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	<title>DZKF WEBLOG &#187; politik</title>
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	<description>Deutsche Zeitschrift für Klinische Forschung &#124; Der Weblog mit News, Meinungen und Kommentaren</description>
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		<title>&#0187;Aktion saubere H&#228;nde&#0171;</title>
		<link>http://www.dzkfblog.de/2007/12/13/aktion-saubere-haende/</link>
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		<pubDate>Thu, 13 Dec 2007 12:30:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>FG</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheitspolitik]]></category>
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		<description><![CDATA[<a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2007/07/ulla_web_umbra.jpg" rel="lightbox[pics-1197548829]" title="Ulla Schmidt"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2007/07/ulla_web_umbra.thumbnail.jpg" width="160" height="120" alt="Ulla Schmidt" class="imageframe imgalignleft" /></a><strong>Krankenhausinfektionen reduzieren durch "Aktion saubere H&#228;nde" </strong>

<strong>In Deutschland </strong>treten j&#228;hrlich etwa 500.000 F&#228;lle auf, in denen sich Patienten eine Infektion im Krankenhaus zuziehen. Beispiele hierf&#252;r sind Wundinfektionen nach Operationen oder Lungenentz&#252;ndungen bei beatmeten Patienten. Krankenhausinfektionen stellen damit eine der gr&#246;&#223;ten Herausforderungen auf dem Gebiet der Patientensicherheit dar. Die wichtigste Ma&#223;nahme...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2007/07/ulla_web_umbra.jpg" rel="lightbox[pics-1197548829]" title="Ulla Schmidt"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2007/07/ulla_web_umbra.thumbnail.jpg" width="160" height="120" alt="Ulla Schmidt" class="imageframe imgalignleft" /></a><strong>Krankenhausinfektionen reduzieren durch &#0187;Aktion saubere H&#228;nde&#0171; </strong></p>
<p><strong>In Deutschland </strong>treten j&#228;hrlich etwa 500.000 F&#228;lle auf, in denen sich Patienten eine Infektion im Krankenhaus zuziehen. Beispiele hierf&#252;r sind Wundinfektionen nach Operationen oder Lungenentz&#252;ndungen bei beatmeten Patienten. Krankenhausinfektionen stellen damit eine der gr&#246;&#223;ten Herausforderungen auf dem Gebiet der Patientensicherheit dar. Die wichtigste Ma&#223;nahme zur Vermeidung der &#220;bertragung von Infektionserregern ist die Einhaltung einer sorgf&#228;ltigen H&#228;ndedesinfektion des Krankenhauspersonals. Die F&#246;rderung der H&#228;ndehygiene ist das Ziel der &#0187;Aktion saubere H&#228;nde&#0171;.</p>
<p><strong>Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt</strong> hat die Schirmherrschaft &#252;ber die &#0187;Aktion saubere H&#228;nde&#0171; &#252;bernommen. Sie erkl&#228;rt dazu: &#0187;Krankenhausinfektionen f&#252;hren zu verl&#228;ngerten Krankenhausaufenthalten, Komplikationen in der Behandlung und vermeidbarem Leiden bei Patientinnen und Patienten. Vertrauen in Krankenh&#228;user, &#196;rzte, &#196;rztinnen und Pflegepersonal geht verloren. Der beste Schutz vor Krankenhausinfektionen ist so einfach wie effizient: H&#228;nde desinfizieren! So wird verhindert, dass die Erreger von Patient zu Patient wandern. Wir haben in Deutschland eine hervorragende Gesundheitsversorgung: Hochleistungsmedizin, exzellent ausgebildetes Personal, innovative Arzneimittel. Es darf einfach nicht passieren, dass eine erfolgreiche Behandlung vielleicht daran scheitert, dass eine H&#228;ndedesinfektion unterlassen wurde.&#0171;</p>
<blockquote><p><strong>Die &#0187;Aktion saubere H&#228;nde&#0171; </strong>wird gemeinsam vom Referenzzentrum f&#252;r die &#220;berwachung von Krankenhausinfektionen, der Gesellschaft f&#252;r Qualit&#228;tsmanagement in der Gesundheitsversorgung und dem Aktionsb&#252;ndnis Patientensicherheit durchgef&#252;hrt. Das Projekt gliedert sich in eine Studie und eine Kampagne. Es hat eine Laufzeit von 3 Jahren und wird vom Bundesministerium f&#252;r Gesundheit mit insgesamt 650.000 Euro gef&#246;rdert.</p></blockquote>
<p><strong>Die Bundesregierung</strong> hat im November 2006 das WHO-Aktionsprogramm &#0187;Clean Care is Safer Care&#0171; unterzeichnet. Mit der F&#246;rderung der &#0187;Aktion saubere H&#228;nde&#0171; wird eine wichtige Zusage eingel&#246;st.</p>
<p><strong>Weitere Informationen finden Sie im Internet unter:</strong><br />
<a href="http://www.bmg.bund.de ">www.bmg.bund.de </a></p>
<p><a href="http://www.aktion-sauberehaende.de">www.aktion-sauberehaende.de</a> </p>
<p><a href="http://www.aktionsbuendnis-patientensicherheit.de ">www.aktionsbuendnis-patientensicherheit.de </a></p>
<p><a href="http://www.who.int/patientsafety/events/05/global_challenge/en/index.html ">www.who.int/patientsafety/events/05/global_challenge/en/index.html </a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Fr&#252;hf&#246;rderung von Kindern endlich umsetzen!</title>
		<link>http://www.dzkfblog.de/2007/12/10/fruehfoerderung-von-kindern-endlich-umsetzen/</link>
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		<pubDate>Mon, 10 Dec 2007 11:14:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>FG</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheitspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Indikation/Therapie]]></category>
		<category><![CDATA[Termine/Kongresse]]></category>
		<category><![CDATA[politik]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2007/05/deutschland3.jpg" rel="lightbox[pics-1197285005]" title="F&#252;r eine bessere Zukunft"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2007/05/deutschland3.thumbnail.jpg" width="106" height="160" alt="F&#252;r eine bessere Zukunft" class="imageframe imgalignleft" /></a>Berlin 10. Dezember
 
<strong>Pressegespr&#228;ch: </strong>
J&#228;hrlich ben&#246;tigen zehntausende behinderte oder von Behinderung bedrohte Kinder Fr&#252;hf&#246;rderung. Um diese sicherzustellen, hat der Bundesgesetzgeber mit dem Sozial-gesetzbuch Neun (SGB IX) zum 1. Juli 2001 festgelegt, dass die Leistungen der Fr&#252;h-f&#246;rderung als sogenannte „Komplexleistung“ interdisziplin&#228;r zu erbringen sind. Sie stellt ein interdisziplin&#228;r abgestimmtes System &#228;rztlicher, medizinisch-therapeutischer, psycho-logischer, heilp&#228;dagogischer und sozialp&#228;dagogischer Leistungen dar. Die Umsetzung der bundesgesetzlichen ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2007/05/deutschland3.jpg" rel="lightbox[pics-1197285005]" title="F&#252;r eine bessere Zukunft"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2007/05/deutschland3.thumbnail.jpg" width="106" height="160" alt="F&#252;r eine bessere Zukunft" class="imageframe imgalignleft" /></a>Berlin 10. Dezember</p>
<p><strong>Pressegespr&#228;ch: </strong><br />
J&#228;hrlich ben&#246;tigen zehntausende behinderte oder von Behinderung bedrohte Kinder Fr&#252;hf&#246;rderung. Um diese sicherzustellen, hat der Bundesgesetzgeber mit dem Sozial-gesetzbuch Neun (SGB IX) zum 1. Juli 2001 festgelegt, dass die Leistungen der Fr&#252;h-f&#246;rderung als sogenannte „Komplexleistung“ interdisziplin&#228;r zu erbringen sind. Sie stellt ein interdisziplin&#228;r abgestimmtes System &#228;rztlicher, medizinisch-therapeutischer, psycho-logischer, heilp&#228;dagogischer und sozialp&#228;dagogischer Leistungen dar. Die Umsetzung der bundesgesetzlichen Vorgabe muss auf L&#228;nderebene erfolgen. </p>
<p><strong>Dies ist bisher</strong> nicht geschehen. Viele Kinder erhalten dadurch nicht oder nicht zeitnah und unb&#252;rokratisch die Leistungen, die sie eigentlich br&#228;uchten. Die Patientenbeauftragte Helga K&#252;hn-Mengel und die Behindertenbeauftragte Karin Evers-Meyer reisen deshalb durch ganz Deutschland, um bei den Umsetzungsschwierigkeiten der Fr&#252;hf&#246;rderung zu vermitteln und haben eine erste Expertenrunde f&#252;r das Land Brandenburg in Potsdam in einer Fr&#252;h-f&#246;rderstelle an einen Tisch geholt. &#220;ber das Ergebnis m&#246;chten Ihnen die beiden Beauftragten in einem Pressegespr&#228;ch nach einem Rundgang durch die Fr&#252;hf&#246;rderstelle berichten.<br />
&#220;ber Ihr Kommen w&#252;rden wir uns sehr freuen – bitte geben Sie uns eine R&#252;ckmeldung, ob Sie kommen oder wenn Sie Informationsmaterial ben&#246;tigen.</p>
<blockquote><p>Freitag, den 14. Dezember 2007<br />
um 11: 30 Uhr<br />
in der EJF-Lazarus Fr&#252;hf&#246;rder- und Beratungsstelle,<br />
Knobelsdorffstra&#223;e 6/8,<br />
14471 Potsdam-West </p></blockquote>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Was &#228;ndert sich zum 1. Januar 2008</title>
		<link>http://www.dzkfblog.de/2007/12/09/was-aendert-sich-zum-1-januar-2008/</link>
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		<pubDate>Sun, 09 Dec 2007 07:37:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>FG</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheitspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[politik]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2007/08/7646049.jpg" rel="lightbox[pics-1197185649]" title="Vorausblick"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2007/08/7646049.thumbnail.jpg" width="160" height="115" alt="Vorausblick" class="imageframe imgalignleft" /></a><strong>Neue Chroniker-Regelung</strong>
<strong>Zum 1.</strong> Januar wird die neue Chroniker-Richtline wirksam. Wer chronisch erkrankt und deshalb bei den Zuzahlungen von der halbierten Belastungsgrenze(1% statt 2% der j&#228;hrlichen Bruttoeinnahmen zum Lebensunterhalt) profitieren will, muss k&#252;nftig nachweisen, dass er sich vor der Erkrankung &#252;ber die relevanten Vorsorgeuntersuchungen hat beraten lassen. Damit wird die Verpflichtung der Versicherten gegen&#252;ber der Versichertengemeinschaft zu gesundheitsbewusstem und eigenverantwortlichem...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2007/08/7646049.jpg" rel="lightbox[pics-1197185649]" title="Vorausblick"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2007/08/7646049.thumbnail.jpg" width="160" height="115" alt="Vorausblick" class="imageframe imgalignleft" /></a><strong>Neue Chroniker-Regelung</strong><br />
<strong>Zum 1.</strong> Januar wird die neue Chroniker-Richtline wirksam. Wer chronisch erkrankt und deshalb bei den Zuzahlungen von der halbierten Belastungsgrenze(1% statt 2% der j&#228;hrlichen Bruttoeinnahmen zum Lebensunterhalt) profitieren will, muss k&#252;nftig nachweisen, dass er sich vor der Erkrankung &#252;ber die relevanten Vorsorgeuntersuchungen hat beraten lassen. Damit wird die Verpflichtung der Versicherten gegen&#252;ber der Versichertengemeinschaft zu gesundheitsbewusstem und eigenverantwortlichem Verhalten betont.</p>
<p><strong>Die neue</strong> Regelung gilt f&#252;r Versicherte, die ab dem 1. Januar 2008 erstmals Vorsorgeuntersuchungen nach § 25 SGB V in Anspruch nehmen k&#246;nnen. Das sind alle Frauen, die nach dem 1. April 1987 geboren wurden, und alle M&#228;nner, die nach dem 1. April 1962 geboren wurden.</p>
<p><strong>Die Regelung</strong> ist zun&#228;chst auf die Vorsorgeuntersuchungen zur Fr&#252;herkennung von Brustkrebs, Darmkrebs und Geb&#228;rmutterhalskrebs beschr&#228;nkt. Beschl&#252;sse des Gemeinsamen Bundesausschusses zu weiteren Krebsfr&#252;herkennungsuntersuchungen sowie zum so genannten „Gesundheits-Check-Up“ stehen noch aus.<br />
Neue Rechengr&#246;&#223;en in der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung<br />
Mit der Sozialversicherungs-Rechengr&#246;&#223;enverordnung 2008 erfolgt u. a. die Aktualisierung von Rechengr&#246;&#223;en der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung.</p>
<p><strong>So wird</strong> die monatliche Bezugsgr&#246;&#223;e, die z. B. f&#252;r die Festsetzung der Mindest-beitragsbemessungsgrundlage f&#252;r freiwillige Mitglieder relevant ist, f&#252;r das Jahr 2008 auf 2.485 Euro (2007: 2.450 Euro) festgesetzt. </p>
<p><strong>Auch die</strong> Versicherungspflichtgrenze in der gesetzlichen Kranken- und Pflegever-sicherung (Jahresarbeitsentgeltgrenze) wird an die Entwicklung der Bruttol&#246;hne und -geh&#228;lter je Arbeitnehmer angepasst. Die Versicherungspflichtgrenze f&#252;r das Jahr 2008 wird auf 48.150 Euro (2007: 47.700 Euro) festgesetzt. </p>
<p><strong>F&#252;r Arbeitnehmer</strong>, die bereits am 31. Dezember 2002 aufgrund der zu diesem Zeitpunkt geltenden Regelungen wegen des &#220;berschreitens der Jahresarbeitsentgeltgrenze versicherungsfrei waren, wird die Jahresarbeitsentgeltgrenze f&#252;r das Jahr 2008 43.200 Euro (2007: 42.750 Euro) betragen. </p>
<p><strong>Dieser Wert </strong>ist identisch mit der Beitragsbemessungsgrenze der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung. Die Beitragsbemessungsgrenze ist der Wert bis zu dem beitragspflichtige Einnahmen maximal zu ber&#252;cksichtigen sind. Die monat-liche Beitragsbemessungsgrenze steigt somit auf 3.600 Euro (2007: 3.562,50 Euro).</p>
<p><strong>Neuregelung Trinkwasserverordnung</strong><br />
<strong>Gem&#228;&#223; § 6 </strong>Abs. 2 Satz 2 der Verordnung &#252;ber die Qualit&#228;t von Wasser f&#252;r den menschlichen Gebrauch (Trinkwasserverordnung – TrinkwV 2001) tritt die lfd. Nr. 4 der Anlage 2 Teil I am 1. Januar 2008 in Kraft. In Anlage 2 werden Grenzwerte f&#252;r chemische Parameter festgesetzt, die im Wasser f&#252;r den menschlichen Gebrauch nicht &#252;berschritten werden d&#252;rfen. Die lfd. Nr. 4 bezieht sich auf den chemischen Parameter Bromat, f&#252;r den ab dem 1. Januar 2008 der Grenzwert von 0,01 mg/l gilt. Bis zum 31. Dezember 2007 ist ein Grenzwert von 0,025 mg/l festgesetzt. </p>
<p><strong>Damit tritt – </strong>im Einklang mit der Europ&#228;ischen Richtlinie 98/83/EG des Rates &#252;ber die Qualit&#228;t von Wasser f&#252;r den menschlichen Gebrauch – im Hinblick auf den Parameter Bromat eine Versch&#228;rfung in Kraft. Bromat kann w&#228;hrend der Aufbereitung, etwa durch Oxidation bromidhaltigen Rohwassers mit Ozon entstehen. Aufgrund seiner karzinogenen Eigenschaften ist in der TrinkwV 2001, die am 1. Januar 2003 in Kraft getreten ist, erstmalig ein Grenzwert f&#252;r Bromat festgesetzt worden. Damit die Wasserversorgungsunternehmen sich auf die Einhaltung des Grenzwertes von 0,01 mg/l auch hinsichtlich ihrer technischen Vorkehrungen einrichten k&#246;nnen, war zun&#228;chst der bis zum 31. Dezember 2007 g&#252;ltige, niedrigere Grenzwert bestimmt worden.<br />
<strong><br />
Einheitliche Bewertungsma&#223;stab (EBM)</strong><br />
<strong>Zum 1. Januar </strong>2008 tritt der neue Einheitliche Bewertungsma&#223;stab (EBM) in Kraft. Im EBM sind alle vertrags&#228;rztlichen Leistungen, die zu Lasten der gesetzlichen Krankenkassen erbracht werden k&#246;nnen, aufgef&#252;hrt und mit Punktzahlen bewertet. Der Gesetzgeber hat die Vereinbarung und die Weiterentwicklung des EBM dem von den Spitzenverb&#228;nden der Krankenkassen und der Kassen&#228;rztlichen Bundesverei-nigung gebildeten Bewertungsausschuss als eigenverantwortliche Aufgabe zugewiesen. Im GKV-WSG wurde dem Bewertungsausschuss vorgegeben, den EBM zu reformieren: insbesondere sollten die haus&#228;rztlichen Leistungen als Versichertenpauschalen und die fach&#228;rztlichen Leistungen als sog. Grund- und<br />
Zusatzpauschalen abgebildet werden. Der neue EBM wird im Jahr 2008 zun&#228;chst unter den Rahmenbedingungen des geltenden Verg&#252;tungssystems (budgetierte Gesamtverg&#252;tungen) wirksam. Zum 1. Januar 2009 wird der EBM dann durch weitere Reformschritte zu regionalen Euro-Geb&#252;hrenordnungen weiterentwickelt.</p>
<p><strong>Verbesserung Selbsthilfef&#246;rderung</strong><br />
Mit den Neuregelungen zur Selbsthilfef&#246;rderung (§20c SGB V), die zum 1. Januar 2008 in Kraft treten, wird die Selbsthilfearbeit gest&#228;rkt. So m&#252;ssen die F&#246;rdermittel, die z.Zt. 0,55 € pro Versicherten und Jahr betragen, verbindlich durch die Krankenkassen verausgabt werden. Nicht verwendete Mittel flie&#223;en in einen Gemeinschaftsfonds und stehen im n&#228;chsten Jahr der Selbsthilfe zus&#228;tzlich zur Verf&#252;gung.<br />
Au&#223;erdem wird das Antragsverfahren erleichtert.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Generationengerechte Gesundheitsversorgung</title>
		<link>http://www.dzkfblog.de/2007/10/12/generationengerechte-gesundheitsversorgung/</link>
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		<pubDate>Fri, 12 Oct 2007 10:05:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>FG</dc:creator>
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		<category><![CDATA[prävention]]></category>
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		<description><![CDATA[<a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2007/06/65.jpg" rel="lightbox[pics236]" title="65+"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2007/06/65.thumbnail.jpg" width="106" height="160" alt="65+" class="imageframe imgalignleft" /></a>Berlin, 12. Oktober 2007
<strong>Generationengerechte Gesundheitsversorgung in einer Gesellschaft des l&#228;ngeren Lebens –
Ulla Schmidt beauftragt Sachverst&#228;ndigenrat mit neuem Gutachten</strong>
Heute hat Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt offiziell den neuen Sachverst&#228;ndigenrat f&#252;r die Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen ernannt und den Mitgliedern ihre Berufungsurkunden &#252;berreicht. Sie dankte besonders den ausscheidenden Mitgliedern Prof. Dr. Gisela C. Fischer und Prof. Dr. Dr. Peter C. Scriba f&#252;r ihre langj&#228;hrige und erfolgreiche Mitarbeit im Sachverst&#228;ndigenrat. Neu berufen wurden Prof. Dr. med. Ferdinand M. Gerlach und ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2007/06/65.jpg" rel="lightbox[pics236]" title="65+"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2007/06/65.thumbnail.jpg" width="106" height="160" alt="65+" class="imageframe imgalignleft" /></a>Berlin, 12. Oktober 2007<br />
<strong>Generationengerechte Gesundheitsversorgung in einer Gesellschaft des l&#228;ngeren Lebens –<br />
Ulla Schmidt beauftragt Sachverst&#228;ndigenrat mit neuem Gutachten</strong><br />
Heute hat Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt offiziell den neuen Sachverst&#228;ndigenrat f&#252;r die Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen ernannt und den Mitgliedern ihre Berufungsurkunden &#252;berreicht. Sie dankte besonders den ausscheidenden Mitgliedern Prof. Dr. Gisela C. Fischer und Prof. Dr. Dr. Peter C. Scriba f&#252;r ihre langj&#228;hrige und erfolgreiche Mitarbeit im Sachverst&#228;ndigenrat. Neu berufen wurden Prof. Dr. med. Ferdinand M. Gerlach und Prof. Dr. med. Marion Haubitz. </p>
<p>Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt: </p>
<blockquote><p>„<strong>Die unabh&#228;ngigen </strong>wissenschaftlichen Analysen des Sachverst&#228;ndigenrates haben in der Vergangenheit f&#252;r zahlreiche Initiativen des Ministeriums und der Partner im Gesundheitswesen den Ansto&#223; gegeben. Daher w&#252;nsche ich den Mitgliedern des neuen Sachverst&#228;ndigenrates, dass sie mit ihrem gemeinsamen Gutachten erneut Impulse f&#252;r die gesundheitspolitische Diskussion geben k&#246;nnen und so die Qualit&#228;t und Effizienz der Gesundheitsversorgung weiter verbessern helfen.“
 </p></blockquote>
<p><strong>Bundesministerin Ulla Schmidt </strong>hat den Sachverst&#228;ndigenrat f&#252;r die Entwicklung im Gesundheitswesen gebeten, bis zum Fr&#252;hjahr 2009 Empfehlungen abzugeben, wie eine generationengerechte Gesundheitsversorgung in unserer Gesellschaft des l&#228;ngeren Lebens aussehen muss. „Die Humanit&#228;t einer Gesellschaft bemisst sich vor allem danach, wie sie mit den Schwachen umgeht. Dies gilt exemplarisch f&#252;r Kinder und Jugendliche sowie f&#252;r &#228;ltere und vor allem hoch betagte Menschen. W&#228;hrend die besondere F&#252;rsorge f&#252;r Kinder und Jugendliche in der gesellschaftlichen Diskussion nicht nur f&#252;r den Bereich Gesundheit uneingeschr&#228;nkte Aufmerksamkeit und politische Unterst&#252;tzung findet, sieht dies bei &#228;hnlichen Fragestellungen f&#252;r &#228;ltere und hochbetagte Menschen leider anders aus. Deren Probleme werden nicht gen&#252;gend wahrgenommen oder sogar &#8211; wie z.B. das Thema Demenz zeigt &#8211; tabuisiert. Dies zeigt auch die aktuelle Diskussion um eine bezahlte Pflegezeit, damit Kinder sich um ihre Eltern k&#252;mmern k&#246;nnen“, erkl&#228;rte die Ministerin bei der &#220;bergabe der Ernennungsurkunden. </p>
<p><strong>Sie hat </strong>den Rat ersucht, konkrete Empfehlungen zum Umbau des Gesundheitswesens in einer &#228;lter werdenden Gesellschaft zu geben und dabei zugleich die besonderen Bed&#252;rfnisse junger Menschen zu ber&#252;cksichtigen. Dies gelte insbesondere f&#252;r die Verzahnung von Pr&#228;vention, Akutversorgung, Rehabilitation und Pflege, aber auch exemplarisch f&#252;r die Versorgung von Arznei-, Heil- und Hilfsmitteln, die in jedem Alter andere Voraussetzungen und Wirkungen habe. Speziell die Zunahme chronischer Erkrankungen und der Multimorbidit&#228;t m&#252;sse zur Ver&#228;nderung der Versorgungsstruktur und zu einer effektiveren und effizienteren Steuerung der Versorgungsprozesse f&#252;hren. Schlie&#223;lich sei es notwendig, die Debatte um eine Verbesserung der Versorgungsqualit&#228;t durch den Aufbau einer neuen Sicherheits-, Risiko- und Fehlerkultur im Gesundheitswesen zu bereichern und mit den Themen Patientenrechte und Patientensicherheit zu verkn&#252;pfen. </p>
<p><strong>Seinen Vorsitz </strong>w&#228;hlte der Sachverst&#228;ndigenrat in der ersten konstituierenden Sitzung. Dabei sind Prof. Dr. rer. pol. Eberhard Wille zum Vorsitzenden und Prof. Dr. med. Matthias Schrappe zum stellvertretenden Vorsitzenden gew&#228;hlt worden.</p>
<p><strong>Zu den Mitgliedern des neuen Sachverst&#228;ndigenrates,<br />
die bis zum 30. September 2009 berufen sind, geh&#246;ren: </strong></p>
<blockquote><p>Prof. Dr. med. Ferdinand M. Gerlach<br />
Institut f&#252;r Allgemeinmedizin, Universit&#228;t Frankfurt am Main</p>
<p>Prof. Dr. rer. nat. Gerd Glaeske<br />
Zentrum f&#252;r Sozialpolitik, Universit&#228;t Bremen</p>
<p>Prof. Dr. med. Marion Haubitz<br />
Abteilung Nephrologie, Medizinische Hochschule Hannover</p>
<p>Prof. Dr. phil. Adelheid Kuhlmey<br />
Abteilung Medizinsoziologie, Freie Universit&#228;t Berlin</p>
<p>Prof. Dr. rer. pol. Rolf Rosenbrock<br />
Forschungsgruppe Public Health, Wissenschaftszentrum f&#252;r Sozialforschung Berlin </p>
<p>Prof. Dr. med. Matthias Schrappe<br />
Aufsichtsrat des Klinikums der Universit&#228;t Frankfurt am Main</p>
<p>Prof. Dr. rer. pol. Eberhard Wille<br />
Lehrstuhl f&#252;r Volkswirtschaftslehre, Universit&#228;t Mannheim </p></blockquote>
<p>Weitere Informationen &#252;ber die Mitglieder und die T&#228;tigkeit des Sachverst&#228;ndigenrates sowie die letzten Gutachten des Rates finden Sie unter:<br />
<a href="http://www.svr-gesundheit.de">http://www.svr-gesundheit.de</a>.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Neue Medikamente gegen Alzheimer</title>
		<link>http://www.dzkfblog.de/2007/09/19/neue-medikamente-gegen-alzheimer/</link>
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		<pubDate>Wed, 19 Sep 2007 09:48:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>FG</dc:creator>
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		<category><![CDATA[politik]]></category>
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		<description><![CDATA[<a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2007/09/drbarner_thumbnail.jpg" rel="lightbox[pics225]" title="drbarner_thumbnail.jpg"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2007/09/drbarner_thumbnail.jpg" width="100" height="128" alt="drbarner_thumbnail.jpg" class="imageframe imgalignleft" /></a><strong>VFA zum Weltalzheimertag am 21.09.07:
Neue Medikamente gegen Alzheimer in der Erprobung</strong>

<strong>Berlin (VFA). "Alzheimer-Demenz ist gesamtgesellschaftlich </strong>eine unserer gr&#246;ssten Herausforderungen. F&#252;r Patienten wie Angeh&#246;rige stellt diese Krankheit eine schwere Belastung dar. Doch arbeiten die forschenden Pharmaunternehmen intensiv an Medikamenten, die diese Krankheit lindern oder stoppen k&#246;nnen." 
Das sagt Dr. Dr. Andreas Barner, Vorsitzender des ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2007/09/drbarner_thumbnail.jpg" rel="lightbox[pics225]" title="drbarner_thumbnail.jpg"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2007/09/drbarner_thumbnail.jpg" width="100" height="128" alt="drbarner_thumbnail.jpg" class="imageframe imgalignleft" /></a><strong>VFA zum Weltalzheimertag am 21.09.07:<br />
Neue Medikamente gegen Alzheimer in der Erprobung</strong></p>
<p><strong>Berlin (VFA). &#0187;Alzheimer-Demenz ist gesamtgesellschaftlich </strong>eine unserer gr&#246;ssten Herausforderungen. F&#252;r Patienten wie Angeh&#246;rige stellt diese Krankheit eine schwere Belastung dar. Doch arbeiten die forschenden Pharmaunternehmen intensiv an Medikamenten, die diese Krankheit lindern oder stoppen k&#246;nnen.&#0171;<br />
Das sagt Dr. Dr. Andreas Barner, Vorsitzender des Verbands Forschender Arzneimittelhersteller (VFA) heute mit Blick auf den Weltalzheimertag am 21. September. &#0187;Bis 2011 k&#246;nnen vier neue Alzheimer-Medikamente von VFA-Unternehmen die Zulassung erhalten, wenn sie sich in Studien mit Patienten bew&#228;hren. Alle greifen auf neuartige Weise in den Krankheitsprozess ein.&#0171; Auch an Impfungen, die das k&#246;rpereigene Immunsystem zur Beseitigung der alzheimertypischen Ablagerungen im Gehirn mobilisieren, werde gearbeitet.</p>
<p><strong>F&#252;r weitere Pr&#228;parate </strong>werden derzeit in den Labors forschender Pharmaunternehmen neue Therapieprinzipien erforscht und Wirkstoffe entwickelt. Dabei geh&#246;rt Deutschland mit gleich f&#252;nf Standorten mit industriellen Alzheimerlabors zu den f&#252;hrenden L&#228;ndern.</p>
<p><strong>Barner abschliessend</strong>: &#0187;Noch immer ist die Alzheimer-Demenz f&#252;r die Wissenschaft in vielen Punkten r&#228;tselhaft. Es wird grosser Anstrengungen der Grundlagenforschung und der angewandten Forschung bed&#252;rfen, sie soweit aufzukl&#228;ren, dass sich daraus Wege zur Heilung oder Verhinderung der Erkrankung ableiten lassen. Wir begr&#252;ssen es deshalb, dass das Bundesforschungsministerium diese Krankheit zu einem priorit&#228;ren Thema seiner Forschungsf&#246;rderung gemacht hat.&#0171;</p>
<blockquote><p><strong>Der Verband Forschender Arzneimittelhersteller e.V.</strong> (VFA) ist der Wirtschaftsverband der forschenden Arzneimittelhersteller in Deutschland. Er vertritt die Interessen von 45 weltweit f&#252;hrenden Herstellern und ihren ueber 100 Tochter- und Schwesterfirmen in der Gesundheits-,Forschungs- und Wirtschaftspolitik. Die Mitglieder des VFA repr&#228;sentieren rund zwei Drittel des gesamten deutschen Arzneimittelmarktes und besch&#228;ftigen in Deutschland rund 95.000 Mitarbeiter. 16.500 davon arbeiten in Forschung und Entwicklung. Die Pressekonferenzen des VFA &#8211; ab sofort auch im Internet. Mehr dazu unter: <a href="http://www.vfa.de/onlinepk">http://www.vfa.de/onlinepk</a></p></blockquote>]]></content:encoded>
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		<title>Bundesrat stimmt Medizinproduktegesetz zu</title>
		<link>http://www.dzkfblog.de/2007/06/08/bundesrat-stimmt-medizinproduktegesetz-zu/</link>
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		<pubDate>Fri, 08 Jun 2007 10:51:56 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Gesundheitspolitik]]></category>
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		<description><![CDATA[8. Juni 2007

<strong>Das Gesetz zur &#196;nderung </strong>medizinprodukterechtlicher und anderer Vorschriften hat heute den Bundesrat passiert.

<strong>Die Regelungen richten </strong>sich prim&#228;r an Hersteller von Medizinprodukten, an &#196;rzte, Krankenh&#228;user, Betreiber von Gesundheitseinrichtungen und Beh&#246;rden. Inhaltlich erfolgen Klarstellungen, die seit der letzten Novellierung vor f&#252;nf Jahren im Vollzug des Medizinprodukterechts notwendig geworden sind.

<strong>So wird die </strong>Zul&#228;ssigkeit der Eigenherstellung und Anwendung von Medizinprodukten in Gesundheitseinrichtungen (z. B. von medizinischen Universit&#228;tslaboren entwickelte ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>8. Juni 2007</p>
<p><strong>Das Gesetz zur &#196;nderung </strong>medizinprodukterechtlicher und anderer Vorschriften hat heute den Bundesrat passiert.</p>
<p><strong>Die Regelungen richten </strong>sich prim&#228;r an Hersteller von Medizinprodukten, an &#196;rzte, Krankenh&#228;user, Betreiber von Gesundheitseinrichtungen und Beh&#246;rden. Inhaltlich erfolgen Klarstellungen, die seit der letzten Novellierung vor f&#252;nf Jahren im Vollzug des Medizinprodukterechts notwendig geworden sind.</p>
<p><strong>So wird die </strong>Zul&#228;ssigkeit der Eigenherstellung und Anwendung von Medizinprodukten in Gesundheitseinrichtungen (z. B. von medizinischen Universit&#228;tslaboren entwickelte Tests zur Erkennung seltener Krankheiten) auf eine neue rechtliche Grundlage gestellt. Die Eigenherstellung bleibt grunds&#228;tzlich erlaubt. Die Produkte m&#252;ssen die gleichen Sicherheits- und Leistungsanforderungen erf&#252;llen, wie kommerzielle Tests. Damit werden die Belange von Patienten, Gesundheitseinrichtungen und Herstellern ausgewogen ber&#252;cksichtigt.</p>
<p><strong>Die Erstattungsf&#228;higkeit von </strong>so genannten arzneimittel&#228;hnlichen Medizinprodukten (z. B. bestimmte Infusionsl&#246;sungen, k&#252;nstliche Tr&#228;nen) wird klar geregelt. Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) soll in Richtlinien die erstattungsf&#228;higen Produkte listen. Ausgeschlossen werden sollen Bagatell- und Lifestylemedizinprodukte. Der G-BA hat ein Jahr Zeit, die Richtlinien zu erarbeiten.</p>
<p><strong>Neu ist die Aufnahme </strong>einer Ausnahmeregelung f&#252;r Krisen- und Katastrophenf&#228;lle. Medizinprodukte mit Verfalldatum, die f&#252;r den Krisen- und Katastrophenschutz angeschafft wurden, k&#246;nnen in Zukunft auch nach Ablauf des Datums angewendet werden, wenn Qualit&#228;t, Leistung und Sicherheit der Produkte weiterhin gew&#228;hrleistet sind. Unn&#246;tige und kostenintensive Neuanschaffungen werden damit vermieden. </p>
<p><strong>Im Interesse des</strong> vorbeugenden Verbraucherschutzes wird au&#223;erdem der Anwendungsbereich des Medizinproduktegesetzes erweitert. So soll es &#196;rzten weiterhin gestattet sein, Nichtmedizinprodukte in der Praxis einzusetzen. Wenn aber vergleichbare Medizinprodukte einer sicherheitstechnischen Kontrolle unterliegen, soll dies k&#252;nftig auch f&#252;r die Nichtmedizinprodukte gelten (z. B. Einsatz von Fitnessger&#228;ten bei Belastungs-EKG´s).</p>
<p><strong>Das Gesetz tritt zum 30. Juni 2007 in Kraft.</strong></p>]]></content:encoded>
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		<title>Pr&#228;vention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC)</title>
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		<pubDate>Thu, 31 May 2007 10:15:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>FG</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2007/05/ecdc.png" rel="lightbox[pics112]" title="Logo ECDC"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2007/05/ecdc.thumbnail.png" width="160" height="155" alt="Foto vergr&#246;&#223;ern" class="imageframe imgalignleft" /></a>Berlin, 31. Mai 2007

<strong>Pressekonferenz zur Vorstellung des Jahresberichts des Europ&#228;ischen Zentrums f&#252;r die Pr&#228;vention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC)</strong>

<strong>Antibiotikaresistente Bakterien in </strong>Krankenh&#228;usern stellen eine Gesundheitsgefahr dar. Weiterhin besteht in Europa die Bedrohung „altbekannter“ Infektionskrankheiten, wie z. B. Tuberkulose. Das sind nur zwei der wichtigsten Ergebnisse, zu denen das „Europ&#228;ische Zentrum f&#252;r die Pr&#228;vention und Kontrolle von Krankheiten“ (ECDC) in seinem...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2007/05/ecdc.png" rel="lightbox[pics112]" title="Logo ECDC"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2007/05/ecdc.thumbnail.png" width="160" height="155" alt="Foto vergr&#246;&#223;ern" class="imageframe imgalignleft" /></a>Berlin, 31. Mai 2007</p>
<p><strong>Pressekonferenz zur Vorstellung des Jahresberichts des Europ&#228;ischen Zentrums f&#252;r die Pr&#228;vention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC)</strong></p>
<p><strong>Antibiotikaresistente Bakterien in </strong>Krankenh&#228;usern stellen eine Gesundheitsgefahr dar. Weiterhin besteht in Europa die Bedrohung „altbekannter“ Infektionskrankheiten, wie z. B. Tuberkulose. Das sind nur zwei der wichtigsten Ergebnisse, zu denen das „Europ&#228;ische Zentrum f&#252;r die Pr&#228;vention und Kontrolle von Krankheiten“ (ECDC) in seinem Jahresbericht kommt. Dieser Jahresbericht wird im Rahmen einer Pressekonferenz vorgestellt, zu der wir Sie einladen m&#246;chten.</p>
<blockquote><p>
<strong>Wann?</strong>	Donnerstag, 7. Juni 2007, 11 bis 12 Uhr<br />
<strong>Wo?</strong>	ECDC, Tomtebodae&#228;gen 11a,<br />
		Stockholm-Solma, Schweden<br />
<strong>Wer?</strong>	Ulla Schmidt, Vorsitzende des EU-Gesundheitsministerrates, Bundesministerin f&#252;r Gesundheit; Zsuzsanna Jakab, Direktorin des ECDC; John F. Ryan, Europ&#228;ische Kommission, Generaldirektion f&#252;r Gesundheit und Verbraucherschutz
</p></blockquote>
<p>Das ECDC bittet um Anmeldung unter press@ecdc.eu.int.</p>
<p><strong>Sie haben</strong> die M&#246;glichkeit, via webcast nicht nur die Pressekonferenz live zu verfolgen, sondern auch Fragen zu stellen. Daf&#252;r melden Sie sich bitte an unter http://ecdc.europa.eu/webcast/</p>
<p>Die Pressekonferenz wird simultan Deutsch/Englisch und Englisch/Deutsch &#252;bersetzt.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Patientenbeteiligung bei medizinischen Entscheidungen st&#228;rken</title>
		<link>http://www.dzkfblog.de/2007/05/29/patientenbeteiligung-bei-medizinischen-entscheidungen-staerken/</link>
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		<pubDate>Tue, 29 May 2007 09:22:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>FG</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheitspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Klinische Forschung]]></category>
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		<category><![CDATA[Gesundheitsökonomie]]></category>
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		<description><![CDATA[<a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2007/05/helga-kuhn-mengel.jpg" rel="lightbox[pics-1180429347]" title="Patientenbeauftragte: Helga K&#252;hn-Mengel"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2007/05/helga-kuhn-mengel.thumbnail.jpg" width="160" height="149" alt="Bild vergr&#246;&#223;ern" class="imageframe imgalignleft" /></a><strong>Heute beginnt </strong>an der Universit&#228;t Freiburg die 5. Tagung zum Thema <strong>„Patient als Partner im medizinischen Entscheidungsprozess“</strong>. Patient als Partner ist ein F&#246;rderschwerpunkt des Bundesministeriums f&#252;r Gesundheit. 

<strong>Dazu erkl&#228;rt die </strong>Parlamentarische Staatssekret&#228;rin im Bundesministerium f&#252;r Gesundheit, Marion Caspers-Merk: „Patientenrechte, Patientenschutz und Patientenbeteiligung sind zentrale Bestandteile der aktuellen Gesundheitspolitik. Das Bundesministerium f&#252;r Gesundheit hat dies durch die Gesetzgebung im Rahmen..]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2007/05/helga-kuhn-mengel.jpg" rel="lightbox[pics-1180429347]" title="Patientenbeauftragte: Helga K&#252;hn-Mengel"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2007/05/helga-kuhn-mengel.thumbnail.jpg" width="160" height="149" alt="Bild vergr&#246;&#223;ern" class="imageframe imgalignleft" /></a><strong>Heute beginnt </strong>an der Universit&#228;t Freiburg die 5. Tagung zum Thema <strong>„Patient als Partner im medizinischen Entscheidungsprozess“</strong>. Patient als Partner ist ein F&#246;rderschwerpunkt des Bundesministeriums f&#252;r Gesundheit. </p>
<p><strong>Dazu erkl&#228;rt die </strong>Parlamentarische Staatssekret&#228;rin im Bundesministerium f&#252;r Gesundheit, Marion Caspers-Merk: „Patientenrechte, Patientenschutz und Patientenbeteiligung sind zentrale Bestandteile der aktuellen Gesundheitspolitik. Das Bundesministerium f&#252;r Gesundheit hat dies durch die Gesetzgebung im Rahmen der Gesundheitsreformen vorangebracht, so durch die Beteiligung der Patientinnen und Patienten im Gemeinsamen Bundesausschuss und die Berufung der Patientenbeauftragten Helga K&#252;hn-Mengel. Dar&#252;ber hinaus unterst&#252;tzt das Bundesgesundheitsministerium Modellprojekte zur Patientenbeteiligung mit rund 3,6 Mio. Euro.</p>
<p><strong>Nach Abschluss der </strong>Modellf&#246;rderung sind alle Leistungstr&#228;ger im Gesundheitswesen aufgefordert, die gewonnenen Erfahrungen, Erkenntnisse und Ergebnisse in der Versorgungspraxis zu etablieren. Entscheidend ist am Ende, dass sich &#196;rzte und &#196;rztinnen mit diesem Thema auseinandersetzen und ihre Patientinnen und Patienten bei Entscheidungen im Behandlungsprozess wirklich einbeziehen wollen. Ich m&#246;chte daher insbesondere auch an die &#196;rzte und &#196;rztinnen appellieren, engagiert den Wandel des Arzt-Patienten-Verh&#228;ltnisses mitzugestalten. Deshalb begr&#252;&#223;e ich besonders die Initiative der Bezirks&#228;rztekammer S&#252;dbaden, die entsprechende Fortbildungen in ihr Programm &#252;bernommen hat.“ </p>
<p><strong>Patientinnen und Patienten </strong>wollen an den medizinischen Entscheidungen beteiligt sein. Im Projekt „Der Patient als Partner in der Depressionshandlung“ z.B. wollten 67 Prozent gemeinsam mit dem Arzt entscheiden, nur 3,5 Prozent der Patienten m&#246;chten ganz alleine entscheiden und lediglich 1,3 Prozent wollen die Entscheidung alleine dem Arzt &#252;berlassen.</p>
<blockquote><p>
<strong>Die vom Gesundheitsministerium</strong> gef&#246;rderten Projekte zeigen, dass die Beteiligung von Patientinnen und Patienten zu h&#246;herer Therapietreue, zu verbesserten Behandlungseffekten und zu einer h&#246;heren Zufriedenheit von Patientinnen und Patienten aber auch von &#196;rztinnen und &#196;rzten f&#252;hren kann. &#196;rzte profitieren durch eine verbesserte Arzt-Patient-Beziehung und werden durch die gemeinsame &#220;bernahme der Verantwortung bei medizinischen Entscheidungen entlastet.
</p></blockquote>
<p><strong>Vier vom Bundesministerium </strong>f&#252;r Gesundheit an den Universit&#228;ten Freiburg, Heidelberg, Hamburg und Jena gef&#246;rderte Transferprojekte pr&#228;sentieren heute Ergebnisse, die &#196;rzten und Patienten Materialien an die Hand geben, wie Entscheidungen im Behandlungsalltag leichter gemeinsam getroffen werden k&#246;nnen. Die Transferprojekte wollen die erfolgreichen Module aus der Modellf&#246;rderung in die klinische Praxis &#252;bernehmen. Zur Realisierung wurden unterschiedliche Strategien wie der Aufbau einer Internetseite, &#196;rzte-Fortbildungen in Kursen oder im Internet, Train-the-Trainer-Seminare f&#252;r Hochschullehrer an den Universit&#228;ten, Patientenschulungen sowie die Entwicklung von medizinischen Entscheidungshilfen (sog. Decision Aids) umgesetzt. </p>
<blockquote><p>
<strong>Die Ergebnisse der Transferprojekte </strong>zeigen eine hohe Akzeptanz der Schulungen bei den &#196;rzten und Hochschullehrern sowie den einbezogenen Patienten. Die koordinierte Sammlung und Pflege von qualit&#228;tsgepr&#252;ften Patienteninformationen und medizinischen Entscheidungshilfen, die offen, barrierefrei und kostenfrei f&#252;r Patienten und Professionelle zug&#228;nglich ist, stellt einen wichtigen Meilenstein dar, der in der Zukunft nach Ende der Modellf&#246;rderung gro&#223;e Bedeutung gewinnen wird. Diese Entwicklung spiegelt auch den internationalen Trend wider: Viele internationale Arbeitsgruppen haben in Kanada, den USA, Australien, aber auch in Europa inzwischen ausgereifte Patienteninformationssysteme entwickelt. Insbesondere bei chronischen Erkrankungen, wie Krebs, Multiple Sklerose, R&#252;ckenschmerzen haben sie gro&#223;e Bedeutung gewonnen. Ihre Wirksamkeit ist durch zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen und systematische &#220;bersichtsarbeiten sehr gut &#252;berpr&#252;ft.
</p></blockquote>
<p><strong>Die viert&#228;gige Veranstaltung </strong>gliedert sich in einen deutschen und internationalen Teil. Zur deutschen Tagung werden am 29.05.2007 mehr als 100 und zur internationalen Tagung vom 30.05.-01.06.2007 rund 200 Wissenschaftler, Vertreter aus der klinischen Praxis, Patientenvertreter und Leistungstr&#228;ger im Gesundheitswesen aus 17 L&#228;ndern erwartet. Die Tagungen finden im Rahmen des Jubil&#228;umsprogramms der 550-Jahr-Feier der Universit&#228;t Freiburg statt.</p>
<p>Weitere Informationen im Internet unter:<br />
<a href="www.patient-als-partner.de">www.patient-als-partner.de</a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Pr&#228;vention kann Verkehrsunf&#228;lle verringern</title>
		<link>http://www.dzkfblog.de/2007/05/20/praevention-kann-verkehrsunfaelle-verringern/</link>
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		<pubDate>Sat, 19 May 2007 23:44:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>FG</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Weiterbildung/Universitäten]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2007/05/schf_home_f2.jpg" rel="lightbox[pics-1179617786]" title="Logo: DGU"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2007/05/schf_home_f2.jpg" width="136" height="120" alt="Logo: DGU" class="imageframe imgalignleft" /></a><strong>Deutschen Gesellschaft f&#252;r Unfallchirurgie (DGU)</strong>

<strong>&#220;ber 90 Prozent der Unf&#228;lle durch menschliches Versagen verursacht.</strong>


<strong>Berlin - Ende April 2007 trafen</strong> sich Experten aus Wirtschaft, Politik und Medizin sowie Unfallopfer zum ersten Forum der Deutschen Gesellschaft f&#252;r Unfallchirurgie (DGU) in Berlin, um &#252;ber M&#246;glichkeiten der Unfallpr&#228;vention zu beraten. Denn obwohl die Zahl der Verkehrsunf&#228;lle zur&#252;ckgeht, gab es im Jahr 2006 rund 422000 Verletzte und fast 6000 Tote auf deutschen Stra&#223;en.
<strong>Obwohl die Schwerverletztenversorgung </strong>in Deutschland im internationalen ....................]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2007/05/schf_home_f2.jpg" rel="lightbox[pics-1179617786]" title="Logo: DGU"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2007/05/schf_home_f2.jpg" width="136" height="120" alt="Logo: DGU" class="imageframe imgalignleft" /></a><strong>Deutschen Gesellschaft f&#252;r Unfallchirurgie (DGU)</strong></p>
<p><strong>&#220;ber 90 Prozent der Unf&#228;lle durch menschliches Versagen verursacht.</strong></p>
<p><strong>Berlin &#8211; Ende April 2007 trafen</strong> sich Experten aus Wirtschaft, Politik und Medizin sowie Unfallopfer zum ersten Forum der Deutschen Gesellschaft f&#252;r Unfallchirurgie (DGU) in Berlin, um &#252;ber M&#246;glichkeiten der Unfallpr&#228;vention zu beraten. Denn obwohl die Zahl der Verkehrsunf&#228;lle zur&#252;ckgeht, gab es im Jahr 2006 rund 422000 Verletzte und fast 6000 Tote auf deutschen Stra&#223;en.<br />
<strong>Obwohl die Schwerverletztenversorgung </strong>in Deutschland im internationalen Vergleich eine Spitzenposition einnimmt, muss, so eines der Ergebnisse w&#228;hrend des DGU Forums, die Pr&#228;vention von Unf&#228;llen weiter verbessert werden. &#0187;Aus diesem Grund ist es notwendig, die Kr&#228;fte zu b&#252;ndeln und gemeinsam aktiv zu werden&#0171;, begr&#252;ndete Professor Dr. med. Kuno Weise, Pr&#228;sident der DGU, die Initiative f&#252;r das erste interdisziplin&#228;re DGU-Forum.</p>
<p><strong>Immer noch ist </strong>f&#252;r Menschen unter 45 Jahren der Verkehrsunfall die h&#228;ufigste Todesursache. Ergebnisse aus der Verkehrsunfallforschung belegen, dass &#252;ber 90 Prozent der Unf&#228;lle auf menschliches Versagen zur&#252;ckzuf&#252;hren sind. Eine sich stetig verbessernde Fahrzeugsicherheit hat die Unfallfolgen f&#252;r Verletzte zum Teil gemildert. Im Bereich der passiven Sicherheit, also der Ma&#223;nahmen, welche die Folgen eines nicht mehr verhinderbaren Unfalls minimieren, seien die M&#246;glichkeiten fast g&#228;nzlich ausgesch&#246;pft, so die Experten. Besser w&#228;re es, Unf&#228;lle von vornherein zu vermeiden.</p>
<blockquote><p>
<strong>&#0187;Die Ergebnisse aus der</strong> Unfallforschung weisen eindeutig darauf hin, dass durch verst&#228;rkte Pr&#228;ventionsma&#223;nahmen die Unfallgefahr gesenkt werden k&#246;nnte&#0171;, sagte PD Dr. med. Julia Seifert vom Unfallkrankenhaus Berlin und Mitglied des Ausschusses f&#252;r Verkehrsmedizin. Das zeigt auch eine von ihr durchgef&#252;hrte interdisziplin&#228;re Studie zu Unfallursachen in Mecklenburg-Vorpommern. Darin geht Seifert unter anderem den Fragen nach, ob Risikobereitschaft im Stra&#223;enverkehr messbar ist und welche Pr&#228;ventionsma&#223;nahmen sich daraus ableiten lassen. Erste Ergebnisse zeigen, dass M&#228;nner und Frauen in ihrer Risikobereitschaft zwar vergleichbar sind, ihr Risikoprofil weist jedoch gro&#223;e Unterschiede auf. Frauen haben ihren h&#246;chsten Punktwert auf der &#0187;Sensation Seeking Scale&#0171;, einem Fragenkatalog zur Ermittlung von Risikobereitschaft und -profil, im Bereich Erfahrungssuche. M&#228;nner haben hingegen ihren h&#246;chsten Wert im Bereich Abenteuerlust. Daraus entstehen unterschiedliche Handlungsmuster: W&#228;hrend Frauen ihre Grenzen rational austesten, sind M&#228;nner auf der Suche nach emotionalen Kick-Erlebnissen. Ein m&#246;glicher Ansatz l&#228;ge somit in der Ermittlung der Risikobereitschaft und der unterschiedlichen Risikoprofile des Einzelnen, sagt Julia Seifert. W&#228;ren diese Profile bekannt, k&#246;nnten individuelle Pr&#228;ventionsma&#223;nahmen ergriffen werden. &#0187;Je fr&#252;her Pr&#228;vention und Schulung einsetzten, desto &#252;berlegter handeln Verkehrsteilnehmer. Es reicht nicht aus, erst mit dem F&#252;hrerschein damit zu beginnen&#0171;, best&#228;tigt Dipl. Ing. Walter Niew&#246;hner, Technology Center, DEKRA Automobil GmbH.
</p></blockquote>
<p><strong>Ist ein Unfall allerdings </strong>bereits geschehen, so m&#252;ssen die Verletzten bestm&#246;glich versorgt werden. Einen wichtigen Beitrag dazu leistet unter anderem die Luftrettung. &#0187;Leider werden immer noch zu wenig Nachteins&#228;tze geflogen&#0171;, beklagt Dr. med. J&#246;rg Beneker, Sprecher der Gruppe Leitender Not&#228;rzte Berlins. Grund daf&#252;r seien zum einem die unterschiedliche Handhabung auf L&#228;nderebene und zum anderen die zu z&#246;gerliche Alarmierung durch Leitstellen und Einsatzkr&#228;fte vor Ort bei schweren Unf&#228;llen. Hinzu kommt, dass Schwerverletzte in Deutschland nicht &#252;berall gleich schnell und gleich gut versorgt werden. Der Grund liegt nach Einsch&#228;tzung der Deutschen Gesellschaft f&#252;r Unfallchirurgie (DGU) nicht nur an den regionalen Unterschieden zwischen Stadt und Land. Unabh&#228;ngig davon g&#228;be es an einigen Kliniken auch Qualit&#228;tsdefizite, erl&#228;uterte Professor Dr. med. Steffen Ruchholtz, Universit&#228;tsklinikum Essen. Damit Versorgungsengp&#228;sse vermieden werden, m&#252;ssten Kliniken je nach Lage und Ausstattung klar definierte Versorgungsauftr&#228;ge haben. Ziel sei es, dass die Patienten vom Unfallort ohne Umwege direkt in eine geeignete Klinik transportiert werden. In ihrem Wei&#223;buch Schwerverletzten-Versorgung erl&#228;utert die Deutsche Gesellschaft f&#252;r Unfallchirurgie ihre Empfehlungen f&#252;r die daf&#252;r notwendigen Standards bei Ausr&#252;stung und Personal.</p>
<blockquote><p>
<strong>Doch nicht nur Experten </strong>diskutierten w&#228;hrend des ersten DGU-Forums miteinander. Auch Ina Kutscher aus Berlin, die Opfer eines schweren Verkehrsunfalls wurde, schilderte ihre Erfahrungen in den Jahren nach ihrem Unfall im Umgang mit Versicherungen, Beh&#246;rden, &#196;rzten und anderen Verkehrsunfallopfern. Ihre Erfahrungen hat Kutscher in einer Ausstellung unter dem Titel &#0187;Jeden kann es treffen&#0171; aufgearbeitet und unter www.jeden-kann-es-treffen.de niedergeschrieben.
</p></blockquote>
<p><strong>Pressekontakt f&#252;r R&#252;ckfragen:</strong><br />
Silke Jakobi<br />
DGU Pressestelle<br />
Tel. 0711 8931 -163<br />
Fax. 0711 8931 -167/-566<br />
E-Mail: jakobi@medizinkommunikation.org</p>]]></content:encoded>
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		<title>Gesetz zur &#196;nderung medizinprodukterechtlicher und anderer Vorschriften</title>
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		<pubDate>Thu, 10 May 2007 20:23:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>FG</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheitspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[politik]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2007/05/bundestag.jpg" rel="lightbox[pics74]" title="Bundestag"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2007/05/bundestag.thumbnail.jpg" width="160" height="118" alt="Bundestag" class="imageframe imgalignleft" /></a><strong>Der Deutsche Bundestag</strong> hat heute das Gesetz zur &#196;nderung medizinprodukterechtlicher und anderer Vorschriften beschlossen. Dazu erkl&#228;rt der Parlamentarische Staatssekret&#228;r im Bundesgesundheitsministerium Rolf Schwanitz: „Mit dem heutigen Beschluss werden im Medizinprodukterecht einige Punkte neu geregelt oder klargestellt, die den praktischen Vollzug des Medizinproduktegesetzes in den letzten Jahren erschwert haben. Wir verbessern zudem den Patientenschutz. So m&#252;ssen in Zukunft.................................]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2007/05/bundestag.jpg" rel="lightbox[pics74]" title="Bundestag"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2007/05/bundestag.thumbnail.jpg" width="160" height="118" alt="Bundestag" class="imageframe imgalignleft" /></a><strong>Der Deutsche Bundestag</strong> hat heute das Gesetz zur &#196;nderung medizinprodukterechtlicher und anderer Vorschriften beschlossen. Dazu erkl&#228;rt der Parlamentarische Staatssekret&#228;r im Bundesgesundheitsministerium Rolf Schwanitz: „Mit dem heutigen Beschluss werden im Medizinprodukterecht einige Punkte neu geregelt oder klargestellt, die den praktischen Vollzug des Medizinproduktegesetzes in den letzten Jahren erschwert haben. Wir verbessern zudem den Patientenschutz. So m&#252;ssen in Zukunft Produkte, die nicht Medizinprodukte sind, aber als solche eingesetzt werden, Kontrollen durchlaufen. Das kann zum Beispiel ein Fahrradergometer aus dem Fitnessbereich sein, das ein Arzt f&#252;r ein Belastungs-EKG einsetzt.“</p>
<p><strong>Die wichtigsten &#196;nderungen </strong>auf einen Blick:</p>
<blockquote><p>
• Zur Verbesserung des Patientenschutzes wird der Anwendungsbereich des Medizinproduktegesetzes erweitert. Auch „Nichtmedizinprodukte“, die als Medizinprodukte eingesetzt werden, unterliegen k&#252;nftig sicherheits- und messtechnischen Kontrollen.</p>
<p>• Die Eigenherstellung von In-vitro-Diagnostika (z. B. von medizinischen Universit&#228;tslaboren entwickelte Tests zur Erkennung seltener Krankheiten) wird auf eine neue rechtliche Grundlage gestellt. Die Eigenherstellung bleibt grunds&#228;tzlich erlaubt. Die Produkte m&#252;ssen die gleichen Sicherheits- und Leistungsanforderungen erf&#252;llen, wie kommerzielle Tests. Damit werden die Belange von Patienten, Gesundheitseinrichtungen und Herstellern ausgewogen ber&#252;cksichtigt.</p>
<p>• Neu ist eine Ausnahmeregelung f&#252;r Krisen- und Katastrophenf&#228;lle. K&#252;nftig k&#246;nnen Medizinprodukte mit Verfalldatum, die f&#252;r den Krisen- und Katastrophenschutz angeschafft wurden, auch nach Ablauf des Datums angewendet werden, wenn Qualit&#228;t, Leistung und Sicherheit der Produkte weiterhin gew&#228;hrleistet sind. Unn&#246;tige und kostenintensive Neuanschaffungen werden damit vermieden.</p>
<p>• Die Erstattung so genannter arzneimittel&#228;hnlicher Medizinprodukte (z. B. bestimmte Infusionsl&#246;sungen, k&#252;nstliche Tr&#228;nen) wird neu geregelt. Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) soll in Richtlinien die erstattungsf&#228;higen Produkte listen. Ausgeschlossen werden sollen, wie bei Arzneimitteln, Bagatell- und Lifestylemedizinprodukte. Produkte, die bei der Behandlung schwerwiegender Erkrankungen zum Therapiestandard geh&#246;ren, sind davon nicht betroffen. Der G-BA hat ein Jahr Zeit, die Richtlinien zu erarbeiten.</p>
<p>• Aufgaben von Beh&#246;rden des Bundes werden neu geordnet, um unn&#246;tige B&#252;rokratie in Form von Doppelzust&#228;ndigkeiten zu vermeiden. Europaweit einmalig ist au&#223;erdem das vom Deutschen Institut f&#252;r medizinische Dokumentation und Information (DIMDI) eingef&#252;hrte webbasierte Informationssystem, das den Informationsaustausch zwischen nationalen und europ&#228;ischen Beh&#246;rden im Rahmen des Anzeige- und Meldeverfahrens im Medizinproduktewesen kosteng&#252;nstiger und unb&#252;rokratischer gestaltet.</p>
</blockquote>
<p><strong>Das Gesetz bedarf </strong>nicht der Zustimmung des Bundesrates und soll am 30. Juni 2007 in Kraft treten.</p>]]></content:encoded>
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