&#228;hlt und ist aktuell an mehreren internationalen Studien zur Erforschung des neuen Verfahrens beteiligt und hat bislang die meisten Patienten in ganz Europa behandelt. In Deutschland nehmen neben Homburg noch einige weitere universit&#228;re Zentren teil. Prof. B&#246;hm ist Leiter der Studie in Deutschland.</p>
<p><strong>Kontakt: </strong><br />
Pressestelle der DGK<br />
Achenbachstra&#223;e 43<br />
40237 D&#252;sseldorf<br />
Tel.: 0211 / 600692 &#8211; 51<br />
Fax: 0211 / 600692 &#8211; 10<br />
Prof. Dr. Eckart Fleck (Pressesprecher, Berlin)<br />
E-Mail: fleck@dhzb.de<br />
Christiane Limberg (Pressereferentin, D&#252;sseldorf)<br />
E-Mail: limberg@dgk.org</p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Neue Kathetertherapie senkt Bluthochdruck dauerhaft</title>
		<link>http://www.dzkfblog.de/2010/10/22/neue-kathetertherapie-senkt-bluthochdruck-dauerhaft/</link>
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		<pubDate>Fri, 22 Oct 2010 13:01:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>François G.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Angebote]]></category>
		<category><![CDATA[Bluthochdruck]]></category>
		<category><![CDATA[Katheter]]></category>
		<category><![CDATA[renale Denervation]]></category>

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		<description><![CDATA[<h4>Heidelberger Herzzentrum etabliert innovative Behandlungsmethode / Vielversprechende Ergebnisse bei behandlungsresistentem Bluthochdruck</h4>
<strong>Das Heidelberger Herzzentrum bietet Patienten, die an Bluthochdruck leiden, eine innovative Therapie an: Mit einer neuen Kathetertherapie kann der Blutdruck deutlich und langfristig gesenkt werden. Dadurch kann vor allem Patienten geholfen werden, bei denen Arzneimittel versagen. Bislang gibt es nur wenige Zentren weltweit, die diese Behandlungsmethode anbieten.</strong>

<strong>Blutdrucksenkende Medikamenten versagen bei rund f&#252;nf Prozent der Patienten</strong>

<strong>Rund 40 Prozent aller Erwachsenen</strong> leiden an Bluthochdruck (Hypertonie). Die Krankheit ist t&#252;ckisch, da ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Heidelberger Herzzentrum etabliert innovative Behandlungsmethode / Vielversprechende Ergebnisse bei behandlungsresistentem Bluthochdruck</h4>
<p><strong>Das Heidelberger Herzzentrum bietet Patienten, die an Bluthochdruck leiden, eine innovative Therapie an: Mit einer neuen Kathetertherapie kann der Blutdruck deutlich und langfristig gesenkt werden. Dadurch kann vor allem Patienten geholfen werden, bei denen Arzneimittel versagen. Bislang gibt es nur wenige Zentren weltweit, die diese Behandlungsmethode anbieten.</strong></p>
<p><strong>Blutdrucksenkende Medikamenten versagen bei rund f&#252;nf Prozent der Patienten</strong></p>
<p><strong>Rund 40 Prozent aller Erwachsenen</strong> leiden an Bluthochdruck (Hypertonie). Die Krankheit ist t&#252;ckisch, da sie oft fast unbemerkt verl&#228;uft, bis potentiell t&#246;dliche Folgen wie Schlaganfall, Herzinfarkt oder Herzinsuffizienz auftreten. Bei rund f&#252;nf Prozent der Patienten kann der Blutdruck nicht ausreichend gesenkt werden: Selbst eine Kombination von drei Blutdruckmitteln und mehr f&#252;hrt nicht zum gew&#252;nschten Abfall der Blutdruckwerte. Sie haben ein besonders hohes Risiko f&#252;r Folgeerkrankungen.</p>
<p><strong>Die sogenannte &#0187;renale Denervation&#0171;</strong> ist ein einfaches und sicheres Verfahren. Der Katheter schaltet einen wichtigen Krankheitsmechanismus bei Bluthochdruck aus: Durch Erhitzung werden Nervenfasern in den Blutgef&#228;&#223;en der Niere ver&#246;det und damit u.a. die Aussch&#252;ttung von blutdrucksteigernden Hormonen Renin und Noradrenalin gehemmt. Der minimalinvasive Eingriff hinterl&#228;sst keine Sch&#228;den an der Nierenarterie; auch die Nierenfunktion wird nicht beeinflusst. Bei den mehr als weltweit 200 behandelten Patienten sanken die Blutdruckwerte im Durchschnitt um 30 – 40 mm Hg ab. Zurzeit liegen allerdings noch keine Beobachtungswerte von mehr als zwei Jahren vor.</p>
<blockquote><p><strong>Das neue Verfahren ist in Deutschland</strong> seit diesem Jahr zugelassen; am Herzzentrum Heidelberg wurde diese innovative Therapie nun etabliert. Ansprechpartner sind Privatdozent Dr. Erwin Blessing und Dr. Hans-J&#246;rg Hippe, Medizinische Universit&#228;tsklinik Heidelberg (Abteilung Kardiologie, Angiologie und Pneumologie, &#196;rztlicher Direktor: Professor Dr. Hugo Katus). &#0187;Bislang haben wir 4 Patienten behandelt, weitere Eins&#228;tze werden folgen. F&#252;r n&#228;chstes Jahr planen wir Eingriffe bei &#252;ber 50 Patienten&#0171;, erkl&#228;rt Dr. Blessing, Oberarzt und Leiter der Angiologie.</p></blockquote>
<p><strong>Interessierte &#196;rzte und Patienten k&#246;nnen sich an die Angiologische Ambulanz (Tel.: 06221/56 8694) wenden.</strong></p>
<p><strong>Literatur:</strong><br />
<em>Krum H, Schlaich M, Whitbourn R, Sobotka PA, Sadowski J, Bartus K, Kapelak B, Walton A, Sievert H, Thambar S, Abraham WT, Esler M. Catheter-based renal sympathetic denervation for resistant hypertension: a multicentre safety and proof-of-principle cohort study. Lancet 2009, 373: 1275–81.</p>
<p>Katholi RE, Rocha-Singh KJ. The role of renal sympathetic nerves in hypertension: Has percutaneous renal denervation refocused attention on their clinical significance? Progress in Cardiovascular Disease 2009, 52: 243–248.</p>
<p>Schlaich MP, Sobotka PA, Krum H, Lambert E, Esler MD. Renal sympathetic-nerve ablation for uncontrolled hypertension. N Engl J Med 2009, 361(9): 932-934.</em></p>
<p><strong>Weitere Informationen im Internet:</strong><br />
<a href="www.klinikum.uni-heidelberg.de/Herzzentrum-Heidelberg.113016.0.html">&#220;ber das Heidelberger Herzzentrum</a>:</p>
<p><strong>Ansprechpartner:</strong><br />
PD Dr. Erwin Blessing<br />
Oberarzt, Leiter Angiologie<br />
Medizinische Klink III<br />
Universit&#228;tsklinikum Heidelberg<br />
Im Neuenheimer Feld 410<br />
69120 Heidelberg<br />
Tel.: 06221 / 56 86 11<br />
Fax: 06221 / 56 55 15<br />
E-Mail: erwin_blessing@med.uni-heidelberg.de </p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Bluthochdruck Communication Design Award 2010</title>
		<link>http://www.dzkfblog.de/2010/04/27/bluthochdruck-communication-design-award-2010/</link>
		<comments>http://www.dzkfblog.de/2010/04/27/bluthochdruck-communication-design-award-2010/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 27 Apr 2010 15:05:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>François G.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Angebote]]></category>
		<category><![CDATA[Bluthochdruck]]></category>
		<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Preis]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>

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		<description><![CDATA[<strong>Deutsche Hochdruckliga e.V. DHL® - Deutsche Hypertonie Gesellschaft lobt Video-/Film-Wettbewerb aus</strong>
Die Deutsche Hochdruckliga e.V. DHL® - Deutsche Hypertonie Gesellschaft m&#246;chte 2010 mit einem kreativen Projekt das Thema "Pr&#228;vention von Bluthochdruck" in den Fokus der &#246;ffentlichen Wahrnehmung r&#252;cken. Der Verein, dessen Ziel die Bek&#228;mpfung von Bluthochdruck ist, schreibt in diesem Jahr einen mit insgesamt <strong>6.000 € dotierten Video-/Film-Wettbewerb aus</strong>. Ziel ist es, via des beliebtesten Mediums Video/Film f&#252;r die Erkrankung Bluthochdruck - eine Erkrankung mit hoher Dunkelziffer - und ihren Folgeerkrankungen zu sensibilisieren. Hochrechnungen zufolge hat jeder zweite Mensch &#252;ber 60 Jahre einen zu hohen Blutdruck und ist damit ein Risikopatient f&#252;r vaskul&#228;re Erkrankungen wie Schlaganfall, Herzinfarkt oder Nierenversagen. Viele Todesf&#228;lle gehen auf das Konto dieser Volkskrankheit.

<strong>Die eingereichten Beitr&#228;ge sollen einpr&#228;gsame Botschaften zum Thema "Bluthochdruck" verarbeiten</strong>. Weitere thematische Einschr&#228;nkungen werden nicht gegeben, ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Deutsche Hochdruckliga e.V. DHL® &#8211; Deutsche Hypertonie Gesellschaft lobt Video-/Film-Wettbewerb aus</strong><br />
Die Deutsche Hochdruckliga e.V. DHL® &#8211; Deutsche Hypertonie Gesellschaft m&#246;chte 2010 mit einem kreativen Projekt das Thema &#0187;Pr&#228;vention von Bluthochdruck&#0171; in den Fokus der &#246;ffentlichen Wahrnehmung r&#252;cken. Der Verein, dessen Ziel die Bek&#228;mpfung von Bluthochdruck ist, schreibt in diesem Jahr einen mit insgesamt <strong>6.000 € dotierten Video-/Film-Wettbewerb aus</strong>. Ziel ist es, via des beliebtesten Mediums Video/Film f&#252;r die Erkrankung Bluthochdruck &#8211; eine Erkrankung mit hoher Dunkelziffer &#8211; und ihren Folgeerkrankungen zu sensibilisieren. Hochrechnungen zufolge hat jeder zweite Mensch &#252;ber 60 Jahre einen zu hohen Blutdruck und ist damit ein Risikopatient f&#252;r vaskul&#228;re Erkrankungen wie Schlaganfall, Herzinfarkt oder Nierenversagen. Viele Todesf&#228;lle gehen auf das Konto dieser Volkskrankheit.</p>
<p><strong>Die eingereichten Beitr&#228;ge sollen einpr&#228;gsame Botschaften zum Thema &#0187;Bluthochdruck&#0171; verarbeiten</strong>. Weitere thematische Einschr&#228;nkungen werden nicht gegeben, die Filmemacher k&#246;nnen also ihrer Kreativit&#228;t freien Lauf lassen.</p>
<p><strong>Die Beitr&#228;ge sollten im MPEG-2-Format</strong> mit einem kurzen erkl&#228;renden Begleittext bis zum 31. Oktober 2010 bei der Gesch&#228;ftsstelle in Heidelberg eingereicht werden.</p>
<p>Die Ausschreibung des Video-/ Film- Wettbewerbs &#0187;Bluthochdruck Communication Design Award 2010&#8243; finden Sie unter www.hochdruckliga.de .<br />
Einsendeschluss ist der 31. Oktober 2010<br />
______________</p>
<p>Deutsche Hochdruckliga e.V. DHL® &#8211; Deutsche Hypertonie Gesellschaft<br />
Berliner Str. 46<br />
69120 Heidelberg<br />
Tel. 0 62 21 / 5 88 55-0<br />
Fax. 0 62 21 / 5 88 55-25<br />
e-mail: Hochdruckliga@t-online.de<br />
<strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p>http://www.hochdruckliga.de</p>]]></content:encoded>
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		<title>Wenn es dem Bluthochdruck an die Nieren geht&#8230;</title>
		<link>http://www.dzkfblog.de/2009/11/26/wenn-es-dem-bluthochdruck-an-die-nieren-geht/</link>
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		<pubDate>Thu, 26 Nov 2009 16:25:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>François G.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kurznachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Bluthochdruck]]></category>
		<category><![CDATA[Hypertonie]]></category>
		<category><![CDATA[Nieren. Nerven]]></category>

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		<description><![CDATA[<div class="imageframe alignleft" style="width:255px;"><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2009/11/heine-uni.jpg" rel="lightbox[pics1847]" title="Logo Heinrich-Heine-Uni D&#252;sseldorf"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2009/11/heine-uni.thumbnail.jpg" alt="Logo Heine-Uni" width="255" height="130" class="attachment wp-att-1848" /></a><div class="imagecaption"></div></div><strong>In der Universit&#228;tsklinik D&#252;sseldorf ist der erste Patient mit schwer einstellbarem Bluthochdruck komplikationslos mit einer neuartigen, kathetergest&#252;tzten Methode behandelt worden. Bei diesem 45 bis 60 Minuten dauernden Verfahren in enger Zusammenarbeit von Nephrologen und Radiologen werden die Nierenerven mit Hochfrequenzstrom ver&#246;det.
Bluthochdruck ist der entscheidende Risikofaktor f&#252;r Herzinfarkt und Schlaganfall. Tabletteneinnahme und Lebensstil&#228;nderung reichen oft nicht aus, um den Blutdruck zu normalisieren.</strong>

<strong>Die Arbeitsgruppe um Professor Lars Christian Rump</strong> und Priv. Doz. Oliver Vonend der Klinik f&#252;r Nephrologie des Universit&#228;tsklinikums D&#252;sseldorf besch&#228;ftigt sich seit vielen Jahren klinisch und wissenschaftlich mit der zentralen Rolle der <em>Nierennerven</em> bei der Entstehung von <em>Bluthochdruck</em> und...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="imageframe alignleft" style="width:255px;"><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2009/11/heine-uni.jpg" rel="lightbox[pics1847]" title="Logo Heinrich-Heine-Uni D&#252;sseldorf"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2009/11/heine-uni.thumbnail.jpg" alt="Logo Heine-Uni" width="255" height="130" class="attachment wp-att-1848" /></a>
<div class="imagecaption"></div>
</div>
<p><strong>In der Universit&#228;tsklinik D&#252;sseldorf ist der erste Patient mit schwer einstellbarem Bluthochdruck komplikationslos mit einer neuartigen, kathetergest&#252;tzten Methode behandelt worden. Bei diesem 45 bis 60 Minuten dauernden Verfahren in enger Zusammenarbeit von Nephrologen und Radiologen werden die Nierenerven mit Hochfrequenzstrom ver&#246;det.<br />
Bluthochdruck ist der entscheidende Risikofaktor f&#252;r Herzinfarkt und Schlaganfall. Tabletteneinnahme und Lebensstil&#228;nderung reichen oft nicht aus, um den Blutdruck zu normalisieren.</strong></p>
<p><strong>Die Arbeitsgruppe um Professor Lars Christian Rump</strong> und Priv. Doz. Oliver Vonend der Klinik f&#252;r Nephrologie des Universit&#228;tsklinikums D&#252;sseldorf besch&#228;ftigt sich seit vielen Jahren klinisch und wissenschaftlich mit der zentralen Rolle der <em>Nierennerven</em> bei der Entstehung von <em>Bluthochdruck</em> und <em>Nierenerkrankungen</em>. F&#252;r die Behandlung der gesteigerten Aktivit&#228;t des sympathischen Nervensystems steht seit Kurzem ein neues Verfahren zur Verf&#252;gung, den Blutdruck nichtmedikament&#246;s zu kontrollieren.</p>
<p><strong>Ohne die Notwendigkeit einer Operation</strong> werden die Nierennerven mithilfe eines Katheters ver&#246;det. Der Patient kann am Folgetag entlassen werden. Die Intervention ist lediglich einmal anzuwenden. Die Wirksamkeit auf den Blutdruck h&#228;lt nach bisherigen Kenntnissen dauerhaft an. Die Ein-Jahresergebnisse einer australischen Pilotstudie an 50 Patienten wurden in dem renommierten Journal &#0187;<em>The Lancet</em>&#0171; in diesem Jahr ver&#246;ffentlicht. Weitere Patienten werden im Rahmen einer gr&#246;&#223;eren international angelegten Untersuchung behandelt. </p>
<p><strong>Patienten mit einem Blutdruck von &#252;ber 160 mmHg bzw. 150 mmHg bei Typ II Diabetikern trotz dreifacher Tabletteneinnahme k&#246;nnen in die Studie eingeschlossen werden.</strong> Die Klinik f&#252;r Nephrologie am Universit&#228;tsklinikum in D&#252;sseldorf ist seit zwei Jahren Europ&#228;isches Exzellenzzentrum f&#252;r Hypertonie und daher eines der wenigen Zentren in Deutschland, das dieses Verfahren derzeit einsetzt. Blutdruckspezialist Professor Rump rechnet damit, dass die Methode sp&#228;ter als regul&#228;re Therapie bei Bluthochdruckerkrankungen verwendet werden wird.</p>
<p><strong>Kontakt:</strong> Prof. Dr. Lars C. Rump, Direktor der Klinik f&#252;r Nephrologie, Tel.: 0211 / 81-17726<br />
<strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p>http://www.uniklinik-duesseldorf.de/nephrologie</p>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Patienten mit hohem Blutdruck k&#246;nnen hoffen</title>
		<link>http://www.dzkfblog.de/2009/10/18/patienten-mit-hohem-blutdruck-koennen-hoffen/</link>
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		<pubDate>Sun, 18 Oct 2009 14:01:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>François G.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Angebote]]></category>
		<category><![CDATA[Bluthochdruck]]></category>
		<category><![CDATA[Hochfrequenzablation]]></category>
		<category><![CDATA[Klinische Studie]]></category>
		<category><![CDATA[therapie]]></category>

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		<description><![CDATA[<h4>Innovative Bluthochdruck-Therapie am Uni-Klinikum Erlangen</h4>	
<strong>Hoffnung f&#252;r Patienten mit hohem Blutdruck, die trotz Dauertherapie mit mindestens drei Medikamenten Blutdruckwerte von systolisch &#252;ber 160 mm Hg messen: Das Universit&#228;tsklinikum Erlangen bietet als erstes und einziges Zentrum in S&#252;ddeutschland ein innovatives Therapiekonzept an, bei dem Nervenfasern entlang der Nierenarterien deaktiviert werden.</strong>
"<em>Aus unserer Sicht sind diese Nerven f&#252;r die Entstehung und das Fortschreiten der Hochdruckkrankheit von entscheidender Bedeutung</em>", sagte Prof. Dr. Roland E. Schmieder. <strong>Jetzt sucht er Patienten von 18 bis 85 Jahren</strong>, die im Rahmen einer Studie die neue Therapie nutzen wollen und deren Nierenfunktion noch erhalten ist. <strong>Weitere Behandlungszentren</strong> gibt es in Homburg, Frankfurt, Berlin und L&#252;beck. Info-Telefon
...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Innovative Bluthochdruck-Therapie am Uni-Klinikum Erlangen</h4>
<p><strong>Hoffnung f&#252;r Patienten mit hohem Blutdruck, die trotz Dauertherapie mit mindestens drei Medikamenten Blutdruckwerte von systolisch &#252;ber 160 mm Hg messen: Das Universit&#228;tsklinikum Erlangen bietet als erstes und einziges Zentrum in S&#252;ddeutschland ein innovatives Therapiekonzept an, bei dem Nervenfasern entlang der Nierenarterien deaktiviert werden.</strong><br />
&#0187;<em>Aus unserer Sicht sind diese Nerven f&#252;r die Entstehung und das Fortschreiten der Hochdruckkrankheit von entscheidender Bedeutung</em>&#0171;, sagte Prof. Dr. Roland E. Schmieder. <strong>Jetzt sucht er Patienten von 18 bis 85 Jahren</strong>, die im Rahmen einer Studie die neue Therapie nutzen wollen und deren Nierenfunktion noch erhalten ist. <strong>Weitere Behandlungszentren</strong> gibt es in Homburg, Frankfurt, Berlin und L&#252;beck. Info-Telefon: 09131/85-36248.</p>
<blockquote><p>&#0187;Trotz intensiver Forschung gibt es f&#252;r viele Patienten mit Hochdruckkrankheit keine ausreichende Behandlung oder Heilung&#0171;, sagte Prof. Schmieder. Die Patienten m&#252;ssen meist ein Leben lang mehrere Medikamente einnehmen, die zum Teil mit Nebenwirkungen verbunden sind. &#0187;F&#252;r die Entstehung und das Fortschreiten der Hochdruckkrankheit ist die Aktivierung des sympathischen Nervensystems, dessen Fasern entlang der Nierenarterien zur Niere f&#252;hren, von entscheidender Bedeutung&#0171;, so Prof. Schmieder. Nun gibt es ein neues, ambulantes Verfahren, um die Nervenfaser-Aktivit&#228;t durch punktuelle Gewebeverschmorung (Hochfrequenzablation) auszuschalten. F&#252;r den Patienten &#228;hnelt das Verfahren dem eines Herzkatheters.</p></blockquote>
<p><strong>Der volle Behandlungseffekt entfaltet sich nach einigen Monaten</strong><br />
<strong>Mittlerweile sind weltweit &#252;ber 100 Patienten</strong> mit der innovativen Therapie erfolgreich behandelt worden, unter anderem auch am Uni-Klinikum Erlangen in einer Kooperation der Medizinischen Klinik 4 (Direktor: Prof. Dr. Kai-Uwe Eckardt) und dem Radiologischen Institut (Direktor: Prof. Dr. Michael Uder). So konnte bei einem Erlanger Patienten der Blutdruck von 245/117 mm Hg auf 180/95 mm Hg gesenkt werden. Derzeit kann das Verfahren allerdings nur im Rahmen einer kontrollierten klinischen Studie angeboten werden. Der volle Behandlungseffekt entfaltet sich gew&#246;hnlich erst nach mehreren Monaten. Daher werden die Patienten &#252;ber eine l&#228;ngere Zeit nachbeobachtet. </p>
<p><strong>Weitere Informationen</strong> erteilt Dr. Stephanie Tietze von der klinischen Forschungsstation der Medizinischen Klinik 4 am Uni-Klinikum Erlangen unter Tel.: 09131/85-36248 oder E-Mail: roland.schmieder@uk-erlangen.de.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Diuretika Mittel der ersten Wahl bei medikament&#246;ser Therapie von Hypertonie&#8230;??</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Dec 2008 17:01:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>François G.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheitspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Bluthochdruck]]></category>
		<category><![CDATA[Diuretika]]></category>

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		<description><![CDATA[<em>Berlin (VFA)</em>. Gestern fand die Anh&#246;rung zum Vorbericht des Instituts f&#252;r Qualit&#228;t und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) zur medikament&#246;sen Therapie von Hypertonikern statt. Anfang 2005 erhielt das IQWiG den Auftrag, die medikament&#246;se Hypertonie-Behandlung zu bewerten. Hier gibt es verschiedene Medikamentengruppen, die &#252;blicherweise als Kombinationstherapie verordnet werden. Das IQWiG konzentriert sich auf die eher selten vorkommende Ersttherapie mit nur einem Arzneimittel bei ansonsten gesunden etwa 60j&#228;hrigen. Das IQWiG fokussiert im Ergebnis auf Entw&#228;sserungsmittel (Diuretika).

<strong>Dem Vorbericht</strong> wurde von der Arzneimittelkommission der Deutschen &#196;rzteschaft und von den Fachgesellschaften M&#228;ngel bescheinigt, unter anderem was die Kriterien f&#252;r den Ein- und Ausschluss von Studien angeht. Diese f&#252;hrten dazu, dass im Ergebnis nur eine einzige gr&#246;&#223;ere Studie aus den neunziger Jahren den Bericht dominiere und alle anderen gro&#223;en Studien der letzten Jahre ausgeschlossen w&#252;rden. Die vom IQWiG in seinem Vorbericht ber&#252;cksichtigte Studie wurde in den USA mit Medikamenten durchgef&#252;hrt, die teilweise in Deutschland un&#252;blich sind.
...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Berlin (VFA)</em>. Gestern fand die Anh&#246;rung zum Vorbericht des Instituts f&#252;r Qualit&#228;t und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) zur medikament&#246;sen Therapie von Hypertonikern statt. Anfang 2005 erhielt das IQWiG den Auftrag, die medikament&#246;se Hypertonie-Behandlung zu bewerten. Hier gibt es verschiedene Medikamentengruppen, die &#252;blicherweise als Kombinationstherapie verordnet werden. Das IQWiG konzentriert sich auf die eher selten vorkommende Ersttherapie mit nur einem Arzneimittel bei ansonsten gesunden etwa 60j&#228;hrigen. Das IQWiG fokussiert im Ergebnis auf Entw&#228;sserungsmittel (Diuretika).</p>
<p><strong>Dem Vorbericht</strong> wurde von der Arzneimittelkommission der Deutschen &#196;rzteschaft und von den Fachgesellschaften M&#228;ngel bescheinigt, unter anderem was die Kriterien f&#252;r den Ein- und Ausschluss von Studien angeht. Diese f&#252;hrten dazu, dass im Ergebnis nur eine einzige gr&#246;&#223;ere Studie aus den neunziger Jahren den Bericht dominiere und alle anderen gro&#223;en Studien der letzten Jahre ausgeschlossen w&#252;rden. Die vom IQWiG in seinem Vorbericht ber&#252;cksichtigte Studie wurde in den USA mit Medikamenten durchgef&#252;hrt, die teilweise in Deutschland un&#252;blich sind.</p>
<blockquote><p>Hierzu erkl&#228;rt Dr. Steffen Wahler, Gesch&#228;ftsf&#252;hrer Gesundheits&#246;konomie des Verbandes Forschender Arzneimittelhersteller: &#0187;Das Fazit des IQWiG ist tats&#228;chlich teilweise irref&#252;hrend, da sich die Untersuchung nur auf eine sehr kleine Patientengruppe bezieht. Vor allem sehe ich aber Probleme in einer m&#246;glichen praktischen Umsetzung. Denn es ist bekannt, dass Diuretika in der Langzeittherapie zu Diabetes f&#252;hren k&#246;nnen. Es best&#252;nde also die Gefahr, dass Patienten bei der Behandlung des Bluthochdrucks Diabetes entwickeln. Neben den Folgen f&#252;r die Betroffenen f&#252;hrt dies f&#252;r die Gesetzliche Krankenversicherung langfristig zu h&#246;heren Kosten. So zeigen Modellrechnungen, dass es bei der Umstellung von 70% der Hypertoniker auf Diuretika zu 36.000 vermeidbaren Diabetes-Neuerkrankungen kommen k&#246;nnte. Die gesch&#228;tzten Mehrausgaben der Gesetzlichen Krankenversicherung l&#228;gen dann in Milliardenh&#246;he.&#0171;</p></blockquote>
<p>Wenn Sie weitere Informationen w&#252;nschen:</p>
<p><a href='mailto:j.stemmler@vfa.de'>Dr. Jochen Stemmler</a><br />
Tel.: +49 30 20604-203<br />
Fax: +49 30 20604-209</p>]]></content:encoded>
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		<title>Bew&#228;hrte Diuretika Mittel der Wahl bei Bluthochdruck</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Sep 2008 10:55:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>François G.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kurznachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Bluthochdruck]]></category>
		<category><![CDATA[Diuretika]]></category>
		<category><![CDATA[Hypertonie]]></category>

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		<description><![CDATA[<div class="imageframe alignleft" style="width:255px;"><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2008/09/logo-iqwig.gif" rel="lightbox[pics774]" title="Logo IQWiG"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2008/09/logo-iqwig.gif" alt="Logo IQWiG" width="255" height="46" class="attachment wp-att-775" /></a><div class="imagecaption">Institut f&#252;r Qualit&#228;t und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG)</div></div><strong>Blutdrucksenker im Vergleich: Vorl&#228;ufige Ergebnisse liegen vor
Bew&#228;hrte Diuretika sind die Wirkstoffe mit dem am besten belegten Nutzen

Eine Senkung von erh&#246;htem Blutdruck kann Komplikationen wie Schlaganf&#228;llen, Nieren- oder Herzsch&#228;den vorbeugen und das Leben verl&#228;ngern. Wie Studien zeigen, ist dies vor allem mit Hilfe von Medikamenten m&#246;glich. Ungekl&#228;rt ist aber die Frage, ob es dabei Unterschiede zwischen den blutdrucksenkenden Wirkstoffen gibt. Das Institut f&#252;r Qualit&#228;t und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat deshalb vergleichend untersucht, welche Vor- und Nachteile die bisher zur Blutdrucksenkung eingesetzten Medikamente, sogenannte Antihypertensiva, haben k&#246;nnen. Die Nutzenbewertung des IQWiG soll die Frage beantworten, mit welchem Blutdrucksenker die Therapie begonnen werden sollte. Ob dabei zun&#228;chst nur ein Wirkstoff oder gleich mehrere eingesetzt werden sollten, ist indes nicht Gegenstand dieses Berichts.</strong>

<strong>Am 18. September 2008</strong> haben die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler nach einer ersten Anh&#246;rung zu Berichtsplan und Vorbericht die vorl&#228;ufigen Ergebnisse ihrer Nutzenbewertung in einer zweiten Version publiziert und zur Diskussion...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="imageframe alignleft" style="width:255px;"><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2008/09/logo-iqwig.gif" rel="lightbox[pics774]" title="Logo IQWiG"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2008/09/logo-iqwig.gif" alt="Logo IQWiG" width="255" height="46" class="attachment wp-att-775" /></a>
<div class="imagecaption">Institut f&#252;r Qualit&#228;t und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG)</div>
</div>
<p><strong>Blutdrucksenker im Vergleich: Vorl&#228;ufige Ergebnisse liegen vor<br />
Bew&#228;hrte Diuretika sind die Wirkstoffe mit dem am besten belegten Nutzen</p>
<p>Eine Senkung von erh&#246;htem Blutdruck kann Komplikationen wie Schlaganf&#228;llen, Nieren- oder Herzsch&#228;den vorbeugen und das Leben verl&#228;ngern. Wie Studien zeigen, ist dies vor allem mit Hilfe von Medikamenten m&#246;glich. Ungekl&#228;rt ist aber die Frage, ob es dabei Unterschiede zwischen den blutdrucksenkenden Wirkstoffen gibt. Das Institut f&#252;r Qualit&#228;t und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat deshalb vergleichend untersucht, welche Vor- und Nachteile die bisher zur Blutdrucksenkung eingesetzten Medikamente, sogenannte Antihypertensiva, haben k&#246;nnen. Die Nutzenbewertung des IQWiG soll die Frage beantworten, mit welchem Blutdrucksenker die Therapie begonnen werden sollte. Ob dabei zun&#228;chst nur ein Wirkstoff oder gleich mehrere eingesetzt werden sollten, ist indes nicht Gegenstand dieses Berichts.</strong></p>
<p><strong>Am 18. September 2008</strong> haben die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler nach einer ersten Anh&#246;rung zu Berichtsplan und Vorbericht die vorl&#228;ufigen Ergebnisse ihrer Nutzenbewertung in einer zweiten Version publiziert und zur Diskussion gestellt. Damit beginnt eine Frist von 4 Wochen (17. Oktober 2008), in der interessierte Personen und Institutionen erneut schriftliche Stellungnahmen zum Vorbericht &#0187;Vergleichende Nutzenbewertung antihypertensiver Wirkstoffgruppen als Therapie der ersten Wahl bei Patienten mit essentieller Hypertonie&#0171; abgeben k&#246;nnen.</p>
<p><strong>Folgekomplikationen im Fokus</strong></p>
<p><strong>Der vorliegende Bericht</strong> vergleicht den Nutzen von 5 in Deutschland zur Behandlung des Bluthochdrucks zugelassenen Wirkstoffgruppen: Diuretika, Beta-Blocker, ACE-Hemmer, Kalziumantagonisten und Angiotensin-II-Antagonisten. Ma&#223;stab f&#252;r den Nutzen war dabei nicht die Senkung des Blutdrucks, sondern die Folgekomplikationen, die Bluthochdruck verursacht. Aus Sicht von Patientinnen und Patienten sind dabei besonders die Auswirkungen auf folgende Therapieziele bedeutsam: Neben der Lebensverl&#228;ngerung ist es vor allem die Vorbeugung von Herzerkrankungen, Schlaganf&#228;llen, anderen Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Nierensch&#228;den. Hinzu kommen Aspekte wie gesundheitsbezogene Lebensqualit&#228;t, Therapiezufriedenheit oder die H&#228;ufigkeit von Krankenhausaufenthalten. Auch unerw&#252;nschte Arzneimittelwirkungen wurden untersucht.</p>
<p><strong>Nur Studien mit vergleichbarem Therapieschema einbezogen</strong></p>
<p><strong>Von einer essentiellen Hypertonie</strong> spricht man dann, wenn keine organische Ursache f&#252;r die Blutdrucksteigerung erkennbar ist. Bei etwa der H&#228;lfte dieser Patienten reicht eine Therapie mit nur einem Wirkstoff (Monotherapie) aus, um den Blutdruck zu kontrollieren. Bei den &#252;brigen muss ein zweites oder gar ein drittes Medikament kombiniert werden. Es erscheint deshalb sinnvoll, mit einem einzelnen Wirkstoff zu beginnen (Therapie der ersten Wahl) und erst nachfolgend bei Bedarf eine Kombinationstherapie einzuleiten.</p>
<p><strong>Um einen fairen Vergleich</strong> zu erm&#246;glichen, bezieht der Bericht nur solche randomisierte kontrollierte Studien ein, in denen die Patientengruppen zu Beginn mit nur einem der 5 Wirkstoffe behandelt wurden und die sp&#228;ter zus&#228;tzlich eingesetzten Medikamente vergleichbar waren.</p>
<p><strong>8 der insgesamt 10 m&#246;glichen Vergleiche sind durch Studien abgedeckt</strong></p>
<p><strong>Insgesamt konnten</strong> die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler 16 Studien in die Bewertung einbeziehen, die eine oder mehrere Wirkstoffgruppen beziehungsweise einzelne Substanzen aus diesen Gruppen direkt miteinander verglichen. Auf Basis dieser 16 Studien konnten von den insgesamt 10 Vergleichen, die zwischen den untersuchten 5 Gruppen theoretisch m&#246;glich sind, lediglich 8 durchgef&#252;hrt werden. Es gab auch nicht f&#252;r jede Wirkstoffgruppe und zu allen Fragestellungen direkte Vergleichstudien mit allen 4 &#252;brigen. Als am besten untersucht k&#246;nnen die Diuretika und die Kalziumantagonisten gelten. Die wenigsten Daten liegen f&#252;r die Angiotensin-II-Antagonisten vor.</p>
<p><strong>Folgekomplikationen: Diuretika sind in einigen Aspekten besser und in keinem schlechter</strong></p>
<p><strong>Diuretika k&#246;nnen als &#0187;Therapie der ersten Wahl&#0171;</strong> angesehen werden. In der Gesamtschau geben die Studienergebnisse jedenfalls keinen Anlass, andere Wirkstoffe den Diuretika als Anfangstherapie vorzuziehen. Denn Diuretika sind in Hinblick auf die Vermeidung von Folgekomplikationen keiner anderen Wirkstoffgruppe unterlegen und weisen in einzelnen Aspekten Vorteile gegen&#252;ber ACE-Hemmern und Kalziumantagonisten auf. So fanden die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Belege, dass Diuretika das Risiko einer Herzschw&#228;che (Herzinsuffizienz) st&#228;rker mindern als Kalziumantagonisten. Auch im Vergleich mit ACE-Hemmern scheinen die Diuretika hier &#252;berlegen zu sein, allerdings gibt es nur Hinweise und keine Belege. Zudem gibt es Hinweise, dass Diuretika gegen&#252;ber ACE-Hemmern bei der Ethnie der Schwarzen (&#0187;Blacks&#0171;) auch in Hinblick auf die Schlaganfall-Pr&#228;vention bessere Ergebnisse erzielen.</p>
<p><strong>Kein klarer Vorteil bei unerw&#252;nschten Nebenwirkungen</strong></p>
<p><strong>Was die unerw&#252;nschten Wirkungen</strong> betrifft, bietet keine der f&#252;nf Wirkstoffgruppen einen klaren Vorteil. In ihrer vorl&#228;ufigen Schlussfolgerung best&#228;tigen die Wissenschaftler das bereits bekannte Nebenwirkungsprofil der einzelnen Antihypertensiva. Das gilt auch f&#252;r die sogenannte diabetogene Wirkung: W&#228;hrend der Einnahme, kann es zu leichten Erh&#246;hungen der Blutzuckerwerte kommen, was gelegentlich die Diagnose einer Zuckerkrankheit zur Folge haben kann. Kalziumantagonisten scheinen hier gegen&#252;ber Diuretika im Vorteil zu sein, ebenso Angiotensin-II-Antagonisten gegen&#252;ber den Beta-Blockern und den Kalziumantagonisten.</p>
<p><strong>Allerdings ist unklar</strong>, welche gesundheitliche Bedeutung der unter Diuretika erh&#246;hte Blutzucker hat. Ein patientenrelevanter Schaden kann nach Auffassung des IQWiG aus den verf&#252;gbaren Daten jedenfalls nicht abgeleitet werden. So stieg zum Beispiel bei Patienten, die bei Einnahme von Diuretika einen Diabetes mellitus entwickelten, das Risiko f&#252;r Herz-Kreislauf-Erkrankungen nicht an.</p>
<p><strong>Zum Ablauf der Berichtserstellung</strong></p>
<p><strong>Die erste Version</strong> des Berichtsplans war bereits Anfang September 2005 publiziert und um zwei Amendments erg&#228;nzt worden. Mitte Februar 2007 folgte der Vorbericht 1.0. Inzwischen, im Dezember 2006, &#228;nderte das Institut seine Abl&#228;ufe dahingehend, dass Stellungnahmen zur berichtsspezifischen Methodik (Berichtsplan) und zu den vorl&#228;ufigen Ergebnissen (Vorbericht) nicht gemeinsam, nach Publikation des Vorberichts, sondern jeweils getrennt eingeholt werden. So sieht es auch das zum 1. April 2007 in Kraft getretene GKV-Wettbewerbsst&#228;rkungsgesetz vor.</p>
<p><strong>Um diesen ver&#228;nderten Anforderungen</strong> gerecht zu werden, wurden in der m&#252;ndlichen Er&#246;rterung Anfang Juni 2007 unklare Aspekte zur berichtspezifischen Methodik aus den Stellungnahmen zum Vorbericht 1.0 besprochen. Im Stellungnahmeverfahren zum Vorbericht 1.0 war explizit zur Stellungnahme zur berichtspezifischen Methodik aufgerufen und diese M&#246;glichkeit auch wahrgenommen worden. Die Ergebnisse der Anh&#246;rung m&#252;ndeten in den Berichtsplan 2.0, der Anfang Dezember 2007 publiziert wurde, sowie in den Vorbericht 2.0, f&#252;r dessen Ergebnisse nun ein von der Methodik getrenntes Stellungnahmeverfahren erfolgt.</p>
<p><strong>Kommentare zu den im Vorbericht 2.0</strong> aufgef&#252;hrten Ergebnissen der Nutzenbewertung, die bis zum 17. Oktober 2008 beim IQWiG eingehen, werden gesichtet und ausgewertet. Bleiben Fragen offen, k&#246;nnen die Autoren zu einer m&#252;ndlichen Er&#246;rterung eingeladen werden. Danach wird der Vorbericht &#252;berarbeitet und als Abschlussbericht an den Auftraggeber, den Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA), weitergeleitet.</p>
<p>Kontakt: Tel. 0221-35685-0, info@iqwig.de<br />
<strong>Weiterf&#252;hrende Informationen:</strong><br />
<a href="http://www.iqwig.de/index.388.html" title="externer Link zum Vorbericht">zum Vorbericht</a></p>
<p><a href="http://www.iqwig.de/download/08-09-11_Hintergrundinfo_A05_09_Vorbericht_Antihypertensiva.pdf" title="externer Link zu mehrseitigem PDF">Hintergrundinformationen</a> (PDF, 95 KB)</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>H&#228;ngen Hypertoniker k&#252;nftig nur noch an der Nadel?</title>
		<link>http://www.dzkfblog.de/2008/08/04/haengen-hypertoniker-kuenftig-an-der-nadel/</link>
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		<pubDate>Mon, 04 Aug 2008 19:47:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>François G.</dc:creator>
				<category><![CDATA[TOP-NEWS]]></category>
		<category><![CDATA[Termine/Kongresse]]></category>
		<category><![CDATA[Bluthochdruck]]></category>
		<category><![CDATA[Hypertonie]]></category>
		<category><![CDATA[Impfung]]></category>

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		<description><![CDATA[Bluthochdruckpatienten k&#252;nftig (<strong>und hier landen wir beim positiven Sinn von "NUR NOCH an der Nadel h&#228;ngen") nur noch</strong> einmal pro Halbjahr oder vielleicht auch deutlich seltener - eine Spritze verpassen. Eine solche Impfung (derzeit in der Klinischen Forschung) gegen Bluthochdruck soll im g&#252;nstigsten Fall die (nach Wochen oder Monaten oft vergessene) Einnahme von blutdrucksendenden Tabletten ganz oder teilweise &#252;berfl&#252;ssig machen. <strong>Bereits vor 5 Jahren</strong> wurde von britischen Forschern auf der Jahrestagung der amerikanischen Hochdruckgesellschaft ein <strong>Impfstoff</strong> gegen Bluthochdruck angek&#252;ndigt. Im letzten und diesem Jahr nun, wurden erste vielversprechende Ergebnisse Klinischer Studien in Deutschland bekannt, u. a war auch die Berliner Charité beteiligt. <strong>Derzeit hat die</strong> Medizinische Hochschule Hannover (MHH) die Federf&#252;hrung einer neuerlichen Studie mit ca. 80 Patienten inne. Der Impfstoff einer Schweizer Biotech-Firma k&#246;nnte nach Einsch&#228;tzung der Forscher schon 2012 verf&#252;gbar sein. Die laufende Studie sei auf ein Jahr angelegt, sagte...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="imageframe alignleft" style="width:193px;"><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2008/08/spritze-800h.jpg" rel="lightbox[pics566]" title="Die Spritzenl&#246;sung: Impfung gegen Bluthochdruck"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2008/08/spritze-800h.thumbnail.jpg" alt="Die Spritzenl&#246;sung" width="193" height="320" class="attachment wp-att-585" /></a>
<div class="imagecaption">Die Spritzenl&#246;sung: Impfung gegen Bluthochdruck &copy; <a href="http://photocase.de/de/user.asp?u=99531" title="externer Link zum Bildautor bei photocase.de">little_dude</a> | photocase.de</div>
</div>
<p><strong>Das Szenario nach ersten Studien zu einem Impfstoff klingt fast zu forsch um wahr zu sein:</strong> Viele der gro&#223;en Publikumszeitschriften bzw. deren Onlineableger &#252;bertreffen sich mit Titeln, wie &#0187;Hoffnung f&#252;r Millionenen&#0171;, &#0187;Lebenslanger Schutz durch Impfung&#0171; etc. pp. &#8230; <strong>Statt mehreren blutdrucksenkenden Medikamenten</strong> mit etlichen Nebenwirkungen pro Tag, die auch alles andere als billig sind, lassen sich Bluthochdruckpatienten k&#252;nftig (<strong>und hier landen wir beim positiven Sinn von &#0187;NUR NOCH an der Nadel h&#228;ngen&#0171;) nur noch</strong> einmal pro Halbjahr oder vielleicht auch deutlich seltener &#8211; eine Spritze verpassen. Eine solche Impfung (derzeit in der Klinischen Forschung) gegen Bluthochdruck soll im g&#252;nstigsten Fall die (nach Wochen oder Monaten oft vergessene) Einnahme von blutdrucksendenden Tabletten ganz oder teilweise &#252;berfl&#252;ssig machen. <strong>Bereits vor 5 Jahren</strong> wurde von britischen Forschern auf der Jahrestagung der amerikanischen Hochdruckgesellschaft ein <strong>Impfstoff</strong> gegen Bluthochdruck angek&#252;ndigt. Im letzten und diesem Jahr nun, wurden erste vielversprechende Ergebnisse Klinischer Studien in Deutschland bekannt, u. a war auch die Berliner Charité beteiligt. <strong>Derzeit hat die</strong> Medizinische Hochschule Hannover (MHH) die Federf&#252;hrung einer neuerlichen Studie mit ca. 80 Patienten inne. Der Impfstoff einer Schweizer Biotech-Firma k&#246;nnte nach Einsch&#228;tzung der Forscher schon 2012 verf&#252;gbar sein. Die laufende Studie sei auf ein Jahr angelegt, sagte Forschungsleiter <strong>Jan Menne</strong> bei MDR Info. Vorausgesetzt die Ergebnisse seien positiv, werde es noch einmal zwei bis drei Jahre dauern, bis der Impfstoff routinem&#228;&#223;ig eingesetzt werden k&#246;nne. <strong>Bei der jetzigen Studie wird mit h&#246;heren Dosierungen als bisher gearbeitet, um zu pr&#252;fen, ob die Impfung auch &#252;ber ein halbes Jahr hinaus effektiv bleibt.</strong> <strong>Der Impfstoff</strong> besteht aus einem virus&#228;hnlichem/virusverwandtem &#0187;Baustein&#0171;, der auf seiner Oberfl&#228;che viele Angiotensin-II-Molek&#252;le tr&#228;gt. Dieses Eiwei&#223;molek&#252;l (Angiotensin) reguliert eigentlich den Blutdruck, indem es die Blutgef&#228;&#223;e verengt und so den Blutdruck steigen l&#228;sst. <strong>Da aber nach der Impfung</strong> das Immunsystem der Probanden gegen den Impfstoff <strong>Antik&#246;rper bildet</strong>, sinkt die Aktivit&#228;t des Angiotensin II ebenso wie der Blutdruck. <strong>Bisherige Ergebnisse</strong> auch aus den vorangegangenen Studien, sind durchaus vielversprechend: So sank der Blutdruck in den behandelten Gruppen um 5,6 mmHg systolisch und 2,8 mmHg diastolisch niedriger als in Placebogruppen. Am st&#228;rksten fiel der Blutdruck &#252;brigens in den Morgenstunden (25/13 mmHg) – zu einer Tageszeit also, in der Schlaganf&#228;lle und Herzinfarkte bei Menschen mit Bluthochdruck am h&#228;ufigsten stattfinden.<br />
<blockquote>Der &#0187;Focus&#0171; schreibt bzw. interpretiert seine Recherchen u. a. wie folgt: <strong>&#0187;F&#252;r Dicke ungeeignet!</strong> Kritiker sehen in der permanenten, unumkehrbaren Unterbrechung der hormonellen Blutdruckregulierung eine m&#246;gliche Gefahr. Angiotensin sorgt bei extremem Wasser- oder Salzmangel daf&#252;r, dass genug Druck in den Blutgef&#228;&#223;en herrscht. Durch die Impfung w&#252;rde dieses Notfallsystem ausgehebelt. Wie sich die Impflinge also in der W&#252;ste behaupten w&#252;rden, ist ungewiss. Sorge bereitet auch, wie sich die Impfung bei einem Kreislaufkollaps, etwa durch massiven Blutverlust nach einem Unfall, auswirkt. <strong>Bis diese Fragen durch Studien gekl&#228;rt sind</strong>, kommt die Impfung daher nur f&#252;r ansonsten gesunde Hypertoniker in Frage. <strong>Auch f&#252;r &#220;bergewichtige</strong> k&#246;nnte die permanente Drucksenkung gef&#228;hrlich sein – denn wenn es ihnen gel&#228;nge abzunehmen, w&#252;rde ihr Druck dann noch weiter, vielleicht zu weit, sinken.&#0171;</p></blockquote>
<blockquote><p>&#0187;<strong>Eine Impfung gegen Bluthochdruck</strong> statt Tabletten ist ein sehr interessanter Therapieansatz und w&#252;rde sich sehr positiv auf die Therapietreue auswirken&#0171;, zitiert das Hamburger Abendblatt Dr. Siegfried Throm, Forschungschef des Verbands Forschender Arzneimittelhersteller. &#0187;Aber zun&#228;chst sind nat&#252;rlich die Ergebnisse der klinischen Studien abzuwarten, ob diese Impfung gut wirksam und vertr&#228;glich ist.&#0171; </p></blockquote>]]></content:encoded>
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		<title>Hochdruckexperten fordern Task Force: &#0187;Weniger Salz f&#252;r alle&#0171;!</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Jun 2008 16:31:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>François G.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheitspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Bluthochdruck]]></category>
		<category><![CDATA[Hypertonie]]></category>
		<category><![CDATA[Kochsalz]]></category>

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		<description><![CDATA[<em>fzm </em> - <strong>Die Deutschen essen zu salzig. Bluthochdruck und Herzkreislauferkrankungen sind die Folge. In der Fachzeitschrift "DMW Deutsche Medizinische Wochenschrift" (Georg Thieme Verlag, Stuttgart. 2008) rufen deshalb drei namhafte Experten ihre Kollegen zur Gr&#252;ndung einer Task Force "Weniger Salz f&#252;r alle" auf. Ihr Ziel ist die Senkung des Salzgehalts in Supermarktprodukten, Restaurantgerichten und Fastfood.</strong>

<strong>Zwischen acht und zehn Gramm Kochsalz</strong> nehmen Erwachsene in Industriel&#228;ndern t&#228;glich mit der Nahrung zu sich. Bei Naturv&#246;lkern sind es weniger als drei Gramm. Dort ist der Bluthochdruck fast unbekannt, schreiben Professor Dieter Klaus vom Klinikum Dortmund, Professor Martin Middeke vom Blutdruckinstitut M&#252;nchen und Professor Joachim Hoyer von der Universit&#228;t Gie&#223;en/Marburg. Auch in den Industriel&#228;ndern k&#246;nnte die Zahl der Herzkreislauferkrankungen deutlich sinken, wenn die Kochsalzzufuhr auf sechs Gramm t&#228;glich beschr&#228;nkt w&#252;rde.

<strong>Diese m&#228;&#223;ige Reduktion</strong> k&#246;nne mittelfristig die Zahl der Schlaganfalltodesf&#228;lle um 13 Prozent und die Zahl der Herzinfarkttodesf&#228;lle um zehn Prozent senken, sagen die Experten. Bei der Zahl der Hochdruckkranken erwarten sie sogar...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>fzm </em> &#8211; <strong>Die Deutschen essen zu salzig. Bluthochdruck und Herzkreislauferkrankungen sind die Folge. In der Fachzeitschrift &#0187;DMW Deutsche Medizinische Wochenschrift&#0171; (Georg Thieme Verlag, Stuttgart. 2008) rufen deshalb drei namhafte Experten ihre Kollegen zur Gr&#252;ndung einer Task Force &#0187;Weniger Salz f&#252;r alle&#0171; auf. Ihr Ziel ist die Senkung des Salzgehalts in Supermarktprodukten, Restaurantgerichten und Fastfood.</strong></p>
<p><strong>Zwischen acht und zehn Gramm Kochsalz</strong> nehmen Erwachsene in Industriel&#228;ndern t&#228;glich mit der Nahrung zu sich. Bei Naturv&#246;lkern sind es weniger als drei Gramm. Dort ist der Bluthochdruck fast unbekannt, schreiben Professor Dieter Klaus vom Klinikum Dortmund, Professor Martin Middeke vom Blutdruckinstitut M&#252;nchen und Professor Joachim Hoyer von der Universit&#228;t Gie&#223;en/Marburg. Auch in den Industriel&#228;ndern k&#246;nnte die Zahl der Herzkreislauferkrankungen deutlich sinken, wenn die Kochsalzzufuhr auf sechs Gramm t&#228;glich beschr&#228;nkt w&#252;rde.</p>
<p><strong>Diese m&#228;&#223;ige Reduktion</strong> k&#246;nne mittelfristig die Zahl der Schlaganfalltodesf&#228;lle um 13 Prozent und die Zahl der Herzinfarkttodesf&#228;lle um zehn Prozent senken, sagen die Experten. Bei der Zahl der Hochdruckkranken erwarten sie sogar einen R&#252;ckgang um 30 Prozent, wie auch Experten derzeit auf dem Internationalen Hypertoniekongress &#0187;Hypertension Berlin 2008&#8243; betonen. &#0187;Dies w&#252;rde der in den letzten Jahren sowohl in den USA wie in Europa erfolgten Zunahme von &#220;bergewicht und Diabetes entgegen wirken&#0171;, schreiben die Autoren.</p>
<p><strong>Sie wissen:</strong> Allein durch &#196;nderung der individuellen Ern&#228;hrungsgewohnheiten ist dieses Ziel nur schwer zu erreichen. Denn 80 Prozent des Kochsalzes ist in industriell bearbeiteten Lebensmitteln wie Brot, Wurst, K&#228;se, So&#223;en, in Fertiggerichten, Fastfood und Restaurantessen enthalten. &#0187;Gesundheitspolitisch besteht Konsens, dass nicht nur die individuelle Prim&#228;rpr&#228;vention f&#252;r Risikogruppen, sondern auch die bev&#246;lkerungsbezogene Pr&#228;vention verst&#228;rkt werden muss&#0171;, betonen die drei Autoren.</p>
<p><strong>Dass dies gelingen kann, zeige das Beispiel Finnland!</strong> In der Provinz Nordkarelien konnte durch den Ersatz von Kochsalz durch ein kochsalzreduziertes Mineralsalz der Blutdruck in der Bev&#246;lkerung gesenkt werden. <strong>Die Sterblichkeit an Herzinfarkt und Schlaganfall sei deutlich zur&#252;ckgegangen.</strong> Auch in den USA und Gro&#223;britannien seien Initiativen zur Beschr&#228;nkung der Kochsalzzufuhr weit fortgeschritten. In Gro&#223;britannien w&#252;rde der Salzgehalt auf vielen Nahrungsmitteln vereinfacht nach dem Ampelprinzip angegeben. Eine solche freiwillige Kennzeichnung schwebt den drei Experten auch f&#252;r Deutschland als Nahziel vor. Mittelfristig m&#252;sste dann der Gebrauch von Kochsalz in Lebensmitteln, Fast-Food und Restaurantgerichten vermindert werden. In zehn Jahren k&#246;nnte eine Reduktion des Kochsalzgehalts um 40 bis 50 Prozent erreicht werden. Erst dann sei mit einer wirksamen Senkung des durchschnittlichen Blutdrucks in der Bev&#246;lkerung und einer Abnahme von Herzkreislauferkrankungen zu rechnen.</p>
<blockquote><p>&#0187;Auf diesem Weg ist Geduld erforderlich, schnelle Erfolge sind nicht zu erwarten&#0171;, so die Hochdruckexperten. Als ersten Schritt schlagen sie die Gr&#252;ndung einer Task Force &#0187;Weniger Salz f&#252;r alle&#0171; vor. In ihrem Beitrag rufen sie alle wissenschaftlichen Gesellschaften zur Teilnahme auf, die sich der Vorbeugung von Herzkreislauferkrankungen verpflichtet f&#252;hlen: &#0187;Nur gemeinsame Anstrengungen aller Beteiligten ohne Priorit&#228;tsanspruch und Konkurrenz k&#246;nnen zum Ziel f&#252;hren&#0171;, betonen die Autoren, die ihre Initiative als Erg&#228;nzung zu anderen pr&#228;ventiven Ma&#223;nahmen sehen: &#0187;Die Ern&#228;hrungsumstellung im Sinne einer mediterranen Kost, Lebensstil&#228;nderung mit Steigerung der k&#246;rperlichen Aktivit&#228;t und der Kampf gegen das &#220;bergewicht m&#252;ssen nicht nur beibehalten, sondern verst&#228;rkt werden.&#0171;</p></blockquote>
<p><em>D. Klaus et al.:<br />
Beschr&#228;nkung der Kochsalzaufnahme f&#252;r die Gesamtbev&#246;lkerung?<br />
Aufruf zur Gr&#252;ndung einer Task Force &#0187;Weniger Salz f&#252;r alle&#0171;.<br />
DMW Deutsche Medizinische Wochenschrift 2008; 133 (24): S. 1317-1319</em></p>]]></content:encoded>
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		<title>Trendwende beim Bluthochdruck</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Jun 2008 18:08:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>François G.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Indikation/Therapie]]></category>
		<category><![CDATA[Bluthochdruck]]></category>
		<category><![CDATA[Hypertonie]]></category>

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		<description><![CDATA[fzm &#8211; Noch immer werden zu wenige Menschen mit hohem Blutdruck ausreichend mit Medikamenten behandelt. Auch im internationalen Vergleich schneidet Deutschland hier schlecht ab. Doch es gibt Anzeichen f&#252;r eine Trendwende, wie ein Experte in der Fachzeitschrift &#0187;DMW Deutsche Medizinische Wochenschrift&#0171; (Georg Thieme Verlag, Stuttgart. 2008) berichtet.
Die Gefahren der arteriellen Hypertonie, so der Fachausdruck f&#252;r [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>fzm</em> &#8211; <strong>Noch immer werden zu wenige Menschen mit hohem Blutdruck ausreichend mit Medikamenten behandelt. Auch im internationalen Vergleich schneidet Deutschland hier schlecht ab. Doch es gibt Anzeichen f&#252;r eine Trendwende, wie ein Experte in der Fachzeitschrift &#0187;DMW Deutsche Medizinische Wochenschrift&#0171; (Georg Thieme Verlag, Stuttgart. 2008) berichtet.</strong></p>
<p><strong>Die Gefahren der arteriellen Hypertonie</strong>, so der Fachausdruck f&#252;r den Bluthochdruck, sind seit langem bekannt. Experten diskutieren derzeit auf dem internationalen Hypertoniekongress &#0187;Hypertension Berlin 2008&#8243; die Auswirkungen von Bluthochdruck: Auf die Dauer sch&#228;digt er Herz und Blutgef&#228;&#223;e. Schlaganf&#228;lle, Herz- und Nierenerkrankungen sind die Folge. Dennoch galt in Deutschland wie auch in anderen L&#228;ndern lange die &#0187;Regel der H&#228;lften&#0171;, berichtet Professor Dr. Martin Middeke vom Hypertoniezentrum in M&#252;nchen: Nur jede zweite Hypertonie ist bekannt. Von diesen Patienten nimmt nur jeder zweite Medikamente. Und nur bei jedem zweiten dieser Patienten gelingt es, den Blutdruck ausreichend zu senken. Der Zielwert einer erfolgreich behandelten Hypertonie liegt bei unter 140/90 mm Hg. Der Anteil dieser kontrollierten Hypertoniker gemessen an allen Erwachsenen betrug nach Ergebnissen des Bundes-Gesundheitssurveys von 1999 in Deutschland nur 7,8 Prozent. In Kanada waren es 17,7 Prozent und in den USA sogar 28,6 Prozent. &#0187;Diese Unterschiede haben zu einer Diskussion um die Behandlungsqualit&#228;t in Deutschland gef&#252;hrt&#0171;, schreibt Professor Middeke.</p>
<p><strong>Der Experte sieht indes</strong> Hinweise f&#252;r eine verbesserte Versorgung. Sie betrifft jene Patienten, die um ihren erh&#246;hten Blutdruck wissen und behandelt werden. In dieser Gruppe lag der Anteil der kontrollierten Hypertonien in den Jahren 1997 bis 2001 bei 21 Prozent, berichtet Professor Middeke unter Bezugnahme auf drei Untersuchungen, die an Stichproben in der Bev&#246;lkerung durchgef&#252;hrt wurden. In den Jahren 2001-2005 war der Anteil der kontrollierten Hypertonien auf 31,8 Prozent gestiegen. Diese Zahl wurde in sogenannten Praxisstudien ermittelt. Teilnehmer waren Patienten, die sich (auch aus anderen Gr&#252;nden) in &#228;rztlicher Behandlung befanden.</p>
<blockquote><p>Professor Middeke: &#0187;Es verfestigt sich der Eindruck, dass in den letzten Jahren tats&#228;chlich eine positive Entwicklung in der Behandlungsqualit&#228;t der bekannten Hypertoniker eingetreten ist.&#0171; Auch wenn Deutschland damit im internationalen Vergleich noch lange keinen Spitzenplatz einnimmt.<br />
Ein gro&#223;es Defizit bestehe nach wie vor in der hohen Anzahl unentdeckter Hypertoniker in Deutschland. Epidemiologischen Daten aus dem Jahr 2000 zufolge liegt der Anteil bei immerhin circa 37 Prozent, schreibt der Experte: &#0187;Diese Zahl ist angesichts der vielf&#228;ltigen Aufkl&#228;rungsaktivit&#228;ten, Medienberichten und vieler Millionen verkaufter Blutdruckger&#228;te f&#252;r die Selbstmessung nicht nachvollziehbar.&#0171; Letztlich k&#246;nnten die &#196;rzte aber nur die bekannten Hypertoniker behandeln, die sich auch tats&#228;chlich dazu bereit f&#228;nden, so der Autor.</p></blockquote>
<p><strong>Eine konsequente Behandlung der Hypertonie</strong> senkt langfristig die Zahl von Herzkreislauferkrankungen. Beim Schlaganfall k&#246;nnte eine solche Trendwende bereits eingetreten sein. Die Zahl der schweren Erkrankungen und Todesf&#228;lle ist gesunken, wof&#252;r es laut Professor Middeke zwei denkbare Erkl&#228;rungen gibt: Zum einen habe die Einrichtung von Spezialstationen, den sogenannten &#0187;Stroke Units&#0171;, die Behandlungsergebnisse verbessert. Zum anderen k&#246;nne jedoch auch die Verbesserung der Prim&#228;rpr&#228;vention, sprich die bessere Behandlung der Hypertonie, zum R&#252;ckgang beigetragen haben.</p>
<p><em>M. Middeke:<br />
Mehr &#8211; aber immer noch zu wenig &#8211; kontrollierte Hypertoniker in Deutschland.<br />
Hinweise auf eine verbesserte Behandlungsqualit&#228;t zwischen 1997 und 2005.<br />
DMW Deutsche Medizinische Wochenschrift 2008; 133 (24): S. 1286-1287</em></p>]]></content:encoded>
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