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	<title>DZKF WEBLOG &#187; Ecco</title>
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	<description>Deutsche Zeitschrift für Klinische Forschung &#124; Der Weblog mit News, Meinungen und Kommentaren</description>
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		<title>Durchbruch beim schwarzen Hautkrebs?</title>
		<link>http://www.dzkfblog.de/2009/09/27/durchbruch-beim-schwarzen-hautkrebs/</link>
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		<pubDate>Sun, 27 Sep 2009 13:34:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>François G.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kurznachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Ecco]]></category>
		<category><![CDATA[Forschungsergebnis]]></category>
		<category><![CDATA[kongress]]></category>
		<category><![CDATA[Krebs]]></category>

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		<description><![CDATA[<strong>Top-Meldung bei Europas gr&#246;&#223;tem Krebskongress: Neues Pr&#228;parat l&#228;sst Tumor rapide schrumpfen</strong>
<em>Berlin, Deutschland</em>: <strong>Die Behandlung des fortgeschrittenen schwarzen Hautkrebs' k&#246;nnte in Zukunft deutlich einfacher werden.</strong> Paul Chapman, Arzt in der Abteilung f&#252;r Melanome und Sarkome am Memorial Sloan-Kettering Cancer Center in New York (USA), hat auf Europas gr&#246;&#223;tem Krebskongress ECCO 15 - ESMO 34 in Berlin eine neue Studie vorgestellt. Sie z&#228;hlte zu den meist diskutierten Studien der Tagung. Knapp 15.000 Experten aus 120 L&#228;ndern waren dazu nach Berlin gekommen, wo der ECCO 15 - ESMO 34 am 24.September endete.

<strong>Paul Chapman und sein Team hatten in ihrer Hautkrebs-Studie</strong> herausgefunden, dass der Tumor bei jenen Patienten geschrumpft ist, die mit 960mg PLX4032 zweimal t&#228;glich behandelt worden waren. Das neue Pr&#228;parat blockiert die Aktivit&#228;t der kanzerogenen Mutation des BRAF-Gens. Das BRAF-Gen ist an der Ausbildung von rund 50% der Melanome und 5% der kolorektalen Karzinome beteiligt. Der schwarze Hautkrebs gilt bislang als besonders schwierig zu behandeln, wenn er sich im K&#246;rper bereits ausgebreitet hat.
Die Frage, ob und wie neue Behandlungen und Medikamente die Lebensqualit&#228;t der Patienten verbessern k&#246;nnten, war das zentrale Thema der meisten Pr&#228;sentationen, die auf dem ECCO 15 - ESMO 34 vorgestellt und diskutiert worden waren. Insgesamt waren in mehr als 2000 Veranstaltungen neue Forschungsergebnisse diskutiert worden.

<strong>Gesamtes Spektrum der Krebsmedizin</strong>
<strong>Prof. Dr. Dr. h.c. Peter M. Schlag,</strong> Direktor des Charité Comprehensive Cancer Center in Berlin, hat als Vorsitzender des Nationalen Organisationskomitees den Kongress mitorganisiert. Er spricht von einem Paradigmenwechsel in der Krebsmedizin:...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Top-Meldung bei Europas gr&#246;&#223;tem Krebskongress:</strong><br />
<strong>Neues Pr&#228;parat l&#228;sst Tumor rapide schrumpfen</strong><br />
<em>Berlin, Deutschland</em>: <strong>Die Behandlung des fortgeschrittenen schwarzen Hautkrebs&#8249; k&#246;nnte in Zukunft deutlich einfacher werden.</strong> Paul Chapman, Arzt in der Abteilung f&#252;r Melanome und Sarkome am Memorial Sloan-Kettering Cancer Center in New York (USA), hat auf Europas gr&#246;&#223;tem Krebskongress ECCO 15 &#8211; ESMO 34 in Berlin eine neue Studie vorgestellt. Sie z&#228;hlte zu den meist diskutierten Studien der Tagung. Knapp 15.000 Experten aus 120 L&#228;ndern waren dazu nach Berlin gekommen, wo der ECCO 15 &#8211; ESMO 34 am 24.September endete.</p>
<p><strong>Paul Chapman und sein Team hatten in ihrer Hautkrebs-Studie</strong> herausgefunden, dass der Tumor bei jenen Patienten geschrumpft ist, die mit 960mg PLX4032 zweimal t&#228;glich behandelt worden waren. Das neue Pr&#228;parat blockiert die Aktivit&#228;t der kanzerogenen Mutation des BRAF-Gens. Das BRAF-Gen ist an der Ausbildung von rund 50% der Melanome und 5% der kolorektalen Karzinome beteiligt. Der schwarze Hautkrebs gilt bislang als besonders schwierig zu behandeln, wenn er sich im K&#246;rper bereits ausgebreitet hat.<br />
Die Frage, ob und wie neue Behandlungen und Medikamente die Lebensqualit&#228;t der Patienten verbessern k&#246;nnten, war das zentrale Thema der meisten Pr&#228;sentationen, die auf dem ECCO 15 &#8211; ESMO 34 vorgestellt und diskutiert worden waren. Insgesamt waren in mehr als 2000 Veranstaltungen neue Forschungsergebnisse diskutiert worden.</p>
<p><strong>Gesamtes Spektrum der Krebsmedizin</strong><br />
<strong>Prof. Dr. Dr. h.c. Peter M. Schlag,</strong> Direktor des Charité Comprehensive Cancer Center in Berlin, hat als Vorsitzender des Nationalen Organisationskomitees den Kongress mitorganisiert. Er spricht von einem Paradigmenwechsel in der Krebsmedizin: &#0187;<em>Fr&#252;her war das &#220;berleben der fast ausschlie&#223;liche Zielparameter in der Krebsbehandlung; heute gilt es zus&#228;tzlich, den Behandlungsplan so aufzubauen, dass sich der Patient auch nach der Therapie &#252;ber eine gute Lebensqualit&#228;t freuen kann.</em>&#0171; ECCO 15 &#8211; ESMO 34 ist der einzige europ&#228;ische Kongress, der das gesamte Spektrum der Krebsmedizin abdeckt. Er umfasst sowohl die Grundlagenforschung, die Translationale Forschung, Pr&#228;vention, Diagnose, Behandlung, Nachsorge und Pflege als auch weitere Themen, wie die psychologische Unterst&#252;tzung f&#252;r Krebspatienten und deren Angeh&#246;rige.</p>
<p><strong>So gab es auch aus anderen Forschungsfeldern beeindruckende Studienergebnisse:</strong> Vorgestellt wurden beispielsweise die Ergebnisse der bislang gr&#246;&#223;ten und umfassendsten Studie zur Hormontherapie von Patienten mit fortgeschrittenem Prostatakarzinom. </p>
<blockquote><p>Studienleiterin Mieke Van Hemelrijck, Krebsepidemiologin am King&#8217;s College in London, hatte in einer Studie herausgefunden, dass je nach Art der Therapie das Risiko f&#252;r verschiedene Herzkrankheiten unterschiedlich hoch ausf&#228;llt. &#0187;Pr&#228;parate, die die Bindung des Testosterons an die Prostatazellen blockieren, bergen das geringste Risiko f&#252;r eine Herzerkrankung. Jene Behandlungen, die die Testosteronproduktion drosseln, werden mit einem h&#246;heren Risiko assoziiert. Diese Erkenntnis kann Auswirkungen auf die Wahl der Therapie haben&#0171;, sagte die Forscherin.</p></blockquote>
<p><strong>Medikamenten-Wechsel bei Brustkrebs</strong><br />
<strong>Brustkrebs ist weltweit die bei Frauen am h&#228;ufigsten</strong> auftretende Krebserkrankung. Allj&#228;hrlich werden weltweit 1,29 Millionen neue Mammakarzinome diagnostiziert. Professor Charles Coombes, Leiter der Onkologie am Imperial College in London, legte beim ECCO 15 &#8211; ESMO 34 neue Forschungsergebnisse vor. Demnach erh&#246;ht sich die Chance, ohne Krebs weiter zu leben, wenn postmenopausale Frauen mit Brustkrebs im Fr&#252;hstadium zun&#228;chst Tamoxifen erhalten, dann aber nach zwei oder drei Jahren auf Exemestan (Aromasin) umgestellt werden. Au&#223;erdem reduziert diese Therapie, anstelle der f&#252;nfj&#228;hrigen Behandlung mit Tamoxifen, das Mortalit&#228;tsrisiko zumindest f&#252;r die n&#228;chsten sechs Jahre. </p>
<blockquote><p>&#0187;Wir konnten feststellen, dass die Frauen, die Exemestan erhielten, sechs Jahre nach der Behandlungsumstellung mit einer um 18% h&#246;heren Wahrscheinlichkeit krebsfrei waren und dass ihr Mortalit&#228;tsrisiko um 14% geringer ausfiel als bei Patientinnen, die weiter Tamoxifen erhalten hatten&#0171;, sagte Coombes.</p></blockquote>
<p><strong>Ganzhirnbestrahlung nicht immer angemessen</strong><br />
<strong>Die Frage, wann welche Behandlung angemessen ist und wann nicht</strong>, wurde unter anderem auch in der bislang umfangreichsten Studie zur Bestrahlung bei Hirntumor diskutiert. Demnach sollte Ganzhirnbestrahlung nicht routinem&#228;&#223;ig bei allen Patienten, deren Krebs sich ins Gehirn ausgebreitet hat, angewendet werden. Die internationale Forschergruppe um Dr. Riccardo Soffietti, Professor f&#252;r Neuro-Onkologie an der Medizinischen Fakult&#228;t der Universit&#228;t Turin (Italien) stellte fest, dass die Ganzhirnbestrahlung nach einer Operation bzw. Radiochirurgie das Leben jener Patienten, die eine beschr&#228;nkte Anzahl von Hirnmetastasen und stabilem Krebs im &#252;brigen K&#246;rper vorweisen, nicht verl&#228;ngerte bzw. nicht dazu beitrug, dass die Patienten l&#228;nger selbstst&#228;ndig leben konnten. </p>
<blockquote><p>&#0187;Der pr&#228;ventive Einsatz nach einer konventionellen Operation oder Radiochirurgie bei Patienten mit einer beschr&#228;nkten Anzahl von Hirnmetastasen und stabilem Krebs im &#252;brigen K&#246;rper ist umstritten. Sie kann die Ausdehnung des Krebs ins Gehirn bremsen, kann allerdings auch kognitive Funktionen sch&#228;digen und so manchmal auch bei lange &#252;berlebenden Patienten zu Demenz f&#252;hren,&#0171; sagte Soffietti.</p></blockquote>
<p><strong>Ultraschall bei der Tumordiagnose</strong><br />
<strong>Nicht nur genauere Kenntnisse f&#252;r eine verbesserte Behandlung</strong>, sondern auch neue Erkenntnisse zu einer genaueren Diagnostik lassen die Krebsexperten hoffnungsvoll in die Zukunft blicken. So konnte beispielsweise die Forschergruppe um PD Dr. Christiane Voit, Dermatologin und Leiterin der Tumordiagnostik am Hauttumorcentrum des Charité Comprehensive Cancer Center Berlin, erstmals nachweisen, dass mit typischen Ultraschallmustern vorhergesagt werden kann, ob und inwieweit der Krebs von Melanompatienten begonnen hat, sich im ersten Lymphknoten (Sentinel Node) auszubreiten. </p>
<blockquote><p>Diese Entdeckung hilft den &#196;rzten zu entscheiden, ob eine Operation notwendig ist und die &#220;berlebenschancen des Patienten abzusch&#228;tzen. Dr. Christiane Voit erkl&#228;rte dazu: &#0187;Wir haben zwei Ultraschallmuster von Lymphknotenmetastasen bei Melanompatienten identifiziert, die die Ausdehnung des Tumorzellbefalls in den W&#228;chterlymphknoten in 75 &#8211; 90% aller F&#228;lle korrekt angeben, bevor diese entnommen werden.&#0171;</p></blockquote>
<p><strong>Des Weiteren waren besonders Erkenntnisse zu</strong> <em>neuen Diagnosemethoden gastrointestinaler Krebserkrankungen, zur chirurgische Entfernung des Prim&#228;rtumors bei metastasiertem Mammakarzinom, zur Schutzfunktion von Aspirin bei Darmkrebs sowie Erkenntnisse zum Einsatz von Ultraschall bei der Hautkrebs-Diagnose</em> besonders diskutiert worden. ECCO 15 &#8211; ESMO 34 war in Berlin gemeinsam von den beiden Non-Profit-Organisationen ECCO (&#0187;European CanCer Organisation&#0171;) und ESMO (&#0187;European Society of Medical Oncology&#0171;) organisiert worden. ECCO ist aus der fr&#252;heren &#0187;Federation of European Cancer Societies&#0171; hervorgegangen und vertritt heute mehr als 20 verschiedene europ&#228;ische Vereinigungen in der Krebsmedizin mit rund 50.000 Mitgliedern.</p>
<p><strong>Weitere Informationen (nach ECCO 15 &#8211; ESMO 34):</strong><br />
Susanne Werner<br />
Cosimaplatz 8<br />
12 159 Berlin<br />
Tel.: +49 (0) 30 8573 1893<br />
Fax: +49 (0) 30 8560 3594<br />
Handy: +49 (0) 170 54 18 204<br />
E-Mail: info@susannewerner.net<br />
<strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p>http://www.ecco-org.eu</p>]]></content:encoded>
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