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	<title>DZKF WEBLOG &#187; Hirntumor</title>
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	<description>Deutsche Zeitschrift für Klinische Forschung &#124; Der Weblog mit News, Meinungen und Kommentaren</description>
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		<title>Hirntumoren bei Kindern bek&#228;mpfen</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Jan 2012 20:12:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>François G.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Weiterbildung/Universitäten]]></category>
		<category><![CDATA[FoxM1]]></category>
		<category><![CDATA[Hirntumor]]></category>
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		<description><![CDATA[<h4>Forscher blockieren Wachstums-Eiwei&#223;</h4>
<em>M&#252;nchen (gb)</em> – <strong>Medulloblastome sind die h&#228;ufigsten b&#246;sartigen Hirntumoren im Kindesalter. Um ungehindert wachsen zu k&#246;nnen, ben&#246;tigen die Tumorzellen ein spezielles Eiwei&#223;, wie M&#252;nchner Wissenschaftler nun herausgefunden haben. Ihre neue Erkenntnis soll als Basis f&#252;r die Entwicklung neuer Therapiem&#246;glichkeiten gegen das Medulloblastom dienen. Denn den Forschern gelang es, das krebsf&#246;rdernde Eiwei&#223; medikament&#246;s zu unterdr&#252;cken und so das Tumorwachstum zu hemmen. Die Deutsche Krebshilfe hat das Projekt mit 435.000 Euro unterst&#252;tzt.</strong>

<strong>Was f&#252;r verschiedene Krebsarten </strong>– wie etwa Brustkrebs, Lungenkrebs oder Prostatakrebs – gilt, haben die Forscher um PD Dr. Ulrich Sch&#252;ller vom Zentrum f&#252;r Neuropathologie der Ludwig-Maximilians-Universit&#228;t nun auch f&#252;r kindliche Hirntumoren nachgewiesen: Um zu wachsen, ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Forscher blockieren Wachstums-Eiwei&#223;</h4>
<p><em>M&#252;nchen (gb)</em> – <strong>Medulloblastome sind die h&#228;ufigsten b&#246;sartigen Hirntumoren im Kindesalter. Um ungehindert wachsen zu k&#246;nnen, ben&#246;tigen die Tumorzellen ein spezielles Eiwei&#223;, wie M&#252;nchner Wissenschaftler nun herausgefunden haben. Ihre neue Erkenntnis soll als Basis f&#252;r die Entwicklung neuer Therapiem&#246;glichkeiten gegen das Medulloblastom dienen. Denn den Forschern gelang es, das krebsf&#246;rdernde Eiwei&#223; medikament&#246;s zu unterdr&#252;cken und so das Tumorwachstum zu hemmen. Die Deutsche Krebshilfe hat das Projekt mit 435.000 Euro unterst&#252;tzt.</strong></p>
<p><strong>Was f&#252;r verschiedene Krebsarten </strong>– wie etwa Brustkrebs, Lungenkrebs oder Prostatakrebs – gilt, haben die Forscher um PD Dr. Ulrich Sch&#252;ller vom Zentrum f&#252;r Neuropathologie der Ludwig-Maximilians-Universit&#228;t nun auch f&#252;r kindliche Hirntumoren nachgewiesen: Um zu wachsen, ben&#246;tigt das Medulloblastom ein spezielles Eiwei&#223; mit dem wissenschaftlichen Namen FoxM1. Das Eiwei&#223; geh&#246;rt zur Gruppe der Transkriptionsfaktoren – diese Proteine steuern die Umsetzung der im Erbgut enthaltenen Informationen. Beim gesunden Menschen steuert FoxM1 das Zellwachstum, indem es die entsprechenden Gene bei Bedarf an- und wieder ausschaltet. Bei Krebszellen ist dieses System jedoch au&#223;er Kontrolle geraten – FoxM1 ist permanent aktiv und die b&#246;sartigen Zellen vermehren sich ungehindert.</p>
<blockquote><p><strong>Da FoxM1 f&#252;r das Wachstum</strong> der Tumorzellen verantwortlich ist, stellt das Eiwei&#223; einen Ansatzpunkt f&#252;r neue Therapien dar. Dar&#252;ber berichten die Wissenschaftler in der Novemberausgabe der Fachzeitschrift &#0187;Clinical Cancer Research&#0171;. Es gelang ihnen, das Wachstum von Medulloblastomzellen &#252;ber FoxM1 medikament&#246;s zu unterdr&#252;cken. Zudem blockierten die Forscher FoxM1 nur in Krebszellen – gesunde Zellen wurden nicht beeintr&#228;chtigt. &#0187;Mit Hilfe dieser Erkenntnisse k&#246;nnen wir m&#246;glicherweise direkt in die Mechanismen der Tumorentstehung eingreifen und Medulloblastome gezielt zerst&#246;ren.&#0171;, erl&#228;utert Sch&#252;ller.</p>
<p><strong>FoxM1 eignet sich schon</strong> jetzt dazu, die Aggressivit&#228;t eines Medulloblastoms zu bestimmen: Je gr&#246;&#223;er die Menge des Eiwei&#223;es in den Krebszellen ist, desto schwerer verl&#228;uft die Erkrankung. Die Erkenntnisse spielen auch bei der Wahl der richtigen Therapie eine wichtige Rolle: &#0187;Moderne Behandlungskonzepte kombinieren die chirurgische Tumorentfernung mit Chemo- und Strahlentherapien. Diese sind aber teilweise mit schweren Nebenwirkungen verbunden. Mit Hilfe von FoxM1 als Diagnosehilfe k&#246;nnen wir zuk&#252;nftig die Art der Behandlung individueller an den Patienten anpassen&#0171;, so Sch&#252;ller weiter.</p>
<p>&#0187;Ziel der von der Deutschen Krebshilfe gef&#246;rderten Forschungsprojekte ist es, innovative Strategien zur Bek&#228;mpfung von Tumor-Erkrankungen zu entwickeln&#0171;, betont Gerd Nettekoven, Hauptgesch&#228;ftsf&#252;hrer der Deutschen Krebshilfe. &#0187;Dabei ist es besonders wichtig, dass die neu gewonnenen Erkenntnisse rasch aus dem Labor in die klinische Anwendung &#252;berf&#252;hrt werden, damit sie schnellstm&#246;glich den Betroffenen zu Gute kommen.&#0171;</p></blockquote>
<p><strong>Hintergrund:</strong> Krebsforschung<br />
<strong>Die Fortschritte in der Krebsforschung</strong> haben dazu beigetragen, neue wirkungsvollere Therapien gegen Krebs zu entwickeln und bestehende Behandlungsans&#228;tze weiter zu optimieren. So konnten die &#220;berlebenschancen und die Lebensqualit&#228;t krebskranker Menschen in den vergangenen Jahren stetig verbessert werden. Diese Erfolge sind im Wesentlichen auch der Deutschen Krebshilfe zu verdanken, denn die gemeinn&#252;tzige Organisation ist der bedeutendste private F&#246;rderer der Krebsforschung in Deutschland. Allein 2010 investierte die Deutsche Krebshilfe &#252;ber 35 Millionen Euro in die onkologische Forschung. Bei der Forschungsf&#246;rderung gilt es, im Sinne der optimalen Patientenversorgung viel versprechende Ergebnisse aus der Forschung schnell und effizient in die klinische Pr&#252;fung und Anwendung zu bringen.</p>
<p><strong>Publikation:</strong> &#0187;Expression of FoxM1 Is Required for the Proliferation of Medulloblastoma Cells and Indicates Worse Survival of Patients&#0171;, erschienen in „Clinical Cancer Research&#0171; <em>(doi:10.1158/1078-0432.CCR-11-1214)</em></p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Hirntumoren: Gewebestammzelle wird zur Tumorstammzelle&#8230;</title>
		<link>http://www.dzkfblog.de/2010/04/02/hirntumoren-gewebestammzelle-wird-zur-tumorstammzelle/</link>
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		<pubDate>Fri, 02 Apr 2010 15:06:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>François G.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kurznachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Glioblastom]]></category>
		<category><![CDATA[Hirntumor]]></category>
		<category><![CDATA[Protein]]></category>
		<category><![CDATA[Stammzellen]]></category>
		<category><![CDATA[Tlx]]></category>

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		<description><![CDATA[<h4>...Schl&#252;sselmolek&#252;l f&#252;r die Krebsentstehung entdeckt.</h4>
<div class="imageframe alignleft" style="width:255px;"><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2010/04/glioblastom.jpg" rel="lightbox[pics2087]" title="Glioblastom&#228;hnliche "><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2010/04/glioblastom.thumbnail.jpg" alt="Glioblastom&#228;hnliche Zellver&#228;nderung" width="255" height="272" class="attachment wp-att-2088" /></a><div class="imagecaption">Glioblastom-&#228;hnliche Gewebever&#228;nderung im Gehirn von M&#228;usen, die zuviel Tlx produzieren (Bildquelle: Deutsches Krebsforschungszentrum, Haikun Liu)</div></div><strong>Wissenschaftler aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum wiesen zum ersten Mal nach, dass b&#246;sartige Hirntumoren direkt aus Hirn-Stammzellen entstehen. Das Protein Tlx sorgt im erwachsenen Gehirn daf&#252;r, dass aus Gewebe-Stammzellen neue Nervenzellen entstehen. Zuviel Tlx regt bei M&#228;usen die Bildung b&#246;sartiger Hirntumoren aus Hirn-Stammzellen an. Auch beim Glioblastom, dem b&#246;sartigsten Hirntumor des Menschen, spielt Tlx eine Rolle. Mit Tlx ist daher erstmalig ein m&#246;glicher Angriffspunkt f&#252;r zielgerichtete Therapien gegen das gef&#228;hrliche Glioblastom entdeckt.</strong>

<strong>Die "Wiege" neuer Nervenzellen im erwachsenen Gehirn</strong> ist gut bekannt: Es ist die so genannte subventrikulare Zone, eine Gewebeschicht entlang der seitlichen Hirnkammern. Hier sind die neuralen oder Hirn-Stammzellen angesiedelt, die im Bedarfsfall f&#252;r die Bildung neuer Nervenzellen sorgen. Die subventrikulare Zone gilt lange schon auch als Keimzelle f&#252;r eine bestimmte Art b&#246;sartiger Hirntumoren – die Gliome, deren gef&#228;hrlichster Vertreter das Glioblastom ist.

<strong>Wissenschaftler aus den Abteilungen von Professor Dr. G&#252;nther Sch&#252;tz und Professor Dr. Peter Lichter</strong> im Deutschen Krebsforschungszentrum zeigten k&#252;rzlich bei M&#228;usen, dass Hirn-Stammzellen in der subventrikularen Zone durch ein bestimmtes Molek&#252;l gekennzeichnet sind: Das Protein Tlx, ein so genannter ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>&#8230;Schl&#252;sselmolek&#252;l f&#252;r die Krebsentstehung entdeckt.</h4>
<div class="imageframe alignleft" style="width:254px;"><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2010/04/glioblastom.jpg" rel="lightbox[pics2087]" title="Glioblastom&#228;hnliche Zellver&#228;nderung"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2010/04/glioblastom.thumbnail.jpg" alt="Glioblastom-&#228;hnliche Gewebever&#228;nderung im Gehirn von M&#228;usen, die zuviel Tlx produzieren" width="254" height="272" class="attachment wp-att-2093" /></a>
<div class="imagecaption">Glioblastom-&#228;hnliche Gewebever&#228;nderung im Gehirn von M&#228;usen, die zuviel Tlx produzieren (Bildquelle: Deutsches Krebsforschungszentrum, Haikun Liu)</div>
</div>
<p><strong>Wissenschaftler aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum wiesen zum ersten Mal nach, dass b&#246;sartige Hirntumoren direkt aus Hirn-Stammzellen entstehen. Das Protein Tlx sorgt im erwachsenen Gehirn daf&#252;r, dass aus Gewebe-Stammzellen neue Nervenzellen entstehen. Zuviel Tlx regt bei M&#228;usen die Bildung b&#246;sartiger Hirntumoren aus Hirn-Stammzellen an. Auch beim Glioblastom, dem b&#246;sartigsten Hirntumor des Menschen, spielt Tlx eine Rolle. Mit Tlx ist daher erstmalig ein m&#246;glicher Angriffspunkt f&#252;r zielgerichtete Therapien gegen das gef&#228;hrliche Glioblastom entdeckt.</strong></p>
<p><strong>Die &#0187;Wiege&#0171; neuer Nervenzellen im erwachsenen Gehirn</strong> ist gut bekannt: Es ist die so genannte subventrikulare Zone, eine Gewebeschicht entlang der seitlichen Hirnkammern. Hier sind die neuralen oder Hirn-Stammzellen angesiedelt, die im Bedarfsfall f&#252;r die Bildung neuer Nervenzellen sorgen. Die subventrikulare Zone gilt lange schon auch als Keimzelle f&#252;r eine bestimmte Art b&#246;sartiger Hirntumoren – die Gliome, deren gef&#228;hrlichster Vertreter das Glioblastom ist.</p>
<p><strong>Wissenschaftler aus den Abteilungen von Professor Dr. G&#252;nther Sch&#252;tz und Professor Dr. Peter Lichter</strong> im Deutschen Krebsforschungszentrum zeigten k&#252;rzlich bei M&#228;usen, dass Hirn-Stammzellen in der subventrikularen Zone durch ein bestimmtes Molek&#252;l gekennzeichnet sind: Das Protein Tlx, ein so genannter Transkriptionsfaktor, regt die Aktivit&#228;t verschiedener Gene an. Beim erwachsenen Tier wird Tlx ausschlie&#223;lich in Hirn-Stammzellen gebildet. Schalteten die Wissenschaftler Tlx aus, so lie&#223;en sich keine Stammzellen im Gehirn mehr nachweisen und die Neubildung junger Nervenzellen versiegte. Das Funktionieren der Stammzellen ist offenbar von der Anwesenheit dieses Proteins abh&#228;ngig.</p>
<p><strong>In ihrer neuen Studie machten die Teams</strong> von G&#252;nther Sch&#252;tz und Peter Lichter gemeinsam mit Professor Dr. Guido Reifenberger, Universit&#228;t D&#252;sseldorf, nun die Gegenprobe:<br />
<strong>Was passiert, wenn die Tlx-Produktion gesteigert wird?</strong> Durch einen molekularbiologischen Trick veranlassten die Forscher die Hirn-Stammzellen von M&#228;usen zur Tlx-&#220;berproduktion. Die Folge war, dass die Zellteilungsaktivit&#228;t in der subventrikul&#228;ren Zone anstieg, die Zellen ihre angestammte Umgebung, die so genannte Stammzellnische, verlie&#223;en und Glioblastom-&#228;hnliche Gewebever&#228;nderungen ausbildeten. Schalteten die Wissenschafter zus&#228;tzlich noch das Protein p53 als wichtigste Krebsbremse experimentell aus, so entstanden aus den Krebsvorl&#228;ufern invasiv wachsende Glioblastome.</p>
<p><strong>Dar&#252;ber hinaus entdeckten die Wissenschaftler</strong>, dass Stammzellen mit gesteigerter Tlx-Produktion die Gef&#228;&#223;neubildung anregen. Dies erm&#246;glicht den Zellen, in weiter entfernte Bereiche des Gehirns einzuwandern und so das typische korallenstockartige Wachstum des Glioblastoms zu erzeugen.</p>
<blockquote><p>&#0187;Wir erkennen Hirn-Stammzellen spezifisch an ihrer Tlx-Produktion. Wenn wir diese ankurbeln, verwandelt sich die Gewebe-Stammzelle in eine Krebs-Stammzelle, aus der b&#246;sartige Glioblastome entstehen – daher k&#246;nnen wir nun erstmals die Hirn-Stammzellen direkt f&#252;r die Entstehung von Hirntumor-Stammzellen verantwortlich machen&#0171;, erkl&#228;rt G&#252;nther Sch&#252;tz.</p>
<p><strong>Die Wissenschaftler gehen davon aus</strong>, dass sie auf der Basis dieser Ergebnisse aus der zellbiologischen Grundlagenforschung neue Therapien gegen das gef&#228;hrliche Glioblastom entwickeln k&#246;nnen. Tlx scheint nicht nur im M&#228;use-Gehirn eine verh&#228;ngnisvolle Rolle zu spielen: Im Tumorgewebe von Glioblastom-Patienten entdeckten Lichter und Reifenberger, dass das Tlx-Gen h&#228;ufig vervielf&#228;ltigt ist und daher mehr Tlx-Protein gebildet wird. &#0187;<em>Offenbar sind auch beim Menschen die Hirntumor-Stammzellen auf Tlx angewiesen. Daher k&#246;nnen wir nun versuchen, Therapien zu entwickeln, die sich ganz spezifisch gegen Tlx-produzierende Zellen richten</em>&#0171;, beschreibt Sch&#252;tz die n&#228;chsten Schritte. Mit den M&#228;usen, deren Hirnstammzellen zuviel Tlx produzieren, steht ihm ein ideales Modellsystem f&#252;r solche Untersuchungen zur Verf&#252;gung.</p></blockquote>
<p><em>Hai-Kun Liu, Ying Wang, Thorsten Belz, Dagmar Bock, Andrea Takacs, Bernhard Radlwimmer, Sebastian Barbus, Guido Reifenberger, Peter Lichter und G&#252;nther Sch&#252;tz: The nuclear receptor tailless induces long term neural stem cell expansion and brain tumor initiation. Genes &#038; Development, 1. April 2010</em></p>
<p>Weiter Informationen: <a href="http://www.dkfz.de" title="externer Link zur Website des Deutschen Krebsforschungszentrums">DKFZ-Website</a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Schlafenden Krebszellen auf der Spur&#8230;</title>
		<link>http://www.dzkfblog.de/2010/03/11/schlafenden-krebszellen-auf-der-spur/</link>
		<comments>http://www.dzkfblog.de/2010/03/11/schlafenden-krebszellen-auf-der-spur/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 17:45:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>François G.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kurznachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[dormant cells]]></category>
		<category><![CDATA[Hirntumor]]></category>
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		<description><![CDATA[<strong>Auch viele Jahre nach einer Brustkrebsdiagnose und dem Entfernen des Prim&#228;rtumors k&#246;nnen sich noch Fernmetastasen im K&#246;rper ansiedeln. Vor allem Knochenmetastasen sind dann keine Seltenheit.</strong>

<strong>F&#252;r die Forschung auf diesem Gebiet</strong> erhielt jetzt der Leiterin des wissenschaftlichen Labors der Frauenklinik, Privatdozentin Dr. Sabine Kasimir-Bauer, von der Universit&#228;t Duisburg Essen eine au&#223;erplanm&#228;&#223;ige Professur. Der Schwerpunkt ihrer Forschungen liegt in der Suche nach sogenannten Tumorstammzellen, das hei&#223;t Tumorzellen, die die F&#228;higkeit zur Selbsterneuerung besitzen. Nur zwischen ein und f&#252;nf Prozent der Zellen im Tumor haben diesen Charakter und sind vermutlich f&#252;r die Metastasenbildung verantwortlich. "<em>Zentrales Anliegen ist es daher, diese Zellen im Blut beziehungsweise im Knochenmark zu identifizieren</em>", erkl&#228;rt Prof. Dr. Sabine Kasimir-Bauer und der Direktor der Uni-Frauenklinik erg&#228;nzt: "<em>Um so spezifische Therapien genau gegen diese Zellen einsetzen zu k&#246;nnen und dadurch eine Streuung des Tumors zu verhindern</em>."

<strong>Schlafende Zellen &#252;berleben Chemotherapie</strong>

<strong>Erste Hinweise, dass solche Zellen im Blut</strong> von Patientinnen mit fortgeschrittenem Brustkrebs vorhanden und mit einer ung&#252;nstigen Prognose verbunden sind, konnte jetzt Dr. Bahriye Aktas, Ober&#228;rztin der Frauenklinik in Zusammenarbeit mit der Inneren Klinik, zeigen. Die Daten wurden jetzt in einer renomierten internationalen Brustkrebszeitschrift ver&#246;ffentlicht und
...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Auch viele Jahre nach einer Brustkrebsdiagnose und dem Entfernen des Prim&#228;rtumors k&#246;nnen sich noch Fernmetastasen im K&#246;rper ansiedeln. Vor allem Knochenmetastasen sind dann keine Seltenheit.</strong></p>
<p><strong>F&#252;r die Forschung auf diesem Gebiet</strong> erhielt jetzt der Leiterin des wissenschaftlichen Labors der Frauenklinik, Privatdozentin Dr. Sabine Kasimir-Bauer, von der Universit&#228;t Duisburg Essen eine au&#223;erplanm&#228;&#223;ige Professur. Der Schwerpunkt ihrer Forschungen liegt in der Suche nach sogenannten Tumorstammzellen, das hei&#223;t Tumorzellen, die die F&#228;higkeit zur Selbsterneuerung besitzen. Nur zwischen ein und f&#252;nf Prozent der Zellen im Tumor haben diesen Charakter und sind vermutlich f&#252;r die Metastasenbildung verantwortlich. &#0187;<em>Zentrales Anliegen ist es daher, diese Zellen im Blut beziehungsweise im Knochenmark zu identifizieren</em>&#0171;, erkl&#228;rt Prof. Dr. Sabine Kasimir-Bauer und der Direktor der Uni-Frauenklinik erg&#228;nzt: &#0187;<em>Um so spezifische Therapien genau gegen diese Zellen einsetzen zu k&#246;nnen und dadurch eine Streuung des Tumors zu verhindern</em>.&#0171;</p>
<p><strong>Schlafende Zellen &#252;berleben Chemotherapie</strong></p>
<p><strong>Erste Hinweise, dass solche Zellen im Blut</strong> von Patientinnen mit fortgeschrittenem Brustkrebs vorhanden und mit einer ung&#252;nstigen Prognose verbunden sind, konnte jetzt Dr. Bahriye Aktas, Ober&#228;rztin der Frauenklinik in Zusammenarbeit mit der Inneren Klinik, zeigen. Die Daten wurden jetzt in einer renomierten internationalen Brustkrebszeitschrift ver&#246;ffentlicht und beim Deutschen Brustkrebskongress als einer der besten Beitr&#228;ge ausgezeichnet.</p>
<p><strong>Das Forscherteam der Frauenklinik besch&#228;ftigt sich</strong> bereits seit Jahren mit einzelnen Tumorzellen, die bei Brustkrebs den Tumor fr&#252;hzeitig verlassen, in das Knochenmark einwandern und dort als &#8250;<em>dormant cells</em>&#8250;, so genannte &#8217;schlafende Zellen&#8249; lange Zeit verbleiben k&#246;nnen. Besonders t&#252;ckisch ist dabei, dass sie bei 15 Prozent der Patienten sogar eine Chemotherapie &#252;berleben, auch eine antihormonelle Therapie bleibt gegen diese Zellen oft erfolglos.</p>
<p><strong>Erste gute Erfahrungen hat die Forschungsgruppe</strong> der Frauenklinik mit so genannten Bisphosphonaten gemacht, die normalerweise bei Osteoporose eingesetzt werden, weil sie dem Knochenabbau entgegenwirken. Die Studien der Frauenklinik haben gezeigt, dass die Bisphosphonate vermutlich bei einigen Patientinnen die &#8250;dormant cells&#8249; bei Brustkrebs &#0187;verhungern&#0171; lassen k&#246;nnen.&#0171;<br />
<strong><br />
Weitere Auszeichnungen der neuen Professorin</strong><br />
Prof. Dr. Kasimir-Bauer erhielt zusammen mit ihrer Kooperationspartnerin aus T&#252;bingen, Frau Prof. Dr. Fehm, den sogenannten &#0187;Busenfreund Award 2009&#8243; &#8211; einen Preis von Patientinnen der gr&#246;&#223;ten Selbsthilfegruppe Brustkrebs in Deutschland f&#252;r engagierte Brustkrebsforschung.</p>
<p>Von der amerikanischen Gesellschaft f&#252;r Krebsforschung wurde Sie jetzt zum Vortrag nach Washington eingeladen, um die Forschungsarbeiten der Arbeitsgruppe zu pr&#228;sentieren.<br />
<strong><br />
N&#228;here Information:</strong><br />
Prof. Rainer Kimmig, Leiter der Uni-Frauklinik, Tel.: 0201/723-2440, rainer.kimmig@uk-essen.de</p>
<p>Prof. Dr. Sabine Kasimir-Bauer, Tel.: 0201/723-2443, sabine.kasimir-bauer@uk-essen.de </p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Methadon als neuer Ansatz gegen Hirntumoren</title>
		<link>http://www.dzkfblog.de/2009/10/02/methadon-als-neuer-ansatz-gegen-hirntumoren/</link>
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		<pubDate>Fri, 02 Oct 2009 14:28:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>François G.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kurznachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Hirntumor]]></category>
		<category><![CDATA[Methadon]]></category>
		<category><![CDATA[Opioid]]></category>

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		<description><![CDATA[<div class="imageframe alignleft" style="width:255px;"><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2009/10/dr-claudia-friesen.jpg" rel="lightbox[pics1719]" title="Dr. Claudia Friesen (Foto Uniklinikum Ulm)"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2009/10/dr-claudia-friesen.thumbnail.jpg" alt="Dr. Claudia Friesen (Foto Uniklinikum Ulm)" width="255" height="328" class="attachment wp-att-1783" /></a><div class="imagecaption">Dr. Claudia Friesen (Foto Uniklinikum Ulm)</div></div><strong>Forscher untersuchen molekularen Wirkmechanismus</strong>
"<em>Patienten mit b&#246;sartigen Hirntumoren haben trotz der stetig intensivierten Therapien weiterhin eine schlechte Prognose</em>", so die Leiterin des Forschungsprojekts Dr. Claudia Friesen. Sie arbeitet im Team von Professor Dr. Erich Miltner, &#196;rztlicher Direktor des Instituts f&#252;r Rechtsmedizin am Universit&#228;tsklinikum Ulm. 

<strong>Hirntumoren werden derzeit</strong> in erster Linie operativ entfernt und bestrahlt. &#196;rzte setzen aber auch Chemotherapien gegen diese Krebsform ein. Zu Beginn der Behandlung sprechen die Patienten meist gut auf die Medikamente an. Allerdings treten nach einiger Zeit oft Resistenzen gegen&#252;ber dem Wirkstoff auf: Der Tumor w&#228;chst weiter und kann nicht mehr bek&#228;mpft werden. Zus&#228;tzlich leiden diese Patienten sehr stark unter den Nebenwirkungen der hochdosierten Chemotherapeutika. 

<strong>Erste Hinweise auf einen neuen Therapieansatz</strong> gegen Hirntumoren erhielt das Team von Friesen aus
...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="imageframe alignleft" style="width:255px;"><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2009/10/dr-claudia-friesen.jpg" rel="lightbox[pics1719]" title="Dr. Claudia Friesen (Foto Uniklinikum Ulm)"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2009/10/dr-claudia-friesen.thumbnail.jpg" alt="Dr. Claudia Friesen (Foto Uniklinikum Ulm)" width="255" height="328" class="attachment wp-att-1783" /></a>
<div class="imagecaption">Dr. Claudia Friesen (Foto Uniklinikum Ulm)</div>
</div>
<p><strong>Forscher untersuchen molekularen Wirkmechanismus</strong><br />
&#0187;<em>Patienten mit b&#246;sartigen Hirntumoren haben trotz der stetig intensivierten Therapien weiterhin eine schlechte Prognose</em>&#0171;, so die Leiterin des Forschungsprojekts Dr. Claudia Friesen. Sie arbeitet im Team von Professor Dr. Erich Miltner, &#196;rztlicher Direktor des Instituts f&#252;r Rechtsmedizin am Universit&#228;tsklinikum Ulm. </p>
<p><strong>Hirntumoren werden derzeit</strong> in erster Linie operativ entfernt und bestrahlt. &#196;rzte setzen aber auch Chemotherapien gegen diese Krebsform ein. Zu Beginn der Behandlung sprechen die Patienten meist gut auf die Medikamente an. Allerdings treten nach einiger Zeit oft Resistenzen gegen&#252;ber dem Wirkstoff auf: Der Tumor w&#228;chst weiter und kann nicht mehr bek&#228;mpft werden. Zus&#228;tzlich leiden diese Patienten sehr stark unter den Nebenwirkungen der hochdosierten Chemotherapeutika. </p>
<p><strong>Erste Hinweise auf einen neuen Therapieansatz</strong> gegen Hirntumoren erhielt das Team von Friesen aus der Leuk&#228;mieforschung: <em>Methadon</em>, ein Opioid, das bei Heroinabh&#228;ngigen gegen Entzugserscheinungen eingesetzt wird, wirkt sch&#228;digend auf b&#246;sartig ver&#228;nderte Blutzellen. </p>
<blockquote><p>&#0187;Entscheidend ist, dass gesunde Blutzellen durch Opioide nicht zerst&#246;rt werden&#0171;, erl&#228;utert Friesen die Vorteile der Therapie. </p></blockquote>
<p><strong>Als Opioide bezeichnet man</strong> eine Gruppe unterschiedlichster Wirkstoffe, die an verschiedenen Stellen im K&#246;rper die Schmerzwahrnehmung unterdr&#252;cken. Deshalb werden sie normalerweise in der Schmerztherapie und der An&#228;sthesie eingesetzt. </p>
<blockquote><p>&#0187;Opioide wie Methadon sind in der Lage, auch Hirntumoren zu zerst&#246;ren&#0171;, berichtet Friesen. Erste Ergebnisse zeigen, dass insbesondere eine gleichzeitige Gabe von Methadon und einem Chemotherapeutikum sehr erfolgversprechend sein k&#246;nnte.</p></blockquote>
<p><strong>Einerseits wird so der programmierte Selbstmord </strong>der Tumorzellen ausgel&#246;st, ohne gesunde Zellen anzugreifen. Andererseits macht Methadon Tumorzellen, die gegen Chemotherapie und Bestrahlung resistent geworden sind, wieder f&#252;r die Behandlung empfindlich.</p>
<p><strong>Ziel des Forschungsprojekts</strong> in Ulm ist es, bessere und wirkungsvollere Therapien gegen Hirntumoren zu entwickeln. Neben Methadon testen die Forscher weitere Opioide auf ihre Wirksamkeit. Dar&#252;ber hinaus sollen ihre Arbeiten mehr Aufschluss dar&#252;ber geben, wie Opioide Resistenzen gegen eine Chemotherapie &#252;berwinden k&#246;nnen. </p>
<p><strong>Dr. Claudia Friesen</strong> und ihre Mitarbeiter wollen <strong>anschlie&#223;end in einer klinischen Studie </strong>untersuchen, welche Opioide sich besonders gut f&#252;r die Krebstherapie eignen und welche biologischen Mechanismen f&#252;r die Wirkung verantwortlich sind. Geplant ist <strong>zudem eine Studie mit Hirntumor-Patienten</strong>, in der insbesondere die genaue <strong>Dosierung und die Vertr&#228;glichkeit &#252;berpr&#252;ft werden soll</strong>. </p>
<blockquote><p><strong>Info: Hirntumoren</strong><br />
<strong>In Deutschland erkranken j&#228;hrlich etwa 5.500 Menschen</strong> neu an einem b&#246;sartigen Hirntumor. Am h&#228;ufigsten tritt diese Krebserkrankung bei Menschen &#252;ber 60 Jahren auf. Ein weiterer Altersgipfel liegt im Kindesalter. Ursachen f&#252;r die Entstehung sind nicht bekannt. Operation und anschlie&#223;ende Bestrahlung sind die wichtigsten Behandlungsformen. Auch der Einsatz von Chemotherapeutika ist m&#246;glich. Hirntumoren gehen von der Gehirnsubstanz selbst aus, von den Hirnh&#228;uten, den Hirnnerven oder der Hirnanhangdr&#252;se. Von den Hirntumoren m&#252;ssen die Gehirn-Metastasen unterschieden werden, die sich als Tochtergeschw&#252;lste von Krebserkrankungen anderer Organe in das Gehirn absiedeln.<br />
Der blaue Ratgeber &#0187;Gehirntumoren&#0171; kann kostenlos bei der Deutschen Krebshilfe, Postfach 1467, 53004 Bonn, bestellt werden. Der Ratgeber steht zudem im Internet unter www.krebshilfe.de auch als PDF-Datei bereit.</p></blockquote>
<p>Mehr Informationen: <a href="http://www.uniklinik-ulm.de/">Unilklinilum Ulm</a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Maligne Gliome: Glutamat verursacht Zelltod und f&#252;hrt zum Hirn&#246;dem</title>
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		<pubDate>Mon, 12 May 2008 13:28:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>François G.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Indikation/Therapie]]></category>
		<category><![CDATA[Kurznachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Gliome]]></category>
		<category><![CDATA[Glutamat]]></category>
		<category><![CDATA[Hirntumor]]></category>

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		<description><![CDATA[<div class="imageframe imgalignleft" style="width:300px;"><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2008/05/microscope-big.jpg" rel="lightbox[pics-1210598218]" title="Tumorzellen unter der Lupe"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2008/05/microscope-big.thumbnail.jpg" width="300" height="179" alt="Tumorzellen unter die Lupe genommen" /></a><div class="imagecaption">Tumorzellen, die genetisch ver&#228;ndert wurden und somit fluoreszieren, k&#246;nnen genauer untersucht werden.
Foto: Ilker Ey&#252;poglu</div></div><strong>Wissenschaftler der Universit&#228;t Erlangen-N&#252;rnberg sind in der Erforschung von hirneigenen Tumoren einen entscheidenden Schritt vorangekommen: Die Neuroonkologische Arbeitsgruppe (Ansprechpartner: Dr. Ilker Ey&#252;poglu) der Neurochirurgischen Klinik (Direktor: Prof. Dr. Michael Buchfelder) hat jetzt auf molekularer Ebene eine Ursache f&#252;r &#214;deme bei malignen Gliomen identifiziert.</strong>
<em>Fl&#252;ssigkeitsansammlungen in intaktem K&#246;rpergewebe, die von benachbarten, krankhaften Gewebever&#228;nderungen verursacht sind, werden als perifokale &#214;deme bezeichnet</em>. 
<strong>Problematisch werden sie vor allem bei Hirntumoren. Dadurch kommt es unter anderem zu neurologischen Ausf&#228;llen.</strong>

<strong>Wie die Erlanger Forscher</strong> in der international renommierten Fachzeitschrift "Nature Medicine" berichten, geben hirneigene Tumoren (Gliome) gro&#223;e Mengen des...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="imageframe imgalignleft" style="width:300px;"><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2008/05/microscope-big.jpg" rel="lightbox[pics-1210598218]" title="Tumorzellen unter der Lupe"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2008/05/microscope-big.thumbnail.jpg" width="300" height="179" alt="Tumorzellen unter die Lupe genommen" /></a>
<div class="imagecaption">Tumorzellen, die genetisch ver&#228;ndert wurden und somit fluoreszieren, k&#246;nnen genauer untersucht werden.<br />
Foto: Ilker Ey&#252;poglu</div>
</div>
<p><strong>Wissenschaftler der Universit&#228;t Erlangen-N&#252;rnberg sind in der Erforschung von hirneigenen Tumoren einen entscheidenden Schritt vorangekommen: Die Neuroonkologische Arbeitsgruppe (Ansprechpartner: Dr. Ilker Ey&#252;poglu) der Neurochirurgischen Klinik (Direktor: Prof. Dr. Michael Buchfelder) hat jetzt auf molekularer Ebene eine Ursache f&#252;r &#214;deme bei malignen Gliomen identifiziert.</strong><br />
<em>Fl&#252;ssigkeitsansammlungen in intaktem K&#246;rpergewebe, die von benachbarten, krankhaften Gewebever&#228;nderungen verursacht sind, werden als perifokale &#214;deme bezeichnet</em>.<br />
<strong>Problematisch werden sie vor allem bei Hirntumoren. Dadurch kommt es unter anderem zu neurologischen Ausf&#228;llen.</strong></p>
<p><strong>Wie die Erlanger Forscher</strong> in der international renommierten Fachzeitschrift &#0187;Nature Medicine&#0171; berichten, geben hirneigene Tumoren (Gliome) gro&#223;e Mengen des Neurotransmitters Glutamat ab. Dies f&#252;hrt zum Verlust von Nervenzellen im umliegenden Hirngewebe und reduziert die &#220;berlebenszeit und die Lebensqualit&#228;t des Patienten deutlich. Dar&#252;ber hinaus ist die Ursache des Hirn&#246;dems bei hirneigenen Tumoren auf die Dysbalance an &#252;berm&#228;&#223;igem Glutamat zur&#252;ckzuf&#252;hren.</p>
<p><strong>Auf das &#220;berleben des Patienten</strong> haben diese Untersuchungen zun&#228;chst keinen unmittelbaren Einfluss; jedoch schaffen die Ergebnisse besseren Einblick in die Biologie dieses Tumors. Bis heute haben die therapeutischen Konzepte der letzten 40 Jahren keine deutliche Verl&#228;ngerung der &#220;berlebenszeit oder gar Heilung gebracht. Das neue molekulare Verst&#228;ndnis er&#246;ffnet jedoch prinzipiell in den n&#228;chsten Jahren eine neue und eventuell effektivere therapeutische Option.</p>
<p><strong>Das Projekt</strong> entstand in Zusammenarbeit mit der Neuroradiologischen Abteilung der Universit&#228;t Erlangen-N&#252;rnberg, dem Institut f&#252;r Humangenetik in K&#246;ln und dem Institut f&#252;r Hirnforschung in Z&#252;rich (Ansprechpartner: Priv.-Doz. Dr. N.E. Savaskan) und wurde von der Wilhelm Sander-Stiftung mit Sitz in M&#252;nchen unterst&#252;tzt.</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong><br />
Dr. Ilker Ey&#252;poglu<br />
Tel.: 09131/85-34368<br />
ilker.eyupoglu@uk-erlangen.de </p>]]></content:encoded>
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