<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>DZKF WEBLOG &#187; Sterblichkeit</title>
	<atom:link href="http://www.dzkfblog.de/tag/sterblichkeit/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.dzkfblog.de</link>
	<description>Deutsche Zeitschrift für Klinische Forschung &#124; Der Weblog mit News, Meinungen und Kommentaren</description>
	<lastBuildDate>Wed, 08 Feb 2012 15:25:58 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.9.1</generator>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<xhtml:meta xmlns:xhtml="http://www.w3.org/1999/xhtml" name="robots" content="noindex" />
		<item>
		<title>Hei&#223;t geringererer Testosteronspiegel f&#252;r M&#228;nner fr&#252;her Sterben&#8230;???</title>
		<link>http://www.dzkfblog.de/2010/04/07/heisst-geringererer-testosteronspiegel-fuer-maenner-frueher-sterben/</link>
		<comments>http://www.dzkfblog.de/2010/04/07/heisst-geringererer-testosteronspiegel-fuer-maenner-frueher-sterben/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 07 Apr 2010 21:54:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>François G.</dc:creator>
				<category><![CDATA[TOP-NEWS]]></category>
		<category><![CDATA[Männer]]></category>
		<category><![CDATA[Sterblichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[testosteron]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.dzkfblog.de/?p=2109</guid>
		<description><![CDATA[<strong>M&#228;nner mit niedrigem Sexualhormonspiegel (Testosteron) sterben deutlich fr&#252;her - "European Heart Journal" ver&#246;ffentlicht Ergebnisse Greifswalder Wissenschaftler</strong>
<strong>Greifswalder Wissenschaftler haben erstmals nachgewiesen, dass hormonbedingte Stoffwechselst&#246;rungen bei M&#228;nnern zu einem fr&#252;heren Tod f&#252;hren k&#246;nnen.
Wissenschafter des Instituts f&#252;r Klinische Chemie und Laboratoriumsmedizin unter der Leitung von Prof. Matthias Nauck und Prof. Henri Wallaschofski, der Kardiologie (Prof. Stefan Felix) und der Community Medicine (Prof. Henry V&#246;lzke) der Universit&#228;t Greifswald sowie der Universit&#228;t Erlangen-N&#252;rnberg (Prof. Christof Sch&#246;fl) konnten einen direkten Zusammenhang zwischen dem Sexualhormon Testosteron und der Sterblichkeit belegen. M&#228;nner mit einer niedrigen Testosteronkonzentration zur Zeit der Erstuntersuchung verstarben h&#228;ufiger an Herz-Kreislauferkrankungen. Die Ergebnisse der Studie sind im renommierten medizinischen Fachblatt "European Heart Journal" ver&#246;ffentlicht worden (s. Anlage/http://eurheartj.oxfordjournals.org).</strong>
...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="imageframe alignleft" style="width:255px;"><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2010/04/wallaschofski-nauck.jpg" rel="lightbox[pics2109]" title="Prof. Henri Wallaschofski (li.) und Prof. Matthias Nauck"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2010/04/wallaschofski-nauck.thumbnail.jpg" alt="Prof. Henri Wallaschofski (li.) und Prof. Matthias Nauck" width="255" height="184" class="attachment wp-att-2110" /></a>
<div class="imagecaption">Prof. Henri Wallaschofski (li.) und Prof. Matthias Nauck vor dem NMR-Spektroskopie-Ger&#228;t (Metabolic-Profiler), mit dem der gesamte Stoffwechselstatus analysiert werden kann.<br />
Foto: UKG</div>
</div>
<p><strong>M&#228;nner mit niedrigem Sexualhormonspiegel (Testosteron) sterben deutlich fr&#252;her &#8211; &#0187;European Heart Journal&#0171; ver&#246;ffentlicht Ergebnisse Greifswalder Wissenschaftler</strong><br />
<strong>Greifswalder Wissenschaftler haben erstmals nachgewiesen, dass hormonbedingte Stoffwechselst&#246;rungen bei M&#228;nnern zu einem fr&#252;heren Tod f&#252;hren k&#246;nnen.<br />
Wissenschafter des Instituts f&#252;r Klinische Chemie und Laboratoriumsmedizin unter der Leitung von Prof. Matthias Nauck und Prof. Henri Wallaschofski, der Kardiologie (Prof. Stefan Felix) und der Community Medicine (Prof. Henry V&#246;lzke) der Universit&#228;t Greifswald sowie der Universit&#228;t Erlangen-N&#252;rnberg (Prof. Christof Sch&#246;fl) konnten einen direkten Zusammenhang zwischen dem Sexualhormon Testosteron und der Sterblichkeit belegen. M&#228;nner mit einer niedrigen Testosteronkonzentration zur Zeit der Erstuntersuchung verstarben h&#228;ufiger an Herz-Kreislauferkrankungen. Die Ergebnisse der Studie sind im renommierten medizinischen Fachblatt &#0187;European Heart Journal&#0171; ver&#246;ffentlicht worden (s. Anlage/http://eurheartj.oxfordjournals.org).</strong></p>
<p><strong>Als Basis dienten erneut die Untersuchungsdaten und Blutproben</strong> der seit &#252;ber zehn Jahren laufenden Greifswalder Bev&#246;lkerungsstudie &#0187;Gesundheit in Vorpommern&#0171; SHIP (Study of Health in Pomerania) mit &#252;ber 4.000 Probanden und mittlerweile drei Untersuchungswellen. Wissenschaftler aus aller Welt nutzen den Datenschatz, um tiefere Einblicke in medizinische Probleme zu bekommen und Antworten auf brennende Gesundheitsfragen zu finden. F&#252;r die Testosteron-Studie wurden die Untersuchungsergebnisse von den rund 2.000 m&#228;nnlichen Teilnehmern von SHIP analysiert. Testosteron ist als wichtigstes m&#228;nnliches Sexualhormon f&#252;r viele k&#246;rperliche und psychische Vorg&#228;nge beim Mann verantwortlich. Die Greifswalder Wissenschaftler haben sich schwerpunktm&#228;&#223;ig mit Hormon- und Stoffwechselerkrankungen und den Zusammenhang zwischen dem m&#228;nnlichen Sexualhormon Testosteron und Fragen der Gesundheit des Mannes befasst.</p>
<p><strong>Die Arbeitsgruppe am Institut f&#252;r Klinische Chemie und Laboratoriumsmedizin</strong>, bestehend aus Labormedizinern, Hormonexperten (Endokrinologen) und Versorgungsforschern (Epidemiologen), setzen aktuell auch modernste analytische Verfahren in ihrer Forschungsarbeit ein. Mittels der NMR-Spektroskopie kann die gesamte Stoffwechselsituation eines Probanden eingesch&#228;tzt werden. &#0187;Die Magnetische Resonanzspektroskopie in der Labormedizin erm&#246;glicht ein molekulares Abbild aus entnommenen K&#246;rperfl&#252;ssigkeiten&#0171;, erl&#228;uterte Institutsdirektor Prof. Matthias Nauck. &#0187;Damit k&#246;nnen neuartige Einblicke in den menschlichen Stoffwechsel und auftretende St&#246;rungen gewonnen sowie individualisierte Therapieans&#228;tze erschlossen werden.&#0171;</p>
<p><strong>In begleitenden Analysen der Daten der SHIP-Studie</strong> konnten die Wissenschaftler belegen, dass eine erniedrigte Testosteronkonzentration h&#228;ufig mit Fettleibigkeit, Fettstoffwechselst&#246;rungen und einer Leberverfettung verkn&#252;pft sind. Niedrige Testosteronspiegel f&#252;hren zu einer vermehrten Inanspruchnahme von medizinischen Leistungen und erh&#246;hten Gesundheitskosten im ambulanten Bereich. </p>
<blockquote><p><strong>Zudem zeigte sich</strong>, dass ein niedriger Testosteronspiegel f&#252;r die Entstehung von Bluthochdruck und Diabetes mit verantwortlich ist. &#0187;Diese hormonbedingten Stoffwechselst&#246;rungen sind bei M&#228;nnern zu einem fr&#252;hen Tod verkn&#252;pft&#0171;, betonte Prof. Henri Wallaschofski. Das habe die Auswertung der Verlaufsbeobachtung von bereits verstorbenen Teilnehmern der Studie ergeben.</p>
<p>&#0187;<strong>Da der demographische Wandel</strong> und die zunehmende Alterung unserer Gesellschaft auch vor dem &#8217;starken&#8249; Geschlecht nicht Halt machen, sind altersbedingte Erkrankungen beim Mann auf dem Vormarsch&#0171;, erkl&#228;rte der Endokrinologe. &#0187;So ist bekannt, dass die Testosteronkonzentration mit zunehmendem Alter des Mannes kontinuierlich sinkt.&#0171; Bei 15 bis 20 Prozent der untersuchten M&#228;nner &#252;ber dem 50. Lebensjahr wurde im Rahmen von SHIP eine erniedrigte Testosteronkonzentration nachgewiesen. &#0187;In Zukunft wird die hormonelle Vorsorge beim reifen Mann genauso selbstverst&#228;ndlich werden wie bei der Frau&#0171;, ist Wallaschofski &#252;berzeugt. &#0187;Die Einstellung des Hormonspiegels ist bei medizinisch gesichertem Bedarf medikament&#246;s m&#246;glich.&#0171;</p>
<p><strong>Prof. Matthias Nauck k&#252;ndigte an</strong>, die Untersuchungen im Rahmen des zentralen und vom Bundesministerium f&#252;r Bildung und Forschung mit 15,4 Mio. Euro gef&#246;rderten Greifswalder Forschungsprojektes der &#0187;Individualisierten Medizin&#0171; (GANI_MED: Greifswald Approach to Individualized Medicine) fortzusetzen. &#0187;<em>Die Arbeitsgruppe in Zusammenarbeit mit Kardiologen, Gyn&#228;kologen und Fach&#228;rzten der Klinik f&#252;r Psychiatrie wird den Einfluss von Sexualhormonen auf Stoffwechselerkrankungen weiter im komplexen Zusammenhang untersuchen. Ziel ist es, eine individuelle Diagnostik mit Risikoanalyse, Lebensstilberatung und Therapie zu etablieren und einen wissenschaftlichen Schwerpunkt f&#252;r Andrologie am Universit&#228;tsklinikum zu entwickeln.</em>&#0187;</p></blockquote>
<p><strong>Weitere Informationen</strong><br />
SHIP: http://www.medizin.uni-greifswald.de/cm/fv/ship.html<br />
GANI_MED: http://www.gani-med.de</p>
<p><strong>Ansprechpartner</strong><br />
Universit&#228;tsklinikum Greifswald<br />
Institut f&#252;r Klinische Chemie und Laboratoriumsmedizin<br />
Direktor: Prof. Dr. med. Matthias Nauck<br />
Sauerbruchstra&#223;e, 17475 Greifswald<br />
T + 49 3834 86-55 01<br />
F + 49 3834 86-55 02<br />
E-Mail: matthias.nauck@uni-greifswald.de</p>
<p>http://www.klinikum.uni-greifswald.de</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.dzkfblog.de/2010/04/07/heisst-geringererer-testosteronspiegel-fuer-maenner-frueher-sterben/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

