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	<title>DZKF WEBLOG &#187; Degeneration</title>
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	<description>Deutsche Zeitschrift für Klinische Forschung &#124; Der Weblog mit News, Meinungen und Kommentaren</description>
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		<title>Dopamin: Rezeptorprotein PDE8B fehlt bei ADSD-Kranken</title>
		<link>http://www.dzkfblog.de/2010/01/08/dopamin-rezeptorprotein-pde8b-fehlt-bei-adsd-kranken/</link>
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		<pubDate>Fri, 08 Jan 2010 08:06:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>François G.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kurznachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[ADSD]]></category>
		<category><![CDATA[Basalganglien]]></category>
		<category><![CDATA[Degeneration]]></category>
		<category><![CDATA[Dopamin]]></category>
		<category><![CDATA[PDE8B]]></category>

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		<description><![CDATA[<div class="imageframe alignleft" style="width:255px;"><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2010/01/dopamin.jpg" rel="lightbox[pics1911]" title="Schnittbild durch das Gehirn"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2010/01/dopamin.thumbnail.jpg" alt="dopamin" width="255" height="114" class="attachment wp-att-1912" /></a><div class="imagecaption">Kernspintomografische Merkmale der erblichen Degeneration der Basalganglien (ADSD). Schnittbild durch das Gehirn von vorne nach hinten auf H&#246;he der Augen. a) Gesunde Kontrollperson, b) Patientin: Die betroffenen Gebiete der Basalganglien (Streifenk&#246;rper) stellen sich wei&#223; dar. c) Dieselbe Abbildung wie b). Zur Verdeutlichung wurden die betroffenen Gebiete rot gef&#228;rbt.
Copyright: UK S-H</div></div> <h4>Aktuelle Publikation von Kieler Wissenschaftlern</h4>

<strong>Neue Erkenntnisse &#252;ber die Funktionsweise von Dopamin im Gehirn verspricht ein Forschungsergebnis, das am 7. Januar in der einschl&#228;gigen Fachpresse ver&#246;ffentlicht wurde: Wissenschaftler der Kieler Universit&#228;t fanden die genetische Ursache der Bewegungsst&#246;rung ADSD heraus, einer erblichen Degeneration der Basalganglien.</strong>
<strong>Eine einzige Erbgutver&#228;nderung bewirkt diese sehr seltene Krankheit</strong>, wie die Erstautorin <em>Silke Appenzeller</em> zeigen konnte. Gleichzeitig sind alle Menschen krank, die von der Ver&#228;nderung auf diesem Gen, n&#228;mlich PDE8B, betroffen sind. ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="imageframe alignleft" style="width:255px;"><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2010/01/dopamin.jpg" rel="lightbox[pics1911]" title="Schnittbild durch das Gehirn"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2010/01/dopamin.thumbnail.jpg" alt="dopamin" width="255" height="114" class="attachment wp-att-1912" /></a>
<div class="imagecaption">Kernspintomografische Merkmale der erblichen Degeneration der Basalganglien (ADSD). Schnittbild durch das Gehirn von vorne nach hinten auf H&#246;he der Augen. a) Gesunde Kontrollperson, b) Patientin: Die betroffenen Gebiete der Basalganglien (Streifenk&#246;rper) stellen sich wei&#223; dar. c) Dieselbe Abbildung wie b). Zur Verdeutlichung wurden die betroffenen Gebiete rot gef&#228;rbt.<br />
Copyright: UK S-H</div>
</div>
<h4>Aktuelle Publikation von Kieler Wissenschaftlern</h4>
<p><strong>Neue Erkenntnisse &#252;ber die Funktionsweise von Dopamin im Gehirn verspricht ein Forschungsergebnis, das am 7. Januar in der einschl&#228;gigen Fachpresse ver&#246;ffentlicht wurde: Wissenschaftler der Kieler Universit&#228;t fanden die genetische Ursache der Bewegungsst&#246;rung ADSD heraus, einer erblichen Degeneration der Basalganglien.</strong><br />
<strong>Eine einzige Erbgutver&#228;nderung bewirkt diese sehr seltene Krankheit</strong>, wie die Erstautorin <em>Silke Appenzeller</em> zeigen konnte. Gleichzeitig sind alle Menschen krank, die von der Ver&#228;nderung auf diesem Gen, n&#228;mlich PDE8B, betroffen sind. </p>
<blockquote><p><strong>Professor Gregor Kuhlenb&#228;umer</strong> vom Institut f&#252;r Experimentelle Medizin der neurologischen Universit&#228;tsklinik: &#0187;Anders als bei vielen Volkskrankheiten, bei denen eine Vielzahl von genetischen Risikofaktoren mit jeweils kleinem Effekt eine Rolle spielen, liegt hier nur eine einzige Ursache vor. Und jeder, der das Merkmal tr&#228;gt, ist auch wirklich krank. Das hei&#223;t f&#252;r uns Forscher, wir k&#246;nnen die Auswirkungen auf der Ebene der K&#246;rperzellen hervorragend untersuchen, weil es eindeutige Effekte gibt. Diese so genannten monogenen Krankheiten dienen deshalb als hochinteressante Modelle zur Erforschung allgemeiner Vorg&#228;nge. In diesem Fall erhoffen wir uns weiteren Aufschluss &#252;ber die Signal&#252;bertragung, die der Botenstoff <em>Dopamin</em> bewirkt.&#0171;</p></blockquote>
<p><strong>Die verminderte Produktion von Dopamin</strong> im Gehirn ist der Hauptausl&#246;ser der Volkskrankheit <em>Parkinson</em>. Die Wissenschaftler hoffen, dass Erkenntnisse aus dem gerade gefundenen Modell neue Ans&#228;tze liefern, mehr &#252;ber diese Volkskrankheiten herauszufinden.</p>
<p><strong>In Zusammenarbeit</strong> mit <em>Professor Bernd Ringelstein</em> und <em>Dr. Anja Schirmacher</em> von der Universit&#228;t M&#252;nster, die auch an der gegenw&#228;rtigen Ver&#246;ffentlichung beteiligt sind, hatte <em>Gregor Kuhlenb&#228;umer</em>, damals ebenfalls an der Uni M&#252;nster, die Krankheit ADSD (Autosomal-Dominante Striatale Degeneration) 2004 erstmals beschrieben. <em>Silke Appenzeller</em>konnte nun aktuell die zugrunde liegende Genver&#228;nderung eindeutig charakterisieren.</p>
<p>An dieser neuen Arbeit, die im &#0187;American Journal of Human Genetics&#0171; erschien, sind ebenfalls Wissenschaftler der Universit&#228;ten Antwerpen/Belgien sowie Debrecen/Ungarn und der Kieler Immunologie beteiligt. Als Krankenh&#228;user haben das Klinikum Osnabr&#252;ck, das St. Franziskus Hospital, Ahlen sowie die Z&#252;rcher H&#246;henklinik Wald mitgewirkt. Gef&#246;rdert wurde die vorliegende Arbeit durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG).</p>
<p><em>American Journal of Human Genetics</em>:</p>
<p>http://www.cell.com/AJHG/</p>
<p><strong>Kontakt:</strong><br />
Institut f&#252;r Experimentelle Medizin<br />
Universit&#228;tsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Kiel<br />
Professor Gregor Kuhlenb&#228;umer<br />
Tel. 0431/597-8806<br />
g.kuhlenbaeumer@neurologie.uni-kiel.de<br />
Silke Appenzeller<br />
Tel. 0431/597-8807<br />
s.appenzeller@neurologie.uni-kiel.de </p>]]></content:encoded>
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		<title>Altersblindheit: Rolle der Gene anders als erwartet</title>
		<link>http://www.dzkfblog.de/2009/10/23/altersblindheit-rolle-der-gene-anders-als-erwartet/</link>
		<comments>http://www.dzkfblog.de/2009/10/23/altersblindheit-rolle-der-gene-anders-als-erwartet/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 23 Oct 2009 17:23:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>François G.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Woanders gelesen]]></category>
		<category><![CDATA[AMD]]></category>
		<category><![CDATA[Degeneration]]></category>
		<category><![CDATA[Makula]]></category>

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		<description><![CDATA[<strong>Die so genannte "Altersblindheit" ist zum gro&#223;en Teil erblich bedingt. Seit 2005 hat man eine Reihe von Genvarianten entdeckt, die f&#252;r den Tr&#228;ger mit einem hohen Risiko verbunden sind, eine AMD zu entwickeln. Den Krankheitsverlauf als solchen scheinen diese Erbanlagen dagegen nicht zu beeinflussen.</strong> 

<strong>Das zeigt eine neue Studie</strong> unter  ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die so genannte &#0187;Altersblindheit&#0171; ist zum gro&#223;en Teil erblich bedingt. Seit 2005 hat man eine Reihe von Genvarianten entdeckt, die f&#252;r den Tr&#228;ger mit einem hohen Risiko verbunden sind, eine AMD zu entwickeln. Den Krankheitsverlauf als solchen scheinen diese Erbanlagen dagegen nicht zu beeinflussen.</strong> </p>
<p><strong>Das zeigt eine neue Studie</strong> unter Federf&#252;hrung der Universit&#228;t Bonn, die nun in der Zeitschrift PLoS ONE erschienen ist (<em>doi: 10.1371/journal.pone.0007418</em>). <strong>F&#252;r Patienten ist das eine schlechte Nachricht</strong>, da sich die bekannten Erbfaktoren nur eingeschr&#228;nkt als Ansatzpunkt f&#252;r Medikamente eignen d&#252;rften.</p>
<p><strong>An der Studie waren acht deutsche Zentren</strong> (Aachen, Bonn, Heidelberg, Leipzig, M&#252;nchen, M&#252;nster, Regensburg und W&#252;rzburg) beteiligt. Dr. Hendrik Scholl von der Universit&#228;ts-Augenklinik Bonn hat das Projekt geleitet. Insgesamt nahmen 619 Patienten teil; die Kontrollgruppe umfasste 612 gesunde Personen. Die Augen&#228;rzte untersuchten &#252;ber einen mittleren Zeitraum von drei Jahren, mit welcher Geschwindigkeit sich eine Sp&#228;tform der Erkrankung (&#0187;geographische Atrophie&#0171;) ausbreitete. &#0187;<em>Dazu haben wir regelm&#228;&#223;ig Aufnahmen der Netzhaut angefertigt und diese dann vermessen</em>&#0171;, erkl&#228;rt Professor Frank Holz, Direktor der Universit&#228;ts-Augenklinik Bonn.</p>
<p><strong>Gleichzeitig untersuchte das Institut f&#252;r Humangenetik der Universit&#228;t Regensburg</strong> unter Leitung von Professor Dr. Bernhard Weber das Erbgut der Patienten. Hierbei best&#228;tigte sich, dass das Erkrankungsrisiko eng mit den in den letzten Jahren identifizierten Erbfaktoren zusammen h&#228;ngt. Dagegen hatten die untersuchten Genvarianten keinen Einfluss darauf, wie schnell sich die Sch&#228;digung im Auge ausbreitete.</p>
<blockquote><p><strong>Die Makuladegeneration ist auch deshalb so t&#252;ckisch</strong>, weil sie sich meist erst sehr sp&#228;t mit Sehst&#246;rungen manifestiert. &#0187;Unsere Studie zeigt, dass die bekannten Erbfaktoren im Sp&#228;tstadium offensichtlich keine Rolle mehr spielen&#0171;, sagt Professor Weber. Damit schwindet die Hoffnung, dass eine Beeinflussung der bekannten Risikovarianten den Erkrankungsverlauf g&#252;nstig beeinflussen k&#246;nnte. &#0187;Wenn die Sehzellen bereits abzusterben beginnen, werden m&#246;glicherweise andere, bisher unbekannte Faktoren, wichtig. Diese Faktoren gilt es nun zu finden&#0171;, res&#252;miert der Netzhautspezialist Dr. Scholl.</p></blockquote>
<p><strong>Die altersabh&#228;ngige Makuladegeneration (AMD)</strong> ist die h&#228;ufigste Erblindungsursache in den westlichen Industrienationen. In Deutschland sind sch&#228;tzungsweise <strong>4,5 Millionen Menschen betroffen.</strong> Bei der Erkrankung wird die Stelle des sch&#228;rfsten Sehens auf der Netzhaut, die Makula, zunehmend gesch&#228;digt. Die Patienten k&#246;nnen schlie&#223;lich nicht mehr lesen oder Auto fahren und sind zur Bew&#228;ltigung ihres Alltags zunehmend auf fremde Hilfe angewiesen. Die Ursachen der AMD sind noch weitgehend unbekannt. Ein Risikofaktor ist das Rauchen. Experten sch&#228;tzen zudem, dass etwa 60 Prozent des Erkrankungsrisikos genetisch bedingt ist.</p>
<p><strong>Kontakt:</strong><br />
Priv.-Doz. Dr. Hendrik Scholl<br />
Universit&#228;ts-Augenklinik Bonn<br />
Telefon: 0228/287-15505<br />
E-Mail: hendrik.scholl@ukb.uni-bonn.de </p>]]></content:encoded>
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