<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>DZKF WEBLOG &#187; Nabel</title>
	<atom:link href="http://www.dzkfblog.de/tag/nabel/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.dzkfblog.de</link>
	<description>Deutsche Zeitschrift für Klinische Forschung &#124; Der Weblog mit News, Meinungen und Kommentaren</description>
	<lastBuildDate>Wed, 08 Feb 2012 15:25:58 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.9.1</generator>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<xhtml:meta xmlns:xhtml="http://www.w3.org/1999/xhtml" name="robots" content="noindex" />
		<item>
		<title>Herzklappen aus Nabelschnurblut-Stammzellen</title>
		<link>http://www.dzkfblog.de/2008/12/01/herzklappen-aus-nabelschnurblut-stammzellen/</link>
		<comments>http://www.dzkfblog.de/2008/12/01/herzklappen-aus-nabelschnurblut-stammzellen/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 01 Dec 2008 16:07:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>François G.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kurznachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Blut]]></category>
		<category><![CDATA[Herzklappe]]></category>
		<category><![CDATA[Nabel]]></category>
		<category><![CDATA[Stammzellen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.dzkfblog.de/?p=1062</guid>
		<description><![CDATA[<div class="imageframe alignleft" style="width:255px;"><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2008/12/herzklappenersatz.jpg" rel="lightbox[pics1062]" title="Herzklappenersatz Photo: LMU M&#252;nchen"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2008/12/herzklappenersatz.thumbnail.jpg" alt="Herzklappenersatz" width="255" height="169" class="attachment wp-att-1063" /></a><div class="imagecaption">Herzklappenersatz Photo: LMU M&#252;nchen</div></div><strong>K&#246;rpereigener Herzklappen- und Gef&#228;&#223;ersatz k&#246;nnte Kindern mit angeborenen Defekten viele Operationen ersparen:</strong> Ein signifikanter Anteil von Babys und Kleinkindern mit angeborenen Herzfehlern ben&#246;tigt eine k&#252;nstliche Herzklappe, eine Gef&#228;&#223;prothese oder Fremdmaterial zur Rekonstruktion der anatomischen Strukturen. Hierbei sind vor allem Kinder mit <em>Fallotscher Tetralogie</em>, Klappen- und Gef&#228;&#223;missbildungen betroffen. 

<strong>Bisher behilft man sich</strong> mit fremden Materialien (z.B. Herzklappen oder Gef&#228;&#223;prothesen aus tierischem Gewebe), die jedoch alle mit charakteristischen Komplikationen verbunden sind: Babys und Kleinkinder mit angeborenen Herzfehlern entwickeln sich z.B. sehr schnell, die Klappen wachsen jedoch nicht mit. Es muss daher mehrfach operiert werden. Aus diesem Grunde sucht man gerade f&#252;r diese Patientengruppe nach einer <strong>"idealen Herzklappe"</strong> mit einer lebenslangen Haltbarkeit sowie einem Wachstumspotential und einer Regenerationsf&#228;higkeit vergleichbar mit eigenem biologischem Gewebe.

<strong>Eine potenzielle L&#246;sung</strong> dieses Problems zeichnet sich in]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="imageframe alignleft" style="width:255px;"><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2008/12/herzklappenersatz.jpg" rel="lightbox[pics1062]" title="Herzklappenersatz Photo: LMU M&#252;nchen"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2008/12/herzklappenersatz.thumbnail.jpg" alt="Herzklappenersatz" width="255" height="169" class="attachment wp-att-1063" /></a>
<div class="imagecaption">Herzklappenersatz Photo: LMU M&#252;nchen </div>
</div>
<p><strong>K&#246;rpereigener Herzklappen- und Gef&#228;&#223;ersatz k&#246;nnte Kindern mit angeborenen Defekten viele Operationen ersparen:</strong> Ein signifikanter Anteil von Babys und Kleinkindern mit angeborenen Herzfehlern ben&#246;tigt eine k&#252;nstliche Herzklappe, eine Gef&#228;&#223;prothese oder Fremdmaterial zur Rekonstruktion der anatomischen Strukturen. Hierbei sind vor allem Kinder mit <em>Fallotscher Tetralogie</em>, Klappen- und Gef&#228;&#223;missbildungen betroffen. </p>
<p><strong>Bisher behilft man sich</strong> mit fremden Materialien (z.B. Herzklappen oder Gef&#228;&#223;prothesen aus tierischem Gewebe), die jedoch alle mit charakteristischen Komplikationen verbunden sind: Babys und Kleinkinder mit angeborenen Herzfehlern entwickeln sich z.B. sehr schnell, die Klappen wachsen jedoch nicht mit. Es muss daher mehrfach operiert werden. Aus diesem Grunde sucht man gerade f&#252;r diese Patientengruppe nach einer <strong>&#0187;idealen Herzklappe&#0171;</strong> mit einer lebenslangen Haltbarkeit sowie einem Wachstumspotential und einer Regenerationsf&#228;higkeit vergleichbar mit eigenem biologischem Gewebe.</p>
<p><strong>Eine potenzielle L&#246;sung</strong> dieses Problems zeichnet sich in Experimenten der Arbeitsgruppe um Prof. Dr. Bruno Reichart und Oberarzt Priv. Doz. Dr. Ralf Sodian (Herzchirurgische Klinik der LMU am Klinikum Gro&#223;hadern/Labor f&#252;r Tissue Engineering) ab. <strong>Ihnen ist es gelungen, einen autologen Herzklappenersatz aus humanen Nabelschnur-Stammzellen zu entwickeln</strong>. Bei der aktuellen Arbeit, die bei der diesj&#228;hrigen Jahrestagung der &#0187;American Heart Association&#0171; in New Orleans viel Aufsehen erregt hat, wurden die Stammzellen aus dem Nabelschnurblut oder den Nabelschnurgef&#228;&#223;en gewonnen und die entsprechenden Zellen isoliert. In der Arbeit von Dr. Sodian wurden die Zellen f&#252;r ca. 3 Monate eingefroren, anschlie&#223;end rekultiviert und f&#252;r das Tissue Engineering einer Herzklappe verwendet. Mit Hilfe dieses Verfahrens ist es den Forschern gelungen, sowohl vitale als auch funktionsf&#228;hige Herzklappenkonstrukte aus den Vorl&#228;uferzellen herzustellen.</p>
<p><strong>Das zuk&#252;nftige Konzept</strong> der Herzchirurgischen Klinik am Klinikum Gro&#223;hadern unter der Leitung von Prof. Reichart (www.herzklinik-muenchen.de) besteht darin, angeborene Herzfehler bereits vor der Geburt durch pr&#228;natalen Ultraschall zu erkennen. <strong>Die Eltern k&#246;nnen sich dann daf&#252;r entscheiden, die Nabelschnurblut-Stammzellen ihres Kindes aufbewahren zu lassen.</strong> </p>
<p><strong>Hier hat die Herzchirurgische Klinik</strong> eine Kooperation mit der Nabelschnurblut-Stammzellbank des Universit&#228;tsklinikums Erlangen aufgebaut. Mit Hilfe eines Dienstleisters (eticur GmbH) wird das Nabelschnurblut, das ansonsten verworfen wird, direkt nach der Geburt nach Erlangen gebracht und dort aufbereitet, getestet und aufbewahrt. Ziel der Forscher ist es, sp&#228;ter mit Hilfe der gewonnenen Nabelschnurzellen einen k&#246;rpereigenen Herzklappen- bzw. Gef&#228;&#223;ersatzersatz f&#252;r diese Kinder herzustellen und schlie&#223;lich auch in Gro&#223;hadern zu implantieren. <strong>Um die &#0187;ma&#223;geschneiderten&#0171; Prothesen bei Kindern oder jungen Erwachsenen auch tats&#228;chlich sicher verwenden zu k&#246;nnen, sind noch einige wissenschaftliche Detail- und Zulassungsfragen zu kl&#228;ren.</strong><br />
Dieses Projekt wurde bisher vom Bundesministerium f&#252;r Bildung und Forschung (BMBF) unterst&#252;tzt.</p>
<p><strong>Ansprechpartner:</strong><br />
Dr. Bruno Meiser<br />
Dr. Ralf Sodian<br />
Herzchirurgische Klinik, Campus Gro&#223;hadern<br />
Marchioninistra&#223;e 15<br />
81377 M&#252;nchen<br />
Tel: +49 (0)89 / 7095 3460<br />
E-mail: ralf.sodian@med.uni-muenchen.de</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.dzkfblog.de/2008/12/01/herzklappen-aus-nabelschnurblut-stammzellen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

