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	<title>DZKF WEBLOG &#187; Eisen</title>
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	<description>Deutsche Zeitschrift für Klinische Forschung &#124; Der Weblog mit News, Meinungen und Kommentaren</description>
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		<title>Herzschw&#228;che. Eisen hilft.</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Apr 2010 05:57:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>François G.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Klinische Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[CHI]]></category>
		<category><![CDATA[Eisen]]></category>
		<category><![CDATA[Herzinsuffizienz]]></category>
		<category><![CDATA[Mangel]]></category>

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		<description><![CDATA[<h4>Neue Studie zu chronischer Herzschw&#228;che: Eisen-Pr&#228;parate verbessern Leistungsf&#228;higkeit und Lebensqualit&#228;t</h4>
<strong>76. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft f&#252;r Kardiologie vom 8.-10. April 2010 in Mannheim
Mannheim, Donnerstag 8. April 2010 - Die Korrektur eines Eisenmangels mit Infusionen eines Eisenpr&#228;parats f&#252;hrt bei Patienten mit Herzschw&#228;che 1) bereits nach der vierten Woche der Eisenbehandlung zu einer hochsignifikanten Verbesserung der Leistungsf&#228;higkeit, der Symptome und der Lebensqualit&#228;t - und zwar unabh&#228;ngig vom gleichzeitigen Vorliegen einer An&#228;mie ("Blutarmut"). Das berichtet Prof. Dr. Piotr Ponikowski (Department f&#252;r Herzkrankheiten, Medizinische Universit&#228;t Wroclaw, PL) bei einem Pressegespr&#228;ch anl&#228;sslich der 76. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft f&#252;r Kardiologie - Herz- und Kreislaufforschung (DGK). Von Donnerstag bis Samstag werden in Mannheim rund 7000 aktive Teilnehmer aus 25 L&#228;ndern erwartet.</strong>

<strong>50 Prozent der Patienten, die Eisen erhalten hatten</strong>, wiesen in der 24. Studienwoche eine "gro&#223;e" oder "moderate Verbesserung"  ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Neue Studie zu chronischer Herzschw&#228;che: Eisen-Pr&#228;parate verbessern Leistungsf&#228;higkeit und Lebensqualit&#228;t</h4>
<p><strong>76. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft f&#252;r Kardiologie vom 8.-10. April 2010 in Mannheim<br />
Mannheim, Donnerstag 8. April 2010 &#8211; Die Korrektur eines Eisenmangels mit Infusionen eines Eisenpr&#228;parats f&#252;hrt bei Patienten mit Herzschw&#228;che 1) bereits nach der vierten Woche der Eisenbehandlung zu einer hochsignifikanten Verbesserung der Leistungsf&#228;higkeit, der Symptome und der Lebensqualit&#228;t &#8211; und zwar unabh&#228;ngig vom gleichzeitigen Vorliegen einer An&#228;mie (&#0187;Blutarmut&#0171;). Das berichtet Prof. Dr. Piotr Ponikowski (Department f&#252;r Herzkrankheiten, Medizinische Universit&#228;t Wroclaw, PL) bei einem Pressegespr&#228;ch anl&#228;sslich der 76. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft f&#252;r Kardiologie &#8211; Herz- und Kreislaufforschung (DGK). Von Donnerstag bis Samstag werden in Mannheim rund 7000 aktive Teilnehmer aus 25 L&#228;ndern erwartet.</strong></p>
<p><strong>50 Prozent der Patienten, die Eisen erhalten hatten</strong>, wiesen in der 24. Studienwoche eine &#0187;gro&#223;e&#0171; oder &#0187;moderate Verbesserung&#0171; ihrer Lebensqualit&#228;t auf, in der Plazebogruppe waren es nur 28 Prozent. Im Hinblick auf die NYHA-Klassifikation wurden 47 Prozent der mit Eisen behandelten Patienten in der 24. Woche in die NYHA-Klasse I oder II (keine oder nur leichte Einschr&#228;nkung der k&#246;rperlichen Belastbarkeit) eingestuft, gegen&#252;ber nur 30 Prozent in der Plazebo-Gruppe.</p>
<p><strong>Nach 24 Wochen verbesserten sich Patienten</strong>, denen Eisen verabreicht worden war, im Sechs-Minuten-Gehtest um 39 Meter im Vergleich zur Ausgangssituation (&#0187;Baseline&#0171;), in der Plazebogruppe waren es nur neun Meter. Die Differenz zwischen den beiden Gruppen betrug in der 24. Studienwoche bereits insgesamt 35 Meter. Die Sterblichkeitsrate und die H&#228;ufigkeit von unerw&#252;nschten Ereignissen waren in beiden Testgruppen &#228;hnlich. Prof. Ponikowski: &#0187;Seit vielen Jahren ist dies die erste Studie mit einem Medikament, die eine so deutliche Verbesserung der Symptome in so kurzer Zeit bei CHI-Patienten gezeigt hat.&#0171;</p>
<p><strong>Die 459 Patienten waren in der Studie</strong> (Anker S et al., FAIR-HF-Studie, N Engl J Med 2009;361: 2436-2448) in zwei Gruppen aufgeteilt worden, die entweder intraven&#246;s ein Eisenpr&#228;parat (200 mg Eisencarboxymaltose) oder ein Plazebo (Kochsalzl&#246;sung) erhielten. Die Therapie erfolgte w&#246;chentlich bis zur Auff&#252;llung der Eisenspeicher und danach bis zur 24. Woche monatlich. Die prim&#228;ren Endpunkte waren die Beurteilung der Lebensqualit&#228;t der Patienten anhand des &#0187;Self-Reported Patient Global Assessment&#0171; (PGA) und die Beurteilung der Symptome anhand einer &#196;nderung der NYHA-Klasse nach 24 Wochen.</p>
<p><strong>Umdenken gefordert &#8211; Bedeutung von Eisenmangel lange untersch&#228;tzt</strong></p>
<p><strong>Etwa 1,4 Millionen Menschen</strong> in Deutschland haben eine chronische Herzinsuffizienz (CHI) und j&#228;hrlich werden ca. 160.000 Neuerkrankungen dokumentiert. Die Bedeutung von Eisenmangel und An&#228;mie bei Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz wurde lange untersch&#228;tzt, so Prof. Ponikowski. Aktuelle Studiendaten f&#252;hren nun zu einem Umdenken: Eisenmangel kann nicht nur zu einer An&#228;mie, sondern auch zu einer Verminderung der Leistungsf&#228;higkeit und zu neurologischen Komplikationen f&#252;hren. Vor allem bei chronisch Kranken stellen solche &#0187;Eisenmangel-assoziierten Komorbidit&#228;ten&#0171; ein interdisziplin&#228;res Morbidit&#228;ts- und Mortalit&#228;tsrisiko dar und k&#246;nnen sich erheblich auf die Lebensqualit&#228;t auswirken.</p>
<blockquote><p>&#0187;Weitere Subanalysen der Studiendaten sind derzeit in Vorbereitung&#0171;, so Prof.<br />
Ponikowski. &#0187;Interessante Trends zeichnen sich im Bereich der Lebensqualit&#228;t und der Nierenfunkton ab. Dazu werden noch im Laufe des Jahres umfangreiche Daten an wissenschaftlichen Kongressen vorgestellt.&#0171;</p></blockquote>
<p><em>1) Klassifikation der New York Heart Association &#8211; NYHA: systolische chronischer Herzinsuffizienz, NYHA-Klasse II und III, also zumindest h&#246;hergradige Einschr&#228;nkungen der k&#246;rperlichen Leistungsf&#228;higkeit bei gewohnter T&#228;tigkeit</em></p>
<p><strong>Kontakt:</strong><br />
Deutsche Gesellschaft f&#252;r Kardiologie (DGK)<br />
Prof. Dr. Eckart Fleck, Pressesprecher<br />
Christiane Limberg, Pressestelle<br />
Tel.: 0211 / 600 692 &#8211; 61; E-Mail: limberg@dgk.org</p>]]></content:encoded>
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		<title>Eisen soviel das Herz begehrt&#8230;</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Nov 2009 17:26:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>François G.</dc:creator>
				<category><![CDATA[TOP-NEWS]]></category>
		<category><![CDATA[Eisen]]></category>
		<category><![CDATA[herzkrank]]></category>
		<category><![CDATA[intravenös]]></category>
		<category><![CDATA[Mangel]]></category>

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		<description><![CDATA[<div class="imageframe alignleft" style="width:180px;"><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2009/11/dr-stefan-anker1.jpg" rel="lightbox[pics1834]" title="Prof. Dr. Stefan Anker (Foto: Charité)"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2009/11/dr-stefan-anker1.thumbnail.jpg" alt="Prof. Dr. Stefan Anker (Foto: Charité)" width="180" height="252" class="attachment wp-att-1836" /></a><div class="imagecaption">Prof. Dr. Stefan Anker (Foto: Charité)</div></div><h4>Eisentherapie kann vielen Herzkranken helfen - Tests zeigen bessere Leistungsf&#228;higkeit und h&#246;heres Wohlbefinden</h4><strong>Forscher der Charité - Universit&#228;tsmedizin Berlin haben entdeckt</strong>, dass <strong>intraven&#246;s verabreichte Eisenpr&#228;parate</strong> die Lebensqualit&#228;t vieler Herzkranker deutlich verbessern k&#246;nnen. Das Team um Prof. Stefan Anker von der Medizinischen Klinik mit Schwerpunkt Kardiologie am Campus Virchow-Klinikum leitete die weltweit erste gro&#223;e Studie zur Wirkung einer Eisentherapie bei Patienten mit Herzschw&#228;che durch. &#220;ber seine Ergebnisse berichtet er in der aktuellen Ausgabe des New England Journal of Medicine*.
...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="imageframe alignleft" style="width:180px;"><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2009/11/dr-stefan-anker1.jpg" rel="lightbox[pics1834]" title="Prof. Dr. Stefan Anker (Foto: Charité)"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2009/11/dr-stefan-anker1.thumbnail.jpg" alt="Prof. Dr. Stefan Anker (Foto: Charité)" width="180" height="252" class="attachment wp-att-1836" /></a>
<div class="imagecaption">Prof. Dr. Stefan Anker (Foto: Charité)</div>
</div>
<h4>Eisentherapie kann vielen Herzkranken helfen &#8211; Tests zeigen bessere Leistungsf&#228;higkeit und h&#246;heres Wohlbefinden</h4>
<p><strong>Forscher der Charité &#8211; Universit&#228;tsmedizin Berlin haben entdeckt</strong>, dass <strong>intraven&#246;s verabreichte Eisenpr&#228;parate</strong> die Lebensqualit&#228;t vieler Herzkranker deutlich verbessern k&#246;nnen. Das Team um Prof. Stefan Anker von der Medizinischen Klinik mit Schwerpunkt Kardiologie am Campus Virchow-Klinikum leitete die weltweit erste gro&#223;e Studie zur Wirkung einer Eisentherapie bei Patienten mit Herzschw&#228;che durch. &#220;ber seine Ergebnisse berichtet er in der aktuellen Ausgabe des New England Journal of Medicine*.</p>
<blockquote><p><strong>&#0187;Eisenmangel spielt bei sehr vielen schweren Erkrankungen eine Rolle&#0171;, erkl&#228;rt Prof. Anker.</strong> Bekannt ist, dass bei Tumoren, Lungen- oder Nierenleiden ein Eisenmangel h&#228;ufig in eine An&#228;mie m&#252;ndet. Dabei produziert der K&#246;rper entweder zuwenig roten Blutfarbstoff, das so genannte H&#228;moglobin, oder zuwenig rote Blutk&#246;rperchen, was zu k&#246;rperlicher Schw&#228;che, Kurzatmigkeit, Kopfschmerzen, Ohnmachtsanf&#228;llen und Schlaflosigkeit f&#252;hren kann. Diese Patienten bekommen schon heute oft eine Spritze mit Eisen. &#0187;Doch bisher dachte niemand daran, die Wirkung von Eisen auch bei Herzschw&#228;che zu testen&#0171;, betont Prof. Anker. &#0187;Dabei konnte unsere Gruppe feststellen, dass die Gabe von intraven&#246;sem Eisen nicht nur herzkranken Menschen mit An&#228;mie sp&#252;rbar hilft, sondern auch denen, deren Krankheit &#0187;nur&#0171; mit einem Eisenmangel ohne An&#228;mie einher geht.&#0171;</p></blockquote>
<p><strong>An der Studie beteiligten sich insgesamt 75 Kliniken in 11 L&#228;ndern</strong>. Die Forscher untersuchten 459 Patienten, die Symptome einer verminderten Pumpfunktion des Herzens zeigten und bei denen Eisenmangel im Blut nachgewiesen wurde. Zwei Drittel erhielten eine Therapie mit dem Wirkstoff Ferric Carboximaltose, ein Drittel ein Placebo. &#0187;<em>Wir hatten mit einer so schnellen Besserung nicht gerechnet</em>&#0171;, berichtet Prof. Anker. Doch schon nach vier Wochen Therapie zeigten sich signifikante Resultate. Nach 24 Wochen sagten 50 Prozent der Patienten mit Eisentherapie, dass sie sich wesentlich besser f&#252;hlten &#8211; in der Placebogruppe waren es nur 27 Prozent. Die Patienten mit Eisentherapie waren auch deutlich weniger kurzatmig. Die Strecke, die sie innerhalb von sechs Minuten zu laufen imstande waren, erh&#246;hte sich um 35 Meter im Vergleich zur Placebogruppe. Auch die Lebensqualit&#228;t der Patienten hatte sich deutlich gebessert.</p>
<blockquote><p>&#0187;Intraven&#246;ses Eisen kann also vielen Patienten mit Herzschw&#228;che wirklich helfen&#0171;, folgert Prof. Anker. &#0187;Nach unseren Ergebnissen ist es auch sehr gut vertr&#228;glich. Der gr&#246;&#223;te Vorteil liegt darin, dass es die Mittel schon gibt.&#0171; Er r&#228;t Patienten mit Herzschw&#228;che, den Eisenspiegel testen zu lassen und bei Eisenmangel oder An&#228;mie mit dem Arzt &#252;ber eine intraven&#246;se Therapie zu sprechen. Sein n&#228;chstes Vorhaben ist, die Wirkung von Eisen bei Patienten mit Herzschw&#228;che ohne Einschr&#228;nkung der Pumpfunktion zu testen. &#0187;Es ist gut m&#246;glich, dass wir hier auf ein weites Forschungsfeld gesto&#223;en sind.&#0171;</p></blockquote>
<p><strong>*Stefan D. Anker et al.:</strong> <em>Ferric Carboxymaltose in Patients with Heart Failure and Iron Deficiency. In: The New England Journal of Medicine. November 2009.<br />
</em><br />
<strong>Kontakt</strong><br />
Prof. Stefan Anker<br />
Angewandte Kachexieforschung<br />
Medizinische Klinik mit Schwerpunkt Kardiologie<br />
Campus Virchow-Klinikum<br />
Charité &#8211; Universit&#228;tsmedizin Berlin<br />
Tel.: +49 30 450 553 463 </p>]]></content:encoded>
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