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Beiträge zum Stichwort ‘ Infarkt ’

Würzburger Forscher klären Mechanismus bei der Blutgerinnung auf.

5. Januar 2010 | Von FR | Kategorie: TOP-NEWS

Herzinfarkt und Schlaganfall effektiver therapieren

Würzburg, 04.01.2010. Das Fehlen eines Schlüsselproteins für die Blutgerinnung, der Phospholipase D1, schützt vor Herzinfarkt und Schlaganfall ohne den lebenswichtigen Prozess selbst zu beeinflussen. Das fanden Würzburger Wissenschaftler um Prof. Dr. Bernhard Nieswandt vom Rudolf-Virchow-Zentrum der Universität Würzburg heraus. Damit könnte das Protein zukünftig eine wichtige Rolle bei der Therapie einnehmen, denn die meisten bisher verfügbaren Medikamente erhöhen die Gefahr unkontrollierter Blutungen und erschweren deshalb die Therapie. Ihre Ergebnisse beschreiben die Wissenschaftler am 05. Januar 2010 in der Online-Veröffentlichung der Fachzeitschrift »Science Signaling«.

Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall sind das größte Gesundheitsproblem in westlichen Gesellschaften. Durchblutungsstörungen in Arterien sind hierfür eine der wichtigsten Ursachen. Diese treten auf, wenn Blutgefäße durch einen Blutpfropf verstopft werden. Ein solcher Blutpfropf entsteht an beschädigten Gefäßwänden durch die Anlagerung von Blutplättchen. Gelangen diese an eine beschädigte Stelle, so werden sie von der Gefäßwand aktiviert und verändern ihre Form und Oberflächeneigenschaften so, dass sie sich aneinander und an der Wand des Blutgefäßes festkleben können. Ist der Blutpfropf so groß, dass er das gesamte Gefäß verschließt, kann das…



Erhöhtes Blutungsrisiko, unerwünschte Nebenwirkung bei Infarktprophylaxe: STIM1-Ausschaltung könnte helfen!

18. Juni 2008 | Von FR | Kategorie: TOP-NEWS

Ein Blutpfropf schützt vor Blutverlust bei Verletzungen, ist aber auch die Ursache von Herzinfarkt oder Schlaganfall. Ein Querschnitt durch ein Blutgefäß zeigt wie dicht ein solcher Verschluss sein kann (oben). Im Gegensatz dazu: Ein Querschnitt durch eine Arterie einer Maus, bei der das Gen für das Protein STIM1 ausgeschaltet wurde. Nach Gefäßschädigung bildet sich kein Blutgerinnsel mehr. (unten) Die Tiere sind gegen Herzinfarkt und Schlaganfall geschützt. (Quelle: JEM, 10.1084/jem.20080302)
Würzburger Forscher finden neuen Mechanismus bei der Blutgerinnung
Würzburg, 17.06.2008. Ein erhöhtes Blutungsrisiko ist die unerwünschte Nebenwirkung bei vielen Medikamenten, die heute zur Therapie von Herzinfarkt und Schlaganfall eingesetzt werden.
Würzburger Wissenschaftler
um Prof. Dr. Bernhard Nieswandt vom Rudolf-Virchow-Zentrum/DFG-Forschungszentrum der Universität Würzburg fanden jetzt einen bisher in Blutplättchen unbekannten Mechanismus, der bei gleicher Wirkung weniger Nebenwirkungen verspricht. Ihre Ergebnisse beschreiben sie jetzt in der Online-Veröffentlichung der renommierten Fachzeitschrift …