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	<title>DZKF WEBLOG &#187; Glutamat</title>
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	<description>Deutsche Zeitschrift für Klinische Forschung &#124; Der Weblog mit News, Meinungen und Kommentaren</description>
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		<title>Migr&#228;ne-Ausl&#246;ser auf der Spur</title>
		<link>http://www.dzkfblog.de/2010/08/31/migraene-ausloeser-auf-der-spur/</link>
		<comments>http://www.dzkfblog.de/2010/08/31/migraene-ausloeser-auf-der-spur/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 14:41:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>François G.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Weiterbildung/Universitäten]]></category>
		<category><![CDATA[DNA]]></category>
		<category><![CDATA[Glutamat]]></category>
		<category><![CDATA[Migräne]]></category>

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		<description><![CDATA[<h4>Wissenschaftler identifizieren beteiligte Gen-Variante</h4>
<strong>Wissenschaftler der Universit&#228;t zu K&#246;ln / Uniklinik K&#246;ln haben im Rahmen einer internationalen Kooperation gemeinsam mit Forschern u. a. des Wellcome Trust Sanger Institute, der Schmerzklinik Kiel, der Ludwig-Maximilians-Universit&#228;t M&#252;nchen und des Leiden University Medical Center einen ersten genetischen Risikofaktor identifiziert, der mit der Migr&#228;ne mit und ohne Aura in Zusammenhang steht. Sie erm&#246;glichen damit neue Einblicke in die Ursachen dieser h&#228;ufigen Formen der Migr&#228;ne.
In der Studie wurde das Genmaterial von mehr als 50.000 Menschen untersucht. Die Wissenschaftler hoffen nun, dass das Forschungsergebnis den Weg f&#252;r neue Therapien ebnet. Finanziell wurden die K&#246;lner Wissenschaftler dabei im Rahmen des Nationalen Genomforschungsnetzes (NGFN-plus) und durch das Zentrum f&#252;r Molekulare Medizin K&#246;ln unterst&#252;tzt.</strong> ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Wissenschaftler identifizieren beteiligte Gen-Variante</h4>
<p><strong>Wissenschaftler der Universit&#228;t zu K&#246;ln / Uniklinik K&#246;ln haben im Rahmen einer internationalen Kooperation gemeinsam mit Forschern u. a. des Wellcome Trust Sanger Institute, der Schmerzklinik Kiel, der Ludwig-Maximilians-Universit&#228;t M&#252;nchen und des Leiden University Medical Center einen ersten genetischen Risikofaktor identifiziert, der mit der Migr&#228;ne mit und ohne Aura in Zusammenhang steht. Sie erm&#246;glichen damit neue Einblicke in die Ursachen dieser h&#228;ufigen Formen der Migr&#228;ne.<br />
In der Studie wurde das Genmaterial von mehr als 50.000 Menschen untersucht. Die Wissenschaftler hoffen nun, dass das Forschungsergebnis den Weg f&#252;r neue Therapien ebnet. Finanziell wurden die K&#246;lner Wissenschaftler dabei im Rahmen des Nationalen Genomforschungsnetzes (NGFN-plus) und durch das Zentrum f&#252;r Molekulare Medizin K&#246;ln unterst&#252;tzt.</strong></p>
<p><strong>Patienten mit einer spezifischen DNA-Variante</strong> zwischen zwei Genen auf Chromosom 8, PGCP und MTDH/AEG-1, haben ein erh&#246;htes Risiko, an einer Migr&#228;ne zu erkranken, so das Ergebnis der Studie. Eine m&#246;gliche Erkl&#228;rung f&#252;r diesen Zusammenhang sehen die Wissenschaftler darin, dass diese DNA-Variante u. U. den Glutamat-Haushalt reguliert. Glutamat ist als Neurotransmitter bekannt, der Informationen zwischen den Nervenzellen im Gehirn transportiert. Eine Anh&#228;ufung von Glutamat in den Nervenzellenverbindungen (Synapsen) k&#246;nnte dabei eine wichtige Rolle beim Ausl&#246;sen von Migr&#228;neanf&#228;llen spielen. Ziel neuer Therapieans&#228;tze w&#228;re es dann, die Ansammlung von Glutamat an den Synapsen zu minimieren.</p>
<p><strong>Etwa jede sechste Frau und jeder zw&#246;lfte Mann</strong> sind von Migr&#228;ne betroffen. Neben dem pers&#246;nlichen Leiden der Betroffenen hat die Krankheit auch immense wirtschaftliche Folgen: Einer US-amerikanischen Studie zufolge sind die durch Migr&#228;ne verursachten Kosten den Kosten der Zuckerkrankheit vergleichbar. Damit geh&#246;rt die Migr&#228;ne zu den teuersten Erkrankungen der US-amerikanischen und europ&#228;ischen Gesellschaft und die Weltgesundheitsorganisation (WHO) listet die Migr&#228;ne unter die 20 Krankheiten, die Patienten am schwersten beeintr&#228;chtigen. In der Vergangenheit konnten lediglich genetische Mutationen als Ursache sehr seltener und extremer Formen von Migr&#228;ne gefunden werden. Die Wissenschaftler sind nun erstmals einer genetischen Variante auf der Spur, die als mitausl&#246;sender Faktor der h&#228;ufigen Migr&#228;neformen anzusehen ist.</p>
<blockquote><p>&#0187;<strong>Wir k&#246;nnen damit einen Blick in das Genom</strong> von tausenden von Menschen werfen und genetische Hinweise finden, die uns helfen, die einfache Migr&#228;ne besser zu verstehen&#0171;, so Dr. Aarno Palotie, Leiter des International Headache Genetics Consortiums am Wellcome Trust Sanger Institute. &#0187;Studien dieser Art sind nur m&#246;glich durch eine gro&#223;angelegte internationale Zusammenarbeit, bei der vielf&#228;ltige Expertisen und enorme Ressourcen zusammengebracht werden.&#0171;</p></blockquote>
<p><strong>Die Wissenschaftler f&#252;hrten eine sogenannte genomweite Assoziationsstudie</strong> durch, um Varianten des Genoms, die die Anf&#228;lligkeit f&#252;r Migr&#228;ne erh&#246;hen, zu identifizieren. Dazu verglichen sie prim&#228;r genetische Daten von mehr als 3.000 Menschen aus Finnland, Deutschland und den Niederlanden, die unter Migr&#228;ne leiden, mit dem Genom von &#252;ber 10.000 diesbez&#252;glich gesunden Menschen. Die Befunde wurden durch eine weitere Testgruppe mit 3.000 Migr&#228;ne-Patienten und 40.000 gesunden Menschen best&#228;tigt.</p>
<p><strong>Die statistische Analyse zeigt</strong>, dass eine DNA-Variante, die zwischen dem PGCP- und dem MTDH/AEG-1-Gen auf Chromosom 8 liegt, mit einer erh&#246;hten Anf&#228;lligkeit f&#252;r die gew&#246;hnliche Migr&#228;ne korreliert. Die Abweichung k&#246;nnte dabei die Aktivit&#228;t des MTDH/AEG-1-Gens ver&#228;ndern, welches wiederum die Aktivit&#228;t von EAAT2 steuert. Interessanterweise ist EAAT2 mitverantwortlich f&#252;r das Entfernen von Glutamat aus den Synapsen des Gehirns. EAAT2 wurde bisher mit anderen neurologischen Erkrankungen, wie Epilepsie, Schizophrenie und verschiedenen Stimmungs- und Angsterkrankungen in Verbindung gebracht.</p>
<blockquote><p>&#0187;<strong>Obwohl wir wussten, dass das EAAT2-Gen</strong> eine wichtige Rolle f&#252;r verschiedene neurologische Prozesse beim Menschen spielt, konnte bisher keine genetische Verbindung identifiziert werden, die darauf hin deutete, dass eine Anh&#228;ufung von Glutamat im Gehirn eine urs&#228;chliche Rolle bei der gew&#246;hnlichen Migr&#228;ne spielt&#0171;, sagt Prof. Dr. Christian Kubisch vom Institut f&#252;r Humangenetik der Universit&#228;t zu K&#246;ln (seit 01.08.2010 an der Universit&#228;t Ulm t&#228;tig). &#0187;Das Forschungsergebnis ebnet nun den Weg f&#252;r neue Studien, die es hoffentlich erlauben, tiefere Einblicke in die biologischen Prozesse der Krankheit zu nehmen.&#0171;</p>
<p><strong>Weitere Studien zur identifizierten DNA-Variante</strong> und ihre m&#246;glichen regulativen Auswirkungen auf benachbarte Gene sollen helfen, den Mechanismus f&#252;r Migr&#228;ne-Attacken besser zu verstehen. Au&#223;erdem soll nach zus&#228;tzlich beteiligten genetischen Faktoren geforscht werden. Daf&#252;r will man k&#252;nftig noch gr&#246;&#223;ere Stichproben ber&#252;cksichtigen: &#0187;Bei den Patienten, die an der Studie teilgenommen haben, wurde zwar eine gew&#246;hnliche Migr&#228;ne diagnostiziert, allerdings wurden sie aus Spezialkliniken akquiriert&#0171;, erkl&#228;rt Dr. Gisela Terwindt vom Leiden University Medical Center. &#0187;Weil alle diese Patienten eine Spezialklinik aufgesucht hatten, m&#252;ssen wir davon ausgehen, dass sie unter einer extremen Form der gew&#246;hnlichen Migr&#228;ne leiden. K&#252;nftig sollten auch weniger schwere F&#228;lle in die Untersuchungen einbezogen werden.&#0171;</p></blockquote>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong><br />
<a href="http://www.nature.com/ng/journal/vaop/ncurrent/full/ng.652.html" title="externer Link zur Onlineausgabe von Nature">nature.com</a></p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Neurogenese: Gibt es sie doch&#8230;?!</title>
		<link>http://www.dzkfblog.de/2009/11/26/neurogenese-gibt-es-sie-doch/</link>
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		<pubDate>Thu, 26 Nov 2009 17:08:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>François G.</dc:creator>
				<category><![CDATA[TOP-NEWS]]></category>
		<category><![CDATA[Alzheimer]]></category>
		<category><![CDATA[Demenz]]></category>
		<category><![CDATA[Glutamat]]></category>
		<category><![CDATA[glutamatergen]]></category>
		<category><![CDATA[Hirnzellen]]></category>
		<category><![CDATA[Neurogenese]]></category>

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		<description><![CDATA[<h4>Neue Quelle f&#252;r die Bildung von Nervenzellen im Gehirn entdeckt</h4>
<em>Neuherberg, 25.11.2009</em>. <strong>Der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Magdalena G&#246;tz am Helmholtz Zentrum M&#252;nchen und an der Ludwig-Maximilians-Universit&#228;t (LMU) M&#252;nchen ist ein weiterer Schritt zum Verst&#228;ndnis von Regenerationsprozessen im Gehirn gelungen. Die Forscher entdeckten Vorl&#228;uferzellen, die nach Verletzungen der Gro&#223;hirnrinde neue glutamaterge Nervenzellen bilden k&#246;nnen.
Speziell bei <em>Alzheimer</em> spielt deren Degeneration eine entscheidende Rolle. Aus einer m&#246;glichen Steuerung des Bildungs- bzw. Wanderungsmechanismus lassen sich in Zukunft m&#246;glicherweise neue therapeutische Optionen ableiten. Die Ergebnisse sind in der aktuellen Ausgabe der renommierten Fachzeitschrift "<em>Nature Neuroscience</em>" ver&#246;ffentlicht.</strong>

<strong>Noch bis vor wenigen Jahren galt die Neurogenese</strong>, also der Prozess der Entstehung von Nervenzellen, im Gehirn von Erwachsenen als unm&#246;glich. Abgestorbene Nervenzellen k&#246;nnen nicht ersetzt werden, so lautete die <strong>Lehrbuchmeinung</strong>. Dann entdeckten Forscher Regionen im Vorderhirn, in denen auch beim Menschen Zeit Lebens neue Nervenzellen gebildet werden. Diese so genannten GABAergen Zellen benutzen gamma-Aminobutters&#228;ure (GABA), einen Botenstoff des Zentralnervensystems.

<strong>Jetzt haben Wissenschaftler der Arbeitsgruppe um Magdalena G&#246;tz</strong>, Leiterin des Instituts f&#252;r Stammzellforschung am Helmholtz Zentrum M&#252;nchen und Inhaberin des Lehrstuhls f&#252;r Physiologische Genomik an der LMU, <strong>diese Gehirnregion im Mausmodell genauer unter die Lupe genommen</strong>. Sie fanden heraus, dass im Vorderhirn noch andere Nervenzellen regelm&#228;&#223;ig gebildet werden: die sogenannten <em>glutamatergen</em> Nervenzellen, die als &#220;bertr&#228;gerstoff <em>Glutamat</em> benutzen. <strong>Den Nachweis konnten die Stammzellforscher mit Hilfe eines speziellen Transkriptionsfaktors erbringen: Tbr2 kommt ausschlie&#223;lich in Vorl&#228;uferzellen der glutamatergen Nervenzellen vor.</strong>

<strong>Die im erwachsenen Organismus neu gebildeten Nervenzellen</strong> liegen im <em>Riechkolben</em>, dem Bereich des Gehirns, der die ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="imageframe alignleft" style="width:255px;"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2009/11/maushirnzellen.thumbnail.jpg" alt="Neue Vorl&#228;uferzellen (rot, gr&#252;n) im Gehirn der Maus. Foto: ISF." width="255" height="255" class="attachment wp-att-1852" />
<div class="imagecaption">Neue Vorl&#228;uferzellen (rot, gr&#252;n) im Gehirn der Maus. Foto: ISF.</div>
</div>
<h4>Neue Quelle f&#252;r die Bildung von Nervenzellen im Gehirn entdeckt</h4>
<p><em>Neuherberg, 25.11.2009</em>. <strong>Der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Magdalena G&#246;tz am Helmholtz Zentrum M&#252;nchen und an der Ludwig-Maximilians-Universit&#228;t (LMU) M&#252;nchen ist ein weiterer Schritt zum Verst&#228;ndnis von Regenerationsprozessen im Gehirn gelungen. Die Forscher entdeckten Vorl&#228;uferzellen, die nach Verletzungen der Gro&#223;hirnrinde neue glutamaterge Nervenzellen bilden k&#246;nnen.<br />
Speziell bei <em>Alzheimer</em> spielt deren Degeneration eine entscheidende Rolle. Aus einer m&#246;glichen Steuerung des Bildungs- bzw. Wanderungsmechanismus lassen sich in Zukunft m&#246;glicherweise neue therapeutische Optionen ableiten. Die Ergebnisse sind in der aktuellen Ausgabe der renommierten Fachzeitschrift &#0187;<em>Nature Neuroscience</em>&#0171; ver&#246;ffentlicht.</strong></p>
<p><strong>Noch bis vor wenigen Jahren galt die Neurogenese</strong>, also der Prozess der Entstehung von Nervenzellen, im Gehirn von Erwachsenen als unm&#246;glich. Abgestorbene Nervenzellen k&#246;nnen nicht ersetzt werden, so lautete die <strong>Lehrbuchmeinung</strong>. Dann entdeckten Forscher Regionen im Vorderhirn, in denen auch beim Menschen Zeit Lebens neue Nervenzellen gebildet werden. Diese so genannten GABAergen Zellen benutzen gamma-Aminobutters&#228;ure (GABA), einen Botenstoff des Zentralnervensystems.</p>
<p><strong>Jetzt haben Wissenschaftler der Arbeitsgruppe um Magdalena G&#246;tz</strong>, Leiterin des Instituts f&#252;r Stammzellforschung am Helmholtz Zentrum M&#252;nchen und Inhaberin des Lehrstuhls f&#252;r Physiologische Genomik an der LMU, <strong>diese Gehirnregion im Mausmodell genauer unter die Lupe genommen</strong>. Sie fanden heraus, dass im Vorderhirn noch andere Nervenzellen regelm&#228;&#223;ig gebildet werden: die sogenannten <em>glutamatergen</em> Nervenzellen, die als &#220;bertr&#228;gerstoff <em>Glutamat</em> benutzen. <strong>Den Nachweis konnten die Stammzellforscher mit Hilfe eines speziellen Transkriptionsfaktors erbringen: Tbr2 kommt ausschlie&#223;lich in Vorl&#228;uferzellen der glutamatergen Nervenzellen vor.</strong></p>
<p><strong>Die im erwachsenen Organismus neu gebildeten Nervenzellen</strong> liegen im <em>Riechkolben</em>, dem Bereich des Gehirns, der die Geruchswahrnehmung vermittelt. Nervenzellen, die Glutamat als &#220;bertr&#228;gerstoff vermitteln, sind auch f&#252;r die Speicherung bzw. den Abruf von Ged&#228;chtnisinhalten zust&#228;ndig. Bei der <em>Alzheimer-Demenz</em> spielen Ver&#228;nderungen bei der Signal&#252;bertragung dieser speziellen Zellen eine entscheidende Rolle.</p>
<blockquote><p>G&#246;tz: &#0187;Die Entdeckung ist deshalb so wichtig, weil die Vorl&#228;uferzellen die von uns neu gefundenen glutamatergen Nervenzellen zum Beispiel auch nach Gehirnverletzungen f&#252;r die benachbarte Gro&#223;hirnrinde bilden k&#246;nnen&#0171;. Die Forschergruppe konnte dies am Mausmodell zeigen. Dort wanderten die Zellen in das gesch&#228;digte angrenzende Gro&#223;hirngewebe ein und bildeten dort reife Nervenzellen. Vorl&#228;uferzellen k&#246;nnten demnach degenerierte Nervenzellen ersetzen.</p>
<div class="imageframe alignleft" style="width:255px;"><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2009/11/Prof-Dr-Magdalena-Goetz.jpg" rel="lightbox[pics1851]" title="Prof. Dr. Magdalena G&#246;tz. Foto: ISF"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2009/11/Prof-Dr-Magdalena-Goetz.thumbnail.jpg" alt="Prof. Dr. Magdalena G&#246;tz. Foto: ISF" width="255" height="256" class="attachment wp-att-1853" /></a>
<div class="imagecaption">Prof. Dr. Magdalena G&#246;tz. Foto: ISF</div>
</div>
<p>&#0187;<strong>Spannend ist nun die Frage</strong> ob dieser Vorgang auch im Menschen, speziell bei Alzheimerpatienten, abl&#228;uft &#8211; m&#246;glicherweise aber den massiven neuronalen Zelltod nicht mehr unter Kontrolle bekommt&#0171;, sagt Magdalena G&#246;tz. Ein therapeutischer Ansatz best&#252;nde dann darin, diesen k&#246;rpereigenen Ersatzmechanismus versuchsweise zu stimulieren.</p></blockquote>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong><br />
<strong>Originalver&#246;ffentlichung:</strong> <em>Monika S Brill, Jovica Ninkovic, Eleanor Winpenny, Rebecca D Hodge, Ilknur Ozen, Roderick Yang, Alexandra Lepier, Sergio Gascón, Ferenc Erdelyi, Gabor Szabo, Carlos Parras, Francois Guillemot, Michael Frotscher, Benedikt Berninger, Robert F Hevner, Olivier Raineteau &#038; Magdalena G&#246;tz: Nature Neuroscience, Volume 12 No 11 pp1351-1474 (doi:10.1038/nn.2416)</em></p>
<p><a href="http://www.helmholtz-muenchen.de/forschung/forschungsinstitute/stammzellforschung-isf/index.html" title="Link zum ISF">Institut f&#252;r Stammzellforschung (ISF)</a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Maligne Gliome: Glutamat verursacht Zelltod und f&#252;hrt zum Hirn&#246;dem</title>
		<link>http://www.dzkfblog.de/2008/05/12/maligne-gliome-glutamat-verursacht-zelltod-und-fuehrt-zum-hirnoedem/</link>
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		<pubDate>Mon, 12 May 2008 13:28:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>François G.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Indikation/Therapie]]></category>
		<category><![CDATA[Kurznachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Gliome]]></category>
		<category><![CDATA[Glutamat]]></category>
		<category><![CDATA[Hirntumor]]></category>

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		<description><![CDATA[<div class="imageframe imgalignleft" style="width:300px;"><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2008/05/microscope-big.jpg" rel="lightbox[pics-1210598218]" title="Tumorzellen unter der Lupe"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2008/05/microscope-big.thumbnail.jpg" width="300" height="179" alt="Tumorzellen unter die Lupe genommen" /></a><div class="imagecaption">Tumorzellen, die genetisch ver&#228;ndert wurden und somit fluoreszieren, k&#246;nnen genauer untersucht werden.
Foto: Ilker Ey&#252;poglu</div></div><strong>Wissenschaftler der Universit&#228;t Erlangen-N&#252;rnberg sind in der Erforschung von hirneigenen Tumoren einen entscheidenden Schritt vorangekommen: Die Neuroonkologische Arbeitsgruppe (Ansprechpartner: Dr. Ilker Ey&#252;poglu) der Neurochirurgischen Klinik (Direktor: Prof. Dr. Michael Buchfelder) hat jetzt auf molekularer Ebene eine Ursache f&#252;r &#214;deme bei malignen Gliomen identifiziert.</strong>
<em>Fl&#252;ssigkeitsansammlungen in intaktem K&#246;rpergewebe, die von benachbarten, krankhaften Gewebever&#228;nderungen verursacht sind, werden als perifokale &#214;deme bezeichnet</em>. 
<strong>Problematisch werden sie vor allem bei Hirntumoren. Dadurch kommt es unter anderem zu neurologischen Ausf&#228;llen.</strong>

<strong>Wie die Erlanger Forscher</strong> in der international renommierten Fachzeitschrift "Nature Medicine" berichten, geben hirneigene Tumoren (Gliome) gro&#223;e Mengen des...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="imageframe imgalignleft" style="width:300px;"><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2008/05/microscope-big.jpg" rel="lightbox[pics-1210598218]" title="Tumorzellen unter der Lupe"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2008/05/microscope-big.thumbnail.jpg" width="300" height="179" alt="Tumorzellen unter die Lupe genommen" /></a>
<div class="imagecaption">Tumorzellen, die genetisch ver&#228;ndert wurden und somit fluoreszieren, k&#246;nnen genauer untersucht werden.<br />
Foto: Ilker Ey&#252;poglu</div>
</div>
<p><strong>Wissenschaftler der Universit&#228;t Erlangen-N&#252;rnberg sind in der Erforschung von hirneigenen Tumoren einen entscheidenden Schritt vorangekommen: Die Neuroonkologische Arbeitsgruppe (Ansprechpartner: Dr. Ilker Ey&#252;poglu) der Neurochirurgischen Klinik (Direktor: Prof. Dr. Michael Buchfelder) hat jetzt auf molekularer Ebene eine Ursache f&#252;r &#214;deme bei malignen Gliomen identifiziert.</strong><br />
<em>Fl&#252;ssigkeitsansammlungen in intaktem K&#246;rpergewebe, die von benachbarten, krankhaften Gewebever&#228;nderungen verursacht sind, werden als perifokale &#214;deme bezeichnet</em>.<br />
<strong>Problematisch werden sie vor allem bei Hirntumoren. Dadurch kommt es unter anderem zu neurologischen Ausf&#228;llen.</strong></p>
<p><strong>Wie die Erlanger Forscher</strong> in der international renommierten Fachzeitschrift &#0187;Nature Medicine&#0171; berichten, geben hirneigene Tumoren (Gliome) gro&#223;e Mengen des Neurotransmitters Glutamat ab. Dies f&#252;hrt zum Verlust von Nervenzellen im umliegenden Hirngewebe und reduziert die &#220;berlebenszeit und die Lebensqualit&#228;t des Patienten deutlich. Dar&#252;ber hinaus ist die Ursache des Hirn&#246;dems bei hirneigenen Tumoren auf die Dysbalance an &#252;berm&#228;&#223;igem Glutamat zur&#252;ckzuf&#252;hren.</p>
<p><strong>Auf das &#220;berleben des Patienten</strong> haben diese Untersuchungen zun&#228;chst keinen unmittelbaren Einfluss; jedoch schaffen die Ergebnisse besseren Einblick in die Biologie dieses Tumors. Bis heute haben die therapeutischen Konzepte der letzten 40 Jahren keine deutliche Verl&#228;ngerung der &#220;berlebenszeit oder gar Heilung gebracht. Das neue molekulare Verst&#228;ndnis er&#246;ffnet jedoch prinzipiell in den n&#228;chsten Jahren eine neue und eventuell effektivere therapeutische Option.</p>
<p><strong>Das Projekt</strong> entstand in Zusammenarbeit mit der Neuroradiologischen Abteilung der Universit&#228;t Erlangen-N&#252;rnberg, dem Institut f&#252;r Humangenetik in K&#246;ln und dem Institut f&#252;r Hirnforschung in Z&#252;rich (Ansprechpartner: Priv.-Doz. Dr. N.E. Savaskan) und wurde von der Wilhelm Sander-Stiftung mit Sitz in M&#252;nchen unterst&#252;tzt.</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong><br />
Dr. Ilker Ey&#252;poglu<br />
Tel.: 09131/85-34368<br />
ilker.eyupoglu@uk-erlangen.de </p>]]></content:encoded>
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