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	<title>DZKF WEBLOG &#187; Kontrastmittel</title>
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	<description>Deutsche Zeitschrift für Klinische Forschung &#124; Der Weblog mit News, Meinungen und Kommentaren</description>
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		<title>Kontrast(Mittel zum Zweck)&#8230;</title>
		<link>http://www.dzkfblog.de/2011/01/08/kontrastmittel-zum-zweck/</link>
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		<pubDate>Sat, 08 Jan 2011 17:09:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>François G.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kurznachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Kontrastmittel]]></category>
		<category><![CDATA[Tumor]]></category>

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Dr. Leonie Jestaedt, Assistenz&#228;rztin der Abteilung f&#252;r Neuroradiologie am Universit&#228;tsklinikum Heidelberg. Foto: Universit&#228;tsklinikum Heidelberg.

Hirntumoren pr&#228;zise markiert
Eine Nachwuchswissenschaftlerin des Universit&#228;tsklinikums Heidelberg zeigt &#220;berlegenheit eines neuen Kontrastmittels. Das neue Kontrastmittel Gadofluorine M markiert die Ausdehnung von Hirntumoren pr&#228;ziser als die in der klinischen Praxis eingesetzten Produkte. Zudem &#252;bertrifft es konventionelle Kontrastmittel noch in einem weiteren Punkt: Es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="imageframe alignleft" style="width:255px;"><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2011/01/dr-jestaedt.jpg" rel="lightbox[pics2676]" title="Dr. Leonie Jestaedt, Assistenz&#228;rztin der Abteilung f&#252;r Neuroradiologie am Universit&#228;tsklinikum Heidelberg. Foto: Universit&#228;tsklinikum Heidelberg."><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2011/01/dr-jestaedt.thumbnail.jpg" alt="Dr. Leonie Jestaedt, Assistenz&#228;rztin der Abteilung f&#252;r Neuroradiologie am Universit&#228;tsklinikum Heidelberg. Foto: Universit&#228;tsklinikum Heidelberg." width="255" height="337" class="attachment wp-att-2677" /></a>
<div class="imagecaption">Dr. Leonie Jestaedt, Assistenz&#228;rztin der Abteilung f&#252;r Neuroradiologie am Universit&#228;tsklinikum Heidelberg. Foto: Universit&#228;tsklinikum Heidelberg.</div>
</div>
<h4>Hirntumoren pr&#228;zise markiert</h4>
<p><strong>Eine Nachwuchswissenschaftlerin des Universit&#228;tsklinikums Heidelberg</strong> zeigt &#220;berlegenheit eines neuen Kontrastmittels. Das neue Kontrastmittel <em>Gadofluorine M</em> markiert die Ausdehnung von Hirntumoren pr&#228;ziser als die in der klinischen Praxis eingesetzten Produkte. Zudem &#252;bertrifft es konventionelle Kontrastmittel noch in einem weiteren Punkt: Es f&#228;rbt auch fr&#252;he Tumorstadien vollst&#228;ndig an. Diese Eigenschaften hat Dr. Leonie Jestaedt, Nachwuchswissenschaftlerin am Universit&#228;tsklinikum Heidelberg, im Rahmen einer Studie erstmals beschrieben. Das Mittel kann nun im Tierversuch dazu beitragen, die Wirkung neuer Therapien genau zu verfolgen und zu verbessern. Auch ein zuk&#252;nftiger Einsatz bei Patienten ist denkbar.</p>
<p><strong>Ob ein b&#246;sartiger Hirntumor vollst&#228;ndig entfernt</strong> werden kann und wie die Behandlung nach der Operation weitergeht, h&#228;ngt u.a. von seiner Gr&#246;&#223;e und Lage ab. Je genauer Neuroradiologen daher die Tumorgrenzen mit Hilfe von Magnetresonanztomographie (MRT) und Kontrastmitteln darstellen k&#246;nnen, desto passender ist die Therapie. Auch der Erfolg des Eingriffs selbst h&#228;ngt von guter Bildgebung ab: Die Tumoren lassen sich unter dem OP-Mikroskop oftmals nicht sicher vom gesunden Hirngewebe unterscheiden. Daher flie&#223;en die Bilddaten der MRT in die dreidimensionale OP-Planung am Computer ein.</p>
<blockquote><p><strong>Das Kontrastmittel bindet sich spezifisch an Tumorzellen</strong><br />
<strong>&#0187;Die bisher zur Verf&#252;gung stehenden Kontrastmittel zeigen die Tumorausdehnung und Tumorr&#228;nder nicht sehr genau an&#0171;</strong>, erkl&#228;rt Dr. Leonie Jestaedt, Assistenz&#228;rztin der Abteilung f&#252;r Neuroradiologie (&#196;rztlicher Direktor: Professor Dr. Martin Bendszus) am Universit&#228;tsklinikum Heidelberg. Sie verglich an M&#228;usen mit Hirntumoren das neue MRT-Kontrastmittel Gadofluorine M (GfM) mit dem in der klinischen Praxis g&#228;ngigen Gadolinium-DTPA. Letzteres sammelt sich dort, wo der Tumor die W&#228;nde der Blutgef&#228;&#223;e im Gehirn durchl&#228;ssig gemacht hat. GfM dagegen bindet spezifisch an Tumorzellen. </p></blockquote>
<p><strong>Das Ergebnis, zu dem die Neuroradiologin kommt:</strong> GfM ist dem konventionellen Kontrastmittel &#252;berlegen. Besonders bei fr&#252;hen Stadien zeigt es die Ausdehnung der Tumoren deutlich pr&#228;ziser an. Au&#223;erdem bindet es dauerhaft an die Zellen; f&#252;r Folgeuntersuchungen mit dem MRT, z.B. w&#228;hrend der Operation, m&#252;sste dem Patienten kein weiteres Kontrastmittel gespritzt werden. GfM kann mit einem f&#252;r das Auge sichtbaren Farbstoff gekoppelt werden; das Tumorgewebe w&#228;re daher bei der Pr&#228;paration gut von gesunden Gehirnzellen zu unterscheiden. &#0187;Die zuverl&#228;ssige Anf&#228;rbung des gesamten Tumors k&#246;nnte dem Neurochirurgen die Arbeit bei der Operation erleichtern&#0171;, so Dr. Jestaedt, die f&#252;r ihre Studie jetzt von der Deutschen Gesellschaft f&#252;r Neuroradiologie mit dem Marc-D&#252;nzl-Preis ausgezeichnet wurde. Er ist projektgebunden mit 3.000 Euro dotiert.</p>
<p><strong>Neue Therapien im Tierversuch genau verfolgen</strong></p>
<p><strong>Bisher ist GfM nur f&#252;r den experimentellen Gebrauch zugelassen:</strong> Wissenschaftler k&#246;nnen damit den Verlauf neuer Therapien im Tiermodell genauer verfolgen als mit anderen Kontrastmitteln – eine Voraussetzung, um sie stetig zu verbessern. Bevor ein Einsatz des Kontrastmittels bei Patienten m&#246;glich ist, m&#252;ssen allerdings noch zahlreiche weitere Untersuchungen durchgef&#252;hrt werden. </p>
<p><strong>Weitere Informationen &#252;ber die Abteilung f&#252;r Neuroradiologie im Internet:</strong></p>
<p>http://www.klinikum.uni-heidelberg.de/Neuroradiologie.106685.0.html</p>
<p><strong>Ansprechpartnerin:</strong><br />
Dr. Leonie Jestaedt<br />
Abteilung f&#252;r Neuroradiologie<br />
Neurologische Universit&#228;tsklinik Heidelberg<br />
Tel.: 06221 / 56 75 66 (Sekr.)<br />
E-Mail: Leonie.Jestaedt@med.uni-heidelberg.de</p>]]></content:encoded>
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		<title>Tumorbilder mit Mikrobl&#228;schen und Goldnanopartikeln</title>
		<link>http://www.dzkfblog.de/2010/02/23/tumorbilder-mit-mikroblaeschen-und-goldnanopartikeln/</link>
		<comments>http://www.dzkfblog.de/2010/02/23/tumorbilder-mit-mikroblaeschen-und-goldnanopartikeln/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 23 Feb 2010 05:15:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>François G.</dc:creator>
				<category><![CDATA[TOP-NEWS]]></category>
		<category><![CDATA[Goldnanopartikel]]></category>
		<category><![CDATA[Hochfrequent]]></category>
		<category><![CDATA[Kontrastmittel]]></category>
		<category><![CDATA[Mikrobläschen]]></category>
		<category><![CDATA[ultraschall]]></category>

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		<description><![CDATA[<strong>Ein neues Bildgebungsverfahren f&#252;r die Tumordiagnostik und -behandlung entwickeln Bochumer Forscher am Lehrstuhl f&#252;r Medizintechnik: Erstmals kombinieren sie Mikrobl&#228;schen und Goldnanopartikel zu einem Kontrastmittel, das nicht nur den Ort eines Tumors anzeigt, sondern auch seine Struktur. Zu Beginn des Jahres 2010 fiel der Startschuss f&#252;r das Kooperationsvorhaben "ForSaTum". Ziel ist, neue Konzepte zur Tumorbehandlung zu entwickeln und beschleunigt umzusetzen. Bochumer Forscher um Prof. Dr. Georg Schmitz sind als Kooperationspartner an dem Projekt beteiligt. Sie erhalten 1,2 Millionen Euro f&#252;r drei Jahre.</strong>

<blockquote><strong>Nachweis tumorspezifischer Kontrastmittel</strong>
"Wir entwickeln in unserem Teilprojekt ein Abbildungssystem, das die beiden Verfahren mit Mikrobl&#228;schen und Goldnanopartikeln integriert und quantitative Messungen erm&#246;glicht", so Prof. Schmitz. "Dabei entstehen Bildgebungsverfahren, mit denen wir m&#246;glichst geringe Mengen dieser tumorspezifischen Kontrastmittel nachweisen k&#246;nnen." Die mikrometergro&#223;en Gasbl&#228;schen werden durch H&#252;llen stabilisiert, auf denen Molek&#252;le angebracht sind, die sich im Tumorgewebe binden. Akustische Verfahren in der Ultraschallbildgebung machen dieses Kontrastmittel dann sichtbar.</blockquote>

<strong>Akustische und photoakustische Verfahren</strong>

<strong>Das Nachweisverfahren ist so hochgenau,</strong> dass es selbst einzelne Mikrobl&#228;schen anzeigt. Da der Einsatz auf das Gef&#228;&#223;system beschr&#228;nkt ist, untersuchen die Bochumer Forscher auch photoakustische Verfahren. Hierbei verwenden sie als Kontrastmittel beispielsweise Goldnanopartikel, die tiefer ins Gewebe eindringen und &#252;ber entsprechende Beschichtungen tumorspezifisch binden. Sie werden mit einem Laserpuls zur Schallemission angeregt. Die im Ultraschallbild dargestellten Echos sollen in Zukunft Auskunft &#252;ber die physiologischen Vorg&#228;nge im Tumorgewebe geben.
...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="imageframe alignleft" style="width:255px;"><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2010/02/hf-tumor-us.jpg" rel="lightbox[pics0]" title=""><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2010/02/hf-tumor-us.thumbnail.jpg" alt="Hochfrequentes Ultraschallbild eines Tumors (links) und &#252;berlagerte Analyse der Einstr&#246;mung von Mikrobl&#228;schen in die Blutgef&#228;&#223;e des Tumors (rechts)" width="255" height="113" class="attachment wp-att-2010" /></a>
<div class="imagecaption">Hochfrequentes Ultraschallbild eines Tumors (links) und &#252;berlagerte Analyse der Einstr&#246;mung von Mikrobl&#228;schen in die Blutgef&#228;&#223;e des Tumors (rechts) Foto: RUB</div>
</div>
<p><strong>Ein neues Bildgebungsverfahren f&#252;r die Tumordiagnostik und -behandlung entwickeln Bochumer Forscher am Lehrstuhl f&#252;r Medizintechnik: Erstmals kombinieren sie Mikrobl&#228;schen und Goldnanopartikel zu einem Kontrastmittel, das nicht nur den Ort eines Tumors anzeigt, sondern auch seine Struktur. Zu Beginn des Jahres 2010 fiel der Startschuss f&#252;r das Kooperationsvorhaben &#0187;ForSaTum&#0171;. Ziel ist, neue Konzepte zur Tumorbehandlung zu entwickeln und beschleunigt umzusetzen. Bochumer Forscher um Prof. Dr. Georg Schmitz sind als Kooperationspartner an dem Projekt beteiligt. Sie erhalten 1,2 Millionen Euro f&#252;r drei Jahre.</strong></p>
<blockquote><p><strong>Nachweis tumorspezifischer Kontrastmittel</strong><br />
&#0187;Wir entwickeln in unserem Teilprojekt ein Abbildungssystem, das die beiden Verfahren mit Mikrobl&#228;schen und Goldnanopartikeln integriert und quantitative Messungen erm&#246;glicht&#0171;, so Prof. Schmitz. &#0187;Dabei entstehen Bildgebungsverfahren, mit denen wir m&#246;glichst geringe Mengen dieser tumorspezifischen Kontrastmittel nachweisen k&#246;nnen.&#0171; Die mikrometergro&#223;en Gasbl&#228;schen werden durch H&#252;llen stabilisiert, auf denen Molek&#252;le angebracht sind, die sich im Tumorgewebe binden. Akustische Verfahren in der Ultraschallbildgebung machen dieses Kontrastmittel dann sichtbar.</p></blockquote>
<p><strong>Akustische und photoakustische Verfahren</strong></p>
<p><strong>Das Nachweisverfahren ist so hochgenau,</strong> dass es selbst einzelne Mikrobl&#228;schen anzeigt. Da der Einsatz auf das Gef&#228;&#223;system beschr&#228;nkt ist, untersuchen die Bochumer Forscher auch photoakustische Verfahren. Hierbei verwenden sie als Kontrastmittel beispielsweise Goldnanopartikel, die tiefer ins Gewebe eindringen und &#252;ber entsprechende Beschichtungen tumorspezifisch binden. Sie werden mit einem Laserpuls zur Schallemission angeregt. Die im Ultraschallbild dargestellten Echos sollen in Zukunft Auskunft &#252;ber die physiologischen Vorg&#228;nge im Tumorgewebe geben.</p>
<blockquote><p><strong>Erforschung nicht-invasiver Bildgebung</strong><br />
&#0187;Viele onkologische Diagnose- und Therapieans&#228;tze scheitern an hohen Entwicklungskosten und mangelnder klinischer Effizienz&#0171;, erkl&#228;rt Prof. Fabian Kiessling, Lehrstuhl f&#252;r Experimentelle Molekulare Bildgebung an der RWTH Aachen und Leiter des Konsortiums ForSaTum. &#0187;Nicht-invasive Bildgebung erm&#246;glicht die Erhebung physiologischer und molekularer Informationen, die die Aussagekraft pr&#228;klinischer Studien erh&#246;hen und die Zahl klinisch scheiternder Behandlungsans&#228;tze vermindern kann. Zudem senkt sie deutlich die Entwicklungskosten&#0171;, so Prof. Kiessling weiter.</p></blockquote>
<p><strong>Kooperation mit RWTH Aachen und Industriepartnern</strong></p>
<p>Das Verbundprojekt &#0187;Forschungssatellit f&#252;r eine beschleunigte Umsetzung neuer Tumorbehandlungskonzepte&#0171;, kurz ForSaTum, wird als ein Sieger des Wettbewerbs HighTech.NRW vom Ministerium f&#252;r Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie des Landes NRW in einer dreij&#228;hrigen Laufzeit mit 7,6 Millionen Euro gef&#246;rdert &#8211; mit Mitteln des EU-NRW Ziel 2-Programms &#0187;Regionale Wettbewerbsf&#228;higkeit und Besch&#228;ftigung 2007 &#8211; 2013&#8243; (EFRE). Zus&#228;tzlich bringen die beteiligten Projektpartner 3,6 Millionen Euro auf. Dem Bochumer Lehrstuhl f&#252;r Medizintechnik stehen 1,2 Millionen Euro zur Durchf&#252;hrung des Projektes zur Verf&#252;gung. Neben den Forschungseinrichtungen der Ruhr-Universit&#228;t Bochum und RWTH Aachen sind Industriepartner aus ganz NRW wie Philips, AplaGen, PharmedArtis, Kairos, ITZ Medicom, Digital Medics, invivoContrast und das Aachener Kompetenzzentrum Medizintechnik (AKM) beteiligt.</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong><br />
Prof. Dr.-Ing. Georg Schmitz, Lehrstuhl f&#252;r Medizintechnik der RUB, Fakult&#228;t f&#252;r Elektrotechnik und Informationstechnik, Tel. 0234/32 27573<br />
E-Mail: georg.schmitz@rub.de</p>]]></content:encoded>
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