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Beiträge zum Stichwort ‘ DNA ’

Strahlentherapie: Gelöste Elektronen gefährlicher als freie Radikale?

9. März 2010 | Von FR | Kategorie: Kurznachrichten
Prof. Dr. Bernd Abel
Prof. Dr. Bernd Abel Foto: Uni Göttingen

Göttinger Forscher entdecken möglichen neuen Mechanismus für Strahlenschäden an der DNA
Lange Zeit nahm man an, dass die Schäden an der menschlichen Erbsubstanz (DNA) durch Hochenergiestrahlung in erster Linie durch so genannte freie Radikale hervorgerufen werden. Wissenschaftler an der Universität Göttingen und am Göttinger Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation haben nun herausgefunden, dass ein anderes Teilchen bei der Bestrahlung möglicherweise viel gefährlicher für die DNA ist: ein hydratisiertes, also von Wassermolekülen umgebenes Elektron. Ihre Erkenntnisse könnten Folgen haben für den Einsatz von Strahlentherapien im Kampf gegen Krebs.

(pug) Lange Zeit nahm man an, dass die Schäden an der menschlichen Erbsubstanz (DNA) durch Hochenergiestrahlung in erster Linie durch so genannte freie Radikale hervorgerufen werden. Wissenschaftler an der Universität Göttingen und am Göttinger Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation haben nun herausgefunden, dass



DNA-Schnipsel hilft bei Sepsis

4. Mai 2009 | Von FR | Kategorie: Woanders gelesen

Bei schweren Blutvergiftungen kann eine Gabe von aktiviertem Protein C (APC) Leben retten. Das entzündungshemmende Enzym erfüllt in jedem Menschen noch eine weitere wichtige Funktion: Während der Wundheilung löst APC unerwünschte kleine Gerinnsel auf, die Adern und Organe verstopfen könnten. Unter Umständen drohen dann schwere Blutungen. Forscher der Universität Bonn berichten nun in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift »Chemistry & Biology«, dass sie einen molekularen Schlüssel gefunden haben, der APC nach Bedarf abschalten kann.

Ein unachtsamer Moment beim Zwiebelschneiden, und schon blutet der Finger. Selbst bei winzigen Wunden wird im Blutkreislauf eine komplizierte Gerinnungskaskade in Gang gesetzt. An dessen Ende verschließt ein Gerinnsel aus Fibrin und Blutplättchen die Verletzung und stoppt die Blutung. Diese Kaskade soll aber nicht über das Ziel hinausschießen. Sonst droht das verklumpte Blut in Form von Gerinnseln Adern zu verstopfen. Um das zu verhindern, hat der Körper im Laufe der Evolution verschiedene Systeme entwickelt, die der Gerinnung und möglichen Thrombosen entgegenwirken. Zum Beispiel wird das im Blut gelöste Protein C immer dann aktiv, wenn Gerinnungsfaktoren an nicht beschädigte Blutgefäßzellen binden. Das aktivierte Protein C (APC) spaltet dann die Gerinnungsfaktoren und verhindert somit eine weitere Verklumpung des Blutes.

Gleichzeitig hat das aktivierte Protein C noch eine weitere Funktion: Es schützt Körperzellen vor Infektionen. Diese entzündungshemmende Eigenschaft haben sich Mediziner