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	<title>DZKF WEBLOG &#187; Fallpauschale</title>
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	<description>Deutsche Zeitschrift für Klinische Forschung &#124; Der Weblog mit News, Meinungen und Kommentaren</description>
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		<title>Sodbrennen &#8211; Oder: Lauterbach wird lauter&#8230;</title>
		<link>http://www.dzkfblog.de/2009/01/28/sodbrennen-oder-lauterbach-wird-lauter/</link>
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		<pubDate>Wed, 28 Jan 2009 16:09:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>François G.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheitspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Ärztestreik]]></category>
		<category><![CDATA[Fallpauschale]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheitsreform]]></category>
		<category><![CDATA[morbiditätsorientiert]]></category>
		<category><![CDATA[Risikostrukturausgleich]]></category>

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		<description><![CDATA[<strong>In der Dienstagsausgabe "Passauer Neuen Presse" &#228;u&#223;ert sich der ausgewiesenne Gesundheitsexperte der SPD zunehmend deutlicher zu Manipulationsversuchen von Krankenkassen, die die "Gemengelage" unserer allgegenw&#228;rtigen B&#252;rokratie nach dem Inkrafttreten der neuesten Gesundheitsreform (mehr oder weniger) "kreativ" f&#252;r h&#246;here Einnahmen nutzen wollen.  Falls es sich best&#228;tige, dass Krankenkassen und &#196;rzte Diagnosen manipulierten, um mehr Zuweisungen aus dem Gesundheitsfonds zu kassieren, m&#252;sse das Gesetz ge&#228;ndert werden, so Lauterbach.</strong>

<strong>Speziell (aber nicht nur) in Bayern</strong> waren ihm wohl da, anderen Pressever&#246;ffentlichungen nach zu urteilen, Korrespondenzen des Bayrischen Haus&#228;rzteverbandes <em>sauer aufgesto&#223;en</em>. Der Verband offerierte lukrative Vertr&#228;ge mit Haus&#228;rzten im Zusammenhang mit "Allerorts Obligatorischen Kassen". Die Haus&#228;rzte wurden darin n&#228;mlich mehr oder weniger deutlich dazu aufgefordert, im Gegenzug die o. g. "Kreativit&#228;t" mit Hilfe der neuen "Kr&#252;cke", nein Sorry, dem "Neuen Zauberwort" <strong>"morbidit&#228;tsorientierte Risikostrukturausgleich (Morbi-RSA)"</strong>, mehr Einnahmen f&#252;r die Kasse(n) zu kreieren...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>In der Dienstagsausgabe &#0187;Passauer Neuen Presse&#0171; &#228;u&#223;ert sich der ausgewiesenne Gesundheitsexperte der SPD zunehmend deutlicher zu Manipulationsversuchen von Krankenkassen, die die &#0187;Gemengelage&#0171; unserer allgegenw&#228;rtigen B&#252;rokratie nach dem Inkrafttreten der neuesten Gesundheitsreform (mehr oder weniger) &#0187;kreativ&#0171; f&#252;r h&#246;here Einnahmen nutzen wollen. Falls es sich best&#228;tige, dass Krankenkassen und &#196;rzte Diagnosen manipulierten, um mehr Zuweisungen aus dem Gesundheitsfonds zu kassieren, m&#252;sse das Gesetz ge&#228;ndert werden, so Lauterbach.</strong></p>
<p><strong>Speziell (aber nicht nur) in Bayern</strong> waren ihm wohl da, anderen Pressever&#246;ffentlichungen nach zu urteilen, Korrespondenzen des Bayrischen Haus&#228;rzteverbandes <em>sauer aufgesto&#223;en</em>. Der Verband offerierte lukrative Vertr&#228;ge mit Haus&#228;rzten im Zusammenhang mit &#0187;Allerorts Obligatorischen Kassen&#0171;. Die Haus&#228;rzte wurden darin n&#228;mlich mehr oder weniger deutlich dazu aufgefordert, im Gegenzug die o. g. &#0187;Kreativit&#228;t&#0171; mit Hilfe der neuen &#0187;Kr&#252;cke&#0171;, nein Sorry, dem &#0187;Neuen Zauberwort&#0171; <strong>&#0187;morbidit&#228;tsorientierte Risikostrukturausgleich (Morbi-RSA)&#0171;</strong>, mehr Einnahmen f&#252;r die Kasse(n) zu kreieren&#8230;</p>
<blockquote><p><strong>Zitat &#0187;K&#246;lner Stadtanzeiger&#0171;:</strong><br />
<strong>Der Bayerische Haus&#228;rzteverband</strong>, der mit der AOK Bayern einen f&#252;r die Allgemeinmedizineriner sehr g&#252;nstigen Vertrag abgeschlossen hat, hat offenbar verstanden.<br />
In einem Schreiben vom 17. Dezember 2008, das dem &#0187;K&#246;lner Stadt-Anzeiger&#0171; vorliegt, forderte Verbandschef Wolfgang Hoppenthaller die <strong>„lieben Kolleginnen und Kollegen“</strong> auf, „als Gegenleistung f&#252;r das Entgegenkommen der AOK &#8230; eine entsprechende Codierung bei den AOK-Patienten vorzunehmen.&#0171;&#8230;<br />
<strong>Denn:</strong> (Anm. d, V. )<br />
&#0187;Nur eine AOK, die entsprechende Zuweisungen &#252;ber den Risikostrukturausgleich erh&#228;lt, kann diesen Vertrag auf Dauer bedienen. &#8230;&#0171;</p></blockquote>
<p><strong>Zudem streikten</strong> aktuell in Bayern Facharztpraxen wegen der neuen Fallpauschale.</p>
<p><strong>Um beim (Krankheits)Bild des &#0187;Sauren Aufsto&#223;ens&#0171;</strong> (Reflux&#246;sophagitis) zu bleiben: Hier beispielsweise, wie bei vielen anderen Symptomen auch, sind die verschiedensten (Verdachts)befunde/Diagnosen codierbar&#8230; akzeptabel. Sie ziehen nat&#252;rlich in den meisten F&#228;llen entsprechende Untersuchungen nach sich, und bei entsprechender Diagnostik von Grunderkrankungen nicht nur den Einsatz von Medikamenten&#8230;</p>
<p><strong>Ob Herr Professor Lauterbach</strong> nun bei der &#0187;gesundheitsreformbedingten Refluxkrankheit&#0171; lediglich nur auf Protonenpumpenhemmer setzt, oder ob er eher eine Sphinkteroperation oder gar Magenbinde/-verkleinerung ins Auge fasst, bleibt abzuwarten. Die Gesundheitsreform liegt zumindest nicht nur ihm &#0187;schwer im Magen&#0171;, und offentsichtlich geh&#246;rt sie auch &#0187;unters Messer&#0171;. Zumindest f&#252;r eine explorative Laparoskopie (scheint da eine Indikation gegeben zu sein.</p>
<blockquote><p>Bezug nehmend auf die aktuelle &#196;rztekampagne schl&#228;gt der nicht ganz unumstrittene Gesundheitsexperte vor, die Gesamteink&#252;nfte von Arztpraxen f&#252;r Patienten sichtbar auszuh&#228;ngen. O-Ton Lauterbach: &#0187;Wenn es nicht anders geht, muss die Regierung die &#196;rzteeink&#252;nfte transparent machen.&#0171;</p></blockquote>]]></content:encoded>
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