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	<title>DZKF WEBLOG &#187; Kurznachrichten</title>
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	<description>Deutsche Zeitschrift für Klinische Forschung &#124; Der Weblog mit News, Meinungen und Kommentaren</description>
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		<title>Weltweit erstmals: Deutsche Kardiologen mit selbstaufl&#246;sendem Doppelschirm-System bei Kind</title>
		<link>http://www.dzkfblog.de/2007/07/19/deutsche-kardiologen-setzen-selbst-aufloesendes-doppelschirm-system-weltweit-erstmals-bei-einem-kind-ein/</link>
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		<pubDate>Thu, 19 Jul 2007 14:56:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>FG</dc:creator>
				<category><![CDATA[Indikation/Therapie]]></category>
		<category><![CDATA[Klinische Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Kurznachrichten]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2007/07/jux-christian-dr-priv-doz_300dpi.jpg" rel="lightbox[pics-1184856457]" title="Priv.Doz. Dr. Christian Jux Oberarzt Abt. P&#228;diatrie III"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2007/07/jux-christian-dr-priv-doz_300dpi.thumbnail.jpg" width="123" height="160" alt="Priv.Doz. Dr. Christian Jux Oberarzt Abt. P&#228;diatrie III" class="imageframe imgalignleft" /></a><strong>Kinderkardiologen am Herzzentrum der Universit&#228;tsmedizin G&#246;ttingen haben am Dienstag, 17. Juli 2007, weltweit erstmals ein Kind mit einem resorbierbaren Implantat f&#252;r Herzscheidewanddefekte erfolgreich behandelt </strong>

<strong>
Die Kinderkardiologen des </strong>Herzzentrums der Universit&#228;tsmedizin G&#246;ttingen haben weltweit erstmals einem Kind ein biologisch abbaubares Implantat f&#252;r die Behandlung von Defekten in der Herzscheidewand eingesetzt. Durch das neue, sich selbst aufl&#246;sende Implantat gibt es langfristig deutlich...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2007/07/jux-christian-dr-priv-doz_300dpi.jpg" rel="lightbox[pics-1184856457]" title="Priv.Doz. Dr. Christian Jux Oberarzt Abt. P&#228;diatrie III"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2007/07/jux-christian-dr-priv-doz_300dpi.thumbnail.jpg" width="123" height="160" alt="Priv.Doz. Dr. Christian Jux Oberarzt Abt. P&#228;diatrie III" class="imageframe imgalignleft" /></a><strong>Kinderkardiologen am Herzzentrum der Universit&#228;tsmedizin G&#246;ttingen haben am Dienstag, 17. Juli 2007, weltweit erstmals ein Kind mit einem resorbierbaren Implantat f&#252;r Herzscheidewanddefekte erfolgreich behandelt </strong></p>
<p><strong>Die Kinderkardiologen des</strong> Herzzentrums der Universit&#228;tsmedizin G&#246;ttingen haben weltweit erstmals einem Kind ein biologisch abbaubares Implantat f&#252;r die Behandlung von Defekten in der Herzscheidewand eingesetzt. Durch das neue, sich selbst aufl&#246;sende Implantat gibt es langfristig deutlich weniger Fremdk&#246;rperreaktionen. </p>
<blockquote><p>&#0187;Das ist ein gro&#223;er Fortschritt bei der Behandlung von Herzscheidewanddefekten&#0171;</p></blockquote>
<p>, erl&#228;utert Priv. Doz. Dr. Christian Jux, projektverantwortlicher Oberarzt an der Abteilung P&#228;diatrie III mit den Schwerpunkten P&#228;diatrische Kardiologie und Intensivmedizin im Herzzentrum G&#246;ttingen. Das neue Verschlusssystem wird durch k&#246;rpereigene Enzyme und Fresszellen des Patienten abgebaut – vergleichbar mit einem aufl&#246;sbaren Faden beim Wundverschluss. Wenn das Verschlusssystem in der Herzscheidewand eingeheilt und von k&#246;rpereigenem Gewebe &#252;berdeckt ist, l&#246;st es sich innerhalb von zwei Jahren zu etwa 90 Prozent auf. Die G&#246;ttinger Kinderkardiologen haben das neue System (&#0187;Schirm-System&#0171;) BioSTAR® gemeinsam mit der Firma NMT Medical (Boston, USA) in einer Forschungskooperation entwickelt und erprobt. Es hat jetzt die CE-Zulassung erhalten.</p>
<p><strong>Am Herzzentrum G&#246;ttingen</strong> kam das Implantat am Dienstag, 17. Juli 2007, weltweit erstmals bei einem Kind zum Einsatz. Zus&#228;tzlich wurde das System deutschlandweit am gleichen Tag erstmals bei zwei Erwachsenen verwendet. Insgesamt drei Patienten wurde das Schirmsystem erfolgreich eingesetzt. Zuvor war das neue Implantat in einer klinischen Multizenterstudie mit 57 erwachsenen Patienten erfolgreich erprobt worden. Seit Ende Juni 2007 ist es offiziell f&#252;r den Einsatz in der Praxis zugelassen.</p>
<p><strong>Gro&#223;er Vorteil f&#252;r kleine Patienten</strong><br />
L&#246;cher in den Scheidew&#228;nden der Vorh&#246;fe und in den Herzkammern z&#228;hlen zu den h&#228;ufigsten angeborenen Herzfehlern. </p>
<blockquote><p>&#0187;Besonders f&#252;r Kinder bietet das Verschlusssystem eine sehr gute Behandlungsm&#246;glichkeit. Kinder m&#252;ssen lange mit ihrem Implantat leben&#0171;, erl&#228;utert Jux. &#0187;Bei den bisher verf&#252;gbaren Systemen finden wir h&#228;ufig auch nach Jahren noch lokale Entz&#252;ndungs- und Fremdk&#246;rperreaktionen oder sogar Verkalkungen und Gewebewucherungen. Diese Risiken k&#246;nnen mit dem neuen Implantat gesenkt werden.&#0171;</p></blockquote>
<p><strong>Positionierung mit dem Herzkatheter</strong><br />
Durch einen d&#252;nnen Katheter f&#252;hren die &#196;rzte das Doppelschirm-System zum Loch in der Vorhofscheidewand. Da ein solcher Defekt bis zu mehreren Zentimetern gro&#223; sein kann, muss auch das Verschlusssystem eine entsprechende Gr&#246;&#223;e haben. &#0187;Das Implantat wird gefaltet, bevor es durch den Katheter geschoben wird. Am Herzen angekommen spannt es sich dann auf – &#228;hnlich wie ein Schirm, so dass es den Defekt vollst&#228;ndig verschlie&#223;t&#0171;, erkl&#228;rt Dr. Jux. </p>
<p>Kinder und Erwachsene mit Herzscheidewanddefekten k&#246;nnen sich ab sofort f&#252;r diese neue Behandlung mit den aufl&#246;sbaren Implantaten am Herzzentrum G&#246;ttingen anmelden.<br />
Terminvereinbarungen unter <strong>Telefon</strong> 0551-39 6203. </p>
<blockquote><p><strong>PRESSEGESPR&#196;CH: EINLADUNG DES HERZZENTRUMS G&#214;TTINGEN</strong><br />
Freitag, 27. Juli 2007, 15:00 Uhr<br />
Multimediaraum der Universit&#228;tsmedizin G&#246;ttingen<br />
Robert-Koch-Stra&#223;e 40<br />
37075 G&#246;ttingen </p></blockquote>
<p><strong>Am Freitag, den 27. Juli 2007</strong>, stellt Ihnen das Herzzentrum G&#246;ttingen das neue Doppelschirm-System in der Praxis vor. Sie sehen die Funktionsweise des Implantats und einen Film der ersten Implantation. Sie k&#246;nnen mit einem behandelten Patienten und den Experten am Herzzentrum G&#246;ttingen sprechen. </p>
<p><strong>WEITERE INFORMATIONEN:</strong><br />
Universit&#228;tsmedizin G&#246;ttingen, Georg-August-Universit&#228;t<br />
Herzzentrum G&#246;ttingen,&#214;ffentlichkeitsarbeit<br />
Esther Beck<br />
Robert-Koch-Str. 40, D-37099 G&#246;ttingen<br />
<strong>Telefon:</strong> 0551/39-10198, Fax: 0551/39-14142<br />
<strong>E-Mail:</strong> ebeck@med.uni-goettingen.de</p>
<blockquote><p>Mann bei&#223;t Hund &#8211; Agentur f&#252;r Kommunikation<br />
Dagmar Schramm<br />
Stresemannstr. 374b, D-22761 Hamburg<br />
<strong>Telefon: </strong>040/890 696-25, Fax: 040/890 696-20<br />
<strong>E-mail:</strong> <a href="mailto:ds@mann-beisst-hund.de">ds@mann-beisst-hund.de</a></p>
<p>Universit&#228;tsmedizin G&#246;ttingen, Georg-August-Universit&#228;t<br />
Presse- und &#214;ffentlichkeitsarbeit<br />
Stefan Weller, Telefon: 0551/39-9959, Fax: 0551/39-9957<br />
Robert-Koch-Str. 42, D-37099<br />
<strong>E-Mail:</strong> <a href="mailto:presse.medizin@med.uni-goettingen.de">presse.medizin@med.uni-goettingen.de</a></p></blockquote>]]></content:encoded>
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		<title>Patientenportal f&#252;r die klinische Forschung</title>
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		<pubDate>Wed, 20 Jun 2007 16:05:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>FG</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2007/06/clariness.jpg" rel="lightbox[pics137]" title="Patientenportal"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2007/06/clariness.thumbnail.jpg" width="160" height="83" alt="Patientenportal" class="imageframe imgalignleft" /></a><strong>In der Vergangenheit </strong>hat ein kommerzielles Portal diese Art der Patientenrekrutierung in Verruf gebracht. Das Dienstleistungsunternehmen Clariness bietet jetzt kostenfreie Aufnahme in einem Register f&#252;r Studienpatienten.

<strong>"Unabh&#228;ngige Studien </strong>haben ergeben, dass das Internet ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2007/06/clariness.jpg" rel="lightbox[pics137]" title="Patientenportal"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2007/06/clariness.thumbnail.jpg" width="160" height="83" alt="Patientenportal" class="imageframe imgalignleft" /></a><strong>In der Vergangenheit </strong>hat ein kommerzielles Portal diese Art der Patientenrekrutierung in Verruf gebracht. Das Dienstleistungsunternehmen Clariness bietet jetzt kostenfreie Aufnahme in einem Register f&#252;r Studienpatienten.</p>
<p><strong>&#0187;Unabh&#228;ngige Studien </strong>haben ergeben, dass das Internet die bevorzugte Quelle f&#252;r Studienteilnehmer ist, um Informationen &#252;ber klinische Studien zu erhalten. Mit dem Portal „Klinische Forschung Deutschland“ erreicht Clariness eine breite &#214;ffentlichkeit.&#0171;<br />
<em>.. hei&#223;t es in der Pressenachricht und weiter.. </em><br />
&#0187;<strong>Klinische Studien </strong>sind f&#252;r die Medikamentenentwicklung unerl&#228;sslich. &#0187;Klinische Forschung Deutschland&#0171; hilft Patienten und Probanden eine passende Studie zu finden. Die Firma Clariness GmbH hat das Internetportal „Klinische Forschung Deutschland“ ins Leben gerufen. Das Portal ist mittlerweile das gr&#246;&#223;te seiner Art in Deutschland. Derzeit sind ann&#228;hernd 100 Studien aus fast allen Indikationsgebieten ver&#246;ffentlicht. Das Portal richtet sich in erster Linie an potentielle Studienteilnehmer und bietet einen &#220;berblick &#252;ber die laufende klinische Forschung und ihre Studien in ganz Deutschland. Die klinischen Studien werden in einer f&#252;r den Laien verst&#228;ndlichen Sprache erl&#228;utert. Der Studienteilnehmer kann sich mit seinen Kontaktdaten registrieren und wird automatisch &#252;ber neue, individuell entsprechende klinische Studien informiert. Mit dieser Dienstleistung wird die Studienteilnahme f&#252;r Patienten und gesunde Probanden an klinischen Studien erheblich vereinfacht. Alle Services sind f&#252;r die Studienteilnehmer kostenlos.&#0171;</p>
<p><strong>Klinische Studien &#252;berpr&#252;fen </strong>die Wirksamkeit und die Sicherheit von neuentwickelten Substanzen / Arzneimitteln und sind Voraussetzung f&#252;r die Zulassung durch die Beh&#246;rden. Sie bilden somit einen wichtigen Beitrag zur Medikamentenentwicklung.</p>
<blockquote><p><strong>Am regen und zunehmenden Interesse</strong>, vor allem seitens der Studienteilnehmer als auch der &#196;rzte, Kliniken und Arzneimittelhersteller, sehen wir, dass unser Patientenportal einen erheblichen Beitrag f&#252;r die klinische Forschung in Deutschland leistet, sagt Michael Stadler, Gesch&#228;ftsf&#252;hrer der Clariness GmbH.<br />
Tel: +41-(0)43-2338660<br />
Email: <a href="mailto:presse@clariness.com">presse@clariness.com</a><br />
<a href="http://www.clariness.com">www.clariness.com</a></p></blockquote>]]></content:encoded>
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		<title>DocCheck TV</title>
		<link>http://www.dzkfblog.de/2007/06/15/dockcheck-tv/</link>
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		<pubDate>Fri, 15 Jun 2007 09:45:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>FG</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2007/06/biotechnologie.jpg" rel="lightbox[pics130]" title="DocCheck TV Biotechnologie"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2007/06/biotechnologie.thumbnail.jpg" width="160" height="124" alt="DocCheck TV Biotechnologie" class="imageframe imgalignleft" /> </a> 
DocCheck TV berichtet regelm&#228;&#223;ig von medizinischen Events und Messen, berichtet &#252;ber gesundheitspolitische Themen und informiert Sie &#252;ber neue Behandlungs- methoden und Trends in der Medizin.

1500 Fachleute haben auf der Biospectives 2007 in K&#246;ln mal wieder &#252;ber die Perpektiven der Biotechnologie geredet. Schon wieder Zukunft? Machen die Experten das nicht bereits...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2007/06/biotechnologie.jpg" rel="lightbox[pics130]" title="DocCheck TV Biotechnologie"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2007/06/biotechnologie.thumbnail.jpg" width="160" height="124" alt="DocCheck TV Biotechnologie" class="imageframe imgalignleft" /> </a><br />
DocCheck TV berichtet regelm&#228;&#223;ig von medizinischen Events und Messen, berichtet &#252;ber gesundheitspolitische Themen und informiert Sie &#252;ber neue Behandlungs- methoden und Trends in der Medizin.</p>
<p>1500 Fachleute haben auf der Biospectives 2007 in K&#246;ln mal wieder &#252;ber die Perpektiven der Biotechnologie geredet. Schon wieder Zukunft? Machen die Experten das nicht bereits seit vielen Jahren? DocCheck TV wollte wissen, ob die Biotechnologie jemals die Phase des Hypes verlassen und in der Realit&#228;t ankommen wird. </p>
<blockquote><p><a href="http://www.doccheck.tv/programm/">Besuchen sie hier die DocCheck TV Website</a></p>
<p><a href="http://www.doccheck.tv/streaming/video/dctv_asx.php?file=DCT-124.wmv&#038;load=loading_b">oder klicken Sie hier f&#252;r direkte Wiedergabe</a>.</p></blockquote>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Bundesrat stimmt Medizinproduktegesetz zu</title>
		<link>http://www.dzkfblog.de/2007/06/08/bundesrat-stimmt-medizinproduktegesetz-zu/</link>
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		<pubDate>Fri, 08 Jun 2007 10:51:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>FG</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kurznachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheitspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[politik]]></category>

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		<description><![CDATA[8. Juni 2007

<strong>Das Gesetz zur &#196;nderung </strong>medizinprodukterechtlicher und anderer Vorschriften hat heute den Bundesrat passiert.

<strong>Die Regelungen richten </strong>sich prim&#228;r an Hersteller von Medizinprodukten, an &#196;rzte, Krankenh&#228;user, Betreiber von Gesundheitseinrichtungen und Beh&#246;rden. Inhaltlich erfolgen Klarstellungen, die seit der letzten Novellierung vor f&#252;nf Jahren im Vollzug des Medizinprodukterechts notwendig geworden sind.

<strong>So wird die </strong>Zul&#228;ssigkeit der Eigenherstellung und Anwendung von Medizinprodukten in Gesundheitseinrichtungen (z. B. von medizinischen Universit&#228;tslaboren entwickelte ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>8. Juni 2007</p>
<p><strong>Das Gesetz zur &#196;nderung </strong>medizinprodukterechtlicher und anderer Vorschriften hat heute den Bundesrat passiert.</p>
<p><strong>Die Regelungen richten </strong>sich prim&#228;r an Hersteller von Medizinprodukten, an &#196;rzte, Krankenh&#228;user, Betreiber von Gesundheitseinrichtungen und Beh&#246;rden. Inhaltlich erfolgen Klarstellungen, die seit der letzten Novellierung vor f&#252;nf Jahren im Vollzug des Medizinprodukterechts notwendig geworden sind.</p>
<p><strong>So wird die </strong>Zul&#228;ssigkeit der Eigenherstellung und Anwendung von Medizinprodukten in Gesundheitseinrichtungen (z. B. von medizinischen Universit&#228;tslaboren entwickelte Tests zur Erkennung seltener Krankheiten) auf eine neue rechtliche Grundlage gestellt. Die Eigenherstellung bleibt grunds&#228;tzlich erlaubt. Die Produkte m&#252;ssen die gleichen Sicherheits- und Leistungsanforderungen erf&#252;llen, wie kommerzielle Tests. Damit werden die Belange von Patienten, Gesundheitseinrichtungen und Herstellern ausgewogen ber&#252;cksichtigt.</p>
<p><strong>Die Erstattungsf&#228;higkeit von </strong>so genannten arzneimittel&#228;hnlichen Medizinprodukten (z. B. bestimmte Infusionsl&#246;sungen, k&#252;nstliche Tr&#228;nen) wird klar geregelt. Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) soll in Richtlinien die erstattungsf&#228;higen Produkte listen. Ausgeschlossen werden sollen Bagatell- und Lifestylemedizinprodukte. Der G-BA hat ein Jahr Zeit, die Richtlinien zu erarbeiten.</p>
<p><strong>Neu ist die Aufnahme </strong>einer Ausnahmeregelung f&#252;r Krisen- und Katastrophenf&#228;lle. Medizinprodukte mit Verfalldatum, die f&#252;r den Krisen- und Katastrophenschutz angeschafft wurden, k&#246;nnen in Zukunft auch nach Ablauf des Datums angewendet werden, wenn Qualit&#228;t, Leistung und Sicherheit der Produkte weiterhin gew&#228;hrleistet sind. Unn&#246;tige und kostenintensive Neuanschaffungen werden damit vermieden. </p>
<p><strong>Im Interesse des</strong> vorbeugenden Verbraucherschutzes wird au&#223;erdem der Anwendungsbereich des Medizinproduktegesetzes erweitert. So soll es &#196;rzten weiterhin gestattet sein, Nichtmedizinprodukte in der Praxis einzusetzen. Wenn aber vergleichbare Medizinprodukte einer sicherheitstechnischen Kontrolle unterliegen, soll dies k&#252;nftig auch f&#252;r die Nichtmedizinprodukte gelten (z. B. Einsatz von Fitnessger&#228;ten bei Belastungs-EKG´s).</p>
<p><strong>Das Gesetz tritt zum 30. Juni 2007 in Kraft.</strong></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Pr&#228;vention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC)</title>
		<link>http://www.dzkfblog.de/2007/05/31/praevention-und-die-kontrolle-von-krankheiten-ecdc/</link>
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		<pubDate>Thu, 31 May 2007 10:15:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>FG</dc:creator>
				<category><![CDATA[Indikation/Therapie]]></category>
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		<category><![CDATA[Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Termine-Kongresse]]></category>
		<category><![CDATA[Vorausblick]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2007/05/ecdc.png" rel="lightbox[pics112]" title="Logo ECDC"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2007/05/ecdc.thumbnail.png" width="160" height="155" alt="Foto vergr&#246;&#223;ern" class="imageframe imgalignleft" /></a>Berlin, 31. Mai 2007

<strong>Pressekonferenz zur Vorstellung des Jahresberichts des Europ&#228;ischen Zentrums f&#252;r die Pr&#228;vention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC)</strong>

<strong>Antibiotikaresistente Bakterien in </strong>Krankenh&#228;usern stellen eine Gesundheitsgefahr dar. Weiterhin besteht in Europa die Bedrohung „altbekannter“ Infektionskrankheiten, wie z. B. Tuberkulose. Das sind nur zwei der wichtigsten Ergebnisse, zu denen das „Europ&#228;ische Zentrum f&#252;r die Pr&#228;vention und Kontrolle von Krankheiten“ (ECDC) in seinem...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2007/05/ecdc.png" rel="lightbox[pics112]" title="Logo ECDC"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2007/05/ecdc.thumbnail.png" width="160" height="155" alt="Foto vergr&#246;&#223;ern" class="imageframe imgalignleft" /></a>Berlin, 31. Mai 2007</p>
<p><strong>Pressekonferenz zur Vorstellung des Jahresberichts des Europ&#228;ischen Zentrums f&#252;r die Pr&#228;vention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC)</strong></p>
<p><strong>Antibiotikaresistente Bakterien in </strong>Krankenh&#228;usern stellen eine Gesundheitsgefahr dar. Weiterhin besteht in Europa die Bedrohung „altbekannter“ Infektionskrankheiten, wie z. B. Tuberkulose. Das sind nur zwei der wichtigsten Ergebnisse, zu denen das „Europ&#228;ische Zentrum f&#252;r die Pr&#228;vention und Kontrolle von Krankheiten“ (ECDC) in seinem Jahresbericht kommt. Dieser Jahresbericht wird im Rahmen einer Pressekonferenz vorgestellt, zu der wir Sie einladen m&#246;chten.</p>
<blockquote><p>
<strong>Wann?</strong>	Donnerstag, 7. Juni 2007, 11 bis 12 Uhr<br />
<strong>Wo?</strong>	ECDC, Tomtebodae&#228;gen 11a,<br />
		Stockholm-Solma, Schweden<br />
<strong>Wer?</strong>	Ulla Schmidt, Vorsitzende des EU-Gesundheitsministerrates, Bundesministerin f&#252;r Gesundheit; Zsuzsanna Jakab, Direktorin des ECDC; John F. Ryan, Europ&#228;ische Kommission, Generaldirektion f&#252;r Gesundheit und Verbraucherschutz
</p></blockquote>
<p>Das ECDC bittet um Anmeldung unter press@ecdc.eu.int.</p>
<p><strong>Sie haben</strong> die M&#246;glichkeit, via webcast nicht nur die Pressekonferenz live zu verfolgen, sondern auch Fragen zu stellen. Daf&#252;r melden Sie sich bitte an unter http://ecdc.europa.eu/webcast/</p>
<p>Die Pressekonferenz wird simultan Deutsch/Englisch und Englisch/Deutsch &#252;bersetzt.</p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Zulassungsdaten schneller recherchieren</title>
		<link>http://www.dzkfblog.de/2007/05/29/zulassungsdaten-schneller-recherchieren/</link>
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		<pubDate>Tue, 29 May 2007 09:47:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>FG</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Klinische Forschung]]></category>
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		<description><![CDATA[<a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2007/05/dimdi_neu_210.jpg" rel="lightbox[pics102]" title="Deutsches Institut f&#252;r Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI)"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2007/05/dimdi_neu_210.thumbnail.jpg" width="160" height="106" alt="Logo vergr&#246;&#223;ern" class="imageframe imgalignleft" /></a><strong>Das Arzneimittel-Informationssystem beim DIMDI</strong>

<strong>Im Arzneimittel-Informationssystem</strong> der deutschen Zulassungsbeh&#246;rden (AMIS) k&#246;nnen alle Nutzer jetzt schneller nach Zulassungsdaten von Medikamenten suchen. Das DIMDI hat den Zugriff auf die Daten vereinfacht und bietet erstmals die Nutzung auch ohne Vertrag an. Die Datenbanken werden &#252;ber die komfortable Oberfl&#228;che DIMDI SmartSearch recherchiert.

<strong>Das Arzneimittel-Informationssystem</strong> enth&#228;lt umfangreiche Angaben zu den in Deutschland zugelassenen, zu den im europ&#228;ischen Verfahren zentral oder dezentral zugelassenen und zu ehemals zugelassenen bzw. verkehrsf&#228;higen Arzneimitteln. Das Informationssystem wird von den deutschen...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2007/05/dimdi_neu_210.jpg" rel="lightbox[pics102]" title="Deutsches Institut f&#252;r Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI)"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2007/05/dimdi_neu_210.thumbnail.jpg" width="160" height="106" alt="Logo vergr&#246;&#223;ern" class="imageframe imgalignleft" /></a><strong>Das Arzneimittel-Informationssystem beim DIMDI</strong></p>
<p><strong>Im Arzneimittel-Informationssystem</strong> der deutschen Zulassungsbeh&#246;rden (AMIS) k&#246;nnen alle Nutzer jetzt schneller nach Zulassungsdaten von Medikamenten suchen. Das DIMDI hat den Zugriff auf die Daten vereinfacht und bietet erstmals die Nutzung auch ohne Vertrag an. Die Datenbanken werden &#252;ber die komfortable Oberfl&#228;che DIMDI SmartSearch recherchiert.</p>
<p><strong>Das Arzneimittel-Informationssystem</strong> enth&#228;lt umfangreiche Angaben zu den in Deutschland zugelassenen, zu den im europ&#228;ischen Verfahren zentral oder dezentral zugelassenen und zu ehemals zugelassenen bzw. verkehrsf&#228;higen Arzneimitteln. Das Informationssystem wird von den deutschen Zulassungsbeh&#246;rden – Bundesinstitut f&#252;r Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM), Paul-Ehrlich-Institut (PEI) und Bundesamt f&#252;r Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) – inhaltlich betreut. Das DIMDI sorgt als technische Plattform f&#252;r den Betrieb der Datenbanken und hat seine men&#252;gef&#252;hrte Recherche-Oberfl&#228;che DIMDI SmartSearch speziell daran angepasst.</p>
<p><strong>Damit einher gingen</strong> zahlreiche Verbesserungen der Funktionen und der Recherchem&#246;glichkeiten in den drei unterschiedlichen Versionen – AMIS f&#252;r die &#214;ffentlichkeit, den Medizinischen Dienst der gesetzlichen Krankenkassen und f&#252;r die Bundesl&#228;nder. AMIS – &#214;ffentlicher Teil ist recherchierbar &#252;ber die Internetseiten des DIMDI: www.dimdi.de – Datenbankrecherche – Recherche-Einstieg. </p>
<p><strong>Komfortable Recherche</strong><br />
Die AMIS-Module wie &#0187;Arzneimittel&#0171;, &#0187;Stoffe&#0171; und &#0187;Bezeichnungsverordnung&#0171; k&#246;nnen auch w&#228;hrend der Recherche gewechselt werden, wobei die vollzogenen Suchschritte jeweils erhalten bleiben. Viele kleinere Suchoptionen sind hinzugekommen, z. B. die Recherche nach Anwendungsgebieten f&#252;r die &#214;ffentlichkeit. Die ehemaligen &#0187;Sucheinschr&#228;nkungen&#0171; sind nun unter &#0187;Filter&#0171; zu finden. Komfortabel ist au&#223;erdem die automatische Endmaskierung von Suchbegriffen, die z. B. unvollst&#228;ndige Begriffe erg&#228;nzt und Schreibvarianten bei der Suchanfrage ber&#252;cksichtigt. Der Klick auf spezielle Verweise liefert Informationen zu vorhandenen Parallelimporten, beschiedenen oder offenen &#196;nderungsanzeigen sowie Fach- und Gebrauchsinformationen.</p>
<p><strong>AMIS f&#252;r die Bundesl&#228;nder </strong>steht dem Bundesministerium f&#252;r Gesundheit, dessen nachgeordneten Instituten und den Arzneimittel&#252;berwachungsbeh&#246;rden der Bundesl&#228;nder zur Verf&#252;gung. Den Zugang erhalten die Beh&#246;rden der Bundesl&#228;nder &#252;ber die obersten Landesgesundheitsbeh&#246;rden.</p>
<p><strong>AMIS f&#252;r den</strong> Medizinischen Dienst ist auf die Erfordernisse der medizinischen Dienste der gesetzlichen Krankenkassen zugeschnitten. Zugang erhalten die einzelnen Medizinischen Dienste und Krankenkassen &#252;ber den Medizinischen Dienst der Spitzenverb&#228;nde der Krankenkassen.</p>
<p><strong>Das DIMDI stellt </strong>ein hochwertiges Informationsangebot f&#252;r alle Bereiche des Gesundheitswesens zur Verf&#252;gung: Rund 70 medizinische Datenbanken liefern Informationen &#252;ber Fachliteratur, toxikologische Fakten, aktuelle Meldungen u.v.m. Das DIMDI ist Herausgeber der deutschen Versionen von medizinischen Klassifikationen wie ICD-10, ICF, Operationenschl&#252;ssel (OPS), ATC, MeSH und UMDNS und betreut medizinische Ordnungssysteme wie Alpha-ID, LOINC und OID.<br />
Au&#223;erdem betreibt das DIMDI Informationssysteme f&#252;r Arzneimittel, Medizinprodukte und Health Technology Assessment (HTA) und bietet zus&#228;tzliche Informationen zur Telematik im Gesundheitswesen an. Das DIMDI koordiniert &#252;berdies IT-Projekte im Ressort des BMG.</p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>&#187;Agieren statt Reagieren in der Alkoholpr&#228;vention&#171;</title>
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		<pubDate>Tue, 22 May 2007 10:05:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>FG</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2007/05/batzing.jpg" rel="lightbox[pics-1179827648]" title="Sabine B&#228;tzing, Drogenbeauftragte der Bundesregierung"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2007/05/batzing.thumbnail.jpg" width="146" height="160" alt="Sabine B&#228;tzing, Drogenbeauftragte der Bundesregierung" class="imageframe imgalignleft" /></a><strong>Bundesmodellprojekt HaLT zur Reduzierung des riskanten Alkoholkonsums bei Jugendlichen erfolgreich</strong>

<strong>Anl&#228;sslich der heutigen</strong> Ver&#246;ffentlichung der wissenschaftlichen Ergebnisse zum Bundesmodellprojekt "HaLT – Hart am LimiT" erkl&#228;rt die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Sabine B&#228;tzing: "Die Ergebnisse zum HaLT-Projekt belegen erneut, dass riskanter Alkoholkonsum von Kindern und Jugendlichen ein...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2007/05/batzing.jpg" rel="lightbox[pics-1179827648]" title="Sabine B&#228;tzing, Drogenbeauftragte der Bundesregierung"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2007/05/batzing.thumbnail.jpg" width="146" height="160" alt="Sabine B&#228;tzing, Drogenbeauftragte der Bundesregierung" class="imageframe imgalignleft" /></a><strong>Bundesmodellprojekt HaLT zur Reduzierung des riskanten Alkoholkonsums bei Jugendlichen erfolgreich</strong></p>
<p><strong>Anl&#228;sslich der heutigen</strong> Ver&#246;ffentlichung der wissenschaftlichen Ergebnisse zum Bundesmodellprojekt &#0187;HaLT – Hart am LimiT&#0171; erkl&#228;rt die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Sabine B&#228;tzing: &#0187;Die Ergebnisse zum HaLT-Projekt belegen erneut, dass riskanter Alkoholkonsum von Kindern und Jugendlichen ein wachsendes Problem ist. Sie zeigen aber auch, dass wir nicht tatenlos zusehen m&#252;ssen. Mit dem HaLT-Konzept wurde ein wirksamer Ansatz entwickelt, um mit geringem finanziellen Aufwand betroffenen Jugendlichen zu helfen und die Pr&#228;ventionsarbeit auf kommunaler Ebene zu st&#228;rken.&#0171;</p>
<blockquote><p>
<strong>Die Zahl von Kindern</strong> und Jugendlichen, die mit einer Alkoholvergiftung station&#228;r behandelt wurden, stieg in Deutschland um 50 Prozent innerhalb von 5 Jahren (2000: 12.035 F&#228;lle im Alter von 15 bis 19 Jahren; 2004: 17.931). Bei den HaLT-Projekten ist die H&#228;lfte der Betroffenen j&#252;nger als 16 Jahre. M&#228;dchen mit riskantem Alkoholkonsum sind h&#228;ufig j&#252;nger als m&#228;nnliche Jugendliche. Mehr als die H&#228;lfte der Kinder und Jugendlichen hatte bei der Krankenhauseinweisung einen Blutalkoholwert von &#252;ber zwei Promille. Riskanter Alkoholkonsum unter Kindern und Jugendlichen ist nicht abh&#228;ngig vom sozialen Status und tritt in allen Schulformen auf.
</p></blockquote>
<p><strong>Das Projekt &#0187;HaLT&#0171; </strong>bietet Kindern und Jugendlichen Beratung, deren Alkoholkonsum bereits jedes Limit &#252;berschritten hat. Zudem sensibilisiert es Jugendliche mit Beratungs- und Pr&#228;ventionsangeboten &#252;ber den riskanten Alkoholkonsum, bevor es zu sp&#228;t ist. Zugleich zielt es auf Verantwortliche in der Kommune, geeignete Ma&#223;nahmen in der Alkoholpr&#228;vention zu ergreifen. Seit 2003 agiert &#0187;HaLT&#0171; an elf Standorten in neun Bundesl&#228;ndern, um nicht reagieren zu m&#252;ssen. Pr&#228;ventionsvereinbarungen f&#252;r den Ausschank alkoholischer Getr&#228;nke an Jugendliche zwischen Festveranstaltern und Gastronomiebetreibern geh&#246;ren ebenso zu den Angeboten des Konzeptes wie die Zusammenarbeit mit den &#196;mtern. &#0187;Das Miteinander ist der Erfolg des Projektes. Ich freue mich, dass in der derzeitigen Transferphase das Projekt gro&#223;es Interesse findet. Mein Ziel ist, dass die HaLT-Idee schnell bundesweit genutzt und langfristig solide finanziert wird. Denn dort, wo nach dem HaLT-Konzept gehandelt wird, wurden stetig weniger Jugendliche mit einer schweren Alkoholvergiftung in ein Krankenhaus eingeliefert&#0171;, so B&#228;tzing. </p>
<p>Ausf&#252;hrliche Informationen: <a href="http://www.drogenbeauftragte.de">www.drogenbeauftragte.de</a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt ruft zum Blutspenden auf</title>
		<link>http://www.dzkfblog.de/2007/05/22/bundesgesundheitsministerin-ulla-schmidt-ruft-zum-blutspenden-auf/</link>
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		<pubDate>Tue, 22 May 2007 08:53:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>FG</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2007/05/ulla_web_umbra.jpg" rel="lightbox[pics83]" title="Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2007/05/ulla_web_umbra.thumbnail.jpg" width="160" height="120" alt="Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt" class="imageframe imgalignleft" /></a>Berlin, 22. Mai 2007
<strong>Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt</strong> wird am 29. Mai 2007 im Uniklinikum Aachen Blut spenden. 

<strong>Damit will die </strong>ein Zeichen setzen und die B&#252;rgerinnen und B&#252;rger zur Blutspende aufrufen. Denn jedes Jahr im Sommer, vor Beginn der Reisezeit, gehen die Blutspenden stark zur&#252;ck. 

Damit Kliniken lebensrettende Operationen und........]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2007/05/ulla_web_umbra.jpg" rel="lightbox[pics83]" title="Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2007/05/ulla_web_umbra.thumbnail.jpg" width="160" height="120" alt="Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt" class="imageframe imgalignleft" /></a>Berlin, 22. Mai 2007<br />
<strong>Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt</strong> wird am 29. Mai 2007 im Uniklinikum Aachen Blut spenden. </p>
<p><strong>Damit will die </strong>ein Zeichen setzen und die B&#252;rgerinnen und B&#252;rger zur Blutspende aufrufen. Denn jedes Jahr im Sommer, vor Beginn der Reisezeit, gehen die Blutspenden stark zur&#252;ck. </p>
<p>Damit Kliniken lebensrettende Operationen und Behandlungen durchf&#252;hren k&#246;nnen, sind Blutspenden unerl&#228;sslich.</p>
<blockquote><p>
Wann? Dienstag, 29. Mai 2007</p>
<p>Wo?		Uniklinikum Aachen<br />
		Pauwelsstra&#223;e 30<br />
		52074 Aachen</p>
<p>Wer?		Ulla Schmidt, Bundesministerin f&#252;r Gesundheit
</p></blockquote>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Folgen von &#220;bergewicht und mangelnder Bewegung</title>
		<link>http://www.dzkfblog.de/2007/05/21/folgen-von-uebergewicht-und-mangelnder-bewegung/</link>
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		<pubDate>Mon, 21 May 2007 14:33:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>FG</dc:creator>
				<category><![CDATA[Indikation/Therapie]]></category>
		<category><![CDATA[Klinische Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Kurznachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Weiterbildung/Universitäten]]></category>
		<category><![CDATA[Indikation-Therapie]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2007/05/logoddg.gif" rel="lightbox[pics-1179757718]" title="Deutsche Diabetes Gesellschaft"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2007/05/logoddg.thumbnail.gif" width="128" height="44" alt="Deutsche Diabetes Gesellschaft" class="imageframe imgalignleft" /></a>
<strong>Enger Zusammenhang zwischen Fettleber und Diabetes Typ 2</strong>

<strong>Bochum, Mai 2007 – Die Verfettung der Leber,</strong> eine h&#228;ufige Folge von &#220;bergewicht, ist eng mit Diabetes Typ 2 verkn&#252;pft. Einige Wissenschaftler betrachten sie sogar als Ausl&#246;ser f&#252;r die Insulinresistenz: die verminderte Wirkung des Blutzuckerhormons, die zum Diabetes f&#252;hrt. Darauf weist die.......]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2007/05/logoddg.gif" rel="lightbox[pics-1179757718]" title="Deutsche Diabetes Gesellschaft"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2007/05/logoddg.thumbnail.gif" width="128" height="44" alt="Deutsche Diabetes Gesellschaft" class="imageframe imgalignleft" /></a><br />
<strong>Enger Zusammenhang zwischen Fettleber und Diabetes Typ 2</strong></p>
<p><strong>Bochum, Mai 2007 – Die Verfettung der Leber,</strong> eine h&#228;ufige Folge von &#220;bergewicht, ist eng mit Diabetes Typ 2 verkn&#252;pft. Einige Wissenschaftler betrachten sie sogar als Ausl&#246;ser f&#252;r die Insulinresistenz: die verminderte Wirkung des Blutzuckerhormons, die zum Diabetes f&#252;hrt. Darauf weist die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) anl&#228;sslich der Ver&#246;ffentlichung neuer Studien hin.</p>
<p><strong>Die Bedeutung der </strong>Fettleber wurde lange Zeit untersch&#228;tzt, meint Professor Dr. med. Michael Roden vom Hanusch-Krankenhaus, Wien. Der Grund: Die Diagnose war umst&#228;ndlich. Sie erforderte eine Gewebeprobe aus der Leber. Au&#223;erdem galt die Fettleber lange als harmlos. Zu Unrecht, denn neue Studien deuten nach Meinung des Hormon- und Stoffwechselexperten darauf hin, dass die Fettleber von zentraler Bedeutung f&#252;r die Entstehung des Metabolischen Syndroms ist. Das Metabolische Syndrom liegt bei bauchbetontem &#220;bergewicht, erh&#246;hten Blutfettwerten, Bluthochdruck und erh&#246;htem Blutzucker vor. Die Folgen dieser Erkrankung sind vorzeitige Gef&#228;&#223;verkalkung sowie eventuell Herzinfarkt und Schlaganfall. Allein dies sei Grund genug, die Fettleber ernst zu nehmen.</p>
<blockquote><p>
<strong>Die Verfettung kann </strong>aber auch der Leber selbst schweren Schaden zuf&#252;gen, warnt Professor Roden. Die Folgen sind die gleichen wie beim &#252;berm&#228;&#223;igen Alkoholgenuss: Zun&#228;chst kommt es zu einer Leberentz&#252;ndung, die Nicht-alkoholische Steatohepatitis (NASH). Sp&#228;ter kann das Organ vernarben. Es kommt dann zur t&#246;dlichen Leberzirrhose.
</p></blockquote>
<p><strong>Einer Leberverfettung beugt</strong> man am besten durch die gleichen Ma&#223;nahmen vor, die auch einen Diabetes verhindern. Ausgewogene Ern&#228;hrung und viel Bewegung k&#246;nnten der Verfettung vorbeugen, berichtet Professor Dr. med. Burkhard G&#246;ke vom Klinikum Gro&#223;hadern der Universit&#228;t M&#252;nchen. Ist die Leber bereits verfettet, zeigen erste Studien eine Verbesserung durch Medikamente, die auch in der Behandlung des Diabetes Typ 2 eingesetzt werden. Die bisherigen Ergebnisse seien viel versprechend, so Professor G&#246;ke. Doch die Teilnehmerzahlen der Studien waren zu gering f&#252;r eine endg&#252;ltige Empfehlung. Angesichts der gro&#223;en Bedeutung der Erkrankung m&#252;ssten dringend weitere Studien folgen, fordert der Experte. </p>
<blockquote><p>
<strong>Ein anderer Behandlungsansatz</strong> ist hingegen gescheitert. Da das Fortschreiten der Fettleber zum NASH mit Sauerstoffradikalen in Verbindung gebracht wird, die bei vielen Stoffwechselreaktionen entstehen, sollten Radikalenf&#228;nger wie Vitamin E helfen. Die Studien haben nach Meinung von Professor G&#246;ke jedoch gezeigt, dass bei einer langfristigen Einnahme die negativen Effekte &#252;berwiegen.
</p></blockquote>
<p><strong>Quellen: </strong>M. Roden: Fettleber und Diabetes<br />
Diabetologe 2007; 3: 175<br />
T. Pusl, B. G&#246;ke: Neue Therapiem&#246;glichkeiten bei nichtalkoholischer Fettleber.<br />
Diabetologe 2007; 3: 202-210</p>
<p><strong>Ihr Kontakt f&#252;r R&#252;ckfragen:</strong><br />
Pressestelle DDG, Beate Schweizer<br />
Pf 30 11 20, 70451 Stuttgart, Tel.: 0711 8931 295, Fax: 0711 8931 167<br />
Schweizer@medizinkommunikation.org<br />
www.deutsche-diabetes-gesellschaft.de</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Schluss mit der Verharmlosung von Alltagsdrogen</title>
		<link>http://www.dzkfblog.de/2007/05/03/schluss-mit-der-verharmlosung-von-alltagsdrogen/</link>
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		<pubDate>Thu, 03 May 2007 09:46:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>FG</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheitspolitik]]></category>
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		<category><![CDATA[politik]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href='http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2007/05/cigaretten.jpg' title='Alltagsdrogen; 33% rauchen immer noch.' rel="lightbox"><img src='http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2007/05/cigaretten.thumbnail.jpg' alt='Alltagsdrogen; 33% rauchen immer noch.' /></a><strong>Drogen- und Suchtbericht: 
Erneut weniger Drogentote </strong>
<strong>
Anl&#228;sslich der heutigen</strong> Vorstellung des Drogen- und Suchtberichts erkl&#228;rt die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Sabine B&#228;tzing: „Die Eind&#228;mmung des Drogen- und Suchtproblems bleibt eine der wichtigsten politischen und gesellschaftlichen Herausforderungen in Deutschland. Vor allem die gesellschaftliche Verharmlosung von Alltagsdrogen f&#252;hrt zu unermesslichem, oft stillem und unbeachtetem Leid der Tabak-, Alkohol- und Medikamentenabh&#228;ngigen und deren Angeh&#246;rigen. Kontinuierliche Aufkl&#228;rung muss die Gefahren jeglichen .........................]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href='http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2007/05/cigaretten.jpg' title='Alltagsdrogen; 33% rauchen immer noch.' rel="lightbox"><img src='http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2007/05/cigaretten.thumbnail.jpg' alt='Alltagsdrogen; 33% rauchen immer noch.' /></a><strong>Drogen- und Suchtbericht:<br />
Erneut weniger Drogentote </strong><br />
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Anl&#228;sslich der heutigen</strong> Vorstellung des Drogen- und Suchtberichts erkl&#228;rt die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Sabine B&#228;tzing: „Die Eind&#228;mmung des Drogen- und Suchtproblems bleibt eine der wichtigsten politischen und gesellschaftlichen Herausforderungen in Deutschland. Vor allem die gesellschaftliche Verharmlosung von Alltagsdrogen f&#252;hrt zu unermesslichem, oft stillem und unbeachtetem Leid der Tabak-, Alkohol- und Medikamentenabh&#228;ngigen und deren Angeh&#246;rigen. Kontinuierliche Aufkl&#228;rung muss die Gefahren jeglichen Suchtmittelkonsums aufzeigen.“ </p>
<p><strong>Beim Alkohol muss</strong> Verantwortung die Grenze setzen. „Die Diskussion &#252;ber das Rauschtrinken unter Jugendlichen hat deutlich gezeigt, wie wichtig es ist, mehr und nachdr&#252;cklicher f&#252;r ein gemeinsames Verst&#228;ndnis f&#252;r den zur&#252;ckhaltenden Alkoholkonsum zu tun. Wir brauchen mehr Aufmerksamkeit gegen&#252;ber einem problematischen Trinkverhalten und ein von Verantwortung gepr&#228;gtes Leitbild f&#252;r den Umgang mit Alkohol. Das muss insbesondere Kindern und Jugendlichen vorgelebt werden. Pr&#228;vention beginnt schon in der Familie“, so B&#228;tzing. Mehr als 10 Millionen Menschen trinken Alkohol in riskanter Weise. 1,6 Millionen Menschen gelten als alkoholabh&#228;ngig, weitere 1,7 Millionen praktizieren einen gesundheitssch&#228;digenden, missbr&#228;uchlichen Alkoholkonsum. Mit der Aktionswoche „Alkohol – Verantwortung setzt die Grenze“ wird vom 14. bis 18. Juni 2007 in Deutschland die Diskussion zum verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol in alle Lebensbereiche der Gesellschaft getragen. „Bereits im Vorfeld ist es gelungen, eine breite Allianz f&#252;r einen verantwortungsvollen Alkoholkonsum zu schmieden. Ob alt oder jung – engagierte Menschen aus vielen gesellschaftlichen Bereichen wie dem Sport, der Medizin, den Jugendparlamenten beteiligen sich schon jetzt aktiv mit etwa 1.000 Aktionen bundesweit. Mein Ziel ist, dass noch mehr dieses wichtige Anliegen aufgreifen: www.suchtwoche.de – mitmachen und weitersagen“, fordert B&#228;tzing als Schirmherrin der Aktionswoche auf. </p>
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Im Jahr 2006 sind die Regelungen f&#252;r einen besseren Schutz vor den Gefahren des Passivrauchens sowohl auf Bundes- als auch auf Landesebene einen gro&#223;en Schritt vorangekommen. Dazu erkl&#228;rt B&#228;tzing: „Effektiv ist der Nichtraucherschutz nur, wenn er ausnahmslos ist. Das gilt auch f&#252;r den Bereich der Gastst&#228;tten. Die Tabakpr&#228;vention wird mit unver&#228;nderter Intensit&#228;t fortgesetzt. 33 Prozent der deutschen Bev&#246;lkerung &#228;lter als 18 Jahre rauchen, 74 Prozent davon t&#228;glich. Ein Rauchstopp bringt sofortige und entscheidende gesundheitliche Vorteile f&#252;r Raucher aller Altersgruppen. Wie beim Alkohol ist auch beim Rauchen das vorgelebte Beispiel entscheidend f&#252;r den Raucheinstieg von Kindern und Jugendlichen. Schritt f&#252;r Schritt muss Nichtrauchen der Normalfall im Alltag werden.“
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<p><strong>Ein wichtiges Signal</strong> gegen Medikamentenmissbrauch und f&#252;r einen gesunden Sport war 2006 die Einf&#252;hrung der Besitzstrafbarkeit von Dopingmitteln. Dazu erkl&#228;rt B&#228;tzing: „Doping als Form des Medikamentenmissbrauchs stellt vor allem im Freizeitbereich ein hohes Gef&#228;hrdungspotential f&#252;r junge M&#228;nner als Hauptkonsumenten dar.“ Insgesamt sind 1,4 Millionen Menschen in Deutschland medikamentenabh&#228;ngig. Zwei Drittel davon sind Frauen: „Noch liegen in Deutschland nur wenige Daten zum sch&#228;dlichen Gebrauch und zur Abh&#228;ngigkeit von Medikamenten vor. Weitere Ergebnisse erwarte ich in diesem Jahr als Grundlage, um die Hilfsangebote bei Medikamentenmissbrauch zu verbessern. Zudem m&#252;ssen &#196;rzte, Apotheker, Pfleger, Sozialarbeiter st&#228;rker f&#252;r diese Problematik sensibilisiert werden. Betroffene Menschen m&#252;ssen ermuntert werden, bestehende Hilfsangebote in Anspruch zu nehmen“, so B&#228;tzing.</p>
<p><strong>Der Drogen- und </strong>Suchtbericht belegt, dass im vergangenen Jahr in Deutschland 1.296 Menschen infolge ihres Rauschgiftkonsums verstarben. Die Zahl der Todesf&#228;lle infolge des Konsums illegaler Drogen ist damit im Vergleich zum Vorjahr um 2,3% gesunken und seit dem Jahr 2000 r&#252;ckl&#228;ufig (2000: 2.030, 2001: 1.835, 2002: 1.513, 2003: 1.477, 2004: 1.385, 2005: 1.326). Sie befindet sich auf dem niedrigsten Stand seit 1989. Auch die Zahl der polizeilich aufgefallenen Erstkonsumenten von „harten Drogen“ ist gesunken. Dazu erkl&#228;rt B&#228;tzing: </p>
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„<strong>Ich bin froh</strong>, dass 2006 erneut weniger Menschen infolge des Konsums illegaler Drogen gestorben sind. Das zeigt den Erfolg niedrigschwelliger Beratungsangebote f&#252;r Opiatabh&#228;ngige sowie die stetige Verbesserung in der Substitutionsbehandlung. Es ist zugleich Ansporn, eine gesetzliche Regelung zur Fortf&#252;hrung der Diamorphinbehandlung innerhalb der Regelversorgung auf den Weg zu bringen. Das Modellprojekt zur heroingest&#252;tzten Behandlung hat gezeigt, dass gesundheitlich und sozial stark verelendeten Schwerstabh&#228;ngigen wirksam geholfen werden kann.“
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<p>„Meine Aufgabe als Drogenbeauftragte sehe ich in der konsequenten Fortf&#252;hrung der modernen Drogen- und Suchtpolitik, die erfolgreich legale Suchtstoffe wie Alkohol, Tabak und Medikamente einbezieht. Sie basiert auch weiterhin auf den vier bew&#228;hrten S&#228;ulen Pr&#228;vention, Therapie, Schadensminimierung und Repression. Dabei setze ich in der Pr&#228;vention einen Schwerpunkt, um von vornherein den Drogen- und Suchtmittelkonsum zu reduzieren und dessen Folgen zu verhindern“, sagt B&#228;tzing.</p>
<p><strong>Der Drogen- und </strong>Suchtbericht gibt Auskunft &#252;ber die Schwerpunkte der Drogen- und Suchtpolitik im Jahr 2006. Er ist im Internet unter www.drogenbeauftragte.de abrufbar. </p>]]></content:encoded>
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