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	<title>DZKF WEBLOG &#187; Herzinfarkt</title>
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	<description>Deutsche Zeitschrift für Klinische Forschung &#124; Der Weblog mit News, Meinungen und Kommentaren</description>
	<lastBuildDate>Wed, 08 Feb 2012 15:25:58 +0000</lastBuildDate>
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		<title>UDE: Herzinfarkt k&#252;nftig besser therapierbar?</title>
		<link>http://www.dzkfblog.de/2012/01/10/ude-herzinfarkt-kuenftig-besser-therapierbar/</link>
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		<pubDate>Tue, 10 Jan 2012 19:22:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>François G.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Indikation/Therapie]]></category>
		<category><![CDATA[Blutdruckmanschette]]></category>
		<category><![CDATA[Herzinfarkt]]></category>
		<category><![CDATA[STAT5]]></category>

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		<description><![CDATA[<strong>Ganz neue Ans&#228;tze f&#252;r die Herzinfarkttherapie: Wird unmittelbar vor einer Operation an der Herz-Lungen-Maschine eine Blutdruckmanschette am Unterarm mehrfach aufgeblasen und so die Durchblutung des Armes kurz unterbrochen, wird das Herz besser gesch&#252;tzt.</strong>

<strong>Das ist das Ergebnis</strong> einer kontrollierten Patientenstudie einer Forschergruppe der Universit&#228;t Duisburg-Essen (UDE), die jetzt im renommierten Journal der amerikanischen Herzvereinigung publiziert  ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ganz neue Ans&#228;tze f&#252;r die Herzinfarkttherapie: Wird unmittelbar vor einer Operation an der Herz-Lungen-Maschine eine Blutdruckmanschette am Unterarm mehrfach aufgeblasen und so die Durchblutung des Armes kurz unterbrochen, wird das Herz besser gesch&#252;tzt.</strong></p>
<p><strong>Das ist das Ergebnis</strong> einer kontrollierten Patientenstudie einer Forschergruppe der Universit&#228;t Duisburg-Essen (UDE), die jetzt im renommierten Journal der amerikanischen Herzvereinigung publiziert wurde. Unter der Leitung von Prof. Dr. Gerd Heusch konnten Wissenschaftler des Instituts f&#252;r Pathophysiologie, der Klinik f&#252;r Herzchirurgie und der Klinik f&#252;r An&#228;sthesiologie diesen Herzschutz auf Distanz nachweisen.</p>
<blockquote><p><strong>Heusch:</strong> &#0187;Wir haben erstmals ein molekulares Schutzsignal, das STAT5, im menschlichen Herzen identifizieren k&#246;nnen.&#0171; STAT-Signale lassen im Experiment die Kraftwerke der Zelle, sog. Mitochondrien, besser funktionieren und verringern die Gr&#246;&#223;e eines Herzinfarkts.</p></blockquote>
<p><strong>Beim Herzinfarkt ist</strong> ein Teil des Herzmuskels nicht mehr ausreichend durchblutet, weil Herzkranzgef&#228;&#223;e verschlossen sind. Herz-Kreislauferkrankungen geh&#246;ren zu den h&#228;ufigsten Todesursachen in Deutschland. Etwa 70.000 Menschen sterben in Deutschland j&#228;hrlich an einem Herzinfarkt. Die grundlegenden Forschungen von Prof. Heusch zum Schutz des Herzens vor dem Infarkt werden von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gef&#246;rdert.</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p>http://circres.ahajournals.org/content/110/1/111</p>
<p>Prof. Dr. Dr.h.c. Gerd Heusch, Tel. 0201/723-4480, gerd.heusch@uk-essen.de</p>]]></content:encoded>
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		<title>Schnelle Hilfe: Neuer Labortest beschleunigt Herzinfarkt-Diagnose</title>
		<link>http://www.dzkfblog.de/2011/12/28/schnelle-hilfe-neuer-labortest-beschleunigt-herzinfarkt-diagnose/</link>
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		<pubDate>Wed, 28 Dec 2011 14:45:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>François G.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Indikation/Therapie]]></category>
		<category><![CDATA[Herzinfarkt]]></category>
		<category><![CDATA[Troponin]]></category>

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		<description><![CDATA[<strong>Deutlich fr&#252;her und sicherer als bisher k&#246;nnen k&#252;nftig viele Herzinfarkte diagnostiziert und damit auch erfolgreich behandelt werden. Wissenschaftler am Universit&#228;tsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) haben einen Labortest entwickelt und erprobt, der innerhalb von drei Stunden mit 96prozentiger Wahrscheinlichkeit einen Herzinfarkt sicher bestimmt bzw. zu 100 Prozent ausschlie&#223;t.
„Bei herk&#246;mmlichen Tests liegt mitunter erst nach bis zu acht Stunden ein verl&#228;ssliches Ergebnis vor. Dies kann dazu f&#252;hren, dass der optimale Zeitpunkt f&#252;r eine Herzkatheteruntersuchung verpasst wird“, sagt Prof. Dr. Stefan Blankenberg, Direktor der Klinik und Poliklinik f&#252;r Allgemeine und Interventionelle Kardiologie am UKE. Nachzulesen sind die neuen Erkenntnisse in der Studie „Serial Changes in High Sensitive Troponin I and Early Diagnosis of Myocardial Infarction“ im aktuellen Journal of the American Medical Association (JAMA).</strong>

<strong>Brustschmerz und Atemnot:</strong> Sehr h&#228;ufig sind es diese Symptome, mit ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Deutlich fr&#252;her und sicherer als bisher k&#246;nnen k&#252;nftig viele Herzinfarkte diagnostiziert und damit auch erfolgreich behandelt werden. Wissenschaftler am Universit&#228;tsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) haben einen Labortest entwickelt und erprobt, der innerhalb von drei Stunden mit 96prozentiger Wahrscheinlichkeit einen Herzinfarkt sicher bestimmt bzw. zu 100 Prozent ausschlie&#223;t.<br />
&#0187;Bei herk&#246;mmlichen Tests liegt mitunter erst nach bis zu acht Stunden ein verl&#228;ssliches Ergebnis vor. Dies kann dazu f&#252;hren, dass der optimale Zeitpunkt f&#252;r eine Herzkatheteruntersuchung verpasst wird&#0171;, sagt Prof. Dr. Stefan Blankenberg, Direktor der Klinik und Poliklinik f&#252;r Allgemeine und Interventionelle Kardiologie am UKE. Nachzulesen sind die neuen Erkenntnisse in der Studie &#0187;Serial Changes in High Sensitive Troponin I and Early Diagnosis of Myocardial Infarction&#0171; im aktuellen Journal of the American Medical Association (JAMA).</strong></p>
<p><strong>Brustschmerz und Atemnot:</strong> Sehr h&#228;ufig sind es diese Symptome, mit denen sich Patienten in der Notaufnahme wiederfinden. Die klassischen Anzeichen f&#252;r einen Herzinfarkt k&#246;nnen aber auch andere Ursachen haben. Ob tats&#228;chlich jemand einen Herzinfarkt erlitten hat, entscheidet h&#228;ufig das Elektrokardiogramm (EKG). Ist dieses nicht eindeutig, folgt der Nachweis von Troponin, einem Eiwei&#223;, das der absterbende Herzmuskel freisetzt, wenn es zum Infarkt gekommen ist. Das Problem: Bisher verf&#252;gbare Tests k&#246;nnen einen Anstieg des Werts erst nach bis zu acht Stunden im Labor verl&#228;sslich anzeigen. „Das hat zur Folge, dass wir Patienten lange beobachten m&#252;ssen und eventuell nicht so fr&#252;h behandeln k&#246;nnen, wie es bei einem Infarkt eigentlich notwendig ist“, erl&#228;utert Prof. Blankenberg. „Mit unserem neuen, hoch sensitiven Troponin-Test k&#246;nnen wir die Herzinfarktdiagnostik und damit auch die Behandlung der Patienten dagegen wesentlich beschleunigen.“</p>
<p><strong>Der neue Labortest</strong>, den das Pharmaunternehmen Abbott Diagnostics mit Unterst&#252;tzung von UKE-Wissenschaftlern entwickelt hat, setzt auf eine wiederholte Bestimmung des Troponins: bei Ankunft des Patienten im Krankenhaus, nach drei und nach sechs Stunden. Prof. Blankenberg und sein Team haben den Test in einer Studie an 2000 Patienten mit Verdacht auf Herzinfarkt gepr&#252;ft. Neu ist, dass bereits nach drei Stunden Mediziner einen Herzinfarkt nahezu hundertprozentig ausschlie&#223;en k&#246;nnen.</p>
<p><strong>Basis hierf&#252;r ist</strong> ein bei gesunden Menschen ermittelter Grenzwert. Wird dieser trotz entsprechender Symptome nach drei Stunden nicht &#252;berschritten, liegt kein Herzinfarkt vor. Ist der bei Ankunft in der Klinik gemessene Wert jedoch drei Stunden sp&#228;ter um mindestens 200 Prozent gestiegen, k&#246;nnen &#196;rzte einen Herzinfarkt mit 96-prozentiger Sicherheit diagnostizieren und z&#252;gig behandeln. Im Falle anderer Ursachen wie Bluthochdruck, Herzschw&#228;che oder Nierenfunktionsst&#246;rungen w&#252;rde ein anfangs erh&#246;hter Troponin-Wert auch nach drei Stunden auf &#228;hnlichem Niveau bleiben – und damit einen Herzinfarkt ebenso sicher ausschlie&#223;en. Vor diesem Hintergrund erweist sich der neue Test als extrem genau f&#252;r die Diagnose und auch den Ausschluss eines Herzinfarktes.</p>
<p><strong>Basierend auf diesen Ergebnissen</strong> empfehlen nun die Europ&#228;ischen Leitlinien zur Diagnose des Akuten Myokardinfarktes die hier beschriebene Anwendung der hoch sensitiven Teste zur Diagnose oder zum Ausschluss eines Akuten Myokardinfarktes. An der Chest Pain Unit (Brustschmerzeinheit) des UKE ist dieses Konzept bereits umgesetzt. Die Regulationsbeh&#246;rden in den USA (Food and Drug Administration, FDA) pr&#252;fen derzeit die Zulassung des Tests.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>AIDA STEMI-Studie&#8230;</title>
		<link>http://www.dzkfblog.de/2011/11/13/aida-stemi-studie/</link>
		<comments>http://www.dzkfblog.de/2011/11/13/aida-stemi-studie/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 13 Nov 2011 17:01:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>François G.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kurznachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Blutverdünner]]></category>
		<category><![CDATA[Herzinfarkt]]></category>
		<category><![CDATA[Herzkranzgefäß]]></category>

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		<description><![CDATA[<h4>...zeigt wegweisende Neuerungen in der Behandlung von Herzinfarkten auf</h4>
<h4>Herzzentrum Leipzig pr&#228;sentiert Studienergebnisse auf amerikanischem Herzspezialistenkongress</h4>
<em>Leipzig, 13. November 2011</em><strong>Initiiert durch Prof. Dr. Holger Thiele, Leitender Oberarzt der Klinik f&#252;r Kardiologie am Herzzentrum Leipzig fand in den vergangenen drei Jahren deutschlandweit eine der gr&#246;&#223;ten Herzinfarktstudien statt. Die f&#252;r die Behandlung betroffener Patienten wegweisenden Ergebnisse wurden heute auf der Jahrestagung der Amerikanischen Herzgesellschaft in Orlando pr&#228;sentiert.</strong>

<strong>Bei einem akuten Herzinfarkt</strong> sollte das verschlossene Herzkranzgef&#228;&#223; schnellstm&#246;glich durch einen Ballon und durch das zus&#228;tzliche Einsetzen einer Gef&#228;&#223;st&#252;tze aus Metall (Stent) wieder er&#246;ffnet werden. Aufgrund vorhandener Blutgerinnsel l&#228;sst sich dadurch allerdings nicht immer eine optimale Durchblutung in dem vorher verschlossenen Gef&#228;&#223; erzielen. Daher werden erg&#228;nzend die Blutgerinnsel durch gerinnungshemmende Medikamente aufgel&#246;st. Entsprechend der aktuellen Leitlinien werden diese Medikamente &#252;blicherweise &#252;ber die Vene gegeben.

<strong>In einer Pilot-Studie</strong> konnte das Team um Prof. Thiele nachweisen, dass die Gabe dieser Blutverd&#252;nner direkt in das Herzkranzgef&#228;&#223; zahlreiche Vorteile bietet. Daraufhin wurde ausgehend vom Herzzentrum Leipzig eine der gr&#246;&#223;ten Herzinfarktstudien, die sogenannte AIDA STEMI-Studie, ins Leben...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="imageframe alignleft" style="width:255px;"><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2011/11/logo-herzzentrum-leipzig.jpg" rel="lightbox[pics3225]" title=""><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2011/11/logo-herzzentrum-leipzig.jpg" alt="logo herzzentrum leipzig" width="255" height="51" class="attachment wp-att-3226" /></a>
<div class="imagecaption"></div>
</div>
<h4>&#8230;zeigt wegweisende Neuerungen in der Behandlung von Herzinfarkten auf</h4>
<h4>Herzzentrum Leipzig pr&#228;sentiert Studienergebnisse auf amerikanischem Herzspezialistenkongress</h4>
<p><em>Leipzig, 13. November 2011</em><strong>Initiiert durch Prof. Dr. Holger Thiele, Leitender Oberarzt der Klinik f&#252;r Kardiologie am Herzzentrum Leipzig fand in den vergangenen drei Jahren deutschlandweit eine der gr&#246;&#223;ten Herzinfarktstudien statt. Die f&#252;r die Behandlung betroffener Patienten wegweisenden Ergebnisse wurden heute auf der Jahrestagung der Amerikanischen Herzgesellschaft in Orlando pr&#228;sentiert.</strong></p>
<p><strong>Bei einem akuten Herzinfarkt</strong> sollte das verschlossene Herzkranzgef&#228;&#223; schnellstm&#246;glich durch einen Ballon und durch das zus&#228;tzliche Einsetzen einer Gef&#228;&#223;st&#252;tze aus Metall (Stent) wieder er&#246;ffnet werden. Aufgrund vorhandener Blutgerinnsel l&#228;sst sich dadurch allerdings nicht immer eine optimale Durchblutung in dem vorher verschlossenen Gef&#228;&#223; erzielen. Daher werden erg&#228;nzend die Blutgerinnsel durch gerinnungshemmende Medikamente aufgel&#246;st. Entsprechend der aktuellen Leitlinien werden diese Medikamente &#252;blicherweise &#252;ber die Vene gegeben.</p>
<p><strong>In einer Pilot-Studie</strong> konnte das Team um Prof. Thiele nachweisen, dass die Gabe dieser Blutverd&#252;nner direkt in das Herzkranzgef&#228;&#223; zahlreiche Vorteile bietet. Daraufhin wurde ausgehend vom Herzzentrum Leipzig eine der gr&#246;&#223;ten Herzinfarktstudien, die sogenannte AIDA STEMI-Studie, ins Leben gerufen. 24 Zentren beteiligten sich deutschlandweit daran und schlossen 2.065 Patienten mit akutem Herzinfarkt ein. Die Ergebnisse stellte Prof. Thiele nun am heutigen Tag auf der Jahrestagung der Amerikanischen Herzgesellschaft in Orlando vor.</p>
<p><strong>Bei der Verhinderung von Zeichen</strong> der Herzschw&#228;che nach Herzinfarkt zeigte die Gabe der blutgerinnungshemmenden Medikamente w&#228;hrend der Herzkatheteruntersuchung direkt in das Herzkranzgef&#228;&#223; entscheidende Vorteile im Vergleich zur Gabe in die Vene, wobei es keine Unterschiede bei Sterbef&#228;llen oder dem Auftreten von erneuten Herzinfarkten gab. F&#252;r die Behandlung der Patienten mit Herzinfarkt bedeutet dies, dass dieses Medikament, wenn es notwendig ist, in Zukunft immer direkt in das Herzkranzgef&#228;&#223; gegeben werden sollte. Gleichzeitig konnte im Rahmen der Studie die niedrigste Sterblichkeit aller bisherigen Herzinfarktstudien verzeichnet werden.</p>
<p><strong>Die Ergebnisse der AIDA STEMI-Studie</strong> fanden insbesondere bei der sogenannten Late Breaking Clinical Trial Sitzung, in der die wichtigsten Studien des Jahres vorgestellt werden, gr&#246;&#223;te Bedeutung.</p>
<blockquote><p>Initiator und Studienleiter Prof. Thiele, sieht in den Ergebnisse der Studie eine Best&#228;tigung aber auch einen Ansporn, weiterhin die Therapie und damit das &#220;berleben der Patienten mit akutem Herzinfarkt zu verbessern. &#0187;Daf&#252;r ist es notwendig auch in Zukunft so gro&#223;e Studien durchzuf&#252;hren, die wir vom Herzzentrum Leipzig aus initiieren&#0171;, so Prof. Thiele.</p></blockquote>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Herzbericht: Herzinfarkt bleibt M&#228;nnersache</title>
		<link>http://www.dzkfblog.de/2011/10/09/herzbericht-herzinfarkt-bleibt-maennersache/</link>
		<comments>http://www.dzkfblog.de/2011/10/09/herzbericht-herzinfarkt-bleibt-maennersache/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 09 Oct 2011 12:48:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>François G.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheitspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Herzbericht]]></category>
		<category><![CDATA[Herzinfarkt]]></category>
		<category><![CDATA[Kosten]]></category>

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		<description><![CDATA[<h4>Herzinfarkt kostet 1,841 Milliarden Euro pro Jahr</h4>
 
<strong>Vom 6. – 8. Oktober 2011 fand in D&#252;sseldorf die Herbsttagung der Deutschen Gesellschaft f&#252;r Kardiologie (DGK) statt. Akuter Herzinfarkt ist in Deutschland &#252;berwiegend eine M&#228;nnerkrankheit. M&#228;nner werden weit h&#228;ufiger wegen eines Herzinfarkts in ein Krankenhaus eingeliefert als Frauen, sie versterben h&#228;ufiger daran als Frauen und belasten damit das Gesundheitsbudget weit st&#228;rker als Frauen. Das ist ein Ergebnis des auf dem Herbstkongress der DGK in D&#252;sseldorf vorgestellten Herzberichts von Dr. Ernst Bruckenberger. 253,9 M&#228;nner pro 100.000 Einwohner wurden (2009) wegen eines akuten Infarktes in ein Krankenhaus eingeliefert, die Zahl der M&#228;nner lag mit 330,2 um 82,9 Prozent &#252;ber jener der Frauen (180,5).</strong>

<strong>Die Sterbeziffer bei akutem Herzinfarkt</strong> liegt insgesamt bei 68,7 pro 100.000 Einwohner. Bei M&#228;nnern mit 77,1 um 27 Prozent &#252;ber jener der Frauen (60,7).
Dieser Trend spiegelt sich auch bei den ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Herzinfarkt kostet 1,841 Milliarden Euro pro Jahr</h4>
<p><strong>Vom 6. – 8. Oktober 2011 fand in D&#252;sseldorf die Herbsttagung der Deutschen Gesellschaft f&#252;r Kardiologie (DGK) statt. Akuter Herzinfarkt ist in Deutschland &#252;berwiegend eine M&#228;nnerkrankheit. M&#228;nner werden weit h&#228;ufiger wegen eines Herzinfarkts in ein Krankenhaus eingeliefert als Frauen, sie versterben h&#228;ufiger daran als Frauen und belasten damit das Gesundheitsbudget weit st&#228;rker als Frauen. Das ist ein Ergebnis des auf dem Herbstkongress der DGK in D&#252;sseldorf vorgestellten Herzberichts von Dr. Ernst Bruckenberger. 253,9 M&#228;nner pro 100.000 Einwohner wurden (2009) wegen eines akuten Infarktes in ein Krankenhaus eingeliefert, die Zahl der M&#228;nner lag mit 330,2 um 82,9 Prozent &#252;ber jener der Frauen (180,5).</strong></p>
<p><strong>Die Sterbeziffer bei akutem Herzinfarkt</strong> liegt insgesamt bei 68,7 pro 100.000 Einwohner. Bei M&#228;nnern mit 77,1 um 27 Prozent &#252;ber jener der Frauen (60,7).<br />
Dieser Trend spiegelt sich auch bei den Krankheitskosten f&#252;r Herzinfarkte wieder: Nach der aktuellen Krankheitskostenrechnung des Statistischen Bundesamtes (2008) entstanden f&#252;r die Pr&#228;vention, Behandlung, Rehabilitation und Pflege von an einem akuten Herzinfarkt erkrankten Menschen <strong>Kosten von 1,841 Milliarden Euro</strong> (M&#228;nner 1,218 Milliarden, Frauen 623 Millionen). Die Krankheitskosten des akuten Herzinfarkts der M&#228;nner lagen insgesamt 95,5 Prozent &#252;ber den Krankheitskosten der Frauen. Mit zunehmendem Alter verringerte sich der Abstand.</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p>http://www.dgk.org</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Hilfe f&#252;r das schwache Herz nach Infarkt</title>
		<link>http://www.dzkfblog.de/2011/04/07/hilfe-fuer-das-schwache-herz-nach-infarkt/</link>
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		<pubDate>Thu, 07 Apr 2011 15:34:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>François G.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Woanders gelesen]]></category>
		<category><![CDATA[Herzinfarkt]]></category>
		<category><![CDATA[Herzschwäche]]></category>
		<category><![CDATA[Mineralocorticoid-Rezeptoren]]></category>

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		<description><![CDATA[<h4>MHH-Kardiologen entdecken Mechanismus, der vor Herzschw&#228;che sch&#252;tzt / Ver&#246;ffentlichung in Circulation</h4>
<strong>Bisher machte man sie f&#252;r chronische Herzschw&#228;che verantwortlich, jetzt haben Forscher sie auch als B&#246;sewichte beim akuten Herzinfarkt identifiziert: Gemeint sind Mineralocorticoid-Rezeptoren in Herzmuskelzellen. Forscher der Klinik f&#252;r Kardiologie und Angiologie der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) konnten gemeinsam mit W&#252;rzburger und Heidelberger Kollegen erstmals zeigen, dass das Ausschalten dieser Rezeptoren vor der Herzschw&#228;che nach einem Herzinfarkt sch&#252;tzt. Sie ver&#246;ffentlichten ihre Ergebnisse in der Zeitschrift Circulation.</strong>

<strong>Ein akuter Herzinfarkt entsteht</strong> durch den Verschluss eines Herzkranzgef&#228;&#223;es. Daher wird bei diesen Patienten umgehend im Herzkatheterlabor das Kranzgef&#228;&#223; wiederer&#246;ffnet. Dies kann jedoch eine Herzschw&#228;che oft nicht verhindern, da schon ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>MHH-Kardiologen entdecken Mechanismus, der vor Herzschw&#228;che sch&#252;tzt / Ver&#246;ffentlichung in Circulation</h4>
<p><strong>Bisher machte man sie f&#252;r chronische Herzschw&#228;che verantwortlich, jetzt haben Forscher sie auch als B&#246;sewichte beim akuten Herzinfarkt identifiziert: Gemeint sind Mineralocorticoid-Rezeptoren in Herzmuskelzellen. Forscher der Klinik f&#252;r Kardiologie und Angiologie der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) konnten gemeinsam mit W&#252;rzburger und Heidelberger Kollegen erstmals zeigen, dass das Ausschalten dieser Rezeptoren vor der Herzschw&#228;che nach einem Herzinfarkt sch&#252;tzt. Sie ver&#246;ffentlichten ihre Ergebnisse in der Zeitschrift Circulation.</strong></p>
<p><strong>Ein akuter Herzinfarkt entsteht</strong> durch den Verschluss eines Herzkranzgef&#228;&#223;es. Daher wird bei diesen Patienten umgehend im Herzkatheterlabor das Kranzgef&#228;&#223; wiederer&#246;ffnet. Dies kann jedoch eine Herzschw&#228;che oft nicht verhindern, da schon nach wenigen Stunden viele Herzmuskelzellen absterben und nicht mehr regenerieren. Ist das Herz erst einmal geschw&#228;cht, gibt es derzeit keine Hoffnung auf Heilung. &#0187;Bisher haben wir nur Medikamente wie Beta-Blocker oder ACE-Hemmer, die das Fortschreiten der Erkrankung verz&#246;gern und dazu f&#252;hren, dass die Patienten l&#228;nger leben&#0171;, sagt Professor Dr. Johann Bauersachs, Direktor der MHH-Klinik f&#252;r Kardiologie und Angiologie. Trotzdem geh&#246;rt die Herzschw&#228;che zu den Haupttodesursachen in westlichen L&#228;ndern. Auch sogenannte Mineralocorticoid-Rezeptorantagonisten bewirken bei chronischer Herzschw&#228;che positive Effekte. Doch war bisher unklar, ob dabei Mineralocorticoid-Rezeptoren (MR) am Herzen eine vermittelnde Rolle spielen und ob eine fr&#252;he Behandlung nach einem Herzinfarkt die Ausbildung einer Herzschw&#228;che verhindern kann.</p>
<p><strong>Das Team um Professor Bauersachs</strong> konnte nun zeigen, dass MR in Herzmuskelzellen f&#252;r viele negative Prozesse nach einem Herzinfarkt verantwortlich sind. Schalteten sie die Rezeptoren bei M&#228;usen aus, folgten nach einem Herzinfarkt seltener eine Erweiterung des Herzens und eine Herzschw&#228;che. Sehr schnell nach dem Infarkt war zu sehen, dass weniger Herzmuskelzellen abstarben, sich die Infarktnarbe weniger ausdehnte und die Pumpfunktion des Herzens besser erhalten blieb.</p>
<p><strong>&#0187;Die Ergebnisse lassen uns auf eine bessere Therapie nach Herzinfarkt</strong> hoffen, die einer Herzschw&#228;che vorbeugen kann&#0171;, erl&#228;utert Professor Bauersachs. In einer klinischen Studie an Patienten mit frischem Herzinfarkt untersuchen die Wissenschaftler nun den Effekt einer sofortigen Gabe eines bisher nur bei bereits ausgepr&#228;gter Herzschw&#228;che eingesetzten MR-Antagonisten. Mitte des Jahres werden die ersten Patienten an der MHH und anderen Kliniken mit diesem erfolgversprechenden Ansatz behandelt. &#0187;Die Studie ist aufw&#228;ndig, weil sie schon in den ersten 12 bis 24 Stunden nach Herzinfarkt behandelt werden m&#252;ssen. Aber es ist immer besser, eine Herzschw&#228;che von vornherein zu verhindern, als sie erst dann m&#252;hsam zu behandeln, wenn der Patient schon darunter leidet&#0171;, erkl&#228;rt Professor Bauersachs.</p>
<p><strong>Weitere Informationen</strong> erhalten Sie von Professor Dr. Johann Bauersachs, Telefon 0511 532-3840, bauersachs.johann@mh-hannover.de.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Brustschmerz-Studie:</title>
		<link>http://www.dzkfblog.de/2010/08/30/brustschmerz-studie/</link>
		<comments>http://www.dzkfblog.de/2010/08/30/brustschmerz-studie/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 30 Aug 2010 15:29:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>François G.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kurznachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Copeptin]]></category>
		<category><![CDATA[Herzinfarkt]]></category>
		<category><![CDATA[Thoraxschmerz]]></category>

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		<description><![CDATA[<div class="imageframe alignleft" style="width:255px;"><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2010/08/dgk.jpg" rel="lightbox[pics2427]" title="Deutsche Gesellschaft f&#252;r Kardiologie - dgk.org"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2010/08/dgk.thumbnail.jpg" alt="Deutsche Gesellschaft f&#252;r Kardiologie - Herz- und Kreislaufforschung e.V. German Cardiac Society - dgk.org &#160;" width="255" height="45" class="attachment wp-att-2428" /></a><div class="imagecaption">Deutsche Gesellschaft f&#252;r Kardiologie - dgk.org</div></div><h5>Neuer Marker schlie&#223;t Herzinfarkt rasch aus und verringert Kosten f&#252;r Notfallstation um 30 Prozent &#160;</h5>
<em>Basel, Stockholm/ Montag, 30. August 2010</em> – <strong>Die zus&#228;tzliche Verwendung des Markers <em>Copeptin</em> zur Diagnose oder zum Ausschluss eines akuten Herzinfarktes bei Patienten mit akutem Brustschmerz soll die Totalkosten f&#252;r die Notfallstation um bis zu 30 Prozent verringern. Das sind die Ergebnisse einer Untersuchung von Dr. Raphael Twerenbold (Innere Medizin, Universit&#228;tsspital Basel) die auf dem Europ&#228;ischen Kardiologenkongress (ESC; 28. August bis 1. September) in Stockholm vorgestellt wurde.</strong>

Akuter Brustschmerz ("Thoraxschmerz") ist das zweith&#228;ufigste Leitsymptom in Notfallstationen. Bei betroffenen Patienten gilt es vor allem, den akuten Herzinfarkt fr&#252;hzeitig und zuverl&#228;ssig zu diagnostizieren bzw. auszuschlie&#223;en. Der Gro&#223;teil dieser Patienten mit akuten Brustschmerzen leiden jedoch nicht an einer lebensbedrohlichen Erkrankung. ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="imageframe alignleft" style="width:255px;"><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2010/08/dgk.jpg" rel="lightbox[pics2427]" title="Deutsche Gesellschaft f&#252;r Kardiologie - dgk.org"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2010/08/dgk.thumbnail.jpg" alt="Deutsche Gesellschaft f&#252;r Kardiologie - Herz- und Kreislaufforschung e.V. German Cardiac Society - dgk.org" width="255" height="45" class="attachment wp-att-2428" /></a>
<div class="imagecaption">Deutsche Gesellschaft f&#252;r Kardiologie &#8211; dgk.org &nbsp;</div>
</div>
<h5>Neuer Marker schlie&#223;t Herzinfarkt rasch aus und verringert Kosten f&#252;r Notfallstation um 30 Prozent &nbsp;</h5>
<p><em>Basel, Stockholm/ Montag, 30. August 2010</em> – <strong>Die zus&#228;tzliche Verwendung des Markers <em>Copeptin</em> zur Diagnose oder zum Ausschluss eines akuten Herzinfarktes bei Patienten mit akutem Brustschmerz soll die Totalkosten f&#252;r die Notfallstation um bis zu 30 Prozent verringern. Das sind die Ergebnisse einer Untersuchung von Dr. Raphael Twerenbold (Innere Medizin, Universit&#228;tsspital Basel) die auf dem Europ&#228;ischen Kardiologenkongress (ESC; 28. August bis 1. September) in Stockholm vorgestellt wurde.</strong></p>
<p><strong>Akuter Brustschmerz (&#0187;Thoraxschmerz&#0171;)</strong> ist das zweith&#228;ufigste Leitsymptom in Notfallstationen. Bei betroffenen Patienten gilt es vor allem, den akuten Herzinfarkt fr&#252;hzeitig und zuverl&#228;ssig zu diagnostizieren bzw. auszuschlie&#223;en. Der Gro&#223;teil dieser Patienten mit akuten Brustschmerzen leiden jedoch nicht an einer lebensbedrohlichen Erkrankung. </p>
<blockquote><p>Dr. Twerenbold: &#0187;Doch der Ausschluss von akutem Herzinfarkt ist zeitaufw&#228;ndig und teuer, da er eine &#220;berwachung des Patienten mit seriellen Messungen von kardialem Troponin T (Marker f&#252;r abgestorbenes Herzmuskelgewebe) w&#228;hrend 6 bis 12 Stunden erfordert und damit zu dem wachsenden Problem &#252;berf&#252;llter Notfallstationen beitr&#228;gt.&#0171;</p></blockquote>
<p><strong>K&#252;rzlich konnte das Team von Dr. Twerenbold</strong> zeigen, dass die Kombination von kardialem <em>Troponin T</em> mit einem anderen Marker f&#252;r endogenen Stress wie Copeptin den schnellen und zuverl&#228;ssigen Ausschluss von akutem Herzinfarkt bei Patienten mit akutem Brustschmerz bereits bei Eintritt in das Krankenhaus erm&#246;glicht – und das ohne die Notwendigkeit serieller Troponin-Messungen. Copeptin, als Marker f&#252;r akuten endogenen Stress, zeigt die h&#246;chsten Spiegel zu Beginn der Symptomatik.</p>
<p><strong>Als n&#228;chster Schritt wurde eine internationale Multizenter-Studie mit 1247 Patienten gestartet</strong>, die &#252;ber akute Brustschmerzen oder andere f&#252;r einen akuten Herzinfarkt typische Symptome klagten. Bei allen wurden kardiales Troponin T und Copeptin bestimmt. F&#252;r jeden einzelnen Patienten erfolgte die Berechnung der effektiven Kosten f&#252;r die Notfallstation. &#0187;Die Anwendung unseres neuen, simulierten Ablauf-Schemas (&#0187;Algorithmus&#0171;) mit Copeptin erlaubte eine vorzeitige Entlassung vom Notfall in 712 (57%) Patienten. Die mittlere Zeit bis zur Entlassung vom Notfall konnte von 350 auf 90 Minuten reduziert werden&#0171;, bilanziert Dr. Twerenbold. &#0187;Die durchschnittlichen Kosten f&#252;r den Notfall beliefen sich auf 1285 US $ unter Verwendung des Richtlinien-basierten Algorithmus. Durch die zus&#228;tzliche Verwendung von Copeptin entsprechend unserem neuen Algorithmus konnte eine Kostenersparnis von 386 US $ erzielt werden, also von rund 30 Prozent.&#0171;</p>
<p>Kontakt:<br />
Prof. Dr. Eckart Fleck (Pressesprecher der DGK)</p>
<p>http://www.dgk.org/</p>]]></content:encoded>
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		<title>Neue Marker zeigen fr&#252;her Herzinfarkt</title>
		<link>http://www.dzkfblog.de/2010/07/17/neue-marker-zeigen-frueher-herzinfarkt/</link>
		<comments>http://www.dzkfblog.de/2010/07/17/neue-marker-zeigen-frueher-herzinfarkt/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 17 Jul 2010 12:48:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>François G.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kurznachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Biomarker]]></category>
		<category><![CDATA[Herzinfarkt]]></category>
		<category><![CDATA[microRNA]]></category>

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		<description><![CDATA[<div class="imageframe alignleft" style="width:255px;"><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2010/07/dr-benjamin-meder.jpg" rel="lightbox[pics2312]" title="Dr. Benjamin Meder Quelle: Universit&#228;tsklinikum Heidelberg."><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2010/07/dr-benjamin-meder.thumbnail.jpg" alt="Dr. Benjamin Meder" width="255" height="241" class="attachment wp-att-2313" /></a><div class="imagecaption">Dr. Benjamin Meder, Assistenzarzt in der Abteilung Kardiologie, Angiologie und Pneumologie der Medizinischen Universit&#228;tsklinik Heidelberg. Quelle: Universit&#228;tsklinikum Heidelberg.</div></div><h4>Heidelberger Wissenschaftler mit Wilhelm P. Winterstein-Preis der Deutschen Herzstiftung ausgezeichnet</h4>
<strong>Winzige Molek&#252;le im Blut, sogenannte microRNAs, zeigen zuverl&#228;ssig und fr&#252;her als g&#228;ngige Biomarker einen Herzinfarkt an, n&#228;mlich innerhalb der ersten drei Stunden. Dr. Benjamin Meder, Medizinische Universit&#228;tsklinik Heidelberg, hat mit seinem Team die neuen Marker entdeckt, mit denen sich auch die Schwere des Infarktes absch&#228;tzen l&#228;sst. Daf&#252;r ist der Assistenzarzt von der Deutschen Herzstiftung mit dem mit 10.000 Euro dotierten Wilhelm P. Winterstein-Preis ausgezeichnet worden. Der Preis wurde dem jungen Wissenschaftler aus der Abteilung Kardiologie, Angiologie und Pneumologie der Medizinischen Klinik Heidelberg (&#196;rztlicher Direktor: Professor Dr. med. Hugo A. Katus) im Rahmen einer Mitgliederversammlung der Deutschen Herzstiftung am 19. Juni in Frankfurt &#252;bergeben.</strong>

<strong>J&#228;hrlich sterben mehr als 60.000 Menschen</strong> in Deutschland an den Folgen eines Herzinfarktes, einer der nach wie vor h&#228;ufigsten Todesursachen. Bei fr&#252;hzeitiger Diagnose stehen heute jedoch sehr wirksame Behandlungsmethoden
...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="imageframe alignleft" style="width:255px;"><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2010/07/dr-benjamin-meder.jpg" rel="lightbox[pics2312]" title="Dr. Benjamin Meder Quelle: Universit&#228;tsklinikum Heidelberg."><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2010/07/dr-benjamin-meder.thumbnail.jpg" alt="Dr. Benjamin Meder" width="255" height="241" class="attachment wp-att-2313" /></a>
<div class="imagecaption">Dr. Benjamin Meder, Assistenzarzt in der Abteilung Kardiologie, Angiologie und Pneumologie der Medizinischen Universit&#228;tsklinik Heidelberg. Quelle: Universit&#228;tsklinikum Heidelberg.</div>
</div>
<h4>Heidelberger Wissenschaftler mit Wilhelm P. Winterstein-Preis der Deutschen Herzstiftung ausgezeichnet</h4>
<p><strong>Winzige Molek&#252;le im Blut, sogenannte microRNAs, zeigen zuverl&#228;ssig und fr&#252;her als g&#228;ngige Biomarker einen Herzinfarkt an, n&#228;mlich innerhalb der ersten drei Stunden. Dr. Benjamin Meder, Medizinische Universit&#228;tsklinik Heidelberg, hat mit seinem Team die neuen Marker entdeckt, mit denen sich auch die Schwere des Infarktes absch&#228;tzen l&#228;sst. Daf&#252;r ist der Assistenzarzt von der Deutschen Herzstiftung mit dem mit 10.000 Euro dotierten Wilhelm P. Winterstein-Preis ausgezeichnet worden. Der Preis wurde dem jungen Wissenschaftler aus der Abteilung Kardiologie, Angiologie und Pneumologie der Medizinischen Klinik Heidelberg (&#196;rztlicher Direktor: Professor Dr. med. Hugo A. Katus) im Rahmen einer Mitgliederversammlung der Deutschen Herzstiftung am 19. Juni in Frankfurt &#252;bergeben.</strong></p>
<p><strong>J&#228;hrlich sterben mehr als 60.000 Menschen</strong> in Deutschland an den Folgen eines Herzinfarktes, einer der nach wie vor h&#228;ufigsten Todesursachen. Bei fr&#252;hzeitiger Diagnose stehen heute jedoch sehr wirksame Behandlungsmethoden durch Medikamente und Herzkatheter zur Verf&#252;gung, die bleibende Sch&#228;den vermeiden oder begrenzen k&#246;nnen.</p>
<p><strong>Die Diagnostik des Herzinfarkts</strong> ist allerdings nicht einfach. Nur bei 50 Prozent der Betroffenen treten die typischen, ausstrahlenden Schmerzen in der Brust und eindeutige Ver&#228;nderungen im Elektrokardiogramm (EKG) auf. Daher kommt Bluttests ein hoher Stellenwert zu. Dabei wird nach sogenannten Biomarkern wie dem Eiwei&#223; Troponin T gefahndet: Troponin T kommt nur im Herzmuskel vor und tritt bei Sch&#228;digung der Herzzellen ins Blut &#252;ber. Eine aussagekr&#228;ftige Menge an Troponin T findet sich allerdings erst drei bis sechs Stunden nach dem Infarkt im Blut.</p>
<p><strong>Typisches Muster aus 67 Markern erlaubt eindeutige und fr&#252;he Diagnose</strong></p>
<blockquote><p><strong>Anders bei den neu entdeckten Biomarkern</strong>, kleinsten Regulatoren im Herz-Kreislaufsystem: Die sogenannten microRNAs zeigen den Herzinfarkt bereits in den ersten drei Stunden nach dem Infarkt an. &#0187;MicroRNAs werden vermutlich nicht nur aus den besch&#228;digten Herzzellen freigesetzt, sondern auch von wei&#223;en Blutk&#246;rperchen als Reaktion auf den Infarkt gebildet&#0171;, erkl&#228;rt Dr. Meder. &#0187;Daher ver&#228;ndert sich ihre Konzentration im Blut noch schneller als bei den g&#228;ngigen Biomarkern.&#0171;</p></blockquote>
<p><strong>In einer Pilotstudie</strong> in Kooperation mit dem &#0187;Biomarker Discovery Center Heidelberg&#0171; und der Biotechnologiefirma Febit untersuchten die Heidelberger Forscher erstmals systematisch alle 860 bekannten menschlichen microRNAs im Blut von Herzinfarktpatienten. Dabei identifizierten sie 67 microRNAs, die bei den Betroffenen in ihrer Konzentration ver&#228;ndert waren.</p>
<blockquote><p>&#0187;Mit Hilfe eines neuen Verfahrens zur Mustererkennung haben wir eine einmalige Signatur von microRNAs identifiziert, die zu einem sehr fr&#252;hen Zeitpunkt bereits sehr spezifisch einen Herzinfarkt anzeigt&#0171;, so Dr. Meder. &#0187;W&#228;hrend z.B. der Troponinspiegel im Blut auch bei Lungenembolien oder Herzmuskelentz&#252;ndungen erh&#246;ht ist, gehen wir bei den microRNAs davon aus, dass diese spezielle Signatur nur bei Herzinfarkten auftritt.&#0171; Zudem l&#228;sst sich anhand bestimmter Markerkombinationen auch die Gr&#246;&#223;e des Infarktes fr&#252;h absch&#228;tzen und erlaubt so eine schnelle Identifizierung besonders gef&#228;hrdeter Patienten.</p></blockquote>
<p><strong>Ein m&#246;gliches Einsatzgebiet</strong> sieht Dr. Meder besonders bei den Herzinfarkten, die weder mit typischen Beschwerden noch mit eindeutigen Ver&#228;nderungen im EKG einhergehen. Zuvor m&#252;ssen allerdings noch weitere Untersuchungen folgen.</p>
<p><a href="www.klinikum.uni-heidelberg.de/Innere-Medizin-III-Kardiologie-Angiologie-und-Pneumologie.106654.0.html">Weitere Informationen</a> &#252;ber die Abteilung Kardiologie, Angiologie und Pneumologie des Universit&#228;tsklinikums Heidelberg im Internet.</p>
<p><strong>Ansprechpartner:</strong><br />
Dr. med. Benjamin Meder<br />
Abteilung f&#252;r Kardiologie, Angiologie und Pneumologie<br />
Medizinische Universit&#228;tsklinik Heidelberg<br />
Im Neuenheimer Feld 350<br />
69120 Heidelberg<br />
Tel.: 06221 / 56 8610<br />
E-Mail: benjamin.meder@med.uni-heidelberg.de </p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Omega-3-Fetts&#228;uren nach Herzinfarkt ohne Wirkung</title>
		<link>http://www.dzkfblog.de/2009/04/18/omega-3-fettsaeuren-nach-herzinfarkt-ohne-wirkung/</link>
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		<pubDate>Sat, 18 Apr 2009 16:54:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>François G.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Klinische Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Fischöl]]></category>
		<category><![CDATA[Herzinfarkt]]></category>
		<category><![CDATA[Omega3]]></category>

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		<description><![CDATA[<strong>75. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft f&#252;r Kardiologie, 16. bis 18. 4. 2009, Mannheim</strong>
<em>Mannheim, Freitag, 17. April 2009</em> - <strong>Die Behandlung mit Omega-3-Fetts&#228;uren nach einem Herzinfarkt bringt keinen messbaren Nutzen. Das ist das Ergebnis einer wissenschaftlichen Studie von Prof. Dr. Jochen Senges (Ludwigshafen) zum Thema "Fisch&#246;l und die Prognose nach einem Herzinfarkt", die auf der 75. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft f&#252;r Kardiologie (DGK) vorgestellt wurde.</strong>

<strong>Die Doppelblind-Studie</strong> untersuchte 3827 Herzinfarkt-Patienten aus 104 Zentren in Deutschland. Die Studienteilnehmer erhielten...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>75. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft f&#252;r Kardiologie, 16. bis 18. 4. 2009, Mannheim</strong><br />
<em>Mannheim, Freitag, 17. April 2009</em> &#8211; <strong>Die Behandlung mit Omega-3-Fetts&#228;uren nach einem Herzinfarkt bringt keinen messbaren Nutzen. Das ist das Ergebnis einer wissenschaftlichen Studie von Prof. Dr. Jochen Senges (Ludwigshafen) zum Thema &#0187;Fisch&#246;l und die Prognose nach einem Herzinfarkt&#0171;, die auf der 75. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft f&#252;r Kardiologie (DGK) vorgestellt wurde.</strong></p>
<p><strong>Die Doppelblind-Studie</strong> untersuchte 3827 Herzinfarkt-Patienten aus 104 Zentren in Deutschland. Die Studienteilnehmer erhielten eine Leitlinien-gerechte Infarkttherapie, eine Gruppe wurde zus&#228;tzlich mit hochgereinigten Omega-3-Fetts&#228;uren behandelt.<br />
<strong>Fazit:</strong> Bez&#252;glich pl&#246;tzlichem Herztod (prim&#228;rer Endpunkt), Gesamtsterblichkeit, nicht-t&#246;dlichem neuerlichem Herzinfarkt, Schlaganfall, Herzrhythmus-St&#246;rungen und Bypass oder Katheter-Intervention (sekund&#228;re Endpunkte) lie&#223; sich kein signifikanter Einfluss der Omega-3-Fetts&#228;uren feststellen.<br />
<strong>In Mannheim</strong> werden von 16. bis 18. April 2009 mehr als 7000 aktive Teilnehmer aus 25 L&#228;ndern erwartet.</p>
<p><strong>Kontakt:</strong><br />
Deutsche Gesellschaft f&#252;r Kardiologie (DGK)<br />
Pressestelle<br />
Prof. Dr. Eckart Fleck / Christiane Limberg<br />
Achenbachstr. 43, 40237 D&#252;sseldorf<br />
Tel.: 0211 / 600 692 &#8211; 61; E-Mail: limberg@dgk.org<br />
Roland Bettschart, Birgit Kofler; B&#038;K Medienberatung<br />
Pressezentrum am Kongress: 0621-41065003; mobil 0043 676 6356775</p>]]></content:encoded>
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		<title>Herzinfarkt: Mit k&#246;rpereigenem Eiwei&#223; Reperfusionsschaden verringern</title>
		<link>http://www.dzkfblog.de/2008/04/30/herzinfarkt-mit-koerpereigenem-eiweiss-reperfusionsschaden-verringern/</link>
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		<pubDate>Wed, 30 Apr 2008 21:04:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>François G.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Indikation/Therapie]]></category>
		<category><![CDATA[Herzinfarkt]]></category>
		<category><![CDATA[Reperfusionsschaden]]></category>

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		<description><![CDATA[<strong>Sch&#228;den am Herzen lassen sich durch einen k&#246;rpereigenen Stoff verringern:</strong> Zu dieser Erkenntnis gelangte ein Team aus Medizinern des Universit&#228;tsklinikums Rostock in Zusammenarbeit mit internationalen Forschern. Untersucht wurde der so genannte <em>Reperfusionsschaden</em>: 
Wird Herzgewebe nach einem Infarkt erneut durchblutet, entstehen Sch&#228;den im Gewebe, die das erkrankte Organ zus&#228;tzlich schw&#228;chen.

<strong>Einer Forschergruppe aus Bristol und Wien</strong> gelang es, eine k&#246;rpereigene Substanz zu isolieren, die den Reperfusionsschaden verringert. In Kooperation mit Rostocker Wissenschaftlern wurden die sch&#252;tzenden Eigenschaften dieser Substanz experimentell untersucht, so dass <strong>eine internationale klinische Studie mit 250 Patienten durchgef&#252;hrt werden konnte.</strong> 

<strong>Ein Herzgef&#228;&#223; ist verschlossen</strong> und das Herz erleidet einen Infarkt. Schnelle Hilfe ist notwendig, damit das]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Sch&#228;den am Herzen lassen sich durch einen k&#246;rpereigenen Stoff verringern:</strong> Zu dieser Erkenntnis gelangte ein Team aus Medizinern des Universit&#228;tsklinikums Rostock in Zusammenarbeit mit internationalen Forschern. Untersucht wurde der so genannte <em>Reperfusionsschaden</em>:<br />
Wird Herzgewebe nach einem Infarkt erneut durchblutet, entstehen Sch&#228;den im Gewebe, die das erkrankte Organ zus&#228;tzlich schw&#228;chen.</p>
<p><strong>Einer Forschergruppe aus Bristol und Wien</strong> gelang es, eine k&#246;rpereigene Substanz zu isolieren, die den Reperfusionsschaden verringert. In Kooperation mit Rostocker Wissenschaftlern wurden die sch&#252;tzenden Eigenschaften dieser Substanz experimentell untersucht, so dass <strong>eine internationale klinische Studie mit 250 Patienten durchgef&#252;hrt werden konnte.</strong> </p>
<p><strong>Ein Herzgef&#228;&#223; ist verschlossen</strong> und das Herz erleidet einen Infarkt. Schnelle Hilfe ist notwendig, damit das verschlossene Gef&#228;&#223; wieder ge&#246;ffnet und der Herzmuskel wieder durchblutet werden kann. Ansonsten stirbt das vom Infarkt betroffene Gewebe dauerhaft ab. Methoden, Herzgef&#228;&#223;e wieder zu &#246;ffnen, gibt es mehrere; h&#228;ufig kommt zum Beispiel eine Gef&#228;&#223;st&#252;tze, ein Stent, zum Einsatz. Alle Behandlungsm&#246;glichkeiten haben jedoch eines gemeinsam: Das frische Blut, das nun wieder durch das ge&#246;ffnete Gef&#228;&#223; flie&#223;en kann, richtet im Herzen Schaden an, zerst&#246;rt weiteres Herzmuskelgewebe. &#0187;Wir nennen das den Reperfusionsschaden&#0171;, sagt An&#228;sthesist Dr. Jan Patrick Roesner, der sich mit diesem paradoxen Ph&#228;nomen besch&#228;ftigt hat.</p>
<p><strong>Dr. Roesner</strong> von der Klinik f&#252;r An&#228;sthesiologie und Intensivmedizin am Uniklinikum Rostock suchte nach Mitteln, die Sch&#228;den durch erneut ins Herz flie&#223;endes Blut m&#246;glichst gering zu halten. In Kooperation mit Wissenschaftlern aus Bristol und Wien untersuchte er die sch&#252;tzenden Eigenschaften einer k&#246;rpereigenen Substanz, eines so genannten <em>Fibrinogenspaltproduktes</em>, auf den Herzmuskel nach durchgemachten Herzinfarkt und nach Wiederer&#246;ffnung des Herzkranzgef&#228;&#223;es. </p>
<blockquote><p>Am Anfang standen dabei experimentelle Untersuchungen an Tieren. &#0187;Wir konnten herausfinden, dass durch den Einsatz dieses k&#246;rpereigenen Fibrinogenspaltproduktes die Sch&#228;den im Tierversuch deutlich verringert werden konnten.&#0171; Dies war die Grundlage, auf der eine internationale Studie an 250 Patienten durchgef&#252;hrt wurde. Die Erkenntnisse der Forscher sind deshalb von so gro&#223;er Bedeutung, weil es bislang keine tats&#228;chlich wirksame Behandlung des Reperfusionsschadens gibt.</p></blockquote>
<p><strong>Gewonnen wurden</strong> die neuen Erkenntnisse durch interdisziplin&#228;re und internationale Forschung. Beteiligt waren Mediziner der Klinik f&#252;r An&#228;sthesiologie und Intensivtherapie sowie das Institut f&#252;r Experimentelle Chirurgie am Universit&#228;tsklinikum Rostock. Au&#223;erdem kooperierten die Rostocker Mediziner um Dr. Roesner mit Professor Dr. Kai Zacharowski, Leiter der Abteilung f&#252;r Cardio-An&#228;sthesie und Intensivmedizin am K&#246;niglichen Krankenhaus Bristol, Gro&#223;britannien. F&#252;r die Forschungsarbeit wurde dem Mediziner jetzt der Hanse-Preis f&#252;r Intensivmedizin verliehen, der j&#228;hrlich durch die Firma Fresenius gestiftet wird und mit 5.000 Euro dotiert ist.</p>
<p><strong>Kontakt:</strong><br />
Professor Dr. Gabriele N&#246;ldge-Schomburg<br />
Klinik und Poliklinik f&#252;r An&#228;sthesiologie und Intensivmedizin<br />
Universit&#228;tsklinikum Rostock (A&#246;R)<br />
Schillingallee 35<br />
18057 Rostock<br />
Tel. 0381/4946401</p>
<p>Professor Dr. Brigitte Vollmar<br />
Institut f&#252;r Experimentelle Chirurgie<br />
Universit&#228;tsklinikum Rostock (A&#246;R)<br />
Schillingallee 70<br />
18057 Rostock<br />
Tel. 0381/4946220</p>
<p>Professor Dr. Emil C. Reisinger<br />
Dekan der Medizinischen Fakult&#228;t<br />
Universit&#228;t Rostock<br />
Rembrandtstra&#223;e 16/17<br />
18057 Rostock<br />
Tel. 0381/4945001</p>
<p>Professor Dr. Peter Schuff-Werner<br />
&#196;rztlicher Direktor<br />
Universit&#228;tsklinikum Rostock (A&#246;R)<br />
Schillingallee 35<br />
18057 Rostock<br />
Tel. 0381/4945011</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Weniger Herztote in Deutschland&#8230;</title>
		<link>http://www.dzkfblog.de/2008/03/31/weniger-herztote-in-deutschland/</link>
		<comments>http://www.dzkfblog.de/2008/03/31/weniger-herztote-in-deutschland/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 30 Mar 2008 22:31:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>François G.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kurznachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Herzinfarkt]]></category>
		<category><![CDATA[Herzkrankheit]]></category>
		<category><![CDATA[Herztod]]></category>

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		<description><![CDATA[74. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft f&#252;r Kardiologie; 27.-29. M&#228;rz 2008
Mannheim, Freitag, 28. M&#228;rz 2008 &#8211; Die Zahl der Herz-Toten sinkt in Deutschland weiter. Im Jahr 2006 verstarben insgesamt 223.793 Menschen an einer Herzkrankheit, gegen&#252;ber 2005 ist das ein R&#252;ckgang um 4.865 Gestorbene oder 2,1 Prozent. &#0187;Damit wird ein seit Jahren verzeichneter Trend erfolgreich fortgesetzt&#0171;, bilanziert [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>74. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft f&#252;r Kardiologie; 27.-29. M&#228;rz 2008</strong><br />
<em>Mannheim, Freitag, 28. M&#228;rz 2008</em> &#8211; Die Zahl der Herz-Toten sinkt in Deutschland weiter. Im Jahr 2006 verstarben insgesamt 223.793 Menschen an einer Herzkrankheit, gegen&#252;ber 2005 ist das ein R&#252;ckgang um 4.865 Gestorbene oder 2,1 Prozent. &#0187;Damit wird ein seit Jahren verzeichneter Trend erfolgreich fortgesetzt&#0171;, bilanziert Dr. Ernst Bruckenberger (Hannover) in seiner Analyse der Todesursachenstatistik des Statistischen Bundesamtes auf der 74. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft f&#252;r Kardiologie (DGK), die ab 27. M&#228;rz in Mannheim stattfindet.<br />
<strong><br />
Erwartet werden mehr als 6.000 Teilnehmer aus 25 L&#228;ndern.</strong></p>
<p><strong>Im Detail betrug die Zahl</strong> der Gestorbenen 2006 bei isch&#228;mischen Herzkrankheiten (Durchblutungsst&#246;rungen) 144.189 (davon 59.938 an akutem Herzinfarkt), bei Herzklappen-Krankheiten 11.246, bei Herzrhythmusst&#246;rungen 20.970, bei Herzinsuffizienz 47.079 und bei den angeborenen Fehlbildungen 489. Die Sterbeziffer bei den ausgew&#228;hlten Herzkrankheiten ist in allen Altersgruppen zur&#252;ckgegangen. Die Sterbeziffern des akuten Herzinfarktes bei M&#228;nnern und Frauen sinken und n&#228;hern sich an. Diese lagen 1980 bei den Frauen noch 42,7 Prozent, 2006 nur mehr 18,9 Prozent unter der Sterbeziffer der M&#228;nner.</p>
<blockquote><p>&#0187;Ma&#223;geblich verantwortlich f&#252;r die r&#252;ckl&#228;ufigen Zahlen bei den Herz-Toten ist die gute und breite Versorgung mit immer besser werdenden Therapieverfahren, insbesondere der immer h&#246;heren Effizienz der Wiederer&#246;ffnung von Blutgef&#228;&#223;en nach einem Infarktverschluss&#0171;, kommentiert DGK-Pressesprecher Prof. Dr. Eckart Fleck (Berlin). &#0187;Allerdings vergeht h&#228;ufig zu viel Zeit von den ersten Anzeichen eines Herzinfarktes bis zum Therapiebeginn.&#0171; Bei anhaltendem Brustschmerz &#252;ber mehrere Minuten sollte umgehend ein Spezialist aufgesucht werden, damit die Ursachen gekl&#228;rt werden und gegebenenfalls eine Behandlung eingeleitet wird. Prof. Fleck: &#0187;Spezielle Brustschmerz-Zentren sollen die Versorgungslage weiter optimieren, die DGK arbeitet derzeit an Qualit&#228;tskriterien.&#0171;</p></blockquote>
<p>Kontakt:<br />
Prof. Dr. Eckart Fleck, Berlin (Pressesprecher der DGK)<br />
Christiane Limberg, D&#252;sseldorf (Pressereferentin der DGK), Tel.: 0211- 600 692 &#8211; 61; Fax: 0211- 600 692 &#8211; 67; limberg@dgk.org ; Tel. im Kongresszentrum 0621-41065002<br />
Roland Bettschart, B&#038;K Medien- und Kommunikationsberatung, 0043 676 6356775</p>
<p>Die Deutsche Gesellschaft f&#252;r Kardiologie &#8211; Herz und Kreislaufforschung e.V. (DGK) mit Sitz in D&#252;sseldorf ist eine wissenschaftlich medizinische Fachgesellschaft mit heute mehr als 6450 Mitgliedern. Ihr Ziel ist die F&#246;rderung der Wissenschaft auf dem Gebiet der kardiovaskul&#228;ren Erkrankungen, die Ausrichtung von Tagungen und die Aus-, Weiter- und Fortbildung ihrer Mitglieder. 1927 in Bad Nauheim gegr&#252;ndet, ist die DGK die &#228;lteste kardiologische Gesellschaft in Europa. Weitere Informationen unter www.dgk.org.<br />
Weitere Informationen:</p>
<p>http://www.dgk.org</p>]]></content:encoded>
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