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	<title>DZKF WEBLOG &#187; COPD</title>
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	<description>Deutsche Zeitschrift für Klinische Forschung &#124; Der Weblog mit News, Meinungen und Kommentaren</description>
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		<title>Training hilft auch Lungenkranken</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Jul 2009 15:19:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>François G.</dc:creator>
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		<category><![CDATA[COPD]]></category>
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		<description><![CDATA[<em>Wien </em>- <strong>Schwere COPD kann zur Pflegebed&#252;rftigkeit f&#252;hren. Mit optimaler Therapie und gezieltem Training kann das verhindert werden. Wer k&#246;rperlich fit ist, wird seltener krank. Training nutzt aber nicht nur Gesunden, sondern noch mehr Patienten mit chronischen Krankheiten. Wie sehr Menschen mit Asthma oder COPD von einem Training profitieren, wei&#223; der Sportmediziner Professor Dr. Paul Haber:</strong> "<em>Bei schwerer COPD kann regelm&#228;&#223;iges Ausdauer- und Krafttraining den Unterschied machen zwischen Pflegebed&#252;rftigkeit und einem unabh&#228;ngigen Leben.</em>"
<strong>Bei COPD nimmt die Lungenfunktion immer weiter ab.</strong> Zu Beginn f&#228;llt die Atemnot nur bei k&#246;rperlicher Anstrengung auf, und Menschen, die den Tag gr&#246;&#223;tenteils im Sitzen verbringen, bemerken erst etwas davon, wenn schon ein betr&#228;chtlicher Teil der Lunge gesch&#228;digt ist. Daher sollten alle Menschen &#252;ber 40 Jahre ihren Lungenfunktionswert kennen, der mit einem ganz einfachen Test beim Lungenfacharzt oder auch bei vielen Haus&#228;rzten gemessen werden kann.

<strong>Die Lungenfunktionsmessung</strong>, auch <em>Spirometrie</em> genannt, ist die einzige Methode, mit der die COPD schon ganz fr&#252;h entdeckt werden kann. Und Zeit ist Lunge. Denn das durch Tabakrauch oder andere Luftschadstoffe zerst&#246;rte Lungengewebe ist f&#252;r immer verloren.

<blockquote><strong>Die Information &#252;ber die gef&#228;hrliche Krankheit</strong> ist ein gro&#223;es Anliegen der European Respiratory Society (ERS). Sie macht Interessierten rund um den gr&#246;&#223;ten Europ&#228;ischen Lungenkongresses im September in Wien ein Angebot: W&#228;hrend sich 20.000 Medizinerinnen und Mediziner &#252;ber Lungenerkrankungen informieren, steht am ...</blockquote>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Wien </em>- <strong>Schwere COPD kann zur Pflegebed&#252;rftigkeit f&#252;hren. Mit optimaler Therapie und gezieltem Training kann das verhindert werden. Wer k&#246;rperlich fit ist, wird seltener krank. Training nutzt aber nicht nur Gesunden, sondern noch mehr Patienten mit chronischen Krankheiten. Wie sehr Menschen mit Asthma oder COPD von einem Training profitieren, wei&#223; der Sportmediziner Professor Dr. Paul Haber:</strong> &#0187;<em>Bei schwerer COPD kann regelm&#228;&#223;iges Ausdauer- und Krafttraining den Unterschied machen zwischen Pflegebed&#252;rftigkeit und einem unabh&#228;ngigen Leben.</em>&#0187;<br />
<strong>Bei COPD nimmt die Lungenfunktion immer weiter ab.</strong> Zu Beginn f&#228;llt die Atemnot nur bei k&#246;rperlicher Anstrengung auf, und Menschen, die den Tag gr&#246;&#223;tenteils im Sitzen verbringen, bemerken erst etwas davon, wenn schon ein betr&#228;chtlicher Teil der Lunge gesch&#228;digt ist. Daher sollten alle Menschen &#252;ber 40 Jahre ihren Lungenfunktionswert kennen, der mit einem ganz einfachen Test beim Lungenfacharzt oder auch bei vielen Haus&#228;rzten gemessen werden kann.</p>
<p><strong>Die Lungenfunktionsmessung</strong>, auch <em>Spirometrie</em> genannt, ist die einzige Methode, mit der die COPD schon ganz fr&#252;h entdeckt werden kann. Und Zeit ist Lunge. Denn das durch Tabakrauch oder andere Luftschadstoffe zerst&#246;rte Lungengewebe ist f&#252;r immer verloren.</p>
<blockquote><p><strong>Die Information &#252;ber die gef&#228;hrliche Krankheit</strong> ist ein gro&#223;es Anliegen der European Respiratory Society (ERS). Sie macht Interessierten rund um den gr&#246;&#223;ten Europ&#228;ischen Lungenkongresses im September in Wien ein Angebot: W&#228;hrend sich 20.000 Medizinerinnen und Mediziner &#252;ber Lungenerkrankungen informieren, steht am <strong>Freitag, dem 11.9. (10.00 bis 19.00 Uhr)</strong> und am <strong>Samstag, dem 12.9. (10.00 bis 20.00 Uhr)</strong> der Bev&#246;lkerung ein <strong>&#0187;Spirometrie-Zelt&#0171; vor der Oper</strong> zur Verf&#252;gung, in dem jeder kostenlos seine Lungenfunktion testen kann. Denn nur wer von seiner Erkrankung wei&#223;, kann rechtzeitig etwas dagegen tun. Je fr&#252;her, desto besser.</p></blockquote>
<h4>Training macht auch Lungenkranke fit</h4>
<blockquote><p>
<strong>Ist der Atem schon knapp</strong>, dann wird Bewegung immer m&#252;hevoller und wird vermieden. Das ist f&#252;r den K&#246;rper genau verkehrt. &#0187;Selbst Menschen, die schon die H&#228;lfte ihrer Lungenfunktion durch eine chronische obstruktive Lungenerkrankung verloren haben, k&#246;nnen noch ein ganz normales Leben f&#252;hren &#8211; wenn sie regelm&#228;&#223;ig trainieren&#0171;, macht Professor Haber Mut. Das Konzept ist einfach, erfordert aber Konsequenz. Begonnen wird mit 20 Minuten Ausdauertraining dreimal pro Woche. Und zwar im pers&#246;nlichen Pulsbereich, der mit einer Ergometeruntersuchung bestimmt wird. Alle sechs Wochen wird das Training um jeweils 5 Minuten verl&#228;ngert, bis jede Trainingseinheit 40-60 Minuten dauert. Jeder Ausdauersport ist geeignet, sei es Radfahren, Nordic Walking oder Joggen. Dazu kommt zweimal pro Woche ein Krafttraining, am besten an Ger&#228;ten im Fitnesscenter, empfiehlt Professor Haber: &#0187;Ausdauertraining und Krafttraining k&#246;nnen auch an einem Tag kombiniert werden. Wer nicht ins Fitnesscenter gehen will, kann daheim z.B. mit kleinen Hanteln trainieren. Die &#220;bungen f&#252;r alle wichtigen Muskelgruppen m&#252;ssen nur richtig ausgef&#252;hrt werden.&#0171;</p></blockquote>
<p><strong>Durch das Training wird der Kreislauf gest&#228;rkt</strong> und das Blut ist in der Lage, mehr Sauerstoff aus der Lunge aufnehmen. Die gekr&#228;ftigte Muskulatur kann den Sauerstoff anschlie&#223;end besser verarbeiten. &#0187;<em>Bei COPD wirkt sich die eingeschr&#228;nkte Lungenfunktion viel weniger stark aus, wenn der K&#246;rper gut trainiert ist</em>&#0171;, erkl&#228;rt Professor Haber. Wie schnell COPD-Patienten von einem Training profitieren, wei&#223; Dr. Sylvia Hartl ERS-Generalsekret&#228;rin und Lungenfach&#228;rztin am Otto-Wagner-Spital in Wien: &#0187;<em>Wer regelm&#228;&#223;ig trainiert, bemerkt schon nach wenigen Wochen einen deutlichen Erfolg und gewinnt an Lebensqualit&#228;t.</em>&#0187;</p>
<h4>Was bei Asthma zu beachten ist</h4>
<p><strong>Auch Asthma-Patienten profitieren</strong> von einem konsequenten Training. Professor Haber empfiehlt Asthmapatienten, sich mit 1 oder 2 H&#252;ben aus dem Inhalator vor jedem Training vor Asthmaanf&#228;llen bei Belastung zu sch&#252;tzen. Hobbysportler, die keine eingetragenen Mitglieder eines Vereins sind, m&#252;ssen sich als Asthmapatienten auch nicht vor Dopingkontrollen bei kleinen Wettk&#228;mpfen f&#252;rchten. Sie werden nicht &#252;berpr&#252;ft. Spitzensportler, bei denen Asthma diagnostiziert wird, erhalten eine Ausnahmegenehmigung und k&#246;nnen ihre Medikamente auch beim Wettkampf einnehmen.</p>
<p><strong>&#0187;Ein trainierter 60-j&#228;hriger deutlich fitter als ein untrainierter 25-j&#228;hriger&#0171;</strong></p>
<p><strong>Regelm&#228;&#223;iges Training</strong> ist eine Investition in eine Zukunft, in der die Luft nicht wegbleibt. Wer nach dem von Professor Haber beschriebenen Konzept trainiert, kann mit 60 Jahren noch um 10-15% fitter sein als ein untrainierter 25-J&#228;hriger. Wenn das keine guter Grund daf&#252;r ist, sofort damit zu beginnen!<br />
<strong><br />
Die European Respiratory Society (ERS) l&#228;dt anl&#228;sslich ihres Kongresses in Wien zur kostenlosen Lungenfunktionsmessung in ein &#0187;Spirometrie-Zelt&#0171; bei der Oper (Herbert-von-Karajan-Platz). Am Freitag, dem 11.9. (10.00 bis 19.00 Uhr), und am Samstag, dem 12.9.(10.00 bis 20.00 Uhr) kann jeder in nur wenigen Minuten seine Lungenfunktion messen lassen. Nutzen Sie die Gelegenheit!</strong></p>
<p><strong>Mehr Informationen: </strong><br />
OA Dr. Sylvia Hartl, Generalsekret&#228;rin der ERS (European Respiratory Society), Ober&#228;rztin der I. Internen Lungenabteilung am Otto Wagner Spital, Wien, Tel.: 01/910 60-41635 eMail sylvia.hartl@wienkav.at </p>]]></content:encoded>
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