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	<title>DZKF WEBLOG &#187; Opioid</title>
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	<description>Deutsche Zeitschrift für Klinische Forschung &#124; Der Weblog mit News, Meinungen und Kommentaren</description>
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		<title>Methadon als neuer Ansatz gegen Hirntumoren</title>
		<link>http://www.dzkfblog.de/2009/10/02/methadon-als-neuer-ansatz-gegen-hirntumoren/</link>
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		<pubDate>Fri, 02 Oct 2009 14:28:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>François G.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kurznachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Hirntumor]]></category>
		<category><![CDATA[Methadon]]></category>
		<category><![CDATA[Opioid]]></category>

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		<description><![CDATA[<div class="imageframe alignleft" style="width:255px;"><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2009/10/dr-claudia-friesen.jpg" rel="lightbox[pics1719]" title="Dr. Claudia Friesen (Foto Uniklinikum Ulm)"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2009/10/dr-claudia-friesen.thumbnail.jpg" alt="Dr. Claudia Friesen (Foto Uniklinikum Ulm)" width="255" height="328" class="attachment wp-att-1783" /></a><div class="imagecaption">Dr. Claudia Friesen (Foto Uniklinikum Ulm)</div></div><strong>Forscher untersuchen molekularen Wirkmechanismus</strong>
"<em>Patienten mit b&#246;sartigen Hirntumoren haben trotz der stetig intensivierten Therapien weiterhin eine schlechte Prognose</em>", so die Leiterin des Forschungsprojekts Dr. Claudia Friesen. Sie arbeitet im Team von Professor Dr. Erich Miltner, &#196;rztlicher Direktor des Instituts f&#252;r Rechtsmedizin am Universit&#228;tsklinikum Ulm. 

<strong>Hirntumoren werden derzeit</strong> in erster Linie operativ entfernt und bestrahlt. &#196;rzte setzen aber auch Chemotherapien gegen diese Krebsform ein. Zu Beginn der Behandlung sprechen die Patienten meist gut auf die Medikamente an. Allerdings treten nach einiger Zeit oft Resistenzen gegen&#252;ber dem Wirkstoff auf: Der Tumor w&#228;chst weiter und kann nicht mehr bek&#228;mpft werden. Zus&#228;tzlich leiden diese Patienten sehr stark unter den Nebenwirkungen der hochdosierten Chemotherapeutika. 

<strong>Erste Hinweise auf einen neuen Therapieansatz</strong> gegen Hirntumoren erhielt das Team von Friesen aus
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			<content:encoded><![CDATA[<div class="imageframe alignleft" style="width:255px;"><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2009/10/dr-claudia-friesen.jpg" rel="lightbox[pics1719]" title="Dr. Claudia Friesen (Foto Uniklinikum Ulm)"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2009/10/dr-claudia-friesen.thumbnail.jpg" alt="Dr. Claudia Friesen (Foto Uniklinikum Ulm)" width="255" height="328" class="attachment wp-att-1783" /></a>
<div class="imagecaption">Dr. Claudia Friesen (Foto Uniklinikum Ulm)</div>
</div>
<p><strong>Forscher untersuchen molekularen Wirkmechanismus</strong><br />
&#0187;<em>Patienten mit b&#246;sartigen Hirntumoren haben trotz der stetig intensivierten Therapien weiterhin eine schlechte Prognose</em>&#0171;, so die Leiterin des Forschungsprojekts Dr. Claudia Friesen. Sie arbeitet im Team von Professor Dr. Erich Miltner, &#196;rztlicher Direktor des Instituts f&#252;r Rechtsmedizin am Universit&#228;tsklinikum Ulm. </p>
<p><strong>Hirntumoren werden derzeit</strong> in erster Linie operativ entfernt und bestrahlt. &#196;rzte setzen aber auch Chemotherapien gegen diese Krebsform ein. Zu Beginn der Behandlung sprechen die Patienten meist gut auf die Medikamente an. Allerdings treten nach einiger Zeit oft Resistenzen gegen&#252;ber dem Wirkstoff auf: Der Tumor w&#228;chst weiter und kann nicht mehr bek&#228;mpft werden. Zus&#228;tzlich leiden diese Patienten sehr stark unter den Nebenwirkungen der hochdosierten Chemotherapeutika. </p>
<p><strong>Erste Hinweise auf einen neuen Therapieansatz</strong> gegen Hirntumoren erhielt das Team von Friesen aus der Leuk&#228;mieforschung: <em>Methadon</em>, ein Opioid, das bei Heroinabh&#228;ngigen gegen Entzugserscheinungen eingesetzt wird, wirkt sch&#228;digend auf b&#246;sartig ver&#228;nderte Blutzellen. </p>
<blockquote><p>&#0187;Entscheidend ist, dass gesunde Blutzellen durch Opioide nicht zerst&#246;rt werden&#0171;, erl&#228;utert Friesen die Vorteile der Therapie. </p></blockquote>
<p><strong>Als Opioide bezeichnet man</strong> eine Gruppe unterschiedlichster Wirkstoffe, die an verschiedenen Stellen im K&#246;rper die Schmerzwahrnehmung unterdr&#252;cken. Deshalb werden sie normalerweise in der Schmerztherapie und der An&#228;sthesie eingesetzt. </p>
<blockquote><p>&#0187;Opioide wie Methadon sind in der Lage, auch Hirntumoren zu zerst&#246;ren&#0171;, berichtet Friesen. Erste Ergebnisse zeigen, dass insbesondere eine gleichzeitige Gabe von Methadon und einem Chemotherapeutikum sehr erfolgversprechend sein k&#246;nnte.</p></blockquote>
<p><strong>Einerseits wird so der programmierte Selbstmord </strong>der Tumorzellen ausgel&#246;st, ohne gesunde Zellen anzugreifen. Andererseits macht Methadon Tumorzellen, die gegen Chemotherapie und Bestrahlung resistent geworden sind, wieder f&#252;r die Behandlung empfindlich.</p>
<p><strong>Ziel des Forschungsprojekts</strong> in Ulm ist es, bessere und wirkungsvollere Therapien gegen Hirntumoren zu entwickeln. Neben Methadon testen die Forscher weitere Opioide auf ihre Wirksamkeit. Dar&#252;ber hinaus sollen ihre Arbeiten mehr Aufschluss dar&#252;ber geben, wie Opioide Resistenzen gegen eine Chemotherapie &#252;berwinden k&#246;nnen. </p>
<p><strong>Dr. Claudia Friesen</strong> und ihre Mitarbeiter wollen <strong>anschlie&#223;end in einer klinischen Studie </strong>untersuchen, welche Opioide sich besonders gut f&#252;r die Krebstherapie eignen und welche biologischen Mechanismen f&#252;r die Wirkung verantwortlich sind. Geplant ist <strong>zudem eine Studie mit Hirntumor-Patienten</strong>, in der insbesondere die genaue <strong>Dosierung und die Vertr&#228;glichkeit &#252;berpr&#252;ft werden soll</strong>. </p>
<blockquote><p><strong>Info: Hirntumoren</strong><br />
<strong>In Deutschland erkranken j&#228;hrlich etwa 5.500 Menschen</strong> neu an einem b&#246;sartigen Hirntumor. Am h&#228;ufigsten tritt diese Krebserkrankung bei Menschen &#252;ber 60 Jahren auf. Ein weiterer Altersgipfel liegt im Kindesalter. Ursachen f&#252;r die Entstehung sind nicht bekannt. Operation und anschlie&#223;ende Bestrahlung sind die wichtigsten Behandlungsformen. Auch der Einsatz von Chemotherapeutika ist m&#246;glich. Hirntumoren gehen von der Gehirnsubstanz selbst aus, von den Hirnh&#228;uten, den Hirnnerven oder der Hirnanhangdr&#252;se. Von den Hirntumoren m&#252;ssen die Gehirn-Metastasen unterschieden werden, die sich als Tochtergeschw&#252;lste von Krebserkrankungen anderer Organe in das Gehirn absiedeln.<br />
Der blaue Ratgeber &#0187;Gehirntumoren&#0171; kann kostenlos bei der Deutschen Krebshilfe, Postfach 1467, 53004 Bonn, bestellt werden. Der Ratgeber steht zudem im Internet unter www.krebshilfe.de auch als PDF-Datei bereit.</p></blockquote>
<p>Mehr Informationen: <a href="http://www.uniklinik-ulm.de/">Unilklinilum Ulm</a></p>]]></content:encoded>
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