Weblog & Magazin für medizinische Forschung, Innovation und Praxis

Beiträge zum Stichwort ‘ Niere ’

Neue Operationsmöglichkeiten für Blase, Niere und Prostata

30. April 2010 | Von FR | Kategorie: Kurznachrichten
uroskop
vlnr: Prof. Jürgen Gschwend, Dr. Michael Straub (Klinikum rechts der Isar), Jens Fehre (Siemens), auf dem Tisch: Hauke Prenzel (Siemens)
Klinikum rechts der Isar, Stobrawe

Die Klinik für Urologie am Klinikum rechts der Isar der TU München (Direktor: Prof. Dr. Jürgen Gschwend) setzt als erste Klinik weltweit ein neues multifunktionales Gerät für endoskopische Eingriffe in der Urologie ein. Das Uroskop Omnia von Siemens, ein urologischer Operationstisch mit digitaler Röntgentechnik, stellt für die Ärzte eine erhebliche Arbeitserleichterung dar. Patienten profitieren von geringerer Strahlenbelastung und größerem Komfort.

Das neue System eignet sich für alle urologischen Eingriffe, die endoskopisch …



Laparoskopische Nierentumorentfernung auf dem Vormarsch

28. Februar 2010 | Von FR | Kategorie: Indikation/Therapie

Kleiner Eingriff mit großer Wirkung – Bei einem Nierentumor muss heute nicht mehr das ganze Organ entfernt werden

Hamburg, 26. Februar 2010. Patienten mit einem Tumor an der Niere, bei denen nur ein Teil des Organs entfernt wird, haben ebenso gute Prognosen wie jene, bei denen die Niere komplett entfernt wird. Das zeigen jüngste klinische Erfahrungen, über die Experten der Asklepios Klinik Barmbek in der Fachzeitschrift medtropole für niedergelassene Ärzte berichten. Zudem sind minimal invasive Operationen auf dem Vormarsch. Für die Patienten bedeutet dies zum einen eine schonendere Operation, zum anderen behalten sie ihre volle Nierenfunktion.

Erhaltung statt totale Entfernung ist das Motto, wenn es heute um die Behandlung eines Tumors an der Niere geht. Meist erfolgt der Eingriff mit



Dopamin beim Spender angewendet, erhöht Erfolgsaussichten der Nieren-Transplantation

29. September 2009 | Von FR | Kategorie: Kurznachrichten
Originalveröffentlichung

Wird ein hirntoter Nierenspender vor der Organentnahme mit niedrig dosiertem Dopamin behandelt, so senkt dies beim Empfänger die Notwendigkeit von Dialysebehandlungen unmittelbar nach der Operation und steigert damit den Erfolg der Transplantation. Dies ist das Ergebnis einer Studie, die im September von einer Forschergruppe um Professor Dr. Peter Schnülle, Kommissarischer Direktor der V. Medizinischen Klinik der Universitätsmedizin Mannheim (Nephrologie, Endokrinologie und Rheumatologie), im Journal der American Medical Association JAMA veröffentlicht wurde.

Weltweit stammen die meisten transplantierten Nieren von verstorbenen Spendern, deren Gehirn irreversibel so stark geschädigt ist, dass bei noch bestehendem Kreislauf und künstlicher Beatmung auf der Intensivstation der Hirntod diagnostiziert werden muss. Durch den Hirntod des Spenders sind die Nieren Einflüssen ausgesetzt, die diese schädigen und deren Funktion nach der Transplantation beeinträchtigen können.

Mit dem Ziel, im Vorfeld der Operation möglichst gute Bedingungen für die Transplantation zu schaffen, untersuchten Professor Schnülle und seine Mitarbeiter, ob sich die Behandlung von hirntoten Spendern vor der Organentnahme mit Dopamin, …



»Hinterm Horizont gehts weiter…« – Udo Lindenberg

6. März 2009 | Von FR | Kategorie: TOP-NEWS

Udo Lindenberg macht sich stark für das Thema »Niere«.

Das Bild von Udo Lindenberg ist bis zum 12. März (=Weltnierentag) auf ebay zu ersteigern. Der Erlös fliesst in einen Hilfsfond der Deutschen Nierenstiftung für bedürftige Dialysepatienten.
Udo Lindenberg hat der Deutschen Gesellschaft für Nephrologie (DGfN) ein Bild geschenkt, das nun zum Weltnierentag auf Ebay für einen guten Zweck versteigert wird. Startschuss der Versteigerung war am 5. März, und die Auktion endet am Weltnierentag, am 12. März, um 12 Uhr.

Das Interesse Udo Lindenbergs an der Nierengesellschaft ist sehr persönlicher Natur: Sein Double, Freund und Tourbegleiter Rudi Wartha ist nierenkrank und seit einigen Jahren Dialysepatient. Rudi Warthas Fall ist nahezu »klassisch«: Er hat das Nierenleiden erst bemerkt, als es zu spät, die Dialysepflichtigkeit nicht mehr lange hinauszuzögern war. Das ist häufig der Fall, denn chronische Nierenerkrankungen verlaufen eine lange Zeit relativ symptomfrei – und die für die Patienten kostenfreien Früherkennungsmaßnahmen haben sich noch nicht etabliert. Das ist umso tragischer, da bei einer früherkannten Nierenerkrankung das Fortschreiten verhindert oder zumindest verlangsamt werden kann, sich die Früherkennung von Nierenerkrankungen also wirklich »lohnt«.

Mit der Versteigerung des Bildes möchte die DGfN die Öffentlichkeit für das Thema Nierenerkrankungen sensibilisieren und so das Präventionsverhalten fördern. Wichtig ist uns, das Problem der chronischen Nierenerkrankungen stärker im Bewusstsein der Mitbürger zu verankern, und so die Akzeptanz der Früherkennung zu erhöhen.

Die Benefiz-Versteigerung ist unter der Artikelnummer 180331898824 ab dem 5. März gelistet. Der Erlös geht an ein karitatives Projekt