<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>DZKF WEBLOG &#187; Demenz</title>
	<atom:link href="http://www.dzkfblog.de/tag/demenz/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.dzkfblog.de</link>
	<description>Deutsche Zeitschrift für Klinische Forschung &#124; Der Weblog mit News, Meinungen und Kommentaren</description>
	<lastBuildDate>Wed, 08 Feb 2012 15:25:58 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.9.1</generator>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<xhtml:meta xmlns:xhtml="http://www.w3.org/1999/xhtml" name="robots" content="noindex" />
		<item>
		<title>Malariamedikament k&#246;nnte gegen Form der Frontotemporalen Demenz wirken</title>
		<link>http://www.dzkfblog.de/2011/02/04/malariamedikament-koennte-gegen-form-der-frontotemporalen-demenz-wirken/</link>
		<comments>http://www.dzkfblog.de/2011/02/04/malariamedikament-koennte-gegen-form-der-frontotemporalen-demenz-wirken/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 04 Feb 2011 14:39:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>François G.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kurznachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Chloroquin]]></category>
		<category><![CDATA[Demenz]]></category>
		<category><![CDATA[Klinische Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Malaria]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.dzkfblog.de/?p=2732</guid>
		<description><![CDATA[<div class="imageframe alignleft" style="width:255px;"><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2011/02/chloroquin.jpg" rel="lightbox[pics0]" title="Auswirkung von Baf1A und Chloroquin auf den Progranulinspiegel Bild: C. Haass"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2011/02/chloroquin.thumbnail.jpg" alt="Auswirkung von Baf1A und Chloroquin auf den Progranulinspiegel Bild: C. Haass" width="255" height="208" class="attachment wp-att-2731" /></a><div class="imagecaption">Auswirkung von Baf1A und Chloroquin auf den Progranulinspiegel Bild: C. Haass</div></div><em>M&#252;nchen/Bonn, 2. Februar 2011.</em> <strong>Wissenschaftler des Deutschen Zentrums f&#252;r Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) und der Ludwig-Maximilians-Universit&#228;t M&#252;nchen haben einen vielversprechenden Ansatz f&#252;r eine Behandlung der sogenannten Frontotemporalen Demenz, einer alzheimer&#228;hnlichen Demenz, gefunden.</strong>

<strong>Die Frontotemporale Demenz</strong> wird durch einen Abbau von Nervenzellen im Stirn- und Schl&#228;fenbereich des Gehirns (Fronto-Temporal-Lappen) hervorgerufen, was unter anderem eine Ver&#228;nderung der Pers&#246;nlichkeit und des Verhaltens zur Folge hat. Ursache einiger Formen ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="imageframe alignleft" style="width:255px;"><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2011/02/chloroquin.jpg" rel="lightbox[pics0]" title="Auswirkung von Baf1A und Chloroquin auf den Progranulinspiegel Bild: C. Haass"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2011/02/chloroquin.thumbnail.jpg" alt="Auswirkung von Baf1A und Chloroquin auf den Progranulinspiegel Bild: C. Haass" width="255" height="208" class="attachment wp-att-2731" /></a>
<div class="imagecaption">Auswirkung von Baf1A und Chloroquin auf den Progranulinspiegel Bild: C. Haass</div>
</div>
<p><em>M&#252;nchen/Bonn, 2. Februar 2011.</em> <strong>Wissenschaftler des Deutschen Zentrums f&#252;r Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) und der Ludwig-Maximilians-Universit&#228;t M&#252;nchen haben einen vielversprechenden Ansatz f&#252;r eine Behandlung der sogenannten Frontotemporalen Demenz, einer alzheimer&#228;hnlichen Demenz, gefunden.</strong></p>
<p><strong>Die Frontotemporale Demenz</strong> wird durch einen Abbau von Nervenzellen im Stirn- und Schl&#228;fenbereich des Gehirns (Fronto-Temporal-Lappen) hervorgerufen, was unter anderem eine Ver&#228;nderung der Pers&#246;nlichkeit und des Verhaltens zur Folge hat. Ursache einiger Formen der Frontotemporalen Demenz ist eine genetisch bedingte Reduktion eines hormonartigen Wachstumsfaktors, des Progranulins. Wissenschaftler um Dr. Anja Capell und Prof. Christian Haass haben nun gezeigt, dass verschiedene Medikamente, die bereits zur Behandlung von Malaria, Angina pectoris oder Herzrhythmusst&#246;rungen auf dem Markt sind, die Produktion von Progranulin steigern k&#246;nnen. Demnach sind diese Medikamente gute Kandidaten f&#252;r eine Behandlung dieser speziellen Form der Frontotemporalen Demenz. Die Arbeit wird am 2. Februar 2011 in der Online-Ausgabe der wissenschaftlichen Zeitschrift „Journal of Neuroscience“ publiziert.</p>
<p><strong>Progranulin wird im menschlichen Gehirn</strong> als ein Schutzfaktor f&#252;r empfindliche Nervenzellen ben&#246;tigt; zu wenig Progranulin resultiert daher in einem fortschreitenden Nervenzelluntergang. Wie f&#252;r fast jedes andere Gen gibt es auch f&#252;r Progranulin zwei Kopien in der Zelle. Bei Patienten mit Progranulin abh&#228;ngiger Frontotemporaler Demenz ist eine der beiden Kopien defekt, was zu einer etwa 50%igen Reduktion des Progranulinspiegels f&#252;hrt. Um dem Mangel an Progranulin entgegenzuwirken, testeten die M&#252;nchner Forscher verschiedene Substanzen auf ihre F&#228;higkeit, die verbleibende Progranulinproduktion anzukurbeln und identifizierten so einen Wirkstoff namens Bafilomycin (BafA1). Den molekularen Wirkmechanismus von BafA1 untersuchten sie genauer. Wachstumsfaktoren wie Progranulin werden in zellul&#228;ren Membraneinschl&#252;ssen, sogenannten Vesikeln, hergestellt. BafA1 wirkt auf diese Vesikel alkalisierend: Nach Gabe von BafA1 ist das Medium in den Vesikeln weniger sauer – und dies steigert die Produktion von Progranulin.</p>
<p><strong>Diese Beobachtung ermutigte die Forscher</strong>, auch weitere alkalisierende Substanzen auf ihre F&#228;higkeit hin zu untersuchen, den Progranulinspiegel anzuheben. Diesen Test bestanden unter anderem drei Medikamente, die bereits zur Behandlung verschiedener Erkrankungen auf dem Markt sind: ein Mittel gegen Angina pectoris (Bepridil), eines gegen Herzrhythmusst&#246;rungen (Amiodarone) und das vielfach eingesetzte Malariamedikament Chloroquin. Chloroquin erh&#246;hte den Progranulinspiegel nicht nur in Versuchen mit Mauszellen auf den Normalwert, sondern auch in Zellen von Patienten mit defektem Progranulingen.</p>
<blockquote><p><strong>Ob Chloroquin auch tats&#228;chlich bei Progranulin</strong> abh&#228;ngiger Frontotemporaler Demenz hilft, wird das Team von Prof. Haass und Dr. Capell nun in einer klinischen Studie in Zusammenarbeit mit der Universit&#228;t in London testen. Die Untersuchungen am Menschen k&#246;nnen sehr rasch gestartet werden, da Chloroquin bereits bei zahllosen Menschen eingesetzt wurde, so dass nicht mit schwerwiegenden Nebenwirkungen gerechnet werden muss. Auch wenn die M&#252;nchner Wissenschaftler optimistisch sind, warnt Prof. Haass dennoch vor &#252;berzogenen Hoffnungen. &#0187;Der Schritt vom Zell- und Tiermodell zum Patienten ist erfahrungsgem&#228;&#223; mit erheblichen Schwierigkeiten verbunden und es wird etliche Jahre dauern, bis wir wissen, ob Chloroquin bei Progranulin abh&#228;ngiger Frontotemporaler Demenz eingesetzt werden kann&#0171;, so Haass.</p></blockquote>
<p><strong>Originalpublikation:</strong><br />
<em>Capell, A., Liebscher, S., Fellerer, K., Brouwers, N., Willem, M., Lammich, S., Gijselinck, I., Bittner, T., Carlson, A.M., Sasse, F., Kunze, B., Steinmetz, H., Jansen, R., Dormann, D., Sleegers, K., Cruts, M., Herms, J., Van Broeckhoven, C., Haass, C. (2011). Rescue of Progranulin Deficiency Associated with Frontotemporal Lobar Degeneration by Alkalizing Reagents and Inhibition of Vacuolar ATPase. J. Neurosci., online publiziert am 02. Februar 2011. DOI:10.1523/JNEUROSCI.5757-10.2011</em></p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong><br />
Prof. Dr. Dr. h.c. Christian Haass oder Dr. Anja Capell<br />
DZNE, Deutsches Zentrum f&#252;r Neurodegenerative Erkrankungen e.V. &#8211; M&#252;nchen<br />
&#038; Adolf Butenandt-Institute, Biochemie, Ludwig-Maximilians Universit&#228;t M&#252;nchen,<br />
Schillerstrasse 44, 80336 M&#252;nchen<br />
Tel.: 089 2180 75 &#8211; 472<br />
Fax: 089 2180 75 &#8211; 415<br />
E-Mail:chaass@med.uni-muenchen.de oder acapell@med.uni-muenchen.de</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.dzkfblog.de/2011/02/04/malariamedikament-koennte-gegen-form-der-frontotemporalen-demenz-wirken/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Neurogenese: Gibt es sie doch&#8230;?!</title>
		<link>http://www.dzkfblog.de/2009/11/26/neurogenese-gibt-es-sie-doch/</link>
		<comments>http://www.dzkfblog.de/2009/11/26/neurogenese-gibt-es-sie-doch/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 26 Nov 2009 17:08:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>François G.</dc:creator>
				<category><![CDATA[TOP-NEWS]]></category>
		<category><![CDATA[Alzheimer]]></category>
		<category><![CDATA[Demenz]]></category>
		<category><![CDATA[Glutamat]]></category>
		<category><![CDATA[glutamatergen]]></category>
		<category><![CDATA[Hirnzellen]]></category>
		<category><![CDATA[Neurogenese]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.dzkfblog.de/?p=1851</guid>
		<description><![CDATA[<h4>Neue Quelle f&#252;r die Bildung von Nervenzellen im Gehirn entdeckt</h4>
<em>Neuherberg, 25.11.2009</em>. <strong>Der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Magdalena G&#246;tz am Helmholtz Zentrum M&#252;nchen und an der Ludwig-Maximilians-Universit&#228;t (LMU) M&#252;nchen ist ein weiterer Schritt zum Verst&#228;ndnis von Regenerationsprozessen im Gehirn gelungen. Die Forscher entdeckten Vorl&#228;uferzellen, die nach Verletzungen der Gro&#223;hirnrinde neue glutamaterge Nervenzellen bilden k&#246;nnen.
Speziell bei <em>Alzheimer</em> spielt deren Degeneration eine entscheidende Rolle. Aus einer m&#246;glichen Steuerung des Bildungs- bzw. Wanderungsmechanismus lassen sich in Zukunft m&#246;glicherweise neue therapeutische Optionen ableiten. Die Ergebnisse sind in der aktuellen Ausgabe der renommierten Fachzeitschrift "<em>Nature Neuroscience</em>" ver&#246;ffentlicht.</strong>

<strong>Noch bis vor wenigen Jahren galt die Neurogenese</strong>, also der Prozess der Entstehung von Nervenzellen, im Gehirn von Erwachsenen als unm&#246;glich. Abgestorbene Nervenzellen k&#246;nnen nicht ersetzt werden, so lautete die <strong>Lehrbuchmeinung</strong>. Dann entdeckten Forscher Regionen im Vorderhirn, in denen auch beim Menschen Zeit Lebens neue Nervenzellen gebildet werden. Diese so genannten GABAergen Zellen benutzen gamma-Aminobutters&#228;ure (GABA), einen Botenstoff des Zentralnervensystems.

<strong>Jetzt haben Wissenschaftler der Arbeitsgruppe um Magdalena G&#246;tz</strong>, Leiterin des Instituts f&#252;r Stammzellforschung am Helmholtz Zentrum M&#252;nchen und Inhaberin des Lehrstuhls f&#252;r Physiologische Genomik an der LMU, <strong>diese Gehirnregion im Mausmodell genauer unter die Lupe genommen</strong>. Sie fanden heraus, dass im Vorderhirn noch andere Nervenzellen regelm&#228;&#223;ig gebildet werden: die sogenannten <em>glutamatergen</em> Nervenzellen, die als &#220;bertr&#228;gerstoff <em>Glutamat</em> benutzen. <strong>Den Nachweis konnten die Stammzellforscher mit Hilfe eines speziellen Transkriptionsfaktors erbringen: Tbr2 kommt ausschlie&#223;lich in Vorl&#228;uferzellen der glutamatergen Nervenzellen vor.</strong>

<strong>Die im erwachsenen Organismus neu gebildeten Nervenzellen</strong> liegen im <em>Riechkolben</em>, dem Bereich des Gehirns, der die ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="imageframe alignleft" style="width:255px;"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2009/11/maushirnzellen.thumbnail.jpg" alt="Neue Vorl&#228;uferzellen (rot, gr&#252;n) im Gehirn der Maus. Foto: ISF." width="255" height="255" class="attachment wp-att-1852" />
<div class="imagecaption">Neue Vorl&#228;uferzellen (rot, gr&#252;n) im Gehirn der Maus. Foto: ISF.</div>
</div>
<h4>Neue Quelle f&#252;r die Bildung von Nervenzellen im Gehirn entdeckt</h4>
<p><em>Neuherberg, 25.11.2009</em>. <strong>Der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Magdalena G&#246;tz am Helmholtz Zentrum M&#252;nchen und an der Ludwig-Maximilians-Universit&#228;t (LMU) M&#252;nchen ist ein weiterer Schritt zum Verst&#228;ndnis von Regenerationsprozessen im Gehirn gelungen. Die Forscher entdeckten Vorl&#228;uferzellen, die nach Verletzungen der Gro&#223;hirnrinde neue glutamaterge Nervenzellen bilden k&#246;nnen.<br />
Speziell bei <em>Alzheimer</em> spielt deren Degeneration eine entscheidende Rolle. Aus einer m&#246;glichen Steuerung des Bildungs- bzw. Wanderungsmechanismus lassen sich in Zukunft m&#246;glicherweise neue therapeutische Optionen ableiten. Die Ergebnisse sind in der aktuellen Ausgabe der renommierten Fachzeitschrift &#0187;<em>Nature Neuroscience</em>&#0171; ver&#246;ffentlicht.</strong></p>
<p><strong>Noch bis vor wenigen Jahren galt die Neurogenese</strong>, also der Prozess der Entstehung von Nervenzellen, im Gehirn von Erwachsenen als unm&#246;glich. Abgestorbene Nervenzellen k&#246;nnen nicht ersetzt werden, so lautete die <strong>Lehrbuchmeinung</strong>. Dann entdeckten Forscher Regionen im Vorderhirn, in denen auch beim Menschen Zeit Lebens neue Nervenzellen gebildet werden. Diese so genannten GABAergen Zellen benutzen gamma-Aminobutters&#228;ure (GABA), einen Botenstoff des Zentralnervensystems.</p>
<p><strong>Jetzt haben Wissenschaftler der Arbeitsgruppe um Magdalena G&#246;tz</strong>, Leiterin des Instituts f&#252;r Stammzellforschung am Helmholtz Zentrum M&#252;nchen und Inhaberin des Lehrstuhls f&#252;r Physiologische Genomik an der LMU, <strong>diese Gehirnregion im Mausmodell genauer unter die Lupe genommen</strong>. Sie fanden heraus, dass im Vorderhirn noch andere Nervenzellen regelm&#228;&#223;ig gebildet werden: die sogenannten <em>glutamatergen</em> Nervenzellen, die als &#220;bertr&#228;gerstoff <em>Glutamat</em> benutzen. <strong>Den Nachweis konnten die Stammzellforscher mit Hilfe eines speziellen Transkriptionsfaktors erbringen: Tbr2 kommt ausschlie&#223;lich in Vorl&#228;uferzellen der glutamatergen Nervenzellen vor.</strong></p>
<p><strong>Die im erwachsenen Organismus neu gebildeten Nervenzellen</strong> liegen im <em>Riechkolben</em>, dem Bereich des Gehirns, der die Geruchswahrnehmung vermittelt. Nervenzellen, die Glutamat als &#220;bertr&#228;gerstoff vermitteln, sind auch f&#252;r die Speicherung bzw. den Abruf von Ged&#228;chtnisinhalten zust&#228;ndig. Bei der <em>Alzheimer-Demenz</em> spielen Ver&#228;nderungen bei der Signal&#252;bertragung dieser speziellen Zellen eine entscheidende Rolle.</p>
<blockquote><p>G&#246;tz: &#0187;Die Entdeckung ist deshalb so wichtig, weil die Vorl&#228;uferzellen die von uns neu gefundenen glutamatergen Nervenzellen zum Beispiel auch nach Gehirnverletzungen f&#252;r die benachbarte Gro&#223;hirnrinde bilden k&#246;nnen&#0171;. Die Forschergruppe konnte dies am Mausmodell zeigen. Dort wanderten die Zellen in das gesch&#228;digte angrenzende Gro&#223;hirngewebe ein und bildeten dort reife Nervenzellen. Vorl&#228;uferzellen k&#246;nnten demnach degenerierte Nervenzellen ersetzen.</p>
<div class="imageframe alignleft" style="width:255px;"><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2009/11/Prof-Dr-Magdalena-Goetz.jpg" rel="lightbox[pics1851]" title="Prof. Dr. Magdalena G&#246;tz. Foto: ISF"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2009/11/Prof-Dr-Magdalena-Goetz.thumbnail.jpg" alt="Prof. Dr. Magdalena G&#246;tz. Foto: ISF" width="255" height="256" class="attachment wp-att-1853" /></a>
<div class="imagecaption">Prof. Dr. Magdalena G&#246;tz. Foto: ISF</div>
</div>
<p>&#0187;<strong>Spannend ist nun die Frage</strong> ob dieser Vorgang auch im Menschen, speziell bei Alzheimerpatienten, abl&#228;uft &#8211; m&#246;glicherweise aber den massiven neuronalen Zelltod nicht mehr unter Kontrolle bekommt&#0171;, sagt Magdalena G&#246;tz. Ein therapeutischer Ansatz best&#252;nde dann darin, diesen k&#246;rpereigenen Ersatzmechanismus versuchsweise zu stimulieren.</p></blockquote>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong><br />
<strong>Originalver&#246;ffentlichung:</strong> <em>Monika S Brill, Jovica Ninkovic, Eleanor Winpenny, Rebecca D Hodge, Ilknur Ozen, Roderick Yang, Alexandra Lepier, Sergio Gascón, Ferenc Erdelyi, Gabor Szabo, Carlos Parras, Francois Guillemot, Michael Frotscher, Benedikt Berninger, Robert F Hevner, Olivier Raineteau &#038; Magdalena G&#246;tz: Nature Neuroscience, Volume 12 No 11 pp1351-1474 (doi:10.1038/nn.2416)</em></p>
<p><a href="http://www.helmholtz-muenchen.de/forschung/forschungsinstitute/stammzellforschung-isf/index.html" title="Link zum ISF">Institut f&#252;r Stammzellforschung (ISF)</a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.dzkfblog.de/2009/11/26/neurogenese-gibt-es-sie-doch/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Forschungsprojekt &#0187;Fr&#252;hdemenz&#0171; sucht Betroffene f&#252;r Interviews</title>
		<link>http://www.dzkfblog.de/2009/11/11/forschungsprojekt-fruehdemenz-sucht-betroffene-fuer-interviews/</link>
		<comments>http://www.dzkfblog.de/2009/11/11/forschungsprojekt-fruehdemenz-sucht-betroffene-fuer-interviews/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 11 Nov 2009 18:07:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>François G.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Angebote]]></category>
		<category><![CDATA[Demenz]]></category>
		<category><![CDATA[Gedächtnis]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.dzkfblog.de/?p=1829</guid>
		<description><![CDATA[<strong>Rund 1,5 Millionen M&#228;nner und Frauen leiden in Deutschland an Demenz.</strong> Experten sch&#228;tzen sogar, dass sich die Zahl der Patientinnen und Patienten in den kommenden 40 Jahren verdoppelt. Trotzdem ist Demenz immer noch ein Tabuthema. Darunter leiden die Betroffenen, die Krankheit schr&#228;nkt nicht nur ihre Lebensqualit&#228;t ein, sie isoliert sie auch noch. Gerade zu Beginn bestimmen Angst und Unsicherheit das Leben der Erkrankten.

<strong>Die Lebenssituation der Betroffenen erforschen</strong> Prof. Dr. Gaby Lenz und Prof. Dr. Marita Sperga vom Fachbereich Soziale Arbeit und Gesundheit. F&#252;r ihr Forschungsprojekt "Fr&#252;hdemenz" suchen sie Betroffene und Angeh&#246;rige, die Auskunft dar&#252;ber geben, wie sie die Situation erleben, wenn die Krankheit beginnt.

<blockquote>"Wir suchen Menschen, die sich Sorgen um ihr Ged&#228;chtnis oder das Ged&#228;chtnis ihres Angeh&#246;rigen machen, wenn z.B. Namen und Begriffe nicht mehr so leicht einfallen oder wichtige Gegenst&#228;nde an ungew&#246;hnlichen Orten wiedergefunden werden", erkl&#228;rt Prof. Dr. Gaby Lenz.
</blockquote>

<strong>Wer zu einem Interview bereit ist, kann sich unter der Telefonnummer 0431 210-3091 melden.</strong> 
...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Rund 1,5 Millionen M&#228;nner und Frauen leiden in Deutschland an Demenz.</strong> Experten sch&#228;tzen sogar, dass sich die Zahl der Patientinnen und Patienten in den kommenden 40 Jahren verdoppelt. Trotzdem ist Demenz immer noch ein Tabuthema. Darunter leiden die Betroffenen, die Krankheit schr&#228;nkt nicht nur ihre Lebensqualit&#228;t ein, sie isoliert sie auch noch. Gerade zu Beginn bestimmen Angst und Unsicherheit das Leben der Erkrankten.</p>
<p><strong>Die Lebenssituation der Betroffenen erforschen</strong> Prof. Dr. Gaby Lenz und Prof. Dr. Marita Sperga vom Fachbereich Soziale Arbeit und Gesundheit. F&#252;r ihr Forschungsprojekt &#0187;Fr&#252;hdemenz&#0171; suchen sie Betroffene und Angeh&#246;rige, die Auskunft dar&#252;ber geben, wie sie die Situation erleben, wenn die Krankheit beginnt.</p>
<blockquote><p>&#0187;Wir suchen Menschen, die sich Sorgen um ihr Ged&#228;chtnis oder das Ged&#228;chtnis ihres Angeh&#246;rigen machen, wenn z.B. Namen und Begriffe nicht mehr so leicht einfallen oder wichtige Gegenst&#228;nde an ungew&#246;hnlichen Orten wiedergefunden werden&#0171;, erkl&#228;rt Prof. Dr. Gaby Lenz.
</p></blockquote>
<p><strong>Wer zu einem Interview bereit ist, kann sich unter der Telefonnummer 0431 210-3091 melden.</strong> <span id="more-1829"></span></p>
<p>Das Forschungsprojekt wird vom Bundesforschungsministerium gef&#246;rdert.</p>
<p><strong>Kontakt:</strong><br />
Projektb&#252;ro: Melanie von Eitzen, Christiane Jensen<br />
E-Mail: fruehdemenz@fh-kiel.de </p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.dzkfblog.de/2009/11/11/forschungsprojekt-fruehdemenz-sucht-betroffene-fuer-interviews/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Demenz: Die neue Volkskrankheit?</title>
		<link>http://www.dzkfblog.de/2008/09/18/demenz-die-neue-volkskrankheit/</link>
		<comments>http://www.dzkfblog.de/2008/09/18/demenz-die-neue-volkskrankheit/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 18 Sep 2008 21:16:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>François G.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Angebote]]></category>
		<category><![CDATA[Demenz]]></category>
		<category><![CDATA[VFA]]></category>
		<category><![CDATA[ZEIT]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.dzkfblog.de/?p=772</guid>
		<description><![CDATA[ZEIT WISSEN, das Wissenschaftsmagazin der Wochenzeitung DIE ZEIT l&#228;dt am
14. Oktober 2008 ab 19.00 Uhr in Berlin zur ZEIT WISSEN Zukunftswerkstatt. Experten diskutieren zum Thema &#0187;Demenz: Die neue Volkskrankheit?&#0171;.
Ort:
&#0187;H&#246;rsaalruine&#0171; im Medizinhistorischen Museum der Charité
Charitéplatz 1(Eingang auf dem Campus: Virchowweg 16)
10117 Berlin (Mitte)
Eintritt frei!

Es ist wohl etwas vom Schlimmsten, was einem im Alter widerfahren kann: an [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>ZEIT WISSEN, das Wissenschaftsmagazin der Wochenzeitung DIE ZEIT l&#228;dt am<br />
14. Oktober 2008 ab 19.00 Uhr in Berlin zur ZEIT WISSEN Zukunftswerkstatt. Experten diskutieren zum Thema &#0187;Demenz: Die neue Volkskrankheit?&#0171;.</strong></p>
<p><strong>Ort:</strong><br />
&#0187;H&#246;rsaalruine&#0171; im Medizinhistorischen Museum der Charité<br />
Charitéplatz 1(Eingang auf dem Campus: Virchowweg 16)<br />
10117 Berlin (Mitte)</p>
<p><strong>Eintritt frei!</strong><br />
<strong><br />
Es ist wohl etwas vom Schlimmsten</strong>, was einem im Alter widerfahren kann: an Demenz zu erkranken. Die Betroffenen leiden an schweren Ged&#228;chtnis- und Orientierungsst&#246;rungen. Doch nicht nur die Erkrankten leiden unter der Demenz, auch die Angeh&#246;rigen werden auf eine schwere Probe gestellt. Denn sie sind es meist, die die Pflege der Betroffenen &#252;bernehmen m&#252;ssen.</p>
<p><strong>Vor dem Hintergrund von derzeit 1,1 Millionen</strong> Erkrankten in Deutschland wird bereits von einer &#0187;Volkskrankheit&#0171; gesprochen. Ist sie noch zu stoppen? Gibt es M&#246;glichkeiten, ihr vorzubeugen? Welche Therapien bietet die moderne Medizin, um die Demenz zu behandeln, wenn sie erst einmal ausgebrochen ist? Gibt es &#252;berhaupt wirksame Behandlungsverfahren? Und welche neuen Ans&#228;tze werden in der Betreuung ben&#246;tigt? Antworten auf diese Fragen geben Experten bei der ZEIT WISSEN Zukunftswerkstatt in Berlin.</p>
<p><strong>Es diskutieren:</strong><br />
- Prof. Dr. med. Hans F&#246;rstl, Direktor der Klinik und Poliklinik f&#252;r Psychiatrie und Psychotherapie, Klinikum rechts der Isar, M&#252;nchen<br />
- Dr. Johannes Hallauer, (Gesundheits&#246;konom), Ministerium f&#252;r Soziales und Gesundheit Mecklenburg-Vorpommern<br />
- Heike von L&#252;tzau-Hohlbein, Vorsitzende des Vorstandes, Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V.<br />
- PD Dr. Andreas Schmitt, Associate Medical Director, Wyeth Pharma GmbH, M&#252;nster<br />
- Prof. Dr. Siegfried Weyerer, AG Psychiatrische Epidemiologie und Demographischer Wandel, Zentralinstitut f&#252;r Seelische Gesundheit</p>
<p><strong>Moderation:</strong> Jan Schweitzer, Chefredakteur, ZEIT WISSEN</p>
<p><strong>Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem VFA-Verband Forschender Arzneimittelhersteller e.V.</strong></p>
<p>Anmeldungen beim Veranstaltungsforum der Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck in Berlin (E-Mail: zeit-wissen@vf-holtzbrinck.de, Telefon: 030 / 27 87 18 17) oder unter der angegebenen WWW-Adresse.<br />
Weitere Informationen:</p>
<p>http://www.zeit.de/zukunftswerkstatt/anmeldung</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.dzkfblog.de/2008/09/18/demenz-die-neue-volkskrankheit/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

