Herzklappen aus Nabelschnurblut-Stammzellen
1. Dezember 2008 | Von FR | Kategorie: KurznachrichtenKörpereigener Herzklappen- und Gefäßersatz könnte Kindern mit angeborenen Defekten viele Operationen ersparen: Ein signifikanter Anteil von Babys und Kleinkindern mit angeborenen Herzfehlern benötigt eine künstliche Herzklappe, eine Gefäßprothese oder Fremdmaterial zur Rekonstruktion der anatomischen Strukturen. Hierbei sind vor allem Kinder mit Fallotscher Tetralogie, Klappen- und Gefäßmissbildungen betroffen.
Bisher behilft man sich mit fremden Materialien (z.B. Herzklappen oder Gefäßprothesen aus tierischem Gewebe), die jedoch alle mit charakteristischen Komplikationen verbunden sind: Babys und Kleinkinder mit angeborenen Herzfehlern entwickeln sich z.B. sehr schnell, die Klappen wachsen jedoch nicht mit. Es muss daher mehrfach operiert werden. Aus diesem Grunde sucht man gerade für diese Patientengruppe nach einer »idealen Herzklappe« mit einer lebenslangen Haltbarkeit sowie einem Wachstumspotential und einer Regenerationsfähigkeit vergleichbar mit eigenem biologischem Gewebe.
Eine potenzielle Lösung dieses Problems zeichnet sich in

