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	<title>DZKF WEBLOG &#187; Strahlentherapie</title>
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	<description>Deutsche Zeitschrift für Klinische Forschung &#124; Der Weblog mit News, Meinungen und Kommentaren</description>
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		<title>Strahlentherapie: Gel&#246;ste Elektronen gef&#228;hrlicher als freie Radikale?</title>
		<link>http://www.dzkfblog.de/2010/03/09/strahlentherapie-geloeste-elektronen-gefaehrlicher-als-freie-radikale/</link>
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		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 04:43:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>François G.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kurznachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[DNA]]></category>
		<category><![CDATA[Elektron]]></category>
		<category><![CDATA[Strahlentherapie]]></category>

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		<description><![CDATA[<div class="imageframe alignleft" style="width:254px;"><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2010/03/prof-abel.jpg" rel="lightbox[pics0]" title="Prof. Dr. Bernd Abel Foto: Uni G&#246;ttingen"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2010/03/prof-abel.thumbnail.jpg" alt="Prof. Dr. Bernd Abel" width="254" height="366" class="attachment wp-att-2030" /></a><div class="imagecaption">Prof. Dr. Bernd Abel Foto: Uni G&#246;ttingen</div></div>G&#246;ttinger Forscher entdecken m&#246;glichen neuen Mechanismus f&#252;r Strahlensch&#228;den an der DNA
Lange Zeit nahm man an, dass die Sch&#228;den an der menschlichen Erbsubstanz (DNA) durch Hochenergiestrahlung in erster Linie durch so genannte freie Radikale hervorgerufen werden. Wissenschaftler an der Universit&#228;t G&#246;ttingen und am G&#246;ttinger Max-Planck-Institut f&#252;r Dynamik und Selbstorganisation haben nun herausgefunden, dass ein anderes Teilchen bei der Bestrahlung m&#246;glicherweise viel gef&#228;hrlicher f&#252;r die DNA ist: ein hydratisiertes, also von Wassermolek&#252;len umgebenes Elektron. Ihre Erkenntnisse k&#246;nnten Folgen haben f&#252;r den Einsatz von Strahlentherapien im Kampf gegen Krebs.

(<em>pug</em>) <strong>Lange Zeit nahm man an, dass die Sch&#228;den an der menschlichen Erbsubstanz (DNA) durch Hochenergiestrahlung in erster Linie durch so genannte freie Radikale hervorgerufen werden. Wissenschaftler an der Universit&#228;t G&#246;ttingen und am G&#246;ttinger Max-Planck-Institut f&#252;r Dynamik und Selbstorganisation haben nun herausgefunden, dass 
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			<content:encoded><![CDATA[<div class="imageframe alignleft" style="width:254px;"><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2010/03/prof-abel.jpg" rel="lightbox[pics0]" title="Prof. Dr. Bernd Abel Foto: Uni G&#246;ttingen"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2010/03/prof-abel.thumbnail.jpg" alt="Prof. Dr. Bernd Abel" width="254" height="366" class="attachment wp-att-2030" /></a>
<div class="imagecaption">Prof. Dr. Bernd Abel Foto: Uni G&#246;ttingen</div>
</div>
<h4>G&#246;ttinger Forscher entdecken m&#246;glichen neuen Mechanismus f&#252;r Strahlensch&#228;den an der DNA</h4>
<p>(<em>pug</em>) <strong>Lange Zeit nahm man an, dass die Sch&#228;den an der menschlichen Erbsubstanz (DNA) durch Hochenergiestrahlung in erster Linie durch so genannte freie Radikale hervorgerufen werden. Wissenschaftler an der Universit&#228;t G&#246;ttingen und am G&#246;ttinger Max-Planck-Institut f&#252;r Dynamik und Selbstorganisation haben nun herausgefunden, dass ein anderes Teilchen bei der Bestrahlung m&#246;glicherweise viel gef&#228;hrlicher f&#252;r die DNA ist: ein hydratisiertes, also von Wassermolek&#252;len umgebenes Elektron. Ihre Erkenntnisse k&#246;nnten Folgen haben f&#252;r den Einsatz von Strahlentherapien im Kampf gegen Krebs. &#0187;Unsere Forschungsergebnisse k&#246;nnten dazu f&#252;hren, dass Strahlungsdosen in Zukunft m&#246;glicherweise neu bewertet werden m&#252;ssen. Der neue DNA-Spaltungsmechanismus k&#246;nnte dabei m&#246;glicherweise auch Auswirkungen auf die Dosierung der Strahlentherapie von Krebs haben,&#0171; so der Leiter der Arbeitsgruppe Prof. Dr. Bernd Abel von der Universit&#228;t G&#246;ttingen. Die Ergebnisse der Untersuchungen wurden jetzt in der renommierten Fachzeitschrift &#0187;<em>Nature Chemistry</em>&#0171; im Internet ver&#246;ffentlicht.</strong></p>
<p><strong>45 Jahre nach der Entdeckung des freien gel&#246;sten Elektrons</strong> in Wasser gelang es den Forschern in Zusammenarbeit mit Kollegen aus Leipzig und Berlin, erstmals die bisher unbekannte Bindungsenergie des Elektrons zu messen. Das ist die Energie, die ben&#246;tigt wird, um das Elektron wieder aus der Wasserumgebung herauszul&#246;sen. Wenn Hochenergiestrahlung auf die DNA einer Zelle trifft, werden lebenswichtige Zellbestandteile zerst&#246;rt und die Zelle damit abget&#246;tet &#8211; ein Mechanismus, der bei der Strahlentherapie zur Bek&#228;mpfung von Krebs ausgenutzt wird. Gleichzeitig sch&#228;digt die Strahlung aber auch gesunde Zellen.</p>
<p><strong>Neben freien Radikalen entstehen</strong> bei der hochenergetischen Bestrahlung von Wasser in biologischem Gewebe in Wasser gel&#246;ste Elektronen an Grenzfl&#228;chen wie zum Beispiel Membranen oder den W&#228;nden von Biomolek&#252;len. Bei ihren Untersuchungen stie&#223;en die Wissenschaftler erstmals auf eine bisher unbekannte Spezies: das nur teilweise gel&#246;ste Elektron an einer Wasser-Grenzfl&#228;che. Dessen Existenz und Lebensdauer wiesen sie erstmalig mit einer schnellen Kamera f&#252;r kurzlebige reaktive Teilchen nach. Diese Elektronen sind offenbar deshalb so gef&#228;hrlich, weil sie aufgrund ihrer &#0187;gerade passenden&#0171; (Bindungs-)Energie ebenfalls DNA spalten k&#246;nnen. Da sie lange leben, k&#246;nnen sie ihre sch&#228;digende Wirkung zudem besonders gut entfalten.</p>
<p><strong>Originalver&#246;ffentlichung:</strong> <em>K. R. Siefermann, Y. Liu, E. Lugovoy, O. Link, M. Faubel, U. Buck, B. Winter and B. Abel. Binding energies, lifetimes and implications of bulk and interface solvated electrons in water. Nature Chemistry. DOI: 10.1038/NCHEM.580.</em></p>
<p><strong>Kontaktadresse:</strong><br />
Prof. Dr. Bernd Abel<br />
Georg-August-Universit&#228;t G&#246;ttingen<br />
Fakult&#228;t f&#252;r Chemie<br />
Institut f&#252;r Physikalische Chemie<br />
Tammanstra&#223;e 6, 37077 G&#246;ttingen<br />
Telefon (0551) 39-3106, Fax (0551) 39-3150<br />
E-Mail: babel@gwdg.de</p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Vielversprechende Therapie f&#252;r Wirbels&#228;ulen-Metastasen</title>
		<link>http://www.dzkfblog.de/2009/11/11/vielversprechende-therapie-fuer-wirbelsaeulen-metastasen/</link>
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		<pubDate>Wed, 11 Nov 2009 15:30:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>François G.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Klinische Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Kyphoplastie]]></category>
		<category><![CDATA[Metastase]]></category>
		<category><![CDATA[Strahlentherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Wirbelsäule]]></category>

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		<description><![CDATA[<div class="imageframe alignleft" style="width:255px;"><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2009/11/wirbel1.jpg" rel="lightbox[pics1816]" title="Prof. Wenz demonstriert die korrekte Lage des Applikators f&#252;r die IORT im Wirbelk&#246;rper. Photo: UMM"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2009/11/wirbel1.thumbnail.jpg" alt="Prof. Wenz demonstriert die korrekte Lage des Applikators f&#252;r die IORT im Wirbelk&#246;rper. Photo: UMM" width="255" height="382" class="attachment wp-att-1817" /></a><div class="imagecaption">Prof. Wenz demonstriert die korrekte Lage des Applikators f&#252;r die IORT im Wirbelk&#246;rper. Photo: UMM</div></div><strong>Weltweit erstmalig: Intraoperative Radiotherapie w&#228;hrend der operativen Therapie des Wirbelk&#246;rpers
Am Orthop&#228;disch-Unfallchirurgischen Zentrum der Universit&#228;tsmedizin Mannheim (UMM) ist unter Mitwirkung der Klinik f&#252;r Strahlentherapie und Radioonkologie im Rahmen einer Studie weltweit erstmals ein neues, vielversprechendes Behandlungsverfahren f&#252;r Metastasen der Wirbels&#228;ule angewendet worden. Es handelt sich um ein kombiniertes Verfahren, bei dem die Knochenmetastasen durch einen minimal invasiven Zugang zun&#228;chst intraoperativ bestrahlt werden und anschlie&#223;end der Wirbelk&#246;rper &#252;ber denselben Zugangsweg mittels der so genannten Kyphoplastie stabilisiert wird.</strong>


<strong>Das neue Verfahren verspricht</strong> neben der sofortigen Schmerzlinderung durch die Kyphoplastie eine sichere Therapie der Metastasen, bedingt durch die hohe lokale Strahlendosis, die direkt am Zielort appliziert werden kann.

<strong>Eine Vielzahl von b&#246;sartigen Tumoren</strong> neigt dazu, in den Knochen Tochtergeschw&#252;lste zu entwickeln. Knochenmetastasen siedeln sich vor allem in den Wirbelk&#246;rpern an. Mit der Metastasierung geht eine schmerzhafte Aufl&#246;sung des Wirbelk&#246;rpers einher, die h&#228;ufig die Bewegungsf&#228;higkeit im t&#228;glichen Leben stark einschr&#228;nkt. Eine Therapie in dieser Situation hat zum Ziel, das Tumorwachstum am R&#252;ckenmark zu stoppen sowie den Wirbel zu stabilisieren und den Patienten vom Schmerz zu befreien.

<strong>Standardtherapie ist bislang</strong> die Bestrahlung des von der Metastase betroffenen Wirbelk&#246;rpers durch die intakte Haut hindurch (perkutan). Der auf diese Weise behandelte ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="imageframe alignleft" style="width:255px;"><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2009/11/wirbel1.jpg" rel="lightbox[pics1816]" title="Prof. Wenz demonstriert die korrekte Lage des Applikators f&#252;r die IORT im Wirbelk&#246;rper. Photo: UMM"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2009/11/wirbel1.thumbnail.jpg" alt="Prof. Wenz demonstriert die korrekte Lage des Applikators f&#252;r die IORT im Wirbelk&#246;rper. Photo: UMM" width="255" height="382" class="attachment wp-att-1817" /></a>
<div class="imagecaption">Prof. Wenz demonstriert die korrekte Lage des Applikators f&#252;r die IORT im Wirbelk&#246;rper. Photo: UMM</div>
</div>
<p><strong>Weltweit erstmalig: Intraoperative Radiotherapie w&#228;hrend der operativen Therapie des Wirbelk&#246;rpers<br />
Am Orthop&#228;disch-Unfallchirurgischen Zentrum der Universit&#228;tsmedizin Mannheim (UMM) ist unter Mitwirkung der Klinik f&#252;r Strahlentherapie und Radioonkologie im Rahmen einer Studie weltweit erstmals ein neues, vielversprechendes Behandlungsverfahren f&#252;r Metastasen der Wirbels&#228;ule angewendet worden. Es handelt sich um ein kombiniertes Verfahren, bei dem die Knochenmetastasen durch einen minimal invasiven Zugang zun&#228;chst intraoperativ bestrahlt werden und anschlie&#223;end der Wirbelk&#246;rper &#252;ber denselben Zugangsweg mittels der so genannten Kyphoplastie stabilisiert wird.</strong></p>
<p><strong>Das neue Verfahren verspricht</strong> neben der sofortigen Schmerzlinderung durch die Kyphoplastie eine sichere Therapie der Metastasen, bedingt durch die hohe lokale Strahlendosis, die direkt am Zielort appliziert werden kann.
<div class="imageframe alignright" style="width:308px;"><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2009/11/wirbel2.jpg" rel="lightbox[pics1816]" title="Der Wirbelk&#246;rper wird nach der IORT mittels Ballon-Kyphoplastie aufgef&#252;llt. Photo: UMM"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2009/11/wirbel2.thumbnail.jpg" alt="Der Wirbelk&#246;rper wird nach der IORT mittels Ballon-Kyphoplastie aufgef&#252;llt. Photo: UMM" width="300" height="300" class="attachment wp-att-1818" /></a>
<div class="imagecaption">Der Wirbelk&#246;rper wird nach der IORT mittels Ballon-Kyphoplastie aufgef&#252;llt. Photo: UMM</div>
</div>
<p><strong>Eine Vielzahl von b&#246;sartigen Tumoren</strong> neigt dazu, in den Knochen Tochtergeschw&#252;lste zu entwickeln. Knochenmetastasen siedeln sich vor allem in den Wirbelk&#246;rpern an. Mit der Metastasierung geht eine schmerzhafte Aufl&#246;sung des Wirbelk&#246;rpers einher, die h&#228;ufig die Bewegungsf&#228;higkeit im t&#228;glichen Leben stark einschr&#228;nkt. Eine Therapie in dieser Situation hat zum Ziel, das Tumorwachstum am R&#252;ckenmark zu stoppen sowie den Wirbel zu stabilisieren und den Patienten vom Schmerz zu befreien.</p>
<p><strong>Standardtherapie ist bislang</strong> die Bestrahlung des von der Metastase betroffenen Wirbelk&#246;rpers durch die intakte Haut hindurch (perkutan). Der auf diese Weise behandelte Knochenanteil kann sich wieder zu tragf&#228;higem Knochen regenerieren, was jedoch in der Regel mehr als drei Monate in Anspruch nimmt. Zudem treten bei dieser Behandlung in etwa zehn Prozent der F&#228;lle Rezidive auf, da nur eine geringere Strahlendosis eingesetzt werden kann, um Haut und gesundes R&#252;ckenmark zu schonen.</p>
<p><strong>Selten kommen operative Verfahren</strong> zur Stabilisierung der Wirbelk&#246;rper und Schmerzminderung zur Anwendung. Bei der Methode der Kyphoplastie, die ansonsten vor allem zur Stabilisierung von osteoporotischen Wirbelfrakturen zum Einsatz kommt, werden die eingebrochenen Wirbelk&#246;rper mithilfe von eingespritztem Knochenzement stabilisiert.</p>
<p><strong>Am Orthop&#228;disch-Unfallchirurgischen Zentrum</strong> (Professor Dr. Udo Obertacke) ist es, unter der Mitwirkung der Klinik f&#252;r Strahlentherapie (Professor Dr. Frederik Wenz), weltweit erstmals gelungen, die Bestrahlung eines Tumor-befallenen Wirbelk&#246;rpers minimal invasiv &#8211; durch einen Schnitt von weniger als einem Zentimeter &#8211; direkt im Wirbelk&#246;rper durchzuf&#252;hren und diesen gleichzeitig durch Knochenzement zu stabilisieren.</p>
<p><strong>Der Therapieansatz basiert</strong> auf den unfangreichen und guten Erfahrungen der Mannheimer Strahlenklinik mit der Intraoperativen Strahlentherapie (IORT) der Brust, die hier bereits seit Jahren in enger Kooperation mit der Universit&#228;ts-Frauenklinik konsequent und erfolgreich angewendet wird &#8211; mit einer verk&#252;rzten Strahlenbehandlung und niedrigeren R&#252;ckfallraten. Dar&#252;ber hinaus wird hier eine gro&#223;e Studie zur IORT der Brust koordiniert, an der sich in Deutschland 9 und weltweit 24 Zentren beteiligen.</p>
<p><strong>Bei der IORT sowohl der Brust</strong> als auch zur Behandlung von Wirbels&#228;ulen-Metastasen wird die Strahlung mithilfe eines mobilen Bestrahlungsger&#228;tes (INTRABEAM®, Carl Zeiss Oberkochen) mit hoher Pr&#228;zision appliziert. Trotz des Einsatzes einer relativ hohen Strahlendosis wird dabei das umgebende gesunde Gewebe geschont.<br />
<strong><br />
Das neue Behandlungsverfahren f&#252;r Wirbels&#228;ulen-Metastasen</strong> kann derzeit <strong>nur im Rahmen einer klinischen Studie angewendet werden</strong>. Profitieren k&#246;nnten von dieser Therapie Patienten mit einzelnen Knochenmetastasen in Wirbelk&#246;rpern, die schmerzhaft sind oder von ihrer Gr&#246;&#223;e her das R&#252;ckenmark zu erreichen drohen. <strong>Bei etwa 30 Prozent aller an Wirbels&#228;ulenmetastasen erkrankten Patienten w&#252;rde sich eine Kyphoplastie in Kombination mit einer IORT anbieten. </strong></p>
<p>Kontakt UMM -Orthop&#228;disch-Unfallchirurgisches Zentrum <a href="http://www.umm.de/1410.0.html" title="Link zur externen Website UMM -Orthop&#228;disch-Unfallchirurgisches Zentrum">Prof. Dr. med. Udo Obertacke</a><br />
und <a href="http://www.umm.de/98.0.html" title="externer Link zur Klinik f&#252;r Strahlentherapie">Klinik f&#252;r Strahlentherapie</a> Prof. Dr. Wenz</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Urknall in der Strahlentherapie</title>
		<link>http://www.dzkfblog.de/2009/08/13/urknall-in-der-strahlentherapie/</link>
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		<pubDate>Thu, 13 Aug 2009 17:27:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>François G.</dc:creator>
				<category><![CDATA[TOP-NEWS]]></category>
		<category><![CDATA[IMRT]]></category>
		<category><![CDATA[Linearbeschleuniger]]></category>
		<category><![CDATA[LMU]]></category>
		<category><![CDATA[Strahlentherapie]]></category>

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		<description><![CDATA[<strong>&#196;rzte am M&#252;nchner Uniklinikum der LMU nutzen Erkenntnisse aus CERN f&#252;r die bestm&#246;gliche Strahlenbehandlung
Intensit&#228;tsmodulierte Strahlentherapieverfahren (IMRT) haben seit einigen Jahren Einzug in die klinische Routine in der Strahlentherapie gehalten. Mit der so genannten Intensit&#228;tsmodulation, deren technische Spielarten auch die Tomotherapie und das Cyberknife umfassen, ist es m&#246;glich, hochkomplexe Zielvolumina zu umschlie&#223;en und somit die Nebenwirkungswahrscheinlichkeit deutlich zu reduzieren.</strong>

<strong>Das aktuell im Klinikum</strong> der Universit&#228;t M&#252;nchen eingef&#252;hrte Bestrahlungsverfahren wurde durch die Arbeitsgruppe f&#252;r medizinische Physik unter der Leitung von Dr. Markus Alber an der Universit&#228;t T&#252;bingen federf&#252;hrend entwickelt und dort von einem &#196;rzteteam um Prof. Claus Belka und Dr. Ute Ganswindt in die breite klinische Routine eingef&#252;hrt. Aus dem Entwicklungsprototyp ist in Zusammenarbeit mit der Firma Computerized Medical Systems (Saint Louis/USA und Freiburg/Deutschland) ein kommerzielles Produkt entwickelt worden. Diese Bestrahlungsplanungs-Software, die als MONACO bezeichnet wird, kommt aktuell an der Universit&#228;t M&#252;nchen erstmalig zum klinischen Einsatz in Deutschland. Die Berechnungsverfahren ("Monte Carlo-Algorithmen"), die zur Planung der optimalen Strahlungsbehandlung angewandt werden, <strong>resultieren zum Teil aus der Grundlagenforschung aus der internationalen Gro&#223;forschungseinrichtung CERN</strong> im Kanton Genf/Schweiz. In riesigen Teilchenbeschleunigern werden dort unter anderem Versuche zur Entstehung der Welt und zum Urknall durchgef&#252;hrt. Um das Verhalten der Teilchen zu analysieren, bedarf es komplexer Rechenvorg&#228;nge, die auch bei der medizinischen Behandlungsplanung in der Strahlentherapie von Nutzen sind.
...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="imageframe alignleft" style="width:350px;"><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2009/08/claus-belka-8001.jpg" rel="lightbox[pics1639]" title="Prof. Dr. Claus Belka, Direktor der Klinik f&#252;r Strahlentherapie und Radioonkologie, LMU M&#252;nchen (Foto: LMU)"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2009/08/claus-belka-8001.thumbnail.jpg" alt="Foto Prof. Dr. Claus Belka" width="350" height="434" class="attachment wp-att-1640" /></a>
<div class="imagecaption">Prof. Dr. Claus Belka, Direktor der Klinik f&#252;r Strahlentherapie und Radioonkologie, LMU M&#252;nchen (Foto: LMU)</div>
</div>
<p><strong>&#196;rzte am M&#252;nchner Uniklinikum der LMU nutzen Erkenntnisse aus CERN f&#252;r die bestm&#246;gliche Strahlenbehandlung<br />
Intensit&#228;tsmodulierte Strahlentherapieverfahren (IMRT) haben seit einigen Jahren Einzug in die klinische Routine in der Strahlentherapie gehalten. Mit der so genannten Intensit&#228;tsmodulation, deren technische Spielarten auch die Tomotherapie und das Cyberknife umfassen, ist es m&#246;glich, hochkomplexe Zielvolumina zu umschlie&#223;en und somit die Nebenwirkungswahrscheinlichkeit deutlich zu reduzieren.</strong></p>
<p><strong>Das aktuell im Klinikum</strong> der Universit&#228;t M&#252;nchen eingef&#252;hrte Bestrahlungsverfahren wurde durch die Arbeitsgruppe f&#252;r medizinische Physik unter der Leitung von Dr. Markus Alber an der Universit&#228;t T&#252;bingen federf&#252;hrend entwickelt und dort von einem &#196;rzteteam um Prof. Claus Belka und Dr. Ute Ganswindt in die breite klinische Routine eingef&#252;hrt. Aus dem Entwicklungsprototyp ist in Zusammenarbeit mit der Firma Computerized Medical Systems (Saint Louis/USA und Freiburg/Deutschland) ein kommerzielles Produkt entwickelt worden. Diese Bestrahlungsplanungs-Software, die als MONACO bezeichnet wird, kommt aktuell an der Universit&#228;t M&#252;nchen erstmalig zum klinischen Einsatz in Deutschland. Die Berechnungsverfahren (&#0187;Monte Carlo-Algorithmen&#0171;), die zur Planung der optimalen Strahlungsbehandlung angewandt werden, <strong>resultieren zum Teil aus der Grundlagenforschung aus der internationalen Gro&#223;forschungseinrichtung CERN</strong> im Kanton Genf/Schweiz. In riesigen Teilchenbeschleunigern werden dort unter anderem Versuche zur Entstehung der Welt und zum Urknall durchgef&#252;hrt. Um das Verhalten der Teilchen zu analysieren, bedarf es komplexer Rechenvorg&#228;nge, die auch bei der medizinischen Behandlungsplanung in der Strahlentherapie von Nutzen sind.</p>
<p><strong>Hohe Rechenleistung sorgt f&#252;r geringe Nebenwirkungen</strong></p>
<p><strong>Vorteil dieses IMRT-Verfahrens der zweiten Generation</strong> ist u. a. die Implementierung von so genannten Monte-Carlo-Berechnungsroutinen, mit denen es m&#246;glich ist, die Dosisverteilung, die bei der Bestrahlung im Patienten erzielt wird, mit bislang unerreichter Pr&#228;zision vorauszuberechnen. Insbesondere bei komplizierten Dosisverteilungen an Grenzfl&#228;chen zwischen Luft und Knochen, wie sie bei Bestrahlung im Gesichtssch&#228;delbereich auftreten, bietet dieses Dosisberechnungsverfahren eine optimale M&#246;glichkeit, die Dosen im behandelten Patienten im Voraus hochpr&#228;zise im Computer abzubilden. Neben dieser optimalen Vorausberechung von Dosisverteilungen ist es mit dem neuen Bestrahlungsplanungssystem erstmalig m&#246;glich auf das biologische Reaktionsverhalten von gesunden Geweben spezifisch R&#252;cksicht zu nehmen und die Strahlenverteilung somit zu perfektionieren. Somit erm&#246;glichen es die im Programm implementierten Computerroutinen dem behandelnden Arzt auf einfache Weise, die bestm&#246;gliche Entscheidung zwischen einer m&#246;glichen Sch&#228;digung von umliegenden Normalgeweben und einer optimalen Behandlung des Tumors zu treffen.</p>
<p><strong>Einfachere Anwendung bedeutet gr&#246;&#223;ere Sicherheit f&#252;r Patienten</strong></p>
<div class="imageframe alignright" style="width:263px;"><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2009/08/linearbeschleuniger.jpg" rel="lightbox[pics1639]" title="Der Linearbeschleuniger wird f&#252;r die Therapie vorbereitet (Foto: LMU/Klinikum Aktuell)"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2009/08/linearbeschleuniger.thumbnail.jpg" alt="Linearbeschleuniger" width="255" height="240" class="attachment wp-att-1641" /></a>
<div class="imagecaption">Der Linearbeschleuniger wird f&#252;r die Therapie vorbereitet (Foto: LMU/Klinikum Aktuell)</div>
</div>
<p><strong>Mit diesem Verfahren wird</strong> die Anwendung von IMRT erheblich vereinfacht und dem behandelnden Arzt eine viel intuitivere Steuerung der Bestrahlungsplanung erm&#246;glicht. F&#252;r den Patienten bedeutet es im Umkehrschluss, dass immer das Optimum des physikalisch Erreichbaren in der Bestrahlungsplanung angeboten werden kann. Das aus T&#252;bingen nach M&#252;nchen gewechselte Behandlungsteam hat im klinischen Einsatz mit dem Prototyp dieses Behandlungsplanungssystems bereits weit mehr als 700 Patienten mit Tumoren der Prostata, des Kopf-Hals-Bereiches und des Gesichtssch&#228;dels, inklusive von komplexen Meningeomen, behandelt. In wissenschaftlichen Untersuchungen konnte die hohe Effizienz und die effektive Normalgewebsschonung dieses Verfahrens belegt werden.</p>
<p><strong>In Kombination mit Linearbeschleunigern, die &#252;ber eine Ausstattung mit einem Cone-Beam-CT zur pr&#228;zisen Lagerungskontrolle des Patienten verf&#252;gen, kann mit dieser Bestrahlungsplanungstechnologie eine &#8211; im Rahmen der physikalischen Grenzen &#8211; perfekte IMRT-Bestrahlung erreicht werden.</strong></p>
<p><strong>Kontakt:</strong><br />
Prof. Dr. Claus Belka<br />
Direktor der Klinik und Poliklinik<br />
f&#252;r Strahlentherapie und Radioonkologie<br />
Klinikum der Universit&#228;t M&#252;nchen<br />
Tel: 089 7095-4521 (Campus Gro&#223;hadern)<br />
Und 089 5160-7561 (Campus Innenstadt)<br />
E-mail: claus.belka@med.uni-muenchen.de</p>
<p><strong>Ein <a href="http://www.klinikum.uni-muenchen.de/Klinik-und-Poliklinik-fuer-Strahlentherapie-und-Radioonkologie/de/News/Strahlen_gegen_Krebs.pdf" title="Link zu Interview als PDF">Interview</a> mit Prof. Belka zur Strahlentherapie an der LMU als PDF</strong></p>]]></content:encoded>
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