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	<title>DZKF WEBLOG &#187; Infrarot</title>
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	<description>Deutsche Zeitschrift für Klinische Forschung &#124; Der Weblog mit News, Meinungen und Kommentaren</description>
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		<title>Infrarot: Wunden besser und schneller heilen&#8230;</title>
		<link>http://www.dzkfblog.de/2009/12/20/infrarot-wunden-besser-und-schneller-heilen/</link>
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		<pubDate>Sun, 20 Dec 2009 19:21:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>FR</dc:creator>
				<category><![CDATA[TOP-NEWS]]></category>
		<category><![CDATA[Infrarot]]></category>
		<category><![CDATA[wassergefiltert]]></category>
		<category><![CDATA[Wundheilung]]></category>

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		<description><![CDATA[<strong>Wassergefiltertes Infrarot A (wIRA) als spezielle Form der W&#228;rmestrahlung mit hohem Eindringverm&#246;gen in das Gewebe bei geringer thermischer Oberfl&#228;chenbelastung kann die Heilung akuter und chronischer Wunden verbessern. wIRA steigert Temperatur (+2,7°C in 2 cm Gewebetiefe) und Sauerstoffteildruck im Gewebe (+32 % in 2 cm Gewebetiefe) sowie die Gewebedurchblutung. Diese drei Faktoren sind entscheidend f&#252;r eine ausreichende Versorgung des Gewebes mit Energie und Sauerstoff und deshalb auch f&#252;r Wundheilung und Infektionsabwehr. wIRA wirkt sowohl &#252;ber thermische (auf W&#228;rmeenergie&#252;bertragung bezogene) und temperaturabh&#228;ngige als auch &#252;ber nicht-thermische und temperaturunabh&#228;ngige Effekte.</strong>

<strong>In einer zweisprachigen &#220;bersichtsarbeit</strong>, die gerade am 16.12.2009 in der elektronischen Fachzeitschrift "<em>GMS Krankenhaushygiene Interdisziplin&#228;r</em>" innerhalb des e-Portals "<em>German Medical Science</em>" der AWMF (Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften) erschienen ist, werden die Wirkprinzipien von wIRA und die Ergebnisse von u.a. 6 wissenschaftlichen Studien mit wIRA er&#246;rtert.

<strong>wIRA vermag Schmerzen deutlich zu mindern</strong> (ausnahmslos bei 230 Bestrahlungen) mit bemerkenswert niedrigerem Schmerzmittelbedarf (52 - 69 % niedriger in den Gruppen mit wIRA verglichen mit den Kontrollgruppen) und eine erh&#246;hte Wundsekretion und Entz&#252;ndung herabzusetzen sowie positive immunmodulierende Effekte zu zeigen.
Die Gesamtbeurteilung des Effekts der Bestrahlung wie auch die Wundheilung und das kosmetische Ergebnis (erhoben mittels visueller Analogskalen) waren in der Gruppe mit wIRA wesentlich besser verglichen mit der Kontrollgruppe.

<strong>wIRA kann sowohl bei akuten als auch bei chronischen Wunden</strong> einschlie&#223;lich infizierter Wunden die Wundheilung beschleunigen oder bei stagnierender Wundheilung verbessern.
So wurde eine Abnahme der Wundfl&#228;che im Median um 90 % bei schwerbrandverletzten Kindern bereits nach 9 Tagen in der Gruppe mit wIRA - verglichen mit 13 Tagen in der Kontrollgruppe - erreicht.
Bei zuvor nicht-therapierbaren chronischen ven&#246;sen Unterschenkelgeschw&#252;ren kam es mit wIRA zu einem kompletten Wundschluss und zu einer...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="imageframe alignleft" style="width:255px;"><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2009/12/infrarot-wundhheil.jpg" rel="lightbox[pics1890]" title="Wundheilungsverlauf bei wIRA-Anwendung Prof. Dr. G. Hoffmann"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2009/12/infrarot-wundhheil.thumbnail.jpg" alt="Wundheilungsverlauf bei wIRA-Anwendung Prof. Dr. G. Hoffmann" width="255" height="131" class="attachment wp-att-1891" /></a>
<div class="imagecaption">Wundheilungsverlauf bei wIRA-Anwendung Prof. Dr. G. Hoffmann</div>
</div>
<p><strong>Wassergefiltertes Infrarot A (wIRA) als spezielle Form der W&#228;rmestrahlung mit hohem Eindringverm&#246;gen in das Gewebe bei geringer thermischer Oberfl&#228;chenbelastung kann die Heilung akuter und chronischer Wunden verbessern. wIRA steigert Temperatur (+2,7°C in 2 cm Gewebetiefe) und Sauerstoffteildruck im Gewebe (+32 % in 2 cm Gewebetiefe) sowie die Gewebedurchblutung. Diese drei Faktoren sind entscheidend f&#252;r eine ausreichende Versorgung des Gewebes mit Energie und Sauerstoff und deshalb auch f&#252;r Wundheilung und Infektionsabwehr. wIRA wirkt sowohl &#252;ber thermische (auf W&#228;rmeenergie&#252;bertragung bezogene) und temperaturabh&#228;ngige als auch &#252;ber nicht-thermische und temperaturunabh&#228;ngige Effekte.</strong></p>
<p><strong>In einer zweisprachigen &#220;bersichtsarbeit</strong>, die gerade am 16.12.2009 in der elektronischen Fachzeitschrift &#0187;<em>GMS Krankenhaushygiene Interdisziplin&#228;r</em>&#0171; innerhalb des e-Portals &#0187;<em>German Medical Science</em>&#0171; der AWMF (Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften) erschienen ist, werden die Wirkprinzipien von wIRA und die Ergebnisse von u.a. 6 wissenschaftlichen Studien mit wIRA er&#246;rtert.</p>
<p><strong>wIRA vermag Schmerzen deutlich zu mindern</strong> (ausnahmslos bei 230 Bestrahlungen) mit bemerkenswert niedrigerem Schmerzmittelbedarf (52 &#8211; 69 % niedriger in den Gruppen mit wIRA verglichen mit den Kontrollgruppen) und eine erh&#246;hte Wundsekretion und Entz&#252;ndung herabzusetzen sowie positive immunmodulierende Effekte zu zeigen.<br />
Die Gesamtbeurteilung des Effekts der Bestrahlung wie auch die Wundheilung und das kosmetische Ergebnis (erhoben mittels visueller Analogskalen) waren in der Gruppe mit wIRA wesentlich besser verglichen mit der Kontrollgruppe.</p>
<p><strong>wIRA kann sowohl bei akuten als auch bei chronischen Wunden</strong> einschlie&#223;lich infizierter Wunden die Wundheilung beschleunigen oder bei stagnierender Wundheilung verbessern.<br />
So wurde eine Abnahme der Wundfl&#228;che im Median um 90 % bei schwerbrandverletzten Kindern bereits nach 9 Tagen in der Gruppe mit wIRA &#8211; verglichen mit 13 Tagen in der Kontrollgruppe &#8211; erreicht.<br />
Bei zuvor nicht-therapierbaren chronischen ven&#246;sen Unterschenkelgeschw&#252;ren kam es mit wIRA zu einem kompletten Wundschluss und zu einer Normalisierung des thermographischen Bildes. Die beigef&#252;gte Abbildung zeigt den erfolgreichen Heilungsverlauf eines chronischen ven&#246;sen Unterschenkelgeschw&#252;rs unter Therapie mit wIRA. In einer Studie mit chronischen ven&#246;sen Unterschenkelgeschw&#252;ren wurden mit wIRA im Durchschnitt 18 Tage verglichen mit 42 Tagen ohne wIRA bis zum kompletten Wundschluss ben&#246;tigt.</p>
<p><strong>Nach gro&#223;en Bauchoperationen</strong> zeigte sich ein Trend zugunsten der wIRA-Gruppe hin zu einer niedrigeren Rate von Wundinfektionen insgesamt (7 % verglichen mit 15 %) einschlie&#223;lich sp&#228;ter Infektionen nach der Entlassung aus dem Krankenhaus (0 % verglichen mit 8 %) und ein Trend hin zu einem k&#252;rzeren postoperativen Krankenhausaufenthalt (9 Tage verglichen mit 11 Tagen).<br />
Selbst der normale Wundheilungsprozess kann mit wIRA verbessert werden.<br />
Die erw&#228;hnten Effekte wurden in 6 prospektiven Studien belegt, die meisten mit einem &#0187;Evidenzgrad&#0171; von Ia/Ib.<br />
wIRA stellt eine wertvolle Therapieoption dar und kann generell f&#252;r die Therapie von akuten und chronischen Wunden empfohlen werden.</p>
<p><strong>Ver&#246;ffentlichung (zweisprachig):</strong><br />
<em>Hoffmann G. Water-filtered infrared-A (wIRA) in acute and chronic wounds [review]. Wassergefiltertes Infrarot A (wIRA) bei akuten und chronischen Wunden [&#220;bersichtsarbeit].<br />
GMS Krankenhaushyg Interdiszip. 2009;4(2):Doc12.<br />
DOI: 10.3205/dgkh000137<br />
URN: urn:nbn:de:0183-dgkh0001373</em><br />
<strong>Online verf&#252;gbar unter:</strong> http://www.egms.de/pdf/journals/dgkh/2009-4/dgkh000137.pdf (PDF, ca. 15 MB) und http://www.egms.de/en/journals/dgkh/2009-4/dgkh000137.shtml (shtml).</p>
<p><strong>Kontaktadressen</strong> f&#252;r wIRA bei <strong>akuten Wunden/Operationswunden:</strong></p>
<p>PD Dr. med. Mark Hartel<br />
Technische Universit&#228;t M&#252;nchen, Klinik f&#252;r Chirurgie<br />
Ismaninger Strasse 22, 81675 M&#252;nchen<br />
Tel: 089-4140-5099<br />
Mark.Hartel@chir.med.tu-muenchen.de</p>
<p>Prof. Dr. med. Ulrich Finke<br />
Sankt Katharinen-Krankenhaus, Chirurgische Klinik<br />
Seckbacher Landstrasse 65, 60389 Frankfurt am Main<br />
Tel: 069-4603-1430, Fax: 069-4603-1429<br />
Ulrich.Finke@sankt-katharinen-ffm.de</p>
<p>Kontaktadresse f&#252;r wIRA bei <strong>urologischen Operationswunden:</strong></p>
<p>Prof. Dr. med. U.W. Tunn<br />
Klinikum Offenbach, Klinik f&#252;r Urologie<br />
Starkenburgring 66, 63069 Offenbach am Main<br />
Tel: 069-8405-3840, Fax: 069-8405-4080<br />
Tunn@em.uni-frankfurt.de oder uw@tunn.de</p>
<p>Kontaktadresse f&#252;r wIRA bei <strong>Verbrennungswunden:</strong></p>
<p>Dr. med. Peter Illing<br />
Kinderkrankenhaus Park Sch&#246;nfeld, Kinderchirurgische Abteilung<br />
Frankfurter Strasse 167, 34121 Kassel<br />
Tel: 0561-9285-124, Fax: 0561-9285-230<br />
P.Illing@park-schoenfeld.de</p>
<p>Kontaktadressen f&#252;r wIRA bei <strong>chronischen Wunden und speziellen dermatologischen Problemen (z.B. Morphea):</strong></p>
<p>Dr. med. Verena von Felbert<br />
RWTH Aachen, Universit&#228;tsklinik, Klinik f&#252;r Dermatologie<br />
Pauwelsstrasse 30, 52074 Aachen<br />
Tel: 0241-80-35494, Fax: 0241-80-82413<br />
VvonFelbert@ukaachen.de</p>
<p>Dr. med. Hauke Schumann<br />
Universit&#228;tsklinikum Freiburg, Universit&#228;ts-Hautklinik, Leiter des Kompetenzzentrums Fragile Haut<br />
Hauptstrasse 7, 79104 Freiburg<br />
Tel: 0761-270-6701, Fax: 0761-270-6829<br />
Hauke.Schumann@uniklinik-freiburg.de </p>
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