»Erste Hilfe« für Hirnzellen kommt aus dem Blut
18. April 2009 | Von FR | Kategorie: Indikation/TherapieImmunzellen schützen das Gehirn nach einem Schlaganfall vor weiterer Zerstörung / Heidelberger Wissenschaftler veröffentlichen in »Nature Medicine»
Beim Schlaganfall ist die Blutzufuhr gedrosselt; durch Sauerstoffmangel gehen Gehirnzellen zugrunde. Zusätzlich kommt es zu Entzündungsreaktionen in der geschädigten Hirnregion. Wissenschaftler der Neurologischen Universitätsklinik Heidelberg haben erstmals gezeigt, dass bestimmte Immunzellen im Blut die Entzündung nach einem Schlaganfall bremsen. Dabei handelt es sich um so genannte regulatorische T-Lymphozyten (Treg). Eine wichtige Rolle spielt bei diesem Schutz der Botenstoff Interleukin-10, der möglicherweise einen neuen Ansatzpunkt zur Behandlung des Schlaganfalls bietet. Die Arbeit ist jetzt in »Nature Medicine« veröffentlicht worden.
In Deutschland erleiden jedes
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