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	<title>DZKF WEBLOG &#187; enteral</title>
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	<description>Deutsche Zeitschrift für Klinische Forschung &#124; Der Weblog mit News, Meinungen und Kommentaren</description>
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		<title>Mit der richtigen k&#252;nstlichen Ern&#228;hrung &#220;berlebensrate von Intensivpatienten verbessern</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Jun 2008 16:18:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>François G.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Indikation/Therapie]]></category>
		<category><![CDATA[Termine/Kongresse]]></category>
		<category><![CDATA[enteral]]></category>
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		<description><![CDATA[Rechtzeitiger Beginn, richtige Dosis und Zusammensetzung sorgt f&#252;r weniger Sterblichkeit
Hamburg &#8211; Es k&#246;nnten circa zehn bis 20 Prozent mehr Patienten auf der Intensivstation &#252;berleben, wenn rechtzeitig mit der richtigen Ern&#228;hrungstherapie begonnen w&#252;rde. Mehrere neuere Studien haben gezeigt, dass eine ad&#228;quate k&#252;nstliche Ern&#228;hrung die &#220;berlebensrate der Intensivpatienten wirklich verbessert. 
&#0187;Studien aus den 90er Jahren haben allerdings [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Rechtzeitiger Beginn, richtige Dosis und Zusammensetzung sorgt f&#252;r weniger Sterblichkeit</h3>
<p><em>Hamburg</em> &#8211; <strong>Es k&#246;nnten circa zehn bis 20 Prozent mehr Patienten auf der Intensivstation &#252;berleben, wenn rechtzeitig mit der richtigen Ern&#228;hrungstherapie begonnen w&#252;rde. Mehrere neuere Studien haben gezeigt, dass eine ad&#228;quate k&#252;nstliche Ern&#228;hrung die &#220;berlebensrate der Intensivpatienten wirklich verbessert.</strong> </p>
<blockquote><p>&#0187;Studien aus den 90er Jahren haben allerdings keine solche Verbesserung gezeigt, so dass viele Krankenh&#228;user bis heute unter anderem aus Sparsamkeitsgr&#252;nden keine Notwendigkeit sehen, Intensivpatienten rechtzeitig, ad&#228;quat und lebenserhaltend zu ern&#228;hren,&#0171; sagt Prof. Georg Kreymann, von der Medizinischen Klinik I, Universit&#228;tsklinikum Hamburg-Eppendorf sowie Tagungspr&#228;sident der Dreil&#228;ndertagung &#0187;Ern&#228;hrung 2008&#8243; vom 12. bis 14. Juni in Hamburg.</p></blockquote>
<p><strong>Viele Intensivpatienten werden h&#228;ufig zu sp&#228;t</strong>, in zu geringer Dosis oder mit den falschen Substraten ern&#228;hrt. H&#228;ufig seien auch ethische Bedenken im Spiel, da der Grad zwischen hungern oder verhungern lassen oder einen Menschen einfach nur noch zu ern&#228;hren, immens schmal ist. Im Gegensatz zur Ern&#228;hrung von Intensivpatienten ist die Ern&#228;hrung kritisch Kranker eine Selbstverst&#228;ndlichkeit. Ansonsten w&#252;rde die von jeder schweren Erkrankung bewirkte Katabolie, der Abbau k&#246;rpereigener Substanzen, innerhalb von kurzer Zeit zum Tod durch Verhungern f&#252;hren. Bei Intensivpatienten scheinen die ethischen Bedenken bei einer k&#252;nstlichen Ern&#228;hrung hingegen gr&#246;&#223;er zu sein.</p>
<p><strong>Die neueren Studien belegen</strong>, wie sinnvoll es ist, Intensivpatienten rechtzeitig und richtig zu ern&#228;hren. Eine Studie aus dem Jahr 2004 (Martin CM et al.) zeigte, dass mit der Anwendung einer Leitlinie zur Ern&#228;hrung die Hospitalsterblichkeit von 37 auf 27 Prozent sank. 2006 machte eine Beobachtungsstudie (Artinian V et al.) deutlich, dass eine fr&#252;he enterale Ern&#228;hrung (&#252;ber den Magen-Darm-Trakt) gerade in der Gruppe der schwerstkranken Patienten zu einer signifikanten Senkung der Sterblichkeit um zw&#246;lf Prozent f&#252;hrt. Griffiths (1997) und Goeters (2002) haben nachgewiesen, dass der Zusatz von Glutamin-Dipeptiden zu einer parenteralen Ern&#228;hrung (unter Umgehung des Magen-Darm-Traktes) eine signifikante Verbesserung der &#220;berlebensrate bewirkt.</p>
<p><strong>Immunonutrition, eine besondere Form der Ern&#228;hrung</strong>, die bei kritisch Kranken angewendet wird, soll den Krankheitsverlauf durch Beeinflussung des Immunsystems positiv ver&#228;ndern. Wird eine solche k&#252;nstliche Ern&#228;hrung eingesetzt, so zeigten Studien, dass sie auch einen positiven Einfluss auf die H&#228;ufigkeit von Infektionen bei kritisch kranken und chirurgischen Patienten hat und die Liegezeiten verk&#252;rzt werden k&#246;nnen.</p>
<p><strong>Ebenso ist belegt</strong>, dass eine enterale Ern&#228;hrung <strong>angereichert mit speziellen Fetts&#228;uren nicht nur den Gasaustausch bei Patienten mit einer schweren Lungenerkrankung verbessert, sondern auch bei Patienten mit einer Sepsis</strong> zu einer signifikant um <strong>20 Prozent gesteigerten &#220;berlebenschance</strong> f&#252;hrt.</p>
<p><strong>Ansprechpartner:</strong></p>
<p>Universit&#228;tsklinikum Hamburg-Eppendorf<br />
Zentrum Innere Medizin &#8211; Medizinische Klinik I<br />
Prof. Dr. Georg Kreymann<br />
20246 Hamburg<br />
Tel.: 040/42803 &#8211; 7010<br />
e-mail: Georg.Kreymann@dgem.de </p>]]></content:encoded>
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