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	<title>DZKF WEBLOG &#187; Immunzellen</title>
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	<description>Deutsche Zeitschrift für Klinische Forschung &#124; Der Weblog mit News, Meinungen und Kommentaren</description>
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		<title>Leberforscher auf der Spur zu einem Multiple Sklerose-Impfstoff</title>
		<link>http://www.dzkfblog.de/2010/12/15/leberforscher-auf-der-spur-zu-einem-multiple-sklerose-impfstoff/</link>
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		<pubDate>Wed, 15 Dec 2010 18:49:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>François G.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Woanders gelesen]]></category>
		<category><![CDATA[Immunzellen]]></category>
		<category><![CDATA[Multiple Sklerose]]></category>
		<category><![CDATA[T-Zellen]]></category>

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		<description><![CDATA[<strong>Die Erforschung der Leber ergibt auch neue Erkenntnisse zu Erkrankungen anderer Organe. Die Leberforschung am Universit&#228;tsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) konnten erfolgreich Forschungsgelder der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) f&#252;r ein neues Projekt einwerben, das mit der Multiplen Sklerose eine bisher h&#228;ufig schwer behandelbare Autoimmun-Erkrankung des Zentralnervensystems im Blick hat.</strong>

"Wir wollen die besonderen immunologischen Bedingungen in der Leber nutzen, um spezielle sch&#252;tzende Immunzellen zu erzeugen", erkl&#228;rt Privatdozent Dr. Stefan L&#252;th von der I. Medizinischen Klinik des UKE. "Solche regulatorischen T-Zellen k&#246;nnten auch den Ausbruch von Autoimmunkrankheiten wie der Multiplen Sklerose verhindern." In der Leber werden ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Erforschung der Leber ergibt auch neue Erkenntnisse zu Erkrankungen anderer Organe. Die Leberforschung am Universit&#228;tsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) konnten erfolgreich Forschungsgelder der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) f&#252;r ein neues Projekt einwerben, das mit der Multiplen Sklerose eine bisher h&#228;ufig schwer behandelbare Autoimmun-Erkrankung des Zentralnervensystems im Blick hat.</strong></p>
<blockquote><p>&#0187;Wir wollen die besonderen immunologischen Bedingungen in der Leber nutzen, um spezielle sch&#252;tzende Immunzellen zu erzeugen&#0171;, erkl&#228;rt Privatdozent Dr. Stefan L&#252;th von der I. Medizinischen Klinik des UKE. &#0187;Solche regulatorischen T-Zellen k&#246;nnten auch den Ausbruch von Autoimmunkrankheiten wie der Multiplen Sklerose verhindern.&#0171; In der Leber werden m&#246;gliche Ausl&#246;ser von Krankheiten st&#228;rker als in anderen Organen kontrolliert. Solche Ausl&#246;ser sind zum Beispiel Fremdstoffe, die mit der Nahrung in den K&#246;rper gelangen und dort als Antigene Erkrankungen ausl&#246;sen k&#246;nnen. Aber starke Immunreaktionen gegen solche Antigene und daraus folgende Erkrankungen bleiben in der Regel aus. Denn die Leber kann besondere Immunzellen erzeugen, die sogenannten regulatorischen T-Zellen, die Abwehrreaktionen gegen solche Fremdstoffe, meistens bestimmte Eiwei&#223;e, unterdr&#252;cken. </p></blockquote>
<p><strong>Dar&#252;ber hinaus k&#246;nnen regulatorische T-Zellen</strong> auch k&#246;rpereigene Antigene (Autoantigene), die zu Autoimmunkrankheiten f&#252;hren, unsch&#228;dlich machen. Das Team von Dr. L&#252;th bringt ver&#228;nderte Autoantigene in die Leber ein, um so die Produktion der sch&#252;tzenden regulatorischen T-Zellen anzuregen. Die Forscher hoffen, so die Entstehung von Autoimmunkrankheiten wie der Multiplen Sklerose unterdr&#252;cken zu k&#246;nnen. Ziel ist es, sowohl eine Impfung als auch eine Immuntherapie der Multiplen Sklerose zu entwickeln. Bei einer der menschlichen Multiplen Sklerose &#228;hnlichen Autoimmunerkrankung der Maus konnte das Forscherteam von Dr. L&#252;th bereits die vollst&#228;ndige Unterdr&#252;ckung der Krankheit bewirken. </p>
<p><strong>Mit der F&#246;rderung der DFG</strong> soll diese vielversprechende Forschung nun ausgeweitet werden. Die F&#246;rderung des Projektes umfasst eine Summe von 437.850 Euro und erstreckt sich &#252;ber drei Jahre. Unter anderem werden damit zwei Arbeitspl&#228;tze f&#252;r junge Forscher finanziert.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Gebeutelte Immunzellen&#8230;</title>
		<link>http://www.dzkfblog.de/2010/09/08/gebeutelte-immunzellen/</link>
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		<pubDate>Wed, 08 Sep 2010 17:22:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>François G.</dc:creator>
				<category><![CDATA[TOP-NEWS]]></category>
		<category><![CDATA[HZI]]></category>
		<category><![CDATA[Immunzellen]]></category>
		<category><![CDATA[Podcast]]></category>
		<category><![CDATA[Therapeutische-Zellen]]></category>

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		<description><![CDATA[<h4>Beutel statt GMP-Labor - Neuer HZI-Podcast: Steriles Beutelsystem er&#246;ffnet neue Perspektive f&#252;r die Therapie mit k&#246;rpereigenen Zellen.</h4>

<strong>Eine vielversprechende Strategie gegen Krankheiten ist die Behandlung mit Therapeutischen Zellen. Das sind Zellen des Immunsystems, die erst dem Patienten entnommen, im Labor aktiviert und dann wieder dem Patienten zur&#252;ck gegeben werden – so gest&#228;rkt wehrt der K&#246;rper sich mit seinen eigenen aufpolierten Waffen. Das Problem: Nur in hochreinen Speziallaboren kann man mit Immunzellen so arbeiten, dass sie sich f&#252;r die Therapie aktivieren lassen und das ist im Klinikalltag technisch fast nicht m&#246;glich. Wie also k&#246;nnen Therapeutische Zellen alltagstauglich gemacht werden?</strong>

<strong>Am Helmholtz-Zentrum f&#252;r Infektionsforschung (HZI)</strong> in Braunschweig haben Kurt Dittmar und Werner Lindenmaier gemeinsam mit einem Partnerkonsortium ein ausgekl&#252;geltes, abgeschlossenes Beutelsystem entwickelt – sozusagen winzige sterile Speziallabore, die die Behandlung mit k&#246;rpereigenen Zellen kliniktauglich machen. 

<strong>Wie das Prinzip der sterilen Beutel funktioniert</strong> und wie Kliniker, Materialforscher und unsere HZI-Wissenschaftler gemeinsam die Beutel entwickelt haben, <strong>h&#246;ren Sie</strong> selbst...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="imageframe alignleft" style="width:255px;"><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2010/09/dittmar.jpg" rel="lightbox[pics2446]" title="Neuer HZI-Podcast: Dr. Kurt Dittmar &copy; HZI "><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2010/09/dittmar.thumbnail.jpg" alt="Foto Dr. Kurt Dittmar &copy; HZI" width="255" height="177" class="attachment wp-att-2450" /></a>
<div class="imagecaption">Dr. Kurt Dittmar &copy; HZI. Neuer HZI-Podcast: </div>
</div>
<h4>Beutel statt GMP-Labor<br />
Neuer HZI-Podcast: Steriles Beutelsystem er&#246;ffnet neue Perspektive f&#252;r die Therapie mit k&#246;rpereigenen Zellen.</h4>
<p><strong>Eine vielversprechende Strategie gegen Krankheiten ist die Behandlung mit Therapeutischen Zellen. Das sind Zellen des Immunsystems, die erst dem Patienten entnommen, im Labor aktiviert und dann wieder dem Patienten zur&#252;ck gegeben werden – so gest&#228;rkt wehrt der K&#246;rper sich mit seinen eigenen aufpolierten Waffen. Das Problem: Nur in hochreinen Speziallaboren kann man mit Immunzellen so arbeiten, dass sie sich f&#252;r die Therapie aktivieren lassen und das ist im Klinikalltag technisch fast nicht m&#246;glich. Wie also k&#246;nnen Therapeutische Zellen alltagstauglich gemacht werden?</strong></p>
<p><strong>Am Helmholtz-Zentrum f&#252;r Infektionsforschung (HZI)</strong> in Braunschweig haben Kurt Dittmar und Werner Lindenmaier gemeinsam mit einem Partnerkonsortium ein ausgekl&#252;geltes, abgeschlossenes Beutelsystem entwickelt – sozusagen winzige sterile Speziallabore, die die Behandlung mit k&#246;rpereigenen Zellen kliniktauglich machen. </p>
<p><strong>Wie das Prinzip der sterilen Beutel funktioniert</strong> und wie Kliniker, Materialforscher und unsere HZI-Wissenschaftler gemeinsam die Beutel entwickelt haben, <strong>h&#246;ren Sie im neuen Podcast des HZI: Plastikbeutel statt GMP-Labor – Neue Perspektive f&#252;r die Therapie mit k&#246;rpereigenen Zellen.</strong></p>
<p><a href='http://www.helmholtz-hzi.de/fileadmin/user_upload/news_public_relation/audios/Beutel_final.mp3' >Podcast anh&#246;ren</a></p>
<p><strong>Diesen und weitere interessante Podcasts</strong> finden Sie unter http://www.helmholtz-hzi.de/de/presse_und_oeffentlichkeit/medienangebot/audio/ </p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Kurzschluss in Nervenzellen</title>
		<link>http://www.dzkfblog.de/2010/03/11/kurzschluss-in-nervenzellen/</link>
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		<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 18:11:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>François G.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kurznachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Granzym B]]></category>
		<category><![CDATA[Immunzellen]]></category>
		<category><![CDATA[Nervenzellen]]></category>
		<category><![CDATA[Perforin]]></category>
		<category><![CDATA[T-Zellen]]></category>

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		<description><![CDATA[<div class="imageframe alignleft" style="width:255px;"><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2010/03/nervenzellen.jpg" rel="lightbox[pics0]" title="Eine einzelne Immunzelle (rot) nimmt Kontakt auf mit einer Nervenzelle (gr&#252;n) und l&#246;st dort einen &#34;Kurzschluss&#34; aus. Foto: Forschungsgruppe Multiple Sklerose und Neuroimmunologie"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2010/03/nervenzellen.thumbnail.jpg" alt="Eine einzelne Immunzelle (rot) nimmt Kontakt auf mit einer Nervenzelle (gr&#252;n) und l&#246;st dort einen &#34;Kurzschluss&#34; aus. Foto: Forschungsgruppe Multiple Sklerose und Neuroimmunologie" width="255" height="255" class="attachment wp-att-2045" /></a><div class="imagecaption">Eine einzelne Immunzelle (rot) nimmt Kontakt auf mit einer Nervenzelle (gr&#252;n) und l&#246;st dort einen &#34;Kurzschluss&#34; aus. Foto: Forschungsgruppe Multiple Sklerose und Neuroimmunologie</div></div><strong>Bei Krankheiten wie der Multiplen Sklerose greifen Zellen des Immunsystems Nervenzellen in Gehirn und R&#252;ckenmark an. Wissenschaftlern der Universit&#228;t W&#252;rzburg ist es jetzt gelungen, diesen Angriff detailliert zu beobachten und zu beschreiben.
Das Prinzip ist immer das gleiche: Zellen des Immunsystems, die eigentlich fremde Krankheitserreger bek&#228;mpfen sollten, wandern ins Gehirn und ins R&#252;ckenmark und greifen dort Nervenzellen an. Das bekannteste Beispiel f&#252;r solch eine Autoimmunerkrankung ist wahrscheinlich die Multiple Sklerose. Die Immunzellen, so genannte T-Zellen, zerst&#246;ren die Isolationsschicht der Nervenzellen und rufen &#252;ber das gesamte Zentrale Nervensystem verstreut chronische Entz&#252;ndungen hervor.</strong>

<strong>Wie die zerst&#246;rerische Arbeit dieser Zellen abl&#228;uft</strong>, konnten jetzt Professor Heinz Wiendl und Dr. Sven Meuth aus der Forschungsgruppe "Multiple Sklerose und Neuroimmunologie" der Universit&#228;t W&#252;rzburg beobachten. 
...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="imageframe alignleft" style="width:255px;"><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2010/03/nervenzellen.jpg" rel="lightbox[pics0]" title="Eine einzelne Immunzelle (rot) nimmt Kontakt auf mit einer Nervenzelle (gr&#252;n) und l&#246;st dort einen &quot;Kurzschluss&quot; aus. Foto: Forschungsgruppe Multiple Sklerose und Neuroimmunologie"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2010/03/nervenzellen.thumbnail.jpg" alt="Eine einzelne Immunzelle (rot) nimmt Kontakt auf mit einer Nervenzelle (gr&#252;n) und l&#246;st dort einen &quot;Kurzschluss&quot; aus. Foto: Forschungsgruppe Multiple Sklerose und Neuroimmunologie" width="255" height="255" class="attachment wp-att-2045" /></a>
<div class="imagecaption">Eine einzelne Immunzelle (rot) nimmt Kontakt auf mit einer Nervenzelle (gr&#252;n) und l&#246;st dort einen &quot;Kurzschluss&quot; aus. Foto: Forschungsgruppe Multiple Sklerose und Neuroimmunologie</div>
</div>
<p><strong>Bei Krankheiten wie der Multiplen Sklerose greifen Zellen des Immunsystems Nervenzellen in Gehirn und R&#252;ckenmark an. Wissenschaftlern der Universit&#228;t W&#252;rzburg ist es jetzt gelungen, diesen Angriff detailliert zu beobachten und zu beschreiben.<br />
Das Prinzip ist immer das gleiche: Zellen des Immunsystems, die eigentlich fremde Krankheitserreger bek&#228;mpfen sollten, wandern ins Gehirn und ins R&#252;ckenmark und greifen dort Nervenzellen an. Das bekannteste Beispiel f&#252;r solch eine Autoimmunerkrankung ist wahrscheinlich die Multiple Sklerose. Die Immunzellen, so genannte T-Zellen, zerst&#246;ren die Isolationsschicht der Nervenzellen und rufen &#252;ber das gesamte Zentrale Nervensystem verstreut chronische Entz&#252;ndungen hervor.</strong></p>
<p><strong>Wie die zerst&#246;rerische Arbeit dieser Zellen abl&#228;uft</strong>, konnten jetzt Professor Heinz Wiendl und Dr. Sven Meuth aus der Forschungsgruppe &#0187;Multiple Sklerose und Neuroimmunologie&#0171; der Universit&#228;t W&#252;rzburg beobachten. </p>
<blockquote><p>&#0187;Es ist uns gelungen, die Interaktion zwischen einzelnen Immunzellen und isolierten Nervenzellen darzustellen und funktionell zu charakterisieren&#0171;, sagt Heinz Wiendl. Daf&#252;r haben die Wissenschaftler eine spezielle Zeitraffer-Mikroskopietechnik mit zeitlich hochaufl&#246;senden elektrophysiologischen Techniken kombiniert.</p></blockquote>
<p><strong>Nach dem Kurzschluss kommt Erholung oder Tod</strong></p>
<p><strong>Von den Ergebnissen dieser Beobachtungen</strong> waren die Wissenschaftler selbst &#252;berrascht: &#0187;<em>Unter den entsprechenden experimentellen Bedingungen suchen T-Zellen ihre Zielzelle und greifen sie an</em>&#0171;, erkl&#228;rt Sven Meuth. Das Ergebnis: In der Nervenzelle kommt es zu einer Art elektrischem Kurzschluss; sie verliert ihre Funktion. Dann stehen zwei M&#246;glichkeiten offen: Entweder die Zelle erholt sich von diesem Angriff und nimmt ihre Arbeit wieder regul&#228;r auf. <strong>Oder sie stirbt.</strong></p>
<p><strong>Verantwortlich daf&#252;r sind zwei Substanzen</strong>, die die T-Zellen bei ihrem Angriff freisetzen: Das Molek&#252;l <em>Perforin</em>, das einen Anstieg von Kalzium-Ionen in den Nervenzellen bewirkt und damit die elektrischen Eigenschaften der Zellen ver&#228;ndert. Und das Enzym <em>Granzym B</em>, das einen wesentlichen Beitrag zum Tod der Nervenzellen zu leisten scheint.</p>
<p><strong>Reaktion schon nach wenigen Sekunden</strong></p>
<blockquote><p>
&#0187;Mit dieser Arbeit konnte erstmals gezeigt werden, wie T-Zellen Nervenzellen im Zentralen Nervensystem aufsuchen, erkennen und mit ihnen interagieren&#0171;, sagt Heinz Wiendl. Neu und &#252;berraschend sei dabei die Erkenntnis gewesen, dass Nervenzellen schon sehr kurzfristig, also wenige Sekunden nach dem Kontakt mit den T-Zellen, elektrisch &#0187;stillgelegt&#0171; werden, was Konsequenzen sowohl f&#252;r die einzelne Zelle als auch das gesamte Netzwerk mit sich bringt.</p></blockquote>
<p>Kernbefunde der Arbeiten stammen von Alexander Herrmann und Ole Simon, die sich im Rahmen ihrer Promotionen in die neuen Techniken eingearbeitet haben. Zudem bestanden Kooperationen mit den Physiologischen Instituten der Universit&#228;ten M&#252;nster und Magdeburg sowie mit der Charité Berlin. Die Forschungsarbeiten wurden gef&#246;rdert vom W&#252;rzburger Sonderforschungsbereich 581 sowie dem Interdisziplin&#228;ren Zentrum f&#252;r klinische Forschung (IZKF) des Universit&#228;tsklinikums.<br />
<em><br />
&#0187;Cytotoxic CD8+ T Cell-Neuron Interactions: Perforin-Dependent Electrical Silencing Precedes But Is Not Causally Linked to Neuronal Cell Death&#0171;. Sven G. Meuth, Alexander M. Herrmann, Ole J. Simon, Volker Siffrin, Nico Melzer, Stefan Bittner, Patrick Meuth, Harald F. Langer, Stefan Hallermann, Nadia Boldakowa, Josephine Herz, Thomas Munsch, Peter Landgraf, Orhan Aktas, Manfred Heckmann, Volkmar Lessmann, Thomas Budde, Bernd C. Kieseier, Frauke Zipp, and Heinz Wiendl. The Journal of Neuroscience; doi:10.1523/JNEUROSCI.4339-09.2009</em></p>
<p><strong>Kontakt:</strong><br />
Prof. Dr. Heinz Wiendl, T: (0931) 201-23755, E-Mail: heinz.wiendl@klinik.uni-wuerzburg.de<br />
Dr. Dr. Sven Meuth, T: (0931) 201-23543, E-Mail: meuth_S@klinik.uni-wuerzburg.de </p>]]></content:encoded>
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