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	<title>DZKF WEBLOG &#187; IMRT</title>
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	<description>Deutsche Zeitschrift für Klinische Forschung &#124; Der Weblog mit News, Meinungen und Kommentaren</description>
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		<title>Urknall in der Strahlentherapie</title>
		<link>http://www.dzkfblog.de/2009/08/13/urknall-in-der-strahlentherapie/</link>
		<comments>http://www.dzkfblog.de/2009/08/13/urknall-in-der-strahlentherapie/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 13 Aug 2009 17:27:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>François G.</dc:creator>
				<category><![CDATA[TOP-NEWS]]></category>
		<category><![CDATA[IMRT]]></category>
		<category><![CDATA[Linearbeschleuniger]]></category>
		<category><![CDATA[LMU]]></category>
		<category><![CDATA[Strahlentherapie]]></category>

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		<description><![CDATA[<strong>&#196;rzte am M&#252;nchner Uniklinikum der LMU nutzen Erkenntnisse aus CERN f&#252;r die bestm&#246;gliche Strahlenbehandlung
Intensit&#228;tsmodulierte Strahlentherapieverfahren (IMRT) haben seit einigen Jahren Einzug in die klinische Routine in der Strahlentherapie gehalten. Mit der so genannten Intensit&#228;tsmodulation, deren technische Spielarten auch die Tomotherapie und das Cyberknife umfassen, ist es m&#246;glich, hochkomplexe Zielvolumina zu umschlie&#223;en und somit die Nebenwirkungswahrscheinlichkeit deutlich zu reduzieren.</strong>

<strong>Das aktuell im Klinikum</strong> der Universit&#228;t M&#252;nchen eingef&#252;hrte Bestrahlungsverfahren wurde durch die Arbeitsgruppe f&#252;r medizinische Physik unter der Leitung von Dr. Markus Alber an der Universit&#228;t T&#252;bingen federf&#252;hrend entwickelt und dort von einem &#196;rzteteam um Prof. Claus Belka und Dr. Ute Ganswindt in die breite klinische Routine eingef&#252;hrt. Aus dem Entwicklungsprototyp ist in Zusammenarbeit mit der Firma Computerized Medical Systems (Saint Louis/USA und Freiburg/Deutschland) ein kommerzielles Produkt entwickelt worden. Diese Bestrahlungsplanungs-Software, die als MONACO bezeichnet wird, kommt aktuell an der Universit&#228;t M&#252;nchen erstmalig zum klinischen Einsatz in Deutschland. Die Berechnungsverfahren ("Monte Carlo-Algorithmen"), die zur Planung der optimalen Strahlungsbehandlung angewandt werden, <strong>resultieren zum Teil aus der Grundlagenforschung aus der internationalen Gro&#223;forschungseinrichtung CERN</strong> im Kanton Genf/Schweiz. In riesigen Teilchenbeschleunigern werden dort unter anderem Versuche zur Entstehung der Welt und zum Urknall durchgef&#252;hrt. Um das Verhalten der Teilchen zu analysieren, bedarf es komplexer Rechenvorg&#228;nge, die auch bei der medizinischen Behandlungsplanung in der Strahlentherapie von Nutzen sind.
...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="imageframe alignleft" style="width:350px;"><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2009/08/claus-belka-8001.jpg" rel="lightbox[pics1639]" title="Prof. Dr. Claus Belka, Direktor der Klinik f&#252;r Strahlentherapie und Radioonkologie, LMU M&#252;nchen (Foto: LMU)"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2009/08/claus-belka-8001.thumbnail.jpg" alt="Foto Prof. Dr. Claus Belka" width="350" height="434" class="attachment wp-att-1640" /></a>
<div class="imagecaption">Prof. Dr. Claus Belka, Direktor der Klinik f&#252;r Strahlentherapie und Radioonkologie, LMU M&#252;nchen (Foto: LMU)</div>
</div>
<p><strong>&#196;rzte am M&#252;nchner Uniklinikum der LMU nutzen Erkenntnisse aus CERN f&#252;r die bestm&#246;gliche Strahlenbehandlung<br />
Intensit&#228;tsmodulierte Strahlentherapieverfahren (IMRT) haben seit einigen Jahren Einzug in die klinische Routine in der Strahlentherapie gehalten. Mit der so genannten Intensit&#228;tsmodulation, deren technische Spielarten auch die Tomotherapie und das Cyberknife umfassen, ist es m&#246;glich, hochkomplexe Zielvolumina zu umschlie&#223;en und somit die Nebenwirkungswahrscheinlichkeit deutlich zu reduzieren.</strong></p>
<p><strong>Das aktuell im Klinikum</strong> der Universit&#228;t M&#252;nchen eingef&#252;hrte Bestrahlungsverfahren wurde durch die Arbeitsgruppe f&#252;r medizinische Physik unter der Leitung von Dr. Markus Alber an der Universit&#228;t T&#252;bingen federf&#252;hrend entwickelt und dort von einem &#196;rzteteam um Prof. Claus Belka und Dr. Ute Ganswindt in die breite klinische Routine eingef&#252;hrt. Aus dem Entwicklungsprototyp ist in Zusammenarbeit mit der Firma Computerized Medical Systems (Saint Louis/USA und Freiburg/Deutschland) ein kommerzielles Produkt entwickelt worden. Diese Bestrahlungsplanungs-Software, die als MONACO bezeichnet wird, kommt aktuell an der Universit&#228;t M&#252;nchen erstmalig zum klinischen Einsatz in Deutschland. Die Berechnungsverfahren (&#0187;Monte Carlo-Algorithmen&#0171;), die zur Planung der optimalen Strahlungsbehandlung angewandt werden, <strong>resultieren zum Teil aus der Grundlagenforschung aus der internationalen Gro&#223;forschungseinrichtung CERN</strong> im Kanton Genf/Schweiz. In riesigen Teilchenbeschleunigern werden dort unter anderem Versuche zur Entstehung der Welt und zum Urknall durchgef&#252;hrt. Um das Verhalten der Teilchen zu analysieren, bedarf es komplexer Rechenvorg&#228;nge, die auch bei der medizinischen Behandlungsplanung in der Strahlentherapie von Nutzen sind.</p>
<p><strong>Hohe Rechenleistung sorgt f&#252;r geringe Nebenwirkungen</strong></p>
<p><strong>Vorteil dieses IMRT-Verfahrens der zweiten Generation</strong> ist u. a. die Implementierung von so genannten Monte-Carlo-Berechnungsroutinen, mit denen es m&#246;glich ist, die Dosisverteilung, die bei der Bestrahlung im Patienten erzielt wird, mit bislang unerreichter Pr&#228;zision vorauszuberechnen. Insbesondere bei komplizierten Dosisverteilungen an Grenzfl&#228;chen zwischen Luft und Knochen, wie sie bei Bestrahlung im Gesichtssch&#228;delbereich auftreten, bietet dieses Dosisberechnungsverfahren eine optimale M&#246;glichkeit, die Dosen im behandelten Patienten im Voraus hochpr&#228;zise im Computer abzubilden. Neben dieser optimalen Vorausberechung von Dosisverteilungen ist es mit dem neuen Bestrahlungsplanungssystem erstmalig m&#246;glich auf das biologische Reaktionsverhalten von gesunden Geweben spezifisch R&#252;cksicht zu nehmen und die Strahlenverteilung somit zu perfektionieren. Somit erm&#246;glichen es die im Programm implementierten Computerroutinen dem behandelnden Arzt auf einfache Weise, die bestm&#246;gliche Entscheidung zwischen einer m&#246;glichen Sch&#228;digung von umliegenden Normalgeweben und einer optimalen Behandlung des Tumors zu treffen.</p>
<p><strong>Einfachere Anwendung bedeutet gr&#246;&#223;ere Sicherheit f&#252;r Patienten</strong></p>
<div class="imageframe alignright" style="width:263px;"><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2009/08/linearbeschleuniger.jpg" rel="lightbox[pics1639]" title="Der Linearbeschleuniger wird f&#252;r die Therapie vorbereitet (Foto: LMU/Klinikum Aktuell)"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2009/08/linearbeschleuniger.thumbnail.jpg" alt="Linearbeschleuniger" width="255" height="240" class="attachment wp-att-1641" /></a>
<div class="imagecaption">Der Linearbeschleuniger wird f&#252;r die Therapie vorbereitet (Foto: LMU/Klinikum Aktuell)</div>
</div>
<p><strong>Mit diesem Verfahren wird</strong> die Anwendung von IMRT erheblich vereinfacht und dem behandelnden Arzt eine viel intuitivere Steuerung der Bestrahlungsplanung erm&#246;glicht. F&#252;r den Patienten bedeutet es im Umkehrschluss, dass immer das Optimum des physikalisch Erreichbaren in der Bestrahlungsplanung angeboten werden kann. Das aus T&#252;bingen nach M&#252;nchen gewechselte Behandlungsteam hat im klinischen Einsatz mit dem Prototyp dieses Behandlungsplanungssystems bereits weit mehr als 700 Patienten mit Tumoren der Prostata, des Kopf-Hals-Bereiches und des Gesichtssch&#228;dels, inklusive von komplexen Meningeomen, behandelt. In wissenschaftlichen Untersuchungen konnte die hohe Effizienz und die effektive Normalgewebsschonung dieses Verfahrens belegt werden.</p>
<p><strong>In Kombination mit Linearbeschleunigern, die &#252;ber eine Ausstattung mit einem Cone-Beam-CT zur pr&#228;zisen Lagerungskontrolle des Patienten verf&#252;gen, kann mit dieser Bestrahlungsplanungstechnologie eine &#8211; im Rahmen der physikalischen Grenzen &#8211; perfekte IMRT-Bestrahlung erreicht werden.</strong></p>
<p><strong>Kontakt:</strong><br />
Prof. Dr. Claus Belka<br />
Direktor der Klinik und Poliklinik<br />
f&#252;r Strahlentherapie und Radioonkologie<br />
Klinikum der Universit&#228;t M&#252;nchen<br />
Tel: 089 7095-4521 (Campus Gro&#223;hadern)<br />
Und 089 5160-7561 (Campus Innenstadt)<br />
E-mail: claus.belka@med.uni-muenchen.de</p>
<p><strong>Ein <a href="http://www.klinikum.uni-muenchen.de/Klinik-und-Poliklinik-fuer-Strahlentherapie-und-Radioonkologie/de/News/Strahlen_gegen_Krebs.pdf" title="Link zu Interview als PDF">Interview</a> mit Prof. Belka zur Strahlentherapie an der LMU als PDF</strong></p>]]></content:encoded>
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