<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>DZKF WEBLOG &#187; Goldnanopartikel</title>
	<atom:link href="http://www.dzkfblog.de/tag/goldnanopartikel/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.dzkfblog.de</link>
	<description>Deutsche Zeitschrift für Klinische Forschung &#124; Der Weblog mit News, Meinungen und Kommentaren</description>
	<lastBuildDate>Wed, 08 Sep 2010 18:06:04 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.9.1</generator>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
			<item>
		<title>Tumorbilder mit Mikrobl&#228;schen und Goldnanopartikeln</title>
		<link>http://www.dzkfblog.de/2010/02/23/tumorbilder-mit-mikroblaeschen-und-goldnanopartikeln/</link>
		<comments>http://www.dzkfblog.de/2010/02/23/tumorbilder-mit-mikroblaeschen-und-goldnanopartikeln/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 23 Feb 2010 05:15:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>FR</dc:creator>
				<category><![CDATA[TOP-NEWS]]></category>
		<category><![CDATA[Goldnanopartikel]]></category>
		<category><![CDATA[Hochfrequent]]></category>
		<category><![CDATA[Kontrastmittel]]></category>
		<category><![CDATA[Mikrobläschen]]></category>
		<category><![CDATA[ultraschall]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.dzkfblog.de/?p=2011</guid>
		<description><![CDATA[<strong>Ein neues Bildgebungsverfahren f&#252;r die Tumordiagnostik und -behandlung entwickeln Bochumer Forscher am Lehrstuhl f&#252;r Medizintechnik: Erstmals kombinieren sie Mikrobl&#228;schen und Goldnanopartikel zu einem Kontrastmittel, das nicht nur den Ort eines Tumors anzeigt, sondern auch seine Struktur. Zu Beginn des Jahres 2010 fiel der Startschuss f&#252;r das Kooperationsvorhaben "ForSaTum". Ziel ist, neue Konzepte zur Tumorbehandlung zu entwickeln und beschleunigt umzusetzen. Bochumer Forscher um Prof. Dr. Georg Schmitz sind als Kooperationspartner an dem Projekt beteiligt. Sie erhalten 1,2 Millionen Euro f&#252;r drei Jahre.</strong>

<blockquote><strong>Nachweis tumorspezifischer Kontrastmittel</strong>
"Wir entwickeln in unserem Teilprojekt ein Abbildungssystem, das die beiden Verfahren mit Mikrobl&#228;schen und Goldnanopartikeln integriert und quantitative Messungen erm&#246;glicht", so Prof. Schmitz. "Dabei entstehen Bildgebungsverfahren, mit denen wir m&#246;glichst geringe Mengen dieser tumorspezifischen Kontrastmittel nachweisen k&#246;nnen." Die mikrometergro&#223;en Gasbl&#228;schen werden durch H&#252;llen stabilisiert, auf denen Molek&#252;le angebracht sind, die sich im Tumorgewebe binden. Akustische Verfahren in der Ultraschallbildgebung machen dieses Kontrastmittel dann sichtbar.</blockquote>

<strong>Akustische und photoakustische Verfahren</strong>

<strong>Das Nachweisverfahren ist so hochgenau,</strong> dass es selbst einzelne Mikrobl&#228;schen anzeigt. Da der Einsatz auf das Gef&#228;&#223;system beschr&#228;nkt ist, untersuchen die Bochumer Forscher auch photoakustische Verfahren. Hierbei verwenden sie als Kontrastmittel beispielsweise Goldnanopartikel, die tiefer ins Gewebe eindringen und &#252;ber entsprechende Beschichtungen tumorspezifisch binden. Sie werden mit einem Laserpuls zur Schallemission angeregt. Die im Ultraschallbild dargestellten Echos sollen in Zukunft Auskunft &#252;ber die physiologischen Vorg&#228;nge im Tumorgewebe geben.
...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="imageframe alignleft" style="width:255px;"><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2010/02/hf-tumor-us.jpg" rel="lightbox[pics0]" title=""><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2010/02/hf-tumor-us.thumbnail.jpg" alt="Hochfrequentes Ultraschallbild eines Tumors (links) und &#252;berlagerte Analyse der Einstr&#246;mung von Mikrobl&#228;schen in die Blutgef&#228;&#223;e des Tumors (rechts)" width="255" height="113" class="attachment wp-att-2010" /></a>
<div class="imagecaption">Hochfrequentes Ultraschallbild eines Tumors (links) und &#252;berlagerte Analyse der Einstr&#246;mung von Mikrobl&#228;schen in die Blutgef&#228;&#223;e des Tumors (rechts) Foto: RUB</div>
</div>
<p><strong>Ein neues Bildgebungsverfahren f&#252;r die Tumordiagnostik und -behandlung entwickeln Bochumer Forscher am Lehrstuhl f&#252;r Medizintechnik: Erstmals kombinieren sie Mikrobl&#228;schen und Goldnanopartikel zu einem Kontrastmittel, das nicht nur den Ort eines Tumors anzeigt, sondern auch seine Struktur. Zu Beginn des Jahres 2010 fiel der Startschuss f&#252;r das Kooperationsvorhaben &#0187;ForSaTum&#0171;. Ziel ist, neue Konzepte zur Tumorbehandlung zu entwickeln und beschleunigt umzusetzen. Bochumer Forscher um Prof. Dr. Georg Schmitz sind als Kooperationspartner an dem Projekt beteiligt. Sie erhalten 1,2 Millionen Euro f&#252;r drei Jahre.</strong></p>
<blockquote><p><strong>Nachweis tumorspezifischer Kontrastmittel</strong><br />
&#0187;Wir entwickeln in unserem Teilprojekt ein Abbildungssystem, das die beiden Verfahren mit Mikrobl&#228;schen und Goldnanopartikeln integriert und quantitative Messungen erm&#246;glicht&#0171;, so Prof. Schmitz. &#0187;Dabei entstehen Bildgebungsverfahren, mit denen wir m&#246;glichst geringe Mengen dieser tumorspezifischen Kontrastmittel nachweisen k&#246;nnen.&#0171; Die mikrometergro&#223;en Gasbl&#228;schen werden durch H&#252;llen stabilisiert, auf denen Molek&#252;le angebracht sind, die sich im Tumorgewebe binden. Akustische Verfahren in der Ultraschallbildgebung machen dieses Kontrastmittel dann sichtbar.</p></blockquote>
<p><strong>Akustische und photoakustische Verfahren</strong></p>
<p><strong>Das Nachweisverfahren ist so hochgenau,</strong> dass es selbst einzelne Mikrobl&#228;schen anzeigt. Da der Einsatz auf das Gef&#228;&#223;system beschr&#228;nkt ist, untersuchen die Bochumer Forscher auch photoakustische Verfahren. Hierbei verwenden sie als Kontrastmittel beispielsweise Goldnanopartikel, die tiefer ins Gewebe eindringen und &#252;ber entsprechende Beschichtungen tumorspezifisch binden. Sie werden mit einem Laserpuls zur Schallemission angeregt. Die im Ultraschallbild dargestellten Echos sollen in Zukunft Auskunft &#252;ber die physiologischen Vorg&#228;nge im Tumorgewebe geben.</p>
<blockquote><p><strong>Erforschung nicht-invasiver Bildgebung</strong><br />
&#0187;Viele onkologische Diagnose- und Therapieans&#228;tze scheitern an hohen Entwicklungskosten und mangelnder klinischer Effizienz&#0171;, erkl&#228;rt Prof. Fabian Kiessling, Lehrstuhl f&#252;r Experimentelle Molekulare Bildgebung an der RWTH Aachen und Leiter des Konsortiums ForSaTum. &#0187;Nicht-invasive Bildgebung erm&#246;glicht die Erhebung physiologischer und molekularer Informationen, die die Aussagekraft pr&#228;klinischer Studien erh&#246;hen und die Zahl klinisch scheiternder Behandlungsans&#228;tze vermindern kann. Zudem senkt sie deutlich die Entwicklungskosten&#0171;, so Prof. Kiessling weiter.</p></blockquote>
<p><strong>Kooperation mit RWTH Aachen und Industriepartnern</strong></p>
<p>Das Verbundprojekt &#0187;Forschungssatellit f&#252;r eine beschleunigte Umsetzung neuer Tumorbehandlungskonzepte&#0171;, kurz ForSaTum, wird als ein Sieger des Wettbewerbs HighTech.NRW vom Ministerium f&#252;r Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie des Landes NRW in einer dreij&#228;hrigen Laufzeit mit 7,6 Millionen Euro gef&#246;rdert &#8211; mit Mitteln des EU-NRW Ziel 2-Programms &#0187;Regionale Wettbewerbsf&#228;higkeit und Besch&#228;ftigung 2007 &#8211; 2013&#8243; (EFRE). Zus&#228;tzlich bringen die beteiligten Projektpartner 3,6 Millionen Euro auf. Dem Bochumer Lehrstuhl f&#252;r Medizintechnik stehen 1,2 Millionen Euro zur Durchf&#252;hrung des Projektes zur Verf&#252;gung. Neben den Forschungseinrichtungen der Ruhr-Universit&#228;t Bochum und RWTH Aachen sind Industriepartner aus ganz NRW wie Philips, AplaGen, PharmedArtis, Kairos, ITZ Medicom, Digital Medics, invivoContrast und das Aachener Kompetenzzentrum Medizintechnik (AKM) beteiligt.</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong><br />
Prof. Dr.-Ing. Georg Schmitz, Lehrstuhl f&#252;r Medizintechnik der RUB, Fakult&#228;t f&#252;r Elektrotechnik und Informationstechnik, Tel. 0234/32 27573<br />
E-Mail: georg.schmitz@rub.de</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.dzkfblog.de/2010/02/23/tumorbilder-mit-mikroblaeschen-und-goldnanopartikeln/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
