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	<title>DZKF WEBLOG &#187; Deutschland</title>
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	<description>Deutsche Zeitschrift für Klinische Forschung &#124; Der Weblog mit News, Meinungen und Kommentaren</description>
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		<title>Experten fordern grundlegende Umgestaltung des Gesundheitswesens</title>
		<link>http://www.dzkfblog.de/2009/06/23/experten-fordern-grundlegende-umgestaltung-des-gesundheitswesens/</link>
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		<pubDate>Tue, 23 Jun 2009 18:28:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>François G.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheitspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheitssystem]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheitswesen]]></category>

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		<description><![CDATA[<div class="imageframe alignleft" style="width:255px;"><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2009/06/fraunhofer-isi.jpg" rel="lightbox[pics-1245779423]" title="Dr. Bernhard B&#252;hrlen vom Fraunhofer ISI auf dem 3. &#34;MetaForum Innovation im Gesundheitswesen&#34; Foto: Regina Lenz/MetaForum"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2009/06/fraunhofer-isi.thumbnail.jpg" alt="Innovation im Gesundheitswesen" width="255" height="381" class="attachment wp-att-1528" /></a><div class="imagecaption">Dr. Bernhard B&#252;hrlen vom Fraunhofer ISI auf dem 3. &#34;MetaForum Innovation im Gesundheitswesen&#34; Foto: Regina Lenz/MetaForum</div></div><strong>Eine radikale Umgestaltung der Gesundheitssystems statt einzelner Reformen: Das ist die zentrale Forderung des vom Fraunhofer-Institut f&#252;r System- und Innovationsforschung (ISI) ausgerichteten MetaForums "Innovation im Gesundheitswesen". Die dreiteilige Veranstaltungsreihe startete im Oktober 2007, das letzte MetaForum fand am 9. und 10. Juni mit Beteiligung von rund 120 Fachleuten aus den Bereichen Politik, Wirtschaft und Medizin sowie mit Patienten- und Medienvertretern in Berlin statt. Dabei wurden konkrete Handlungsvorschl&#228;ge entwickelt, die ...</strong>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="imageframe alignleft" style="width:255px;"><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2009/06/fraunhofer-isi.jpg" rel="lightbox[pics-1245779423]" title="Dr. Bernhard B&#252;hrlen vom Fraunhofer ISI auf dem 3. &quot;MetaForum Innovation im Gesundheitswesen&quot; Foto: Regina Lenz/MetaForum"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2009/06/fraunhofer-isi.thumbnail.jpg" alt="Innovation im Gesundheitswesen" width="255" height="381" class="attachment wp-att-1528" /></a>
<div class="imagecaption">Dr. Bernhard B&#252;hrlen vom Fraunhofer ISI auf dem 3. &quot;MetaForum Innovation im Gesundheitswesen&quot; Foto: Regina Lenz/MetaForum</div>
</div>
<p><strong>Eine radikale Umgestaltung der Gesundheitssystems statt einzelner Reformen: Das ist die zentrale Forderung des vom Fraunhofer-Institut f&#252;r System- und Innovationsforschung (ISI) ausgerichteten MetaForums &#0187;Innovation im Gesundheitswesen&#0171;. Die dreiteilige Veranstaltungsreihe startete im Oktober 2007, das letzte MetaForum fand am 9. und 10. Juni mit Beteiligung von rund 120 Fachleuten aus den Bereichen Politik, Wirtschaft und Medizin sowie mit Patienten- und Medienvertretern in Berlin statt. Dabei wurden konkrete Handlungsvorschl&#228;ge entwickelt, die diese Umgestaltung des Gesundheitswesens erm&#246;glichen.<br />
Die Strukturen des Gesundheitssystems m&#252;ssen ge&#228;ndert werden, um es angesichts von Globalisierung, demographischem und technologischem Wandel, Individualisierung sowie der Zunahme chronischer Krankheiten und steigender Ausgaben zukunftsf&#228;hig zu machen.</strong></p>
<p><strong>Dr. Bernhard B&#252;hrlen</strong>, Leiter des Gesch&#228;ftsfeldes Innovationen im Gesundheitssystem am Fraunhofer ISI und neben Kurt Biedenkopf und Ilona Kickbusch einer der Initiatoren des MetaForums, erkl&#228;rt die Grundidee der Veranstaltungsreihe: </p>
<blockquote><p>&#0187;Das Gesundheitssystem in Deutschland beschr&#228;nkt sich fast ausschlie&#223;lich auf die Krankenbehandlung und wird immer kostspieliger. Auch alle Gesundheitsreformen konnten daran nichts Wesentliches &#228;ndern. Viele Bereiche der Gesellschaft, die Gesundheit f&#246;rdern und sch&#252;tzen, bleiben v&#246;llig ausgeklammert, wertvolle Ressourcen werden nicht genutzt &#8211; und erst recht nicht gef&#246;rdert. Gemeinsam mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus vielen Bereichen haben wir an Zielen orientierte Steuerungsmechanismen entwickelt, mit denen Innovationen f&#252;r mehr Gesundheit identifiziert, unterst&#252;tzt und umgesetzt werden k&#246;nnen.&#0171;</blockquote<br />
<strong><br />
Auf dem ersten MetaForum</strong> im Oktober 2007 stellten etwa 100 Experten zun&#228;chst Leitlinien auf: Um Innovationen zu erm&#246;glichen, sei vor allem ein Paradigmenwechsel von einer krankheitsorientierten zu einer gesundheitserhaltenden Strategie n&#246;tig. Zudem solle das System auf die B&#252;rger als aktiv Handelnde ausgerichtet werden, weiterhin m&#252;sse Gesundheit Thema in allen Politikbereichen werden. Rund ein Jahr sp&#228;ter wurden auf dem zweiten MetaForum Handlungsziele f&#252;r Innovationen definiert .</p>
<p><strong>Konkrete Handlungsempfehlungen</strong> f&#252;r acht zentrale Innovationsbereiche trugen die wieder mehr als 100 Teilnehmer des dritten und letzten MetaForums in der vergangenen Woche zusammen. Diese sogenannten Innovationsimpulse sind Vorschl&#228;ge des MetaForums, um die &#252;bergeordneten Ziele zu erreichen. Um beispielsweise die Souver&#228;nit&#228;t und Handlungsf&#228;higkeit der B&#252;rger in Bezug auf ihre Gesundheit zu f&#246;rdern, w&#228;re es unter anderem notwendig, die Gesundheitsbildung systematisch in alle Lehrpl&#228;ne &#8211; vom Kindergarten bis zur beruflichen Bildung &#8211; zu integrieren und gleichzeitig mehr Wahlfreiheit bei Versicherungstarifen und Leistungen zu erm&#246;glichen. F&#252;r eine integrierte statt fragmentierte Behandlung dieser aktiv handelnden B&#252;rger sei es notwendig, die Krankenbehandlung in ein System der umfassenden Gesundheitsf&#246;rderung einzubetten, die Gesundheitsberufe durch gemeinsame Curricula an Universit&#228;ten und Fachhochschulen besser zu vernetzen und Behandlungspfade durch die verschiedenen Angebote transparent zu machen.</p>
<p><strong>Gefordert wird auch mehr Subsidiarit&#228;t.</strong> Daf&#252;r sind auch die politischen Ebenen gefordert: Gesundheitsleistungen sollen zun&#228;chst durch einzelne Regionen geplant, angeboten und bewertet werden, bevor die L&#228;nder oder der Bund aktiv werden. Da Leistungen f&#252;r die Gesundheit Investitionen in die Wohlfahrt und die Produktivit&#228;t der Gesellschaft sind, m&#252;sse die Gesundheitspolitik auf Pr&#228;vention und Gesundheitsf&#246;rderung ausgerichtet sein. Beispielsweise soll ein qualit&#228;tsgepr&#252;fter Gesundheitscoach etabliert werden, der Gesunden bei der Gesunderhaltung und Kranken bei der Navigation durch das Gesundheitswesen hilft. Mehr Transparenz &#252;ber Qualit&#228;t, Kosten, Wahlm&#246;glichkeiten und Bewertungskriterien k&#246;nne erreicht werden, wenn die zust&#228;ndigen Organe gesetzlich verpflichtet w&#252;rden, ihre gesundheitsbezogenen Ergebnisse publik zu machen. Die Krankenversicherungen zum Beispiel k&#246;nnten damit auch ihre Erfolge bei der Gesunderhaltung dokumentieren. Transparenz tr&#228;gt ganz wesentlich dazu bei, dass die B&#252;rger ihre eigenen Ressourcen und die des Gesundheitswesens optimal nutzen k&#246;nnen. B&#252;rgerentscheide &#252;ber grundlegende Gesundheitsfragen seien notwendig, damit die getroffenen Entscheidungen gr&#246;&#223;eren R&#252;ckhalt bei den Betroffenen finden und sie mehr Eigenverantwortung &#252;bernehmen. F&#252;r mehr Nachhaltigkeit, die unter anderem eine dauerhafte Finanzierbarkeit der notwendigen Gesundheitsleistungen gew&#228;hrleisten soll, sei die Entkoppelung der Krankenversicherungsbeitr&#228;ge von den Arbeitskosten und die Unterst&#252;tzung der Gesundheitsf&#252;rsorge auch au&#223;erhalb der Institutionen denkbar.</p>
<p><strong>Schlie&#223;lich w&#252;rde</strong> eine gesamtwirtschaftliche Nutzenbetrachtung helfen. Der Er&#246;ffnungsredner Staatsekret&#228;r Hartmut Schauerte stellte die Chancen der Gesundheitswirtschaft vor und r&#252;ckte die Gesundheit als wichtigen Beitrag zur Erhaltung der Produktivit&#228;t der Gesellschaft in den Mittelpunkt seiner Ausf&#252;hrungen. Entsprechend fordert das MetaForum, dass sich die Gesundheitsm&#228;rkte relativ frei entwickeln d&#252;rfen sollten.</p>
<p><strong>Um die Ergebnisse all dieser Bem&#252;hungen sichtbar zu machen</strong>, halten die Experten mehr Ergebnisorientierung f&#252;r notwendig: Messbare nationale und regionale Gesundheitsziele wie Impfquoten oder sportliche Aktivit&#228;ten m&#252;ssten definiert und verglichen werden, um Erfolge oder Misserfolge zu erkennen.</p>
<p><strong>Das MetaForum &#0187;Innovation im Gesundheitswesen&#0171; wird weitergef&#252;hrt</strong>, um die angesprochenen Adressaten der Empfehlungen bei der Umsetzung zu unterst&#252;tzen.</p>
<blockquote><p>Bernhard B&#252;hrlen ist sehr zufrieden mit dem Verlauf: &#0187;Das gro&#223;e Engagement der Teilnehmer macht uns Mut, mit ihnen zusammen auch die weiteren Schritte zur Umsetzung anzugehen. Als R&#252;ckenwind f&#252;r unsere Ideen empfinde ich auch die Kommentare von Staatssekret&#228;r Dr. Klaus Theo Schr&#246;der vom Bundesgesundheitsministerium, auch wenn er uns schon vor einigem Widerstand in den etablierten Strukturen gewarnt hat. Wir werden uns vor allem mit den Innovationsfreunden zusammentun, um die Innovationsimpulse in der Praxis umzusetzen, die dann ihre Dynamik f&#252;r die Ver&#228;nderung des Gesundheitswesens entfalten werden.&#0171;</p></blockquote>
<p>Das MetaForum &#0187;Innovation im Gesundheitswesen&#0171; wurde gef&#246;rdert von der MSD SHARP &#038; DOHME GmbH, der B. Braun Melsungen AG, der KKH-Allianz und dem Bundesverband der deutschen Industrie.</p>
<p>Weitere Informationen und die Ergebnisse <a href="http://www.metaforum-innovation.de" title="externer Link zur website mit weiteren Informationen">hier</a>.<br />
Fraunhofer ISI<br />
Leitung Presse und Kommunikation<br />
Dr. Kathrin Schwabe<br />
Telefon +49 (0) 721 / 68 09 &#8211; 100<br />
presse@isi.fraunhofer.de </p>]]></content:encoded>
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		<title>Organspende schenkt Leben&#8230;</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Jun 2009 17:05:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>François G.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheitspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[BZgA]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
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		<description><![CDATA[<strong>In den letzten 45 Jahren wurden in Deutschland rund 94.000 Organe transplantiert.</strong> Das ist ein Erfolg der Transplantationsmedizin. Nach einem R&#252;ckgang der Organspenderzahlen im Jahr 2008 nehmen im ersten Quartal 2009 die Spenderzahlen wieder zu. Wie die j&#252;ngste Repr&#228;sentativbefragung der Bundeszentrale f&#252;r gesundheitliche Aufkl&#228;rung zur Organ- und Gewebespende zeigt, haben im Jahr 2008 17 Prozent der Befragten einen Organspendeausweis ausgef&#252;llt, im Jahr 2001 waren es noch 12 Prozent. Um diesen positiven Trend weiter zu st&#228;rken, konzentriert die BZgA ihre Aufkl&#228;rungsangebote auf drei Ziele.

<strong>Organspende schenkt Leben - und das jeden Tag.</strong> In den letzten 45 Jahren wurden in Deutschland rund 94.000 Organe transplantiert. Das ist ein gro&#223;er Erfolg der Transplantationsmedizin. Vor allem aber ist jede Organspende ein uneigenn&#252;tziges Geschenk der Menschen, die sich f&#252;r eine Spende entscheiden. Damit praktizieren sie N&#228;chstenliebe und Solidarit&#228;t mit ihren Mitmenschen. Es ist f&#252;r die vielen schwerkranken Menschen, die dringend auf ein Spenderorgan warten, eine gute Nachricht, dass sich nach Angaben 
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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>In den letzten 45 Jahren wurden in Deutschland rund 94.000 Organe transplantiert.</strong> Das ist ein Erfolg der Transplantationsmedizin. Nach einem R&#252;ckgang der Organspenderzahlen im Jahr 2008 nehmen im ersten Quartal 2009 die Spenderzahlen wieder zu. Wie die j&#252;ngste Repr&#228;sentativbefragung der Bundeszentrale f&#252;r gesundheitliche Aufkl&#228;rung zur Organ- und Gewebespende zeigt, haben im Jahr 2008 17 Prozent der Befragten einen Organspendeausweis ausgef&#252;llt, im Jahr 2001 waren es noch 12 Prozent. Um diesen positiven Trend weiter zu st&#228;rken, konzentriert die BZgA ihre Aufkl&#228;rungsangebote auf drei Ziele.</p>
<p><strong>Organspende schenkt Leben &#8211; und das jeden Tag.</strong> In den letzten 45 Jahren wurden in Deutschland rund 94.000 Organe transplantiert. Das ist ein gro&#223;er Erfolg der Transplantationsmedizin. Vor allem aber ist jede Organspende ein uneigenn&#252;tziges Geschenk der Menschen, die sich f&#252;r eine Spende entscheiden. Damit praktizieren sie N&#228;chstenliebe und Solidarit&#228;t mit ihren Mitmenschen. Es ist f&#252;r die vielen schwerkranken Menschen, die dringend auf ein Spenderorgan warten, eine gute Nachricht, dass sich nach Angaben der Deutschen Stiftung Organtransplantation bei den Organspenderzahlen im ersten Quartal 2009 nach dem R&#252;ckgang im Jahr 2008 wieder ein erfreulicher Aufw&#228;rtstrend zeigt.</p>
<p><strong>Die j&#252;ngste Repr&#228;sentativbefragung</strong> der Bundeszentrale f&#252;r gesundheitliche Aufkl&#228;rung (BZgA) zur Organ- und Gewebespende zeigt eine positive Entwicklung des Anteils derer, die einen Organspendeausweis besitzen. Hatten im Jahr 2001 noch 12 Prozent der Befragten einen Organspendeausweis ausgef&#252;llt, waren es im Jahr 2008 17 Prozent.</p>
<blockquote><p>Hierzu erkl&#228;rt der Parlamentarische Staatssekret&#228;r im Bundesministerium f&#252;r Gesundheit, Rolf Schwanitz: &#0187;Dieser positive Trend muss weiter gest&#228;rkt und das Bewusstsein f&#252;r die Bedeutung der Organspende in der Bev&#246;lkerung noch deutlich erh&#246;ht werden. Wichtig ist, dass die B&#252;rgerinnen und B&#252;rger durch eine umfassende und sachliche Information motiviert werden, sich mit dem Thema Organspende auseinander zu setzen, und eine Entscheidung in einem Organspendeausweis zu dokumentieren. Deswegen freue ich mich, dass es gelungen ist, die finanziellen Mittel f&#252;r die Organspendeaufkl&#228;rung der BZgA f&#252;r das Jahr 2009 auf 1,5 Millionen Euro aufzustocken.&#0171;</p></blockquote>
<p><strong>Die aktuellen Studienergebnisse der BZgA</strong> zeigen, dass 50 Prozent der Befragten gut bis sehr gut &#252;ber die Organ- und Gewebespende informiert sind. Mit 48 Prozent ist der Anteil derer, die bereits daran gedacht haben, sich einen Organspendeausweis zu besorgen, &#228;hnlich hoch.</p>
<p><strong>Deswegen konzentriert die BZgA</strong> ihre Aufkl&#228;rungsangebote auf drei Ziele: Die breite Streuung des Organspendeausweises, die Einbindung von Kooperationspartnern und die Intensivierung des Gespr&#228;chsangebotes f&#252;r B&#252;rgerinnen und B&#252;rger. Im Mittelpunkt aller Aktivit&#228;ten steht, B&#252;rgerinnen und B&#252;rger zu motivieren, ihre pers&#246;nliche Entscheidung f&#252;r oder gegen eine Organentnahme nach dem eigenen Tod auf einem Organspendeausweis zu dokumentieren. Wer den Ausweis ausf&#252;llt, erspart seinen Angeh&#246;rigen &#8211; falls es zu einer Situation kommt, in der er als Organspender in Betracht kommt &#8211; eine sehr belastende Entscheidung. Denn Angeh&#246;rige, die den Willen des Verstorbenen nicht kennen, m&#252;ssen nach dessen mutma&#223;lichen Willen entscheiden.</p>
<blockquote><p>&#0187;&#196;rztinnen und &#196;rzte werden von drei Viertel aller Befragten als wichtigste Gespr&#228;chspartner zum Thema Organspende benannt. Gegen&#252;ber 59 Prozent im Jahr 2001 hat damit das Vertrauen in die &#228;rztliche Beratung deutlich zugenommen. Gleichzeitig bekr&#228;ftigt die &#196;rzteschaft ihr gro&#223;es Interesse an dem Thema und ihre Bereitschaft zur Mitarbeit&#0171;, betont Prof. Dr. Elisabeth Pott, Direktorin der Bundeszentrale f&#252;r gesundheitliche Aufkl&#228;rung. &#0187;&#196;rztinnen und &#196;rzte, Apotheken und Selbsthilfeverb&#228;nde sind wichtige Partner f&#252;r die Informationsvermittlung und die Bereitstellung des Organspendeausweises.&#0171;</p></blockquote>
<p><strong>Das pers&#246;nliche Gespr&#228;ch</strong> mit (Ehe-) Partnern und Angeh&#246;rigen spielt f&#252;r 50 Prozent der Befragten ebenfalls eine wichtige Rolle. Bei den 14- bis 25-J&#228;hrigen nehmen die Freunde eine wichtige Funktion als Gespr&#228;chspartner ein. Deswegen stellt die BZgA speziell f&#252;r Schulen begleitendes Unterrichtsmaterial zur Verf&#252;gung, um gerade auch junge Menschen f&#252;r dieses sensible Thema zu motivieren.</p>
<p><strong>Die Mitarbeiterinnen des kostenlosen Infotelefons</strong> Organspende, einem gemeinsamen Angebot der BZgA und der Deutschen Stiftung Organtransplantation, sind f&#252;r viele Menschen zunehmend wichtige Ansprechpartnerinnen f&#252;r pers&#246;nliche Fragen. Deshalb werden die Sprechzeiten des Infotelefons ausgedehnt und die Anzahl der Expertinnen erh&#246;ht, um dadurch m&#246;glichst viele Interessierte fachkundig und neutral beraten zu k&#246;nnen.</p>
<p><strong>Infotelefon Organspende:</strong> 0800 &#8211; 90 40 400 (Montag bis Freitag 9 bis 18 Uhr, Samstag 9 bis 13 Uhr)</p>
<p><a href="http://www.organspende-info.de">Info im Web</a></p>
<p><strong>Repr&#228;sentativerhebung der BZgA zur Organ- und Gewebespende</strong> unter http://www.bzga.de</p>]]></content:encoded>
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		<title>Ausgaben f&#252;r Forschung in Deutschland: Forschende Pharmaunternehmen Spitze bei Forschungsaufwendungen</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Feb 2009 14:19:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>François G.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kurznachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[forschung]]></category>
		<category><![CDATA[medikament]]></category>
		<category><![CDATA[VFA]]></category>

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		<description><![CDATA[<div class="imageframe alignleft" style="width:255px;"><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2008/10/vfa-logo.png" rel="lightbox[pics877]" title="Verband Forschender Arzneimittelhersteller"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2008/10/vfa-logo.thumbnail.png" alt="vfa &#124; Verband Forschender Arzneimittelhersteller" width="255" height="260" class="attachment wp-att-878" /></a><div class="imagecaption"></div></div><em>Berlin (VFA)</em> - <strong>Die forschenden Pharmaunternehmen in Deutschland stemmen allein mehr als 10 Prozent der gesamten Forschungsaufwendungen der deutschen Industrie.</strong> Dies ergibt sich aus den Berechnungen des Statistischen Bundesamtes f&#252;r das Jahr 2007, die jetzt ver&#246;ffentlicht wurden. Demzufolge betrugen die gesamten Forschungsaufwendungen in Deutschland insgesamt rund 61,5 Milliarden Euro, wovon 70 Prozent von der Industrie finanziert wurden. Dies entspricht rund 43 Milliarden Euro, wovon die VFA-Mitgliedsunternehmen 4,52 Millarden Euro (10,5 Prozent) beitrugen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="imageframe alignleft" style="width:255px;"><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2008/10/vfa-logo.png" rel="lightbox[pics877]" title="Verband Forschender Arzneimittelhersteller"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2008/10/vfa-logo.thumbnail.png" alt="vfa | Verband Forschender Arzneimittelhersteller" width="255" height="260" class="attachment wp-att-878" /></a>
<div class="imagecaption"></div>
</div>
<p><em>Berlin (VFA)</em> &#8211; <strong>Die forschenden Pharmaunternehmen in Deutschland stemmen allein mehr als 10 Prozent der gesamten Forschungsaufwendungen der deutschen Industrie.</strong> Dies ergibt sich aus den Berechnungen des Statistischen Bundesamtes f&#252;r das Jahr 2007, die jetzt ver&#246;ffentlicht wurden. Demzufolge betrugen die gesamten Forschungsaufwendungen in Deutschland insgesamt rund 61,5 Milliarden Euro, wovon 70 Prozent von der Industrie finanziert wurden. Dies entspricht rund 43 Milliarden Euro, wovon die VFA-Mitgliedsunternehmen 4,52 Millarden Euro (10,5 Prozent) beitrugen.</p>
<blockquote><p>Cornelia Yzer, Hauptgesch&#228;ftsf&#252;hrerin des VFA merkt dazu<br />
an: &#0187;Die Mitgliedsunternehmen des VFA leisten damit einen beeindruckenden Beitrag zur Zukunftsf&#228;higkeit der deutschen Volkswirtschaft. Denn nur wer in Forschung investiert, kann Zukunft gestalten.&#0171;</p></blockquote>
<p><strong>Profitieren von den erheblichen Forschungsaufwendungen</strong> werden aber nicht nur die deutsche Volkswirtschaft, sondern auch die Patienten. F&#252;r sie bedeuten die Investitionen neue<br />
Hoffnungen: Insgesamt 93 Prozent der Forschungsprojekte der forschenden Pharmaunternehmen betreffen Medikamente gegen Krebserkrankungen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und andere schwere und lebensbedrohliche Krankheiten.</p>]]></content:encoded>
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