Erhöhtes Blutungsrisiko, unerwünschte Nebenwirkung bei Infarktprophylaxe: STIM1-Ausschaltung könnte helfen!
18. Juni 2008 | Von FR | Kategorie: TOP-NEWSEin Blutpfropf schützt vor Blutverlust bei Verletzungen, ist aber auch die Ursache von Herzinfarkt oder Schlaganfall. Ein Querschnitt durch ein Blutgefäß zeigt wie dicht ein solcher Verschluss sein kann (oben). Im Gegensatz dazu: Ein Querschnitt durch eine Arterie einer Maus, bei der das Gen für das Protein STIM1 ausgeschaltet wurde. Nach Gefäßschädigung bildet sich kein Blutgerinnsel mehr. (unten) Die Tiere sind gegen Herzinfarkt und Schlaganfall geschützt. (Quelle: JEM, 10.1084/jem.20080302)
Würzburger Forscher finden neuen Mechanismus bei der Blutgerinnung
Würzburg, 17.06.2008. Ein erhöhtes Blutungsrisiko ist die unerwünschte Nebenwirkung bei vielen Medikamenten, die heute zur Therapie von Herzinfarkt und Schlaganfall eingesetzt werden.
Würzburger Wissenschaftler um Prof. Dr. Bernhard Nieswandt vom Rudolf-Virchow-Zentrum/DFG-Forschungszentrum der Universität Würzburg fanden jetzt einen bisher in Blutplättchen unbekannten Mechanismus, der bei gleicher Wirkung weniger Nebenwirkungen verspricht. Ihre Ergebnisse beschreiben sie jetzt in der Online-Veröffentlichung der renommierten Fachzeitschrift …

