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	<title>DZKF WEBLOG &#187; Krebs</title>
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	<description>Deutsche Zeitschrift für Klinische Forschung &#124; Der Weblog mit News, Meinungen und Kommentaren</description>
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		<title>K&#246;rpereigene Killer gegen Krebs einsetzen</title>
		<link>http://www.dzkfblog.de/2010/06/20/koerpereigene-killer-gegen-krebs-einsetzen/</link>
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		<pubDate>Sun, 20 Jun 2010 10:45:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>FR</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<div class="imageframe alignleft" style="width:255px;"><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2010/06/carole-bourquin.jpg" rel="lightbox[pics2265]" title="PD Dr. Dr. Carole Bourquin (Photo: LMU)"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2010/06/carole-bourquin.thumbnail.jpg" alt="PD Dr. Dr. Carole Bourquin (Photo: LMU)" width="255" height="196" class="attachment wp-att-2266" /></a><div class="imagecaption">PD Dr. Dr. Carole Bourquin (Photo: LMU)</div></div><h4>LMU-Medizinerin erh&#228;lt Georg Heberer Award 2010</h4>
<strong>Beim Stiftungsfest der Ludwig-Maximilians-Universit&#228;t (LMU) M&#252;nchen wurde PD Dr. Dr. Carole Bourquin</strong> von der Abteilung f&#252;r Klinische Pharmakologie des Klinikums der Universit&#228;t M&#252;nchen, der mit 25.000 Euro dotierte Georg Heberer Award 2010 verliehen. Die Ober&#228;rztin und Nachwuchswissenschaftlerin erhielt die Auszeichnung f&#252;r einen innovativen Ansatz zur Krebstherapie. Ziel ist hier, die <strong>angeborene Immunabwehr des Patienten mit Hilfe synthetisch hergestellter Molek&#252;le zu stimulieren, um die Tumorerkrankung zu bek&#228;mpfen.</strong>
Vor allem in Kombination mit einer chirurgischen Entfernung der Geschwulst k&#246;nnte diese Strategie die Effizienz der Therapie betr&#228;chtlich steigern. Tats&#228;chlich hat die in der Fachzeitschrift „Journal of Immunology“ erschienene Arbeit im TumormodellTiermodell gezeigt, dass der von Bourquin und ihrem Team entwickelte Ansatz das Tumorwachstumden Fortschritt einer Krebserkrankung hemmen kann.

<strong>Zu den Hauptaufgaben des angeborenen Immunsystems</strong> geh&#246;rt es, bei einer drohenden Infektion
...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="imageframe alignleft" style="width:255px;"><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2010/06/carole-bourquin.jpg" rel="lightbox[pics2265]" title="PD Dr. Dr. Carole Bourquin (Photo: LMU)"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2010/06/carole-bourquin.thumbnail.jpg" alt="PD Dr. Dr. Carole Bourquin (Photo: LMU)" width="255" height="196" class="attachment wp-att-2266" /></a>
<div class="imagecaption">PD Dr. Dr. Carole Bourquin (Photo: LMU)</div>
</div>
<h4>LMU-Medizinerin erh&#228;lt Georg Heberer Award 2010</h4>
<p><strong>Beim Stiftungsfest der Ludwig-Maximilians-Universit&#228;t (LMU) M&#252;nchen wurde PD Dr. Dr. Carole Bourquin</strong> von der Abteilung f&#252;r Klinische Pharmakologie des Klinikums der Universit&#228;t M&#252;nchen, der mit 25.000 Euro dotierte Georg Heberer Award 2010 verliehen. Die Ober&#228;rztin und Nachwuchswissenschaftlerin erhielt die Auszeichnung f&#252;r einen innovativen Ansatz zur Krebstherapie. Ziel ist hier, die <strong>angeborene Immunabwehr des Patienten mit Hilfe synthetisch hergestellter Molek&#252;le zu stimulieren, um die Tumorerkrankung zu bek&#228;mpfen.</strong><br />
Vor allem in Kombination mit einer chirurgischen Entfernung der Geschwulst k&#246;nnte diese Strategie die Effizienz der Therapie betr&#228;chtlich steigern. Tats&#228;chlich hat die in der Fachzeitschrift „Journal of Immunology“ erschienene Arbeit im TumormodellTiermodell gezeigt, dass der von Bourquin und ihrem Team entwickelte Ansatz das Tumorwachstumden Fortschritt einer Krebserkrankung hemmen kann.</p>
<p><strong>Zu den Hauptaufgaben des angeborenen Immunsystems</strong> geh&#246;rt es, bei einer drohenden Infektion Alarm zu schlagen und die K&#246;rperabwehr gegen die eingedrungenen Erreger zu mobilisieren. Zum Spektrum der ausgel&#246;sten Immunantworten geh&#246;rt auch die Aktivierung <em>nat&#252;rlicher Killerzellen</em> (NK-Zellen), die infizierte Zellen attackieren – aber auch Krebszellen eliminieren k&#246;nnen. Die neuartige Therapie zielt darauf ab, diese nat&#252;rlichen Abwehrmechanismen gezielt im Kampf gegen Tumorzellen zu nutzen. Das Team um Bourquin setzt dabei auf synthetisch hergestellte, kurze Molek&#252;le aus RNA, eine dem Erbmolek&#252;l verwandte Nukleins&#228;ure. Mit Erfolg: Erstmals gelang der Nachweis, dass diese <em>Oligonukleotide</em> NK-Zellen dazu anregen, Tumorzellen zu erkennen und zu eliminieren. <strong>Die Studie leistet damit einen wesentlichen Beitrag zur Immuntherapie bei Krebserkrankungen</strong>.</p>
<p><strong>Carole Bourqin</strong> wurde 1970 in Genf geboren, wo sie auch von 1988 bis 1995 Medizin studierte. 2002 kam sie als Assistenz&#228;rztin an das Klinikum der LMU M&#252;nchen. 2008 legte Bourquin ihre Pr&#252;fung zur Fach&#228;rztin f&#252;r KlinischeKlinikische Pharmakologie ab. Ein Jahr sp&#228;ter folgte die erfolgreich abgelegte Pr&#252;fung zur FachimmunologinFach&#228;rztin f&#252;r Immunologie sowie ihre Habilitation in Klinischer Pharmakologie. Bourquin ist seit mehr als zehn Jahren experimentell und klinisch auf dem Gebiet der Immuntherapie t&#228;tig und leitet nun eine Forschungsgruppe in der Klinischen Pharmakologie. Ihre Arbeit wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Bayerischen ImmuntherapieImmunterhapie-Netzwerk gef&#246;rdert.</p>
<p><strong>Ansprechpartner:</strong><br />
Prof. Dr. med. Rudolf A. Hatz<br />
Chirurgische Klinik und Poliklinik des Klinikums der Universit&#228;t M&#252;nchen<br />
Tel.: 089 / 7095 &#8211; 3511<br />
Fax: 089 / 7095 &#8211; 3508<br />
E-Mail: Rudolf.Hatz@med.uni-muenchen.de </p>
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		<title>Mit 20 000 Watt pro Quadratzentimeter gegen den Krebs</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Jun 2010 04:54:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>FR</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kurznachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[HITU]]></category>
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		<category><![CDATA[Tumor]]></category>
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		<description><![CDATA[<h4>Wissenschaftler der PTB entwickeln Messverfahren zur besseren Planung der Tumortherapie mit Ultraschall</h4>
<strong>Ob in der Schwangerschaftsvorsorge, zur Diagnose von Gallensteinen oder zur Untersuchung des Herzens: Der Ultraschall geh&#246;rt zu den Standardverfahren der Medizin. Bisher wird er vor allem zur Diagnose von Krankheiten eingesetzt. Wenn man aber die Intensit&#228;t der Ultraschallwellen erh&#246;ht und sie auf einen Tumor fokussiert, k&#246;nnen sie auch zur Behandlung von Krebs eingesetzt werden und diesen gezielt zerst&#246;ren. Bevor diese neuartige Therapie genauso breit angewendet werden kann wie der Ultraschall zu Diagnose-Zwecken, muss noch einiges an Forschungsarbeit geleistet werden. Ziel der Forschung ist es, eine bessere Grundlage f&#252;r die Therapieplanung und -kontrolle zu schaffen. Um die Sicherheit der Behandlung und ihre Effektivit&#228;t zu erh&#246;hen, sollte zum Beispiel die Leistung des Ultraschalls zuverl&#228;ssig bestimmt werden k&#246;nnen. Wissenschaftler der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) haben nun im Rahmen eines europ&#228;ischen Forschungsprojekts ein etabliertes Messverfahren weiter entwickelt, das die Leistung des hochintensiven Ultraschalls bis 500 Watt bestimmen kann. Ein Ringvergleich mit den europ&#228;ischen Partnerinstituten wurde erfolgreich abgeschlossen und bewies die korrekte Arbeitsweise des Messverfahrens.</strong>

<strong>Diese Krebstherapie mittels</strong> "High Intensity Therapeutic Ultrasound" (HITU) ist weitgehend nicht-invasiv, denn sie kommt ohne Schnitte aus. Sie kann gegen Tumore eingesetzt werden, die als inoperabel gelten, weil sie zum Beispiel zu nahe an lebenswichtigen Blutgef&#228;&#223;en, Organen, Nervenb&#252;ndeln oder Hirnregionen liegen, die bei einer herk&#246;mmlichen Operation ebenfalls verletzt werden k&#246;nnten. <strong>HITU wird heute bereits zur Behandlung von Tumoren der Prostata, der Leber und der Geb&#228;rmutter eingesetzt.</strong> Weitere Anwendungsm&#246;glichkeiten f&#252;r Mammakarzinome und Hirntumore werden erforscht.

<strong>Die Tumortherapie durch Ultraschall</strong> funktioniert so &#228;hnlich wie ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="imageframe alignleft" style="width:255px;"><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2010/06/htu-wandler.jpg" rel="lightbox[pics0]" title="Tumortherapie mit Hilfe des &quot;High Intensity Therapeutic Ultrasound&quot; (HITU) Der HITU-Wandler erzeugt den hochintensiven Ultraschall und fokussiert ihn auf das Tumorgewebe. In der Fokuszone werden die Krebszellen mit bis zu 20 000 Watt pro Quadratzentimeter abget&#246;tet. Gesundes Gewebe, das in der unmittelbaren N&#228;he des Tumors liegt, bleibt unverletzt. PTB"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2010/06/htu-wandler.thumbnail.jpg" alt="HITU-Wandler" width="255" height="167" class="attachment wp-att-2259" /></a>
<div class="imagecaption">Tumortherapie mit Hilfe des &quot;High Intensity Therapeutic Ultrasound&quot; (HITU) Der HITU-Wandler erzeugt den hochintensiven Ultraschall und fokussiert ihn auf das Tumorgewebe. In der Fokuszone werden die Krebszellen mit bis zu 20 000 Watt pro Quadratzentimeter abget&#246;tet. Gesundes Gewebe, das in der unmittelbaren N&#228;he des Tumors liegt, bleibt unverletzt. PTB</div>
</div>
<h4>Wissenschaftler der PTB entwickeln Messverfahren zur besseren Planung der Tumortherapie mit Ultraschall</h4>
<p><strong>Ob in der Schwangerschaftsvorsorge, zur Diagnose von Gallensteinen oder zur Untersuchung des Herzens: Der Ultraschall geh&#246;rt zu den Standardverfahren der Medizin. Bisher wird er vor allem zur Diagnose von Krankheiten eingesetzt. Wenn man aber die Intensit&#228;t der Ultraschallwellen erh&#246;ht und sie auf einen Tumor fokussiert, k&#246;nnen sie auch zur Behandlung von Krebs eingesetzt werden und diesen gezielt zerst&#246;ren. Bevor diese neuartige Therapie genauso breit angewendet werden kann wie der Ultraschall zu Diagnose-Zwecken, muss noch einiges an Forschungsarbeit geleistet werden. Ziel der Forschung ist es, eine bessere Grundlage f&#252;r die Therapieplanung und -kontrolle zu schaffen. Um die Sicherheit der Behandlung und ihre Effektivit&#228;t zu erh&#246;hen, sollte zum Beispiel die Leistung des Ultraschalls zuverl&#228;ssig bestimmt werden k&#246;nnen. Wissenschaftler der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) haben nun im Rahmen eines europ&#228;ischen Forschungsprojekts ein etabliertes Messverfahren weiter entwickelt, das die Leistung des hochintensiven Ultraschalls bis 500 Watt bestimmen kann. Ein Ringvergleich mit den europ&#228;ischen Partnerinstituten wurde erfolgreich abgeschlossen und bewies die korrekte Arbeitsweise des Messverfahrens.</strong></p>
<p><strong>Diese Krebstherapie mittels</strong> &#0187;High Intensity Therapeutic Ultrasound&#0171; (HITU) ist weitgehend nicht-invasiv, denn sie kommt ohne Schnitte aus. Sie kann gegen Tumore eingesetzt werden, die als inoperabel gelten, weil sie zum Beispiel zu nahe an lebenswichtigen Blutgef&#228;&#223;en, Organen, Nervenb&#252;ndeln oder Hirnregionen liegen, die bei einer herk&#246;mmlichen Operation ebenfalls verletzt werden k&#246;nnten. <strong>HITU wird heute bereits zur Behandlung von Tumoren der Prostata, der Leber und der Geb&#228;rmutter eingesetzt.</strong> Weitere Anwendungsm&#246;glichkeiten f&#252;r Mammakarzinome und Hirntumore werden erforscht.</p>
<p><strong>Die Tumortherapie durch Ultraschall</strong> funktioniert so &#228;hnlich wie das Entz&#252;nden trockener Bl&#228;tter mit einer Lupe: So wie mit der Lupe die Lichtstrahlen auf die Bl&#228;tter geb&#252;ndelt werden, werden die Ultraschallfelder durch einen gekr&#252;mmten Ultraschallwandler auf den Tumor fokussiert. In beiden F&#228;llen entsteht im Fokus eine hohe Temperatur, die die trockenen Bl&#228;tter entz&#252;ndet oder die Krebszellen auf weit &#252;ber 65 °C erhitzt. Dadurch werden die Tumorzellen abget&#246;tet und anschlie&#223;end vom K&#246;rper abgebaut. Wichtig ist, dass die hohen Temperaturen nur in der Fokusregion der Ultraschallwellen erreicht werden. So kann das Tumorgewebe gezielt zerst&#246;rt werden, w&#228;hrend das umliegende gesunde Gewebe unverletzt bleibt.</p>
<p><strong>Das Ziel der PTB-Wissenschaftler war</strong>, die Ausgangsleistung eines HITU-Wandlers bis 500 Watt zu bestimmen. Dieses Ger&#228;ts erzeugt den hochintensiven Ultraschall. Dazu benutzten sie ein Verfahren, das normalerweise f&#252;r die Leistungsmessung des schw&#228;cheren, diagnostischen Ultraschalls verwendet wird. Da die Leistung des therapeutischen Ultraschalls bis zu 5000 mal gr&#246;&#223;er sein kann als die des diagnostischen, musste das Verfahren zuerst an die Leistung des hochintensiven therapeutischen Ultraschalls angepasst werden. Die Messungen zeigen, dass ein linearer Zusammenhang zwischen der in den HITU-Wandler eingespeisten elektrischen Leistung und der akustischen Ausgangsleistung des Ger&#228;ts besteht.</p>
<p><strong>Nach der Erprobung des Verfahrens </strong>wurde nun ein Ringvergleich mit europ&#228;ischen Partnerinstituten erfolgreich abgeschlossen. Er zeigt, dass das entwickelte Messverfahren zuverl&#228;ssig funktioniert und zur Messung von Schallfeldern ebenso eingesetzt werden kann wie zur Zertifizierung der Ultraschallger&#228;te. Die an dem europ&#228;ischen Forschungsprojekt beteiligten Wissenschaftler entwickeln dar&#252;ber hinaus Verfahren, mit denen die Verteilung von Schalldruck und -intensit&#228;ten in einem HITU-Feld und die Temperaturverteilung in der Fokuszone bestimmt werden k&#246;nnen, und entwerfen Kalibrierphantome f&#252;r die Magnetresonanz-Thermometrie. Ziel ist es, zuverl&#228;ssige Modellrechnungen f&#252;r die Therapieplanung und -kontrolle zu schaffen.</p>
<p><strong>Ansprechpartner:</strong><br />
Klaus-Vitold Jenderka, PTB-Arbeitsgruppe 1.62 Ultraschall,<br />
Tel.: (0531) 592 1432, E-Mail: klaus-vitold.jenderka@ptb.de</p>
<p><strong>Mehr Info:</strong> http://www.ptb.de/</p>
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		<item>
		<title>Prostatakrebs: &#0187;Liegt er in der Familie?!&#0171;</title>
		<link>http://www.dzkfblog.de/2010/04/25/prostatakrebs-liegt-er-in-der-familie/</link>
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		<pubDate>Sun, 25 Apr 2010 18:34:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>FR</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Familie]]></category>
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		<category><![CDATA[Prostata]]></category>
		<category><![CDATA[Risiko]]></category>

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		<description><![CDATA[<strong>Das Risiko, an Prostatakrebs zu erkranken, steigt mit der Anzahl direkter Verwandter, die von der Krankheit betroffen sind. Wissenschaftler aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum errechneten jetzt die altersabh&#228;ngigen individuellen Risiken in der gr&#246;&#223;ten Studie, die je zu famili&#228;rem Prostatakrebs durchgef&#252;hrt wurde.
Dass Prostatakrebs "in der Familie liegt", wissen &#196;rzte seit langem: M&#228;nner, in deren Verwandtschaft die Krankheit bereits diagnostiziert wurde, haben ein erh&#246;htes Risiko, ebenfalls am Krebs der Vorsteherdr&#252;se zu erkranken. Doch wie hoch ist das Risiko f&#252;r den Einzelnen? Bei wem und in welchem Alter ist eine Fr&#252;herkennungsuntersuchung dringend zu empfehlen?</strong>

<strong>Forscher aus der Abteilung von Kari Hemminki</strong> im Deutschen Krebsforschungszentrum analysierten diese Fragen in der <em>gr&#246;&#223;ten jemals ver&#246;ffentlichten Studie zu famili&#228;rem Prostatakrebs</em>. Die Untersuchung umfasste <strong>26.651 Prostatakrebspatienten, 5623 von ihnen stammten aus Familien,</strong> in denen die Erkrankung bereits aufgetreten war.

<strong>Je mehr direkte Angeh&#246;rige</strong>, also Br&#252;der und V&#228;ter eines Mannes, betroffen sind, desto h&#246;her ist sein pers&#246;nliches Risiko, ebenfalls an Prostatakrebs zu erkranken. So errechneten die Forscher, dass M&#228;nner bis zu 65 Jahren mit drei betroffenen Br&#252;dern ein <strong>23-mal h&#246;heres Erkrankungsrisiko</strong> haben als die Kontrollgruppe (M&#228;nner ohne betroffene Angeh&#246;rige). M&#228;nner zwischen 65 und 74 Jahren dagegen, bei denen nur der Vater betroffen ist bzw. war, haben ein 1,8-fach erh&#246;htes Risiko und damit innerhalb der Gruppe der famili&#228;ren Krebsf&#228;lle die geringste Risikosteigerung. Als generelle Tendenz erkannten die DKFZ-Forscher, dass das pers&#246;nliche Risiko umso h&#246;her ausf&#228;llt...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="imageframe alignleft" style="width:255px;"><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2010/04/prostatakrebs.jpg" rel="lightbox[pics0]" title="Prostatakrebsh&#228;ufigkeit in famili&#228;rer Abh&#228;ngigkeit"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2010/04/prostatakrebs.thumbnail.jpg" alt="Prostatakrebsh&#228;ufigkeit in famili&#228;rer Abh&#228;ngigkeit" width="255" height="216" class="attachment wp-att-2140" /></a>
<div class="imagecaption">Prostatakrebsh&#228;ufigkeit in famili&#228;rer Abh&#228;ngigkeit</div>
</div>
<p><strong>Das Risiko, an Prostatakrebs zu erkranken, steigt mit der Anzahl direkter Verwandter, die von der Krankheit betroffen sind. Wissenschaftler aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum errechneten jetzt die altersabh&#228;ngigen individuellen Risiken in der gr&#246;&#223;ten Studie, die je zu famili&#228;rem Prostatakrebs durchgef&#252;hrt wurde.<br />
Dass Prostatakrebs &#0187;in der Familie liegt&#0171;, wissen &#196;rzte seit langem: M&#228;nner, in deren Verwandtschaft die Krankheit bereits diagnostiziert wurde, haben ein erh&#246;htes Risiko, ebenfalls am Krebs der Vorsteherdr&#252;se zu erkranken. Doch wie hoch ist das Risiko f&#252;r den Einzelnen? Bei wem und in welchem Alter ist eine Fr&#252;herkennungsuntersuchung dringend zu empfehlen?</strong></p>
<p><strong>Forscher aus der Abteilung von Kari Hemminki</strong> im Deutschen Krebsforschungszentrum analysierten diese Fragen in der <em>gr&#246;&#223;ten jemals ver&#246;ffentlichten Studie zu famili&#228;rem Prostatakrebs</em>. Die Untersuchung umfasste <strong>26.651 Prostatakrebspatienten, 5623 von ihnen stammten aus Familien,</strong> in denen die Erkrankung bereits aufgetreten war.</p>
<p><strong>Je mehr direkte Angeh&#246;rige</strong>, also Br&#252;der und V&#228;ter eines Mannes, betroffen sind, desto h&#246;her ist sein pers&#246;nliches Risiko, ebenfalls an Prostatakrebs zu erkranken. So errechneten die Forscher, dass M&#228;nner bis zu 65 Jahren mit drei betroffenen Br&#252;dern ein <strong>23-mal h&#246;heres Erkrankungsrisiko</strong> haben als die Kontrollgruppe (M&#228;nner ohne betroffene Angeh&#246;rige). M&#228;nner zwischen 65 und 74 Jahren dagegen, bei denen nur der Vater betroffen ist bzw. war, haben ein 1,8-fach erh&#246;htes Risiko und damit innerhalb der Gruppe der famili&#228;ren Krebsf&#228;lle die geringste Risikosteigerung. Als generelle Tendenz erkannten die DKFZ-Forscher, dass das pers&#246;nliche Risiko umso h&#246;her ausf&#228;llt, <strong>je j&#252;nger die Angeh&#246;rigen bei der Diagnose Prostatakrebs waren</strong>.</p>
<p><strong>Erh&#246;hte famili&#228;re Krebsrisiken werden h&#228;ufig angezweifelt.</strong> Die Ergebnisse, so die Kritiker, seien dadurch verf&#228;lscht, dass Angeh&#246;rige von Betroffenen alarmiert sind und daher besonders h&#228;ufig an Fr&#252;herkennungsuntersuchungen teilnehmen. Dadurch komme es bei ihnen auch &#246;fter zu &#220;berdiagnosen, da auch solche Tumoren entdeckt w&#252;rden, die zeitlebens nie Symptome bereitet h&#228;tten. Um diesen Vorwurf zu entkr&#228;ften, untersuchten die Forscher auch die Sterblichkeit an Prostatakrebs in Bezug auf die Anzahl betroffener Verwandter. Heraus kam die gleiche Risikoverteilung wie bei den Neuerkrankungen: Je mehr direkte Verwandte betroffen sind, desto h&#246;her das Risiko, an Prostatakrebs zu sterben. <strong>Damit wiesen die Wissenschaftler nach, dass es sich um eine echte Risikosteigerung handelt und nicht nur der h&#228;ufiger durchgef&#252;hrten Fr&#252;herkennung geschuldet ist.</strong></p>
<blockquote><p>&#0187;Unsere Ergebnisse geben den &#196;rzten gute Anhaltspunkte: Hat ein Mann mehrere betroffene Angeh&#246;rige, die wom&#246;glich sogar in jungen Jahren erkrankt sind, ist sein pers&#246;nliches Risiko erheblich erh&#246;ht. In einem solchen Fall sollte der Hausarzt zu einer Fr&#252;herkennungsuntersuchung raten&#0171;, empfiehlt der Studienleiter Kari Hemminki.</p></blockquote>
<p><strong>Die Studie beruht auf den Daten</strong> des schwedischen nationalen Familien-Krebsregisters. Darin sind 11,8 Millionen Personen erfasst und jeder der &#252;ber eine Million Krebsf&#228;lle des Landes, die zwischen 1958 bis 2006 aufgetreten sind. Da das Krebsregister mit einem Mehrgenerationenregister verkn&#252;pft ist, k&#246;nnen auch Krebsf&#228;lle unter den Eltern und Geschwistern der Patienten nachverfolgt werden.</p>
<p><em>Andreas Brandt, Justo Lorenzo Bermejo, Jan Sundquist und Kari Hemminki: Age-Specific Risk of Incident Prostate Cancer and Risk of Death from Prostate Cancer Defined by the Number of Affected Family Members. European Urology 2010,<br />
DOI: 10.1016/j.eururo.2010.02.002</em><br />
<strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p>http://www.dkfz.de</p>
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		<title>Krebsgen mit neuer Funktion</title>
		<link>http://www.dzkfblog.de/2010/04/16/krebsgen-mit-neuer-funktion/</link>
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		<pubDate>Fri, 16 Apr 2010 14:24:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>FR</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
Der Spindelapparat (gr&#252;n) zieht die beiden Kopien des Chromosomensatzes (rot) auf die gegen&#252;berliegenden Seiten einer sich teilenden Zelle. (Abbildung: Philipps-Universit&#228;t Marburg/AG Bastians)

Wissenschaftler aus Marburg, Jena, Heidelberg und Berlin haben ein Gen gefunden, das Fehlverteilungen von Chromosomen verhindert, die zu Krebserkrankungen f&#252;hren k&#246;nnen. Die Wissenschaftszeitschrift &#0187;Nature Cell Biology&#0171; ver&#246;ffentlicht in ihrer kommenden Ausgabe die Forschungsergebnisse, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="imageframe alignleft" style="width:255px;"><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2010/04/chromo-satz1.jpg" rel="lightbox[pics2132]" title="Der Spindelapparat (gr&#252;n) zieht die beiden Kopien des Chromosomensatzes (rot) auf die gegen&#252;berliegenden Seiten einer sich teilenden Zelle. (Abbildung: Philipps-Universit&#228;t Marburg/AG Bastians)"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2010/04/chromo-satz1.thumbnail.jpg" alt="Der Spindelapparat (gr&#252;n) zieht die beiden Kopien des Chromosomensatzes (rot) auf die gegen&#252;berliegenden Seiten einer sich teilenden Zelle." width="255" height="255" class="attachment wp-att-2133" /></a>
<div class="imagecaption">Der Spindelapparat (gr&#252;n) zieht die beiden Kopien des Chromosomensatzes (rot) auf die gegen&#252;berliegenden Seiten einer sich teilenden Zelle. (Abbildung: Philipps-Universit&#228;t Marburg/AG Bastians)</div>
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<p><strong>Wissenschaftler aus Marburg, Jena, Heidelberg und Berlin haben ein Gen gefunden, das Fehlverteilungen von Chromosomen verhindert, die zu Krebserkrankungen f&#252;hren k&#246;nnen. Die Wissenschaftszeitschrift &#0187;Nature Cell Biology&#0171; ver&#246;ffentlicht in ihrer kommenden Ausgabe die Forschungsergebnisse, die vorab im Internet publiziert wurden.</strong></p>
<blockquote><p><strong>Wenn sich K&#246;rperzellen teilen</strong>, werden die zuvor verdoppelten Chromosomen auf die Tochterzellen verteilt. Eines der Hauptkennzeichen menschlicher Krebserkrankungen sind Chromosomen-Fehlverteilungen, die w&#228;hrend der Kernteilung entstehen, der so genannten Mitose. &#0187;Wir wollten Gene identifizieren, die h&#228;ufig in Tumoren inaktiviert sind und deren Inaktivierung zu Chromosomen-Fehlverteilungen f&#252;hrt&#0171;, erl&#228;utert der Marburger Krebsforscher Dr. Holger Bastians, der Seniorautor und Koordinator der Studie.</p></blockquote>
<p><strong>Schon fr&#252;here wissenschaftliche Ergebnisse</strong> brachten das <em>Gen CHK2</em> mit verschiedenen Krebserkrankungen in Verbindung. Die Forschergruppe untersuchte nun Lungen-Tumorgewebe von &#252;ber 100 Patienten, bei denen Chromosomen-Fehlverteilungen sehr h&#228;ufig vorkommen. Dabei zeigte sich, dass das Gen bei &#252;ber der H&#228;lfte der Proben fehlte; die Marburger Wissenschaftler vermuten daher, CHK2 k&#246;nne ein wichtiger Tumorsuppressor bei Lungenkrebs sein.</p>
<p><strong>Bislang ging man davon aus</strong>, dass das Genprodukt von CHK2 lediglich daran beteiligt ist, wenn Zellen auf eine Besch&#228;digung der Erbsubstanz DNA reagieren. Die aktuelle Ver&#246;ffentlichung belegt nun eine neue Funktion des Enzyms, n&#228;mlich f&#252;r den ordnungsgem&#228;&#223;en Verlauf der Mitose: Wenn CHK2 fehlt, bilden menschliche Kulturzellen den so genannten Spindelapparat nicht korrekt, der die Chromosomen auf gegen&#252;berliegende Seiten der sich teilenden Zelle zieht. Dadurch kommt es zu einer fehlerhaften Verteilung der Chromosomen, wie sie f&#252;r Tumore typisch ist.</p>
<div class="imageframe alignright" style="width:262px;"><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2010/04/chromo-satz2.jpg" rel="lightbox[pics2132]" title="Der Chromosomensatz einer CHK2-defizienten Zelle ist unvollst&#228;ndig - im vorliegenden Fall fehlt unter anderem das zweite Geschlechtschromosom (Y). (Abbildung: Philipps-Universit&#228;t Marburg/AG Bastians)"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2010/04/chromo-satz2.thumbnail.jpg" alt="Der Chromosomensatz einer CHK2-defizienten Zelle ist unvollst&#228;ndig - im vorliegenden Fall fehlt unter anderem das zweite Geschlechtschromosom (Y). (Abbildung: Philipps-Universit&#228;t Marburg/AG Bastians)" width="255" height="187" class="attachment wp-att-2134" /></a>
<div class="imagecaption">Der Chromosomensatz einer CHK2-defizienten Zelle ist unvollst&#228;ndig &#8211; im vorliegenden Fall fehlt unter anderem das zweite Geschlechtschromosom (Y). (Abbildung: Philipps-Universit&#228;t Marburg/AG Bastians)</div>
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<p>CHK2 wirkt dabei nicht alleine, sondern modifiziert den Tumorsuppressor BRCA1, &#0187;der sehr h&#228;ufig in Brusttumoren inaktiviert ist&#0171;, wie Bastians erkl&#228;rt. Er und seine Kollegen konnten zeigen, dass die Modifzierung von BRCA1 durch CHK2 essentiell ist, um eine korrekte Chromosomenverteilung sicherzustellen.</p>
<p><strong>Der Marburger Arbeitsgruppenleiter</strong>, der durch ein Heisenberg-Stipendium der Deutschen Forschungsgemeinschaft gef&#246;rdert wird, plant nun, n&#228;her zu untersuchen, welche Funktionen die beiden Gene beim mitotischen Spindelaufbau erf&#252;llen. Au&#223;erdem m&#246;chte er herausfinden, ob sich ihr Fehlen &#0187;auch therapeutisch ausnutzen lassen k&#246;nnte&#0171;.</p>
<p><strong>Originalpublikation:</strong> <em>Ailine Stolz &#038; al.: The CHK2-BRCA1 tumour suppressor pathway ensures chromosomal stability in human somatic cells, Nature Cell Biol. 12 (Mai 2010), DOI: 10.1038/ncbBastians</em></p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong><br />
<strong>Ansprechpartner:</strong> Privatdozent Dr. Holger Bastians,<br />
Institut f&#252;r Molekularbiologie und Tumorforschung<br />
Tel.: 06421 28-63113<br />
E-Mail: bastians@staff.uni-marburg.de<br />
Internet: http://www.imt.uni-marburg.de/bastians/ </p>
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		<title>Walter Schulz Stiftung zeichnet Krebsforscher des Klinikums rechts der Isar aus</title>
		<link>http://www.dzkfblog.de/2010/03/18/walter-schulz-stiftung-zeichnet-krebsforscher-des-klinikums-rechts-der-isar-aus/</link>
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		<pubDate>Thu, 18 Mar 2010 05:56:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>FR</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kurznachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Immunsystem]]></category>
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		<category><![CDATA[NLRP3]]></category>
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		<description><![CDATA[<div class="imageframe alignleft" style="width:255px;"><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2010/03/dr-hendrik-poeck.jpg" rel="lightbox[pics0]" title="Dr. Hendrik Poeck, III. Medizinische Klinik, Klinikum rechts der Isar Foto: Stobrawe"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2010/03/dr-hendrik-poeck.thumbnail.jpg" alt="Dr. Hendrik Poeck, III. Medizinische Klinik, Klinikum rechts der Isar Foto: Stobrawe" width="255" height="403" class="attachment wp-att-2049" /></a><div class="imagecaption">Dr. Hendrik Poeck, III. Medizinische Klinik, Klinikum rechts der Isar Foto: Stobrawe</div></div><strong>Der Forschungspreis der Walter Schulz Stiftung ging an Dr. Hendrik Poeck vom Klinikum rechts der Isar der Technischen Universit&#228;t M&#252;nchen verliehen. Dr. Poeck ist dort als Assistenzarzt und Post-Doktorand an der III. Medizinischen Klinik und Poliklinik f&#252;r H&#228;matologie und Internistische Onkologie t&#228;tig. Er erh&#228;lt den Preis f&#252;r seine Forschungsarbeiten zur Rolle von verschiedenen k&#246;rpereigenen Abwehrsystemen im Kampf gegen Infektionen und Tumorzellen. Die Stiftung zeichnet alle zwei Jahre herausragende Forschung auf dem Gebiet der Tumorbiologie und Tumorimmunologie aus. Der Forschungspreis ist mit 25.000 Euro die h&#246;chstdotierte Auszeichnung f&#252;r Krebsforschung in Deutschland.
Der wissenschaftliche Beirat der Stiftung nominierte Dr. Poeck nach der Auswertung von zahlreichen Bewerbungen f&#252;r seine beiden in den Fachzeitschriften Nature und Nature Immunology ver&#246;ffentlichten Arbeiten "Zur Rolle von RIG-I und NLRP3 in der Aktivierung des Inflammasomes durch Viren und Pilze".</strong>

<strong>Die Arbeiten beschreiben</strong> die kontinuierliche Bedrohung des Menschen durch Pilze und Viren. Das k&#246;rpereigene Immunsystem kann diese Eindringlinge nur abwehren, wenn...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="imageframe alignleft" style="width:255px;"><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2010/03/dr-hendrik-poeck.jpg" rel="lightbox[pics0]" title="Dr. Hendrik Poeck, III. Medizinische Klinik, Klinikum rechts der Isar Foto: Stobrawe"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2010/03/dr-hendrik-poeck.thumbnail.jpg" alt="Dr. Hendrik Poeck, III. Medizinische Klinik, Klinikum rechts der Isar Foto: Stobrawe" width="255" height="403" class="attachment wp-att-2049" /></a>
<div class="imagecaption">Dr. Hendrik Poeck, III. Medizinische Klinik, Klinikum rechts der Isar Foto: Stobrawe</div>
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<p><strong>Der Forschungspreis der Walter Schulz Stiftung ging an Dr. Hendrik Poeck vom Klinikum rechts der Isar der Technischen Universit&#228;t M&#252;nchen verliehen. Dr. Poeck ist dort als Assistenzarzt und Post-Doktorand an der III. Medizinischen Klinik und Poliklinik f&#252;r H&#228;matologie und Internistische Onkologie t&#228;tig. Er erh&#228;lt den Preis f&#252;r seine Forschungsarbeiten zur Rolle von verschiedenen k&#246;rpereigenen Abwehrsystemen im Kampf gegen Infektionen und Tumorzellen. Die Stiftung zeichnet alle zwei Jahre herausragende Forschung auf dem Gebiet der Tumorbiologie und Tumorimmunologie aus. Der Forschungspreis ist mit 25.000 Euro die h&#246;chstdotierte Auszeichnung f&#252;r Krebsforschung in Deutschland.<br />
Der wissenschaftliche Beirat der Stiftung nominierte Dr. Poeck nach der Auswertung von zahlreichen Bewerbungen f&#252;r seine beiden in den Fachzeitschriften Nature und Nature Immunology ver&#246;ffentlichten Arbeiten &#0187;Zur Rolle von RIG-I und NLRP3 in der Aktivierung des Inflammasomes durch Viren und Pilze&#0171;.</strong></p>
<p><strong>Die Arbeiten beschreiben</strong> die kontinuierliche Bedrohung des Menschen durch Pilze und Viren. Das k&#246;rpereigene Immunsystem kann diese Eindringlinge nur abwehren, wenn es diese als fremd identifizieren kann. Viren benutzen aber den Stoffwechsel des Wirtsorganismus, um sich zu vermehren. Daher sind charakteristische Proteine, Zucker oder Fette, die h&#228;ufig als Erkennungsmuster f&#252;r Bakterien, Pilze oder Parasiten dienen, bei Virusinfektionen nicht verf&#252;gbar. Doch anhand von viralen Nukleins&#228;uren kann eine Virusinfektion erkannt werden. Daf&#252;r sorgen zelleigene Sensoren, die fremdes genetisches Material identifizieren. Einer davon ist das so genannte RIG-I. Wenn RIG-I auf Viren-Erbgut (virale RNA) st&#246;&#223;t, sorgt es daf&#252;r, dass &#252;ber die Aussch&#252;ttung von Interferon die befallenen Zellen angegriffen und vernichtet werden.</p>
<p><strong>Gemeinsam mit seinen Kollegen</strong> lieferte Dr. Poeck einen wichtigen Beitrag zur Fremderkennung von RNA-Viren und konnte erstmals zeigen, dass die Nukleins&#228;ure RIG-I im Falle einer Virusinfektion die Produktion eines zentralen Entz&#252;ndungsbotenstoffs ankurbelt, des Interleukin-1. Die Identifikation dieses neuen Signalweges liefert eine m&#246;gliche Erkl&#228;rung, wie bestimmte RNA-Viren Entz&#252;ndungen und Fieber ausl&#246;sen k&#246;nnen.</p>
<p><strong>Weiterhin wies Dr. Poeck erstmals</strong> eine unerwartete Rolle des zellul&#228;ren Proteins NLRP3 bei der Bek&#228;mpfung von Pilzen wie Candida albicans nach. Infektionen mit Candida albicans k&#246;nnen zu lebensbedrohlichen Infektionen bei Menschen mit unterdr&#252;cktem Immunsystem f&#252;hren. Dazu z&#228;hlen insbesondere Patienten mit Tumor- oder AIDS-Erkrankungen.</p>
<p><strong>Diese neuen Erkenntnisse</strong> sind in zweierlei Hinsicht wichtig im Kampf gegen Krebs: Zum einen k&#246;nnen sie helfen, genetische Risikofaktoren zu identifizieren, die es auszuschalten gilt. Zum anderen k&#246;nnten sie dazu beitragen, Tumorpatienten besser vor Infektionen zu sch&#252;tzen.</p>
<p><strong>Dr. Poeck erhielt bereits</strong> w&#228;hrend seines Studiums Stipendien der Bayer-Stiftung, der Carl-Duisberg-Stiftung und ein Harvard-Stipendium der LMU. Nach seinem Medizinstudium in M&#252;nchen, im spanischen Salamanca und an der Universit&#228;t Harvard (USA) war er von 2005 bis 2008 Assistenzarzt und Post-Doktorand in der Arbeitsgruppe &#0187;Therapeutische Oligonukleotide&#0171; von Prof. Dr. Gunther Hartmann in der Abteilung f&#252;r Klinische Pharmakologie, LMU (Prof. Dr. Stefan Endres). Seit 2008 ist er in der III. Medizinische Klinik und Poliklinik f&#252;r H&#228;matologie und Internistische Onkologie (Direktor: Prof. Dr. Christian Peschel) am Klinikum rechts der Isar als Assistenzarzt t&#228;tig und arbeitet als Post-Doktorand in der Forschungsgruppe von Privatdozent Dr. J&#252;rgen Ruland. F&#252;r seine Arbeiten zur Rolle von RIG-I in der Tumortherapie wurde er bereits mit dem Vincenz-Czerny-Preis 2009 der Deutschen Gesellschaft f&#252;r H&#228;matologie und Onkologie ausgezeichnet.</p>
<p><strong>Die ausgezeichneten Arbeiten wurden im Labor</strong> von Privatdozent Dr. J&#252;rgen Ruland in der III. Medizinischen Klinik des Klinikums rechts der Isar durchgef&#252;hrt. Die Arbeit zu RIG-I erfolgte in enger Kooperation mit Wissenschaftlern der Universit&#228;t Bonn vom Institut f&#252;r Klinische Chemie und Pharmakologie (Prof. Dr. Veit Hornung und Prof. Dr. Gunther Hartmann).</p>
<p><em>1. Recognition of RNA virus by RIG-I results in activation of CARD9 and inflammasome signaling for interleukin 1 beta production (Poeck H*, Bscheider M*, Gross O* et al. Nature Immunology, Januar 2010)</p>
<p>2. Syk kinase signalling couples to the Nlrp3 inflammasome for anti-fungal host defence (Gross O*, Poeck H* et al. Nature, Mai 2009).</em></p>
<p><strong>Website der Walter Schulz Stiftung:</strong></p>
<p>http://www.walter-schulz-stiftung.de</p>
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		<title>Myelom: Gute Prognose ist vorhersagbar</title>
		<link>http://www.dzkfblog.de/2010/03/05/myelom-gute-prognose-ist-vorhersagbar/</link>
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		<pubDate>Fri, 05 Mar 2010 05:38:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>FR</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kurznachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Knochenmark]]></category>
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		<description><![CDATA[<strong>Heidelberger Wissenschaftler entwickeln Kriterien f&#252;r die Risikobewertung des Knochenmarkkrebses Multiples Myelom
Der Knochenmarkkrebs <em>Multiples Myelom</em> kann einen guten Verlauf nehmen. Eine Abgrenzung der Patientengruppe mit einem geringen Risiko ist der Arbeitsgruppe um Dr. Jens Hillenga&#223; in der Sektion Multiples Myelom der Medizinischen Klinik Heidelberg gelungen. Wichtiger Hinweis sind Tumorzell-Ansammlungen, sogenannte "fokale L&#228;sionen" im Knochen und Knochenmark, deren H&#228;ufung auf ein h&#246;heres Risiko hinweist.</strong>

<strong>Diese bedeutende Arbeit wurde</strong> gemeinsam mit Wissenschaftlern des Deutschen Krebsforschungszentrums und der Abteilung Radiodiagnostik des Universit&#228;tsklinikums erstellt und im "Journal of Clinical Oncology" publiziert und von der Dietmar-Hopp-Stiftung, Walldorf, finanziell unterst&#252;tzt.

<strong>Symptomatische und asymptomatische Erkrankungsform</strong>

<strong>Das Multiple Myelom ist eine Krebserkrankung</strong>, bei der sich b&#246;sartige, Antik&#246;rper produzierende Zellen des Immunsystems (sogenannte Plasmazellen) im Knochenmark vermehren. Es lassen sich zwei Formen unterscheiden: das symptomatische und das asymptomatische ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Heidelberger Wissenschaftler entwickeln Kriterien f&#252;r die Risikobewertung des Knochenmarkkrebses Multiples Myelom<br />
Der Knochenmarkkrebs <em>Multiples Myelom</em> kann einen guten Verlauf nehmen. Eine Abgrenzung der Patientengruppe mit einem geringen Risiko ist der Arbeitsgruppe um Dr. Jens Hillenga&#223; in der Sektion Multiples Myelom der Medizinischen Klinik Heidelberg gelungen. Wichtiger Hinweis sind Tumorzell-Ansammlungen, sogenannte &#0187;fokale L&#228;sionen&#0171; im Knochen und Knochenmark, deren H&#228;ufung auf ein h&#246;heres Risiko hinweist.</strong></p>
<p><strong>Diese bedeutende Arbeit wurde</strong> gemeinsam mit Wissenschaftlern des Deutschen Krebsforschungszentrums und der Abteilung Radiodiagnostik des Universit&#228;tsklinikums erstellt und im &#0187;Journal of Clinical Oncology&#0171; publiziert und von der Dietmar-Hopp-Stiftung, Walldorf, finanziell unterst&#252;tzt.</p>
<p><strong>Symptomatische und asymptomatische Erkrankungsform</strong></p>
<p><strong>Das Multiple Myelom ist eine Krebserkrankung</strong>, bei der sich b&#246;sartige, Antik&#246;rper produzierende Zellen des Immunsystems (sogenannte Plasmazellen) im Knochenmark vermehren. Es lassen sich zwei Formen unterscheiden: das symptomatische und das asymptomatische Multiple Myelom (sMM bzw. aMM). Rund 70 Prozent der Patienten leiden bei Erstdiagnose an der symptomatischen Form.</p>
<p><strong>Bei der ersten Krankheitsform kann es</strong> zum Abbau der Knochensubstanz mit der Folge von Schmerzen und Knochenbr&#252;chen kommen; es k&#246;nnen Beeintr&#228;chtigungen der Nierenfunktion sowie Blutarmut auftreten. Dar&#252;ber hinaus weisen einige Betroffene erh&#246;hte Konzentrationen an Kalzium sowie bestimmter Proteine im Blut und Urin auf und erkranken aufgrund des geschw&#228;chten Immunsystems h&#228;ufiger an Infektionen. Chemotherapie, der Einsatz neuer Wirkstoffe, die zellul&#228;re Signalwege beeinflussen, sowie gegebenenfalls die Transplantation von Blutstammzellen sind zurzeit die Behandlungsoptionen.</p>
<p><strong>Kein Handlungsbedarf ist dagegen</strong> nach dem gegenw&#228;rtigen Stand der Medizin beim asymptomatischen Multiplen Myelom gegeben, solange keine der oben genannten Anzeichen festzustellen sind. Auch beim aMM lassen sich vermehrt Produkte des Immunsystems im Blut nachweisen und die entarteten Immunzellen wandern ebenso ins Knochenmark ein. Dies wirft unweigerlich die Frage auf, ob und wie schnell sich aus einer asymptomatischen Plasmazellerkrankung ein lebensbedrohliches Multiples Myelom entwickelt.</p>
<p><strong>Drei Viertel der asymptomatischen Patienten erkranken</strong></p>
<p><strong>Wissenschaftlichen Untersuchungen zufolge</strong> steigt die Wahrscheinlichkeit f&#252;r ein sMM tats&#228;chlich im Laufe der Zeit an: Innerhalb von 15 Jahren gehen fast drei Viertel der asymptomatischen Erkrankungen in die therapiebed&#252;rftige Krebsform &#252;ber. Das Fortschreiten der Krankheit kann dabei von Patient zu Patient sehr unterschiedlich sein. So ist es mehr als verst&#228;ndlich, wenn sich die Patienten in dieser prek&#228;ren Lage fragen: &#0187;Geh&#246;re ich zu den Risikopatienten?&#0171; Dies macht die absolute Dringlichkeit deutlich, Faktoren zu identifizieren, die mit einem ung&#252;nstigen Krankheitsverlauf verkn&#252;pft sind.</p>
<p><strong>Dr. Hillenga&#223; und seinen Kollegen</strong> gelang es nun, Risikopatienten pr&#228;ziser von Betroffenen mit mildem Krankheitsverlauf abzugrenzen: Mittels des sehr sensitiven Verfahrens der Magnetresonanztomografie (MRT) sind auch bereits bei aMM-Patienten kleine Tumorzell-Ansammlungen, sogenannte &#0187;fokale L&#228;sionen&#0171; im Knochen und Knochenmark darstellbar. Patienten mit mehr als einer fokalen L&#228;sion m&#252;ssen mit hoher Wahrscheinlichkeit mit einem fr&#252;heren Voranschreiten der Erkrankung rechnen. Auch die diffuse Anreicherung von entarteten Plasmazellen im Knochenmark ist offenbar mit einer schlechten Prognose verbunden.</p>
<p><strong>Ganzk&#246;rperaufnahmen zeigen Tumorzellherde</strong></p>
<p><strong>Die Wissenschaftler hatten</strong> f&#252;r diese Erkenntnisse eine Gruppe von 149 Patienten mit aMM auf Anzeichen von fokalen oder diffusen Knochenmarkl&#228;sionen untersucht und die Blutkonzentration an Aktivit&#228;tsparametern des Multiplen Myeloms bestimmt. Dr. Hillenga&#223; untersuchte die Verl&#228;ufe der Betroffenen z.T. mehr als f&#252;nf Jahre, um herauszufinden, wer innerhalb dieses Zeitraums ein symptomatisches Myelom entwickelte. Anschlie&#223;end wurde gepr&#252;ft, inwieweit sich der Krankheitsverlauf mit den untersuchten Parametern in Verbindung bringen l&#228;sst.</p>
<p><strong>F&#252;r ihre Untersuchungen setzten</strong> die Forscher die Ganzk&#246;rper-Magnetresonanztomografie ein. Sie w&#228;hlten diese Nachweismethode, da sich Knochenmarksver&#228;nderungen besser darstellen lassen als mit anderen bildgebenden Verfahren wie R&#246;ntgen oder Computertomografie (CT). Die Ganzk&#246;rperaufnahmen erwiesen sich dabei als pr&#228;ziser als die alleinige Darstellung von Wirbels&#228;ule und Becken: Jeder f&#252;nfte untersuchte Patient hatte auch au&#223;erhalb von Wirbels&#228;ule und Becken fokale L&#228;sionen, die bei einer partiellen MRT (Wirbels&#228;ule plus Becken) &#252;bersehen worden w&#228;ren.</p>
<p><strong>H&#246;here Lebenserwartung durch rechtzeitige Therapie?</strong></p>
<blockquote><p>Dr. Hillenga&#223; bringt die Ergebnisse seines Forschungsteams auf den Punkt: &#0187;Die Ergebnisse der Ganzk&#246;rper-MRT sind f&#252;r uns eine wichtige Hilfe, um den Krankheitsverlauf unserer Patienten fr&#252;hzeitig einsch&#228;tzen zu k&#246;nnen. Es w&#228;re w&#252;nschenswert, dieses Verfahren routinem&#228;&#223;ig in der Diagnostik von Patienten mit asymptomatischem Multiplen Myelom anzuwenden.&#0171;</p>
<p><strong>Noch l&#228;sst sich nicht sagen</strong>, ob Risikopatienten bei einer fr&#252;hzeitigen Diagnose von daraufhin eingeleiteten Behandlungsma&#223;nahmen profitieren und l&#228;nger leben w&#252;rden. Dies muss in einer prospektiven Studie im Vergleich zur Standarddiagnostik erst noch untersucht werden. &#0187;Wir halten dies aber f&#252;r einen viel versprechenden Ansatz und versuchen m&#246;glichst vielen Patienten auch solch innovative Methoden wie die Ganzk&#246;rper-MRT in der Routinediagnostik anzubieten.&#0171;</p></blockquote>
<p><strong>Literatur:</strong><br />
<em>Prognostic significance of focal lesions in whole body magnetic resonance imaging in patients with asymptomatic multiple myeloma Jens Hillenga&#223;, Kerstin Fechtner, Marc-André Weber, Tobias B&#228;uerle, Sofia Ayyaz, Christiane Heiss, Thomas Hielscher, Thomas M Moehler, Gerlinde Egerer, Kai Neben, Anthony D Ho, Hans-Ulrich Kauczor, Stefan Delorme2, Hartmut Goldschmidt, Journal of Clinical Oncology.</em></p>
<p><strong>Weitere Informationen im Internet:</strong><br />
www.klinikum.uni-heidelberg.de/Bildgebung-beim-Multiplen-Myelom.109136.0.html</p>
<p><strong>Ansprechpartner:</strong><br />
Dr. Jens Hillenga&#223;<br />
Leiter der Arbeitsgruppe &#0187;Bildgebung beim Multiplen Myelom&#0171;<br />
Universit&#228;tsklinikum Heidelberg<br />
Tel.: 06221 / 56 80 03<br />
E-Mail: Jens.Hillengass@med.uni-heidelberg.de</p>
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		<item>
		<title>Optimal informiert &#8211; Neuer Ratgeber f&#252;r Patienten mit Prostatakrebs</title>
		<link>http://www.dzkfblog.de/2009/12/20/optimal-informiert-neuer-ratgeber-fuer-patienten-mit-prostatakrebs/</link>
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		<pubDate>Sun, 20 Dec 2009 18:51:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>FR</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kurznachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Krebs]]></category>
		<category><![CDATA[Patient]]></category>
		<category><![CDATA[Prostata]]></category>
		<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>

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		<description><![CDATA[<div class="imageframe alignleft" style="width:255px;"><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2009/12/prostatakrebs.jpg" rel="lightbox[pics1885]" title="Patientenratgeber ProstataKrebs, Titelseite"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2009/12/prostatakrebs.thumbnail.jpg" alt="Patientenratgeber ProstataKrebs, Titelseite " width="255" height="360" class="attachment wp-att-1886" /></a><div class="imagecaption">Patientenratgeber ProstataKrebs, Titelseite </div></div><strong>Im Rahmen des Leitlinienprogramms Onkologie ist jetzt ein Patientenratgeber des "&#196;rztlichen Zentrums f&#252;r Qualit&#228;t in der Medizin" zum <em>lokal begrenzten Prostatakarzinom</em> erschienen.</strong>

<strong>Die Behandlungsm&#246;glichkeiten bei Prostatakrebs sind vielf&#228;ltig und mitunter folgenschwer.</strong> Der Patientenratgeber "<em>Prostatakrebs I - lokal begrenztes Prostatakarzinom</em>" unterst&#252;tzt betroffene M&#228;nner, eine angemessene Therapieentscheidung zu treffen. Er beruht auf der neuen &#228;rztlichen S3-Leitlinie zu Fr&#252;herkennung, Diagnose und Therapie des Prostatakarzinoms und damit auf dem besten derzeit verf&#252;gbaren medizinischen Wissen. Die Empfehlungen der &#228;rztlichen Leitlinie werden laienverst&#228;ndlich &#252;bersetzt und mit Hintergrundinformationen...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="imageframe alignleft" style="width:255px;"><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2009/12/prostatakrebs.jpg" rel="lightbox[pics1885]" title="Patientenratgeber ProstataKrebs, Titelseite"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2009/12/prostatakrebs.thumbnail.jpg" alt="Patientenratgeber ProstataKrebs, Titelseite " width="255" height="360" class="attachment wp-att-1886" /></a>
<div class="imagecaption">Patientenratgeber ProstataKrebs, Titelseite </div>
</div>
<p><strong>Im Rahmen des Leitlinienprogramms Onkologie ist jetzt ein Patientenratgeber des &#0187;&#196;rztlichen Zentrums f&#252;r Qualit&#228;t in der Medizin&#0171; zum <em>lokal begrenzten Prostatakarzinom</em> erschienen.</strong></p>
<p><strong>Die Behandlungsm&#246;glichkeiten bei Prostatakrebs sind vielf&#228;ltig und mitunter folgenschwer.</strong> Der Patientenratgeber &#0187;<em>Prostatakrebs I &#8211; lokal begrenztes Prostatakarzinom</em>&#0171; unterst&#252;tzt betroffene M&#228;nner, eine angemessene Therapieentscheidung zu treffen. Er beruht auf der neuen &#228;rztlichen S3-Leitlinie zu Fr&#252;herkennung, Diagnose und Therapie des Prostatakarzinoms und damit auf dem besten derzeit verf&#252;gbaren medizinischen Wissen. Die Empfehlungen der &#228;rztlichen Leitlinie werden laienverst&#228;ndlich &#252;bersetzt und mit Hintergrundinformationen angereichert. Damit verf&#252;gen Patienten &#252;ber genaues Wissen dar&#252;ber, nach welchen Kriterien und Ma&#223;gaben ihre Krankheit idealer Weise behandelt werden sollte.</p>
<p><strong>Prostatakrebs geh&#246;rt zu den h&#228;ufigsten Krebserkrankungen bei M&#228;nnern:</strong> Bei jedem f&#252;nften Mann &#252;ber 50 wird heute ein Prostatakarzinom diagnostiziert. Durch die demographische Entwicklung wird die Anzahl der Erkrankungen deutlich zunehmen. Die PSA-gest&#252;tzte Fr&#252;herkennung wird dazu beitragen, dass Prostatakrebs in immer fr&#252;herem Stadium festgestellt wird. Damit gewinnen die optimale Versorgung und die Entscheidung f&#252;r die angemessene Therapie an Bedeutung. Mit dem jetzt ver&#246;ffentlichten Ratgeber k&#246;nnen betroffene M&#228;nner ihre Therapie aktiv mitgestalten und wichtige Entscheidungen gut informiert treffen. Dies ist eine wesentliche Voraussetzung f&#252;r den Behandlungserfolg.</p>
<p><strong>Der Ratgeber wurde von Patientenvertretern und &#196;rzten</strong> aus dem Kreis der Leitlinienautoren unter Federf&#252;hrung der Deutschen Gesellschaft f&#252;r Urologie (DGU) erstellt. Betreuung und Redaktion erfolgten durch das <em>&#196;rztliche Zentrum f&#252;r Qualit&#228;t in der Medizin (&#196;ZQ)</em>. Gef&#246;rdert wird der Patientenratgeber durch das Leitlinienprogramm Onkologie, das gemeinsam von der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG), der Deutschen Krebshilfe (DKH) und der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF) getragen wird. Der zweite Teil des Ratgebers zum fortgeschrittenen und metastasierten Prostatakarzinom wird derzeit erarbeitet und voraussichtlich im Fr&#252;hjahr zur Verf&#252;gung stehen.</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong><br />
Direkter Link zum <a href="http://www.aezq.de/edocs/pdf/info/pl-prostatakarzinom">PDF-Dokument</a></p>
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		<title>Virusbedingte Krebserkrankungen erforschen&#8230;</title>
		<link>http://www.dzkfblog.de/2009/12/10/virusbedingte-krebserkrankungen-erforschen/</link>
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		<pubDate>Thu, 10 Dec 2009 15:17:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>FR</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kurznachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Herpesviren]]></category>
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		<category><![CDATA[KSHV]]></category>
		<category><![CDATA[oriLyt]]></category>
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		<description><![CDATA[<strong>Dr. Heiko Adler vom Helmholtz Zentrum M&#252;nchen</strong> wird in einem neuen Forschungsvorhaben den Prozess der Virusvermehrung bei herpesbedingten Krebserkrankungen untersuchen. Der kliniknahe Forschungsansatz zum besseren Verst&#228;ndnis virusbedingter Krebserkrankungen k&#246;nnte auf seinem Gebiet richtungsweisend sein, um Hinweise f&#252;r neue therapeutische Ans&#228;tze zu liefern.
<em>Herpesviren</em> werden mit einer Reihe von Krebserkrankungen assoziiert. Zum Beispiel stellt das mit dem <em>Kaposi Sarkom</em>, einer seltenen Tumorerkrankung, assoziierte <em>Gammaherpesvirus</em> <em>KSHV</em> gerade f&#252;r immungeschw&#228;chte Patienten eine gro&#223;e Gefahr dar. Mit den Stiftungsgeldern will Privatdozent Dr. Heiko Adler mit seiner Arbeitsgruppe am Helmholtz Zentrum M&#252;nchen nun neue Wege zum Verst&#228;ndnis der Krankheitsprozesse gehen. Denn viele Fragen sind noch offen, insbesondere was die Virusvermehrung im K&#246;rper angeht: ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Dr. Heiko Adler vom Helmholtz Zentrum M&#252;nchen</strong> wird in einem neuen Forschungsvorhaben den Prozess der Virusvermehrung bei herpesbedingten Krebserkrankungen untersuchen. Der kliniknahe Forschungsansatz zum besseren Verst&#228;ndnis virusbedingter Krebserkrankungen k&#246;nnte auf seinem Gebiet richtungsweisend sein, um Hinweise f&#252;r neue therapeutische Ans&#228;tze zu liefern.<br />
<em>Herpesviren</em> werden mit einer Reihe von Krebserkrankungen assoziiert. Zum Beispiel stellt das mit dem <em>Kaposi Sarkom</em>, einer seltenen Tumorerkrankung, assoziierte <em>Gammaherpesvirus</em> <em>KSHV</em> gerade f&#252;r immungeschw&#228;chte Patienten eine gro&#223;e Gefahr dar. Mit den Stiftungsgeldern will Privatdozent Dr. Heiko Adler mit seiner Arbeitsgruppe am Helmholtz Zentrum M&#252;nchen nun neue Wege zum Verst&#228;ndnis der Krankheitsprozesse gehen. Denn viele Fragen sind noch offen, insbesondere was die Virusvermehrung im K&#246;rper angeht:</p>
<blockquote><p>&#0187;Bislang gibt es weder geeignete Tier- noch Zellkulturmodelle, in denen wir die Vermehrung von KSHV hinreichend gut beobachten k&#246;nnen&#0171;, erkl&#228;rt Adler, Arbeitsgruppenleiter am Institut f&#252;r Immunologie des Helmholtz Zentrums M&#252;nchen&#0171;.</p></blockquote>
<p><strong>Neuere Untersuchungen deuten darauf hin</strong>, dass in der Entstehung von KSHV-induzierten Erkrankungen die so genannte <em>lytische Virusvermehrung</em> eine wichtige Rolle spielt. Wie bei allen Herpesviren beginnt diese an spezifischen Punkten im viralen Genom &#8211; den lytischen Replikationsurspr&#252;ngen (<em>oriLyt</em>). Mit dem neuen Forschungsprojekt will Heiko Adler die spezifische Bedeutung und Funktion der <em>oriLyt</em> im Verlaufe der Infektion analysieren. Erkenntnisse, die an diesem Punkt ansetzen, w&#228;ren wichtig f&#252;r ein besseres Verst&#228;ndnis der Krankheitsentstehung.</p>
<p><strong>Adler und seine Kollegen</strong> setzen f&#252;r ihre Untersuchungen ein bei wildlebenden Nagern vorkommendes Modellvirus ein, das Maus-Gammaherpesvirus-68, kurz MHV-68. MHV-68 &#228;hnelt sowohl genetisch als auch hinsichtlich seiner pathogenetischen Eigenschaften sehr dem humanen KSHV.</p>
<p><strong>Weiterf&#252;hrende wissenschaftliche Informationen</strong><br />
PD Dr. Heiko Adler, Helmholtz Zentrum M&#252;nchen, Institut f&#252;r Immunologie<br />
Tel.: 089/7099-327 / e-Mail: h.adler@helmholtz-muenchen.de</p>
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		<title>HIT: Ionenstrahl-Therapiezentrum Heidelberg er&#246;ffnet</title>
		<link>http://www.dzkfblog.de/2009/11/04/hit-ionenstrahl-therapiezentrum-heidelberg-eroeffnet/</link>
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		<pubDate>Wed, 04 Nov 2009 19:43:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>FR</dc:creator>
				<category><![CDATA[TOP-NEWS]]></category>
		<category><![CDATA[Ionenstrahl]]></category>
		<category><![CDATA[Krebs]]></category>
		<category><![CDATA[onkologie]]></category>
		<category><![CDATA[Schwerionen]]></category>
		<category><![CDATA[therapie]]></category>

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		<description><![CDATA[<strong>Weltweit einzigartige Anlage erweitert Behandlungsm&#246;glichkeiten bei Krebs / Neue zielgenaue und schonende Bestrahlungstherapie wird klinisch getestet</strong>
Das Heidelberger Ionenstrahl-Therapiezentrum HIT des Universit&#228;tsklinikums Heidelberg ist am 2. November 2009 in einem Festakt vom Ministerpr&#228;sident des Landes Baden-W&#252;rttemberg, G&#252;nther H. Oettinger, er&#246;ffnet worden. Damit steht erstmals in Europa eine Therapieanlage zur Verf&#252;gung, in der b&#246;sartige Tumoren sowohl mit Schwerionen als auch mit Protonen behandelt werden k&#246;nnen. Weltweit einzigartig ist die drehbare Strahlf&#252;hrung f&#252;r die Behandlung mit Schwerionen. Insgesamt gibt es bislang weltweit nur ca. 30 Ionenstrahl-Anlagen in den USA, Japan und Europa, in denen Patienten mit Ionenstrahlen behandelt werden k&#246;nnen. Nach &#220;bergabe der Betriebsgenehmigung im Rahmen der Festlichkeiten am 2. November werden in den kommenden Wochen die ersten Patienten im HIT behandelt werden.

"<em>Die Realisierung des HIT erweitert den Hochleistungsstandort Heidelberg um ein weiteres Alleinstellungsmerkmal</em>", erkl&#228;rte Ministerpr&#228;sident Oettinger in seinem Festvortrag. Er wies zudem auf das einzigartige klinische und wissenschaftliche Umfeld ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="imageframe alignleft" style="width:255px;"><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2009/11/oettinger.jpeg" rel="lightbox[pics1790]" title="Ministerpt&#228;sident &#214;ttinger bei der Er&#246;ffnung am Universit&#228;tsklinikum Heidelberg"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2009/11/oettinger.thumbnail.jpeg" alt="Ionenstrahl-Therapiezentrum Er&#246;ffnung" width="255" height="169" class="attachment wp-att-1791" /></a>
<div class="imagecaption">Ministerpr&#228;sident G&#252;nther Oettinger freut sich &#252;ber den Ausdruck eines eingescannten und von Ionenstrahlen geschriebenen Portraits. Links: Der &#196;rztliche Direktor des HIT, Prof. Dr. Dr. J&#252;rgen Debus. Rechts: Prof. Dr. J. R. Siewert, Leitender &#196;rztlicher Direktor des Universit&#228;tsklinikums Heidelberg. Quelle: Universit&#228;tsklinikum Heidelberg</div>
</div>
<p><strong>Weltweit einzigartige Anlage erweitert Behandlungsm&#246;glichkeiten bei Krebs / Neue zielgenaue und schonende Bestrahlungstherapie wird klinisch getestet</strong><br />
Das Heidelberger Ionenstrahl-Therapiezentrum HIT des Universit&#228;tsklinikums Heidelberg ist am 2. November 2009 in einem Festakt vom Ministerpr&#228;sident des Landes Baden-W&#252;rttemberg, G&#252;nther H. Oettinger, er&#246;ffnet worden. Damit steht erstmals in Europa eine Therapieanlage zur Verf&#252;gung, in der b&#246;sartige Tumoren sowohl mit Schwerionen als auch mit Protonen behandelt werden k&#246;nnen. Weltweit einzigartig ist die drehbare Strahlf&#252;hrung f&#252;r die Behandlung mit Schwerionen. Insgesamt gibt es bislang weltweit nur ca. 30 Ionenstrahl-Anlagen in den USA, Japan und Europa, in denen Patienten mit Ionenstrahlen behandelt werden k&#246;nnen. Nach &#220;bergabe der Betriebsgenehmigung im Rahmen der Festlichkeiten am 2. November werden in den kommenden Wochen die ersten Patienten im HIT behandelt werden.</p>
<p>&#0187;<em>Die Realisierung des HIT erweitert den Hochleistungsstandort Heidelberg um ein weiteres Alleinstellungsmerkmal</em>&#0171;, erkl&#228;rte Ministerpr&#228;sident Oettinger in seinem Festvortrag. Er wies zudem auf das einzigartige klinische und wissenschaftliche Umfeld im Bereich der Forschung und Behandlung von Krebserkrankungen (Onkologie) hin.</p>
<p><strong>Schwerpunkt Onkologie wird weiter gest&#228;rkt</strong></p>
<blockquote><p>&#0187;Mit der Er&#246;ffnung von HIT k&#246;nnen wir unseren wichtigsten Schwerpunkt, die Onkologie, weiter st&#228;rken und die interdisziplin&#228;re Behandlung im Nationalen Zentrum f&#252;r Tumorerkrankungen um eine innovative Therapieform erweitern&#0171;, sagte Professor Dr. J. R&#252;diger Siewert, Leitender &#196;rztlicher Direktor des Universit&#228;tsklinikums Heidelberg. Die Ionenstrahltherapie wird hier auf ihre Effektivit&#228;t untersucht und technisch sowie medizinisch weiterentwickelt.</p>
<p>&#0187;In den n&#228;chsten Jahren werden wir die Ionenstrahltherapie bei h&#228;ufigen Tumoren wie dem Prostatakrebs, aber auch bei Tumoren im Kindesalter wissenschaftlich untersuchen&#0171;, erkl&#228;rte Professor Dr. Dr. J&#252;rgen Debus, &#196;rztlicher Direktor des HIT und der Klinik f&#252;r RadioOnkologie und Strahlentherapie am Universit&#228;tsklinikum Heidelberg.</p>
<p><strong>&#0187;Erhebliches unternehmerisches Risiko f&#252;r eine Innovation&#0171;</strong></p>
<p>Das Heidelberger Ionenstrahl-Therapiezentrum HIT wurde seit 2004 auf dem Campus des Universit&#228;tsklinikums Heidelberg errichtet; die Gesamtkosten der rund 5.000 Quadratmeter gro&#223;en Anlage betrugen 119 Millionen Euro, die jeweils zur H&#228;lfte vom Bund und vom Universit&#228;tsklinikum Heidelberg getragen werden.</p>
<p>&#0187;<em>Das Universit&#228;tsklinikum Heidelberg ist mit seiner Entscheidung, 50 Prozent der Gesamtkosten &#252;ber Kreditaufnahme selbst zu finanzieren zun&#228;chst einmal ein erhebliches unternehmerisches Risiko eingegangen</em>&#0171;, erkl&#228;rte Irmtraut G&#252;rkan, Kaufm&#228;nnische Direktorin des Universit&#228;tsklinikums Heidelberg. &#0187;Klinikumsvorstand und Aufsichtsrat haben sich zu diesem Schritt entschlossen, um diese einmalige Innovation in Heidelberg zu realisieren.&#0171;</p></blockquote>
<p><strong>Ideale Einbindung in den Heidelberger Klinik-Campus</strong></p>
<p><strong>Das Geb&#228;ude, in dem ein Beschleuniger</strong> sowie drei Behandlungspl&#228;tze und eine drehbare Strahlf&#252;hrung (Gantry) unterirdisch untergebracht sind, ist in idealer Weise eingebunden in den Klinikring des Heidelberger Campus und unmittelbar mit der Klinik f&#252;r RadioOnkologie und Strahlentherapie in der Kopfklinik sowie dem Neubau des Nationalen Zentrums f&#252;r Tumorerkrankungen NCT Heidelberg, das zu Beginn des kommenden Jahres er&#246;ffnet wird, verbunden.</p>
<p><strong>Im HIT sollen k&#252;nftig rund 1.300 Patienten</strong> im Jahr behandelt werden. Das Universit&#228;tsklinikum Heidelberg hat Vertr&#228;ge mit den gesetzlichen Krankenkassen &#252;ber die Behandlung abgeschlossen; die Kosten<strong> eines Bestrahlungszyklus belaufen sich auf rund 20.000 Euro.</strong></p>
<p><strong>Die Ionenbestrahlung ist</strong> ein &#228;u&#223;erst pr&#228;zises und biologisch hochwirksames Therapieverfahren: Ionen werden &#252;ber eine Beschleunigeranlage auf bis zu 75 Prozent der Lichtgeschwindigkeit beschleunigt. <strong>Durch millimetergenaue Steuerung des Strahls wird der Tumor punktgenau getroffen und das umgebende gesunde Gewebe geschont.<br />
</strong><br />
<strong>Klinisches Modellprojekt bei der GSI in Darmstadt</strong></p>
<p><strong>Wissenschaftliche, technische und klinische Vorarbeiten</strong> f&#252;r das Heidelberger HIT wurden im Rahmen eines Gemeinschaftsprojektes der Heidelberger Klinik f&#252;r RadioOnkologie und Strahlentherapie, des GSI Helmholtzzentrums f&#252;r Schwerionenforschung, Darmstadt, das nach wie vor technischer Partner des Universit&#228;tsklinikums Heidelberg ist, und des Deutschen Krebsforschungszentrums Heidelberg (DKFZ) in Kooperation mit dem Forschungszentrum Rossendorf Dresden (FZR) geleistet. In einem Pilotprojekt wurden am Beschleuniger der GSI in Darmstadt seit 1992 mehr als 400 Patienten, die an schwer behandelbaren Tumoren von Knochen-, Knorpel- oder Weichteilgewebe litten, erfolgreich mit Heilungsraten von 80 Prozent behandelt.</p>
<p><strong>Weiterer Partner beim HIT ist die Siemens AG</strong>, die die medizintechnische Ausstattung geliefert hat. Dazu z&#228;hlt die hochmoderne Bestrahlungstechnik in Verbindung mit einem speziellen Scanningverfahren, innovative L&#246;sungen zur Patientenlagerung und bildgebenden Verfahren sowie die Steuerung des Ionenstrahls. Hinzu kommt ein Therapieplanungssystem mit dem Behandlung und Dosisverteilung individuell f&#252;r jeden Patienten bestimmt werden.</p>
<p><strong>Weitere Information zum Heidelberger Ionenstrahl-Therapiezentrum HIT</strong><br />
im Internet:<br />
www.hit-heidelberg.com</p>
<p><strong>Hotline</strong> f&#252;r Anfragen von Patienten, Angeh&#246;rigen und &#196;rzten in der Klinik f&#252;r<br />
RadioOnkologie und Strahlentherapie:<br />
<strong>Tel.:</strong> 06221 / 56 5445 Montag &#8211; Freitag von 8 bis 16 Uhr</p>
<p><strong>Anfragen per E-Mail:</strong> strahlentherapie@med.uni-heidelberg.de </p>
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		</item>
		<item>
		<title>Das Geheimnis der Telomere: Auf deren L&#228;nge kommt es an</title>
		<link>http://www.dzkfblog.de/2009/10/23/das-geheimnis-der-telomere-auf-deren-laenge-kommt-es-an/</link>
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		<pubDate>Fri, 23 Oct 2009 17:07:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>FR</dc:creator>
				<category><![CDATA[Weiterbildung/Universitäten]]></category>
		<category><![CDATA[Alter]]></category>
		<category><![CDATA[biologisch]]></category>
		<category><![CDATA[chromosom]]></category>
		<category><![CDATA[Krebs]]></category>
		<category><![CDATA[Telomere]]></category>
		<category><![CDATA[Zellen]]></category>

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		<description><![CDATA[<strong>Eine Forschungsgruppe der Klinik f&#252;r H&#228;matologie am Essener Universit&#228;tsklinikum arbeitet mit den modernsten Methoden zur Messung der L&#228;nge der Chromosom-Enden, der so genannten Telomere. Diese Telomer-L&#228;nge gibt Auskunft &#252;ber das tats&#228;chliche biologische Alter eines Menschen. Auch zur Entwicklung neuer Therapien gegen Krebs k&#246;nnen die dabei gewonnenen Erkenntnisse beitragen...</strong>

<strong>Der diesj&#228;hrige Nobelpreis f&#252;r Medizin</strong> ging an drei Wissenschaftler aus den USA, die bahnbrechende Erkenntnisse zur Alterung und dem Absterben von Zellen erarbeitet haben. Die Professoren Blackburn, Greider und Szostak wurden f&#252;r Ihre Telomer-Forschung ausgezeichnet, die unser Verst&#228;ndnis von den Vorg&#228;ngen in der Zelle grundlegend erweitert hat und heute als Grundlage f&#252;r weitere Studien dient.

<strong>Auch am Essener Universit&#228;tsklinikum</strong> zeigt die Telomer-Forschung neue Wege f&#252;r die Behandlung von verschiedenartigen Krankheiten auf. Eine Forschungsgruppe in der Klinik f&#252;r H&#228;matologie arbeitet mit den modernsten Methoden zur Messung der Telomerl&#228;nge. 
...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Eine Forschungsgruppe der Klinik f&#252;r H&#228;matologie am Essener Universit&#228;tsklinikum arbeitet mit den modernsten Methoden zur Messung der L&#228;nge der Chromosom-Enden, der so genannten Telomere. Diese Telomer-L&#228;nge gibt Auskunft &#252;ber das tats&#228;chliche biologische Alter eines Menschen. Auch zur Entwicklung neuer Therapien gegen Krebs k&#246;nnen die dabei gewonnenen Erkenntnisse beitragen&#8230;</strong></p>
<p><strong>Der diesj&#228;hrige Nobelpreis f&#252;r Medizin</strong> ging an drei Wissenschaftler aus den USA, die bahnbrechende Erkenntnisse zur Alterung und dem Absterben von Zellen erarbeitet haben. Die Professoren Blackburn, Greider und Szostak wurden f&#252;r Ihre Telomer-Forschung ausgezeichnet, die unser Verst&#228;ndnis von den Vorg&#228;ngen in der Zelle grundlegend erweitert hat und heute als Grundlage f&#252;r weitere Studien dient.</p>
<p><strong>Auch am Essener Universit&#228;tsklinikum</strong> zeigt die Telomer-Forschung neue Wege f&#252;r die Behandlung von verschiedenartigen Krankheiten auf. Eine Forschungsgruppe in der Klinik f&#252;r H&#228;matologie arbeitet mit den modernsten Methoden zur Messung der Telomerl&#228;nge. </p>
<blockquote><p>&#0187;Durch diese Messmethode k&#246;nnen wir zuverl&#228;ssig die L&#228;ngen der Telomere bestimmen. Die Telomer-L&#228;nge gibt Auskunft &#252;ber das tats&#228;chliche biologische Alter der Menschen und kann so Aufschluss dar&#252;ber geben, ob die Untersuchten zu bestimmten Erkrankungen neigen k&#246;nnen&#0171;, erkl&#228;rt Dr. Alexander R&#246;th von der Klinik f&#252;r H&#228;matologie am UK Essen.</p></blockquote>
<p><strong>Warum altern Zellen? Warum sterben Zellen?</strong></p>
<p><strong>Als Telomere werden die Enden der Chromosomen bezeichnet</strong>. Sie verk&#252;rzen sich mit jeder Zellteilung. Beim Menschen etwa gehen bei jeder Teilung zwischen 50 und 100 Basenpaare verloren. Dieser Verlust an Basenpaaren und die damit einhergehende Verk&#252;rzung der Telomer-L&#228;nge wird als End-Replikations-Problem bezeichnet. Ab einer bestimmten Teilungszahl k&#246;nnen sich die Chromosomen wegen der dann zu kurzen Telomere nicht mehr replizieren und einige Zellen sterben ab. Wenn nicht die sogenannte Telomerase w&#228;re: Dieses Zellkern-Enzym kann die Endst&#252;cke, die so genannten Telomerkappen, der Erbsubstanz wiederherstellen und die Telomere verl&#228;ngern. &#0187;Das klingt nat&#252;rlich erst einmal nach einem riesigen Vorteil, weil dadurch theoretisch das Leben der Zellen fast unbegrenzt verl&#228;ngert werden kann&#0171;, sagt Dr. Alexander R&#246;th. &#0187;Man muss dabei allerdings bedenken, dass die Telomerase auch das Leben der Zellen verl&#228;ngert, die f&#252;r den K&#246;rper sch&#228;dlich sind&#0171;, gibt er zu bedenken. &#0187;Immerhin ist in 80 bis 90 Prozent der menschlichen Krebszellen eine krankhafte &#220;berproduktion von Telomerase-Enzymen nachweisbar.&#0171;</p>
<p><strong>Auf dem Weg zu einer neuen Krebstherapie</strong></p>
<p><strong>Die Essener Forschungsgruppe, der Dr. Alexander R&#246;th angeh&#246;rt</strong>, untersucht derzeit, ob eine gezielte Unterdr&#252;ckung der Telomerase in der Anti-Krebs-Therapie alleine eingesetzt werden kann, oder etwa unterst&#252;tzend zu einer Chemotherapie. Mit dieser Therapie und der Hemmung der Telomerase soll eben diese Reparatur der Telomere verhindert werden &#8211; so k&#246;nnen b&#246;sartige Zellen in den Tod getrieben werden.</p>
<blockquote><p> &#0187;Wir richten unser Augenmerk derzeit auf die Erforschung einer seltenen Leuk&#228;mieart, der so genannten Prolymphozytenleuk&#228;mie (T-PLL), die zu den Non-Hodgkin-Lymphomen gez&#228;hlt wird&#0171;, so Dr. R&#246;th. &#0187;Bei dieser Erkrankung trifft eine hohe Telomerase-Aktivit&#228;t auf sehr kurze Telomere&#0171;, berichtet er dann. &#0187;Wir m&#246;chten diesen Zusammenhang entschl&#252;sseln, um dadurch neue Erkenntnisse &#252;ber die Telomerase und ihren genauen Wirkmechanismus zu gewinnen.&#0171; Derzeit ist am Universit&#228;tsklinikum Essen eine Klinische Studie in Vorbereitung, bei der die Prolymphozytenleuk&#228;mie mit Imetelstat, dem ersten verf&#252;gbaren Telomeraseinhibitor, behandelt werden soll.</p>
<p>Dr. Alexander R&#246;th ist zuversichtlich, dass der Einsatz dieser Inhibitoren bei dieser seltenen Erkrankung nur die Spitze des Eisberges ist. &#0187;Die Forschung wird in den kommenden Jahren dahin gehen, weitere Krebsarten und Erkrankungen f&#252;r den Einsatz von Telomerase-Inhibitoren aufzusp&#252;ren und erfolgreich zu behandeln.&#0171;</p></blockquote>
<p><strong>Mehr Informationen zum Thema und zur Forschungsgruppe:</strong></p>
<p><strong>Dr. med. Alexander R&#246;th</strong><br />
Oberarzt an der Klinik f&#252;r H&#228;matologie<br />
Universit&#228;tsklinikum Essen<br />
Hufelandstra&#223;e 55<br />
45122 Essen</p>
<p><strong>Tel.:</strong> 0201-723-84219<br />
<strong>Fax:</strong> 0201-723-1716<br />
<strong>E-Mail:alexander.roeth@uni-due.de<br />
Weitere Informationen:</strong></p>
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