<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>DZKF WEBLOG &#187; Jugendliche</title>
	<atom:link href="http://www.dzkfblog.de/tag/jugendliche/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.dzkfblog.de</link>
	<description>Deutsche Zeitschrift für Klinische Forschung &#124; Der Weblog mit News, Meinungen und Kommentaren</description>
	<lastBuildDate>Wed, 08 Feb 2012 15:25:58 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.9.1</generator>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<xhtml:meta xmlns:xhtml="http://www.w3.org/1999/xhtml" name="robots" content="noindex" />
		<item>
		<title>Multiple Sklerose bei Kindern: Erste internationale Therapiestudie gestartet</title>
		<link>http://www.dzkfblog.de/2010/05/26/ms-bei-kindern-erste-internationale-therapiestudie-gestartet/</link>
		<comments>http://www.dzkfblog.de/2010/05/26/ms-bei-kindern-erste-internationale-therapiestudie-gestartet/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 26 May 2010 19:32:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>François G.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kurznachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendliche]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Multiple Sklerose]]></category>
		<category><![CDATA[Sklerose]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.dzkfblog.de/?p=2219</guid>
		<description><![CDATA[<div class="imageframe alignleft" style="width:255px;"><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2010/05/ms-kind.jpg" rel="lightbox[pics2219]" title="Logo DZMS"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2010/05/ms-kind.thumbnail.jpg" alt="Logo DZMS" width="255" height="109" class="attachment wp-att-2220" /></a><div class="imagecaption"></div></div>(<em>umg</em>) <strong>Multiple Sklerose (MS) tritt nicht nur bei Erwachsenen, sondern auch bei Kindern und Jugendlichen auf. Jedes Jahr erkranken rund 200 weitere Kinder und Jugendliche an dieser Erkrankung des Nervensystems, die zu schwerwiegenden Behinderungen f&#252;hrt. Das Deutsche Zentrum f&#252;r MS im Kindes- und Jugendalter ist einmalig in Deutschland und hat seinen Sitz an der Universit&#228;tsmedizin G&#246;ttingen. Es setzt sich speziell f&#252;r die Erforschung der Erkrankung bei jungen Patienten und deren Betreuung ein.</strong>

<strong>Erstmals soll in einer internationalen Studie</strong> die Wirksamkeit der Standardmedikation von Beta-Interferonen bei MS-kranken Erwachsenen auch bei Kindern und Jugendlichen untersucht werden. Die so genannte „BETAPAEDIC Studie“ wird gemeinsam vom Deutschen Zentrum f&#252;r Multiple Sklerose im Kindes- und Jugendalter und Bayer Healthcare durchgef&#252;hrt. An der Studie beteiligen sich Zentren aus verschiedenen L&#228;ndern Europas. Sie ist jetzt mit der Aufnahme des ersten Patienten – einem Kind, das im Great Ormond Street Hospital in London betreut wird – angelaufen.

<strong>Aufgenommen in die Untersuchung werden 100 Kinder und Jugendliche</strong> im Alter zwischen 12 und 16 Jahren, die an einer schubf&#246;rmig verlaufenden Multiplen Sklerose (RRMS, Relapsing/Remitting Multiple Sclerosis) entsprechend der so genannten „Mc-Donald“ oder „Poser Kriterien“ leiden. ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="imageframe alignleft" style="width:255px;"><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2010/05/ms-kind.jpg" rel="lightbox[pics2219]" title="Logo DZMS"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2010/05/ms-kind.thumbnail.jpg" alt="Logo DZMS" width="255" height="109" class="attachment wp-att-2220" /></a>
<div class="imagecaption"></div>
</div>
<p>(<em>umg</em>) <strong>Multiple Sklerose (MS) tritt nicht nur bei Erwachsenen, sondern auch bei Kindern und Jugendlichen auf. Jedes Jahr erkranken rund 200 weitere Kinder und Jugendliche an dieser Erkrankung des Nervensystems, die zu schwerwiegenden Behinderungen f&#252;hrt. Das Deutsche Zentrum f&#252;r MS im Kindes- und Jugendalter ist einmalig in Deutschland und hat seinen Sitz an der Universit&#228;tsmedizin G&#246;ttingen. Es setzt sich speziell f&#252;r die Erforschung der Erkrankung bei jungen Patienten und deren Betreuung ein.</strong></p>
<p><strong>Erstmals soll in einer internationalen Studie</strong> die Wirksamkeit der Standardmedikation von Beta-Interferonen bei MS-kranken Erwachsenen auch bei Kindern und Jugendlichen untersucht werden. Die so genannte „BETAPAEDIC Studie“ wird gemeinsam vom Deutschen Zentrum f&#252;r Multiple Sklerose im Kindes- und Jugendalter und Bayer Healthcare durchgef&#252;hrt. An der Studie beteiligen sich Zentren aus verschiedenen L&#228;ndern Europas. Sie ist jetzt mit der Aufnahme des ersten Patienten – einem Kind, das im Great Ormond Street Hospital in London betreut wird – angelaufen.</p>
<p><strong>Aufgenommen in die Untersuchung werden 100 Kinder und Jugendliche</strong> im Alter zwischen 12 und 16 Jahren, die an einer schubf&#246;rmig verlaufenden Multiplen Sklerose (RRMS, Relapsing/Remitting Multiple Sclerosis) entsprechend der so genannten „Mc-Donald“ oder „Poser Kriterien“ leiden. „Diese Kinder bed&#252;rfen einer besonders kompetenten Behandlung, da die MS sich bei ihnen schon fr&#252;h manifestiert hat. Damit ist das Risiko f&#252;r die Entwicklung bleibender Behinderungen besonders gro&#223;“, sagt Studienleiterin Professor Dr. Jutta G&#228;rtner anl&#228;sslich des 2. Welt-MS-Tages am 26. Mai 2010. Die Direktorin der Abteilung P&#228;diatrie II mit Schwerpunkt Neurop&#228;diatrie an der Universit&#228;tsmedizin G&#246;ttingen (UMG) leitet gemeinsam mit Prof. Dr. Wolfgang Br&#252;ck (Direktor der Abetilung Neuropathologie an der UMG) das Deutsche Zentrum f&#252;r Multiple Sklerose im Kindes- und Jugendalter mit Sitz an der UMG.</p>
<p><strong>Aus Studien bei erwachsenen MS-Patienten ist bekannt, dass</strong> bei fr&#252;hzeitiger Diagnose und einer Fr&#252;htherapie mit krankheitsmodulierenden Substanzen die Chancen besonders gut stehen, die weitere Krankheitsprogression zu verz&#246;gern und motorischen wie auch kognitiven Beeintr&#228;chtigungen entgegen zu wirken. Die BETAPAEDIC-Studie soll zeigen, inwieweit sich solche Effekte bei einer Behandlung mit Interferon beta-1b auch bei Kindern und Jugendlichen erwirken lassen. F&#252;r Kinder und Jugendliche ist eine Verz&#246;gerung der Krankheitsprogression besonders bedeutsam: „Es gibt Hinweise, dass bei Kindern bereits sehr fr&#252;h im Verlauf der Erkrankung neuroaxonale Sch&#228;digungen auftreten k&#246;nnen,“ sagt Prof. Dr. Wolfgang Br&#252;ck.</p>
<p><strong>Datenanalysen haben gezeigt, dass</strong> es bei Kindern und Jugendlichen im Mittel rund zehn Jahre l&#228;nger dauert als bei Erwachsenen bis sich bleibende Behinderungen entwickeln. Allerdings sind die Betroffenen durch die fr&#252;he Krankheitsmanifestation bei deren Auftreten durchschnittlich zehn Jahre j&#252;nger als Patienten, bei denen die MS erst im Erwachsenenalter diagnostiziert wird. Kinder und Jugendliche mit MS m&#252;ssen daher damit rechnen, deutlich l&#228;nger mit einer schweren und progressiv verlaufenden MS zu leben als Patienten mit sp&#228;terem Krankheitsbeginn. Sie sind zudem in ihrer beruflichen Entwicklung und auch in ihrem Sozialleben durch k&#246;rperliche Behinderungen und auch kognitive Beeintr&#228;chtigungen in besonderem Ma&#223;e eingeschr&#228;nkt.</p>
<p><strong>Ziele der Studie</strong><br />
Zu pr&#252;fen, inwieweit sich solche Belastungen durch eine Behandlung mit Interferon beta-1b minimieren lassen, ist eines der Ziele der BETAPAEDIC-Studie. Zugleich wird neben der klinischen Wirksamkeit auch das Sicherheits- und das Vertr&#228;glichkeitsprofil des Wirkstoffs untersucht. Pr&#252;fparameter f&#252;r die klinische Wirksamkeit sind die j&#228;hrliche Schubrate sowie die Progression von Behinderungen gemessen anhand der EDSS (Expanded Disability Status Scale), bestimmte kognitive Funktionen und Beeintr&#228;chtigungen wie die Fatigue. Die verschiedenen Parameter werden nach 6, 12, 18 und 24 Monaten bestimmt. Dabei werden zu diesen Zeitpunkten jeweils auch potenzielle Nebenwirkungen der Medikation erfragt. Derzeit noch unklar ist die genaue Inzidenz und Pr&#228;valenz der juvenilen MS. Sch&#228;tzungen gehen davon aus, dass rund drei bis f&#252;nf Prozent aller Krankheitsf&#228;lle sich bereits in der Kindheit und Jugend manifestieren.</p>
<p><strong>WEITERE INFORMATIONEN:</strong><br />
Universit&#228;tsmedizin G&#246;ttingen, Georg-August-Universit&#228;t<br />
Deutsches Zentrum f&#252;r Multiple Sklerose im Kindes- und Jugendalter<br />
Leitung: Prof. Dr. Jutta G&#228;rtner und Prof. Dr. Wolfgang Br&#252;ck<br />
Robert-Koch-Stra&#223;e 40, 37075 G&#246;ttingen<br />
Telefon: 0551 / 39-8035, Telefax: 0551 / 39-6252<br />
kinder-ms-paediatrie2@med.uni-goettingen.de </p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.dzkfblog.de/2010/05/26/ms-bei-kindern-erste-internationale-therapiestudie-gestartet/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

