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	<title>DZKF WEBLOG &#187; Operation</title>
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	<description>Deutsche Zeitschrift für Klinische Forschung &#124; Der Weblog mit News, Meinungen und Kommentaren</description>
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		<title>Weltweit einmaliges Trainings- und Forschungszentrum f&#252;r klinische Anatomie</title>
		<link>http://www.dzkfblog.de/2011/02/06/weltweit-einmaliges-trainings-und-forschungszentrum-fuer-klinische-anatomie/</link>
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		<pubDate>Sun, 06 Feb 2011 18:29:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>François G.</dc:creator>
				<category><![CDATA[TOP-NEWS]]></category>
		<category><![CDATA[chirurgie]]></category>
		<category><![CDATA[forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Operation]]></category>
		<category><![CDATA[Training]]></category>

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		<description><![CDATA[<h4>Universit&#228;t T&#252;bingen weiht neuen Operationssaal ein</h4>
<strong>Im Anatomischen Institut der Universit&#228;t T&#252;bingen wird am heutigen 4. Februar 2011 ein weltweit einmaliges chirurgisches Trainings- und Forschungszentrum er&#246;ffnet. Nach einer zweij&#228;hrigen Probephase konnte der neue OP-Bereich mit elf vollwertig ausgestatteten und vernetzten Operationsarbeitspl&#228;tzen eingeweiht werden. "F&#252;r das Fach Anatomie besteht jetzt die M&#246;glichkeit, sich neu zu orientieren, denn nun k&#246;nnen wir uns ein neues T&#228;tigkeitsfeld er&#246;ffnen", sagt Dr. Bernhard Hirt, Leiter der Klinischen Anatomie und Makroskopie der Universit&#228;t T&#252;bingen.</strong>
Der neue OP-Saal findet vielf&#228;ltige Anwendungsm&#246;glichkeiten:

<strong>&#196;rzte k&#246;nnen chirurgische Eingriffe</strong> an Humanpr&#228;paraten in realistischer OP-Umgebung]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="imageframe alignleft" style="width:255px;"><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2011/02/tuebingen-op1.jpg" rel="lightbox[pics2738]" title="Bildimpressionen aus dem Operationssaal Foto: Anatomisches Institut, Universit&#228;t T&#252;bingen"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2011/02/tuebingen-op1-580px.jpg" alt="Bildimpressionen aus dem Operationssaal Foto: Anatomisches Institut, Universit&#228;t T&#252;bingen" width="255" height="110" class="attachment wp-att-2739" /></a>
<div class="imagecaption">Bildimpressionen aus dem Operationssaal Foto: Anatomisches Institut, Universit&#228;t T&#252;bingen</div>
</div>
<h4>Universit&#228;t T&#252;bingen weiht neuen Operationssaal ein</h4>
<p><strong>Im Anatomischen Institut der Universit&#228;t T&#252;bingen wird am heutigen 4. Februar 2011 ein weltweit einmaliges chirurgisches Trainings- und Forschungszentrum er&#246;ffnet. Nach einer zweij&#228;hrigen Probephase konnte der neue OP-Bereich mit elf vollwertig ausgestatteten und vernetzten Operationsarbeitspl&#228;tzen eingeweiht werden. &#0187;F&#252;r das Fach Anatomie besteht jetzt die M&#246;glichkeit, sich neu zu orientieren, denn nun k&#246;nnen wir uns ein neues T&#228;tigkeitsfeld er&#246;ffnen&#0171;, sagt Dr. Bernhard Hirt, Leiter der Klinischen Anatomie und Makroskopie der Universit&#228;t T&#252;bingen.</strong><br />
Der neue OP-Saal findet vielf&#228;ltige Anwendungsm&#246;glichkeiten:</p>
<p><strong>&#196;rzte k&#246;nnen chirurgische Eingriffe</strong> an Humanpr&#228;paraten in realistischer OP-Umgebung trainieren. &#0187;So k&#246;nnen chirurgische Eingriffe sicherer werden&#0171;, erkl&#228;rt Bernhard Hirt: &#0187;Das ist wichtig f&#252;r eine Weiterentwicklung im Bereich Chirurgie. &#0187;Zudem entwickeln und testen medizintechnische Unternehmen Instrumente an anatomischen Pr&#228;paraten und Studierende lernen bereits in den ersten Semestern moderne chirurgische und medizintechnische Verfahren kennen. &#0187;Damit entwickeln wir eine hohe Kompetenz in der chirurgischen Aus- und Weiterbildung&#0171;, sagt Hirt. &#0187;Die Anatomie wird lebendig gemacht und wendet sich in eine neue, sehr anwendungsbezogene Richtung.&#0171;</p>
<p><strong>Ein weiterer Vorteil des neuen Operationssaales</strong> ist die Infrastruktur: Die Arbeitspl&#228;tze sind nicht nur professionell ausgestattet, sondern auch telemedizinisch vernetzt. Es gibt einen Regiearbeitsplatz mit Anbindung an den H&#246;rsaal des Instituts sowie ein integriertes telemedizinisches System mit M&#246;glichkeit zur weltweiten Anbindung. Damit ist es m&#246;glich, Live-Operationen in einen H&#246;rsaal oder auch weltweit zu &#252;bertragen. Zus&#228;tzlich zu den Kursen vor Ort k&#246;nnen so globale Fortbildungsveranstaltungen durchgef&#252;hrt werden, wie bereits nach Argentinien, Brasilien, Italien und Saudi-Arabien geschehen. „Unsere Arbeitspl&#228;tze sind so gut ausgestattet, dass wir dort theoretisch Patienten behandeln k&#246;nnten“, sagt Bernhard Hirt. Die Eingriffe werden an so genannten Humanpr&#228;paraten durchgef&#252;hrt. „Der Wunsch vieler, nach dem Tod der medizinischen und wissenschaftlichen Weiterentwicklung zu dienen, ist dadurch gew&#228;hrleistet“, sagt Bernhard Hirt.
<div class="imageframe alignright" style="width:263px;"><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2011/02/tuebingen-op2.jpg" rel="lightbox[pics2738]" title="Lehrer und Sch&#252;ler beim OP-Training Foto: Anatomisches Institut, Universit&#228;t T&#252;bingen"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2011/02/tuebingen-op2.thumbnail.jpg" alt="Lehrer und Sch&#252;ler beim OP-Training Foto: Anatomisches Institut, Universit&#228;t T&#252;bingen" width="255" height="158" class="attachment wp-att-2741" /></a>
<div class="imagecaption">Lehrer und Sch&#252;ler beim OP-Training Foto: Anatomisches Institut, Universit&#228;t T&#252;bingen</div>
</div>
<p><strong>Bereits w&#228;hrend der zweij&#228;hrigen Probephase</strong> wurde die Kurst&#228;tigkeit aufgenommen und ein funktionierendes Netzwerk aus Unternehmern und Klinikern geschaffen. J&#228;hrlich nehmen derzeit &#252;ber 800 Chirurgen, 400 Studierende und 20 medizinische Fachgesellschaften und Akademien an Aus- und Fortbildungsprogrammen teil. Die telemedizinische studentische Lehrveranstaltung der “T&#252;binger Sectio chirurgica“ mit live-OP-&#220;bertragungen in T&#252;binger H&#246;rs&#228;le haben bereits etwa 10 000 Studierende absolviert. Ein Internet-Streaming der Veranstaltung hat zu einem inter-universit&#228;ren Austausch gef&#252;hrt, dem Studierende zahlreicher deutschsprachiger Universit&#228;ten (Aachen, Berlin, Freiburg, Graz, Hamburg, Heidelberg, M&#252;nchen, W&#252;rzburg) mit gro&#223;em Interesse beigewohnt und sich &#252;ber einen Live-Chat an den daran anschlie&#223;enden fachlichen Diskussionen in T&#252;bingen rege beteiligt haben.</p>
<p><strong>Mit 60 nationalen und internationalen Operationskursen</strong> und mit zahlreichen experimentellen Eins&#228;tzen ist die Einrichtung bereits f&#252;r ein Jahr im Voraus ausgebucht. 30 national und international agierende medizintechnische Firmen sind als Kooperationspartner gef&#252;hrt und nutzen die Infrastruktur f&#252;r Entwicklungsarbeiten und Tests. Die Klinische Anatomie T&#252;bingen findet mit ihrem neuen Operationssaal bis weit &#252;ber die Grenzen Deutschlands hinaus Anerkennung und wird inzwischen als Musterbeispiel f&#252;r chirurgische Trainings- und Forschungszentren anerkannt und von internationalen Delegationen besichtigt, zuletzt von Universit&#228;tsmitgliedern aus den USA, Russland, Paraguay, Tschechien, Italien, Saudi Arabien und Deutschland.</p>
<p><strong>Weitere Informationen finden Sie unter:</strong></p>
<p>http://www.anatomie.uni-tuebingen.de/klinanatom/index.html</p>
<p><strong>Kontakt:</strong><br />
Dr. med. Bernhard Hirt<br />
Universit&#228;t T&#252;bingen<br />
Institut f&#252;r Anatomie<br />
Leiter Klinische Anatomie &#038; Makroskopie<br />
Elfriede-Aulhorn-Stra&#223;e 8 · 72076 T&#252;bingen<br />
Telefon +49 7071 29-73015</p>
<p>http://bernhard.hirt[at]klinikum.uni-tuebingen.de</p>]]></content:encoded>
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		<title>Fr&#252;he Magenoperation bei Diabetes Typ 2 erh&#246;ht Chance, auf Insulin zu verzichten</title>
		<link>http://www.dzkfblog.de/2010/08/27/fruehe-magenoperation-bei-diabetes-typ-2-erhoeht-chance-auf-insulin-zu-verzichten/</link>
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		<pubDate>Fri, 27 Aug 2010 04:45:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>François G.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Angebote]]></category>
		<category><![CDATA[adipositas]]></category>
		<category><![CDATA[diabetes]]></category>
		<category><![CDATA[Operation]]></category>

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		<description><![CDATA[<em>Stuttgart</em> – <strong>Magenverkleinerungen, wie sie bei Operationen an &#220;bergewichtigen durchgef&#252;hrt werden, wirken antidiabetisch: Operierte Typ-2-Diabetiker konnten nach dem Eingriff v&#246;llig oder teilweise auf Diabetes-Medikamente verzichten. Wie Studien jetzt best&#228;tigen, h&#228;lt dieser Effekt auch f&#252;nf Jahre nach der Operation noch an. &#196;rzte fanden zudem heraus: Der Blutzucker normalisiert sich eher bei Patienten, die zuvor weniger als zehn Jahre erkrankt waren und ihren Blutzucker vor der Operation gut eingestellt hatten. &#220;ber neue Studienergebnisse diskutieren Experten im Rahmen der Fachtagung Viszeralmedizin vom 15. bis 18. September 2010 im ICS Stuttgart.</strong>

<strong>Erste Ergebnisse von operierten normalgewichtigen Diabetikern</strong> zeigen, dass sich dadurch auch bei ihnen der Blutzucker normalisiert. "Das Ergebnis ist beeindruckend: Mehr als 90 Prozent der normalgewichtigen Operierten ben&#246;tigten auch zwei Jahre danach kein Insulin oder blutzuckerregulierende Medikamente mehr", betont Professor Dr. med. Markus B&#252;chler...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Stuttgart</em> – <strong>Magenverkleinerungen, wie sie bei Operationen an &#220;bergewichtigen durchgef&#252;hrt werden, wirken antidiabetisch: Operierte Typ-2-Diabetiker konnten nach dem Eingriff v&#246;llig oder teilweise auf Diabetes-Medikamente verzichten. Wie Studien jetzt best&#228;tigen, h&#228;lt dieser Effekt auch f&#252;nf Jahre nach der Operation noch an. &#196;rzte fanden zudem heraus: Der Blutzucker normalisiert sich eher bei Patienten, die zuvor weniger als zehn Jahre erkrankt waren und ihren Blutzucker vor der Operation gut eingestellt hatten. &#220;ber neue Studienergebnisse diskutieren Experten im Rahmen der Fachtagung Viszeralmedizin vom 15. bis 18. September 2010 im ICS Stuttgart.</strong></p>
<p><strong>Erste Ergebnisse von operierten normalgewichtigen Diabetikern</strong> zeigen, dass sich dadurch auch bei ihnen der Blutzucker normalisiert. &#0187;Das Ergebnis ist beeindruckend: Mehr als 90 Prozent der normalgewichtigen Operierten ben&#246;tigten auch zwei Jahre danach kein Insulin oder blutzuckerregulierende Medikamente mehr&#0171;, betont Professor Dr. med. Markus B&#252;chler, Tagungspr&#228;sident der Deutschen Gesellschaft f&#252;r Allgemein- und Viszeralchirurgie (DGAV). Chirurgische Eingriffe am Magen k&#246;nnten, so B&#252;chler, die bisher lebenslangen Therapien mit Medikamenten ersetzen und damit Folgeerkrankungen und Kosten senken. Allerdings sei man hier noch am Anfang: &#0187;Um die Diabeteschirurgie als Standard neben Insulin und anderen Antidiabetika einzusetzen, sind weitere Studien erforderlich&#0171;, so B&#252;chler, der &#196;rztlicher Direktor der Klinik f&#252;r Allgemeine, Viszeral- und Transplantationschirurgie, Universit&#228;t Heidelberg, ist.</p>
<blockquote><p><strong>Der Magenbypass gilt derzeit</strong> als die effektivste Operationsmethode in der Diabeteschirurgie. Weshalb sich die Blutzuckerkrankheit dadurch verbessert, ist noch weitgehend ungekl&#228;rt. &#196;rzte schlie&#223;en bei dem Verfahren den Magen, den Zw&#246;lffingerdarm und einen Teil des D&#252;nndarms aus der Magen-Darm-Passage aus. Die Aufgabe dieses &#0187;umgangenen&#0171; Darmabschnittes ist es, Kohlenhydrate und Fette aufzuspalten, damit die Darmwand sie aufnehmen und weiterverarbeiten kann. &#0187;Ist dies nicht m&#246;glich, laufen bestimmte hormonelle Vorg&#228;nge ab, die eine antidiabetische Wirkung zu haben scheinen&#0171;, erl&#228;utert B&#252;chler. Die infolge des kurzgeschlossenen Darms auftretenden hormonellen Ver&#228;nderungen tr&#252;gen auch dazu bei, dass Patienten schneller satt sind und weniger Hunger haben.</p></blockquote>
<p><strong>Forscher gehen davon aus, dass operative Eingriffe am Magen</strong>, wie zum Beispiel der Magenbypass, weitere <strong>hormonelle Ver&#228;nderungen verursachen</strong>: In der schwedischen SOS Studie, worin sich 2 010 &#252;bergewichtige Patienten einer Magenoperation unterzogen, hat sich bei operierten Frauen unter anderem das Krebsrisiko verringert. Die Mediziner vermuten, dass dies mit dem R&#252;ckgang von hormonell bedingten Krebsarten wie Brustkrebs oder Eierstockkrebs zu erkl&#228;ren ist. Genauere Erkenntnisse gibt es hierzu noch nicht.</p>
<p><strong>Eine Magenoperation f&#252;hren Viszeralchirurgen</strong> &#252;blicherweise bei stark &#252;bergewichtigen Menschen ab einem Body-Mass-Index &#252;ber 35 durch. Deren Stoffwechsel ist derart entgleist, dass nur so dauerhaft ein Gewichtsverlust erreicht werden kann. Neben dem erwartbaren Gewichtsverlust beobachteten &#196;rzte eine erhebliche Verbesserung der Blutzuckerwerte. &#220;ber operative Verfahren adip&#246;ser Menschen und ob der Magenbypass f&#252;r normalgewichtige Diabetiker ein neuer Therapiestandard sein k&#246;nnte, diskutieren Chirurgen und Gastroenterologen auf der gemeinsamen Tagung Viszeralmedizin 2010 vom 15. bis 18. September in Stuttgart.</p>
<p><strong>Quellen:</strong><br />
<em>L. Sj&#246;str&#246;m et al. (for the Swedish Obese Subjects Study); Effects of bariatric surgery on cancer incidence in obese patients in Sweden (Swedish Obese Subjects Study): a prospective, controlled intervention trial; Lancet Oncol 2009; 10: 653–62</em></p>
<p><em>S. Kim, W. O. Richards: Long-Term Follow-up of the Metabolic Profiles in Obese Patients With Type 2 Diabetes Mellitus After Roux-en-Y Gastric Bypass; Annals of Surgery 2010; 251(6): 1049-1055</em></p>
<p><em>T. C. Hall et al.: Preoperative Factors Predicting Remission of Type 2 Diabetes Mellitus After Roux-en-Y Gastric Bypass Surgery for Obesity; Obesity Surgery: DOI 10.1007/s11695-010-0198-8</em></p>
<p>++++++Terminhinweise+++++++</p>
<p><strong>Viszeralmedizin 2010</strong><br />
15. bis 18. September 2010<br />
ICS Internationales Congresscenter Stuttgart, Messepiazza 1</p>
<p><strong>Interdisziplin&#228;re Sitzung:</strong><br />
Therapie der Adipositas<br />
Eines der Themen: Diabeteschirurgie bei Normalgewichtigen: Ein neues Konzept?<br />
Donnerstag, 16. September 2010, von 15:00 bis 16:30 Uhr in Saal C 6.1,<br />
ICS Stuttgart</p>
<p>Sitzung der Chirurgischen Arbeitsgemeinschaft f&#252;r Adipositastherapie:<br />
Patientenauswahl – Indikationen und Kontraindikation f&#252;r Verfahren<br />
Samstag, 18. September 2010, von 8:30 bis 9:30 Uhr, Saal C 1.2.1, ICS Stuttgart</p>
<p><strong>Vortr&#228;ge:</strong><br />
Adipositaschirurgie – Sind Single Port oder gar NOTES die g&#252;nstigeren Alternativen? Pro und Contra<br />
Donnerstag, 16. September 2010, 15:40 bis 16:00 Uhr, Saal C 1.2.1, ICS Stuttgart</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Herzklappenfehler per Katheter operiert</title>
		<link>http://www.dzkfblog.de/2009/11/06/herzklappenfehler-per-katheter-operiert/</link>
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		<pubDate>Fri, 06 Nov 2009 19:20:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>François G.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kurznachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Katheter]]></category>
		<category><![CDATA[Mitralklappe]]></category>
		<category><![CDATA[Operation]]></category>

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		<description><![CDATA[
Das erfolgreiche &#0187;Klappenteam&#0171; aus der Kardiologie, Angiologie und Pneumologie des Universit&#228;tsklinikums Heidelberg von links nacht rechts: Dr. Derliz Mereles, Privatdozent Dr. Raffi Bekeredjian, Dr. Sven Pleger, Sabrina Koch, Dr. Ulrike Krumsdorf, Privatdozent Dr. Wolfgang Rottbauer, Privatdozent Dr. Klaus Kallenbach, Prof. Hugo A. Katus, &#196;rztlicher Direktor der Kardiologie, Angiologie und Pneumologie und Prof. Eike Martin, &#196;rztlicher [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="imageframe alignleft" style="width:255px;"><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2009/11/mitralklappe.jpg" rel="lightbox[pics1805]" title="Mitralklappen-OP nur mit Katheter"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2009/11/mitralklappe.thumbnail.jpg" alt="Mitralklappen-OP nur mit Katheter" width="255" height="174" class="attachment wp-att-1806" /></a>
<div class="imagecaption">Das erfolgreiche &#0187;Klappenteam&#0171; aus der Kardiologie, Angiologie und Pneumologie des Universit&#228;tsklinikums Heidelberg von links nacht rechts: Dr. Derliz Mereles, Privatdozent Dr. Raffi Bekeredjian, Dr. Sven Pleger, Sabrina Koch, Dr. Ulrike Krumsdorf, Privatdozent Dr. Wolfgang Rottbauer, Privatdozent Dr. Klaus Kallenbach, Prof. Hugo A. Katus, &#196;rztlicher Direktor der Kardiologie, Angiologie und Pneumologie und Prof. Eike Martin, &#196;rztlicher Dirketor der An&#228;sthesiologie des Universit&#228;tsklinikums Heidelberg, mit der Patientin in der Mitte.</div>
</div>
<h4>Erstmals wurde in Baden-W&#252;rttemberg ein Herzklappenfehler &#252;ber einen Leistenkatheter behoben</h4>
<p><strong>Heidelberger Kardiologen reparieren undichte Mitralklappe am schlagenden Herzen / Nur wenige Zentren weltweit bieten diesen Eingriff an<br />
Bisher musste der Brustkorb er&#246;ffnet werden, wenn die Einlassklappe der linken Herzkammer (Mitralklappe) operiert werden sollte. Der Heidelberger Kardiologe, Privatdozent Dr. Wolfgang Rottbauer, Leitender Oberarzt der Medizinischen Klinik III (&#196;rztl. Direktor: Prof. Dr. H. A. Katus), und sein Team haben &#8211; in Zusammenarbeit mit den Abteilungen An&#228;sthesie und Herzchirurgie &#8211; am Herzzentrum des Universit&#228;tsklinikums Heidelberg ein neues Behandlungsverfahren f&#252;r die Undichte der Mitralklappe etabliert. Dabei wird die Mitralklappenfunktion &#252;ber einen Venenkatheter in der Leiste am schlagenden Herzen wiederhergestellt. Besonders Patienten, die aus verschiedenen Gr&#252;nden nicht am offenen Herzen operiert werden k&#246;nnen, profitieren von dieser neuen Methode. Sie wird nun erstmals auch in Baden-W&#252;rttemberg angeboten.</strong></p>
<p><strong>Schlie&#223;t die Einlassklappe der linken Hauptkammer</strong> des Herzens (Mitralklappe) nicht richtig, staut sich das Blut in die Lunge zur&#252;ck, und die Patienten leiden unter Leistungsschw&#228;che und Luftnot. Eine solche Undichte der Mitralklappe ist relativ h&#228;ufig und tritt aufgrund verschiedener Erkrankungen auf, z.B. nach einem Herzinfarkt, wobei &#252;ber 50 Prozent der Patienten betroffen sein k&#246;nnen. Bei einer Operation er&#246;ffnet der Chirurg den Brustkorb entweder in seiner gesamten L&#228;nge oder minimal-invasiv. Das Herz muss kurzfristig stillgelegt und der Patient an die Herz-Lungen-Maschine angeschlossen werden. Dieses Verfahren hat gute Ergebnisse. Jedoch w&#252;rden viele Patienten mit Begleiterkrankungen, z.B. einer schweren Herzschw&#228;che, <strong>eine solche Operation nicht &#252;berstehen. Diesen Patienten kann jetzt mit der neuen Methode geholfen werden.</strong></p>
<p><strong>Mitralklappen-Wiederherstellung &#252;ber Herzkatheter</strong></p>
<p><strong>Beim Herzkatheter befindet sich der Patient auch in Vollnarkose</strong>, eine Herz-Lungen-Maschine wird jedoch nicht ben&#246;tigt. Der Katheter erreicht das Herz &#252;ber einen Zugang in der rechten Leistenvene und wird bis in den rechten Vorhof geschoben. Nach Durchstechen der Vorhofscheidewand liegt er im linken Vorhof direkt &#252;ber der Mitralklappe. An der Stelle, wo die Herzklappe nicht richtig schlie&#223;t, platziert der Arzt eine kleine Klammer (&#0187;MitraClip&#0171;), die die Klappenr&#228;nder zusammenh&#228;lt und damit die Schlussf&#228;higkeit der Klappe verbessert. Mit Hilfe der R&#246;ntgendurchleuchtung und eines kleinen Ultraschallger&#228;tes in der Speiser&#246;hre kontrolliert der Arzt die richtige Lage des Clips.</p>
<p><strong>Das Verfahren wird weltweit</strong> in nur wenigen Zentren angeboten. Das &#0187;Klappenteam&#0171; von Privatdozent Dr. Rottbauer hat es nun erstmals in Baden-W&#252;rttemberg angewendet und etabliert. </p>
<blockquote><p>&#0187;Insgesamt kann dieser Eingriff auf relativ schonende Weise durchgef&#252;hrt werden und eignet sich deshalb insbesondere f&#252;r schwer erkrankte, sonst inoperable Patienten&#0171;, erkl&#228;rt er. &#0187;Die Methode wurde in den USA bereits an etwa 450 Patienten erfolgreich angewendet. Es gibt zwar bisher noch keine Langzeitergebnisse, wir hoffen aber, f&#252;r die betroffene Patientengruppe auch langfristig eine verbesserte Lebensqualit&#228;t erreichen zu k&#246;nnen.&#0171;</p></blockquote>
<p><strong>Weitere Informationen</strong> zu der Kardiologie des Universit&#228;tsklinikums Heidelberg:<br />
www.klinikum.uni-heidelberg.de/Kardiologie-Angiologie-und-Pneumologie.106664.0.html</p>
<p><strong>Ansprechpartner:</strong><br />
Priv. Doz. Dr. med. Wolfgang Rottbauer<br />
Leitender Oberarzt<br />
Medizinische Klinik III (Kardiologie)<br />
Universit&#228;tsklinikum Heidelberg<br />
Im Neuenheimer Feld 410<br />
69120 Heidelberg<br />
Tel.: 06221 / 56 38 851<br />
Fax: 06221 / 56 48 66<br />
E-Mail: wolfgang.rottbauer(at)med.uni-heidelberg.de </p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Neue Operationstechnik bei Aortenaneurysma in Heidelberg</title>
		<link>http://www.dzkfblog.de/2008/05/29/neue-operationstechnik-bei-aortenaneurysma-in-heidelberg/</link>
		<comments>http://www.dzkfblog.de/2008/05/29/neue-operationstechnik-bei-aortenaneurysma-in-heidelberg/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 29 May 2008 17:38:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>François G.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kurznachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Aortenaneurysma]]></category>
		<category><![CDATA[Gefäßchirurgie]]></category>
		<category><![CDATA[Operation]]></category>

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		<description><![CDATA[
CT-Bild nach thorakoabdomineller Hybridoperation. Quelle: Abteilung Radiologie, DKFZ Heidelberg

Die Heidelberger Gef&#228;&#223;chirurgie geh&#246;rt zu den weltweit f&#252;hrenden Zentren eines neuen Operationsverfahrens bei Ausbuchtungen der Hauptschlagader
Eine neue Operationstechnik an der Hauptschlagader ohne gleichzeitige Er&#246;ffnung von Brustkorb und Bauch kann Risikopatienten helfen, die aufgrund von Begleiterkrankungen oder Voroperationen bislang nicht operiert werden konnten. Die Patienten leiden an einer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="imageframe imgalignleft" style="width:255px;"><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2008/05/hybrid-op.jpg" rel="lightbox[pics430]" title="CT-Bild nach thorakoabdomineller Hybridoperation"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2008/05/hybrid-op.thumbnail.jpg" width="255" height="107" alt="CT-Bild nach thorakoabdomineller Hybridoperation" /></a>
<div class="imagecaption">CT-Bild nach thorakoabdomineller Hybridoperation. Quelle: Abteilung Radiologie, DKFZ Heidelberg</div>
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<p><strong>Die Heidelberger Gef&#228;&#223;chirurgie</strong> geh&#246;rt zu den weltweit f&#252;hrenden Zentren eines neuen Operationsverfahrens bei Ausbuchtungen der Hauptschlagader</p>
<p><strong>Eine neue Operationstechnik an der Hauptschlagader</strong> ohne gleichzeitige Er&#246;ffnung von Brustkorb und Bauch kann Risikopatienten helfen, die aufgrund von Begleiterkrankungen oder Voroperationen bislang nicht operiert werden konnten. Die Patienten leiden an einer Ausbuchtung (Aortenaneurysma), die einrei&#223;en kann und damit schwere innere Blutungen zur Folge haben kann. Standardverfahren bergen bei diesen sogenannten thorakoabdominellen Aortenaneurysmen ein sehr hohes Risiko.</p>
<p><strong>Aneurysmen der Hauptschlagader (Aorta)</strong> sollten bei einer Erweiterung von mehr als f&#252;nf Zentimetern im Durchmesser behandelt werden. Besonders belastend und risikoreich ist die operative Ausschaltung von sogenannten thorakoabdominellen Aortenaneurysmen im Bereich von Brust und Bauch.<br />
<strong><br />
Langzeitstudie vergleicht mit Standard-OP</strong></p>
<p><strong>Bei dem neuen operativen Verfahren</strong>, der sogenannten Hybridoperation, werden Prothesen (Stentgrafts) &#252;ber die Leistenarterie in die erkrankte Aorta eingeschoben; bei der Standardoperation m&#252;ssten Brust- und Bauchh&#246;hle des Patienten er&#246;ffnet werden. Zur genauen Bewertung der neuen Operationstechnik m&#252;ssen allerdings noch weit mehr Erfahrungen gesammelt und analysiert werden. Das zeigen die Ergebnisse einer Langzeitstudie an der Klinik f&#252;r Gef&#228;&#223;chirurgie der Universit&#228;tsklinik Heidelberg (kom. &#196;rztlicher Direktor: Prof. Dr. Dittmar B&#246;ckler), die jetzt in der internationalen Fachzeitschrift &#0187;Journal of Vascular Surgery&#0171; ver&#246;ffentlicht worden sind. Es ist die weltweit zweitgr&#246;&#223;te Studie eines einzelnen Zentrums mit diesem neuen Hybridverfahren.</p>
<p><strong>Zwischen Januar 2001 und Juli 2007</strong> wurden im Heidelberger Universit&#228;tsklinikum insgesamt mehr als 1.700 Patienten an einer Aortenerkrankung operiert, davon 78 Patienten wegen eines thorakoabdominellen Aneurysmas, 50 von ihnen mit dem herk&#246;mmlichen, 28 mit dem neuen Verfahren. Die neue Operationstechnik wurde dabei gezielt bei denjenigen Patienten angewandt, f&#252;r die das Standardverfahren ein zu hohes Risiko bedeutet h&#228;tte, weil sie in fortgeschrittenem Alter oder bereits an der Hauptschlagader voroperiert waren, bzw. an Bluthochdruck, koronarer Herzkrankheit, Lungenfunktionsst&#246;rungen, Herz- oder Niereninsuffizienz litten.</p>
<p><strong>Bei der operativen Standardtherapie</strong> des thorakoabdominellen Aortenaneurysmas werden sowohl Brustkorb als auch Bauchraum des Patienten er&#246;ffnet, damit der erkrankte Gef&#228;&#223;abschnitt durch eine Gef&#228;&#223;prothese ersetzt werden kann. Besonders sorgf&#228;ltig m&#252;ssen die Chirurgen w&#228;hrend der Operation auf die ausreichende Sauerstoffversorgung der Nervenstr&#228;nge des R&#252;ckenmarks achten.</p>
<p><strong>Neues Hybridverfahren ohne Brustschnitt</strong></p>
<p><strong>Das neue Verfahren kommt dagegen mit einem Bauchschnitt aus.</strong> Es kombiniert die Umleitung von Blutgef&#228;&#223;en, die von der erkrankten Aorta zu Nieren, Leber und Darm abgehen, mit dem Einschieben einer Endoprothese in die Hauptschlagader, meist aus einer der beiden Leistenarterien heraus. Computertomographische Aufnahmen vor der Operation erm&#246;glichen eine ma&#223;geschneiderte Konstruktion der Endoprothesen f&#252;r jeden Patienten. Durchschnittlich wurden jedem Patienten drei Endoprothesen implantiert. Das Hybridverfahren erspart den Risikopatienten die &#214;ffnung ihres Brustkorbes, den k&#252;nstlichen Herzstillstand sowie das Abklemmen der Aorta und minimiert den Blutverlust.</p>
<p><strong>Bis M&#228;rz 2005 wurden</strong> die beiden Operationsschritte des Hybridverfahrens in Heidelberg simultan vorgenommen. Seither nehmen die Gef&#228;&#223;chirurgen zwei aufeinanderfolgende Eingriffe in einem Abstand von etwa sieben Tagen vor, um die Patienten st&#228;rker zu schonen und besser vor &#252;berm&#228;&#223;igem Sauerstoffmangel des R&#252;ckenmarks zu sch&#252;tzen. Der zweite Eingriff kann meist in &#246;rtlicher Bet&#228;ubung &#252;ber einen kleinen Zugang in der Leiste erfolgen. Aus statistischen Gr&#252;nden (zu kleine Fallzahl) lie&#223; sich derzeit ein signifikanter Vorteil des zweistufigen Vorgehens allerdings nicht nachweisen.</p>
<p><strong>Postoperativ wurden die Patienten</strong> bei ihrer Entlassung aus der Klinik und danach in regelm&#228;&#223;igen Abst&#228;nden gr&#252;ndlich untersucht &#8211; mit einem Mittelwert der Nachsorgezeit von 22 Monaten. Die Gesamtsterblichkeit an der Grundkrankheit oder den Operationsfolgen betrug rund 30 Prozent (neun von 28 Patienten). &#0187;Nat&#252;rlich k&#246;nnen wir diese Zahl nicht direkt mit der Sterblichkeitsrate des Standardverfahrens vergleichen&#0171;, erkl&#228;rt Professor Dittmar B&#246;ckler, der kommissarische &#196;rztliche Direktor der Klinik f&#252;r Gef&#228;&#223;chirurgie. &#0187;Denn das neue Verfahren haben wir ja nur bei den Hochrisikopatienten angewandt, die f&#252;r die herk&#246;mmliche Standardoperation nicht in Frage kommen.&#0171; Unabh&#228;ngig davon werde die Gesamtsterblichkeit mit Sicherheit sinken, je gr&#246;&#223;er die internationalen Erfahrungen mit dem Hybridverfahren wird: &#0187;Der Schl&#252;ssel zum Erfolg liegt in der richtigen Auswahl der Risikopatienten.&#0171;</p>
<p><strong>Kontakt:</strong><br />
Prof. Dr. med. Dittmar B&#246;ckler<br />
Kom. &#196;rztlicher Direktor<br />
Klinik f&#252;r Gef&#228;&#223;chirurgie<br />
Vaskul&#228;re und Endovaskul&#228;re Chirurgie<br />
Universit&#228;tsklinikum Heidelberg<br />
Tel.: 06221 / 56-6249 (Sekretariat)<br />
E-mail: dittmar.boeckler@med.uni-heidelberg.de</p>]]></content:encoded>
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