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	<title>DZKF WEBLOG &#187; Niere</title>
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	<description>Deutsche Zeitschrift für Klinische Forschung &#124; Der Weblog mit News, Meinungen und Kommentaren</description>
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		<title>Erfolgreiche Nierentransplantation trotz Gewebeunvertr&#228;glichkeit</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Sep 2010 04:49:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>François G.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kurznachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Hochrisikopatient]]></category>
		<category><![CDATA[Niere]]></category>
		<category><![CDATA[Transplantation]]></category>

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		<description><![CDATA[<div class="imageframe alignleft" style="width:255px;"><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2010/09/nier-transpl.jpg" rel="lightbox[pics2471]" title="Der 13-j&#228;hrige Resat Nuri Yildiz hat eine neue Niere bekommen und sich gut von der Transplantation erholt – trotz einer Gewebeunvertr&#228;glichkeit. V.l.n.r.: Privatdozentin Dr. Elke W&#252;hl, Ober&#228;rztin der Sektion P&#228;diatrische Nephrologie, Privatdozent Dr. Christian Morath, Oberarzt am Nierenzentrum der Medizinischen Universit&#228;tsklinik, Professor Jan Schmidt, Sektionsleiter der Transplantationschirurgie, Resat Nuri Yildiz mit seiner Mutter, Professor Burkhard T&#246;nshoff, Leitender Oberarzt am Zentrum f&#252;r Kinder- und Jugendmedizin, Professor Caner S&#252;sal, Leiter des Antik&#246;rperlabors in der Abteilung f&#252;r Transplantationsimmunologie, Dr. J&#246;rg Beimler, Oberarzt am Nierenzentrum der Medizinischen Universit&#228;tsklinik, und Professor Martin Zeier, &#196;rztlicher Leiter des Nierenzentrums der Medizinischen Klinik des Universit&#228;tsklinikums Heidelberg. Foto: Universit&#228;tsklinikum Heidelberg."><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2010/09/nier-transpl.thumbnail.jpg" alt="Der 13-j&#228;hrige Resat Nuri Yildiz " width="255" height="164" class="attachment wp-att-2470" /></a><div class="imagecaption">Der 13-j&#228;hrige Resat Nuri Yildiz hat eine neue Niere bekommen und sich gut von der Transplantation erholt – trotz einer Gewebeunvertr&#228;glichkeit. V.l.n.r.: Privatdozentin Dr. Elke W&#252;hl, Ober&#228;rztin der Sektion P&#228;diatrische Nephrologie, Privatdozent Dr. Christian Morath, Oberarzt am Nierenzentrum der Medizinischen Universit&#228;tsklinik, Professor Jan Schmidt, Sektionsleiter der Transplantationschirurgie, Resat Nuri Yildiz mit seiner Mutter, Professor Burkhard T&#246;nshoff, Leitender Oberarzt am Zentrum f&#252;r Kinder- und Jugendmedizin, Professor Caner S&#252;sal, Leiter des Antik&#246;rperlabors in der Abteilung f&#252;r Transplantationsimmunologie, Dr. J&#246;rg Beimler, Oberarzt am Nierenzentrum der Medizinischen Universit&#228;tsklinik, und Professor Martin Zeier, &#196;rztlicher Leiter des Nierenzentrums der Medizinischen Klinik des Universit&#228;tsklinikums Heidelberg. Foto: Universit&#228;tsklinikum Heidelberg.</div></div><h4>Vergleichbarer Erfolg zur regul&#228;ren Transplantation / Ver&#246;ffentlichung in "Transplantation"</h4>
<strong>Spendernieren k&#246;nnen erfolgreich transplantiert werden, auch wenn zwischen Spender und Empf&#228;nger starke Gewebeunvertr&#228;glichkeiten bestehen. Eine interdisziplin&#228;re Arbeitsgruppe um Privatdozent Dr. Christian Morath, Oberarzt am Nierenzentrum der Medizinischen Universit&#228;tsklinik Heidelberg (&#196;rztlicher Leiter: Professor Dr. Martin Zeier) und Professor Dr. Caner S&#252;sal, Leiter des Antik&#246;rperlabors in der Abteilung f&#252;r Transplantationsimmunologie des Universit&#228;tsklinikums Heidelberg, hat in einer Studie an 34 sensibilisierten Hochrisiko-Patienten gezeigt, dass sich die Erfolgsrate dieser Patienten nicht von der Erfolgsrate mit geringem immunologischem Risiko unterscheidet; nach einem Jahr funktionierten noch rund 95 Prozent der Transplantate. Speziell f&#252;r diese Gruppe von Hochrisiko-Patienten haben die Heidelberger Wissenschaftler ein ausgekl&#252;geltes Therapiekonzept entwickelt. Das Transplantationszentrum Heidelberg ist damit deutschlandweit f&#252;hrend auf diesem Gebiet. Die Studienergebnisse wurden in der renommierten Fachzeitschrift "Transplantation" ver&#246;ffentlicht.</strong>

<strong>Wenn die Nieren nicht mehr arbeiten</strong>, m&#252;ssen die Patienten entweder regelm&#228;&#223;ig zur Dialyse oder sie erhalten eine Spenderniere (Transplantation). Das Organ kommt dabei entweder von...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="imageframe alignleft" style="width:255px;"><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2010/09/nier-transpl.jpg" rel="lightbox[pics2471]" title="Der 13-j&#228;hrige Resat Nuri Yildiz hat eine neue Niere bekommen und sich gut von der Transplantation erholt – trotz einer Gewebeunvertr&#228;glichkeit. V.l.n.r.: Privatdozentin Dr. Elke W&#252;hl, Ober&#228;rztin der Sektion P&#228;diatrische Nephrologie, Privatdozent Dr. Christian Morath, Oberarzt am Nierenzentrum der Medizinischen Universit&#228;tsklinik, Professor Jan Schmidt, Sektionsleiter der Transplantationschirurgie, Resat Nuri Yildiz mit seiner Mutter, Professor Burkhard T&#246;nshoff, Leitender Oberarzt am Zentrum f&#252;r Kinder- und Jugendmedizin, Professor Caner S&#252;sal, Leiter des Antik&#246;rperlabors in der Abteilung f&#252;r Transplantationsimmunologie, Dr. J&#246;rg Beimler, Oberarzt am Nierenzentrum der Medizinischen Universit&#228;tsklinik, und Professor Martin Zeier, &#196;rztlicher Leiter des Nierenzentrums der Medizinischen Klinik des Universit&#228;tsklinikums Heidelberg. Foto: Universit&#228;tsklinikum Heidelberg."><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2010/09/nier-transpl.thumbnail.jpg" alt="Der 13-j&#228;hrige Resat Nuri Yildiz " width="255" height="164" class="attachment wp-att-2470" /></a>
<div class="imagecaption">Der 13-j&#228;hrige Resat Nuri Yildiz hat eine neue Niere bekommen und sich gut von der Transplantation erholt – trotz einer Gewebeunvertr&#228;glichkeit. V.l.n.r.: Privatdozentin Dr. Elke W&#252;hl, Ober&#228;rztin der Sektion P&#228;diatrische Nephrologie, Privatdozent Dr. Christian Morath, Oberarzt am Nierenzentrum der Medizinischen Universit&#228;tsklinik, Professor Jan Schmidt, Sektionsleiter der Transplantationschirurgie, Resat Nuri Yildiz mit seiner Mutter, Professor Burkhard T&#246;nshoff, Leitender Oberarzt am Zentrum f&#252;r Kinder- und Jugendmedizin, Professor Caner S&#252;sal, Leiter des Antik&#246;rperlabors in der Abteilung f&#252;r Transplantationsimmunologie, Dr. J&#246;rg Beimler, Oberarzt am Nierenzentrum der Medizinischen Universit&#228;tsklinik, und Professor Martin Zeier, &#196;rztlicher Leiter des Nierenzentrums der Medizinischen Klinik des Universit&#228;tsklinikums Heidelberg. Foto: Universit&#228;tsklinikum Heidelberg.</div>
</div>
<h4>Vergleichbarer Erfolg zur regul&#228;ren Transplantation / Ver&#246;ffentlichung in &#0187;Transplantation&#0171;</h4>
<p><strong>Spendernieren k&#246;nnen erfolgreich transplantiert werden, auch wenn zwischen Spender und Empf&#228;nger starke Gewebeunvertr&#228;glichkeiten bestehen. Eine interdisziplin&#228;re Arbeitsgruppe um Privatdozent Dr. Christian Morath, Oberarzt am Nierenzentrum der Medizinischen Universit&#228;tsklinik Heidelberg (&#196;rztlicher Leiter: Professor Dr. Martin Zeier) und Professor Dr. Caner S&#252;sal, Leiter des Antik&#246;rperlabors in der Abteilung f&#252;r Transplantationsimmunologie des Universit&#228;tsklinikums Heidelberg, hat in einer Studie an 34 sensibilisierten Hochrisiko-Patienten gezeigt, dass sich die Erfolgsrate dieser Patienten nicht von der Erfolgsrate mit geringem immunologischem Risiko unterscheidet; nach einem Jahr funktionierten noch rund 95 Prozent der Transplantate. Speziell f&#252;r diese Gruppe von Hochrisiko-Patienten haben die Heidelberger Wissenschaftler ein ausgekl&#252;geltes Therapiekonzept entwickelt. Das Transplantationszentrum Heidelberg ist damit deutschlandweit f&#252;hrend auf diesem Gebiet. Die Studienergebnisse wurden in der renommierten Fachzeitschrift &#0187;Transplantation&#0171; ver&#246;ffentlicht.</strong></p>
<p><strong>Wenn die Nieren nicht mehr arbeiten</strong>, m&#252;ssen die Patienten entweder regelm&#228;&#223;ig zur Dialyse oder sie erhalten eine Spenderniere (Transplantation). Das Organ kommt dabei entweder von hirntoten Spendern oder von einer dem Patienten nahestehenden Person (Lebendspende). Blutgruppe und Gewebevertr&#228;glichkeitsmerkmale (HLA-Merkmale) von Spender und Empf&#228;nger sollten m&#246;glichst &#252;bereinstimmen. Da der Empf&#228;ngerorganismus selbst bei gleichen HLA-Merkmalen immer versucht, das fremde Organ abzusto&#223;en, m&#252;ssen die Patienten nach der Transplantation lebenslang Medikamente einnehmen, die die k&#246;rpereigene Abwehr unterdr&#252;cken (Immunsuppression).</p>
<blockquote><p><strong>Pr&#228;operative Risikoeinsch&#228;tzung f&#252;r immunologische Hochrisiko-Patienten</strong><br />
<strong>Forscher der Heidelberger Abteilung f&#252;r Transplantationsimmunologie</strong> sammelten mehrere Jahre lang Daten in der weltweit gr&#246;&#223;ten Datenbank zur Nierentransplantation (Collaborative Transplant Study), um immunologische Hochrisiko-Patienten zu identifizieren. Solche Patienten haben z.B. nach Schwangerschaften, Bluttransfusionen oder Vortransplantationen Antik&#246;rper gegen fremde Gewebemerkmale gebildet und deshalb nur geringe Chancen, ein Spenderorgan zu erhalten, bei dem die Gewebe&#252;bereinstimmungsprobe (Crossmatch) direkt vor der Operation negativ ausf&#228;llt. &#0187;Das Risiko, dass das transplantierte Organ schon bald nach der Operation wieder abgesto&#223;en wird, ist bei ihnen besonders gro&#223;. Nur mit zus&#228;tzlichen Ma&#223;nahmen k&#246;nnen Hochrisiko-Patienten erfolgreich transplantiert werden&#0171;, erkl&#228;rt Professor Dr. Caner S&#252;sal, Leiter des Antik&#246;rperlabors in der Abteilung f&#252;r Transplantationsimmunologie.</p></blockquote>
<p><strong>Gleiche Transplantat&#252;berlebensraten wie bei nicht-immunisierten Patienten</strong></p>
<p><strong>In der aktuellen Studie erhielten 34 immunologische Hochrisiko-Patienten</strong> vor und nach der Transplantation der Spenderniere eines Hirntoten (28) oder eines Lebendspenders (6) eine Plasmapherese bzw. Immunadsorption. Dies sind Verfahren, die vorhandene Antik&#246;rper aus dem Blut der Organempf&#228;nger entfernen. Zus&#228;tzlich bekamen die Patienten ein Medikament (Rituximab), das die Zellen, die neue Antik&#246;rper bilden k&#246;nnten, zerst&#246;rt. Mit Hilfe der intensivierten Immunsuppression und einer engmaschigen &#220;berwachung eventueller Absto&#223;ungsreaktionen waren rund 95 Prozent der transplantierten Nieren nach einem Jahr weiterhin funktionsf&#228;hig.</p>
<p><strong>Komplikationen der im Vergleich</strong> zu nicht-immunisierten Patienten st&#228;rkeren Immunsuppression waren selten und gut beherrschbar. „Mit Hilfe der von uns getesteten Kriterien k&#246;nnen wir Patienten nierentransplantieren, die fr&#252;her meist lebenslang an der Dialyse blieben und das mit Erfolgsraten, die denen nicht immunisierter Patienten entsprechen. Unser Hochrisikopatienten-Programm ist ein gutes Beispiel daf&#252;r, wie Ergebnisse aus der Forschung nach intensiver Evaluierung erfolgreich in die Klinik umgesetzt werden“, so Privatdozent Dr. Christian Morath und Dr. J&#246;rg Beimler, Oberarzt am Nierenzentrum der Medizinischen Universit&#228;tsklinik Heidelberg, erfreut. „Wenn wir nach der neuen Handlungsanleitung vorgehen, sind Barrieren wie Blutgruppenunvertr&#228;glichkeiten und positives Crossmatch kein Ausschlusskriterium mehr f&#252;r eine Transplantation“, erg&#228;nzt Professor Jan Schmidt, Sektionsleiter der Transplantationschirurgie.</p>
<p><strong>Bisher j&#252;ngster Patient erfolgreich transplantiert</strong></p>
<p><strong>Inzwischen wurden in Heidelberg 49 Patienten erfolgreich</strong> nach dem Schema behandelt, zuletzt ein Kind, das mit 13 Jahren der bisher j&#252;ngste Patient ist, der von dem Programm profitiert hat. „Der Junge ist wohlauf und die Niere hat ihre Arbeit bereits komplett aufgenommen“, berichtet Professor Burkhard T&#246;nshoff, Leitender Oberarzt am Zentrum f&#252;r Kinder- und Jugendmedizin.</p>
<p><strong>Intensive interdisziplin&#228;re Zusammenarbeit als Schl&#252;ssel zum Erfolg</strong></p>
<p><strong>Die Transplantation der Hochrisiko-Patienten erfordert</strong> einen t&#228;glichen, manchmal auch mehrfach t&#228;glichen, Informationsaustausch zwischen den Spezialisten und eine reibungslose interdisziplin&#228;re Kommunikation. Die hervorragenden Ergebnisse zeigen, dass die Zusammenarbeit der verschiedenen Fachrichtungen am Transplantationszentrum in Heidelberg gut funktioniert.</p>
<p><strong>Weitere Informationen im Internet:</strong><br />
www.ctstransplant.org<br />
www.nierenzentrum-heidelberg.com<br />
www.klinikum.uni-heidelberg.de/Transplantationszentrum.103682.0.html<br />
www.klinikum.uni-heidelberg.de/Transplantations-Immunologie.1250.0.html?&#038;FS=%2F%28null%29</p>
<p><strong>Literatur:</strong><br />
Morath C, Beimler J, Opelz G, Ovens J, Scherer S, Schmidt J, Schmied B, Gross ML, Schwenger V, Zeier M, S&#252;sal C. An Integrative Approach for the Transplantation of High-Risk Sensitized Patients. Transplantation, 2010 Jul 27. [Epub ahead of print]</p>
<p><strong>Ansprechpartner:</strong><br />
PD Dr. med. Christian Morath<br />
Medizinische Universit&#228;tsklinik Heidelberg<br />
Nierenzentrum<br />
Im Neuenheimer Feld 162<br />
69120 Heidelberg<br />
Tel.: 06221 / 91 120<br />
Fax: 06221 / 91 12 990<br />
E-Mail: christian_morath@med.uni-heidelberg.de</p>
<p>Prof. Dr. med. Jan Schmidt<br />
Stellvertretender &#196;rztlicher Direktor<br />
Klinik f&#252;r Allgemein-, Viszeral- und Transplantationschirurgie<br />
Universit&#228;tsklinikum Heidelberg<br />
Im Neuenheimer Feld 110<br />
69120 Heidelberg<br />
Tel.: 06221 / 56 62 05<br />
Fax: 06221 / 56 57 81<br />
E-Mail: Jan.Schmidt@med.uni-heidelberg.de</p>
<p>Prof. Dr. med. Caner S&#252;sal<br />
Antik&#246;rperlabor<br />
Abteilung Transplantationsimmunologie<br />
Universit&#228;tsklinikum Heidelberg<br />
Im Neuenheimer Feld 306<br />
69120 Heidelberg<br />
Tel.: 06221 / 56 55 46<br />
Fax: 06221 / 56 42 00</p>
<p>www.klinikum.uni-heidelberg.de</p>]]></content:encoded>
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		<title>Neue Operationsm&#246;glichkeiten f&#252;r Blase, Niere und Prostata</title>
		<link>http://www.dzkfblog.de/2010/04/30/neue-operationsmoeglichkeiten-fuer-blase-niere-und-prostata/</link>
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		<pubDate>Fri, 30 Apr 2010 22:49:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>François G.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kurznachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Blase]]></category>
		<category><![CDATA[Neurologen]]></category>
		<category><![CDATA[Niere]]></category>
		<category><![CDATA[Prostata]]></category>
		<category><![CDATA[Uroskop]]></category>

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		<description><![CDATA[<div class="imageframe alignleft" style="width:255px;"><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2010/05/uroskop.jpg" rel="lightbox[pics2153]" title="vlnr: Prof. J&#252;rgen Gschwend, Dr. Michael Straub (Klinikum rechts der Isar), Jens Fehre (Siemens), auf dem Tisch: Hauke Prenzel (Siemens) Klinikum rechts der Isar, Stobrawe"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2010/05/uroskop.thumbnail.jpg" alt="uroskop" width="255" height="219" class="attachment wp-att-2154" /></a><div class="imagecaption">vlnr: Prof. J&#252;rgen Gschwend, Dr. Michael Straub (Klinikum rechts der Isar), Jens Fehre (Siemens), auf dem Tisch: Hauke Prenzel (Siemens)
Klinikum rechts der Isar, Stobrawe</div></div><strong>Die Klinik f&#252;r Urologie am Klinikum rechts der Isar der TU M&#252;nchen (Direktor: Prof. Dr. J&#252;rgen Gschwend) setzt als erste Klinik weltweit ein neues multifunktionales Ger&#228;t f&#252;r endoskopische Eingriffe in der Urologie ein. Das Uroskop Omnia von Siemens, ein urologischer Operationstisch mit digitaler R&#246;ntgentechnik, stellt f&#252;r die &#196;rzte eine erhebliche Arbeitserleichterung dar. Patienten profitieren von geringerer Strahlenbelastung und gr&#246;&#223;erem Komfort.</strong>

<strong>Das neue System eignet sich</strong> f&#252;r alle urologischen Eingriffe, die endoskopisch ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="imageframe alignleft" style="width:255px;"><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2010/05/uroskop.jpg" rel="lightbox[pics2153]" title="vlnr: Prof. J&#252;rgen Gschwend, Dr. Michael Straub (Klinikum rechts der Isar), Jens Fehre (Siemens), auf dem Tisch: Hauke Prenzel (Siemens)Klinikum rechts der Isar, Stobrawe"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2010/05/uroskop.thumbnail.jpg" alt="uroskop" width="255" height="219" class="attachment wp-att-2154" /></a>
<div class="imagecaption">vlnr: Prof. J&#252;rgen Gschwend, Dr. Michael Straub (Klinikum rechts der Isar), Jens Fehre (Siemens), auf dem Tisch: Hauke Prenzel (Siemens)<br />
Klinikum rechts der Isar, Stobrawe</div>
</div>
<p><strong>Die Klinik f&#252;r Urologie am Klinikum rechts der Isar der TU M&#252;nchen (Direktor: Prof. Dr. J&#252;rgen Gschwend) setzt als erste Klinik weltweit ein neues multifunktionales Ger&#228;t f&#252;r endoskopische Eingriffe in der Urologie ein. Das Uroskop Omnia von Siemens, ein urologischer Operationstisch mit digitaler R&#246;ntgentechnik, stellt f&#252;r die &#196;rzte eine erhebliche Arbeitserleichterung dar. Patienten profitieren von geringerer Strahlenbelastung und gr&#246;&#223;erem Komfort.</strong></p>
<p><strong>Das neue System eignet sich</strong> f&#252;r alle urologischen Eingriffe, die endoskopisch durchgef&#252;hrt werden. In der Klinik f&#252;r Urologie sind das mehr als die H&#228;lfte der j&#228;hrlich &#252;ber 3.000 Operationen. Dazu geh&#246;ren etwa perkutane Eingriffe, Operationen von Nieren- und Blasensteinen, Harnleiter-Endoskopien und s&#228;mtliche durch die Harnr&#246;hre durchgef&#252;hrten Eingriffe an Prostata- und Harnblase.</p>
<p><strong>Mit dem Ger&#228;t kann</strong> der gesamte Urogenitaltrakt in einer einzigen Aufnahme mit sehr guter Bildqualit&#228;t dargestellt werden. Bisher waren daf&#252;r zwei R&#246;ntgenbilder erforderlich. Auf zwei nebeneinander ange-ordneten Monitoren kann der Urologe gleichzeitig R&#246;ntgen-, Ultraschall- und Endoskopie-Bilder aufrufen. So hat er auf einen Blick genau die Information vor Augen, die er f&#252;r den Eingriff braucht.</p>
<blockquote><p><strong>Dr. Michael Straub</strong>, Gesch&#228;ftsf&#252;hrender Oberarzt der Klinik f&#252;r Urologie, sieht weitere Vorteile f&#252;r die Praxis: &#0187;Der Tisch ist so weit absenkbar, dass Patienten komfortabel wie auf einen Stuhl aufsteigen k&#246;nnen. Zus&#228;tzlich haben wir von allen Seiten Zugang zum Patienten. Damit brauchen diese w&#228;hrend eines Eingriffs nicht mehr aufw&#228;ndig umgelagert zu werden.&#0171; Auch &#252;bergewichtige Patienten bis 270 kg k&#246;nnen auf dem Tisch problemlos behandelt werden.</p>
<p>Die bisher &#252;bliche Bildr&#246;hre ist durch digitale Flachdetektor-Technologie ersetzt. Dadurch k&#246;nnen bei der Bildgebung Teilbereiche ausgeblendet werden. F&#252;r den Patienten bedeutet dies zusammen mit der geringeren Anzahl an erforderlichen Aufnahmen eine reduzierte Strahlenbelastung.</p>
<p>&#0187;Das neue Uroskop bedeutet f&#252;r unsere t&#228;gliche Arbeit eine gro&#223;e Erleichterung und f&#252;r unsere Patienten weniger Strahlenbelastung und mehr Komfort. Mit dieser Investition bauen wir unseren endo¬urologischen Schwerpunkt aus&#0171;, meint Prof. Gschwend, der Direktor der Klinik f&#252;r Urologie. </p></blockquote>
<p><strong>Mehr Info:</strong> <a href="http://www.med.tu-muenchen.de/">Website</a> Klinikum Rechts der Isar</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Laparoskopische Nierentumorentfernung auf dem Vormarsch</title>
		<link>http://www.dzkfblog.de/2010/02/28/laparoskopische-nierentumorentfernung-auf-dem-vormarsch/</link>
		<comments>http://www.dzkfblog.de/2010/02/28/laparoskopische-nierentumorentfernung-auf-dem-vormarsch/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 28 Feb 2010 17:45:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>François G.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Indikation/Therapie]]></category>
		<category><![CDATA[Laparoskopie]]></category>
		<category><![CDATA[Niere]]></category>
		<category><![CDATA[Tumor]]></category>

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		<description><![CDATA[<h4>Kleiner Eingriff mit gro&#223;er Wirkung - Bei einem Nierentumor muss heute nicht mehr das ganze Organ entfernt werden</h4>	
<em>Hamburg, 26. Februar 2010</em>. <strong>Patienten mit einem Tumor an der Niere, bei denen nur ein Teil des Organs entfernt wird, haben ebenso gute Prognosen wie jene, bei denen die Niere komplett entfernt wird. Das zeigen j&#252;ngste klinische Erfahrungen, &#252;ber die Experten der Asklepios Klinik Barmbek in der Fachzeitschrift medtropole f&#252;r niedergelassene &#196;rzte berichten. Zudem sind minimal invasive Operationen auf dem Vormarsch. F&#252;r die Patienten bedeutet dies zum einen eine schonendere Operation, zum anderen behalten sie ihre volle Nierenfunktion.</strong>

<strong>Erhaltung statt totale Entfernung</strong> ist das Motto, wenn es heute um die Behandlung eines Tumors an der Niere geht. Meist erfolgt der Eingriff mit 
...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Kleiner Eingriff mit gro&#223;er Wirkung &#8211; Bei einem Nierentumor muss heute nicht mehr das ganze Organ entfernt werden</h4>
<p><em>Hamburg, 26. Februar 2010</em>. <strong>Patienten mit einem Tumor an der Niere, bei denen nur ein Teil des Organs entfernt wird, haben ebenso gute Prognosen wie jene, bei denen die Niere komplett entfernt wird. Das zeigen j&#252;ngste klinische Erfahrungen, &#252;ber die Experten der Asklepios Klinik Barmbek in der Fachzeitschrift medtropole f&#252;r niedergelassene &#196;rzte berichten. Zudem sind minimal invasive Operationen auf dem Vormarsch. F&#252;r die Patienten bedeutet dies zum einen eine schonendere Operation, zum anderen behalten sie ihre volle Nierenfunktion.</strong></p>
<p><strong>Erhaltung statt totale Entfernung</strong> ist das Motto, wenn es heute um die Behandlung eines Tumors an der Niere geht. Meist erfolgt der Eingriff mit so genannten Laparoskopen, also von au&#223;en steuerbaren Instrumenten, die in den Bauchraum eingef&#252;hrt werden. Der Arzt sieht &#252;ber eine Kamera genau, wo sich der Tumor befindet. Dieses Vorgehen hat sich in der j&#252;ngsten Vergangenheit immer st&#228;rker etabliert und wird heute von den &#196;rzten bevorzugt, wenn die Voraussetzungen stimmen. Dazu z&#228;hlt unter anderem, dass der Tumor nicht in die Blutgef&#228;&#223;e eingewachsen ist. Nierentumoren werden auf diese Weise effektiv entfernt und die Langzeitprognose f&#252;r die Patienten ist hoch. Gleichzeitig ist der Eingriff im Gegensatz zum offen chirurgischen Eingriff f&#252;r die Patienten risiko&#228;rmer und sie k&#246;nnen das Krankenhaus nach kurzer Zeit wieder verlassen.</p>
<p><strong>Fr&#252;herkennung erm&#246;glicht schonendere OP-Verfahren</strong><br />
<strong>Ein Gro&#223;teil der Nierentumore</strong> wird heute in einem sehr fr&#252;hen Stadium durch Ultraschalluntersuchungen bei der Vorsorge oder Untersuchung anderer Symptome festgestellt. Diese Tumore sind dann noch sehr klein und lokal klar begrenzt, ohne dass sie gesundes Gewebe gesch&#228;digt haben. Diese Tatsache spricht zus&#228;tzlich f&#252;r den laparoskopischen Eingriff von au&#223;en. Studien an entnommenen Tumoren belegen weiterhin, dass <strong>rund 15 Prozent gutartig sind</strong>. Auch dieses Ergebnis spricht f&#252;r den lokal begrenzten Eingriff, denn ansonsten w&#252;rden gesunde Nieren ohne Not entfernt. Dabei spielt auch eine Rolle, dass sich vorab nicht abkl&#228;ren l&#228;sst, ob der Tumor gutartig oder b&#246;sartig ist. <strong>F&#252;r den Eingriff mit Laparoskopen muss ein Patient vollkommen gesund sein</strong>. In manchen F&#228;llen kann die Teilentfernung des Tumors daher auch mit einem normalen chirurgischen Eingriff erfolgen. Dies gilt, wenn die Patienten schon einmal im Bauchraum operiert wurden oder Lungenerkrankungen haben.</p>
<p><strong>Unterschiedliche Studien zeigten</strong>, dass Patienten, denen die Niere nur teilweise entfernt wird, eine genau so hohe &#220;berlebensrate haben wie jene, bei denen das ganze Organ entfernt wurde. Neuere Studien zeigen sogar, dass dies bis zu einer <strong>Tumorgr&#246;&#223;e von sieben Zentimetern</strong> der Fall ist. Bei einer teilweisen Entnahme profitiert der Patient also bei gleichem Therapieerfolg hinsichtlich der Krebserkrankung vom Erhalt der Niere. </p>
<blockquote><p>Daher, so berichten die Autoren Dr. Holger B&#246;hme, leitender Oberarzt der Abteilung f&#252;r Urologie in der Asklepios Klinik Barmbek in Hamburg, und Prof. Dr. Andreas Gross, Chefarzt der Abteilung, weiter, wird bei den meisten heute diagnostizierten Nierentumoren die Teiloperation zumindest grunds&#228;tzlich versucht. Zwar werden die meisten dieser Operationen noch auf dem klassischen Weg durchgef&#252;hrt, doch ist die Laparoskopie auf dem Vormarsch, wie Erfahrungen an der Asklepios Klinik Barmbek belegen. W&#228;hrend beim konventionellen Vorgehen eine Schnittl&#228;nge von 15 bis 20 Zentimeter erforderlich ist, gen&#252;gen bei der laparoskopischen Operation drei Einschnitte von je einem Zentimeter und ein etwas gr&#246;&#223;erer Schnitt, durch den der Tumor nach au&#223;en entfernt wird. Weniger Schmerzen nach der Operation und weniger Blutverlust sind weitere Vorteile. Bei beiden Operationsarten wird zun&#228;chst die Niere freigelegt, dann werden die Blutgef&#228;&#223;e abgebunden und der Tumor entfernt. Das Nierengewebe wird vern&#228;ht und die Blutzufuhr wieder hergestellt. Anschlie&#223;end werden das Tumorgewebe und das Randgewebe untersucht. Erst wenn klar sein sollte, dass das Randgewebe von Krebszellen befallen ist, muss eine zweite Operation erfolgen, oder die Entnahme der ganzen Niere.</p></blockquote>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong><br />
<a href="http://www.medtropole.de">Homepage</a> der &#196;rztezeitschrift medtropole<br />
<a href="http://www.asklepios.com/barmbek">Homepage</a> der Asklepios Klinik Barmbek</p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Dopamin beim Spender angewendet, erh&#246;ht Erfolgsaussichten der Nieren-Transplantation</title>
		<link>http://www.dzkfblog.de/2009/09/29/dopamin-beim-spender-angewendet-erhoeht-erfolgsaussichten-der-nieren-transplantation/</link>
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		<pubDate>Tue, 29 Sep 2009 12:19:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>François G.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kurznachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Dopamin]]></category>
		<category><![CDATA[Niere]]></category>
		<category><![CDATA[Transplantation]]></category>

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		<description><![CDATA[<div class="imageframe alignleft" style="width:255px;"><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2009/09/transplant640.jpg" rel="lightbox[pics1699]" title=""><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2009/09/transplant640.thumbnail.jpg" alt="Originalver&#246;ffentlichung" width="255" height="79" class="attachment wp-att-1700" /></a><div class="imagecaption"></div></div>Wird ein hirntoter Nierenspender vor der Organentnahme mit niedrig dosiertem Dopamin behandelt, so senkt dies beim Empf&#228;nger die Notwendigkeit von Dialysebehandlungen unmittelbar nach der Operation und steigert damit den Erfolg der Transplantation. Dies ist das Ergebnis einer Studie, die im September von einer Forschergruppe um Professor Dr. Peter Schn&#252;lle, Kommissarischer Direktor der V. Medizinischen Klinik der Universit&#228;tsmedizin Mannheim (Nephrologie, Endokrinologie und Rheumatologie), im Journal der American Medical Association JAMA ver&#246;ffentlicht wurde.

Weltweit stammen die meisten transplantierten Nieren von verstorbenen Spendern, deren Gehirn irreversibel so stark gesch&#228;digt ist, dass bei noch bestehendem Kreislauf und k&#252;nstlicher Beatmung auf der Intensivstation der Hirntod diagnostiziert werden muss. Durch den Hirntod des Spenders sind die Nieren Einfl&#252;ssen ausgesetzt, die diese sch&#228;digen und deren Funktion nach der Transplantation beeintr&#228;chtigen k&#246;nnen.

Mit dem Ziel, im Vorfeld der Operation m&#246;glichst gute Bedingungen f&#252;r die Transplantation zu schaffen, untersuchten Professor Schn&#252;lle und seine Mitarbeiter, ob sich die Behandlung von hirntoten Spendern vor der Organentnahme mit Dopamin, ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="imageframe alignleft" style="width:255px;"><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2009/09/transplant640.jpg" rel="lightbox[pics1699]" title="Originaltitel in American Medical Association JAMA"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2009/09/transplant640.thumbnail.jpg" alt="Originalver&#246;ffentlichung" width="255" height="79" class="attachment wp-att-1700" /></a>
<div class="imagecaption">Originalver&#246;ffentlichung</div>
</div>
<p><strong>Wird ein hirntoter Nierenspender vor der Organentnahme mit niedrig dosiertem Dopamin behandelt, so senkt dies beim Empf&#228;nger die Notwendigkeit von Dialysebehandlungen unmittelbar nach der Operation und steigert damit den Erfolg der Transplantation. Dies ist das Ergebnis einer Studie, die im September von einer Forschergruppe um Professor Dr. Peter Schn&#252;lle, Kommissarischer Direktor der V. Medizinischen Klinik der Universit&#228;tsmedizin Mannheim (Nephrologie, Endokrinologie und Rheumatologie), im Journal der American Medical Association JAMA ver&#246;ffentlicht wurde.</strong></p>
<p><strong>Weltweit stammen die meisten transplantierten Nieren</strong> von verstorbenen Spendern, deren Gehirn irreversibel so stark gesch&#228;digt ist, dass bei noch bestehendem Kreislauf und k&#252;nstlicher Beatmung auf der Intensivstation der Hirntod diagnostiziert werden muss. Durch den Hirntod des Spenders sind die Nieren Einfl&#252;ssen ausgesetzt, die diese sch&#228;digen und <strong>deren Funktion nach der Transplantation beeintr&#228;chtigen k&#246;nnen</strong>.</p>
<blockquote><p><strong>Mit dem Ziel, im Vorfeld der Operation</strong> m&#246;glichst gute Bedingungen f&#252;r die Transplantation zu schaffen, untersuchten Professor Schn&#252;lle und seine Mitarbeiter, ob sich die Behandlung von hirntoten Spendern vor der Organentnahme mit Dopamin, einem biogenen Amin aus der Gruppe der Katecholamine, positiv auf den Erfolg der Transplantation auswirkt. Vom Dopamin ist bekannt, dass es direkt mit der zellul&#228;ren Membran interagiert und die F&#228;higkeit besitzt, k&#252;hl gelagerte Endothelzellen vor oxidativem Stress zu sch&#252;tzen. Daher bestand die Vermutung, dass das Dopamin zellul&#228;re Prozesse, die zum Zelltod f&#252;hren, verz&#246;gern k&#246;nne.</p></blockquote>
<p><strong>Als Ma&#223; daf&#252;r, ob eine Vorbehandlung des Spenders mit Dopamin</strong> die Transplantation der Niere g&#252;nstig beeinflusst, diente die Zahl der Dialysen, die nach der Transplantation notwendig sind. Die Studie wurde mit <strong>264 verstorbenen Spendern und 487 daraus resultierenden Nieren-Transplantaten an 60 europ&#228;ischen Zentren durchgef&#252;hrt</strong>. Dabei ermittelten die Wissenschaftler, dass die Gabe von niedrig dosiertem Dopamin in vielen F&#228;llen dazu f&#252;hrte, <strong>dass eine einzige Dialyse nach der Transplantation ausreichte</strong>, bis die Niere ihre Funktion aufnahm. Transplantatempf&#228;nger von nicht mit Dopamin vorbehandelten Spendern hingegen brauchten h&#228;ufiger mehrfache Dialysen.</p>
<p><strong>Die Wissenschaftler fanden dar&#252;ber hinaus Hinweise</strong>, dass die Gefahr des Transplantatversagens im Langzeitverlauf nach Jahren bei mehrfach dialysierten Nieren steigt, was bei einer einzelnen Dialyse nach der Transplantation nicht zu beobachten ist. Die Ergebnisse zeigen, dass es f&#252;r den Erfolg der Transplantation wichtig ist, die Sch&#228;digung des zu transplantierenden Organs durch medizinisches &#0187;<em>Management</em>&#0171; des Spenders m&#246;glichst gering zu halten.</p>
<p><strong><a href="http://idw-online.de/pages/de/attachmentdata170.pdf" title="Originalver&#246;ffentlichung auf Englisch als PDF">Publikation:</a></strong> <em>Effects of donor pretreatment with dopamine on graft function after kidney transplantation Peter Schn&#252;lle, MD, PhD et al. JAMA, September 9, 2009; Vol. 302 No.10: 1067-1075</em></p>]]></content:encoded>
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		<title>&#0187;Hinterm Horizont gehts weiter&#8230;&#0171; &#8211; Udo Lindenberg</title>
		<link>http://www.dzkfblog.de/2009/03/06/hinterm-horizont-gehts-weiter-udo-lindenberg/</link>
		<comments>http://www.dzkfblog.de/2009/03/06/hinterm-horizont-gehts-weiter-udo-lindenberg/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 06 Mar 2009 19:06:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>François G.</dc:creator>
				<category><![CDATA[TOP-NEWS]]></category>
		<category><![CDATA[Charity]]></category>
		<category><![CDATA[Niere]]></category>
		<category><![CDATA[Udo Lindenberg]]></category>

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		<description><![CDATA[<strong>Udo Lindenberg macht sich stark f&#252;r das Thema "Niere". </strong>

<strong>Das Bild von Udo Lindenberg</strong> ist bis zum 12. M&#228;rz (=Weltnierentag) auf <a href="http://pages.ebay.de/starsandcharity" title="Link zu ebay">ebay</a> zu ersteigern. Der Erl&#246;s fliesst in einen Hilfsfond der Deutschen Nierenstiftung f&#252;r bed&#252;rftige Dialysepatienten.
Udo Lindenberg hat der Deutschen Gesellschaft f&#252;r Nephrologie (DGfN) ein Bild geschenkt, das nun zum Weltnierentag auf Ebay f&#252;r einen guten Zweck versteigert wird. Startschuss der Versteigerung war am 5. M&#228;rz, und die Auktion endet am Weltnierentag, am 12. M&#228;rz, um 12 Uhr.

<strong>Das Interesse Udo Lindenbergs</strong> an der Nierengesellschaft ist sehr pers&#246;nlicher Natur: Sein Double, Freund und Tourbegleiter Rudi Wartha ist nierenkrank und seit einigen Jahren Dialysepatient. Rudi Warthas Fall ist nahezu "klassisch": Er hat das Nierenleiden erst bemerkt, als es zu sp&#228;t, die Dialysepflichtigkeit nicht mehr lange hinauszuz&#246;gern war. Das ist h&#228;ufig der Fall, denn chronische Nierenerkrankungen verlaufen eine lange Zeit relativ symptomfrei - und die f&#252;r die Patienten kostenfreien Fr&#252;herkennungsma&#223;nahmen haben sich noch nicht etabliert. Das ist umso tragischer, da bei einer fr&#252;herkannten Nierenerkrankung das Fortschreiten verhindert oder zumindest verlangsamt werden kann, sich die Fr&#252;herkennung von Nierenerkrankungen also wirklich "lohnt".

<strong>Mit der Versteigerung des Bildes</strong> m&#246;chte die DGfN die &#214;ffentlichkeit f&#252;r das Thema Nierenerkrankungen sensibilisieren und so das Pr&#228;ventionsverhalten f&#246;rdern. Wichtig ist uns, das Problem der chronischen Nierenerkrankungen st&#228;rker im Bewusstsein der Mitb&#252;rger zu verankern, und so die Akzeptanz der Fr&#252;herkennung zu erh&#246;hen.

<strong>Die Benefiz-Versteigerung</strong> ist unter der <a href="http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&#038;item=180331898824">Artikelnummer 180331898824</a> ab dem 5. M&#228;rz gelistet. Der Erl&#246;s geht an ein karitatives Projekt
...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="imageframe alignleft" style="width:320px;"><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2009/03/lindenberg-gemaelde2.jpg" rel="lightbox[pics1352]" title="Gem&#228;lde von Udo Lindenberg f&#252;r eine Charity-Auktion der DGfN"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2009/03/lindenberg-gemaelde2.thumbnail.jpg" alt="Herr Dr. Selbach, Herr Lindenberg, Herr Wartha, Udo Lindenbergs Gem&#228;lde gemalt mit Bols Eierlik&#246;r" width="320" height="213" class="attachment wp-att-1357" /></a>
<div class="imagecaption">Herr Dr. Selbach, Herr Lindenberg, Herr Wartha, Gem&#228;lde von Udo Lindenberg, gemalt mit Bols Eierlik&#246;r, f&#252;r eine Charity-Auktion der DGfN | Copyright: Tine Acke</div>
</div>
<p><strong>Udo Lindenberg macht sich stark f&#252;r das Thema &#0187;Niere&#0171;. </strong><br />
<strong>Das Bild von Udo Lindenberg</strong> ist bis zum 12. M&#228;rz (=Weltnierentag) auf <a href="http://pages.ebay.de/starsandcharity" title="Link zu ebay">ebay</a> zu ersteigern. Der Erl&#246;s fliesst in einen Hilfsfond der Deutschen Nierenstiftung f&#252;r bed&#252;rftige Dialysepatienten.<br />
Udo Lindenberg hat der Deutschen Gesellschaft f&#252;r Nephrologie (DGfN) ein Bild geschenkt, das nun zum Weltnierentag auf Ebay f&#252;r einen guten Zweck versteigert wird. Startschuss der Versteigerung war am 5. M&#228;rz, und die Auktion endet am Weltnierentag, am 12. M&#228;rz, um 12 Uhr.</p>
<p><strong>Das Interesse Udo Lindenbergs</strong> an der Nierengesellschaft ist sehr pers&#246;nlicher Natur: Sein Double, Freund und Tourbegleiter Rudi Wartha ist nierenkrank und seit einigen Jahren Dialysepatient. Rudi Warthas Fall ist nahezu &#0187;klassisch&#0171;: Er hat das Nierenleiden erst bemerkt, als es zu sp&#228;t, die Dialysepflichtigkeit nicht mehr lange hinauszuz&#246;gern war. Das ist h&#228;ufig der Fall, denn chronische Nierenerkrankungen verlaufen eine lange Zeit relativ symptomfrei &#8211; und die f&#252;r die Patienten kostenfreien Fr&#252;herkennungsma&#223;nahmen haben sich noch nicht etabliert. Das ist umso tragischer, da bei einer fr&#252;herkannten Nierenerkrankung das Fortschreiten verhindert oder zumindest verlangsamt werden kann, sich die Fr&#252;herkennung von Nierenerkrankungen also wirklich &#0187;lohnt&#0171;.</p>
<p><strong>Mit der Versteigerung des Bildes</strong> m&#246;chte die DGfN die &#214;ffentlichkeit f&#252;r das Thema Nierenerkrankungen sensibilisieren und so das Pr&#228;ventionsverhalten f&#246;rdern. Wichtig ist uns, das Problem der chronischen Nierenerkrankungen st&#228;rker im Bewusstsein der Mitb&#252;rger zu verankern, und so die Akzeptanz der Fr&#252;herkennung zu erh&#246;hen.</p>
<p><strong>Die Benefiz-Versteigerung</strong> ist unter der <a href="http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&#038;item=180331898824">Artikelnummer 180331898824</a> ab dem 5. M&#228;rz gelistet. Der Erl&#246;s geht an ein karitatives Projekt der Deutschen Nierenstiftung.</p>
<p><strong>Mit der Stiftung des Bildes</strong> engagiert sich Udo Lindenberg f&#252;r Dialysepatienten und macht sich f&#252;r die Pr&#228;vention von Nierenerkrankungen und f&#252;r die Organspende stark. Durch das Engagement von Udo Lindenberg erhoffen wir uns eine hohe &#246;ffentliche Aufmerksamkeit und hoffen, dass wir auf diese Weise vorbeugende Ma&#223;nahmen wie auch die Fr&#252;herkennung von Nierenerkrankungen unter den Mitb&#252;rgern bekannter machen k&#246;nnen.<br />
Weitere Informationen:</p>
<p>http://www.nierengesellschaft.de</p>
<p>http://www.weltnierentag.de</p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Blutgruppenungleiche Nierentransplantation bei laparoskopischer Entnahme des Spenderorgans</title>
		<link>http://www.dzkfblog.de/2009/01/27/blutgruppenungleiche-nierentransplantation-bei-laparoskopischer-entnahme-des-spenderorgans/</link>
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		<pubDate>Tue, 27 Jan 2009 17:39:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>François G.</dc:creator>
				<category><![CDATA[TOP-NEWS]]></category>
		<category><![CDATA[blutgruppenungleich]]></category>
		<category><![CDATA[laparaskopisch]]></category>
		<category><![CDATA[Niere]]></category>
		<category><![CDATA[Transplantation]]></category>

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		<description><![CDATA[Aufnahme w&#228;hrend der OP Universit&#228;tsklinikum /Foto: Daniel Gandyra
<strong>Erstmals in Deutschland</strong> wurde eine <em>blutgruppenungleiche Nierentransplantation</em> bei <em>laparoskopischer Entnahme des Spenderorgans</em> vom Nierentransplantationszentrum des Universit&#228;tsklinikums Halle (Saale) durchgef&#252;hrt. Damit konnten zwei Bahn brechende Techniken wie die blutgruppenungleiche Transplantation und die laparoskopische Organentnahme verbunden werden.

<strong>Blutgruppenungleiche Transplantationen werden seit 2005</strong> von wenigen Zentren in Deutschland durchgef&#252;hrt. Halle ist der Vorreiter im mitteldeutschen Raum. Die Operation mit der laparoskopischen Organentnahme wurde am 10. Dezember 2008 vorgenommen. Empf&#228;nger und Spender konnten nunmehr in die ambulante Betreuung entlassen werden. 
...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="imageframe alignleft" style="width:583px;"><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2009/01/niertrans-team800.jpg" rel="lightbox[pics1209]" title="Aufnahme w&#228;hrend der OP Universit&#228;tsklinikum /Foto: Daniel Gandyra"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2009/01/niertrans-team800.thumbnail.jpg" alt="Aufnahme w&#228;hrend der OP Universit&#228;tsklinikum /Foto: Daniel Gandyra" width="583" height="388" class="attachment wp-att-1211" /></a>
<div class="imagecaption">Aufnahme w&#228;hrend der OP Universit&#228;tsklinikum /Foto: Daniel Gandyra</div>
</div>
<p><strong>Erstmals in Deutschland</strong> wurde eine <em>blutgruppenungleiche Nierentransplantation</em> bei <em>laparoskopischer Entnahme des Spenderorgans</em> vom Nierentransplantationszentrum des Universit&#228;tsklinikums Halle (Saale) durchgef&#252;hrt. Damit konnten zwei Bahn brechende Techniken wie die blutgruppenungleiche Transplantation und die laparoskopische Organentnahme verbunden werden.</p>
<p><strong>Blutgruppenungleiche Transplantationen werden seit 2005</strong> von wenigen Zentren in Deutschland durchgef&#252;hrt. Halle ist der Vorreiter im mitteldeutschen Raum. Die Operation mit der laparoskopischen Organentnahme wurde am 10. Dezember 2008 vorgenommen. Empf&#228;nger und Spender konnten nunmehr in die ambulante Betreuung entlassen werden. </p>
<blockquote><p>&#0187;Die Spenderniere arbeitet sehr gut&#0171;, zeigte sich Professor Dr. Paolo Fornara, Direktor der Universit&#228;tsklinik und Poliklinik f&#252;r Urologie und Leiter des Nierentransplantationszentrums, zufrieden. Der Urologie-Professor betonte, dass das positive Transplantationsergebnis durch die interdisziplin&#228;re Zusammenarbeit mit dem neuen Direktor der Universit&#228;tsklinik und Poliklinik f&#252;r Innere Medizin II (Nierenheilkunde), Professor Dr. Matthias Girndt, und dessen Mitarbeitern m&#246;glich geworden ist. &#0187;Ohne die immunologische Vorbereitung des Patienten in der Klinik von Professor Girndt h&#228;tten wir keinen Behandlungserfolg gehabt.&#0171;</p>
<p>Die Klinik habe bewusst sechs Wochen mit dem Gang an die &#214;ffentlichkeit gewartet um sicher zu sein, dass die Niere gut funktioniere. &#0187;Wir sind stolz, zwei Bahn brechende Techniken wie die blutgruppenungleiche Transplantation und die laparoskopische Organentnahme erstmals bundesweit, wahrscheinlich sogar weltweit, miteinander verbunden zu haben&#0171;, sagte Professor Fornara weiter.</p></blockquote>
<div class="imageframe alignright" style="width:328px;"><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2009/01/niertrans-paar.gif" rel="lightbox[pics1209]" title="Das gl&#252;ckliche Geschwisterpaar gesund nach der Transplantation (Foto: Daniel Gandyra)"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2009/01/niertrans-paar320.png" alt="Das gl&#252;ckliche Geschwisterpaar gesund nach der Transplantation (Foto: Daniel Gandyra)" width="320" height="200" class="attachment wp-att-1212" /></a>
<div class="imagecaption">Das gl&#252;ckliche Geschwisterpaar gesund nach der Transplantation (Foto: Daniel Gandyra)</div>
</div>
<p><strong>Bei dem Patienten</strong> handelt es sich um einen 41-j&#228;hrigen Mann aus dem Saalekreis. Er stand seit fast drei Jahren auf der Warteliste f&#252;r ein Spenderorgan. Der Patient war an einer chronischen Nierenentz&#252;ndung erkrankt. Die Transplantation war der einzige Weg, um die Dialysepflicht beenden zu k&#246;nnen. Seine in S&#252;ddeutschland lebende 44-J&#228;hrige Schwester war die Spenderin. Die Geschwister hatten selbst die Frage nach einer Lebendspende aufgeworfen. Nachdem sich allerdings herausgestellt hatte, dass beide unterschiedliche Blutgruppen haben, sie B positiv, er 0 positiv, mussten neue Wege beschritten werden.</p>
<p><strong>Normalerweise w&#252;rde</strong> ein Empf&#228;nger ein Spenderorgan mit einer unterschiedlichen Blutgruppe auf Grund vorhandener Antik&#246;rper unweigerlich absto&#223;en. Erst in den vergangenen Jahren konnte ein sehr aufw&#228;ndiges Verfahren entwickelt worden, blutgruppenungleiche Nierentransplantationen durchzuf&#252;hren. Mit einem speziellen Medikament werden die Zellen des Patienten, welche die Antik&#246;rper produzieren, ausgeschaltet. Vorhandene Antik&#246;rper werden mit einem speziellen Blutreinigungsverfahren ausgewaschen. Erste Erfahrungen auf diesem Gebiet sammelte das Universit&#228;tsklinikum Freiburg.</p>
<p><strong>Diese immunologische Vorbereitung</strong> des 41-J&#228;hrigen Patienten erfolgte in der halleschen Universit&#228;tsklinik und Poliklinik f&#252;r Innere Medizin II (Nephrologie). Das Nierentransplantationszentrum in Halle ist derzeit die einzige Einrichtung in Deutschland, die Nieren laparoskopisch entnimmt. Professor Fornara f&#252;hrte die Entnahme durch, Oberarzt Dr. Amir Hamza transplantierte dem Patienten wenige Minuten sp&#228;ter im Nachbar-OP das &#0187;neue&#0171; Organ: &#0187;Alles lief sehr gut, ohne chirurgische oder immunologische Komplikationen.&#0171; Mit dem Tag der Transplantation konnte auf die Dialyse verzichtet werden, die Wundheilung verlief gut.</p>
<p><strong>Durch die laparoskopische Nierenentnahme</strong> sind die Erfolge der Nierentransplantation beim Empf&#228;nger besser sowie die postoperative Belastung und die k&#246;rperlichen Einschr&#228;nkungen durch die Operation f&#252;r den Spender deutlich geringer, so die bisherigen Erfahrungen. Die Wunde beim Spender verheilt schneller und hinterl&#228;sst kosmetisch bessere Narben. Die entnommene Niere kann direkt von dem Entnahme-OP in den Transplantations-OP gebracht werden, so dass sie praktisch ohne kalte Lagerungszeit transplantiert wird.</p>
<p><strong>Halles Nierentransplantationszentrum</strong> konnte im vergangenen Jahr 66 Nieren transplantieren, darunter zw&#246;lf Lebendspenden. Auch f&#252;r 2009 sind blutgruppenungleiche Transplantationen geplant. Mit der blutgruppenungleichen Nierentransplantation hoffen die dortigen &#196;rzte, die Bereitschaft zur Lebendspende weiter steigern zu k&#246;nnen. Denn die Zahl der Organe, welche hirntoten Spendern entnommen werden, kann die Zahl der ben&#246;tigten Spenderorgane nicht decken. Bis zu sechs Jahre m&#252;ssen Patienten in Deutschland auf eine Transplantation warten, noch immer endet f&#252;r viele Patienten die Wartezeit t&#246;dlich, da kein passendes Organ gefunden werden konnte. </p>]]></content:encoded>
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