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	<title>DZKF WEBLOG &#187; Kunstherz</title>
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	<description>Deutsche Zeitschrift für Klinische Forschung &#124; Der Weblog mit News, Meinungen und Kommentaren</description>
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		<title>Kunstherz-Systeme: Auf dem Weg zum Dauereinsatz</title>
		<link>http://www.dzkfblog.de/2009/12/07/kunstherz-systeme-auf-dem-weg-zum-dauereinsatz/</link>
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		<pubDate>Mon, 07 Dec 2009 22:29:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>François G.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kurznachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Kreislaof]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstherz]]></category>
		<category><![CDATA[Unterstützung]]></category>

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		<description><![CDATA[<div class="imageframe alignleft" style="width:255px;"><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2009/12/kunstherzspezialist.jpg" rel="lightbox[pics1862]" title="Kunstherzspezialisten: (v.l.n.r.) Dr. Pascal Leprince (Paris), Prof. Dr. Jan Gummert (Bad Oeynhausen), Prof. Dr. Alain Pavie (Paris) und Dr. Michiel Morshuis (Bad Oeynhausen). (Foto: Anna Reiss)"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2009/12/kunstherzspezialist.thumbnail.jpg" alt="Foto Kunstherzspezialisten" width="255" height="191" class="attachment wp-att-1863" /></a><div class="imagecaption">Kunstherzspezialisten: (v.l.n.r.) Dr. Pascal Leprince (Paris), Prof. Dr. Jan Gummert (Bad Oeynhausen), Prof. Dr. Alain Pavie (Paris) und Dr. Michiel Morshuis (Bad Oeynhausen). (Foto: Anna Reiss)</div></div><strong>Moderne Kunstherzsysteme dienen sowohl der akuten Lebensrettung als auch zur Langzeit-&#220;berbr&#252;ckung. Auf ihrem vierten Gipfeltreffen tauschten sich 350 Kunstherzexperten aus Europa und den USA &#252;ber mechanische Kreislaufunterst&#252;tzungssysteme und Kunstherzen vom 2. bis 5. Dezember 2009 in Paris aus. Die Veranstaltung fand auf Einladung und unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr. Jan Gummert, Direktor der Klinik f&#252;r Thorax- und Kardiovaskularchirurgie im HDZ NRW, Bad Oeynhausen (Ruhr-Universit&#228;t Bochum) und Prof. Dr. Alain Pavie, Direktor der Klinik f&#252;r Thorax- und Kardiovaskularchirurgie La Pitié Salpêtrière, Paris (Universit&#228;t Pierre et Marie Curie) statt.</strong>

<strong>Aktuell wird weltweit eine Vielzahl</strong> mechanischer Kreislaufunterst&#252;tzungssysteme...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="imageframe alignleft" style="width:255px;"><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2009/12/kunstherzspezialist.jpg" rel="lightbox[pics1862]" title="Kunstherzspezialisten: (v.l.n.r.) Dr. Pascal Leprince (Paris), Prof. Dr. Jan Gummert (Bad Oeynhausen), Prof. Dr. Alain Pavie (Paris) und Dr. Michiel Morshuis (Bad Oeynhausen). (Foto: Anna Reiss)"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2009/12/kunstherzspezialist.thumbnail.jpg" alt="Foto Kunstherzspezialisten" width="255" height="191" class="attachment wp-att-1863" /></a>
<div class="imagecaption">Kunstherzspezialisten: (v.l.n.r.) Dr. Pascal Leprince (Paris), Prof. Dr. Jan Gummert (Bad Oeynhausen), Prof. Dr. Alain Pavie (Paris) und Dr. Michiel Morshuis (Bad Oeynhausen). (Foto: Anna Reiss)</div>
</div>
<p><strong>Moderne Kunstherzsysteme dienen sowohl der akuten Lebensrettung als auch zur Langzeit-&#220;berbr&#252;ckung. Auf ihrem vierten Gipfeltreffen tauschten sich 350 Kunstherzexperten aus Europa und den USA &#252;ber mechanische Kreislaufunterst&#252;tzungssysteme und Kunstherzen vom 2. bis 5. Dezember 2009 in Paris aus. Die Veranstaltung fand auf Einladung und unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr. Jan Gummert, Direktor der Klinik f&#252;r Thorax- und Kardiovaskularchirurgie im HDZ NRW, Bad Oeynhausen (Ruhr-Universit&#228;t Bochum) und Prof. Dr. Alain Pavie, Direktor der Klinik f&#252;r Thorax- und Kardiovaskularchirurgie La Pitié Salpêtrière, Paris (Universit&#228;t Pierre et Marie Curie) statt.</strong></p>
<p><strong>Aktuell wird weltweit eine Vielzahl</strong> mechanischer Kreislaufunterst&#252;tzungssysteme verschiedener Hersteller eingesetzt. Je nach den speziellen Anforderungen der Patienten und der Art der vorliegenden Herzerkrankung unterscheiden sich diese Systeme in Form, Gr&#246;&#223;e, Gewicht und Antriebsart. Neben pulsatilen Pumpen kommen vermehrt Rotationspumpen zum Einsatz, die einen kontinuierlichen Blutfluss erzeugen. Da die neuen Pumpen kleiner, mit niedrigerem Energieverbrauch und nahezu verschlei&#223;frei arbeiten, werden sie zunehmend als Langzeit-&#220;berbr&#252;ckung &#252;ber mehrere Jahre eingesetzt. Fast vier Jahre lebte ein 63-j&#228;hriger Patient des Herz- und Diabeteszentrums NRW mit einem solchen System, bis er vor wenigen Wochen in Bad Oeynhausen erfolgreich transplantiert wurde. Dieses Kunstherz-System hat sich besonders bei Patienten, die unter einer nicht mehr heilbaren und ausgepr&#228;gten Pumpschw&#228;che der Herzkammern, sogenannter terminaler Herzinsuffizienz, leiden, bew&#228;hrt. &#220;ber 120 Mal kam die Rotationspumpe bisher weltweit zum Einsatz.</p>
<p><strong>Auf das immer gr&#246;&#223;er werdende Problem</strong> der schweren chronischer Herzschw&#228;che in der Bev&#246;lkerung von Industriestaaten ging Tagungspr&#228;sident Prof. Dr. Jan Gummert ein. Den Transplantationskandidaten stehe nach wie vor eine schwindende Zahl von Spenderorganen gegen&#252;ber. &#0187;Der Bedarf an Kunstherzsystemen wird weiter steigen, da unsere Patienten immer &#228;lter werden und sich hinsichtlich der bedenklichen Situation der herrschenden Organspendeknappheit keine &#196;nderung abzeichnet&#0171;, betonte Gummert. Das HDZ NRW ist mit &#252;ber 60 durchgef&#252;hrten Transplantationen pro Jahr das gr&#246;&#223;te Herztransplantationszentrum in Deutschland. Mit &#252;ber 140 Kunstherzimplantationen j&#228;hrlich verf&#252;gt es &#252;ber eines der bedeutendsten Kunstherzprogramme weltweit. Zeitgleich werden &#252;ber 112 Kunstherzpatienten des HDZ NRW zu Hause oder in der Klinik von speziell ausgebildeten Koordinatoren betreut.</p>
<blockquote><p><strong>Zur neuen Generation der Unterst&#252;tzungssysteme</strong> z&#228;hlt auch eines zur Linksherzunterst&#252;tzung, das in Paris vorgestellt wurde. Dieses miniaturisierte System erlaubt<br />
verk&#252;rzte Operationszeiten, es ist vollst&#228;ndig implantierbar und kann beide Herzkammern langfristig unterst&#252;tzen. &#0187;Langzeiterfahrungen mit dieser neuen Ger&#228;te-Generation fehlen noch, doch man kann von einer Mindestbetriebsdauer von f&#252;nf bis zehn Jahren ausgehen&#0171;, erl&#228;uterte Gummert.</p>
<p><strong>Gro&#223;e Hoffnungen ruhen auf der Kunstherzforschung</strong>, die sich neben der Entwicklung von kleineren und komfortableren Systemen zunehmend auf ein vollst&#228;ndig implantierbares Kunstherz richtet, das extern ohne eine mit Infektionsrisiken verbundene Kabelverbindung angetrieben wird. &#0187;<em>Ein solches System w&#252;rde einen gro&#223;en Fortschritt im Hinblick auf die Lebensqualit&#228;t unserer Patienten bedeuten.</em>&#0171; Das HDZ NRW ist an der Projektentwicklung mit Unterst&#252;tzung des Landesministeriums und in Kooperation mit dem Helmholtz Institut der Rheinisch-Westf&#228;lischen Technischen Hochschule Aachen (RWTH) beteiligt. Im Laufe der n&#228;chsten Jahre, so Gummert, rechne man mit ersten Ergebnissen.</p></blockquote>
<p><strong><br />
Weitere Informationen:</strong></p>
<p>http://www.hdz-nrw.de</p>]]></content:encoded>
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