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Beiträge zum Stichwort ‘ Herzinfarkt ’

Neue Marker zeigen früher Herzinfarkt

17. Juli 2010 | Von FR | Kategorie: Kurznachrichten
Dr. Benjamin Meder
Dr. Benjamin Meder, Assistenzarzt in der Abteilung Kardiologie, Angiologie und Pneumologie der Medizinischen Universitätsklinik Heidelberg. Quelle: Universitätsklinikum Heidelberg.

Heidelberger Wissenschaftler mit Wilhelm P. Winterstein-Preis der Deutschen Herzstiftung ausgezeichnet

Winzige Moleküle im Blut, sogenannte microRNAs, zeigen zuverlässig und früher als gängige Biomarker einen Herzinfarkt an, nämlich innerhalb der ersten drei Stunden. Dr. Benjamin Meder, Medizinische Universitätsklinik Heidelberg, hat mit seinem Team die neuen Marker entdeckt, mit denen sich auch die Schwere des Infarktes abschätzen lässt. Dafür ist der Assistenzarzt von der Deutschen Herzstiftung mit dem mit 10.000 Euro dotierten Wilhelm P. Winterstein-Preis ausgezeichnet worden. Der Preis wurde dem jungen Wissenschaftler aus der Abteilung Kardiologie, Angiologie und Pneumologie der Medizinischen Klinik Heidelberg (Ärztlicher Direktor: Professor Dr. med. Hugo A. Katus) im Rahmen einer Mitgliederversammlung der Deutschen Herzstiftung am 19. Juni in Frankfurt übergeben.

Jährlich sterben mehr als 60.000 Menschen in Deutschland an den Folgen eines Herzinfarktes, einer der nach wie vor häufigsten Todesursachen. Bei frühzeitiger Diagnose stehen heute jedoch sehr wirksame Behandlungsmethoden



Omega-3-Fettsäuren nach Herzinfarkt ohne Wirkung

18. April 2009 | Von FR | Kategorie: Klinische Forschung

75. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie, 16. bis 18. 4. 2009, Mannheim
Mannheim, Freitag, 17. April 2009Die Behandlung mit Omega-3-Fettsäuren nach einem Herzinfarkt bringt keinen messbaren Nutzen. Das ist das Ergebnis einer wissenschaftlichen Studie von Prof. Dr. Jochen Senges (Ludwigshafen) zum Thema »Fischöl und die Prognose nach einem Herzinfarkt«, die auf der 75. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) vorgestellt wurde.

Die Doppelblind-Studie untersuchte 3827 Herzinfarkt-Patienten aus 104 Zentren in Deutschland. Die Studienteilnehmer erhielten…



Herzinfarkt: Mit körpereigenem Eiweiß Reperfusionsschaden verringern

30. April 2008 | Von FR | Kategorie: Indikation/Therapie

Schäden am Herzen lassen sich durch einen körpereigenen Stoff verringern: Zu dieser Erkenntnis gelangte ein Team aus Medizinern des Universitätsklinikums Rostock in Zusammenarbeit mit internationalen Forschern. Untersucht wurde der so genannte Reperfusionsschaden:
Wird Herzgewebe nach einem Infarkt erneut durchblutet, entstehen Schäden im Gewebe, die das erkrankte Organ zusätzlich schwächen.

Einer Forschergruppe aus Bristol und Wien gelang es, eine körpereigene Substanz zu isolieren, die den Reperfusionsschaden verringert. In Kooperation mit Rostocker Wissenschaftlern wurden die schützenden Eigenschaften dieser Substanz experimentell untersucht, so dass eine internationale klinische Studie mit 250 Patienten durchgeführt werden konnte.

Ein Herzgefäß ist verschlossen und das Herz erleidet einen Infarkt. Schnelle Hilfe ist notwendig, damit das



Weniger Herztote in Deutschland…

31. März 2008 | Von FR | Kategorie: Kurznachrichten

74. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie; 27.-29. März 2008
Mannheim, Freitag, 28. März 2008 – Die Zahl der Herz-Toten sinkt in Deutschland weiter. Im Jahr 2006 verstarben insgesamt 223.793 Menschen an einer Herzkrankheit, gegenüber 2005 ist das ein Rückgang um 4.865 Gestorbene oder 2,1 Prozent. »Damit wird ein seit Jahren verzeichneter Trend erfolgreich fortgesetzt«, bilanziert […]