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	<title>DZKF WEBLOG &#187; onkologie</title>
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	<description>Deutsche Zeitschrift für Klinische Forschung &#124; Der Weblog mit News, Meinungen und Kommentaren</description>
	<lastBuildDate>Wed, 08 Feb 2012 15:25:58 +0000</lastBuildDate>
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		<title>HIT: Ionenstrahl-Therapiezentrum Heidelberg er&#246;ffnet</title>
		<link>http://www.dzkfblog.de/2009/11/04/hit-ionenstrahl-therapiezentrum-heidelberg-eroeffnet/</link>
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		<pubDate>Wed, 04 Nov 2009 19:43:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>François G.</dc:creator>
				<category><![CDATA[TOP-NEWS]]></category>
		<category><![CDATA[Ionenstrahl]]></category>
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		<category><![CDATA[onkologie]]></category>
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		<category><![CDATA[therapie]]></category>

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		<description><![CDATA[<strong>Weltweit einzigartige Anlage erweitert Behandlungsm&#246;glichkeiten bei Krebs / Neue zielgenaue und schonende Bestrahlungstherapie wird klinisch getestet</strong>
Das Heidelberger Ionenstrahl-Therapiezentrum HIT des Universit&#228;tsklinikums Heidelberg ist am 2. November 2009 in einem Festakt vom Ministerpr&#228;sident des Landes Baden-W&#252;rttemberg, G&#252;nther H. Oettinger, er&#246;ffnet worden. Damit steht erstmals in Europa eine Therapieanlage zur Verf&#252;gung, in der b&#246;sartige Tumoren sowohl mit Schwerionen als auch mit Protonen behandelt werden k&#246;nnen. Weltweit einzigartig ist die drehbare Strahlf&#252;hrung f&#252;r die Behandlung mit Schwerionen. Insgesamt gibt es bislang weltweit nur ca. 30 Ionenstrahl-Anlagen in den USA, Japan und Europa, in denen Patienten mit Ionenstrahlen behandelt werden k&#246;nnen. Nach &#220;bergabe der Betriebsgenehmigung im Rahmen der Festlichkeiten am 2. November werden in den kommenden Wochen die ersten Patienten im HIT behandelt werden.

"<em>Die Realisierung des HIT erweitert den Hochleistungsstandort Heidelberg um ein weiteres Alleinstellungsmerkmal</em>", erkl&#228;rte Ministerpr&#228;sident Oettinger in seinem Festvortrag. Er wies zudem auf das einzigartige klinische und wissenschaftliche Umfeld ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="imageframe alignleft" style="width:255px;"><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2009/11/oettinger.jpeg" rel="lightbox[pics1790]" title="Ministerpt&#228;sident &#214;ttinger bei der Er&#246;ffnung am Universit&#228;tsklinikum Heidelberg"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2009/11/oettinger.thumbnail.jpeg" alt="Ionenstrahl-Therapiezentrum Er&#246;ffnung" width="255" height="169" class="attachment wp-att-1791" /></a>
<div class="imagecaption">Ministerpr&#228;sident G&#252;nther Oettinger freut sich &#252;ber den Ausdruck eines eingescannten und von Ionenstrahlen geschriebenen Portraits. Links: Der &#196;rztliche Direktor des HIT, Prof. Dr. Dr. J&#252;rgen Debus. Rechts: Prof. Dr. J. R. Siewert, Leitender &#196;rztlicher Direktor des Universit&#228;tsklinikums Heidelberg. Quelle: Universit&#228;tsklinikum Heidelberg</div>
</div>
<p><strong>Weltweit einzigartige Anlage erweitert Behandlungsm&#246;glichkeiten bei Krebs / Neue zielgenaue und schonende Bestrahlungstherapie wird klinisch getestet</strong><br />
Das Heidelberger Ionenstrahl-Therapiezentrum HIT des Universit&#228;tsklinikums Heidelberg ist am 2. November 2009 in einem Festakt vom Ministerpr&#228;sident des Landes Baden-W&#252;rttemberg, G&#252;nther H. Oettinger, er&#246;ffnet worden. Damit steht erstmals in Europa eine Therapieanlage zur Verf&#252;gung, in der b&#246;sartige Tumoren sowohl mit Schwerionen als auch mit Protonen behandelt werden k&#246;nnen. Weltweit einzigartig ist die drehbare Strahlf&#252;hrung f&#252;r die Behandlung mit Schwerionen. Insgesamt gibt es bislang weltweit nur ca. 30 Ionenstrahl-Anlagen in den USA, Japan und Europa, in denen Patienten mit Ionenstrahlen behandelt werden k&#246;nnen. Nach &#220;bergabe der Betriebsgenehmigung im Rahmen der Festlichkeiten am 2. November werden in den kommenden Wochen die ersten Patienten im HIT behandelt werden.</p>
<p>&#0187;<em>Die Realisierung des HIT erweitert den Hochleistungsstandort Heidelberg um ein weiteres Alleinstellungsmerkmal</em>&#0171;, erkl&#228;rte Ministerpr&#228;sident Oettinger in seinem Festvortrag. Er wies zudem auf das einzigartige klinische und wissenschaftliche Umfeld im Bereich der Forschung und Behandlung von Krebserkrankungen (Onkologie) hin.</p>
<p><strong>Schwerpunkt Onkologie wird weiter gest&#228;rkt</strong></p>
<blockquote><p>&#0187;Mit der Er&#246;ffnung von HIT k&#246;nnen wir unseren wichtigsten Schwerpunkt, die Onkologie, weiter st&#228;rken und die interdisziplin&#228;re Behandlung im Nationalen Zentrum f&#252;r Tumorerkrankungen um eine innovative Therapieform erweitern&#0171;, sagte Professor Dr. J. R&#252;diger Siewert, Leitender &#196;rztlicher Direktor des Universit&#228;tsklinikums Heidelberg. Die Ionenstrahltherapie wird hier auf ihre Effektivit&#228;t untersucht und technisch sowie medizinisch weiterentwickelt.</p>
<p>&#0187;In den n&#228;chsten Jahren werden wir die Ionenstrahltherapie bei h&#228;ufigen Tumoren wie dem Prostatakrebs, aber auch bei Tumoren im Kindesalter wissenschaftlich untersuchen&#0171;, erkl&#228;rte Professor Dr. Dr. J&#252;rgen Debus, &#196;rztlicher Direktor des HIT und der Klinik f&#252;r RadioOnkologie und Strahlentherapie am Universit&#228;tsklinikum Heidelberg.</p>
<p><strong>&#0187;Erhebliches unternehmerisches Risiko f&#252;r eine Innovation&#0171;</strong></p>
<p>Das Heidelberger Ionenstrahl-Therapiezentrum HIT wurde seit 2004 auf dem Campus des Universit&#228;tsklinikums Heidelberg errichtet; die Gesamtkosten der rund 5.000 Quadratmeter gro&#223;en Anlage betrugen 119 Millionen Euro, die jeweils zur H&#228;lfte vom Bund und vom Universit&#228;tsklinikum Heidelberg getragen werden.</p>
<p>&#0187;<em>Das Universit&#228;tsklinikum Heidelberg ist mit seiner Entscheidung, 50 Prozent der Gesamtkosten &#252;ber Kreditaufnahme selbst zu finanzieren zun&#228;chst einmal ein erhebliches unternehmerisches Risiko eingegangen</em>&#0171;, erkl&#228;rte Irmtraut G&#252;rkan, Kaufm&#228;nnische Direktorin des Universit&#228;tsklinikums Heidelberg. &#0187;Klinikumsvorstand und Aufsichtsrat haben sich zu diesem Schritt entschlossen, um diese einmalige Innovation in Heidelberg zu realisieren.&#0171;</p></blockquote>
<p><strong>Ideale Einbindung in den Heidelberger Klinik-Campus</strong></p>
<p><strong>Das Geb&#228;ude, in dem ein Beschleuniger</strong> sowie drei Behandlungspl&#228;tze und eine drehbare Strahlf&#252;hrung (Gantry) unterirdisch untergebracht sind, ist in idealer Weise eingebunden in den Klinikring des Heidelberger Campus und unmittelbar mit der Klinik f&#252;r RadioOnkologie und Strahlentherapie in der Kopfklinik sowie dem Neubau des Nationalen Zentrums f&#252;r Tumorerkrankungen NCT Heidelberg, das zu Beginn des kommenden Jahres er&#246;ffnet wird, verbunden.</p>
<p><strong>Im HIT sollen k&#252;nftig rund 1.300 Patienten</strong> im Jahr behandelt werden. Das Universit&#228;tsklinikum Heidelberg hat Vertr&#228;ge mit den gesetzlichen Krankenkassen &#252;ber die Behandlung abgeschlossen; die Kosten<strong> eines Bestrahlungszyklus belaufen sich auf rund 20.000 Euro.</strong></p>
<p><strong>Die Ionenbestrahlung ist</strong> ein &#228;u&#223;erst pr&#228;zises und biologisch hochwirksames Therapieverfahren: Ionen werden &#252;ber eine Beschleunigeranlage auf bis zu 75 Prozent der Lichtgeschwindigkeit beschleunigt. <strong>Durch millimetergenaue Steuerung des Strahls wird der Tumor punktgenau getroffen und das umgebende gesunde Gewebe geschont.<br />
</strong><br />
<strong>Klinisches Modellprojekt bei der GSI in Darmstadt</strong></p>
<p><strong>Wissenschaftliche, technische und klinische Vorarbeiten</strong> f&#252;r das Heidelberger HIT wurden im Rahmen eines Gemeinschaftsprojektes der Heidelberger Klinik f&#252;r RadioOnkologie und Strahlentherapie, des GSI Helmholtzzentrums f&#252;r Schwerionenforschung, Darmstadt, das nach wie vor technischer Partner des Universit&#228;tsklinikums Heidelberg ist, und des Deutschen Krebsforschungszentrums Heidelberg (DKFZ) in Kooperation mit dem Forschungszentrum Rossendorf Dresden (FZR) geleistet. In einem Pilotprojekt wurden am Beschleuniger der GSI in Darmstadt seit 1992 mehr als 400 Patienten, die an schwer behandelbaren Tumoren von Knochen-, Knorpel- oder Weichteilgewebe litten, erfolgreich mit Heilungsraten von 80 Prozent behandelt.</p>
<p><strong>Weiterer Partner beim HIT ist die Siemens AG</strong>, die die medizintechnische Ausstattung geliefert hat. Dazu z&#228;hlt die hochmoderne Bestrahlungstechnik in Verbindung mit einem speziellen Scanningverfahren, innovative L&#246;sungen zur Patientenlagerung und bildgebenden Verfahren sowie die Steuerung des Ionenstrahls. Hinzu kommt ein Therapieplanungssystem mit dem Behandlung und Dosisverteilung individuell f&#252;r jeden Patienten bestimmt werden.</p>
<p><strong>Weitere Information zum Heidelberger Ionenstrahl-Therapiezentrum HIT</strong><br />
im Internet:<br />
www.hit-heidelberg.com</p>
<p><strong>Hotline</strong> f&#252;r Anfragen von Patienten, Angeh&#246;rigen und &#196;rzten in der Klinik f&#252;r<br />
RadioOnkologie und Strahlentherapie:<br />
<strong>Tel.:</strong> 06221 / 56 5445 Montag &#8211; Freitag von 8 bis 16 Uhr</p>
<p><strong>Anfragen per E-Mail:</strong> strahlentherapie@med.uni-heidelberg.de </p>]]></content:encoded>
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		<title>Leitlinien in der Onkologie</title>
		<link>http://www.dzkfblog.de/2008/01/18/leitlinien-in-der-onkologie/</link>
		<comments>http://www.dzkfblog.de/2008/01/18/leitlinien-in-der-onkologie/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 18 Jan 2008 12:42:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>FG</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheitspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Indikation/Therapie]]></category>
		<category><![CDATA[Klinische Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Caspers Merk]]></category>
		<category><![CDATA[Leitlinien]]></category>
		<category><![CDATA[onkologie]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2007/08/caspema0.jpg" rel="lightbox[pics-1200573750]" title="Marion Caspers-Merk"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2007/08/caspema0.thumbnail.jpg" width="119" height="160" alt="Marion Caspers-Merk" class="imageframe imgalignleft" /></a><strong>Eine wichtige Hilfestellung f&#252;r Therapeuten und Patienten</strong>

<strong>Auf der heutigen</strong> Veranstaltung der Deutschen Krebshilfe, der Deutschen Krebs-gesellschaft und der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlich/Medizinischen 
Fachgesellschaften zum Thema Leitlinien in der Onkologie sagte die...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2007/08/caspema0.jpg" rel="lightbox[pics-1200573750]" title="Marion Caspers-Merk"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2007/08/caspema0.thumbnail.jpg" width="119" height="160" alt="Marion Caspers-Merk" class="imageframe imgalignleft" /></a><strong>Eine wichtige Hilfestellung f&#252;r Therapeuten und Patienten</strong></p>
<p><strong>Auf der heutigen</strong> Veranstaltung der Deutschen Krebshilfe, der Deutschen Krebs-gesellschaft und der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlich/Medizinischen<br />
Fachgesellschaften zum Thema Leitlinien in der Onkologie sagte die Parlamentarische Staatssekret&#228;rin im Bundesgesundheitsministerium Marion Caspers-Merk: </p>
<p><strong>„Krebsleiden sind</strong> nach den Herz-Kreislauf-Krankheiten die zweith&#228;ufigste Todes-ursache bei Frauen und M&#228;nnern in Deutschland. Deshalb erfordert die Verbesserung der Versorgung von Krebspatientinnen und -patienten entsprechende Konzepte und Anstrengungen aller zust&#228;ndigen Akteure im Gesundheitswesen. Ein wesentlicher Aspekt hierbei ist die Diagnostik und Behandlung nach wissenschaftlich hochwertigen Leitlinien. Leitlinien besitzen Informationscharakter f&#252;r die Therapeuten und sind als Entscheidungshilfe, nicht als Zwangsbevormundung gedacht. Sie sichern Qualit&#228;t und Zusammenarbeit. Wissenschaftlich entwickelte Leitlinien sind aber auch Basis f&#252;r eine f&#228;cher&#252;bergreifende qualit&#228;tsgesicherte Versorgungsstruktur und f&#252;r die Erarbeitung von Anforderungen an Zertifizierungen. </p>
<p><strong>Au&#223;erdem sind </strong>Leitlinien eine zuverl&#228;ssige Informationsquelle f&#252;r Patientinnen und Patienten. Sie sollen Patientinnen und Patienten vor un&#252;berlegten oder gar falschen Entscheidungen sch&#252;tzen. Denn nicht selten setzen Patientinnen und Patienten in ihrer verzweifelten Lage Hoffnungen in Therapien, die entweder noch nicht hinreichend erforscht sind oder deren Nutzen als zweifelhaft gilt. Die Information dar&#252;ber, welchen Nutzen welche Behandlung hat, kann den Betroffenen helfen, sich aktiv am Behandlungsprozess zu beteiligen.“</p>
<p><strong>In Deutschland </strong>gibt es bislang nur wenige Leitlinien f&#252;r Krebserkrankungen, die den international etablierten, hohen methodischen Anspr&#252;chen hinsichtlich Evidenzbasierung und formaler Konsensbildung gen&#252;gen. Deshalb begr&#252;&#223;en wir diese Initiative.</p>
<p><strong>Die Arbeitsgemeinschaft </strong>der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF), die Deutsche Krebsgesellschaft und die Deutsche Krebshilfe haben eine Vereinbarung getroffen, um die Voraussetzungen f&#252;r die Erstellung und Einf&#252;hrung von onkologischen Leitlinien in Deutschland zu schaffen. Diese Vereinbarung wurde heute im Rahmen einer Pressekonferenz vorgestellt und unterzeichnet.</p>
<p>Infos unter: <a href="www.krebshilfe.de">www.krebshilfe.de</a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>DFG f&#246;rdert Krebsforschung in der Universit&#228;tsmedizin G&#246;ttingen mit f&#252;nf Millionen Euro</title>
		<link>http://www.dzkfblog.de/2007/07/06/dfg-foerdert-krebsforschung-in-der-universitaets-medizin-goettingen-mit-fuenf-millionen-euro/</link>
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		<pubDate>Fri, 06 Jul 2007 11:52:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>FG</dc:creator>
				<category><![CDATA[Klinische Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Kurznachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[TOP-NEWS]]></category>
		<category><![CDATA[Indikation]]></category>
		<category><![CDATA[kolonkarzinoom]]></category>
		<category><![CDATA[onkologie]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2007/07/ghadimi_becker_300_pig_inter.jpg" rel="lightbox[pics-1183722240]" title="Priv.-Doz. Dr. Michael Ghadimi (links) und Prof. Dr. Heinz Becker."><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2007/07/ghadimi_becker_300_pig_inter.thumbnail.jpg" width="160" height="116" alt="Priv.-Doz. Dr. Michael Ghadimi (links) und Prof. Dr. Heinz Becker." class="imageframe imgalignleft" /></a><strong>Klinische Forschergruppe und eine grundlagenorientierte Forschergruppe st&#228;rken die "Tumorforschung" am Wissenschaftsstandort G&#246;ttingen. </strong>


umg) Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) f&#246;rdert ab sofort mit rund drei Millionen Euro f&#252;r sechs Jahre eine Klinische Forschergruppe und mit weiteren etwa 2,1 Millionen Euro...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2007/07/ghadimi_becker_300_pig_inter.jpg" rel="lightbox[pics-1183722240]" title="Priv.-Doz. Dr. Michael Ghadimi (links) und Prof. Dr. Heinz Becker."><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2007/07/ghadimi_becker_300_pig_inter.thumbnail.jpg" width="160" height="116" alt="Priv.-Doz. Dr. Michael Ghadimi (links) und Prof. Dr. Heinz Becker." class="imageframe imgalignleft" /></a><strong>Klinische Forschergruppe und eine grundlagenorientierte Forschergruppe st&#228;rken die &#0187;Tumorforschung&#0171; am Wissenschaftsstandort G&#246;ttingen. </strong></p>
<p>umg) Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) f&#246;rdert ab sofort mit rund drei Millionen Euro f&#252;r sechs Jahre eine Klinische Forschergruppe und mit weiteren etwa 2,1 Millionen Euro f&#252;r zun&#228;chst drei Jahre eine grundlagenorientierte Forschergruppe an der Universit&#228;tsmedizin G&#246;ttingen, Georg-August-Universit&#228;t. Die Universit&#228;tsmedizin G&#246;ttingen stellt der Klinischen Forschergruppe zus&#228;tzlich zirka drei Millionen Euro zur Verf&#252;gung. Beide neuen Forschergruppen stellen Exzellenzeinrichtungen dar und tragen zur Bildung des Schwerpunktes &#0187;Tumorforschung&#0171; an der Universit&#228;tsmedizin G&#246;ttingen bei.</p>
<p>&#0187;Ich freue mich sehr dar&#252;ber, dass beide von uns angetretenen Forschungsvorhaben von der DFG positiv bewertet wurden und gef&#246;rdert werden&#0171;, sagt Prof. Dr. Cornelius Fr&#246;mmel, Dekan und Vorstand Forschung und Lehre der Universit&#228;tsmedizin G&#246;ttingen. &#0187;Die F&#246;rderung durch die DFG ist auch eine Anerkennung der vielf&#228;ltigen und erfolgreichen Vorarbeiten in onkologischen Foschungsprojekten und Forschungsverb&#252;nden. Das st&#228;rkt die bundesweite Bedeutung der onkologischen Forschung an der Universit&#228;tsmedizin G&#246;ttingen. Darauf k&#246;nnen wir stolz sein.&#0171;</p>
<blockquote><p><strong>KLINISCHE FORSCHERGRUPPE</strong><br />
Die individualisierte Therapie f&#252;r Patienten mit Mast- oder Enddarmkrebs (Lat.: Rektumkarzinom) ist das Ziel der neuen Klinischen Forschergruppe unter der Leitung von Priv. Doz. Dr. Michael Ghadimi, leitender Oberarzt in der Abteilung Allgemein- und Viszeralchirurgie, und Prof. Dr. Heinz Becker, Direktor der Abteilung Allgemein- und Viszeralchirurgie. Der Titel lautet &#0187;Biologische Grundlage der individuellen Tumor-Antwort bei Patienten mit Rektumkarzinom&#0171;. Mit der F&#246;rderung durch die DFG ist die Einrichtung einer neuen W3-Professur innerhalb der Abteilung Allgemein- und Viszeralchirurgie verbunden. Mast- oder Enddarmkrebs ist in Deutschland die zweith&#228;ufigste Krebserkrankung.</p></blockquote>
<p><strong>Innerhalb der Klinischen Forschergruppe</strong> kooperieren Experten aus den Abteilungen Allgemein- und Viszeralchirurgie, Radioonkologie, Nuklearmedizin, Klinische Pharmakologie, Pathologie, Medizinische Informatik, Medizinische Statistik, dem Microarray-Labor der Universit&#228;tsmedizin G&#246;ttingen sowie, in den USA, dem National Cancer Institute in Maryland und dem Garden State Cancer Center in New Jersey. </p>
<p><strong>Ziel der Forschung </strong>ist es, im Voraus bei Patienten mit einem Rektumkarzinom bestimmen zu k&#246;nnen, welche Krebsbehandlung am besten wirkt, welche nicht und welche Nebenwirkungen zu erwarten sind. Grundlagen f&#252;r die Vorhersage sind die genetische Veranlagung des Patienten und die biologischen Eigenschaften seines Tumors. Die individualisierte Therapie soll den Betroffenen unwirksame und belastende Therapien ersparen. Gleichzeitig werden die Patienten identifiziert, die eine intensivierte Behandlung oder gar alternative Therapieform ben&#246;tigen. Damit kann die Lebensqualit&#228;t der Betroffenen verbessert und ihr Leben verl&#228;ngert werden. Von Interesse f&#252;r das Gesundheitssystem ist neben einer gesteigerten Heilungsrate auch eine langfristige Kostenersparnis, indem teure, aber f&#252;r den einzelnen Patienten voraussichtlich unwirksame, Behandlungen vermieden werden. Die Teilnahme an Untersuchungen der Klinischen Forschergruppe ist f&#252;r alle Patienten mit einem Rektumkarzinom offen. Info-Telefon: 0551/39-8710 oder 39-8323, Stichwort: &#0187;Rektumkarzinom&#0171;. </p>
<p><strong>Das Programm &#0187;Klinische Forschergruppen&#0171; </strong>wurde im Jahr 2002 von der DFG entwickelt. Es verfolgt das Ziel, Strukturen f&#252;r eine krankheits- und patientenorientierte Forschung an Universit&#228;tskliniken zu verbessern, den wissenschaftlichen Nachwuchs zu f&#246;rdern und die wissenschaftliche Profilbildung der Fakult&#228;ten voranzubringen. Die erste Klinische Forschergruppe an der Universit&#228;tsmedizin G&#246;ttingen wurde im Jahr 2006 im Herzzentrum der Universit&#228;tsmedizin G&#246;ttingen eingerichtet und erforscht die Herzschw&#228;che (Herzinsuffizienz).</p>
<blockquote><p><strong>FORSCHERGRUPPE</strong><br />
Neue Strategien, das Wachstum von Tumoren aufzuhalten, sucht die Forschergruppe unter der Leitung von Prof. Dr. Lorenz Tr&#252;mper, Direktor der Abteilung H&#228;matologie und Onkologie der Universit&#228;tsmedizin G&#246;ttingen. Beteiligt sind hier acht grundlagenorientierte, entwicklungs- und tumorbiologische sowie klinisch-onkologische Abteilungen. Die Synergien beim Zusammenwirken eines breiten Spektrums von Expertisen beschleunigen die Gewinnung von Ergebnissen aus der Grundlagenforschung und deren Umsetzung in Behandlungsstrategien f&#252;r den Patienten. Im Rahmen der Forschergruppe wird eine neue Professur f&#252;r Tumorbiologie und Signaltransduktion in der Abteilung H&#228;matologie und Onkologie eingerichtet.</p></blockquote>
<p><strong>Im Mittelpunkt der</strong> Untersuchungen der Forschergruppe steht der so genannte Wnt-Signalweg, der eine wesentliche Rolle bei der r&#228;umlichen Gestaltung des Embryos spielt. Beim Erwachsenen sind Wnt-Signale f&#252;r den Erhalt und die Heilung vieler Gewebe notwendig. Untersuchungen zeigen, dass Prozesse, die w&#228;hrend der embryonalen Musterbildung und der Organ-Erneuerung genau dosiert ablaufen, bei b&#246;sartigen Tumoren und deren Streuungen unkontrolliert aktiv sind. Die Forscher untersuchen gleichzeitig die &#0187;normale&#0171; Funktion des Wnt-Signalweges und seine Funktionen bei verschiedenen Krebserkrankungen. Auf diese Weise wollen sie &#0187;Krebs-spezifische&#0171; Ver&#228;nderungen in den Wnt-Signalwegen finden. Die Ergebnisse k&#246;nnten unmittelbar in die Entwicklung neuer molekularer Behandlungsstrategien bei unterschiedlichen Krebsarten, auch im fortgeschrittenen Stadium, eingehen.<br />
<strong><br />
Eine DFG-gef&#246;rderte </strong>Forschergruppe ist ein Arbeitsb&#252;ndnis mehrerer herausragender Wissenschaftler, die gemeinsam eine Forschungsaufgabe bearbeiten. Forschergruppen k&#246;nnen aus verschiedenen Bausteinen aufgebaut sein und verschiedene Teilgebiete einer gemeinsamen Fragestellung bearbeiten. </p>
<blockquote><p><strong>WEITERE INFORMATIONEN</strong><br />
<strong>Universit&#228;tsmedizin G&#246;ttingen</strong> &#8211; Georg-August-Universit&#228;t<br />
Abt. Allgemein- und Viszeralchirurgie<br />
Direktor: Prof. Dr. Heinz Becker, Telefon 0551 / 39-6170<br />
Priv. Doz. Dr. Michael Ghadimi, Telefon 0551 / 39-8730<br />
Studiensekretariat: Johanna Kreutzer, M.A., Telefon 0551 / 39-8323<br />
Robert-Koch-Stra&#223;e 40, 37075 G&#246;ttingen<br />
E-Mail: <a href="mailto:hbecker@chirurgie-goettingen.de">hbecker@chirurgie-goettingen.de</a>, <a href="mailto:mghadim@gwdg.de">mghadim@gwdg.de</a>,<br />
<a href="mailto:jkreutzer@chirurgie-goettingen.de">jkreutzer@chirurgie-goettingen.de</a></p>
<p><strong>Universit&#228;tsmedizin G&#246;ttingen &#8211; Georg-August-Universit&#228;t</strong>Abt. H&#228;matologie und Onkologie<br />
Direktor: Prof. Dr. Lorenz Tr&#252;mper, Telefon 0551 / 39-8535<br />
Prof. Dr. Claudia Binder, Telefon 0551 / 39-2331<br />
Robert-Koch-Stra&#223;e 40, 37075 G&#246;ttingen<br />
E-Mail: <a href="mailto:lorenz.truemper@med.uni-goettingen.de">lorenz.truemper@med.uni-goettingen.de</a>, <a href="mailto:cbinder@med.uni-goettingen.de">cbinder@med.uni-goettingen.de</a></p></blockquote>]]></content:encoded>
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