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	<title>DZKF WEBLOG &#187; Krebs</title>
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	<description>Deutsche Zeitschrift für Klinische Forschung &#124; Der Weblog mit News, Meinungen und Kommentaren</description>
	<lastBuildDate>Tue, 31 Jan 2012 14:31:31 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Radioaktive Trojaner &#252;berlisten Knochenmetastasen</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Aug 2011 17:59:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>François G.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Indikation/Therapie]]></category>
		<category><![CDATA[Knochenmetastasen]]></category>
		<category><![CDATA[Krebs]]></category>
		<category><![CDATA[neuroendokriner Tumor]]></category>

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		<description><![CDATA[<strong>Wenn sich Krebs in Knochen absiedelt, verschlechtern sich die &#220;berlebenschancen der Betroffenen meist erheblich. Ein &#196;rzteteam der Bonner Universit&#228;tsklinik f&#252;r Nuklearmedizin hat nun bei Patienten mit Knochenmetastasen von seltenen Tumoren erfolgreich radioaktive Trojaner eingeschleust. Bei der H&#228;lfte der Erkrankten war eine R&#252;ckbildung der Metastasen zu beobachten.</strong>

<strong>Nur etwa drei bis f&#252;nf </strong>von 100.000 Menschen erkranken j&#228;hrlich an der Krebsform "neuroendokriner Tumor". Die Geschwulste kommen meistens im Magen-Darm-Trakt und in der Bauchspeicheldr&#252;se vor. Da die Tumore h&#228;ufig Hormone bilden, k&#246;nnen sie das Verdauungssystem komplett durcheinander bringen und den Patienten das Leben zur H&#246;lle machen. "Bei manchen dieser Patienten treten zudem Knochenmetastasen auf", berichtet Dr. Samer Ezziddin, leitender Oberarzt an der Universit&#228;tsklinik f&#252;r Nuklearmedizin. "Dann haben sie eigentlich schlechte &#220;berlebenschancen." Die Wissenschaftler der Universit&#228;tskliniken Bonn und British Columbia (Kanada) behandelten 42 Patienten, die an seltenen neuroendokrinen Tumoren mit Knochenmetastasen erkrankt sind, mit einer trickreichen Methode. ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wenn sich Krebs in Knochen absiedelt, verschlechtern sich die &#220;berlebenschancen der Betroffenen meist erheblich. Ein &#196;rzteteam der Bonner Universit&#228;tsklinik f&#252;r Nuklearmedizin hat nun bei Patienten mit Knochenmetastasen von seltenen Tumoren erfolgreich radioaktive Trojaner eingeschleust. Bei der H&#228;lfte der Erkrankten war eine R&#252;ckbildung der Metastasen zu beobachten.</strong></p>
<p><strong>Nur etwa drei bis f&#252;nf </strong>von 100.000 Menschen erkranken j&#228;hrlich an der Krebsform &#0187;neuroendokriner Tumor&#0171;. Die Geschwulste kommen meistens im Magen-Darm-Trakt und in der Bauchspeicheldr&#252;se vor. Da die Tumore h&#228;ufig Hormone bilden, k&#246;nnen sie das Verdauungssystem komplett durcheinander bringen und den Patienten das Leben zur H&#246;lle machen. &#0187;Bei manchen dieser Patienten treten zudem Knochenmetastasen auf&#0171;, berichtet Dr. Samer Ezziddin, leitender Oberarzt an der Universit&#228;tsklinik f&#252;r Nuklearmedizin. &#0187;Dann haben sie eigentlich schlechte &#220;berlebenschancen.&#0171; Die Wissenschaftler der Universit&#228;tskliniken Bonn und British Columbia (Kanada) behandelten 42 Patienten, die an seltenen neuroendokrinen Tumoren mit Knochenmetastasen erkrankt sind, mit einer trickreichen Methode.</p>
<p><strong>Tumore sammeln bestimmte Eiwei&#223;e ein</strong><br />
<strong>Die &#196;rzte schleusten in die Tumore</strong> das radioaktive Isotop Lutetium-177 als Trojaner ein, die die Krebszellen von innen zerst&#246;rten. Dabei machten sie sich zunutze, dass die Tumore an ihrer Oberfl&#228;che massenhaft Andockstellen aufweisen, mit denen sie bestimmte Eiwei&#223;e einsammeln. Diese Eiwei&#223;e beluden die Forscher mit dem radioaktiven Lutetium. &#0187;Es strahlt nicht weiter als etwa einen Millimeter&#0171;, erkl&#228;rt Dr. Ezziddin. &#0187;Deshalb k&#246;nnen wir damit gezielt die Tumore zerst&#246;ren, ohne das Nachbargewebe zu sch&#228;digen.&#0171;</p>
<p><strong>Mit dieser als Peptidrezeptor-Radionuklid-Therapie (PRRT)</strong> bezeichneten Methode haben die &#196;rzte bereits zuvor Patienten mit neuroendokrinen Tumoren erfolgreich behandelt. &#0187;F&#252;r die effektive Therapie von Knochenmetastasen gab es bisher mit dieser Methode noch keinen Nachweis&#0171;, sagt Professor Dr. Hans-J&#252;rgen Biersack, Direktor der Nuklearmedizin des Universit&#228;tsklinikums Bonn. &#0187;Die Ergebnisse aber sind spektakul&#228;r.&#0171;</p>
<blockquote><p><strong>Bei etwa der H&#228;lfte der Patienten bildeten sich die Knochenmetastasen zur&#252;ck</strong>, bei einem weiteren Drittel blieben sie stabil. Bei zwei Behandelten verschwanden die Absiedlungen sogar komplett. &#0187;Wir konnten einen durchschnittlichen Wachstums-Stop von 35 Monaten beobachten&#0171;, f&#252;hrt Dr. Ezziddin aus. &#0187;Verglichen mit den Daten diverser medikament&#246;ser Studien ist dies ein beachtliches Resultat.&#0171; Au&#223;erdem deuten die Ergebnisse der PRRT-Therapie auf ein verl&#228;ngertes &#220;berleben dieser Patienten hin. &#0187;W&#228;hrend andere Chemotherapien die Ausbreitung der Metastasen im Schnitt bis zu einem Jahr bremsen, gelang dies mit den radioaktiven Trojanern mindestens drei Mal so lange &#8211; und das selbst bei Knochenmetastasen&#0171;, berichtet der Oberarzt.</p>
<p><strong>Wissenschaftler stellen die Lutetium-Pr&#228;parate selbst her</strong><br />
<strong>Die Therapiemethode wird inzwischen zunehmend angewendet</strong>, obwohl die Lutetium-Pr&#228;parate noch nicht auf dem Markt sind. &#0187;Die Handhabung des radioaktiven Materials und die Zubereitung des Therapiepr&#228;parates erfordern eine entsprechende Logistik mit eigenem Radioisotopenlabor&#0171;, sagt Prof. Biersack. &#0187;Patienten mit Knochenmetastasen k&#246;nnen die berechtigte Hoffnung haben, dass ihnen mit der PRRT effektiv geholfen werden kann.&#0171; Als Nebenwirkungen tr&#228;ten am ersten Behandlungstag etwa vermehrter Stuhlgang oder eine leichte &#220;belkeit auf. Au&#223;erdem k&#246;nne es w&#228;hrend der Verabreichung des Lutetiums zu einer geringen Abgeschlagenheit kommen. &#0187;Viele Patienten merken jedoch nichts oder kaum etwas von der Therapie&#0171;, berichten die Bonner Nuklearmediziner Ezziddin und Biersack.</p></blockquote>
<p><strong>Au&#223;erdem reduzierten sich bei den Behandelten</strong> die durch die Knochenmetastasen ausgel&#246;sten Schmerzen. &#0187;Mehr als die H&#228;lfte war sogar beschwerdefrei&#0171;, sagt Dr. Ezziddin. Auch Patienten mit vielen Tumorabsiedlungen in den Knochen und schw&#228;cherer k&#246;rperlicher Verfassung profitierten noch von der Therapie. &#0187;Dies ist ein Hinweis darauf, dass die Behandlung auch bei weit fortgeschrittenen Stadien noch erfolgreich angewendet werden kann&#0171;, ist der Oberarzt &#252;berzeugt.</p>
<p><strong>Publikation:</strong> <em>Response and Long-Term Control of Bone Metastases After Peptide Receptor Radionuclide Therapy with 177Lu-Octreotate. The Journal of Nuclear Medicine, Ausgabe 52 Nr. 8, Seiten 1197-1203, DOI: 10.2967/jnumed.111.090373</em></p>
<p><strong>Kontakt:</strong><br />
Dr. Samer Ezziddin<br />
Leitender Oberarzt<br />
Klinik f&#252;r Nuklearmedizin des Universit&#228;tsklinikums Bonn<br />
Tel. 0228/ 287-16171 oder 287-15181<br />
E-Mail: samer.ezziddin@ukb.uni-bonn.de</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Bauchspeicheldr&#252;senkrebs: Immuntherapie kann Tumor &#0187;ruhigstellen&#0171;</title>
		<link>http://www.dzkfblog.de/2011/05/20/bauchspeicheldruesenkrebs-immuntherapie-kann-tumor-ruhigstellen/</link>
		<comments>http://www.dzkfblog.de/2011/05/20/bauchspeicheldruesenkrebs-immuntherapie-kann-tumor-ruhigstellen/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 20 May 2011 14:39:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>François G.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kurznachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Bauchspeicheldrüse]]></category>
		<category><![CDATA[Interferon-y]]></category>
		<category><![CDATA[β-Insulinomzellen]]></category>
		<category><![CDATA[Krebs]]></category>

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		<description><![CDATA[<div class="imageframe alignleft" style="width:255px;"><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2011/05/tumorzelle.jpg" rel="lightbox[pics2922]" title="Interferon-γ induzierte Seneszenz in Tumorzellen. "><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2011/05/tumorzelle.thumbnail.jpg" alt="Interferon-γ induzierte Seneszenz in Tumorzellen. " width="255" height="222" class="attachment wp-att-2923" /></a><div class="imagecaption">Interferon-γ induzierte Seneszenz in Tumorzellen. Die Abbildung zeigt aus M&#228;usen isolierte Tumorzellen aus der Bauchspeicheldr&#252;se (β-Zellen), die mit dem Botenstoff Interferon-γ f&#252;r 72 Stunden behandelt wurden. Die Blauf&#228;rbung der Zellen r&#252;hrt von der Aktivierung der Seneszenz-assoziierten β-Galaktosidase Aktivit&#228;t.
Bildquelle: AG Prof. R&#246;cken, Universit&#228;ts-Hautklinik T&#252;bingen</div></div><strong>In einem von der Wilhelm Sander-Stiftung gef&#246;rderten Projekt ist es dem Forschungsteam um Professor Dr. Martin R&#246;cken, Lehrstuhl f&#252;r Dermatologie der Universit&#228;t T&#252;bingen, erstmals gelungen, das Wachstum von Tumoren anzuhalten, ohne sie gleichzeitig abzut&#246;ten. Die Forscher behandelten M&#228;use, die an Bauchspeicheldr&#252;senkrebs erkrankt waren (RIP1-Tag2 M&#228;use), mit wei&#223;en Blutk&#246;rperchen, sogenannten T-Helferzellen. Die T-Helferzellen wurden vorher in einem Spenderorganismus gegen&#252;ber dem Tumor "scharf gemacht". Durch diese Immuntherapie konnte die &#220;berlebensdauer der erkrankten M&#228;use verdoppelt werden.</strong>

<strong>Die Wirkung der T-Helferzellen</strong> gegen den sehr aggressiven Tumor in der Bauchspeicheldr&#252;se beruht nicht auf der Zerst&#246;rung der Krebszellen, sondern erfolgt durch die Ruhigstellung des Tumorgewebes und eine Normalisierung der Entwicklung der Zellen in der ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="imageframe alignleft" style="width:255px;"><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2011/05/tumorzelle.jpg" rel="lightbox[pics2922]" title="Interferon-γ induzierte Seneszenz in Tumorzellen. "><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2011/05/tumorzelle.thumbnail.jpg" alt="Interferon-γ induzierte Seneszenz in Tumorzellen. " width="255" height="222" class="attachment wp-att-2923" /></a>
<div class="imagecaption">Interferon-γ induzierte Seneszenz in Tumorzellen. Die Abbildung zeigt aus M&#228;usen isolierte Tumorzellen aus der Bauchspeicheldr&#252;se (β-Zellen), die mit dem Botenstoff Interferon-γ f&#252;r 72 Stunden behandelt wurden. Die Blauf&#228;rbung der Zellen r&#252;hrt von der Aktivierung der Seneszenz-assoziierten β-Galaktosidase Aktivit&#228;t.<br />
Bildquelle: AG Prof. R&#246;cken, Universit&#228;ts-Hautklinik T&#252;bingen</div>
</div>
<p><strong>In einem von der Wilhelm Sander-Stiftung gef&#246;rderten Projekt ist es dem Forschungsteam um Professor Dr. Martin R&#246;cken, Lehrstuhl f&#252;r Dermatologie der Universit&#228;t T&#252;bingen, erstmals gelungen, das Wachstum von Tumoren anzuhalten, ohne sie gleichzeitig abzut&#246;ten. Die Forscher behandelten M&#228;use, die an Bauchspeicheldr&#252;senkrebs erkrankt waren (RIP1-Tag2 M&#228;use), mit wei&#223;en Blutk&#246;rperchen, sogenannten T-Helferzellen. Die T-Helferzellen wurden vorher in einem Spenderorganismus gegen&#252;ber dem Tumor &#0187;scharf gemacht&#0171;. Durch diese Immuntherapie konnte die &#220;berlebensdauer der erkrankten M&#228;use verdoppelt werden.</strong></p>
<p><strong>Die Wirkung der T-Helferzellen</strong> gegen den sehr aggressiven Tumor in der Bauchspeicheldr&#252;se beruht nicht auf der Zerst&#246;rung der Krebszellen, sondern erfolgt durch die Ruhigstellung des Tumorgewebes und eine Normalisierung der Entwicklung der Zellen in der Bauchspeicheldr&#252;se. Au&#223;erdem fand das Team um Professor R&#246;cken heraus, dass der mit den spezifischen T-Helferzellen erzielte Therapieerfolg von zwei Botenstoffen abh&#228;ngt, die die T-Helferzellen aussch&#252;tten, dem Interferon-γ (IFN-γ) und dem Tumornekrosefaktor (TNF).</p>
<p><strong>In einer weiteren Projektphase</strong> wollen die Forscher nun die direkte Wirkung dieser Botenstoffe auf den Tumor kl&#228;ren. Insbesondere soll untersucht werden, inwieweit eine T-Zell-basierte Therapie bei Tumoren vom Zusammenspiel der Botenstoffe IFN-γ und TNF mit den Zellen des Immunsystems und den Tumorzellen abh&#228;ngt. Weiter geht es darum, wie tumorspezifische T-Helferzellen die physiologischen und biochemischen Merkmale von endogen wachsenden Tumoren beeinflussen, ohne sie zu zerst&#246;ren. Ein in diesem Zusammenhang wichtiger zellul&#228;rer Mechanismus ist die Seneszenz, also die irreversible Ruhigstellung einer Zelle beziehungsweise eines Gewebsverbandes. Die Seneszenz ist in letzter Zeit als einer der Mechanismen beschrieben worden, durch den ein Organismus das unbegrenzte Wachstum eines entarteten Zellverbandes stoppen kann. Insbesondere bei der &#220;berwachung von Tumorgeweben durch das Immunsystem k&#246;nnte dieser Mechanismus von gr&#246;&#223;ter Bedeutung sein. </p>
<p><strong>Sind Immunzellen in der Lage</strong>, Tumorzellen durch die Wirkung von Botenstoffen ruhigzustellen? Welche Rolle spielt dabei jeweils die Seneszenz und die Tumorzelldifferenzierung? Diesen Fragen wollen die Forscher sowohl an isolierten Tumorzellen aus der Bauchspeicheldr&#252;se (β-Insulinomzellen) als auch an Gewebsschnitten von M&#228;usen vor, w&#228;hrend und nach einer Therapie mit &#0187;scharf gemachten&#0171; T-Helferzellen auf den Grund gehen. Prof. R&#246;cken und sein Team erwarten, dass die Untersuchungen neue Erkenntnisse &#252;ber die Wirksamkeit und den Mechanismus einer T-Zell-basierten Tumortherapie bringen. In absehbarer Zeit k&#246;nnten dadurch die wissenschaftlichen Grundlagen f&#252;r die Einf&#252;hrung alternativer, zellul&#228;rer Therapien zur Tumorbek&#228;mpfung beim Menschen geschaffen werden, die einen Mechanismus des K&#246;rpers gegen den Tumor ansteuern, der nicht auf die totale Zerst&#246;rung des Gewebes abzielt.</p>
<p><strong>Kontakte:</strong><br />
Prof. Dr. Martin R&#246;cken, Tel: +49 (0)7071 29 84574, Fax: +49 (0)7071/29 5450, E-mail: Martin.Roecken@med.uni-tuebingen.de</p>
<p>http://www.hautklinik-tuebingen.de/forschung/tumorimmunologie.html</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Erbinformation von Bakterien erm&#246;glicht neue Arzneistoffe</title>
		<link>http://www.dzkfblog.de/2011/05/12/erbinformation-von-bakterien-ermoeglicht-neue-arzneistoffe/</link>
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		<pubDate>Thu, 12 May 2011 16:53:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>François G.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kurznachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Antibiotika]]></category>
		<category><![CDATA[Bodenbakterien]]></category>
		<category><![CDATA[Krebs]]></category>

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		<description><![CDATA[<div class="imageframe alignleft" style="width:255px;"><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2011/05/bodenbakterien.jpg" rel="lightbox[pics2916]" title="Bodenbakterien... Foto: inga paas photography"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2011/05/bodenbakterien.thumbnail.jpg" alt="Bodenbakterien... Foto: inga paas photography" width="255" height="170" class="attachment wp-att-2917" /></a><div class="imagecaption">Bodenbakterien... Foto: inga paas photography</div></div><h4>Bodenbakterien - ein vielversprechende Quelle f&#252;r die Arzneistoffentwicklung der Zukunft</h4>

<strong>Universit&#228;t T&#252;bingen erfolgreich bei der Bewerbung um Forschungsgelder zur industriellen Biotechnologie in Europa</strong>
<strong>In einer Ausschreibung</strong> f&#252;r Forschungsprojekte zur industriellen Biotechnologie in Europa hat die Universit&#228;t T&#252;bingen sehr erfolgreich abgeschnitten: Insgesamt 48 multinationale Forschungsverb&#252;nde bewarben sich um eine F&#246;rderung im Rahmen der "European Research Area Industrial Biotechnology", davon erhielten zehn die Zusage f&#252;r eine dreij&#228;hrige F&#246;rderung. An drei dieser Verb&#252;nde sind T&#252;binger Forscher beteiligt. Von den maximal 5 Millionen Euro, die das Bundesministerium f&#252;r Bildung und Forschung deutschlandweit bereitgestellt hatte, warb die Universit&#228;t T&#252;bingen damit 1,2 Millionen Euro ein. 

<strong>Die Gelder gehen an</strong> die Professoren ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="imageframe alignleft" style="width:255px;"><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2011/05/bodenbakterien.jpg" rel="lightbox[pics2916]" title="Bodenbakterien... Foto: inga paas photography"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2011/05/bodenbakterien.thumbnail.jpg" alt="Bodenbakterien... Foto: inga paas photography" width="255" height="170" class="attachment wp-att-2917" /></a>
<div class="imagecaption">Bodenbakterien&#8230; Foto: inga paas photography</div>
</div>
<h4>Bodenbakterien &#8211; ein vielversprechende Quelle f&#252;r die Arzneistoffentwicklung der Zukunft</h4>
<p><strong>Universit&#228;t T&#252;bingen erfolgreich bei der Bewerbung um Forschungsgelder zur industriellen Biotechnologie in Europa</strong><br />
<strong>In einer Ausschreibung</strong> f&#252;r Forschungsprojekte zur industriellen Biotechnologie in Europa hat die Universit&#228;t T&#252;bingen sehr erfolgreich abgeschnitten: Insgesamt 48 multinationale Forschungsverb&#252;nde bewarben sich um eine F&#246;rderung im Rahmen der &#0187;European Research Area Industrial Biotechnology&#0171;, davon erhielten zehn die Zusage f&#252;r eine dreij&#228;hrige F&#246;rderung. An drei dieser Verb&#252;nde sind T&#252;binger Forscher beteiligt. Von den maximal 5 Millionen Euro, die das Bundesministerium f&#252;r Bildung und Forschung deutschlandweit bereitgestellt hatte, warb die Universit&#228;t T&#252;bingen damit 1,2 Millionen Euro ein. </p>
<p><strong>Die Gelder gehen an</strong> die Professoren Wolfgang Wohlleben am Interfakult&#228;ren Institut f&#252;r Mikrobiologie und Infektionsmedizin und Lutz Heide am Pharmazeutischen Institut. Die beiden Forscher arbeiten an der Entschl&#252;sselung der Erbinformationen bestimmter Bodenbakterien, die diese zur Produktion von Arzneistoffen bef&#228;higt, etwa von Antibiotika, Krebsmitteln oder Arzneimitteln f&#252;r Empf&#228;nger von Organtransplantaten. Im einem der gef&#246;rderten Projekte wird auch zu einem neuen pflanzlichen Wirkstoff gegen Krebs geforscht. </p>
<p><strong>Kontakt:</strong><br />
Professor Dr. Lutz Heide<br />
Universit&#228;t T&#252;bingen<br />
Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakult&#228;t<br />
Pharmazeutisches Institut<br />
Auf der Morgenstelle 8 • 72076 T&#252;bingen<br />
Telefon: +49 7071 29-72460</p>
<p>http://heide[at]uni-tuebingen.de</p>
<p>Professor Dr. Wolfgang Wohlleben<br />
Universit&#228;t T&#252;bingen<br />
Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakult&#228;t<br />
Interfakult&#228;res Institut f&#252;r Mikrobiologie und Infektionsmedizin<br />
Auf der Morgenstelle 28 • 72076 T&#252;bingen<br />
Telefon: +49 7071 29-76944</p>
<p>http://wolfgang.wohlleben[at]biotech.uni-tuebingen.de</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Neue Ausgabe der Zeitschrift &#0187;einblick&#0171; ist erschienen</title>
		<link>http://www.dzkfblog.de/2011/04/13/neue-ausgabe-der-zeitschrift-einblick-ist-erschienen/</link>
		<comments>http://www.dzkfblog.de/2011/04/13/neue-ausgabe-der-zeitschrift-einblick-ist-erschienen/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 13 Apr 2011 17:20:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>François G.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Angebote]]></category>
		<category><![CDATA[DKFZ]]></category>
		<category><![CDATA[Einblick]]></category>
		<category><![CDATA[forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Krebs]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.dzkfblog.de/?p=2851</guid>
		<description><![CDATA[<div class="imageframe alignleft" style="width:254px;"><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2011/04/einblick04-11.jpg" rel="lightbox[pics0]" title="Titelseite der Zeitschrift einblick, Ausgabe 1/2011. T. Schwerdt/S. Kreger"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2011/04/einblick04-11.thumbnail.jpg" alt="Titelseite der Zeitschrift einblick, Ausgabe 1/2011 T. Schwerdt/S. Kreger" width="254" height="339" class="attachment wp-att-2850" /></a><div class="imagecaption">Titelseite der Zeitschrift "einblick", Ausgabe 1/2011
T. Schwerdt/S. Kreger</div></div><strong>Seit 25 Jahren informiert der Krebsinformationsdienst (KID) des Deutschen Krebsforschungszentrums rund um das Thema Krebs – wissenschaftlich gesichert, unabh&#228;ngig und kostenlos. Der anfangs kleine Telefondienst hat sich mit den Jahren zu einer multimedialen Auskunftsstelle entwickelt und wird nun sogar zum Nationalen Referenzzentrum f&#252;r Krebsinformation ausgebaut.</strong> 

<strong>"einblick" widmet dem 25-j&#228;hrigen Jubil&#228;um</strong> des Dienstes ein Sonderheft.
Seit seiner Gr&#252;ndung hat der KID mehr als 420.000 Anfragen rund um das Thema Krebs beantwortet. Aber wer steckt hinter der Stimme am Telefon? "einblick" wirft einen Blick hinter die Kulissen und erkl&#228;rt, nach ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="imageframe alignleft" style="width:254px;"><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2011/04/einblick04-11.jpg" rel="lightbox[pics0]" title="Titelseite der Zeitschrift einblick, Ausgabe 1/2011. T. Schwerdt/S. Kreger"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2011/04/einblick04-11.thumbnail.jpg" alt="Titelseite der Zeitschrift einblick, Ausgabe 1/2011 T. Schwerdt/S. Kreger" width="254" height="339" class="attachment wp-att-2850" /></a>
<div class="imagecaption">Titelseite der Zeitschrift &#0187;einblick&#0171;, Ausgabe 1/2011<br />
T. Schwerdt/S. Kreger</div>
</div>
<p><strong>Seit 25 Jahren informiert der Krebsinformationsdienst (KID) des Deutschen Krebsforschungszentrums rund um das Thema Krebs – wissenschaftlich gesichert, unabh&#228;ngig und kostenlos. Der anfangs kleine Telefondienst hat sich mit den Jahren zu einer multimedialen Auskunftsstelle entwickelt und wird nun sogar zum Nationalen Referenzzentrum f&#252;r Krebsinformation ausgebaut.</strong> </p>
<p><strong>&#0187;einblick&#0171; widmet dem 25-j&#228;hrigen Jubil&#228;um</strong> des Dienstes ein Sonderheft.<br />
Seit seiner Gr&#252;ndung hat der KID mehr als 420.000 Anfragen rund um das Thema Krebs beantwortet. Aber wer steckt hinter der Stimme am Telefon? &#0187;einblick&#0171; wirft einen Blick hinter die Kulissen und erkl&#228;rt, nach welchen Vorgaben die Mitarbeiterinnen beraten, woher sie die ben&#246;tigten Informationen w&#228;hrend des Gespr&#228;chs erhalten und wie es dem Team gelingt, auf dem aktuellen Stand der Wissenschaft zu bleiben. </p>
<p><strong>Im Interview erl&#228;utern die Wegbereiter</strong> des Dienstes, Professor Harald zur Hausen und Hilke Stamatiadis-Smidt, welche H&#252;rden der KID zu Beginn seiner T&#228;tigkeit &#252;berwinden musste. Professor Otmar D. Wiestler, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Krebsforschungszentrums, betont im Gespr&#228;ch, dass der informierte Patient wesentlich zu seiner Heilung beitragen kann. Und Dr. Regine Hagmann, die Leiterin des Krebsinformationsdienstes, sieht durchaus noch neue Aufgaben f&#252;r den Dienst: &#0187;Die Krebsmedizin ist so komplex, dass wir uns durchaus vorstellen k&#246;nnen, k&#252;nftig auch eine Anlaufstelle f&#252;r informationssuchende &#196;rzte zu sein.&#0171; </p>
<p><strong>Informationsdienste wie der KID</strong> tragen dazu bei, dass Patienten gut informiert &#252;ber ihre Behandlung mitentscheiden k&#246;nnen. Doch wie realistisch ist die Idee des m&#252;ndigen Patienten – und auf welche Schwierigkeiten st&#246;&#223;t sie in der Praxis? Dass das Verh&#228;ltnis zwischen Arzt und informiertem Patienten nicht immer einfach ist, legen Experten im einblick dar.</p>
<p><strong>Weitere Themen im Heft:</strong></p>
<p><strong>Studien</strong> – auch aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum – deuten darauf hin, dass der Aspirin-Wirkstoff <em>ASS</em> krebsvorbeugend wirkt. DKFZ-Wissenschaftler erkl&#228;ren im einblick, wie die bisherigen Studienergebnisse einzuordnen sind und welche Anwendungen f&#252;r ASS in der Krebsvorsorge m&#246;glich sind.</p>
<p><strong>Der Erfolg einer Strahlentherapie</strong> h&#228;ngt stark davon ab, wie der Tumor auf die Bestrahlung anspricht. Warum manche Krebsherde widerstandf&#228;higer gegen Strahlen sind als andere und welche Rolle dabei die Wechselwirkung des Tumors mit seinen benachbarten Zellen spielt, erl&#228;utern Experten im &#0187;einblick&#0171;.</p>
<p><a href="http://www.dkfz.de/de/presse/veroeffentlichungen/einblick/download/2011/einblick_Web_2011_1.pdf" title="downloadbares PDF der aktuellen Ausgabe von Einblick">PDF-Ausgabe</a> von Einblick auf der Webseite des DKFZ</p>]]></content:encoded>
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		<title>Tumore der Gallenwege durch Gallensaftanalyse zuverl&#228;ssig erkennbar</title>
		<link>http://www.dzkfblog.de/2011/03/12/tumore-der-gallenwege-durch-gallensaftanalyse-zuverlaessig-erkennbar/</link>
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		<pubDate>Sat, 12 Mar 2011 13:26:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>François G.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kurznachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Galle]]></category>
		<category><![CDATA[Krebs]]></category>
		<category><![CDATA[Proteomanalyse]]></category>

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		<description><![CDATA[div class="imageframe alignleft" style="width:255px;"><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2011/03/lankisch-wedemeyer.jpg" rel="lightbox[pics0]" title="v. links: Dr. Tim Lankisch und Privatdozent Dr. Jochen Wedemeyer, MHH-Klinik f&#252;r Gastroenterologie, Hepatologie und Endokrinologie Foto: MHH-Pressestelle"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2011/03/lankisch-wedemeyer.thumbnail.jpg" alt="Dr. Tim Lankisch und Privatdozent Dr. Jochen Wedemeyer" width="255" height="192" class="attachment wp-att-2778" /></a><div class="imagecaption">v. links: Dr. Tim Lankisch und Privatdozent Dr. Jochen Wedemeyer, MHH-Klinik f&#252;r Gastroenterologie, Hepatologie und Endokrinologie Foto: MHH-Pressestelle</div></div><h4>MHH-Forscher entdeckten: Neuer Test erm&#246;glicht die Erkennung von Krebs der Galleng&#228;nge mit hoher Empfindlichkeit / Ver&#246;ffentlichung in Hepatology</h4>
<strong>Ein neuer Test kann mit hoher Genauigkeit Krebs der Gallenwege von chronischen Entz&#252;ndungen unterscheiden. Das Verfahren ist wesentlich zuverl&#228;ssiger als alle derzeit verf&#252;gbaren diagnostischen Verfahren und das erste, das sich zur Fr&#252;herkennung eignen kann. Das ergab eine klinische Studie der Forscher Dr. Tim Lankisch und Privatdozent Dr. Jochen Wedemeyer, Klinik f&#252;r Gastroenterologie, Hepatologie und Endokrinologie der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH), die sie zusammen mit Professor Dr. Harald Mischak und Dr. Jochen Metzger von der Firma mosaiques diagnostics durchf&#252;hrten. Die Wissenschaftler ver&#246;ffentlichten ihre Ergebnisse in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift "Hepatology".</strong>

<strong>Die MHH-Forscher untersuchten 107 Gallens&#228;fte</strong> von Patienten mit Gallengangsverschluss. Der Gallensaft wurde im ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="imageframe alignleft" style="width:255px;"><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2011/03/lankisch-wedemeyer.jpg" rel="lightbox[pics0]" title="v. links: Dr. Tim Lankisch und Privatdozent Dr. Jochen Wedemeyer, MHH-Klinik f&#252;r Gastroenterologie, Hepatologie und Endokrinologie Foto: MHH-Pressestelle"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2011/03/lankisch-wedemeyer.thumbnail.jpg" alt="Dr. Tim Lankisch und Privatdozent Dr. Jochen Wedemeyer" width="255" height="192" class="attachment wp-att-2778" /></a>
<div class="imagecaption">v. links: Dr. Tim Lankisch und Privatdozent Dr. Jochen Wedemeyer, MHH-Klinik f&#252;r Gastroenterologie, Hepatologie und Endokrinologie Foto: MHH-Pressestelle</div>
</div>
<h4>MHH-Forscher entdeckten: Neuer Test erm&#246;glicht die Erkennung von Krebs der Galleng&#228;nge mit hoher Empfindlichkeit / Ver&#246;ffentlichung in Hepatology</h4>
<p><strong>Ein neuer Test kann mit hoher Genauigkeit Krebs der Gallenwege von chronischen Entz&#252;ndungen unterscheiden. Das Verfahren ist wesentlich zuverl&#228;ssiger als alle derzeit verf&#252;gbaren diagnostischen Verfahren und das erste, das sich zur Fr&#252;herkennung eignen kann. Das ergab eine klinische Studie der Forscher Dr. Tim Lankisch und Privatdozent Dr. Jochen Wedemeyer, Klinik f&#252;r Gastroenterologie, Hepatologie und Endokrinologie der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH), die sie zusammen mit Professor Dr. Harald Mischak und Dr. Jochen Metzger von der Firma mosaiques diagnostics durchf&#252;hrten. Die Wissenschaftler ver&#246;ffentlichten ihre Ergebnisse in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift &#0187;Hepatology&#0171;.</strong></p>
<p><strong>Die MHH-Forscher untersuchten 107 Gallens&#228;fte</strong> von Patienten mit Gallengangsverschluss. Der Gallensaft wurde im Rahmen einer Endoskopieuntersuchung der Galleng&#228;nge entnommen, der so genannten endoskopisch retrograden Cholangiopankreatikographie (ERCP). Anschlie&#223;end wurde das Eiwei&#223;muster der Fl&#252;ssigkeit mit der von Professor Mischak entwickelten Proteomanalyse charakterisiert. So konnten sie bei den meisten Patienten einen b&#246;sartigen Tumor der Galleng&#228;nge, ein so genanntes cholangiozellul&#228;res Karzinom (CCC), von einer Gallengangsentz&#252;ndung unterscheiden – insbesondere bei Patienten mit einer prim&#228;r sklerosierenden Cholangitis (PSC), die ein Risikofaktor f&#252;r ein Gallengangskarzinom ist. Das CCC ist der zweith&#228;ufigste Lebertumor. Nach der Diagnose leben die Patienten durchschnittlich nur noch bis zu zw&#246;lf Monate. Die Anzahl der Neuerkrankungen ist mit etwa acht pro 100.000 Einwohner pro Jahr zwar gering, jedoch wird eine steigende Anzahl der Neuerkrankungen in den letzten Jahrzehnten beobachtet.</p>
<blockquote><p>&#0187;<strong>Bisher wird versucht, Krebs der Gallenwege mit Hilfe von Blutuntersuchungen, Computertomografien, Sonografien und ERCP fr&#252;hzeitig zu erkennen. Doch diese Methoden erkennen die Krankheit oft zu sp&#228;t</strong>, weil zwischen chronischen Entz&#252;ndungen und Karzinom nicht genau genug unterschieden werden kann. F&#252;r eine wirksame Therapie ist es dann oft zu sp&#228;t&#0171;, sagt Dr. Lankisch. &#0187;Mit dem neuen Test kann auch dann Krebs diagnostiziert werden, wenn sich die Gallenwege chronisch entz&#252;ndet und somit ver&#228;ndert haben. Er kann ein neues diagnostisches Hilfsmittel der Zukunft werden. Das w&#228;re ein Meilenstein auf dem Weg zu einer effizienteren Behandlungsstrategie f&#252;r die verschiedenen Gallenwegserkrankungen&#0171;, sagte Professor Manns, Direktor der MHH-Klinik f&#252;r Gastroenterologie, Hepatologie und Endokrinologie.</p></blockquote>
<p><strong>Die Proteomanalyse</strong> wurde im Rahmen des Projekts GENINCA entwickelt. In naher Zukunft wollen die Forscher eine weitere, gr&#246;&#223;er angelegte Studie zur Fr&#252;herkennung von Krebs bei unklaren Gallengangsverengungen durchf&#252;hren.</p>
<p><strong>Weitere Informationen</strong> erhalten Sie von Dr. Tim Lankisch, Telefon 0511 532-3302, lankisch.tim@mh-hannover.de.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Mini-U-Boot gegen Krebs in menschlicher Blutbahn</title>
		<link>http://www.dzkfblog.de/2011/03/06/mini-u-boot-gegen-krebs-in-menschlicher-blutbahn/</link>
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		<pubDate>Sun, 06 Mar 2011 12:40:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>François G.</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Krebs]]></category>
		<category><![CDATA[Nanophotonik]]></category>
		<category><![CDATA[Optofluidik]]></category>
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		<description><![CDATA[<h4>Zukunftsmusik...</h4><strong>Ein vision&#228;res Entwicklungsprojekt der Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft wird ab M&#228;rz 2011 im Ars Electronica Center in &#214;sterreich vorgestellt: Teil der neuen, gro&#223; angelegten Pr&#228;sentation ist auch das Projekt "Nautilos" – eine vision&#228;re Entwicklungsarbeit von Prof. Dr.-Ing. Christian Karnutsch. Das Mini-U-Boot "Nautilos" soll zur Krebstherapie in der menschlichen Blutbahn eingesetzt werden und mit optischen Methoden nahezu permanent das Blut seines Tr&#228;gers untersuchen.</strong>

<strong>"Kunst, Technologie und Gesellschaft"</strong> lautet das Credo von "Ars Electronica", einer weltweit einmaligen Plattform f&#252;r digitale Kunst und Medienkultur. Das Ars Electronica Center im &#246;sterreichischen Linz wurde 2009 neu er&#246;ffnet und z&#228;hlt seit seiner Er&#246;ffnung 390 000 Besucher.

<strong>Die Hauptausstellung</strong> tr&#228;gt den Titel "Neue Bilder von Menschen" und besch&#228;ftigt sich mit den aufstrebenden Life Sciences und der damit verbundenen Ver&#228;nderung des Welt- und Menschenbildes im Zuge neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse. Ein Teil dieser Ausstellung ist das RoboLab, das im M&#228;rz 2011 eine Neugestaltung erf&#228;hrt. In "Robotinity" thematisiert das Ars Electonica Center die zunehmende Ann&#228;herung und Verschmelzung von Mensch und Roboter. Besonders in der Medizin f&#252;hren bahnbrechende Errungenschaften in der Verbindung von Mensch und Computer zu neuer Lebensqualit&#228;t.

<strong>Teil der neuen, gro&#223; angelegten Pr&#228;sentation</strong> ist auch das Projekt "Nautilos". "Nautilos" steht f&#252;r "nahezu selbstst&#228;ndiges injizierbares optofluidisches System" – eine Anlehnung an das griechische Nautilus sowie den Namen eines U-Boots in verschiedenen Romanen von Jules Verne. Es ist eine vision&#228;re Entwicklungsarbeit von Prof. Dr.-Ing. Christian Karnutsch, der ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="imageframe alignleft" style="width:355px;"><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2011/03/ubooterfinder.jpeg" rel="lightbox[pics2768]" title="Prof. Dr.-Ing. Christian Karnutsch (re.) bei der Arbeit am Institut f&#252;r Optofluidik und integrierte Nanophotonik (IONAS) an der Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2011/03/ubooterfinder.thumbnail.jpeg" alt="Prof. Dr.-Ing. Christian Karnutsch" width="355" height="245" class="attachment wp-att-2769" /></a>
<div class="imagecaption">Prof. Dr.-Ing. Christian Karnutsch (re.) bei der Arbeit am Institut f&#252;r Optofluidik und integrierte Nanophotonik (IONAS) an der Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft</div>
</div>
<h4>Zukunftsmusik&#8230;</h4>
<p><strong>Ein vision&#228;res Entwicklungsprojekt der Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft wird ab M&#228;rz 2011 im Ars Electronica Center in &#214;sterreich vorgestellt: Teil der neuen, gro&#223; angelegten Pr&#228;sentation ist auch das Projekt &#0187;Nautilos&#0171; – eine vision&#228;re Entwicklungsarbeit von Prof. Dr.-Ing. Christian Karnutsch. Das Mini-U-Boot &#0187;Nautilos&#0171; soll zur Krebstherapie in der menschlichen Blutbahn eingesetzt werden und mit optischen Methoden nahezu permanent das Blut seines Tr&#228;gers untersuchen.</strong></p>
<p><strong>&#0187;Kunst, Technologie und Gesellschaft&#0171;</strong> lautet das Credo von &#0187;Ars Electronica&#0171;, einer weltweit einmaligen Plattform f&#252;r digitale Kunst und Medienkultur. Das Ars Electronica Center im &#246;sterreichischen Linz wurde 2009 neu er&#246;ffnet und z&#228;hlt seit seiner Er&#246;ffnung 390 000 Besucher.</p>
<p><strong>Die Hauptausstellung</strong> tr&#228;gt den Titel &#0187;Neue Bilder von Menschen&#0171; und besch&#228;ftigt sich mit den aufstrebenden Life Sciences und der damit verbundenen Ver&#228;nderung des Welt- und Menschenbildes im Zuge neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse. Ein Teil dieser Ausstellung ist das RoboLab, das im M&#228;rz 2011 eine Neugestaltung erf&#228;hrt. In &#0187;Robotinity&#0171; thematisiert das Ars Electonica Center die zunehmende Ann&#228;herung und Verschmelzung von Mensch und Roboter. Besonders in der Medizin f&#252;hren bahnbrechende Errungenschaften in der Verbindung von Mensch und Computer zu neuer Lebensqualit&#228;t.</p>
<p><strong>Teil der neuen, gro&#223; angelegten Pr&#228;sentation</strong> ist auch das Projekt &#0187;Nautilos&#0171;. &#0187;Nautilos&#0171; steht f&#252;r &#0187;nahezu selbstst&#228;ndiges injizierbares optofluidisches System&#0171; – eine Anlehnung an das griechische Nautilus sowie den Namen eines U-Boots in verschiedenen Romanen von Jules Verne. Es ist eine vision&#228;re Entwicklungsarbeit von Prof. Dr.-Ing. Christian Karnutsch, der an der Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft an der Fakult&#228;t f&#252;r Elektro- und Informationstechnik lehrt und dort auch das neue Institut f&#252;r Optofluidik und integrierte Nanophotonik (IONAS) aufbaut. &#220;ber seinen Forschungsansatz versucht er, biomedizinische Sensorsysteme zu entwickeln, zu verbessern und vor allem zu miniaturisieren. &#0187;Insbesondere der Verkleinerung kommt hierbei eine enorme Bedeutung zu, denn die Gr&#246;&#223;e eines Systems bestimmt ma&#223;geblich das m&#246;gliche Anwendungsgebiet&#0171;, so Prof. Christian Karnutsch, &#0187;dazu ein einfaches Beispiel: H&#228;tten Sie einen CD-Spieler im Auto, wenn Sie daf&#252;r den gesamten Platz des Beifahrersitzes br&#228;uchten?&#0171;</p>
<p><p><a href="http://www.dzkfblog.de/2011/03/06/mini-u-boot-gegen-krebs-in-menschlicher-blutbahn/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>Das Mini-U-Boot &#0187;Nautilos&#0171; von Prof. Christian Karnutsch soll zur Krebstherapie in der menschlichen Blutbahn eingesetzt werden und mit optischen Methoden nahezu permanent das Blut seines Tr&#228;gers untersuchen. Mit einem Laser an Bord soll es dabei in der Lage sein, beispielsweise Viren oder Krebszellen unsch&#228;dlich zu machen. Dazu ben&#246;tigt Nautilos drei Hauptkomponenten, die zusammen nicht gr&#246;&#223;er als 1 mm sein d&#252;rfen: den Antriebs- und Kommunikationsstrang, das diagnostische und das therapeutische System. &#0187;Etliche Elemente f&#252;r Nautilos, wie z. B. Antrieb oder Navigationssystem, stehen uns prinzipiell bereits Dank der Mikrosystemtechnik zur Verf&#252;gung&#0171;, so Prof. Karnutsch, &#0187;unsere Aufgabe besteht nun darin, diese Systeme weiter zu miniaturisieren, was insbesondere beim Herzst&#252;ck von Nautilos – der biomedizinischen Diagnoseeinheit, die die Krebszellen aufsp&#252;ren soll – eine gro&#223;e wissenschaftliche Herausforderung ist. Die heutigen Voraussetzungen lassen darauf hoffen, dass wir in etwa 20 bis 25 Jahren das erste einsatzf&#228;hige Mini-U-Boot zur Krebsbek&#228;mpfung in der menschlichen Blutbahn herstellen k&#246;nnen.&#0171;</p>
<p>Erforscht und entwickelt wird Nautilos am neuen Institut f&#252;r Optofluidik und integrierte Nanophotonik an der Hochschule Karlsruhe – und davon profitieren auch die Studierenden: &#0187;&#220;ber das Studium erhalten sie Einblick in diese neuen Forschungs- und Arbeitsfelder in der Mikro- und Nanotechnologie, Biotechnologie sowie Materialwissenschaft&#0171;, betont Rektor Prof. Dr. Karl-Heinz Meisel, &#0187;und werden dann nach ihrem Studienabschluss als gefragte Spezialisten diese innovativen Methoden und Technologien in Industrie und Unternehmen tragen.&#0171;</p>
<p>&#220;ber das Projekt ist ein kurzes Video des 3sat-Zukunftmagazins &#0187;nano &#8211; die Welt von morgen&#0171; unter http://www.youtube.com/watch?v=LU-efJhrlDY&#038;feature=player_embedded abrufbar.<br />
Weitere Informationen:</p>
<p>http://www.hs-karlsruhe.de/servlet/PB/menu/1090939/index.html</p>
<p><object width="500" height="306"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/e/LU-efJhrlDY"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/e/LU-efJhrlDY" type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="306" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Wie Blutgerinnung mit Krebs und Blutvergiftung zusammenh&#228;ngt</title>
		<link>http://www.dzkfblog.de/2011/02/05/wie-blutgerinnung-mit-krebs-und-blutvergiftung-zusammenhaengt/</link>
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		<pubDate>Sat, 05 Feb 2011 15:04:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>François G.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Weiterbildung/Universitäten]]></category>
		<category><![CDATA[Blutgerinnung]]></category>
		<category><![CDATA[Blutvergiftung]]></category>
		<category><![CDATA[Krebs]]></category>

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		<description><![CDATA[<h4>Forschungsergebnisse k&#246;nnten neue Therapiem&#246;glichkeiten er&#246;ffnen / Heidelberger Wissenschaftler ver&#246;ffentlichen in "Molecular Cell"</h4>
<strong>K&#246;rperzellen produzieren in Stresssituationen</strong> vermehrt Blutgerinnungsfaktoren, z.B. Thrombin. Welche molekularen Mechanismen dabei wirken und wie Krebszellen von diesem Prozess profitieren, haben Wissenschaftler der Molecular Medicine Partnership Unit (MMPU), einer Kooperation zwischen der Medizinischen Fakult&#228;t der Universit&#228;t und dem European Molecular Biology Laboratory (EMBL) in Heidelberg, entdeckt.

<strong>Die Erkenntnisse er&#246;ffnen neue M&#246;glichkeiten</strong>, Krebszellen zu bek&#228;mpfen. Die Studie gibt auch neue Hinweise f&#252;r die Behandlung von Blutvergiftung (Septik&#228;mien), bei der die erh&#246;hte Blutgerinnung immer noch die Haupttodesursache darstellt. Die Ergebnisse wurden in dem renommierten Journal "Molecular Cell" ver&#246;ffentlicht.

<strong>Molekulares Relikt aus Urzeiten</strong>
<strong>Stress war f&#252;r unsere urzeitlichen Vorfahren</strong> oft mit lebensbedrohlichen Gefahren verbunden mit dem Risiko bei Kampf oder Flucht Blut zu verlieren. Deshalb reagiert unser K&#246;rper ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Forschungsergebnisse k&#246;nnten neue Therapiem&#246;glichkeiten er&#246;ffnen / Heidelberger Wissenschaftler ver&#246;ffentlichen in &#0187;Molecular Cell&#0171;</h4>
<p><strong>K&#246;rperzellen produzieren in Stresssituationen</strong> vermehrt Blutgerinnungsfaktoren, z.B. Thrombin. Welche molekularen Mechanismen dabei wirken und wie Krebszellen von diesem Prozess profitieren, haben Wissenschaftler der Molecular Medicine Partnership Unit (MMPU), einer Kooperation zwischen der Medizinischen Fakult&#228;t der Universit&#228;t und dem European Molecular Biology Laboratory (EMBL) in Heidelberg, entdeckt.</p>
<p><strong>Die Erkenntnisse er&#246;ffnen neue M&#246;glichkeiten</strong>, Krebszellen zu bek&#228;mpfen. Die Studie gibt auch neue Hinweise f&#252;r die Behandlung von Blutvergiftung (Septik&#228;mien), bei der die erh&#246;hte Blutgerinnung immer noch die Haupttodesursache darstellt. Die Ergebnisse wurden in dem renommierten Journal &#0187;Molecular Cell&#0171; ver&#246;ffentlicht.</p>
<p><strong>Molekulares Relikt aus Urzeiten</strong></p>
<p><strong>Stress war f&#252;r unsere urzeitlichen Vorfahren</strong> oft mit lebensbedrohlichen Gefahren verbunden mit dem Risiko bei Kampf oder Flucht Blut zu verlieren. Deshalb reagiert unser K&#246;rper auf Stress unter anderem damit, reichlich Blutgerinnungsfaktoren herzustellen.</p>
<p><strong>Menschen mit Krebs leiden h&#228;ufig an einer erh&#246;hten Blutgerinnung</strong>, die nicht selten zu zahlreichen Blutgerinnseln in den Venen f&#252;hrt. In den letzten Jahren haben die Mediziner diesen Zusammenhang auch umkehren k&#246;nnen: Sie haben erkannt, dass Menschen mit einer aktivierten Blutgerinnung ein erh&#246;htes Krebsrisiko haben. Neueste Studien zeigen, dass Medikamente, die die Blutgerinnung hemmen, helfen k&#246;nnen, Krebs zu behandeln oder vorzubeugen. Wie genau Blutgerinnung und Krebsentwicklung allerdings miteinander verbunden sind, war bisher unklar.</p>
<p><strong>Neuen Regulationsmechanismus entdeckt</strong></p>
<p>&#0187;<strong>Zum ersten Mal haben wir nun auf molekularer Ebene</strong> einen Hinweis gefunden, der uns diese r&#228;tselhafte Beziehung zwischen erh&#246;hter Gerinnungsaktivit&#228;t und dem Verlauf einer Krebserkrankung erkl&#228;ren k&#246;nnte&#0171;, sagt Dr. Sven Danckwardt, der die Untersuchungen an der MMPU durchgef&#252;hrt hat.</p>
<p><strong>Unter normalen Umst&#228;nden</strong> stellen unsere Zellen relativ wenig Thrombin her. Bestimmte Eiwei&#223;e behindern den Produktionsprozess. Danckwardt und seine Mitarbeiter in der Arbeitsgruppe um Professor Andreas Kulozik und Professor Matthias Hentze konnten jetzt zeigen: Geraten Zellen durch Entz&#252;ndungsprozesse in Stress &#8211; dies ist z.B. bei Krebs der Fall – blockiert ein Eiwei&#223; namens p38 MAPK die Proteine, die normalerweise die Produktion von Thrombin drosseln. Die Thrombinmenge steigt also.</p>
<p><strong>Die durch Krebs verursachte Entz&#252;ndungsreaktion</strong> k&#246;nnte also zu erh&#246;hten Thrombinspiegeln f&#252;hren. Das w&#252;rde auch erkl&#228;ren, warum Krebspatienten h&#228;ufiger an Blutgerinnseln leiden.</p>
<p><strong>Wie Krebszellen von einem Blutgerinnungsfaktor profitieren</strong></p>
<p><strong>Neben seiner Rolle als Blutgerinnungsfaktor tr&#228;gt Thrombin</strong> auch zur Bildung neuer Blutgef&#228;&#223;e bei, und es ist f&#228;hig, die extrazellul&#228;re Matrix, also den Kitt, der die Zellen zusammenh&#228;lt, aufzul&#246;sen. M&#246;glicherweise erh&#246;hen also Krebszellen ihre Thrombinproduktion, um sich besser ausbreiten zu k&#246;nnen. Das Thrombin k&#246;nnte es ihnen erleichtern, in neues Gewebe einzudringen und neue Blutgef&#228;&#223;e herzustellen, die die zus&#228;tzlichen Tumorzellen versorgen. Dies k&#246;nne erkl&#228;ren, warum Menschen mit Blutgerinnungsproblemen ein h&#246;heres Krebsrisiko haben k&#246;nnen, so die Forscher.</p>
<p><strong>Molekulare Erkenntnisse beeinflussen Therapie</strong></p>
<p><strong>Die Heidelberger Wissenschaftler fanden heraus</strong>, dass p38 MAPK die Thrombinproduktion auch w&#228;hrend einer Blutvergiftung beeinflusst. Eine Blutvergiftung tritt auf, wenn Bakterien oder andere Krankheitserreger in die Blutbahn eintreten und sich im gesamten K&#246;rper ausbreiten, was mit einer ausgedehnten Infektion und Gerinnungsproblemen einhergeht.</p>
<blockquote><p>&#0187;<strong>Zu wissen, welche Molek&#252;le genau involviert sind, und wie sie funktionieren</strong>, hat eine gro&#223;e Bedeutung f&#252;r die Behandlung, vor allem, da Medikamente, die p38 MAPK hemmen, bereits f&#252;r andere Anwendungsgebiete klinisch getestet werden&#0171;, sagt Professor Matthias Hentze, Vize-Direktor des EMBL und Co-Direktor der MMPU, und f&#252;gt hinzu: &#0187;Diese Medikamente k&#246;nnten gute Kandidaten f&#252;r m&#246;gliche Krebs- oder Blutvergiftungs-Therapien sein.&#0171;</p>
<p><strong>Erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Klinik und Grundlagenforschung</strong><br />
&#0187;Diese Studie zeigt den Nutzen von Partnerschaften wie der MMPU, die eine Br&#252;cke schlagen zwischen klinischer Forschung und Grundlagenforschung&#0171;, res&#252;miert Professor Andreas Kulozik, Zentrum f&#252;r Kinder- und Jugendmedizin des Universit&#228;tsklinikums Heidelberg und Co-Direktor der MMPU. Das Universit&#228;tsklinikum Heidelberg und das EMBL arbeiten bereits seit 2002 im Rahmen der MMPU erfolgreich zusammen. Ziel ist es, molekularbiologische Grundlagenforschung mit klinischer Medizin zu verkn&#252;pfen und so ein tieferes Verst&#228;ndnis f&#252;r verschiedene Erkrankungen zu erlangen.</p></blockquote>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong><br />
Danckwardt, S., Gantzert, A.-S., Macher-Goeppinger, S., Probst, H.C., Gentzel, M., Wilm, M., Gr&#246;ne, H.-J., Schirmacher, P., Hentze, M.W., Kulozik, A.E. p38 MAPK controls prothrombin expression by regulated RNA 3&#8242;end processing. Molecular Cell, 4 February 2011.</p>
<p><strong>Eine englische Fassung der Pressemitteilung finden Sie unter:</strong></p>
<p>http://www.embl.de/aboutus/communication_outreach/media_relations/2011/110204_He&#8230;</p>
<p><strong>Kontakt:</strong><br />
Prof. Dr. Andreas E. Kulozik<br />
Prof. Dr. Matthias W. Hentze<br />
Kinderheilkunde III – P&#228;diatrische Onkologie, H&#228;matologie, Immunologie, Pneumologie<br />
Zentrum f&#252;r Kinder- und Jugendmedizin und<br />
Molecular Medicine Partnership Unit<br />
EMBL &#8211; Universit&#228;t Heidelberg<br />
Im Neuenheimer Feld 156<br />
69120 Heidelberg<br />
Tel.: 06221-56-4555<br />
Fax: 06221-56-4559</p>
<p><strong>Email:</strong> Andreas.Kulozik@med.uni-heidelberg.de ; Hentze@embl.de</p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Besseres Licht&#8230;</title>
		<link>http://www.dzkfblog.de/2011/01/27/besseres-licht/</link>
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		<pubDate>Thu, 27 Jan 2011 16:43:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>François G.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kurznachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[freie Radikale]]></category>
		<category><![CDATA[Krebs]]></category>
		<category><![CDATA[Licht]]></category>
		<category><![CDATA[photodynamische Therapie]]></category>

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		<description><![CDATA[<h4>Wie sich Krebs effizienter behandeln l&#228;sst.</h4>
<div class="imageframe alignleft" style="width:254px;"><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2011/01/licht-vs-krebs1.jpg" rel="lightbox[pics2713]" title="Doktorand Marc K&#228;stle bestrahlt Krebszellen mit einer speziellen Lichtquelle. Foto: Jan-Peter Kasper/FSU"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2011/01/licht-vs-krebs1.thumbnail.jpg" alt="Doktorand Marc K&#228;stle bestrahlt Krebszellen mit einer speziellen Lichtquelle. Foto: Jan-Peter Kasper/FSU" width="254" height="392" class="attachment wp-att-2715" /></a><div class="imagecaption">Doktorand Marc K&#228;stle bestrahlt Krebszellen mit einer speziellen Lichtquelle. Foto: Jan-Peter Kasper/FSU</div></div><strong>Ern&#228;hrungswissenschaftler der Universit&#228;t Jena entwickeln Photodynamische Krebstherapie weiter</strong>
<strong>Zu viel Sonne schadet der Haut.</strong> Auch wenn sich so mancher in der aktuellen Jahreszeit nach einem ausgedehnten Sonnenbad sehnen mag – wer sich zu h&#228;ufig ultravioletter Sonnenstrahlung aussetzt, riskiert Hautkrebs. Hautkrebs tritt in unterschiedlichen Formen auf, darunter der b&#246;sartige schwarze Hautkrebs.

<strong>Eine zentrale Rolle bei der Entstehung von Tumoren</strong> der Haut spielen sogenannte freie Radikale: hochreaktive Molek&#252;le, die durch Strahlung freigesetzt werden und andere Zellbestandteile irreparabel sch&#228;digen. Kein Wunder also, dass diese Verbindungen lange Zeit als ausgemachte Gesundheitsgefahren galten. „Inzwischen wissen wir jedoch, dass freie Radikale auch wichtige Funktionen im gesunden Stoffwechsel haben“, sagt Prof. Dr. Tilman Grune von der Friedrich-Schiller-Universit&#228;t Jena. Und, so der Ern&#228;hrungsexperte und Altersforscher weiter, Wissenschaft und Medizin k&#246;nnen sich das zerst&#246;rerische Potenzial freier Radikale auch zunutze machen, etwa in der Therapie von Hautkrebserkrankungen. In einer aktuellen Untersuchung haben Prof. Grune und sein Team herausgefunden, wie sich mittels reaktiver Radikale die Behandlung von Krebs verbessern l&#228;sst. Ihre Ergebnisse haben die Jenaer Wissenschaftler in der neuesten Ausgabe des Fachmagazins „Free Radical Biology &#038; Medicine“ ver&#246;ffentlicht. ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Wie sich Krebs effizienter behandeln l&#228;sst.</h4>
<div class="imageframe alignleft" style="width:254px;"><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2011/01/licht-vs-krebs1.jpg" rel="lightbox[pics2713]" title="Doktorand Marc K&#228;stle bestrahlt Krebszellen mit einer speziellen Lichtquelle. Foto: Jan-Peter Kasper/FSU"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2011/01/licht-vs-krebs1.thumbnail.jpg" alt="Doktorand Marc K&#228;stle bestrahlt Krebszellen mit einer speziellen Lichtquelle. Foto: Jan-Peter Kasper/FSU" width="254" height="392" class="attachment wp-att-2715" /></a>
<div class="imagecaption">Doktorand Marc K&#228;stle bestrahlt Krebszellen mit einer speziellen Lichtquelle. Foto: Jan-Peter Kasper/FSU</div>
</div>
<p><strong>Ern&#228;hrungswissenschaftler der Universit&#228;t Jena entwickeln Photodynamische Krebstherapie weiter</strong><br />
<strong>Zu viel Sonne schadet der Haut.</strong> Auch wenn sich so mancher in der aktuellen Jahreszeit nach einem ausgedehnten Sonnenbad sehnen mag – wer sich zu h&#228;ufig ultravioletter Sonnenstrahlung aussetzt, riskiert Hautkrebs. Hautkrebs tritt in unterschiedlichen Formen auf, darunter der b&#246;sartige schwarze Hautkrebs.</p>
<p><strong>Eine zentrale Rolle bei der Entstehung von Tumoren</strong> der Haut spielen sogenannte freie Radikale: hochreaktive Molek&#252;le, die durch Strahlung freigesetzt werden und andere Zellbestandteile irreparabel sch&#228;digen. Kein Wunder also, dass diese Verbindungen lange Zeit als ausgemachte Gesundheitsgefahren galten. &#0187;Inzwischen wissen wir jedoch, dass freie Radikale auch wichtige Funktionen im gesunden Stoffwechsel haben&#0171;, sagt Prof. Dr. Tilman Grune von der Friedrich-Schiller-Universit&#228;t Jena. Und, so der Ern&#228;hrungsexperte und Altersforscher weiter, Wissenschaft und Medizin k&#246;nnen sich das zerst&#246;rerische Potenzial freier Radikale auch zunutze machen, etwa in der Therapie von Hautkrebserkrankungen. In einer aktuellen Untersuchung haben Prof. Grune und sein Team herausgefunden, wie sich mittels reaktiver Radikale die Behandlung von Krebs verbessern l&#228;sst. Ihre Ergebnisse haben die Jenaer Wissenschaftler in der neuesten Ausgabe des Fachmagazins &#0187;Free Radical Biology &#038; Medicine&#0171; ver&#246;ffentlicht.</p>
<blockquote><p><strong>In ihrer Studie untersuchten die Forscher</strong> die sogenannte Photodynamische Therapie – kurz PDT. Bei dieser Behandlung wird ein Sensibilisator – ein lichtempfindlicher Stoff – in das Tumorgewebe eingebracht und dieses anschlie&#223;end mit Licht bestrahlt. &#0187;Unter der Bestrahlung setzt der Sensibilisator Radikale frei, die die Tumorzellen zerst&#246;ren&#0171;, so Prof. Grune. Bei der Behandlung bestimmter Tumore der Haut ist die PDT bereits als Therapieform etabliert. Allerdings sei die PDT f&#252;r den besonders gef&#228;hrlichen schwarzen Hautkrebs noch keine Option. &#0187;Dazu ist sie in ihrer bisherigen Form noch nicht effizient und zielgenau genug&#0171;, wei&#223; Grune. So bestehe einerseits die Gefahr, dass einzelne Tumorzellen &#252;berlebten und der Krebs wiederkehre. &#0187;Andererseits kann auch benachbartes gesundes Gewebe Schaden nehmen.&#0171;</p></blockquote>
<p><strong>Wie die Jenaer Forscher nun aber zeigen konnten</strong>, l&#228;sst sich die Wirksamkeit der PDT deutlich steigern, wenn man sie mit weiteren Behandlungen kombiniert: Mit Hilfe bestimmter Enzym-Inhibitoren legten die Forscher – vor der Bestrahlung – die Abwehrmechanismen der Krebszellen gegen oxidativen Stress gezielt lahm.
<div class="imageframe alignright" style="width:263px;"><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2011/01/licht-vs-krebs2.jpg" rel="lightbox[pics2713]" title="Photodynamische Therapie zur Behandlung von Hautkrebs"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2011/01/licht-vs-krebs2.thumbnail.jpg" alt="Photodynamische Therapie zur Behandlung von Hautkrebs" width="255" height="228" class="attachment wp-att-2714" /></a>
<div class="imagecaption">Ern&#228;hrungswissenschaftler der Uni Jena haben ein Verfahren entwickelt, mit dem sich die Effizienz der Photodynamischen Therapie zur Behandlung von Hautkrebs steigern l&#228;sst. Foto: Jan-Peter Kasper/FSU</div>
</div>
<p>„Ist ihr Verteidigungssystem erst einmal ausgeschaltet, haben die Tumorzellen dem Radikalangriff nichts entgegenzusetzen und sterben hocheffizient ab“, erl&#228;utert Prof. Grune das Ergebnis. Erstmals konnten die Jenaer Forscher au&#223;erdem zeigen, dass mit dieser Art der Behandlung gezielt nur die Krebszellen nicht aber gesunde Hautzellen zerst&#246;rt werden.</p>
<p><strong>Dies mache die Kombinationsbehandlung zu einem vielversprechenden Ansatz, ist Prof. Grune &#252;berzeugt, mit dem sich zuk&#252;nftig nicht nur Haut-, sondern auch andere Krebsarten behandeln lie&#223;en.</strong></p>
<p><strong>Original-Publikation:</strong><br />
<em>K&#228;stle M. et al. Combination of PDT and inhibitor treatment affects melanoma cells and spares keratinocytes. Free Radic Biol Med 2011; 50(2): 305-12</em></p>
<p><strong>Kontakt:</strong><br />
Prof. Dr. Tilman Grune<br />
Institut f&#252;r Ern&#228;hrungswissenschaften der Friedrich-Schiller-Universit&#228;t Jena<br />
Dornburger Stra&#223;e 24, 07743 Jena<br />
Tel.: 03641 / 949670<br />
E-Mail: tilman.grune[at]uni-jena.de<br />
Weitere Informationen:</p>
<p>http://www.uni-jena.de</p>]]></content:encoded>
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		<title>K&#246;rpereigene Killer gegen Krebs einsetzen</title>
		<link>http://www.dzkfblog.de/2010/06/20/koerpereigene-killer-gegen-krebs-einsetzen/</link>
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		<pubDate>Sun, 20 Jun 2010 10:45:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>François G.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kurznachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Immunabwehr]]></category>
		<category><![CDATA[Krebs]]></category>
		<category><![CDATA[Oligonukleotide]]></category>

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		<description><![CDATA[<div class="imageframe alignleft" style="width:255px;"><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2010/06/carole-bourquin.jpg" rel="lightbox[pics2265]" title="PD Dr. Dr. Carole Bourquin (Photo: LMU)"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2010/06/carole-bourquin.thumbnail.jpg" alt="PD Dr. Dr. Carole Bourquin (Photo: LMU)" width="255" height="196" class="attachment wp-att-2266" /></a><div class="imagecaption">PD Dr. Dr. Carole Bourquin (Photo: LMU)</div></div><h4>LMU-Medizinerin erh&#228;lt Georg Heberer Award 2010</h4>
<strong>Beim Stiftungsfest der Ludwig-Maximilians-Universit&#228;t (LMU) M&#252;nchen wurde PD Dr. Dr. Carole Bourquin</strong> von der Abteilung f&#252;r Klinische Pharmakologie des Klinikums der Universit&#228;t M&#252;nchen, der mit 25.000 Euro dotierte Georg Heberer Award 2010 verliehen. Die Ober&#228;rztin und Nachwuchswissenschaftlerin erhielt die Auszeichnung f&#252;r einen innovativen Ansatz zur Krebstherapie. Ziel ist hier, die <strong>angeborene Immunabwehr des Patienten mit Hilfe synthetisch hergestellter Molek&#252;le zu stimulieren, um die Tumorerkrankung zu bek&#228;mpfen.</strong>
Vor allem in Kombination mit einer chirurgischen Entfernung der Geschwulst k&#246;nnte diese Strategie die Effizienz der Therapie betr&#228;chtlich steigern. Tats&#228;chlich hat die in der Fachzeitschrift „Journal of Immunology“ erschienene Arbeit im TumormodellTiermodell gezeigt, dass der von Bourquin und ihrem Team entwickelte Ansatz das Tumorwachstumden Fortschritt einer Krebserkrankung hemmen kann.

<strong>Zu den Hauptaufgaben des angeborenen Immunsystems</strong> geh&#246;rt es, bei einer drohenden Infektion
...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="imageframe alignleft" style="width:255px;"><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2010/06/carole-bourquin.jpg" rel="lightbox[pics2265]" title="PD Dr. Dr. Carole Bourquin (Photo: LMU)"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2010/06/carole-bourquin.thumbnail.jpg" alt="PD Dr. Dr. Carole Bourquin (Photo: LMU)" width="255" height="196" class="attachment wp-att-2266" /></a>
<div class="imagecaption">PD Dr. Dr. Carole Bourquin (Photo: LMU)</div>
</div>
<h4>LMU-Medizinerin erh&#228;lt Georg Heberer Award 2010</h4>
<p><strong>Beim Stiftungsfest der Ludwig-Maximilians-Universit&#228;t (LMU) M&#252;nchen wurde PD Dr. Dr. Carole Bourquin</strong> von der Abteilung f&#252;r Klinische Pharmakologie des Klinikums der Universit&#228;t M&#252;nchen, der mit 25.000 Euro dotierte Georg Heberer Award 2010 verliehen. Die Ober&#228;rztin und Nachwuchswissenschaftlerin erhielt die Auszeichnung f&#252;r einen innovativen Ansatz zur Krebstherapie. Ziel ist hier, die <strong>angeborene Immunabwehr des Patienten mit Hilfe synthetisch hergestellter Molek&#252;le zu stimulieren, um die Tumorerkrankung zu bek&#228;mpfen.</strong><br />
Vor allem in Kombination mit einer chirurgischen Entfernung der Geschwulst k&#246;nnte diese Strategie die Effizienz der Therapie betr&#228;chtlich steigern. Tats&#228;chlich hat die in der Fachzeitschrift „Journal of Immunology“ erschienene Arbeit im TumormodellTiermodell gezeigt, dass der von Bourquin und ihrem Team entwickelte Ansatz das Tumorwachstumden Fortschritt einer Krebserkrankung hemmen kann.</p>
<p><strong>Zu den Hauptaufgaben des angeborenen Immunsystems</strong> geh&#246;rt es, bei einer drohenden Infektion Alarm zu schlagen und die K&#246;rperabwehr gegen die eingedrungenen Erreger zu mobilisieren. Zum Spektrum der ausgel&#246;sten Immunantworten geh&#246;rt auch die Aktivierung <em>nat&#252;rlicher Killerzellen</em> (NK-Zellen), die infizierte Zellen attackieren – aber auch Krebszellen eliminieren k&#246;nnen. Die neuartige Therapie zielt darauf ab, diese nat&#252;rlichen Abwehrmechanismen gezielt im Kampf gegen Tumorzellen zu nutzen. Das Team um Bourquin setzt dabei auf synthetisch hergestellte, kurze Molek&#252;le aus RNA, eine dem Erbmolek&#252;l verwandte Nukleins&#228;ure. Mit Erfolg: Erstmals gelang der Nachweis, dass diese <em>Oligonukleotide</em> NK-Zellen dazu anregen, Tumorzellen zu erkennen und zu eliminieren. <strong>Die Studie leistet damit einen wesentlichen Beitrag zur Immuntherapie bei Krebserkrankungen</strong>.</p>
<p><strong>Carole Bourqin</strong> wurde 1970 in Genf geboren, wo sie auch von 1988 bis 1995 Medizin studierte. 2002 kam sie als Assistenz&#228;rztin an das Klinikum der LMU M&#252;nchen. 2008 legte Bourquin ihre Pr&#252;fung zur Fach&#228;rztin f&#252;r KlinischeKlinikische Pharmakologie ab. Ein Jahr sp&#228;ter folgte die erfolgreich abgelegte Pr&#252;fung zur FachimmunologinFach&#228;rztin f&#252;r Immunologie sowie ihre Habilitation in Klinischer Pharmakologie. Bourquin ist seit mehr als zehn Jahren experimentell und klinisch auf dem Gebiet der Immuntherapie t&#228;tig und leitet nun eine Forschungsgruppe in der Klinischen Pharmakologie. Ihre Arbeit wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Bayerischen ImmuntherapieImmunterhapie-Netzwerk gef&#246;rdert.</p>
<p><strong>Ansprechpartner:</strong><br />
Prof. Dr. med. Rudolf A. Hatz<br />
Chirurgische Klinik und Poliklinik des Klinikums der Universit&#228;t M&#252;nchen<br />
Tel.: 089 / 7095 &#8211; 3511<br />
Fax: 089 / 7095 &#8211; 3508<br />
E-Mail: Rudolf.Hatz@med.uni-muenchen.de </p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Mit 20 000 Watt pro Quadratzentimeter gegen den Krebs</title>
		<link>http://www.dzkfblog.de/2010/06/17/mit-20-000-watt-pro-quadratzentimeter-gegen-den-krebs/</link>
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		<pubDate>Thu, 17 Jun 2010 04:54:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>François G.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kurznachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[HITU]]></category>
		<category><![CDATA[Krebs]]></category>
		<category><![CDATA[Tumor]]></category>
		<category><![CDATA[ultraschall]]></category>

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		<description><![CDATA[<h4>Wissenschaftler der PTB entwickeln Messverfahren zur besseren Planung der Tumortherapie mit Ultraschall</h4>
<strong>Ob in der Schwangerschaftsvorsorge, zur Diagnose von Gallensteinen oder zur Untersuchung des Herzens: Der Ultraschall geh&#246;rt zu den Standardverfahren der Medizin. Bisher wird er vor allem zur Diagnose von Krankheiten eingesetzt. Wenn man aber die Intensit&#228;t der Ultraschallwellen erh&#246;ht und sie auf einen Tumor fokussiert, k&#246;nnen sie auch zur Behandlung von Krebs eingesetzt werden und diesen gezielt zerst&#246;ren. Bevor diese neuartige Therapie genauso breit angewendet werden kann wie der Ultraschall zu Diagnose-Zwecken, muss noch einiges an Forschungsarbeit geleistet werden. Ziel der Forschung ist es, eine bessere Grundlage f&#252;r die Therapieplanung und -kontrolle zu schaffen. Um die Sicherheit der Behandlung und ihre Effektivit&#228;t zu erh&#246;hen, sollte zum Beispiel die Leistung des Ultraschalls zuverl&#228;ssig bestimmt werden k&#246;nnen. Wissenschaftler der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) haben nun im Rahmen eines europ&#228;ischen Forschungsprojekts ein etabliertes Messverfahren weiter entwickelt, das die Leistung des hochintensiven Ultraschalls bis 500 Watt bestimmen kann. Ein Ringvergleich mit den europ&#228;ischen Partnerinstituten wurde erfolgreich abgeschlossen und bewies die korrekte Arbeitsweise des Messverfahrens.</strong>

<strong>Diese Krebstherapie mittels</strong> "High Intensity Therapeutic Ultrasound" (HITU) ist weitgehend nicht-invasiv, denn sie kommt ohne Schnitte aus. Sie kann gegen Tumore eingesetzt werden, die als inoperabel gelten, weil sie zum Beispiel zu nahe an lebenswichtigen Blutgef&#228;&#223;en, Organen, Nervenb&#252;ndeln oder Hirnregionen liegen, die bei einer herk&#246;mmlichen Operation ebenfalls verletzt werden k&#246;nnten. <strong>HITU wird heute bereits zur Behandlung von Tumoren der Prostata, der Leber und der Geb&#228;rmutter eingesetzt.</strong> Weitere Anwendungsm&#246;glichkeiten f&#252;r Mammakarzinome und Hirntumore werden erforscht.

<strong>Die Tumortherapie durch Ultraschall</strong> funktioniert so &#228;hnlich wie ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="imageframe alignleft" style="width:255px;"><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2010/06/htu-wandler.jpg" rel="lightbox[pics0]" title="Tumortherapie mit Hilfe des &quot;High Intensity Therapeutic Ultrasound&quot; (HITU) Der HITU-Wandler erzeugt den hochintensiven Ultraschall und fokussiert ihn auf das Tumorgewebe. In der Fokuszone werden die Krebszellen mit bis zu 20 000 Watt pro Quadratzentimeter abget&#246;tet. Gesundes Gewebe, das in der unmittelbaren N&#228;he des Tumors liegt, bleibt unverletzt. PTB"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2010/06/htu-wandler.thumbnail.jpg" alt="HITU-Wandler" width="255" height="167" class="attachment wp-att-2259" /></a>
<div class="imagecaption">Tumortherapie mit Hilfe des &quot;High Intensity Therapeutic Ultrasound&quot; (HITU) Der HITU-Wandler erzeugt den hochintensiven Ultraschall und fokussiert ihn auf das Tumorgewebe. In der Fokuszone werden die Krebszellen mit bis zu 20 000 Watt pro Quadratzentimeter abget&#246;tet. Gesundes Gewebe, das in der unmittelbaren N&#228;he des Tumors liegt, bleibt unverletzt. PTB</div>
</div>
<h4>Wissenschaftler der PTB entwickeln Messverfahren zur besseren Planung der Tumortherapie mit Ultraschall</h4>
<p><strong>Ob in der Schwangerschaftsvorsorge, zur Diagnose von Gallensteinen oder zur Untersuchung des Herzens: Der Ultraschall geh&#246;rt zu den Standardverfahren der Medizin. Bisher wird er vor allem zur Diagnose von Krankheiten eingesetzt. Wenn man aber die Intensit&#228;t der Ultraschallwellen erh&#246;ht und sie auf einen Tumor fokussiert, k&#246;nnen sie auch zur Behandlung von Krebs eingesetzt werden und diesen gezielt zerst&#246;ren. Bevor diese neuartige Therapie genauso breit angewendet werden kann wie der Ultraschall zu Diagnose-Zwecken, muss noch einiges an Forschungsarbeit geleistet werden. Ziel der Forschung ist es, eine bessere Grundlage f&#252;r die Therapieplanung und -kontrolle zu schaffen. Um die Sicherheit der Behandlung und ihre Effektivit&#228;t zu erh&#246;hen, sollte zum Beispiel die Leistung des Ultraschalls zuverl&#228;ssig bestimmt werden k&#246;nnen. Wissenschaftler der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) haben nun im Rahmen eines europ&#228;ischen Forschungsprojekts ein etabliertes Messverfahren weiter entwickelt, das die Leistung des hochintensiven Ultraschalls bis 500 Watt bestimmen kann. Ein Ringvergleich mit den europ&#228;ischen Partnerinstituten wurde erfolgreich abgeschlossen und bewies die korrekte Arbeitsweise des Messverfahrens.</strong></p>
<p><strong>Diese Krebstherapie mittels</strong> &#0187;High Intensity Therapeutic Ultrasound&#0171; (HITU) ist weitgehend nicht-invasiv, denn sie kommt ohne Schnitte aus. Sie kann gegen Tumore eingesetzt werden, die als inoperabel gelten, weil sie zum Beispiel zu nahe an lebenswichtigen Blutgef&#228;&#223;en, Organen, Nervenb&#252;ndeln oder Hirnregionen liegen, die bei einer herk&#246;mmlichen Operation ebenfalls verletzt werden k&#246;nnten. <strong>HITU wird heute bereits zur Behandlung von Tumoren der Prostata, der Leber und der Geb&#228;rmutter eingesetzt.</strong> Weitere Anwendungsm&#246;glichkeiten f&#252;r Mammakarzinome und Hirntumore werden erforscht.</p>
<p><strong>Die Tumortherapie durch Ultraschall</strong> funktioniert so &#228;hnlich wie das Entz&#252;nden trockener Bl&#228;tter mit einer Lupe: So wie mit der Lupe die Lichtstrahlen auf die Bl&#228;tter geb&#252;ndelt werden, werden die Ultraschallfelder durch einen gekr&#252;mmten Ultraschallwandler auf den Tumor fokussiert. In beiden F&#228;llen entsteht im Fokus eine hohe Temperatur, die die trockenen Bl&#228;tter entz&#252;ndet oder die Krebszellen auf weit &#252;ber 65 °C erhitzt. Dadurch werden die Tumorzellen abget&#246;tet und anschlie&#223;end vom K&#246;rper abgebaut. Wichtig ist, dass die hohen Temperaturen nur in der Fokusregion der Ultraschallwellen erreicht werden. So kann das Tumorgewebe gezielt zerst&#246;rt werden, w&#228;hrend das umliegende gesunde Gewebe unverletzt bleibt.</p>
<p><strong>Das Ziel der PTB-Wissenschaftler war</strong>, die Ausgangsleistung eines HITU-Wandlers bis 500 Watt zu bestimmen. Dieses Ger&#228;ts erzeugt den hochintensiven Ultraschall. Dazu benutzten sie ein Verfahren, das normalerweise f&#252;r die Leistungsmessung des schw&#228;cheren, diagnostischen Ultraschalls verwendet wird. Da die Leistung des therapeutischen Ultraschalls bis zu 5000 mal gr&#246;&#223;er sein kann als die des diagnostischen, musste das Verfahren zuerst an die Leistung des hochintensiven therapeutischen Ultraschalls angepasst werden. Die Messungen zeigen, dass ein linearer Zusammenhang zwischen der in den HITU-Wandler eingespeisten elektrischen Leistung und der akustischen Ausgangsleistung des Ger&#228;ts besteht.</p>
<p><strong>Nach der Erprobung des Verfahrens </strong>wurde nun ein Ringvergleich mit europ&#228;ischen Partnerinstituten erfolgreich abgeschlossen. Er zeigt, dass das entwickelte Messverfahren zuverl&#228;ssig funktioniert und zur Messung von Schallfeldern ebenso eingesetzt werden kann wie zur Zertifizierung der Ultraschallger&#228;te. Die an dem europ&#228;ischen Forschungsprojekt beteiligten Wissenschaftler entwickeln dar&#252;ber hinaus Verfahren, mit denen die Verteilung von Schalldruck und -intensit&#228;ten in einem HITU-Feld und die Temperaturverteilung in der Fokuszone bestimmt werden k&#246;nnen, und entwerfen Kalibrierphantome f&#252;r die Magnetresonanz-Thermometrie. Ziel ist es, zuverl&#228;ssige Modellrechnungen f&#252;r die Therapieplanung und -kontrolle zu schaffen.</p>
<p><strong>Ansprechpartner:</strong><br />
Klaus-Vitold Jenderka, PTB-Arbeitsgruppe 1.62 Ultraschall,<br />
Tel.: (0531) 592 1432, E-Mail: klaus-vitold.jenderka@ptb.de</p>
<p><strong>Mehr Info:</strong> http://www.ptb.de/</p>]]></content:encoded>
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