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	<title>DZKF WEBLOG &#187; microRNA</title>
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	<description>Deutsche Zeitschrift für Klinische Forschung &#124; Der Weblog mit News, Meinungen und Kommentaren</description>
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		<title>Neue Marker zeigen fr&#252;her Herzinfarkt</title>
		<link>http://www.dzkfblog.de/2010/07/17/neue-marker-zeigen-frueher-herzinfarkt/</link>
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		<pubDate>Sat, 17 Jul 2010 12:48:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>François G.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kurznachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Biomarker]]></category>
		<category><![CDATA[Herzinfarkt]]></category>
		<category><![CDATA[microRNA]]></category>

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		<description><![CDATA[<div class="imageframe alignleft" style="width:255px;"><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2010/07/dr-benjamin-meder.jpg" rel="lightbox[pics2312]" title="Dr. Benjamin Meder Quelle: Universit&#228;tsklinikum Heidelberg."><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2010/07/dr-benjamin-meder.thumbnail.jpg" alt="Dr. Benjamin Meder" width="255" height="241" class="attachment wp-att-2313" /></a><div class="imagecaption">Dr. Benjamin Meder, Assistenzarzt in der Abteilung Kardiologie, Angiologie und Pneumologie der Medizinischen Universit&#228;tsklinik Heidelberg. Quelle: Universit&#228;tsklinikum Heidelberg.</div></div><h4>Heidelberger Wissenschaftler mit Wilhelm P. Winterstein-Preis der Deutschen Herzstiftung ausgezeichnet</h4>
<strong>Winzige Molek&#252;le im Blut, sogenannte microRNAs, zeigen zuverl&#228;ssig und fr&#252;her als g&#228;ngige Biomarker einen Herzinfarkt an, n&#228;mlich innerhalb der ersten drei Stunden. Dr. Benjamin Meder, Medizinische Universit&#228;tsklinik Heidelberg, hat mit seinem Team die neuen Marker entdeckt, mit denen sich auch die Schwere des Infarktes absch&#228;tzen l&#228;sst. Daf&#252;r ist der Assistenzarzt von der Deutschen Herzstiftung mit dem mit 10.000 Euro dotierten Wilhelm P. Winterstein-Preis ausgezeichnet worden. Der Preis wurde dem jungen Wissenschaftler aus der Abteilung Kardiologie, Angiologie und Pneumologie der Medizinischen Klinik Heidelberg (&#196;rztlicher Direktor: Professor Dr. med. Hugo A. Katus) im Rahmen einer Mitgliederversammlung der Deutschen Herzstiftung am 19. Juni in Frankfurt &#252;bergeben.</strong>

<strong>J&#228;hrlich sterben mehr als 60.000 Menschen</strong> in Deutschland an den Folgen eines Herzinfarktes, einer der nach wie vor h&#228;ufigsten Todesursachen. Bei fr&#252;hzeitiger Diagnose stehen heute jedoch sehr wirksame Behandlungsmethoden
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			<content:encoded><![CDATA[<div class="imageframe alignleft" style="width:255px;"><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2010/07/dr-benjamin-meder.jpg" rel="lightbox[pics2312]" title="Dr. Benjamin Meder Quelle: Universit&#228;tsklinikum Heidelberg."><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2010/07/dr-benjamin-meder.thumbnail.jpg" alt="Dr. Benjamin Meder" width="255" height="241" class="attachment wp-att-2313" /></a>
<div class="imagecaption">Dr. Benjamin Meder, Assistenzarzt in der Abteilung Kardiologie, Angiologie und Pneumologie der Medizinischen Universit&#228;tsklinik Heidelberg. Quelle: Universit&#228;tsklinikum Heidelberg.</div>
</div>
<h4>Heidelberger Wissenschaftler mit Wilhelm P. Winterstein-Preis der Deutschen Herzstiftung ausgezeichnet</h4>
<p><strong>Winzige Molek&#252;le im Blut, sogenannte microRNAs, zeigen zuverl&#228;ssig und fr&#252;her als g&#228;ngige Biomarker einen Herzinfarkt an, n&#228;mlich innerhalb der ersten drei Stunden. Dr. Benjamin Meder, Medizinische Universit&#228;tsklinik Heidelberg, hat mit seinem Team die neuen Marker entdeckt, mit denen sich auch die Schwere des Infarktes absch&#228;tzen l&#228;sst. Daf&#252;r ist der Assistenzarzt von der Deutschen Herzstiftung mit dem mit 10.000 Euro dotierten Wilhelm P. Winterstein-Preis ausgezeichnet worden. Der Preis wurde dem jungen Wissenschaftler aus der Abteilung Kardiologie, Angiologie und Pneumologie der Medizinischen Klinik Heidelberg (&#196;rztlicher Direktor: Professor Dr. med. Hugo A. Katus) im Rahmen einer Mitgliederversammlung der Deutschen Herzstiftung am 19. Juni in Frankfurt &#252;bergeben.</strong></p>
<p><strong>J&#228;hrlich sterben mehr als 60.000 Menschen</strong> in Deutschland an den Folgen eines Herzinfarktes, einer der nach wie vor h&#228;ufigsten Todesursachen. Bei fr&#252;hzeitiger Diagnose stehen heute jedoch sehr wirksame Behandlungsmethoden durch Medikamente und Herzkatheter zur Verf&#252;gung, die bleibende Sch&#228;den vermeiden oder begrenzen k&#246;nnen.</p>
<p><strong>Die Diagnostik des Herzinfarkts</strong> ist allerdings nicht einfach. Nur bei 50 Prozent der Betroffenen treten die typischen, ausstrahlenden Schmerzen in der Brust und eindeutige Ver&#228;nderungen im Elektrokardiogramm (EKG) auf. Daher kommt Bluttests ein hoher Stellenwert zu. Dabei wird nach sogenannten Biomarkern wie dem Eiwei&#223; Troponin T gefahndet: Troponin T kommt nur im Herzmuskel vor und tritt bei Sch&#228;digung der Herzzellen ins Blut &#252;ber. Eine aussagekr&#228;ftige Menge an Troponin T findet sich allerdings erst drei bis sechs Stunden nach dem Infarkt im Blut.</p>
<p><strong>Typisches Muster aus 67 Markern erlaubt eindeutige und fr&#252;he Diagnose</strong></p>
<blockquote><p><strong>Anders bei den neu entdeckten Biomarkern</strong>, kleinsten Regulatoren im Herz-Kreislaufsystem: Die sogenannten microRNAs zeigen den Herzinfarkt bereits in den ersten drei Stunden nach dem Infarkt an. &#0187;MicroRNAs werden vermutlich nicht nur aus den besch&#228;digten Herzzellen freigesetzt, sondern auch von wei&#223;en Blutk&#246;rperchen als Reaktion auf den Infarkt gebildet&#0171;, erkl&#228;rt Dr. Meder. &#0187;Daher ver&#228;ndert sich ihre Konzentration im Blut noch schneller als bei den g&#228;ngigen Biomarkern.&#0171;</p></blockquote>
<p><strong>In einer Pilotstudie</strong> in Kooperation mit dem &#0187;Biomarker Discovery Center Heidelberg&#0171; und der Biotechnologiefirma Febit untersuchten die Heidelberger Forscher erstmals systematisch alle 860 bekannten menschlichen microRNAs im Blut von Herzinfarktpatienten. Dabei identifizierten sie 67 microRNAs, die bei den Betroffenen in ihrer Konzentration ver&#228;ndert waren.</p>
<blockquote><p>&#0187;Mit Hilfe eines neuen Verfahrens zur Mustererkennung haben wir eine einmalige Signatur von microRNAs identifiziert, die zu einem sehr fr&#252;hen Zeitpunkt bereits sehr spezifisch einen Herzinfarkt anzeigt&#0171;, so Dr. Meder. &#0187;W&#228;hrend z.B. der Troponinspiegel im Blut auch bei Lungenembolien oder Herzmuskelentz&#252;ndungen erh&#246;ht ist, gehen wir bei den microRNAs davon aus, dass diese spezielle Signatur nur bei Herzinfarkten auftritt.&#0171; Zudem l&#228;sst sich anhand bestimmter Markerkombinationen auch die Gr&#246;&#223;e des Infarktes fr&#252;h absch&#228;tzen und erlaubt so eine schnelle Identifizierung besonders gef&#228;hrdeter Patienten.</p></blockquote>
<p><strong>Ein m&#246;gliches Einsatzgebiet</strong> sieht Dr. Meder besonders bei den Herzinfarkten, die weder mit typischen Beschwerden noch mit eindeutigen Ver&#228;nderungen im EKG einhergehen. Zuvor m&#252;ssen allerdings noch weitere Untersuchungen folgen.</p>
<p><a href="www.klinikum.uni-heidelberg.de/Innere-Medizin-III-Kardiologie-Angiologie-und-Pneumologie.106654.0.html">Weitere Informationen</a> &#252;ber die Abteilung Kardiologie, Angiologie und Pneumologie des Universit&#228;tsklinikums Heidelberg im Internet.</p>
<p><strong>Ansprechpartner:</strong><br />
Dr. med. Benjamin Meder<br />
Abteilung f&#252;r Kardiologie, Angiologie und Pneumologie<br />
Medizinische Universit&#228;tsklinik Heidelberg<br />
Im Neuenheimer Feld 350<br />
69120 Heidelberg<br />
Tel.: 06221 / 56 8610<br />
E-Mail: benjamin.meder@med.uni-heidelberg.de </p>]]></content:encoded>
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		<title>2,4 Mio. € EU-F&#246;rderung f&#252;r Frankfurter Forscherin</title>
		<link>http://www.dzkfblog.de/2008/10/25/24-mio-e-eu-foerderung-fuer-frankfurter-forscherin/</link>
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		<pubDate>Sat, 25 Oct 2008 13:50:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>François G.</dc:creator>
				<category><![CDATA[TOP-NEWS]]></category>
		<category><![CDATA[Herz]]></category>
		<category><![CDATA[Kreislauf]]></category>
		<category><![CDATA[microRNA]]></category>
		<category><![CDATA[Ribonukleinsäure]]></category>

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		<description><![CDATA[<h4>Frankfurter Forscherin erh&#228;lt mit 2,4 Mio. Euro dotierte Auszeichnung f&#252;r die Erforschung von Gef&#228;&#223;erkrankungen und Zellalterung</h4>
<strong>Frau Prof. Stefanie Dimmeler (Photo. &#169; Klinikum der J. W. Goethe-Universit&#228;t Frankfurt am Main), Direktorin des Instituts f&#252;r kardiovaskul&#228;re Regeneration am Zentrum f&#252;r Molekulare Medizin des Klinikums der J.W. Goethe-Universit&#228;t Frankfurt am Main, wurde mit einer Forschungsf&#246;rderung der Europ&#228;ischen Union in H&#246;he von 2,4 Millionen Euro f&#252;r die Herz-Kreislauf-Forschung ausgezeichnet. Das gef&#246;rderte Projekt untersucht die Gef&#228;&#223;neubildung und Gewebereparatur, um neue Behandlungsverfahren zur Heilung des Herzens nach einem Herzinfarkt zu entwickeln. Der ausgezeichnete Forschungsantrag ist einer von insgesamt elf bewilligten Projekten aus Deutschland, die unter den knapp 800 eingereichten Forschungsvorhaben in diesem europaweiten Wettbewerb ausgezeichnet wurden.</strong>

<strong>Herz-Kreislauferkrankungen</strong> sind in den westlichen Industrienationen weiterhin Todesursache Nummer 1. Winzige St&#252;ckchen von Ribonukleins&#228;uren, die so genannten microRNAs, beeinflussen die Synthese von Hunderten von Proteinen bei Herz-Kreislauferkrankungen. Basierend auf dieser neuen Erkenntnis soll mittels neuer Hemmstoffe dieser &#252;bergeordneten Regulation die Erholung des Gewebes nach Sauerstoffunterversorgung verbessert werden. Zudem eignen sich microRNAs und deren Hemmstoffe zur gezielten Aktivierung von Stammzellen, die bereits erfolgreich in ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="imageframe alignleft" style="width:320px;"><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2008/10/prof-dimmeler-640.jpg" rel="lightbox[pics934]" title="Prof. Stefanie Dimmeler und Team. Copyright: Klinikum der J. W. Goethe-Universit&#228;t Frankfurt am Main."><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2008/10/prof-dimmeler-640.thumbnail.jpg" alt="Prof. Stefanie Dimmeler und Team. Copyright: Klinikum der J. W. Goethe-Universit&#228;t Frankfurt am Main." width="320" height="220" class="attachment wp-att-935" /></a>
<div class="imagecaption">Prof. Stefanie Dimmeler und ihr Team freuen sich &#252;ber die Auszeichnung. Von links nach rechts: S. Dimmeler, C. Doebele, G.Carmona, A. Fischer, H. Fox, N. Reinfeld, A. Bonauer<br />
&copy; Klinikum der J. W. Goethe-Universit&#228;t Frankfurt am Main.</div>
</div>
<h4>Frankfurter Forscherin erh&#228;lt mit 2,4 Mio. Euro dotierte Auszeichnung f&#252;r die Erforschung von Gef&#228;&#223;erkrankungen und Zellalterung</h4>
<p><strong>Frau Prof. Stefanie Dimmeler, Direktorin des Instituts f&#252;r kardiovaskul&#228;re Regeneration am Zentrum f&#252;r Molekulare Medizin des Klinikums der J.W. Goethe-Universit&#228;t Frankfurt am Main, wurde mit einer Forschungsf&#246;rderung der Europ&#228;ischen Union in H&#246;he von 2,4 Millionen Euro f&#252;r die Herz-Kreislauf-Forschung ausgezeichnet. Das gef&#246;rderte Projekt untersucht die Gef&#228;&#223;neubildung und Gewebereparatur, um neue Behandlungsverfahren zur Heilung des Herzens nach einem Herzinfarkt zu entwickeln. Der ausgezeichnete Forschungsantrag ist einer von insgesamt elf bewilligten Projekten aus Deutschland, die unter den knapp 800 eingereichten Forschungsvorhaben in diesem europaweiten Wettbewerb ausgezeichnet wurden.</strong></p>
<p><strong>Herz-Kreislauferkrankungen</strong> sind in den westlichen Industrienationen weiterhin Todesursache Nummer 1. Winzige St&#252;ckchen von Ribonukleins&#228;uren, die so genannten microRNAs, beeinflussen die Synthese von Hunderten von Proteinen bei Herz-Kreislauferkrankungen. Basierend auf dieser neuen Erkenntnis soll mittels neuer Hemmstoffe dieser &#252;bergeordneten Regulation die Erholung des Gewebes nach Sauerstoffunterversorgung verbessert werden. Zudem eignen sich microRNAs und deren Hemmstoffe zur gezielten Aktivierung von Stammzellen, die bereits erfolgreich in der Frankfurter Universit&#228;tsklinik zur Behandlung von Patienten mit Herzinfarkt oder Herzmuskelschw&#228;che eingesetzt werden. Da fortgeschrittenes Alter ein zentraler Risikofaktor f&#252;r die Entstehung von Herzerkrankungen ist, plant die Forscherin, im letzten Teil des f&#252;r f&#252;nf Jahre gef&#246;rderten Projektes zudem die Zellalterung und Funktionsst&#246;rung durch microRNAs aufzukl&#228;ren.</p>
<p><strong>Prof. Dimmeler hofft</strong> mit diesen zus&#228;tzlichen Mitteln neue M&#246;glichkeiten zur Behandlung von Herz-Kreislauferkrankungen zu entwickeln: &#0187;Diese Auszeichnung garantiert die einzigartige Gelegenheit, dieses neue, spannende und zukunftsweisende Projekt mit meinem Team weiterzuf&#252;hren&#0171;.<br />
Die Auszeichnung ist ein weiterer Beweis, dass sich Schwerpunktbildung und gezielte F&#246;rderung wissenschaftlicher Exzellenz durch die Universit&#228;t Frankfurt und die Deutsche Forschungsgemeinschaft auszahlen. In Zeiten kompetitiver Mittelverteilung f&#252;r die Forschung in Europa ist das herausragende Abschneiden der Frankfurter Forscher ein nicht hoch genug einzusch&#228;tzendes G&#252;tesiegel.</p>
<p><strong>F&#252;r weitere Informationen:</strong><br />
Prof. Dr. Stefanie Dimmeler<br />
Institut f&#252;r kardiovaskul&#228;re Regeneration<br />
Zentrum f&#252;r Molekulare Medizin<br />
<a href="http://www.kgu.de" title="externer Link zur Website des Klinikums">Klinikum der J.W. Goethe-Universit&#228;t Frankfurt a.M.</a><br />
Ansprechpartner:<br />
Sekretariat Frau Hill<br />
Fon (0 69) 63 01 &#8211; 5158<br />
E-Mail Hill@med.uni-frankfurt.de</p>
<p>Internet www.kgu.de </p>]]></content:encoded>
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